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RENTENANGST

Archiv für Juli 17th, 2019

Träumen ist Arbeit

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Juli 2019

Sterbende Dörfer,  die Krise des Kapitalismus,

FR-43-Pradelles08.JPG

Ein Schlagloch von Georg Diez

Sterbende Dörfer, Klimawandel, die Krise des Kapitalismus, die Proteste der Gilets jaunes – die existenziellen Fragen unserer Zeit hängen zusammen.

Ich sah den Turm der Kathedrale beim Abstieg durch die bewaldeten Hügel rings um Pra­delles, eine braune Spitze, die aus dem Nest brauner Steine herausragte, eines der schönsten Dörfer des Landes, wie es offiziell heißt, ein Cevennendorf mit viel Vergangenheit, aber wenig Zukunft, wie sich herausstellte.

Was braucht es, dachte ich, als ich auf das Dorf zulief, um so eine gemeinsame Anstrengung zu unternehmen, solche eine Kirche zu bauen, über viele Jahrzehnte hinweg? Was braucht es, um eine gemeinsame Geschichte zu schaffen, die so lange hält, die den Einzelnen übersteigt und die Gemeinschaft, das Städtchen, das Dorf trägt? Heute hängt an jedem zweiten oder dritten Haus ein Schild aus schmutzigem Papier, À Vendre, zu verkaufen.

Pradelles stirbt, es stirbt langsam und vor aller Augen, es stirbt an einer Zeit, die sich radikal verändert hat, keine Krankenversorgung, kein Zug oder Bus, kaum Läden, die Schule wird wohl bald schließen, weil es nicht genug Kinder gibt; es ist der Teufelskreis von Dörfern in ganz Frankreich, in ganz Europa, ein politisches Problem, wie nicht nur die Proteste der Gilets jaunes gezeigt haben, weil die Legitimation des demokratischen Systems in Frage steht, wenn es einfach nicht mehr funktioniert für die Menschen.

Die Spaltung von Stadt und Land ist mehr und mehr eine politische Herausforderung für viele westliche Staaten, und das hat damit zu tun, dass die Voraussetzungen fehlen, die ein Leben auf dem Land möglich machen. Es hat aber auch damit zu tun, dass überhaupt die Vorstellung fehlt, was ein anderes, ein neues, ein inklusives, transformatorisches, alternatives Leben auf dem Land sein könnte.

Ein Dorf wie Pradelles stirbt, anders gesagt, auch deshalb, weil den Menschen hier eine Idee fehlt, so etwas wie ein Traum, wie aus dem Vorhandenen etwas Neues entstehen könnte. Der Schriftsteller Robert Louis Stevenson, der hier vor 140 Jahren vorbeikam und dessen Pfad ich für eine gute Woche folgte, beschreibt das Pra­delles seiner Zeit als eingebettet in eine „feine, belebte, atmende, rustikale Landschaft“; heute sieht man niemanden, nicht auf den Feldern, aber auch kaum in dem Dorf, das sich wie in sich selbst zurückgezogen hat, wie in Trauer.

Conques,Pradelles... (oct.et nov. 2012) 161.JPG

Es ist die Abwesenheit eines Traums, glaube ich, die mit zu dieser Traurigkeit beiträgt; und der Mann, der mir im Dorf mit einem Packen Zettel entgegenkam, schien den gleichen Gedanken zu haben. Eine Freundin von ihm, sagte er, sei vor einer Weile wieder hierhergezogen, das Dorf, aus dem sie stammt, und sie habe kaum glauben können, wie leer, schwach und ohne Energie es sei – deshalb wollten sie einen Workshop veranstalten, an dem die Einwohner von Pradelles gemeinsam träumen sollen und die Gesellschaft dieses kleinen Dorfes neu erschaffen.

Ich musste bei dem Wort Traum an einen Artikel des britischen Politikers Ed Miliband im Guardian denken, in dem er beschrieb, warum bei der Klimakatastrophe Albtraumszenarien nicht weiterhelfen und es notwendig ist, „Träume zu malen“. Er greift dabei den Green New Deal auf, den die junge amerikanische Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez bekannt gemacht hat – eine umfassende Umwandlung der Gesellschaft, die ökologische und sozialen Herausforderungen gemeinsam angeht, Artensterben und Ungerechtigkeit, Extremwetter und extremer Reichtum, eine staatliche Großanstrengung, vergleichbar mit einer Mobilisierung im Kriegsfall, aber das ist auch die Dringlichkeit dieses Augenblicks.

