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RENTENANGST

Archiv für August 24th, 2019

Ein Kampf ums Überleben

Erstellt von DL-Redaktion am 24. August 2019

Porträt einer geflüchteten Jesidin

Aus Tübingen von Kennith Rosario

Wie Badeeah Hassan Ahmed im Irak vom IS entführt, in Syrien als Sklavin gehalten wurde und nach Deutschland floh: Davon erzählt ihr Buch.

Bevor Badeeah Hassan Ahmed als Geisel verschleppt wurde, glaubte sie noch, dass die Amerikaner zu Hilfe kommen würden, sollte der IS ihr jesidisches Dorf Kocho im Nordwesten des Irak angreifen. Im August 2014 wurde sie gemeinsam mit sechs Frauen und vier Kindern in einen Transporter gepackt und ins mehr als 500 Kilometer entfernte syrische Aleppo gefahren. Dort stellte sich ihr ein Mann als Übersetzer vor für „al-Amriki“ – den Amerikaner. Doch er war nicht da, um sie zu retten. Der in den USA geborene IS-General kaufte sie stattdessen als Sklavin.

Nach ihrer Flucht aus Syrien wurde Badeeah von der Internationalen Organisation für Migration in die USA geflogen, um über den Genozid an den Jesiden zu sprechen. Dort wurde ihr klar, dass ihre Geschichte nicht nur wichtig ist, um die Situation der jesidischen Frauen und Kinder zu verstehen, sondern auch, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass viele IS-Kämpfer Bürger westlicher Staaten, inklusive der USA, waren. „Ich wollte, dass die amerikanische Gesellschaft versteht, dass nicht immer nur die Anderen die Täter sind“, sagt die 24-Jährige an einem Sommerabend in Tübingen.

In malerischer Nachbarschaft lebt Badeeah mit ihrem Ehemann, dem jüngsten Bruder und der ältesten Schwester in einer kleinen Wohnung. Sonnenlicht flutet das sparsam möblierte Wohnzimmer, als Badeeah sich, ganz in Schwarz gekleidet, auf dem Teppich zum Gespräch setzt. Für die kommende Stunde sitzt ihr 23-jähriger Mann auf einem Stuhl in einer Ecke mit sichtbaren Stolz in seinem Blick. „Er hat den Irak verlassen und ist für mich hierher gekommen“, erklärt sie, während beide kichern.

Ihre Erfahrungen verarbeitete sie beim Schreiben

Die beiden haben in Deutschland geheiratet, nachdem ihrer Sandkastenliebe Ahmed, sechs Monate nach ihr 2015 endlich die Flucht aus dem Irak gelungen war. Ihr erstes Kind ist auf dem Weg. „Es ist ein Mädchen und wir nennen sie Mileva, wie Albert Einsteins Frau“, sagt Badeeah grinsend. Wenn die Tochter geboren ist, wird Badeeah ihr Geschichten von Kocho vor dem IS-Angriff erzählen und von ihrem Leben in Tübingen. Die traumatische Erfahrung ihrer Geiselnahme entschied sie, in einem Buch aufzuarbeiten: „A Cave in the Clouds: A Young Woman’s Escape from ISIS“, das Buch ist bisher noch nicht in deutscher Sprache erhältlich.

Geschrieben zusammen mit Susan Elizabeth McClelland, hatte das Buch einen kathartischen Effekt für Badeeah. Sie war erst 19 Jahre alt, als der IS in Kocho einmarschierte und sie zum Opfer des Menschenhandels machte. Als die Wochen zu Monaten wurden, war ihr zweijähriger Neffe Eivan der einzige Halt. Sie gab ihn als ihren Sohn aus, um ihren Wert als Sklavin niedriger zu halten. Nach mehreren misslungenen Fluchtversuchen aus dem Haus al-Amrikis wurde ihr der Junge weggenommen, um verkauft zu werden. Da sie nichts mehr zu verlieren hatte, habe sie al-Amriki in die Augen gesehen und ihm vorgeworfen, dass sein Handeln den islamischen Lehren widerspräche. „Unter meinem Blick schien er in sich zusammenzusinken, und ich sah ihn als verlorenen kleinen Jungen“, schreibt Badeeah. Das erste Mal hatte sie Kontrolle über ihn.

Dieser rebellische Akt zahlte sich aus und Eivan kam wieder zu ihr. Einige Tage später brach sie erfolgreich aus dem Haus aus, gemeinsam mit Eivan und einer weiteren jesidischen Gefangenen. In der Hoffnung, so auszusehen wie muslimische Ehefrauen auf einer Shoppingtour, suchten sie Hilfe bei einem Einheimischen auf der Straße und trafen schließlich den Schleuser Nezar. Der half ihnen, in den Irak zu entkommen. Badeeah war in ständiger Angst, dass al-Amriki sie aufspüren würde. Was sie vorantrieb, waren ihre Kindheitserinnerungen und eine tiefe Verwurzelung in ihrer Religion, die vom IS so strategisch angegriffen worden war.

Yezidi Temple on Sinjar, 2004.

