DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Archiv für Dezember 4th, 2018

Gelbwesten und Klimaziele

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Dezember 2018

Öko korrekt, sozial ungerecht

Von Roland Schaeffer

Wenn Klimapolitik die soziale Spaltung vertieft, richtet sie sich gegen sich selbst. Das zeigen die Proteste in Paris. Der Klimagipfel könnte daraus lernen.

Brennende Autos auf den Champs-Elysées, der Arc de Triomphe mit Graffitti bemalt, mehrere Tote und Dutzende Schwerverletzte – im Vergleich mit den französischen Ereignissen wirkt der Hamburger G20-Protest wie ein Kindergeburtstag. Gewiss, in den Aktionen der Gelbwesten entlädt sich eine lang aufgestaute Wut, es werden viele politische Süppchen auf ihren Feuern gekocht, und auch die schlichte Freude an Gewalt ist nicht zu übersehen. Trotzdem sollte man auch den klimapolitischen Anlass der Eskalation näher betrachten.

Während sich ExpertInnen und Regierende aller Länder in Kattowitz (Katowice) zur Weltklimakonferenz versammelt haben, verweist sie der Blick nach Paris auf die Risiken und Nebenwirkungen ihres Tuns. Schließlich sind auch die Gegner jeglicher Klimapolitik längst in der Offensive: ­Donald Trump etwa begründet seine Unterstützung für den mörderischen saudischen Prinzen ungeniert mit dem Interesse an niedrigen Benzinpreisen in den USA. Die Klimafrage ist im Zen­trum der globalen Politik angekommen.

„Benzinwut“. Der 5-Mark-Beschluss der Grünen hat vor nunmehr 20 Jahren die WählerInnen in Rage versetzt, und die meisten deutschen KlimaschützerInnen lassen seither die Finger von den Spritpreisen. Dabei scheint die Sache längst geklärt: Wenn es keine Benzinsteuer gibt, nutzen die Autofahrer die Erdatmosphäre als kostenlose Abgasdeponie. Umweltnutzung und Ressourcen-verbrauch müssen deshalb teurer werden, damit die Menschheit weiterexistieren kann. Und muss im Interesse unserer gemeinsamen Zukunft nicht jede und jeder auf manche Dinge verzichten?

Die Umweltökonomie will also den Ressourcenverbrauch anstelle der Arbeit besteuern. Umweltbelastung soll in die Preise eingerechnet werden, damit diese dann „die Wahrheit“ sagen. Nur hat diese „Wahrheit“ nicht für alle den gleichen Klang. PendlerInnen in ländlichen Regionen sind auf das Auto angewiesen, während Pariser Büroangestellte mit der U-Bahn kommen. Die Angehörigen der „oberen Mittelschicht“ kostet eine Spritsteuer nicht einmal ein Promille ihres Haushaltsbudgets, während die Pflegekraft mit zwei Kindern im Prozentbereich dabei ist. Die mobile Freiheit der „kleinen Leute“ wird eingeschränkt, während die Besserverdienenden unbesorgt so viel fahren, wie sie wollen. Die Ungerechtigkeit ist inzwischen auch der französische Regierung aufgefallen. Nur gelingt es nicht mehr, die Situation mit sozialen Maßnahmen zu beruhigen – es fehlt inzwischen an sozialer Glaubwürdigkeit.

Datei:Merkel Kohle fertig - Satire.jpg

Steuererhöhung bedient klassisches Narrativ

Zur politischen Wirkung der Gilets ­jaunes in Frankreich trägt bei, dass die Steuererhöhung ein klassisches Narrativ der extremen Rechten (und von Teilen der populistischen Linken, die brav in der zweiten Reihe mitlaufen) bedient: Die Regierung will von „uns“, den einfachen Franzosen (oder Deutschen …), mehr Geld. Also reden die Eliten von der Rettung des Weltklimas und der Zukunft der Menschheit, während sie tatsächlich nur den Staatssäckel füllen und die kleinen Leute abzocken. „Wer ‚Menschheit‘ sagt, will betrügen“, schrieb vor mehr als 80 Jahren ein Lieblingsautor der extremen Rechten, der deutsche Jurist Carl Schmitt. Gewiss, man kann ihm entgegenhalten: Betrügen will, wer aus Machtversessenheit die gemeinsame Verantwortung der Menschheit für die Begrenzung des Klimawandels leugnet. Nur helfen rationale Argumente wenig, wenn der Staat den BürgerInnen ans Portemonnaie will und dabei einmal mehr den Reichen nicht wehtut.

