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RENTENANGST

Archiv für Januar 28th, 2019

Sascha Lobos Replik

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Januar 2019

Nach Jan Fleischhauers „Nazis rein“

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Von Meike Laaff

Wie konnte er nur, der Fleischhauer? Eine Kolumne im Spiegel schreiben, mit dem Titel „Nazis rein“ – und das auch noch im aktuellen politischen Klima? So raunte es tagelang durch die sozialen Netzwerke. Aber für eine echte Replik auf Jan Fleischhauers Text musste dann wieder der Mann ran, dem man vor Jahren einmal das Etikett „Klassensprecher des Internets“ anklebte hatte: Sascha Lobo.

„‚Nazis rein‘ überhaupt schreiben zu können, selbst als provokante Pose, geht nur, wenn man persönlich durch Nazis nicht für seine schiere Existenz physisch bedroht wird“, schreibt Lobo auf Spiegel Online, wo er, wie Fleischhauer, seit Jahren wöchentlich kolumniert. „Es handelt sich um die Goldmedaille in Privilegien-Blindheit am dreisten Band.“

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Fleischhauer beklagte, ein Slogan wie „Nazis raus“ drohe denen, die als zu rechts gälten, mit dem „totalen gesellschaftlichen Ausschluss“. Dessen Argumentation jedoch nannte Lobo eine „textliche Turnübung, um die abstruse Überschrift in eine nicht-rechtsextreme Richtung zu wenden“. Fleischhauer ginge es vornehmlich um die „Eskalation“ qua Überschrift, um die Definition Rechter über die Empörung Nicht-Rechter.

Quelle      :         TAZ           >>>>>          weiterlesen

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Grafikquellen        :

Oben          —          Sascha Lobo; 10 Jahre Wikipedia; Party am 15.01.2011 in Berlin.

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Kohlekommission einigt sich

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Januar 2019

– zu spät, zu zaghaft

Quelle       :     Europa.Blog

von Cornelia Ernst

Ich begrüße, dass sich die Kohlekommission endlich geeinigt hat, auch wenn das Ausstiegsdatum von 2038 eigentlich zu spät ist. Ein gutes Signal ist, dass der Hambacher Wald erhalten bleibt – es lohnt sich, zu kämpfen. Wir brauchen nun Pläne, um den Strukturwandel in den Kohleregionen zu bewältigen, und dabei müssen die Menschen vor Ort eingebunden werden.

Deutschland hätte beim Ausstiegsdatum mit gutem Beispiel voran gehen müssen – denn wir brauchen EU-weit den Kohleausstieg bis 2030. Und die 41 Kohleregionen in der EU dürfen dabei nicht im Regen stehen gelassen werden. Deshalb haben wir uns im Europaparlament für einen Strukturwandel-Fonds (den sog. Just-Transition-Fonds) eingesetzt, um den Bau von Infrastruktur, Forschung und Entwicklung und Weiterbildungsmaßnahmen in Kohleregionen bezahlen zu können. Leider haben sich die Regierungen der Mitgliedstaaten gegen solch einen Fonds ausgesprochen. Umso wichtiger ist es daher, die europäischen Strukturfonds mit ausreichend Geldern auszustatten. Die geplanten Kürzungen von ca. zehn Prozent und die Absenkung der europäischen Kofinanzierungssätze müssen zurückgenommen werden. Hier ist die deutsche Bundesregierung in den kommenden Ratsverhandlungen gefordert.

Durch das europäische Strombinnenmarkt-Paket können die Mitgliedstaaten ihre dreckigen Kohlekraftwerke durch sogenannte Kapazitätsmechanismen subventionieren. Von 1998 bis 2018 hat diese Art der Subvention die europäischen Bürger*innen 32 Milliarden gekostet – und hat sich damit in den letzten zwanzig Jahren fast vervierfacht. Die Richtung aber muss eine ganz andere sein: Ausbau der Erneuerbaren, damit die EU ihr selbst gestecktes Klimaschutz-Ziel von 40 Prozent Treibhausgas-Senkung bis 2030 noch erreichen kann. Und Energieregionen wie die Lausitz und das Rheinische Revier Energieregionen bleiben können.

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Es kommentierte die Europaabgeordnete Cornelia Ernst, energiepolitische Sprecherin der Delegation DIE LINKE. im Europaparlament, den Abschlussbericht der sogenannten Kohlekommission.