Die Jesiden sind eine ethnisch-religiöse Minderheit im Nahen Osten, deren größter Teil im Norden des Irak lebt. Ihre monotheistische Religion integriert Lehren und Glauben verschiedenster Religionen, wie das gnostische Christentum, das Judentum, den islamischen Sufismus und den Zoroastrismus. Wegen ihres sehr eigenwilligen Glaubensgerüsts sind Jesiden schon oft als „Teufelsanbeter“ bezeichnet worden. Ab 2014 griff der IS sie gezielt an und übte mit Sklaverei und Menschenhandel systematisch sexuelle Gewalt gegen jesidische Frauen aus. Badeeah gehört zu den wenigen Jesidinnen, die öffentlich über ihre Erlebnisse sprechen.

Ihr Buch soll Frauen Mut machen

Mit ihrem Buch möchte sie nicht nur jesidische, sondern alle Frauen stärken, die von Kriegen und bewaffneten Konflikten betroffen sind. „Ich wollte zeigen, dass wir überleben und kämpfen können“, sagt Badeeah. Ihr Leben in Deutschland hat keine Ähnlichkeit mit dem im Irak. In Tübingen lebt sie etwas außerhalb in einem Sozialbau. Sie hat Deutsch gelernt und plant, einen Pflegeberuf zu erlernen. „Im Irak war es mir nicht erlaubt, Medizin zu studieren, also habe ich gefragt, was ich hier tun kann“, sagt sie.

Quelle      :         TAZ        >>>>>         weiterlesen

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Grafikquellen       :

Oben     —       Defend International provided humanitarian aid to Yazidi refugees in Iraqi Kurdistan in December 2014

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Unten       —         Yezidi Temple on Sinjar, 2004.

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Im Mülleimer des Internets:

Erstellt von DL-Redaktion am 24. August 2019

Faschistische Memes,
dauer-ironische Influencer und echter Hass

File:PewDiePie at PAX 2015.jpg

Quelle     :        Berliner-Gazette

Von  Theatermacher und Berliner Gazette-Autor Alexander Karschnia geht dieser Type nach und schaut sich im Mülleimer des Internets um.

In jüngster Zeit sorgt ein neuer Typus YouTube-Star für Aufregung: Der dauer-ironische Influencer, der es scheinbar problemlos schafft, antisemitsche Hetze und anderen rassistischen Content zu verbreiten, frei nach dem Motto: ist doch alles nicht so gemeint!

„Kein Kommentar“: beliebte Redewendung, um etwas ohne Begründung zu verurteilen, schmallippige Antwort von Politiker*innen auf unangenehme Fragen und bekanntestes Format von euronews, in dem Nachrichtenmaterial ohne begleitende Off-Stimme gesendet wird. Es kann sich auch um eine ästhetische Strategie handeln wie in den Glossen von Karl Kraus oder den Dokumentarfilmen von Thomas Heise.

Anders als in den meisten Fernsehproduktionen wird dort auf jene unsichtbare Instanz verzichtet, die das Gezeigte explizit bespricht, einordnet und bewertet. Das Material soll für sich selbst sprechen, bzw. wird implizit durch Kameraführung und Schnitt eingeordnet und bewertet. Diese Strategie des unkommentierten Zeigens, die sich auf seine künstlerische Mittel konzentriert, statt das Gezeigte durch diskursive Sprache zu überlagern, wird oft als Befreiung der Zuschauer*innen von pädagogischer Gängelung und ideologischer Bevormundung gewertet.

Sie kann jedoch leicht selbst ins Ideologische kippen, wenn versucht wird, sich damit gegen Kritik zu immunisieren. Die Berufung auf den Kunstgriff gerät dann in irritierende Nähe zum neurechten Sprech gegen „politische Korrektheit“, „Gutmenschentum“ usw. wie beim Publikumsgespräch mit den beiden Machern des Films „Lord of the Toys“ (Regie: Pablo Ben Yakov, Kamera: André Krummel) im Berliner Sputnik-Kino (in der „Antifaschismus“-Reihe des Sprechsaals).

Der Film über eine Clique politisch fragwürdiger YouTuber hatte schon im Vorfeld für hitzige Debatten gesorgt. Die Jury des Leipziger DOK Filmfestivals hatte ihm dennoch (oder gerade deswegen?) den ersten Preis verliehen. Nun wird man dem Film kaum eine bestimmte politische Botschaft vorwerfen können. Selbst seinen Protagonisten nicht. Fragt sich, ob das ausreicht, um dem Film politische Unbedenklichkeit zu attestieren. Viel interessanter ist die Frage, ob Agit-Prop im Internet nicht ganz anders funktioniert als in den Zeiten von Hitlers hate radio. Bedarf es dazu irgendwelcher Botschaften? Oder sind sogar politische Überzeugungen mittlerweile bedeutungslos?