Quelle       :         TAZ         >>>>>         weiterlesen

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Grafikquellen        :

Oben     —       Wer seine Umwelt liebt – der schiebt ?

Anschieben eines Motorrades

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Berlin: Kein Volkstrauertag

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Dezember 2018

Adbusting-Aktion
an der Neuen Wache gegen Volk und Nation

Adbusting Aktion bei der neuen Wache am Boulevard «Unter den Linden» in Berlin.

Quelle     :      untergrund-blättle

Von  pm

Anlässlich der Kranzniederlegungen in der Neuen Wache zum sogenannten „Volkstrauertag“ am 18.11.2018 hat die Künstler*innengruppe “Kein Volk, kein Staat, kein Vaterland! (KVKSKV)” vor Ort Adbustings aufgehängt.

Als Vorlage für ihre Kritik nutzen sie die aktuellen Werbeplakate der Bundeswehr. Doch statt mit dem Gesicht eines netten Typen für die Killertrupps des sogenannten “Kommando Spezialkräfte” zu werben, grinst den Passant*innen aus den Werbekästen ein Totenkopf mit Stahlhelm entgegen. Statt des ursprünglichen Spruches „Kämpfe nie für dich allein“ lautet der Slogan nun „Kämpfe nie für Volk und Nation.“ Zudem informiert eine Sprechblase die Besucher*innen der Kranzniederlegung: „Volkstrauer heisst Diktatur und Krieg verherrlichen“

Was ist der Volkstrauertag?

Nach dem 1. Weltkrieg etablierten sich diverse Gedenkveranstaltungen für die für Weltherrschaft und Kaiserdiktatur ins Gemetzel gezogenen toten Soldaten. Sofort verkamen die nationalistisch und völkisch aufgeladenen Gedenkveranstaltungen zu widerlichen Treffen Republik hassender Revanchist*innen. Diese konnten es nicht abwarten, Frankreich wieder anzugreifen.

Von Volkstrauer zum Heldengedenken

Nach der Wiedererrichtung diktatorischer Verhältnisse fasste die NSDAP konsequenterweise die verschiedenen lokalen und regionalen Gedenktage zum sogenannten „Heldengedenktag“ zusammen. Als zentralen Gedenkort wählten die Nazis die Neue Wache in Berlin.

Gedenken in der Bundesrepublik

Nach dem 2. Weltkrieg gab es sechs Jahre, in denen die Deutschen sich nicht trauten, den für Weltherrschaft und Diktatur gestorbenen Soldat*innen zu gedenken. Ab 1952 feierte die Bundesrepublik den „Volkstrauertag“ jedoch wieder. Im Zentrum der Erinnerung standen dabei die beim Massenmord und Vernichtungskrieg gestorbenen Soldat*innen und die Leiden der Nazis und der meist Hitler-wählenden Deutschen, die von der Roten Armee ins Gebiet der Bundesrepublik vertrieben wurden. Trotz weniger heroischer Rhetorik entwickelte sich um den Volkstrauertag eine Subkultur ewig Gestriger. Diese Mischung aus dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Reservist*nnenverbänden, aktive Soldat*innen, konservative Politiker*innen und Nazis nutzte den Volkstrauertag weiter wie das Heldengedenken.