Dr. Cornelia Ernst ist seit 2009 Europaabgeordnete für die Partei DIE LINKE. und Mitglied der Fraktion GUE/NGL

Webseiten von Cornelia Ernst

Offizielle Webseite des Europäischen Parlaments

Persönliche Webseite von Cornelia Ernst

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Grafikquellen      :

Oben     —       Auf Europa Blog /Jürgen Klute      —    Titelbild: GLOBAL 2000 Verbund-Kletteraktion | Foto: Christoph Liebentritt CC BY-ND 2.0

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Unten     —       Cornelia Ernst, member of the European Parliament

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„Offener Brief“ an –

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Januar 2019

 Die Stadtverwaltungen, im Regierungspräsidium Tübingen, den Redaktionen von Presse und Bloggern

liebe Bekannte und Freunde nah und fern,

was tut ein engagierter Bürger, wenn er über Jahre von seinen Bürgermeistern und seinen gewählten Ratsmitgliedern mit seiner Kritik und meist gut und aufwändigen  recherchierten Alternativvorschlägen mehr oder weniger ignoriert wird – zumindest offiziell – oder, wenn das beim besten Willen nicht mehr möglich ist, von ihnen süffisant und arrogant lächerlich gemacht wird? Nun, er versucht, eine Wählerliste zusammen zustellen und zu gründen, die bei der kommenden Kommunalwahl mit all den anderen Parteien und Listen um den Einzug in das Stadtparlament kämpft, wobei es wünschenswert ist, dass sich mindestens zehn bis fünfzehn Kandidat*innen als wählbar auf die Liste setzen lassen. Und wenn auch dies – aus welchen Gründen auch immer (es mag auch mit an seiner Person liegen) – nicht geklappt hat (Liste RAVE) …, er aber weiß, dass sein bisheriges Mühen dennoch nicht vergeblich war, — dann gibt es vier Möglichkeiten für ihn:

  1. a) er steckt den Kopf trotzdem in den Sand und taucht ab. Man sieht ihn zwar ab und zu in der Stadt, hört und liest aber nichts politisches/gesellschaftliches mehr von ihm.
  2. b) er versucht stattdessen, sich auf die Liste einer Partei oder Wählervereinigung setzen zu lassen, um so eventuell in den Stadtrat zu gelangen.
  3. c) er stellt sich dennoch direkt zur Wahl, nämlich als von einer nichtmitgliedschaftlich organisierten Unterstützer/wählerliste ins Rennen geschickter Einzelkandidat (§ 9 Kommunalwahlgesetz BW).

d1) er macht als „Außerparlamentarischer Oppositioneller“ weiter wie bisher – wenn auch in etwas anderer Vorgehensweise.

d2) er hofft, dass sich andere Bürger*innen dieser „RAPO“ anschließen. — Anmerkung: Die für Deutschland im Grundgesetz verankerte Demokratie ist nicht auf repräsentativ festgeschrieben (!), sondern sie ist auch offen für die partizipative (teilhaben, mitbestimmen, echte Bürgerbeteiligung) Demokratie.

Nun, allein schon diese Zeilen zeigen, dass Sie a) beruhigt, oder auch etwas unberuhigt :) streichen können. Und wie auch immer die Entscheidung ausfällt können Sie sicher sein, dass sie auf freiheitlichem, humanistischem und demokratischem Fundament gefällt wird.
Aber eines ist klar: „Ravensburg“ ist für einen – eigentlich notwendigen – Paradigmenwechsel noch nicht bereit (Wohnqualität, Aufenthaltsqualität, Umweltqualität, Mobilität, Straßenverkehrsführung, usw.) *) Aber genau für diesen Paradigmenwechsel setze ich mich seit Jahren ein. Nach meinem Empfinden beschäftigen sich Stadtverwaltung und -parlament zu sehr mit den Symptomen, nicht aber mit den Ursachen, den „Wurzeln (lat. Radikale) des Übels.“

Mit demokratischen Grüßen

Stefan Weinert

*) das

berichtet:

„Wie messe ich das Wohlbefinden einer ganzen Gesellschaft? Dass der Reichtumsindikator Bruttoinlandsprodukt pro Kopf dazu längst nicht ausreicht, liegt auf der Hand. Wirtschaftswissenschaftler und Soziologen zerbrechen sich seit Jahren den Kopf darüber, welche Messlatten anzusetzen sind. Ein umso schwierigeres Unterfangen, da das Wohlbefinden an sich nicht absolut definiert werden kann.

Auf jeden Fall müssen objektive Parameter wie etwa das verfügbare Einkommen, die Ausstattung der Wohnung oder die wöchentliche Freizeit durch subjektive, wie etwa das Gesundheitsempfinden, der gefühlte Arbeitsstress oder die Zufriedenheit mit der Lebenssituation ergänzt werden.