Mythos: Vom Flaschensammler zum Medienunternehmer

Zum Film: eine Gruppe junger Männer um den YouTuber Adlersson aka Max Herzberg wird dabei gefilmt, wie sie sich gegenseitig filmen beim Abhängen, Partymachen, „Scheißebauen“ – und das anschließend ins Netz stellen und sich genüsslich die Online-Kommentare vorlesen. Zwei von ihnen (Adlersson und Inkognito Spastiko) sind professionelle YouTuber, d.h. sie betreiben einen eigenen Kanal, haben Sponsoren und eine fanbase, die ihnen „folgt“. Diese Realität scheint immer wieder auf, wenn man Herzberg dabei zusieht, wie er „unpacking videos“ dreht, d.h. vor laufender Kamera Sponsorenpakete öffnet und Produkte bespricht. Seine Spezialität ist die Begutachtung von Schneidewerkzeugen (Messern).

Dieses Format, das man zu TV-Zeiten als nervige Dauer-Werbesendung kannte, bedeutet in Zeiten von YouTube nicht länger den Abstieg zu einer Art Staubsaugervertreter (das Los bestimmter Big Brother Kandidat*innen), sondern im Gegenteil das Entrée-Billett in die „Hall of Fame“ der digital natives, der sog. iGen: jener Generation von Teens bis Mid Twenties, die mit (besser: in) social media aufgewachsen sind.

Der Film verpasst die Chance, über die dunkle Seite dieser medialen Sozialisierung zu berichten. Stattdessen huldigt er dem Mythos Vom-Flaschensammler-zum-Medienunternehmer. Von der Realität dieses Geschäftsmodells erfahren wir jedoch kaum etwas. Wir sehen Herzberg zwar ab und zu seinem Promo-Job nachgehen, aber das dient nur als Kontrastfolie für den anderen Herzberg – jenem „Adlersson“, der andere zum Saufen animiert und dabei erniedrigt.

Solche Szenen ließen sich mit x-beliebigen Männergruppen filmen, das Besondere an dieser Truppe ist, dass die Saufereien am laufenden Band von politisch inkorrekten Kommentaren begleitet werden – um es in der verharmlosenden Sprache der Filmemacher zu sagen. Konkret geht es von Anfang an um einen zynischen Antisemitismus, der ein fester Bestandteil dieser speziellen Prollkultur zu sein scheint. Es beginnt mit der „challenge“, Sekt aus einer Melonenhälfte zu schlürfen, wobei Adlerssons erstes Opfer mit Schaumwein vorm Mund etwas von „dreckigen Juden“ faselt. Etwas später wird der mittlerweile sturzbetrunkene Mann von Adlersson mit dem Deodorant seines Mitbewohners „vergast“. Kein Kommentar.

Brecht und der politische Dokumentarfilm

Teile des Kinopublikums reagierten bei der Aufführung im Sputnik-Kino mit einem penetrantem Beavis and Butt-Head-Kichern. Der andere Teil des Publikums übte sich anschließend in weich gespülten, einfühlsamen Nachfragen beim Publikumsgespräch, an dem auch Freddy Seibt, einer der Protagonisten teilnahm (im „Evil German“ T-Shirt). Man versicherte sich gegenseitig, dass die heftigen Kritiken, die der Film ausgelöst hatte, vollkommen überzogen seien. Kopfschüttelnd wurde eine „Prenzlberg-Mutti“ erwähnt, die kritisiert hatte, der Film „vermenschliche“ seine Protagonisten. Gelobt wurde die Kunsthaftigkeit des Films, seine Dramaturgie: „Bertolt Brecht hätte das sicherlich gefallen“, meinte der Kurator Lars Dreiucker. Das ist mit Sicherheit auszuschließen.

Nun steht der politische Dokumentarfilm tatsächlich in einer bestimmten Brecht-Tradition. Dabei geht es um zwei zentrale Punkte: Haltung und Distanz. Die künstlerische Darbietung hat nicht der Einfühlung zu dienen, sondern im Gegenteil der „Ausfühlung“. Brechts berüchtigter V-Effekt dient dazu, die Distanz zwischen Publikum und fiktiven Figuren zu erhöhen.

Zweitens: wichtiger als jede Botschaft, die ein Kunstwerk mitzuteilen vermag, ist die Haltung, die sie vermittelt. Voraussetzung dafür ist, dass die Künstler*innen selbst eine Haltung besitzen. Den Macher*innen von „Lord of the Toys“ mangelt es an beiden. Wie Herzberg sich weigert, sich von seinen rechtsextremen Fans & Followern zu distanzieren, weigern sie sich, sich von ihm zu distanzieren. Der Preis dafür ist hoch: Statt einen kritischen Film über eine gefährliche Entwicklung der gegenwärtigen Kulturindustrie zu drehen, produzieren sie eine Helden-Story.

Dafür übergehen sie Herzbergs enge Verbindung zur Identitären Bewegung und übertreiben seine Bedeutung (er sei „ sehr mächtig“): Aktuell hat Adlersson 235.515 Abonennten, zum Vergleich: Rezo 1.051.134, Rewi 2.8 Millionen, Julien Bam 5.5 Millionen und PewDiePie, der weltweit erfolgreichste YouTuber 98,9 Millionen. Vor allem aber scheitern sie am eigenen Anspruch, etwas über das „vorgeschaltete System“ zu vermitteln. Kann es sein, dass dieses “System”, der “Plattform-Kapitalismus”, wie manche concerned netizens seit längerem befürchten, zu einer Maschine verkommen ist, die nur noch dazu dient, Nazis zu produzieren? Was passiert in diesem Black Hole YouTube?