Umdeutungsversuche

Seit den 80er Jahren kam zunehmend die Gedenkformel „Den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft“ in Mode, die auch in der Neuen Wache hängt. Auch dies zeigt die typisch deutsche Tendenz von deutschen Nationalist*innen, sich zwar auf Deutschland zu berufen, aber über die Verantwortung für Diktatur und Krieg nicht nachdenken zu wollen. „Wenn es um die Opfer des Krieges geht, dann sind in das Gedenken auch Leute wie Himmler eingeschlossen, der sich in alliierter Gefangenschaft vergiftete“, so die Künstler*innen des KVKSKV.

Verantwortung übernehmen

„Auch wenn viele Demokrat*innen versuchen würden, den ehemaligen Heldengedenktag positiv zu besetzen, sei dieser Termin denkbar ungeeignet, um den irgendwie nett umzudeuten“, sagen die Künstler*Innen des KVKSKV: „Ein Gedenken an die beiden grossen Kriege im 20. Jahrhundert muss reflektieren, dass der Weltenbrand beide Male begann, weil deutsche Alleinregierungen den Griff zur Weltherrschaft versuchten, und ihre deutschen Untertanen das sowohl unter Wilhelm als auch unter Adolf bejubelten.“

Nationalismus vernebelt die Sinne

Die Drogen, die dies möglich machten und bis heute einen kritischen Blick auf den Volkstrauertag verhindern, sind Volk und Nation. Mit jeder Menge Überzeugungsarbeit von Geschichts- und Literaturwissenschaften, dem Zupflastern der Landschaft mit sinnstiftenden Denkmälern und anderen politischen Massnahmen wurde im 19. und 20. Jahrhundert den Leuten eingeredet, dass Preussen und Bayern seit Jahrtausenden kulturell, biologisch und historisch zusammen gehören würden. Skandinavier*innen, Franzos*innen oder Russ*innen hingegen aber etwas ganz anders seien.

Anstatt dem Quatsch zu widersprechen, übernahmen das liberale Bildugsbürger*innentum und die Sozialdemokratie die Konstrukte “Nation” und “Volk” als Leitideologien. Sie blenden bis heute aus, dass allein das Sortieren in Nationen und Völker schon dafür sorgt, dass diese Konstrukte auch hierarchisiert werden. Mit dem Verschliessen der Augen davor, sind sie bis heute der dem Nationalismus innewohnenden Ausgrenzung, dem Überlegenheitsgefühl und dem Rassismus hilflos ausgeliefert. Dann gucken sie überrascht dumm aus der Wäsche, wenn besorgte Bürger*innen und Nazis Menschen aus politischen Gründen jagen und töten.

Volk und Nation schrotten

„Statt peinlicher Versuche, den Volkstrauertag irgendwie zu retten und mit falschen Sprüchen die Ehre von Nation und Volk wieder herzustellen, müsste eine ernsthafte Analyse her, warum sogar die guten Deutschen Krieg und Diktatur bejubeln. Eine konsequente Ablehnung der Konstrukte Volk und Nation könnte dabei helfen“ finden die Plakat-Künstler*innen von “Kein Volk, kein Staat, kein Vaterland! (KVKSKV)”.

Soweit nicht anders angegeben und keine Quellenangabe (Name einer Organisation oder Internet-Adresse) vorhanden ist, gilt für die Texte auf dieser Webseite eine Creative Commons Lizenz (CC).

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Grafikquelle    :     Ohne weitere Anggaben übernommen von Untergrund-blättle.

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„Aufstehen“ & Realsatire

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Dezember 2018

Besorgniserregendes aus einer sog. Sammlungsbewegung

Quelle      :     Scharf – Links

Von Meinhard Creydt

Auf dem Start- und Zielplatz der großen Demonstration „Kohle stoppen! Klimaschutz jetzt! Tempo machen beim Kohleausstieg!“ (https://www.klima-kohle-demo.de/) am 1.12. in Berlin stand ein Tisch der „Aufstehen“ genannten Initiative. Auf diesem Tisch befand sich außer Kuchen und warmen Getränken genau e i n Informationsangebot: ein Flugblatt.