Festgehalten wurden insgesamt 63 Indikatoren in elf Kategorien – Einkommen, Beschäftigung, Wohnung, Gesundheit, Ausgleich zwischen Berufs- und Privatleben, Bildung und Kompetenzen, soziale Vernetzung, Bürgerbeteiligung, Umwelt, Sicherheit und persönliches Wohlbefinden.“ (Quelle: https://www.journal.lu/top-navigation/article/das-wohlfuehlbarometer/  — zuletzt aufgerufen am 23.1.2019)

‚Reden ist Silber – Schweigen ist Gold’,        *    Sprichwort

so heißt es oftmals gedankenlos.

Doch bedeutet Schweigen auch den Tod,

wartet jemand vergeblich auf Worte in Not.

Umsonst ist kein Rebell ergrimmt,                  *   Freiherr von Malitz

Schweigen Menschen, reden die Steine,         *   nach Lukasevangelium

wo Rauch sich zeigt, auch Feuer glimmt.       *   von Malitz

Doch Lügen haben immer kurze Beine.          *  Sprichwort

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Stefan Weinert / Ravensburg – BW

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Grafikquelle       :    privat  –  Stefan Weinert

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Hambi weiterhin gefährdet

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Januar 2019

Kohlekommission fasst mutlose Beschlüsse – Hambacher Wald nach wie vor gefährdet

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Quelle      :        Scharf – Links

Von Hubertus Zdebel

Nachdem die Kohlekommission sich am frühen Samstagmorgen bei einer Gegenstimme auf den Abschlussbericht geeinigt hat, sieht der NRW-Bundestagsabgeordnete und Umweltpolitiker Hubertus Zdebel (DIE LINKE) noch immer große Unsicherheiten in Sachen Klimaschutz:

„Der Hambacher Wald ist noch längst nicht gerettet. Die Kohlekommission hält seinen Erhalt für lediglich ‚wünschenswert‘. Dass ich nicht lache. RWE hat prompt verlauten lassen, dass die restlose Abholzung nach wie vor das Ziel sei. Auch die angesichts des Ausstiegs absurden Umsiedlungen von weiteren Dörfern sind nicht vom Tisch. RWE-Chef Rolf Martin Schmitz spekuliert in einer ersten Reaktion bereits auf die Verlängerung beim Ausstiegsdatum. Eine konzernfreundliche Anpassung des Ausstiegsplans lässt der Abschlussbericht der Kommission ausdrücklich zu. Entschieden ist hier also noch gar nichts. Ich verstehe daher die Reaktionen der Grünen NRW nicht, die sich voreilig die Rettung des Hambacher Waldes auf die Fahnen schreiben wollen.

Der Strukturwandel wird eine große Herausforderung für das Rheinische Revier. Es ist eine richtige Entscheidung, dass er hier deutlich schneller beginnen soll als in der Lausitz, denn das Rheinische Revier birgt genügend alternative Potentiale für einen baldigen Kohleausstieg. Positiv ist, dass die Kommission sich eindeutig gegen betriebsbedingte Kündigungen ausspricht. Ob RWE und Co. dabei mitspielen, bleibt abzuwarten. DIE LINKE wird hier ganz genau hinschauen und weiter Druck für einen sozialverträglichen Ausstieg machen, für den die Konzerne die finanzielle Hauptverantwortung tragen.

Aus klimapolitischer Perspektive erscheinen die Beschlüsse der Kohlekommission mutlos. Der endgültige Ausstieg kommt mit dem Jahr 2038 viel zu spät und ist ja selbst dann noch nicht sicher. Das Klimaziel 2020 der Bundesregierung wird sicher verfehlt, da bis nächstes Jahr zu wenige Kraftwerksblöcke direkt abgeschaltet werden. Und überhaupt liest sich der Abschlussbericht stellenweise so, als wäre er in ‚copy & paste‘ von der Lobbyabteilung der Kohlekonzerne übernommen worden. Angeblich habe die Energiewirtschaft ihre Sektorziele schon ganz von alleine so gut wie erreicht. Zwischen den Zeilen des Wirtschaftskapitels klingt es fast so, als hätte es den Kohleausstieg eigentlich gar nicht gebraucht. Völlig ohne Not macht die Kommission einen tiefen Knix vor den Profitinteressen der Konzerne und verspricht üppige Ausgleichszahlungen, selbst für Anlagen, die älter als 25 Jahre sind. Die Empfehlungen der Kommission sind damit vor allem auch eine staatlicherseits gewährte Profitgarantie für die nächsten Jahrzehnte. Damit sich wirklich etwas ändert, ist weiterer Druck, insbesondere der Klimabewegung erforderlich.