Das Übel unsrer Zeit ist der „ironische Faschist“

Dabei hat “Lord of the Toys” durchaus gelungene Sequenzen: Zu nennen wäre die Oktoberfest-Sequenz, das Highlight des Filmes. Dabei geht es um handgreifliche Auseinandersetzungen zwischen der Clique und einer Gruppe von Migrant*innen. Diese Sequenz zeigt eindrücklich, wie solche Vorfälle, die immer wieder in die Schlagzeilen kommen, mutwillig herbeigeführt werden können: In diesem Fall von einer jungen Frau, die in der Mitte des Films auftaucht und zur Freundin des zweiten Protagonisten, Inkognito wird. Kurz vor den Auseinandersetzungen erzählt sie, dass sie Mitglied des III. Weges war, einer militanten Neonazi-Organisation, der die NPD zu liberal ist (was jedoch durch den Verzicht auf Erläuterungen leicht zu überhören ist). Immer wieder geht sie einen jungen migrantischen Mann an: „You are ugly. Go back to your country. We don’t like you.“ Kurz darauf fordert sie ihren Freund auf, endlich tätlich zu werden: „Der hat mich angegriffen! Tu endlich was!“ Die Sequenz endet damit, dass Herzberg der Gruppe zu ruft: „We are Nazis and we are proud of it!“

Nicht dass Herzberg alias Adlersson damit überführt wäre – das ist natürlich auch nur ein Spruch wie: „Der Hausherr ist rechts!“ Der Satz ist Cliquen-Code, er zirkuliert zunächst intern, wird aber schon bald zum Slogan, der ihnen auf der Straße von Fans & Followern zu gerufen wird, wie Herzberg seinem Vater erzählt: „Er verbreitet sich immer weiter. Nur das zählt!“ Das Übel unsrer Zeit ist nicht der stolze Nazi, sondern der „ironische Faschist“. Das Problem sind nicht die, die meinen, was sie sagen – das Problem sind die, die es nicht so meinen…oder doch…oder doch nicht… Herzberg alias Adlersson ist kein neofaschistischer Agitator, er ist etwas Schlimmeres: ein toxischer Influencer. Das Gift, das sich durch ihn verbreitet hat einen Namen: „irony poisoning“.

Höhenflug und Absturz

Dafür gibt es Vorbilder: PewDiePie, der sich das ganze Jahr ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem Bollywood-Musikkanal um den Platz 1 auf YouTube lieferte (Slogan: „Subscribe to PewDiePie!“), hat vor zwei Jahren selbst einen Skandal provoziert, indem er zwei lachende und singende halbnackte Männer in Indien dafür bezahlte, ein Banner zu entrollen mit der Aufschrift: „Death to all Jews!“ Just joking!?

Am 15. März 2019 stürmte ein Mann in der Stadt Christchurch (Neuseeland) in zwei Moscheen, erschoss 51 Menschen und verletzte 50 weitere, zum Teil schwer. Das Massaker übertrug er live ins Internet. Der letzte Satz vor der Tat: „Subscribe to PewDiePie!“

Nun schien Ironie lange das Gegengift für Ideologien zu sein: Wie kann Ironie selbst zur Ideologie werden? Ideologien funktionieren durch penetrante Wiederholung: Bestimmte Worte, Sätze, Redewendungen werden so lange wiederholt, bis man sie den Köpfen eingehämmert hat. Anders als im vertikal organisierten Rundfunk funktioniert das im horizontal organisierten Netz viral, es verbreitet sich von selbst. Am besten funktioniert das durch „Witzelsucht”. Jede Aussage wird sofort ironisiert, veralbert, verballhornt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ spaßt Herzberg. Es ist die Ironisierung dieses Satzes, die ihn überführt. Denn wenn es ein „faschistisches Programm“ gibt, besteht sie darin: Jenen Satz (Artikel 1 GG) ins Lächerliche zu ziehen.

Denn wenn alle würdelos sind, hast Du nur eine Wahl: entweder Du entwürdigst oder Du wirst entwürdigt. Was Typen wie er nicht verstehen ist, dass das eine nicht ohne das andere zu haben ist. Der Preis der funny games ist die Depression, die in der iGen endemisch ist: Auf die manischen Schübe, ausgelöst durch digitale Gratifikationen, folgt regelmäßig der Absturz (der öffentliche psychische Zusammenbruch von YouTube-Stars ist zum eignen Genre geworden).