Quelle         :       TAZ          >>>>>         weiterlesen

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Grafikquellen         :

Oben      —         Pradelles, view toward south-east (Naussac Lake and southern end of the Margeride Mtn.)

Unten      —      Le poilu de Pradelles # Haute-Loire (43) .

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Networking à la Neonazi

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Juli 2019

Schweiz:  Wahlheimat von angeklagter deutscher Neonazi-Prominenz

File:Thorsten Heise Ostritz.jpg

Quelle     :       untergrundblättle. ch

von   Tobias Tscherrig / Infosperber

Ein in Deutschland angeklagter prominenter Neonazi zieht in die Schweiz: Rechtsradikale Netzwerke funktionieren auch hierzulande.

29. April 2018, Fretterode, Bundesland Thüringen: Zwei Journalisten aus Göttingen fotografieren und filmen das Anwesen des Thüringer NPD-Funktionärs Thorsten Heise. Sie vermuten, dass sich bei Heise Neonazis versammeln um eine Demonstration vorzubereiten. Sie wollen dokumentieren, wer an dem Treffen teilnimmt.

Die Vermutung der Journalisten kommt nicht von ungefähr: Heise ist nicht nur NPD-Funktionär, er gilt als einer der umtriebigsten militanten Neonazis in Europa und als Kristallisationsfigur und Spiritus Rector des internationalen Netzwerks «Combat 18» (C18) – des bewaffneten Arms des in Deutschland verbotenen Neonazinetzwerks «Blood & Honour» (B&H).

Damit ist Thorsten Heise zentrale Figur der wichtigsten Struktur der gewalttätigen Neonazi-Szene in Europa. Heises Name fiel auch im Zusammenhang mit der Terrorgruppe «Nationalsozialistischer Untergrund» (NSU): Er steht auf einer Liste mit nachgewiesenen Kontakten zu Tätern oder Beschuldigten im NSU-Prozess. Heise ist mehrfach vorbestraft und sass bereits im Gefängnis.

Brutaler Angriff auf Journalisten

Plötzlich werden die Journalisten von zwei jungen Männern bemerkt. Diese verfolgen sie zuerst zu Fuss, dann mit einem Fahrzeug. Es kommt zu einer Verfolgungsjagd, schliesslich landet der Wagen der Journalisten in einem Graben. Die mit Baseballschläger, Messer, einem 40 bis 50 Zentimeter langen Schraubenschlüssel und Reizgas bewaffneten Männer gehen sofort zum Angriff über: Sie zerstören das Fahrzeug, brechen dem einen Journalisten mit dem Schraubenschlüssel das Stirnbein und verletzen den anderen mit einem Messer am Oberschenkel. Ausserdem rauben sie die Fotokamera.

Ein Jahr nach dem Überfall sind die beiden mutmasslichen Täter identifiziert. Es handelt sich um zwei bekannte Rechtsextreme: G.B.*, Vorstandsmitglied der NPD Niedersachsen, der als Ziehsohn von Thorsten Heise gilt. Und um N. H.*, den leiblichen Sohn des umtriebigen und mächtigen Neonazi-Netzwerkers.

Einer der Angreifer lebt im Oberwallis

Die zuständige Staatsanwaltschaft hat die beiden jungen Männer wegen schweren Raubs in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Es gilt die Unschuldsvermutung. Gemäss einem Artikel der «WOZ» wird der Fall von den Thüringer Justizbehörden nicht prioritär behandelt. Wann der Prozess stattfinden werde, sei unklar. Die Gerichtskammern seien stark ausgelastet.

Klar ist hingegen, wo sich der Sohn von Thorsten Heise zurzeit aufhält. Gemäss Recherchen von antifaschistischen Gruppen und der «WOZ» lebt er im Oberwallis. Er arbeitet in Visp für die «Ewald Gattlen AG», einem KMU-Unternehmen aus dem Bereich der Gebäudetechnik. Ein Foto, das den jungen Heise im Gattlen-Dress zeigt und «infosperber» vorliegt, beweist das.

Gegenüber «infosperber» nimmt Jan Gattlen von der «Ewald Gattlen AG» Stellung: «Bei unserer Firma handelt es sich um ein lokales KMU. Wir distanzieren uns von jeglichen politischen Aktivitäten und wünschen nicht, dass unser Firmenname in Zusammenhang mit einer radikalen Szene in Verbindung gebracht wird.» Das Unternehmen habe keine Kenntnis, «dass sich Angestellte von uns in einem radikalen Umfeld bewegen». Man kontrolliere die Freizeitaktivitäten der Angestellten nicht und nehme darauf auch keinen Einfluss.