Urheberrecht
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Grafikquelle     :   Aktion von „Ende Gelände“ zur Wiederbesetzung des Hambacher Forstes am Rande der „Wald retten – Kohle stoppen!“ Kundgebung.

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DIE * WOCHE

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Januar 2019

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Kolumne von Friedrich Küppersbusch

Bayernfreier Handball-Zauber, Lungenärzte mit Aluhut und schon wieder ein Grund, Trumps Präsidentschaft infrage zu stellen.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Sack Reis voll eifersüchtig.

Und was wird besser in dieser?

Irgendjemand ist Dschungelkönigin geworden.

Angela Merkel und Emmanuel Macron haben in Aachen einen neuen Freundschaftsvertrag zwischen Deutschland und Frankreich unterschrieben. Wann heiraten wir die Franzosen? Und ist die enge Verbindung eigentlich gut oder schlecht für die Europäische Gemeinschaft?

„Wenn sonst schon keiner etwas für die europäische Einigung tut, tun wir auch nichts, haben uns aber sehr lieb dabei!“ – so wird’s gelesen. Der Aachener ergänzt den Epochen wendenden Élysée-Vertrag von 1963, und wollte man jeden Vertrag so sensationell gestalten wie den ersten, hätte man sich diesmal auf eine Länderfusion binnen zehn Jahren einigen müssen. Das war ein großer Wurf. Wir sind ja im Wiedervereinigen inzwischen auch ein bisschen zögerlich geworden.

Macron hat für seine Heiratsanträge einen netten Nachmittag bei den Schwiegereltern bekommen, Merkel lächelt die fällige Antwort nun zwei Jahre ins Nichts. Da „Europa“ bisher ein Ringelreihen um ein sozialpolitisches schwarzes Loch scheint, wären ein deutsch-französischer Mindestlohn, kompatible Sozialversicherungen, Angleichungen im Steuertarif nächste große Würfe. Diesmal hat’s nur fürs Händchenhalten unter strenger Aufsicht verkrachter Familien gereicht.

Über neun Millionen Menschen sahen die Spiele der Handball-Weltmeisterschaft. Was ist nur aus dem weltmeisterlichen Fußball geworden?

„Handball ist kein Metropolensport“ – was immerhin verheißt, dass sich kein HC Bayern München flugs an den Siebenmeterkreis durchkauft und Zauber gegen Langeweile auswechselt. Noch haftet ihm auch viel sportleistungskurshaftes an, kein Prollsport, und obendrein: Fürs bloße Betrachten eines „normalen Remplers“ unter Handballern würde ein Fußballer nach dem Mannschaftsarzt rufen. Nach dem Wintermärchen 2007 zerstob der nationale Taumel; der Verband will nun die „nahbaren, tollen Typen mit Profil und Charakter“ medial präsent halten. Nüchtern betrachtet: Mehr als die Hälfte aller Spieler in den beiden Finales verdient ihr Geld schon bei deutschen Clubs. Noch mehr Aufsehen gleich noch mehr Kohle gleich noch mehr bäh.

In Venezuela ernennt sich Parlamentspräsident Juan Guaidó selbst zum Interimsstaatschef. Könnte man mit dieser Methode auch die Probleme in Washington lösen?

Quelle       :         TAZ         >>>>>        weiterlesen

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Grafikquelle  :    Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

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DL – Tagesticker 28.01.19

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Januar 2019

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Sind auch die Köpfe noch so leer,  dann hilft uns doch das Militär. Aus: „Spielregel der Macht“! Wann laufen Merkel und von der Leyen Seite an Seite durch Schland?

Venezuela

1.) Nicolás Maduro und Juan Guaidó werben um Gunst des Militärs

Noch halten die Generäle in Venezuela zu Staatschef Maduro. Der selbst ernannte Präsident Guaidó will die Soldaten auf seine Seite ziehen und ruft zu neuen Protesten auf. Im Machtkampf in Venezuela werben sowohl Präsident Nicolás Maduro als auch der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó um die Unterstützung der Streitkräfte. „Immer loyal, niemals Verräter“, riefen die Soldaten bei einem Besuch Maduros am Sonntag bei der 41. Brigade in der Festung Paramacay. Bei einer Übung lief der Staatschef im Laufschritt an der Seite von Verteidigungsminister Vladimir Padrino López durch die Kaserne. Er fuhr ein Militärboot und zeigte sich auf einer Marinebasis Arm in Arm mit Soldaten.