Dieser brutale Downer ist der technischen Struktur eingeschrieben: „Sad by design“ nennt es der niederländische Internetkritiker Geert Lovink in seinem neuen Buch: „digitaler Nihilismus“. Die größte Verfehlung des Films besteht darin, diesen Teil der Realität nicht zu zeigen. Herzberg bleibt bis zum Schluss souverän: Er wird so gezeigt, wie er gesehen werden will. Er triumphiert am Ende noch über die Versuche von YouTube, ihn zu zensieren. Was wir nicht sehen ist die Kümmerlichkeit einer solchen, künstlichen Existenz – einen traurigen Clown, der den Weg zurück nicht mehr findet. „Der Hausherr ist rechts?“ Die Wahrheit ist: Hier ist niemand der Herr – und keiner zu Haus.

Der „große Austausch“, den sowohl Identitäre wie der Christchurch-Attentäter angesichts von Migration halluzinieren – er findet statt! Doch es sind nicht andere Menschen, die uns ersetzen, sondern Maschinen. Adlersson und seine Bro-Army haben sich ihnen längst mit Haut & Haaren verschrieben. Da hilft auch keine rote Pille. „Und von jetzt ab und eine ganze Zeit über/Wird es keinen Sieger mehr geben/Auf eurer Welt, sondern nur mehr Besiegte.“ heißt es in Brechts Fatzer-Fragment.

Copyright | Creative Commons-Lizenz

Dieses Werk ist unter einem Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Keine Bearbeitung 3.0 Unported Lizenzvertrag lizenziert.

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Grafikquellen          :

Oben          —     

PewDiePie at PAX 2015
Author camknows from Maple Valley, WA, USA
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Unten         —     Autor    /     Mario Sixtus und steht unter einer CC-Lizenz (by nc sa).

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Seenotrettung 2019

Erstellt von DL-Redaktion am 24. August 2019

 Kaum ein Thema in der Sommerfrische
Palavas-les-Flots / Südfrankreich

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Quelle     :       Scharf  —  Links

Von Dr. Nikolaus Götz

Auch in der Hitze des Sommers 2019 treiben die in Seenot Geratenen über das Mittelmeer in Richtung des Rettung verheißenden Ufers von Südeuropa und klagen stumm die politische Führungsschicht der Europäischen Union der ’Unmenschlichkeit’ an. Das Thema der „Rettung aus Seenot“ ist jedoch nicht neu und diese alte ’Geschichte’ wird den Europäern erst wieder bewusst, wenn der Grieche Odysseus sein ’Lied’ anstimmt.

Doch an der südfranzösischen Mittelmeerküste, direkt am Hafeneingang der sommerlichen Touristenmetropole Palavas-les-1111Flots, südlich von Montpellier gelegen, steht seit 2014 das mehr als nur bewundernswerte ’Denk-mal’ der Künstlerin Nella Buscot: „L’Espoir“ (Frz.: Die Hoffung). Das Monument, bestehend aus 5 sich gegenseitig stützenden Bronzefiguren, verkörpert durch seine erschreckend plastische Emotionalität der in Seenot geratenen Menschen, das gerade jetzt vor den Augen aller Europäer laufende, medial präsentierte aktuelle Ereignis der ’Naufrage’/des ’Schiffbruchs’ auf See (Siehe: www. Nella Buscot). ’Frontex’ oder die ’European Border and Coast Gard Agency’ (Europäische Grenz- und Küstenwacheagentur), die amtlichen Wächter über Europas Außengrenze im Mittelmeer sitzen so indirekt auf der Anklagebank, obgleich sie „wie immer“, nur „ihren Anweisungen folgen“, ebenfalls wie die vielen über „Verteilungsquoten zockenden“ eigentlich verantwortlichen politischen Repräsentanten der EU-Staaten.

Diese monumentale Figurengruppe ’Die Hoffnung’ mit seinen fast wirklich lebenden so menschlichen ’Bronzestatuen’ drückt all das Leid aus, das Menschen zu erdulden haben, die den Tod im Meer direkt vor sich sehen und dennoch die ’Hoffnung’ auf Leben, ein besseres Leben in Europa, (noch) nicht verloren haben. So kann, so muss sie verstanden werden, die gehoben Hand, diese fast letzte Bewegung des Knaben, sich an „l’espoir“/„Hoffnung“ klammernd, diese ’himmelweisende’ Hand, die Richtung Europa zeigt. Ein Dank sei ausdrücklich ausgesprochen an Frau Buscot und an den französischen Regionalpolitiker und Bürgermeister Christian Jeanjean, aufgrund deren Engagement es dieses „Wunder“ an der Küste von Palavas-les-Flots bewundert werden kann (www.midilibre.fr/2016/02/25/palavas-les-flots-nella-buscot-a-conte…).

Der menschliche Touristenstrom, der im Sommer 2019 die Straßen von Palavas-les-Flots überschwemmt und die Tische der Restaurants füllt, dient jedoch dem Kommerz und schafft das bekannte südfranzösische Sommerflair. Wie auch ich, gesättigt vom Angebot ’Moules et frites’ und belustigt von den abendlichen „Estivales“ (What to do on a hot Friday night/Was unternehmen an einem heißen Freitagabend? Siehe auch : www. Palavas-les-Flots), denken diese flanierenden Touristen jedoch weniger an das laufende Drama der ’Seenotrettung’ im Mittelmeer. Ebenso bedauerlich ist, dass es im aktuellen Sommer des Jahres 2019 in keinem der zahlreichen Läden der Strandpromenade von Palavas-les-Flots zumindest eine einzige Postkarte oder Bildreproduktion des mahnenden Denkmals als kommerzielle Unterstützung des Projektes zu kaufen gab. Diese waren wohl alle schon ausverkauft…

Urheberrecht
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Grafikquelle     :        Transcanal à Palavas-les-Flots.