Bei einer „Bewegung“, die als eigenständige Formation n e b e n allen anderen schon bestehenden Gruppen auftritt, wäre anzunehmen, dass sie viele gute Argumente und Positionen hat und diese unter die Leute bringen will. Zur Umweltproblematik aber enthielt das auf der Anti-Kohle-Demonstration ausgeteilte Flugblatt keinerlei inhaltliche Stellungnahme. Ebenso enttäuscht ist der Leser, wenn er sich irgendeine Auskunft zu den ökonomischen Zielvorstellungen von ‚aufstehen’ erwartet. Nichts ist bspw. zu lesen von Sahra Wagenknechts Plädoyer für „eine solide und soziale Politik in Deutschland und Europa, die seriöse und risikolose Geldanlagen mit einer angemessenen Rendite für alle wieder möglich macht. … In Merkels Niedriglohnparadies Deutschland hat sogar jeder zweite Bürger kein Vermögen mehr und kann nichts ansparen, geschweige denn in Aktien investieren“ (Berliner Zeitung 4.8.2018). Dem Aktionärstraum (Aktien sollen sicher sein) entsprächen Forderungen nach Atomstrom ohne Strahlung oder nach Arbeitsplätzen in der Kohleförderung bei gleichzeitigem Verzicht auf Kohleverfeuerung.

Der Leser des Flugblatts hätte auch erwarten können, etwas über die verkehrspolitischen Vorstellungen von ‚aufstehen’ zu erfahren. Plädiert ‚aufstehen’ für ein Verkehrssystem, in dem die Bahn und der öffentliche Personen„nah“verkehr, öffentlich subventionierte (Sammel-)Taxis, car-sharing u. ä. den Vorrang haben? Oder versteht sich ‚aufstehen’ als Autofahrerpartei? Wertet ‚aufstehen’ den Protest gegen die Höhe der Steuern für Autobenzin als unterstützenswerte soziale Bewegung? „Die Vorsitzende der LINKEN im Bundestag, Sahra Wagenknecht, begrüßt die französische Protestbewegung ‚Gelbe Westen’ und sieht sie als Vorbild auch für Deutschland. ‚Ich finde es richtig, wenn Menschen sich wehren und protestieren, wenn die Politik ihr Leben verschlechtert – die Benzinpreiserhöhungen sind gerade für Pendler existenziell’, sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. In Deutschland könne man davon lernen. ‚Wir lassen uns viel zu viel von schlechten Regierungen gefallen.’“

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1106835.proteste-in-frankreich-wagenknecht-lobt-gelbe-westen.html 29.11.

Dass Franzosen gegen ihrer Auffassung nach zu hohe Benzinpreissteuern „aufstehen“, sei also vorbildlich. Über den Inhalt des Protestes gegen „schlechte Regierungen“ enthält das zitierte statement von S. Wagenknecht keine Aussage. An anderer Stelle des Artikels aus dem „Neuen Deutschland“ heißt es: „Wagenknecht sagte, die Proteste im Nachbarland seien weder links noch rechts.“ Die implizite Maxime lautet also: Egal, ob rechts, links oder keines von beidem – Hauptsache Kampf! Diese Vorgehensweise würde es erlauben, Demonstranten zu loben, die in der Migrationspolitik das zentrale Problem von Deutschland sehen. Schließlich gilt auch für AfD-Anhänger: Sie lassen sich von „schlechten Regierungen“ nicht alles „gefallen“.

Das am 1. 12. von ‚aufstehen’-Anhängern verteilte Flugblatt fügt dieser inhaltsleeren Herangehensweise das Bekenntnis zu Sahra Wagenknecht hinzu. Im Flublatt heißt es:

Was ist das Besondere an ‚aufstehen’? Wodurch zeichnet sich unsere Sammlungsbewegung aus?
Wir haben lange darüber diskutiert, und unsere Antwort darauf ist: es ist die besondere Rolle und Beteiligung der Frauen, und es ist die besondere Bedeutung der sozialen Fähigkeiten, die sonst klischeehaft allein Frauen zugeschrieben werden.