Spuren führen zu Oberwalliser «B&H»-Mitglied

Es ist auf Anhieb nicht klar, warum der Sohn von Heise ausgerechnet bei einem Oberwalliser Familienbetrieb angeheuert hat. Eine entsprechende Frage von «infosperber» hat das Unternehmen nicht beantwortet. Der Angeklagte scheint jedenfalls keine Angst vor den deutschen Strafverfolgungsbehörden zu haben: Vor wenigen Tagen erschien er am «Eichsfeldtag», einem NPD-Fest, das sein Vater organisiert. Mit dabei: Einige seiner neuen Kollegen aus dem Wallis.

Es gibt aber Spuren, die Anhaltspunkte geben, warum der mutmassliche Täter aus Fretterode in Visp gelandet ist. Sie führen zum Oberwalliser «B&H» -Mitglied Silvan Gex-Collet, der für dieselbe Firma arbeitet, in der nun auch der Sohn von Thorsten Heise angestellt ist.

Gex-Collet ist Kennern der Schweizer Neonaziszene seit Jahren bekannt. Der Oberwalliser ist ein alter Bekannter von Thorsten Heise: Ein Foto von 2014 zeigt die beiden beim Handschlag. Heise reiste damals für ein Seminar ins Oberwallis. Gex-Collet erwiderte den Besuch spätestens im letzten Jahr. Damals reiste er an das von Thorsten Heise organisierte «Schild&Schwert»-Festival nach Ostritz. Ein Festival, das auch zur internationalen Vernetzung der militanten neonazistischen Szene dient.

Ein weiteres Festival-Bild zeigt Gex-Collet mit Marko Gottschalk, Sänger der Band «Oidoxie». Gottschalk und seine Band sind weitere zentrale Figuren im Netzwerk um Heise. Mit Songs wie «Terrormachine Combat 18» machten sie sich mit zum Sprachrohr des deutschen «C18»-Ablegers. Seit Jahren zieht die Band – die 2006 eine CD über Thorsten Heises Label produziert hatte – ein äusserst gewalttätiges Umfeld an.

Networking à la Neonazi

Silvan Gex-Collet spielte früher selber in einer rechtsextremen Band. In der Vergangenheit reiste er mehrmals ins Ausland, um sich mit anderen Neonazis zu treffen. Allerdings ist er auch in der Schweiz tätig: Im September 2005 organisierte er in Gamsen (VS) zusammen mit anderen Personen aus dem Oberwalliser «B&H»-Umfeld ein Gedenkkonzert für den Neonazi-Sänger Ian Stuart. Am Anlass nahmen rund 400 Neonazis aus der Schweiz, Frankreich, Italien, Deutschland und Österreich teil. Gex-Collet wurde wegen Widerhandlung gegen die Rassismus-Strafnorm verurteilt. Im Urteil wird er als «der eigentliche Chef und verantwortlich für die Organisation des gesamten Anlasses» bezeichnet.

Als am 15. Oktober 2016 in Unterwasser (SG) das grösste Neonazi-Konzert in Europa mit insgesamt 5000 Besuchern aus dem In- und Ausland stattfand, taucht Gex-Collets Namen erneut auf: In der Nichtanhandnahmeverfügung betreffend einer Anzeige wegen Rassendiskriminierung beschreibt ein damals anwesender Polizist, wie sich Silvan Gex-Collet als Bühnenverantwortlicher des Anlasses zu erkennen gegeben habe. Er habe mit ihm die Hallenorganisation und die Fluchtwege besprochen.

Im Jahr 2015 gründete Gex-Collet in Brig-Glis (VS) die «GexTex GmbH». Ein Unternehmen, dem unter anderem das Tattoo-Studio «Nordic Thunder» angehört. Hier arbeitet zum Beispiel der estnische Neonazi Mart Plees, der im Jahr 2007 den ersten Laden in Schweden eröffnete, der die bei Neonazis beliebte Kleidermarke «Thor Steinar» verkaufte.

Neonazistische Netzwerke funktionieren

Obwohl der vorliegende Text bei weitem kein vollständiges Bild über die Umtriebe und Vernetzungen von neonazistischen Netzwerken und den darin eingebetteten Akteuren darstellt und speziell ihre Geschäftstätigkeiten ausklammert, zeigt er doch, das diese Netzwerke auch in der Schweiz existieren und funktionieren – und das seit Jahren. Eine Berichterstattung über die Thematik bleibt aber schwierig, nicht zuletzt, weil sich der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) nicht zu einzelnen Gruppierungen oder Organisationen äussert.