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Maaßen piesackt die CDU

Erstellt von DL-Redaktion am 24. August 2019

Macht es Ihnen Spaß, die CDU zu piesacken, Herr Maaßen?

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Hatte ich nicht all die Jahre – die Fahne als Rückgrat ?

Interview mit Ex-Verfassungsschutz-Chef von

Hans-Georg Maaßen sieht bei der CDU-Basis den „sehr großen“ Wunsch nach einem Politikwechsel. Den will er mit der CDU-Vorsitzenden Kramp-Karrenbauer besprechen.

Herr Maaßen, macht es Ihnen Spaß, die CDU zu piesacken?
Wir haben in Deutschland ein Problem mit der Diskussionskultur. Es gibt Berufspolitiker in allen Parteien, die fühlen sich – wie Sie sagen – schon gepiesackt, wenn Auffassungen vertreten werden, die nicht ihrer Meinung oder dem so genannten Mainstream entsprechen. Dann gleitet die Diskussion schnell von der Sache ab und der Störenfried wird persönlich angegriffen und diskreditiert.

Viele von diesen Politikern müssen wieder lernen, andere Meinungen auszuhalten und sich mit Kritik sachlich auseinanderzusetzen. Und meine Meinung hinsichtlich Asyl und Migration, Energiepolitik, Infrastruktur, Finanzpolitik, um nur einige Beispiele zu nennen, wird von sehr vielen Menschen geteilt und sollte nicht einfach durch eine persönliche Verunglimpfung vom Tisch gewischt werden.

Annegret Kramp-Karrenbauer sieht bei Ihnen keine Haltung, die Sie noch mit der CDU verbinde…
Das sehen viele CDU-Mitglieder, CDU-Anhänger, Wähler und ich selbst völlig anders. Die Vorsitzenden der Jungen Union und der Mittelstandsvereinigung haben dies übrigens auch deutlich gemacht. Frau Kramp-Karrenbauer hatte noch nie mit mir gesprochen, sie kennt mich persönlich nicht, und ich weiß nicht, wie sie zu diesen und anderen Urteilen über mich kam. Ich bin gerne bereit, mich mit ihr zu treffen und meine Positionen zu erläutern.

Frau Kramp-Karrenbauer hat die Andeutung, Sie aus der Partei auszuschließen, relativiert. Sind Sie erleichtert?
Ich bin erleichtert, dass sie von den Medien nur missverstanden wurde, und ich glaube an die Ernsthaftigkeit ihrer Klarstellung. Das erleichtert es mir, für die CDU weiter begeistert zu werben.

Sie haben mitten im Wahlkampf dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer vorgehalten, seine Politik sei nicht realistisch und basiere nicht auf Werten. Wie wollen Sie damit der sächsischen CDU helfen?
Ich hatte geraten, dass er sich von der Berliner Parteizentrale im Wahlkampf ein Stück weit emanzipiert und so seine Positionen und Stärken herausstellt. Zum Beispiel in der Migrationspolitik, in der Frage der Zurückweisung an Grenzen. Mein Eindruck ist, dass die sächsischen Wähler von ihm eine realistische und an Werten orientierte Politik erwarten.

Fichier:Bundesarchiv B 145 Bild-F041446-0036, Hamburg, CDU-Bundesparteitag, Strauß, Kohl.jpg

Die Wert-schöpfung wurde immer sehr hoch gehandelt – in den Unionen

Selbst Armin Schuster, Innenexperte der CDU und ein Kritiker der Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin, hält Ihnen vor, der Partei zu schaden. Lässt Sie das kalt?
Soll das bedeuten, den Mund zu halten und Hurra zu schreien, weil jede Kritik an der Parteiführung der Partei schaden könnte? Der CDU würde ein grundsätzlich anderes Verständnis von innerparteilicher Demokratie gut tun.

Ich bin von lokalen CDU-Kandidaten gebeten worden, sie im Wahlkampf zu unterstützen, weil sie der Meinung sind, dass ich dazu beitragen kann, dass sie für die CDU erfolgreich sein werden. Und das tue ich gerne, und ich spüre, dass ich die klassische CDU als Partei der Deutschen Einheit und des Rechtsstaats vertrete, die die Menschen wählen wollen. Mir vorzuhalten, ich würde der Partei schaden, nur weil ich in den schwierigen Wahlkämpfen engagiert unterstütze und nicht zu allem, was aus der Parteizentrale kommt, Hurra schreie, ist nicht hilfreich.
Aus Sicht von Schuster würden Sie mit Ihren Positionen bei einem Bundesparteitag der CDU nur zehn Prozent der Delegierten erreichen. Was treibt Sie an, sich für eine kleine Minderheit zu engagieren?