Zeit-online

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Hessen, Frankfurt, Polizei – in letzter Zeit lesen wir es immer häufiger. Wer fütterte denn die LKW Fahrer. Trinken die Schwarzen und Grünen Politiker ihre Gläser nicht leer?

Hessen

2.) Polizei hindert 79 betrunkene Lkw-Fahrer an Weiterfahrt

Am Sonntagabend hat die Polizei auf hessischen Parkplätzen rund 1200 Fahrer von Lastwagen kontrolliert: 190 von ihnen hatten Alkohol getrunken.  An der Aktion am Sonntagabend waren rund 250 Polizisten beteiligt: Die Beamten arbeiteten sich in Hessen vor allem entlang der Autobahnen von Parkplatz zu Parkplatz vor und klopften an die Türen von Lkw-Fahrern um zu überprüfen, ob diese Alkohol getrunken hatten.

Spiegel-online

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Wer sieht sich denn solch einen Schwachsinn der Lobbygruppen noch an? 

TV-Kritik „Anne Will“  

3.) „Wie kann man das Recht so biegen?“

Für die Bundesminister ist der Gesprächsbedarf-Grenzwert offenbar längst überschritten. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und auch Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) hätten leider keine Zeit gehabt, sagte Anne Will zu Beginn. So blieb die Manege weitgehend frei für die zwei großen Kontrahenten des Abends. Dieter Köhler mischt gerade die Bundespolitik auf. Der ehemalige Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) hat mit knapp über 100 Lungenexperten den Sinn der hiesigen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide grundlegend in Zweifel gezogen und Scheuer damit neue Munition geliefert.

T-online

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Die werden den politischen Regierungsschwachköpfen zeigen wer der Herr im Scheißhaus Deutschland ist. Ein Aufruf wie: „Kauft nicht bei RWE“ ist auch heute nur gegen „Nicht-Christen“ möglich?

Ausstieg aus der Braunkohle:

4. )RWE-Chef rechnet mit „signifikantem Stellenabbau“

 Was bedeutet der Braunkohleausstieg für Mitarbeiter der Energiekonzerne und ihre Arbeitsplätze? Im Interview sagt RWE-Chef Schmitz, er rechne mit erheblichem Stellenabbau – und das schon in naher Zukunft.  

RP-online

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Genau das ist Politik und nicht ein bischen mehr ! Wählst du einen Stoltenberg – kommt heraus ein NATO – Zwerg. Ergebnis : Hast du eine große Fresse – kannst du saufen – kannste fressen,

 Druck auf Nato-Partner wirkt

5. ) Stoltenberg bedankt sich bei Trump

Mit seiner Kritik für aus seiner Sicht zu niedrige Verteidigungsausgaben von Verbündeten wie Deutschland hat sich US-Präsident Trump nicht gerade beliebt gemacht – außer bei Nato-Generalsekretär Stoltenberg. Dieser preist die „klare Botschaft“ Trumps als wirkungsvoll an. Der Druck von US-Präsident Donald Trump auf die Nato-Partner, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen, zeigt nach Einschätzung von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg Wirkung. Bis Ende nächsten Jahres würden die Verbündeten 100 Milliarden Dollar (rund 88 Mrd. Euro) zusätzlich für die Verteidigung ausgeben, sagte Stoltenberg in einem Interview des US-Nachrichtensenders Fox News.

ntv

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Solch ein Kaffeeverkäufer lief doch auch viele Jahre im Essener-Rathaus seine Kreise, immer links herum. War wohl für andere Arbeiten untragbar?

Howard Schultz erwägt Kandidatur für 2020

Vor diesem Kandidaten fürchten sich sowohl die Republikaner als auch die Demokraten. Amerikas Kaffee-König Howard Schultz (65) kündigte am Sonntag in einem Interview mit dem Sender „CBS” vor einem Millionen-Publikum an: „Ich erwäge, für das Amt des Präsidenten zu kandidieren” – als „unabhängiger Kandidat der Mitte”.

Bild

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7.) Das neue Heft ist da!

Wo kommt er her? Was will er? Welche Partei? Gibt es ihn überhaupt wirklich? Recherchieren Sie doch selber! TITANIC enthüllt trotzdem schon mal den größten Kanzlerkandidaten aller Zeiten: Ángel Merkali mit seinem unverwechselbaren Motto „Uns gelingt das!“ Gelingt Ihnen der Kauf der neuen Februarausgabe?

Titanic

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen:      DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3

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