Immerhin schreibt der NDB im neusten Lagebericht «Sicherheit Schweiz», dass die Schweizer rechtsextreme Szene im Aufwind ist, der Umgang mit Schusswaffen geübt wird und Kampfsportarten trainiert werden.

Nach Jahren der Verharmlosung findet er damit zumindest etwas deutlichere Worte. Denn neonazistische und international agierende Netzwerke existieren in der Schweiz seit Langem. Vielleicht hilft die Anwesenheit des Sohnes von einem der aktuell mächtigsten Führungsfiguren der europäischen militanten Neonazi-Szene, der Thematik in der Schweiz endlich den Stellenwert einzuräumen, den sie – leider – verdient.

Soweit nicht anders angegeben und keine Quellenangabe (Name einer Organisation oder Internet-Adresse) vorhanden ist, gilt für die Texte auf dieser Webseite eine Creative Commons Lizenz (CC).

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Grafikquelle         :       Thorsten Heise bei der Pressekonferenz zum «Schild und Schwert»-Festival in Ostritz am 21. April 2018. / Erik-Holm Langhof (CC BY-SA 4.0)

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Die EU – Demokratie

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Juli 2019

Was Ursula von der Leyen mit der Netzpolitik der EU vorhat

Von der Leyen versucht das Parlament von sich zu überzeugen, das hat sie knapp geschafft.

Quelle      :     Netzpolitik. ORG

Die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat eine Agenda für die nächsten Jahre vorgestellt. In der geht es um Regeln für Plattformen, Künstliche Intelligenz und die Digitalsteuer. Auch wenn die Punkte nicht neu sind: Von der Leyens Zeitpläne sind ambitioniert.

In ihren öffentlichen Anhörungen war die bisherige deutsche Verteidigungsministerin maximal vage, wenn es um netzpolitische Fragen ging. Auch ihre Leitlinien für die Kommissionsarbeit der nächsten Jahre enthalten wenige Details. Doch die 28-seitige Zusammenfassung ihrer Prioritäten gibt einen Eindruck davon, welche Projekte Ursula von der Leyen als neue Kommissionspräsidentin vorantreiben oder beginnen will.

Nicht wenige davon sind relevant dafür, was in den nächsten Jahren netzpolitisch passieren wird. Viele Sachen sind bereits in Arbeit, von der Leyens Zeitpläne sind dennoch ambitioniert.

Digitalsteuerpläne nochmal angehen

Frankreich hat sie vor Kurzem beschlossen, in der EU ist sie vorerst gescheitert – nicht zuletzt am Bremsen des deutschen Finanzministers Olaf Scholz. Ziel war eigentlich, große Digitalkonzerne gerechter zu besteuern. Bisher ziehen diese sich nämlich aus der Verantwortung, indem sie ihre Firmensitze in – für sie günstige – Länder wie Irland verlegen, im Rest der EU jedoch trotzdem ihre Dienste anbieten.

Derzeit diskutieren auf globaler Ebene etwa die G20-Finanzminister über eine Lösung. Das kann dauern, doch ewig will von der Leyen nicht auf eine weltweite Lösung warten. Sollte bis Ende 2020 keine Einigung erzielt sein, „sollte die EU alleine handeln“.

Regeln für „digitale Dienste“

Ob es um die schon verabschiedete Urheberrechtsrichtlinie geht, die vor abschließenden Verhandlungen stehende Anti-Terror-Richtlinie oder die jüngsten Ideen der EU-Kommission für neue e-Commerce-Regeln: Bestrebungen, Plattformen stärker zu regulieren und zu verpflichten gibt es viele.

Die Kommission will mit einem neuen „Gesetz über digitale Dienste“ bessere Haftungs- und Sicherheitvorschriften erreichen. Laut einem Arbeitspapier, das wir veröffentlicht haben, geht es unter anderem darum, wie Anbieter mit illegalen Inhalten umgehen müssen. Ein weiterer Vorschlag ist, Dienste mit Interoperabilitätsregeln dazu zu verpflichten, ihren Nutzerinnen einen unkomplizierten Übergang zu anderen Plattformen zu ermöglichen. Außerdem könnten neue Uploadfilter drohen.

Gemeinsame Standards für 5G-Netze

Europa sei bei Telekommunikationsstandards führend, das will von der Leyen ausbauen, „indem wir gemeinsame Standards für unsere 5G-Netze entwickeln“. Konkreter wird sie nicht, das kann vieles bedeuten.