Quelle      :      Tagesspiegel          >>>>>          weiterlesen

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Grafikquelle      :

Oben   —    Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz.

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Greta ist großartig!

Erstellt von DL-Redaktion am 24. August 2019

Kann man Thunberg mit Christoph Kolumbus vergleichen?

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Kolumne die eine Frage von Peter Unfried

Sagen wir es in aller Nüchternheit: Greta Thunbergs Segelschiffsreise nach Amerika könnte die wichtigste werden seit Christoph Kolumbus. Die epochale Dimension freilich müssen Gesellschaft und Politik danach im Wechselspiel realisieren.

ie Segelschiffsreise von Greta Thunberg, 16, nach Amerika erregt die Leute wie sonst nur Identitätspolitik. Die einen finden es vorbildlich, dass die Klimapolitikaktivistin nicht zum UN-Klimagipfel fliegt, die anderen finden es nicht vorbildlich, weil indirekt halt doch auch Emissionen entstehen, wie die taz berichtete. Die Dritten finden es ganz schlimm, dass man auf diese Emissionen hinweist. Die Vierten sagen, sie hätte skypen sollen, das wäre wirklich vorbildlich. Den Fünften ist das mit der Hightechsegeljacht einfach zu fett. Die Sechsten sagen, sie hätte fliegen sollen wie jeder normale Mensch auch. Die Siebten beklagen die Heiligenverehrung von Thunberg. Und den Achten geht die junge Frau einfach auf die Nerven. Bitte entschuldigen Sie, wenn ich Ihren persönlichen Einwand übersehen haben sollte.

Die religiöse Anbetung ist einfach zu erklären, sie funktioniert analog zu der Jesu Christi, der die Menschheit retten musste, weil sie es selbst nicht draufhatte. Warum wird aber Thunberg für ihr Engagement brutalst kritisiert, und warum wird an ihr rumpsychologisiert, bis es raucht?

Es gibt zwei zentrale Gründe. Das folgt aus der Logik jeder Verhinderungsindustrie: Ignoriere das Problem (Erderhitzung), stell die Charakterfrage (die ist blöd, krank, fies), oder beschwöre böse Mächte (Eltern, Eliten, Ideologen). Es folgt aber auch aus der praktizierten Kultur eines festangestellten Bildungsbürgertums, das sich politisch – links, liberal wie konservativ – zumindest in der Außendarstellung auf Charakter- und Inszenierungsfragen, die „richtige Sprechposition“ und die Suche nach „Schuldigen“ reduziert hat. Die einmalige Verwendung des Wortes „Fickmaus“ von einem Politiker im Suff würde die Mediengesellschaft hyperventilieren lassen. Die politische Vernichtung der Zukunftsindustrie Solar und der Rückbau der Windbranche mit seinen realen Konsequenzen verläuft weitestgehend undebattiert. Ich will das nicht gegeneinanderstellen, nur klarmachen, worüber wir bisher sprechen wollen. Und worüber nicht. Über Klimapolitik.

Besonders putzig ist in dem Kontext die Idee, urplötzlich auftretende und massenhaft praktizierte individuelle „Vernunft“ würde den Durchbruch bringen. Look at yourself.

Quelle      :          TAZ        >>>>>          weiterlesen

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Grafikquellen       :

Oben     —        In August 2018, outside the Swedish parliament building, Greta Thunberg started a school strike for the climate.

Unten    —       Bicycle in Stockholm with references to Thunberg: „The climate crisis must be treated as a crisis! The climate is the most important election issue!“ (11 September 2018)

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DL – Tagesticker 24.08.19

Erstellt von DL-Redaktion am 24. August 2019

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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So beginnt es für gewöhnlich wenn einen, der sich selbst maßlos Überschätzren ins Gehirn geschissen wird. Auch Trump stammt doch aus dem Geschlecht der Deutsch/Österreichischen Seelen-Verwandtschaft und wurde zur blinden Obrigkeitshörigkeit erzogen?

Eskalation bei Strafzöllen  

1.) Trump will US-Firmen Abzug aus China befehlen

Mit der Ankündigung neuer Strafzölle hat China Donald Trump massiv verärgert. Die USA haben nun die Strafzölle gegen China verschärft und drohen mit massiven Konsequenzen. In der Nacht zu Samstag haben die USA als Reaktion auf die Vergeltungszölle aus China ihre Strafzölle gegen das Land verschärft. Zuvor hatte Donald Trump bereits mit einer ganzen Serie von Tweets auf die Ankündigung neuer Strafzölle durch die chinesische Regierung reagiert. Die USA bräuchten China nicht und werden US-Firmen „befehlen“, China bald zu verlassen. Amerika werde es ohne China besser gehen, schrieb der US-Präsident. „Wir brauchen China nicht und, ehrlich gesagt, ginge es uns ohne sie besser“, schrieb er.

T-online

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In Norddeutschland brannte es doch im letzten Jahr sogar auf einen Truppenübungsplatz. Da sprach auch niemand von: „Spurenbeseitigung“?