Eine Richtung könnte sein, die Forderung der EU-Polizeiagentur Europol anzugehen, den Sicherheitsbedarf bei 5G zu decken – also Abhörschnittstellen einzubauen. Das ist jedoch schon im Gange, das Bundesamt für Verfassungsschutz und andere EU-Behörden haben laut einem Bericht von heise.de bereits Einfluss auf die Standardisierungsgremien ausgeübt.

Neue Technologien vorantreiben und regulieren

„Blockchain-Technologie, Hochleistungsrechentechnik, Quanteninformatik, Algorithmen und Instrumente für den Datenaustausch und die Datennutzung“ – darin soll investiert werden, heißt es in den Leitlinien. Gleichzeitig sollen Normen für diese „neue Generation von Technologien“ festgelegt werden, die global gelten sollen.

Die EU steckt schon heute viel Geld in Blockchain-Projekte und hat diverse Austausch- und Arbeitsgruppen wie eine Beobachtungsstelle und ein Forum für die Blockchain-Technologie gegründet. Im Förderprogramm Horizon 2020 sollen bis Ende nächsten Jahres 340 Millionen Euro in Blockchainprojekte fließen. Kryptowährungen beschäftigen die EU vor allem bei der Finanzregulierung. Seit 2016 arbeitet eine Task Force der EU-Kommission an Regulierungsvorschlägen. Durch Facebooks Ankündigung einer eigenen Kryptowährungen Libra wird das Problem dringlicher und die Regulierer aktiver.

Besondere Aufmerksamkeit von der Leyens bekommt sogenannte Künstliche Intelligenz. In den ersten 100 Tagen will sie bereits Regeln zu „menschlichen und ethischen Aspekten“ vorschlagen. Das ist nicht viel Zeit, selbst wenn die EU-Kommission bei einer Expertengruppe bereits Empfehlungen in Auftrag gegeben hatte, die im Juni vorgestellt wurden.

Die Experten fordern sowohl Milliardeninvestitionen als auch rote Linien, unter anderem gegen die „unverhältnismäßige und massenhafte Überwachung von Individuen“ etwa durch Videoüberwachung kombiniert mit Gesichtserkennungsverfahren. EU-Kommissarin Mariya Gabriel kündigte an, dass die Kommission die Empfehlungen innerhalb eines halben Jahres prüfen werde und bis Anfang 2020 konkrete Vorschläge machen könnte. So lange will von der Leyen offenbar nicht warten.

Umgang mit Daten

Chancen nutzen, Risiken minimieren. Von der Leyens Ankündigungen, wie man mit immer mehr Daten umgehen kann, beschränkt sich auf Allgemeinplätze. Um „Potenzial freizusetzen“ müsse man einen Weg finden, Daten auszutauschen und zu nutzen. Natürlich unter hohen ethischem, Datenschutz- und Sicherheitsstandards“. Als Vorbild nennt sie die Datenschutzgrundverordnung.

In der EU-Pipeline wäre da zum Beispiel noch die ePrivacy-Verordnung, die Nutzer vor Werbetracking schützen soll. Momentan schleppt sich der Prozess schwerfällig, eine schnelle Verabschiedung erscheint unrealistisch. An der Kommission liegt das aber nicht, die Einigung stockt derzeit bei den Mitgliedstaaten.

Digitalkompetenz für alle

Bildung mit digitalen Materialien, offen zugängliche Online-Kurse und mehr Digitalkompetenz für Jung und Alt. Klingt erstmal gut, einen konkreten Plan der Kommission dafür gibt es bereits seit Januar 2018. Darin sind Ziele wie eine schnelle Breitbandanbindung für Schulen bis zum Jahr 2025 formuliert, oder gezielte Förderung von Open-Science-Projekten und Arbeiten mit offenen Daten.

Lizenz: Die von uns verfassten Inhalte stehen, soweit nicht anders vermerkt, unter der Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.
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Grafikquelle         :        Von der Leyen versucht das Parlament von sich zu überzeugen, das hat sie knapp geschafft.      Netzpolitik. ORG      —-     CC-BY 2.0    European Parliament

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Den 20. JULI zum

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Juli 2019

„WIDERSTANDSTAG GEGEN RECHTS“ erklären!

Ein Beitrag von Stefan Weinert

Liebe Freunde, liebe politische Mitstreiter, liebe Bekannte in Nah und Fern, sehr geehrte Damen und Herren,

noch bis weit in die 1950er Jahre wurden die mutigen Männer des Umsturzversuches des Nationalsozialismus oft als Verräter bezeichnet. Die Witwen der am 20.Juli 1944 und in den Monaten danach hingerichteten Männer, die versucht hatten, Deutschland von dem Tyrannen Adolf Hitler und seinen Gefolgsleuten wie Himmler, Göhring und Goebels zu befreien und zu erlösen, wurden lange Zeit gleich einer Kriegerwitwe behandelt, nicht aber in Ehren gehalten. Ebenso gedachte man lange Zeit auch nicht des Schicksals der  Kinder des Grafen Stauffenberg und der anderen Hitler-Attentäter, die von den Nazis in einem Kinderheim in Bad Sachsa bis Kriegsende zwangsinterniert waren..

Auch der erst 1965 – zwanzig Jahre nach Kriegsende  – beginnende Auschwitzprozess (den die damalige  Politik aber mit aller Macht verhindern wollte)  zeigt, wie schwer sich Deutschland von Beginn an (und bis in unsere Tage) mit der Anerkennung des Hitlerregimes als Unrechtstaat und der in ihm begangenen Gräueltaten tat und in bestimmten Kreisen immer noch tut. Die AfD heute bezeichnet diese Zeit als „Vogelschiss in der deutschen Geschichte“ – was nicht weiter kommentiert werden muss.

Die Beschäftigung Staatssekretären, Pressesprechern, Richtern und Lehrern mit erheblich dunkler Nazivergangenheit und ein Bundeskanzler mit selbiger (Kiesinger), die NPD, die Republikaner, das Oktoberfestattentat, ein Herr Höcke, der sich als ideologischer Enkel Adolf Hitlers entpuppt, Pegida mit dem Galgen für den damalige Außenminister Sigmar Gabriel (SPD), die Reichsbüger mit ihren verworrenen rechten Verschwörungstheorien,  die Identitären, die auf  „deutsches Blut in deutschen Landen“  schwören und der Mord an dem Regierungspräsidenten Walter Lübcke in diesem Jahr zeigen, dass der deutsche Nationalsozialismus viral immer vorhanden war, und …

hier weiterlesen: —> http://chng.it/kDCpX2W7mM

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Polizist auf Lebenszeit

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Juli 2019

talk of the town aus NRW

Police in front of a motorway junction at Ende Gelände 28-10-2018 01.jpg

Von Daniel Kretschmar

Ausscheidende Polizeibeamte bekommen in NRW künftig einen sogenannten Ruhestands-ausweis. Nur ein Symbol? Ja, aber kein gutes für die demokratische Gesellschaft.

Wie in jedem anderen Beruf, so endet auch für Polizeibeamte der Dienst bei Erreichen des Pensionsalters. Abgabe von Waffe, Uniform und Dienstausweis, ein Händedruck, das war’s. Eben noch mit Sonderrechten ausgestattete Repräsentant*in des staatlichen Gewaltmonopols gewesen und plötzlich auf dem Altenteil. Vom Ort der Autorität hinabgeworfen in die Sphären des Gewöhnlichen, den Alltag der Untertanen, sind sie des Sinns, der Macht und ihrer Insignien beraubt. Zeit, ade zu sagen oder genauer: a. D. Keine Platzverweise mehr für jugendliche Randalierer, keine jovialen Fahrradkontrollen, keine Festnahmen und Dienstbesprechungen, sondern nur noch eine tiefe emotionale Leere.

Diesen bedrückenden Moment erträglicher zu machen hat sich nun das Land Nordrhein-Westfalen auf die Fahnen geschrieben. Seit dieser Woche erhalten ausscheidende Beamte einen sogenannten Ruhestandsausweis. Die Idee ist nicht neu, die Bundespolizei praktiziert das bereits seit 2015, im Saarland wurde der Ausweis 2006 eingeführt. NRW-Innenminister Herbert Reul erklärt den Sinn des Dokuments als „Ausdruck einer Haltung: Einmal Polizei, immer Polizei“. Besondere Rechte sind mit dem Papier nicht verbunden, es solle jedoch die Kontaktaufnahme mit Polizeidienststellen erleichtern. Man darf wohl annehmen, dass Ex-Beamte sich auch bisher schon zu erkennen geben, wenn sie mit den Aktiven zu tun bekommen, aber o. k., ein amtlich gestempelter Berechtigungsnachweis ist den Deutschen eben heilig.

Reul erläutert den größeren Zusammenhang: „Der Ruhestandsausweis verkörpert eine besondere Form des Treueverhältnisses – ein Treueverhältnis, das in keinem Gesetz steht. Ein Treueverhältnis nicht im juristischen Sinne, sondern in Gestalt eines starken Zusammengehörigkeitsgefühls.“ Ach ja, die „Polizeifamilie“, jetzt auch mit Clubausweis, und zwar lebenslänglich.