Brasiliens Präsident unter Druck :

2.) Bolsonaro plant Armeeeinsatz im Kampf gegen Brände im Regenwald

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro erwägt einen Einsatz der Armee zur Bekämpfung der Brände im Regenwald am Amazonas. „Das ist der Plan“, sagte er am Freitag, und deutete an, dass er rasch aktiv werden könnte. Die zunehmende Zahl von Waldbränden in Brasilien hat international Besorgnis hervorgerufen. Frankreich und Irland sprachen sich wegen Brasiliens Umweltversäumnissen gegen ein Handelsabkommen der EU mit Brasilien und anderen südamerikanischen Staaten aus.

RP-online

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Am helllichten Tag in Berlin ? Da denkt doch manch einer sofort an einen hohen Politiker ! Wer hat denn sonst noch Zeit zu der Zeit in einen Park herumzulaufen?  Sind doch alle Anderen am Arbeitsplatz um das Volksvermögen zu erhöhen.

Berlin-Moabit

3.) Radfahrer soll Mann mit Kopfschuss getötet haben – Verdächtiger gefasst

Auf einer Straße in Berlin ist ein Mann erschossen worden. Zu der tödlichen Attacke soll es am Freitag gegen 12.00 Uhr im Kleinen Tiergarten – einem Park im Stadtteil Moabit, nahe der Spree – gekommen sein. Noch am Nachmittag wurde ein Verdächtiger gefasst, wie die Staatsanwalt mitteilte. Die Polizei sprach von einem Radfahrer, der unter Verdacht steht. Zeugen hatten etwas gesehen und die Polizei alarmiert.

Welt

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Bleib doch zu Hause ! Ob dort ein Verrückter mehr oder weniger unterm Tisch sitzt fällt doch gar nicht auf.  In Europa interessieren sich die Leute sowie so nur dafür, was Macron oder Merkel nicht zu sagen wagen !

US-Präsident fragt sich, warum er eigentlich nach Biarritz muss

4.) Trump hat keine Lust auf  den G7-Gipfel bei Macron

Es sei für ihn keine sinnvolle Verwendung seiner Zeit. „Kampf gegen die Ungleichheiten“ – so lautet das Motto des G7-Gipfels im französischen Badeort Biarritz. Dafür empfängt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (41) am Samstag die Staats- und Regierungschefs aus den anderen großen Industrienationen – darunter natürlich auch US-Präsident Donald Trump (73). Doch der wäre offenbar am liebsten Zuhause geblieben. Trump soll sich gefragt haben, warum er diesen Gipfel eigentlich besuchen müsse, berichtet CNN unter Berufung auf Quellen, die mit dem Thema vertraut seien.

Bild

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Das wäre doch der richtige Mann für die Schland-Verteidigung. Weiß er doch bestens wo er seine Heckenschützen über die Jahre hin verteilt hat ! Ein ganz anderes Kaliber als die vorherigen Blaustrümpfe !

Maaßen-Debatte in der CDU

5.) Konservative WerteUnion meldet Hunderte neue Mitglieder

Mit ihren Aussagen über Hans-Georg Maaßen hat CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer der WerteUnion offenbar kräftigen Zulauf beschert. Entsprechende Zahlen nannte die Vereinigung dem SPIEGEL: „Wir kommen nicht mehr hinterher.“ Die konservative WerteUnion meldet nach der Debatte um einen Parteiausschluss des früheren Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen einen neuen Mitgliederrekord. Die Mitgliederzahl sei in den vergangenen Tagen um mehrere Hundert gestiegen und liege mittlerweile bei fast 3000, sagte der Vorsitzende der Vereinigung, der CDU-Politiker Alexander Mitsch, dem SPIEGEL.

Spiegel-online

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Das ist doch ganz einfach Erklärbar und  das sogar Glaubhaft. Der zuständen Innenminister heißt doch Host – oder?  Seht ihn euch an, wie ihm die Lülle aus den Mundwinkeln läuft.

Gefangene posten heimlich Fotos ihres Knast-Essens bei Twitter –

6.) Du glaubst nicht, wie es aussieht

Ein Brötchen, zwei Eier, ein kleines Stückchen Käse. „Wir haben anscheinend die beste Verpflegung“, schreiben der Gefängnisinsassen aus Berlin ironischerwise neben das Bild ihres Abendessens bei Twitter. Ein wenig traurig sieht die Portion schon aus, die die Gefangenen der JVA Heidring in Berlin vom Twitteraccount „Gefängniscuisine“ aus ihren Zellen posten. Gegenüber der „Stuttgarter Zeitung“ gaben die Häftlinge sogar an, ihre Versorgung sei „unterirdisch“.

DerWesten

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7.) Studie: Brasilianischer Regenwald offenbar keine Kathedrale in Paris

Der brasilianische Regenwald ist offenbar keine gotische Kathedrale in Paris. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Studie des Instituts für Krisenbewältigung an der Feuerwehrhochschule Iserlohn. Besonders deutlich treten die Unterschiede demnach hervor, wenn das jeweilige Objekt in Flammen steht.

Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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