Herbert Reul DS7 2796 PK groß.jpg

Materiell tut Herbert Reul ja ohnehin alles, was er kann, um seine Treue gegenüber der Polizei zu beweisen. Erinnert sei an die Abschaffung der Kennzeichnungspflicht für die Beamten in NRW. Dieses wichtige Instrument öffentlicher Kontrolle der Polizeiarbeit schien Reul „sachlich nicht begründet“. Dagegen ließe sich der Ruhestandsausweis vielleicht als Petitesse verbuchen, als alberne Sentimentalität. Der Ausweis ist aber nicht nur ein kostengünstiges Zeichen der Wertschätzung für frühere Staatsbedienstete, sondern scheckkartengroßes Symbol für ein sehr viel größeren und nicht ganz ungefährlichen Phänomens. Jenes „Treueverhältnis, das in keinem Gesetz steht“, das der Innenminister da beschwört, statt es einer kritischen Überprüfung zu unterwerfen, wird angelegentlich etwas prosaischer schlicht Korpsgeist genannt.

Quelle       :          TAZ       >>>>>          weiterlesen

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Grafikquellen      :

Oben     —          Die Polizei vor einer Auffahrt auf eine Autobahn bei einer Ende Gelände Demonstration.

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Unten        —      Herbert Reul am Freiherr vom Stein-Gymnasium Leverkusen anlässlich des Europatages 2015

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DL – Tagesticker 17.07.19

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Juli 2019

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Na, das war aber ein geistiger Vorbeibeimarsch der Redaktionen des Deutschen Staatsfunk am gestrigen Abend ! Von der Machthaberin über Leben und Sterben machte sie glatt nüber – bis in die EU. So lobte dann erst die PiS, dem dann der braune Schiss folgte? Politische Macht-Ergüsse wie sie in den schönsten Fantasien nicht für möglich gehalten werden konnten.

Wahl der EU-Kommissionspräsidentin

1.) Ursula von der Leyen mit knapper Mehrheit gewählt

Ursula von der Leyen hat einen historischen Sieg errungen. 383 Abgeordnete stimmten für die Deutsche und machten sie damit zur ersten Frau an der Spitze der EU-Kommission. Damit hat sie neun Stimmen mehr als die erforderlichen 374 errungen. Sie wird Jean-Claude Juncker zum 1. November beerben. Alle Informationen im Live-Ticker von FOCUS Online. Von der Leyen: „Habe immer für Europa arbeiten wollen“. Kanzlerin Merkel sichert ihr enge Zusammenarbeit zu. Ursula von der Leyens Nachfolgerin im Verteidigungsministerium soll  Annegret Kramp-Karrenbauer werden – urprünglich wurde Jens Spahn als Verteidigungsminister gehandelt. Die Polnische PiS sieht sich bei Wahl von der Leyens als Königsmacherin.

Focus

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Es folgt die „Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe von der ganz Marokko spricht“, welche für die zukünftige Kriegführung der Deutschen verantwortlich zeichnet. Ein sehr geschickter Schachzug von Merkel, welche wohl damit anzeigt bis zum natürlichen Ende der Zitter -phase weiter machen zu wollen ?

Kritik an AKK :

2.) „Eine Zumutung für die Truppe“

Aus der Opposition gibt es heftige Kritik an der Ernennung von Annegret Kramp-Karrenbauer zur Verteidigungsministerin. Kanzlerin und Union würden die „gebeutelte Bundeswehr“ für Personalspielchen missbrauchen, beklagt die FDP.  Die Ernennung von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer als Verteidigungsministerin stößt in der Opposition auf Kritik. Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann sieht die Glaubwürdigkeit von Kramp-Karrenbauer als Verteidigungsministerin vom Start weg beschädigt. „Nachdem sie wochenlang einen Regierungseintritt ausgeschlossen hat, wird sie nun ausgerechnet Verteidigungsministerin“, kritisierte Strack-Zimmermann in der Nacht zum Mittwoch. „Kanzlerin und Union zeigen erneut, dass sie die Belange der Bundeswehr nicht im Geringsten interessieren. Sonst würden sie die gebeutelte Bundeswehr nicht für Personalspielchen missbrauchen.“

FAZ

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Was alles fehlte den Kritikern, wenn sie über die blödelnden PolitikerInnen  nicht tagtäglich zun lachen gebracht würden ?

Demokratinnen kritisieren Trump

3.) „Das ist die Agenda weißer Nationalisten“

Die vier US-Demokratinnen, auf die es Donald Trump derzeit abgesehen hat, sind gemeinsam aufgetreten – und haben deutliche Worte gegen den Präsidenten gefunden. Kritik kommt inzwischen auch aus seiner eigenen Partei. Schon nach seinem ersten Tweet am Sonntag gab es laute Kritik, doch einen Tag später legte der US-Präsident noch einmal nach mit seinen Attacken auf mehrere Demokratinnen im Kongress: Im Weißen Haus erklärte Donald Trump, wenn „diese Leute“ in den USA nicht glücklich seien, sollten sie das Land eben verlassen. „Sie hassen unser Land.“

Spiegel-online

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Vielleicht auch Schade –  Denn wie sagten unsere Lehrer früher: „Regelmäßige Schläge auf den Hinterkopf, erhöhen das Denkvermögen !

Gefahr aus dem All

4.) Der große Asteroid 2006QV89 verfehlt Erde

Im September hätte ein 50 Meter großer Asteroid die Erde treffen können. Die Chancen waren hoch. Deutsche Forscher geben jetzt Entwarnung. Aber der gewaltige Brocken kann sich 2023 noch einmal der Erde nähern. Die drohende Gefahr eines Asteroideneinschlags auf der Erde mit einer Sprengkraft von rund 100 Hiroshima-Bomben ist gebannt. Der bis zu 50 Meter große Brocken „2006QV89“ wird unseren Planeten verfehlen, sagte der Leiter des Büros für Planetenschutz im Satellitenkontrollzentrum der Europäischen Raumfahrtagentur Esa in Darmstadt, Rüdiger Jehn.

Welt

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Es ist schon Erstaunlich was der Macron alles regeln kann. Wie gut das er im Saarland nicht zu sagen hat. Dort laufen auch politische Figuren herum, welche außerhalb der Gala rein gar nichts zu sagen haben.

Hummer- und Champagner-Affäre

5.) Macrons Öko-Minister muss gehen

Die weltberühmte französische Küche ist delikat, bisweilen aber auch teuer – das schmeckt dem französischen Steuerzahler nicht immer. Frankreichs „Minister für die ökologische Wende“ (Umweltminister) tritt zurück. François de Rugy war erst zehn Monate im Amt. Der Grund: eine Hummer-Affäre! Mehrmals soll er auf Staatskosten seine Freunde zu teuren Essen eingeladen haben, auch in der Zeit, bevor er Umweltminister wurde. Serviert wurde Hummer (kostet im Restaurant zwischen 50 und 115 Euro pro Kilo). Zwischen Oktober 2017 und Juni 2018 soll de Rugy (damals noch Parlamentspräsident) rund zehn Abendessen veranstaltet haben – inklusive teuren Weinen, berichtet die Investigativ-Zeitung „Mediapart“. Die Gäste seien vor allem aus dem Umfeld seiner Frau Séverine gekommen, die beim Magazin „Gala“ arbeitet.

Bild

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Wären wir Ausländer würden wir auch keine Raketen bei den Deutschen kaufen. Wir brauchten keine!

Umstrittener Waffen-Deal mit Russland  

6.) Trump äußert Verständnis für die Türkei

Die Türkei kauft ein russisches Raketenabwehrsystem – und verärgert damit das US-Verteidigungsministerium. Donald Trump aber kann den Argumenten Ankaras etwas abgewinnen. Und gibt Barack Obama die Schuld.US-Präsident Donald Trump hat Verständnis für die Entscheidung der Türkei geäußert, das russische Raketenabwehrsystem S-400 zu kaufen. Er habe eine „sehr gute“ Beziehung zu dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und die Situation sei sehr schwierig, so Trump während einer Kabinettssitzung auf Fragen von Journalisten. Der US-Präsident behauptet, die Türkei sei „gezwungen“ worden, das russische System zu kaufen, da seine Vorgängerregierung unter Barack Obama ihr nicht das amerikanische Patriot-System habe veräußern wollen.

T-online

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Kleines Präsent von Ursula von der Leyen:

7.) Jeder EU-Parlamentarier findet Berater auf seinem Tisch

Wie nett! Zu Beginn der heutigen Sitzung haben alle Mitglieder des EU-Parlaments in Straßburg einen Berater auf ihrem Tisch vorgefunden. Es handelt sich dabei um eine kleine Aufmerksamkeit von Ursula von der Leyen, die heute zur Wahl zur EU-Kommissionspräsidentin steht. An allen der 751 Beratern fanden die Parlamentarier jeweils einen kleinen, liebevoll handgeschriebenen Zettel, auf dem stand: „Guter Rat ist teuer. Aber für Sie künftig nicht mehr. Mit europäischen Grüßen, Ihre Ursula von der Leyen“

Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen      :     DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0.

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