Zum ersten: jeder Mann, der bei ‚aufstehen’ mitarbeitet, weiß, dass er EINE FRAU NÄMLICH SAHRA WAGENKNECHT ALS CHEFIN ( BITTE UM VERZEIHUNG, NATÜRLICH: GRÜNDERIN) VOR SICH HAT, DIE MIT IHREM MUT, IHRER KLARHHEIT UND IHRER POLITISCHEN INTELLIGENZ DIESE SAMMLUNGSBEWEGUNG ERST MÖGLICH GEMACHT HAT. Gleichzeitig arbeitet sie auch noch in aller Öffentlichkeit mit anderen starken, mutigen und genau intelligenteren (sic!) Frauen wie Simone Lange, Sevim Dagdelen oder Daniela zusammen. Was für eine Abweichung vom Normalbild der Politik als (womöglich noch blutigem) Männergeschäft!“ (Die Hervorhebung durch Großbuchstaben stammt von mir – Verf.)

Die Werbung für eine Gruppe mit dem Argument, in ihr hätten Frauen einen prägenden Einfluss, sagt wenig aus über den I n h a l t, den die MitgliederInnen dieser Gruppe vertreten. Gewiss lässt sich von e i n e m missglückten Flugblatt nicht auf eine Gruppe insgesamt schließen. Zumal es sich bei dem Text nicht um eine Veröffentlichung der „Zentrale“1 dieser Gruppe handelt, sondern um eine selbstorganisierte Initiative von einigen ‚aufstehen’-Mitgliedern (aus den Berliner Bezirken Tempelhof und Spandau).

Zur Klärung der Frage, was für Mentalitäten bei Anhängern von ‚aufstehen’ existieren, bietet die mit Großbuchstaben hervorgehobene Passage allerdings   e i n e n Beitrag. Im Sinne eines worst case ist diese Passage symptomatisch. Wir haben deshalb das Gespräch am Informationsstand gesucht, um zu erfahren, ob sich hier vielleicht bösartige Gegner von ‚aufstehen’ einen Spaß machen. Das Ergebnis lautete: Kein fake. Alles authentisch.

PS: Eine gediegene politologische Analyse von „aufstehen“ legt Lia Becker vor: Die Linke vor der Hegemoniefrage. In: Sozialismus Heft 12/2018.

https://www.sozialismus.de/detail/artikel/die-linke-vor-der-hegemoniefrage/

L. Becker weist darauf hin, dass die Beteiligung bei Aktionen von „aufstehen“ bisher im Vergleich zur „unteilbar-Demonstration“ („Solidarität statt Ausgrenzung“) vom 13.10. 2018 (240.000 Teilnehmer) nicht einmal 1 Prozent erreichte. Becker analysiert die „realpolitisch“ mageren Erfolgschancen dieses Projekts und schildert das strategische Vorhaben mancher „Köpfe“ des Arbeitsausschusses von „aufstehen“. Becker zitiert Heiner Flassbeck: „Für eine Partei links von der SPD bedeutet das, dass sie einen Godesberg-Moment braucht, um wirklich etwas verändern zu können, also das explizite Eingeständnis, dass Systemüberwindung nicht zu ihrem Programm gehört. Nur wenn sie eine wirkliche und realitätsnahe Alternative bietet, kann sie für breite Schichten wählbar werden und eine reformunfähige und ohnehin am Abgrund taumelnde SPD endgültig aus dem Rennen werfen.“ An der „Linkspartei“ wird kritisiert, ihr fehle bislang dieses „Godesberg-Moment“, Teile von ihr hätten eine zu linke Ausdrucksweise.

1„Ein Grund für die geringe Dynamik ist die zentralisierte und bisher auch weitgehend undemokratische Organisationsstruktur. Es handelt sich weniger um eine basis-demokratische Bewegung als um eine von oben organisierte, plebiszitäre Struktur. Nur bisher haben die Social-Media-Befragungen und Diskussionen kaum Einfluss und keine bindenden Entscheidungsbefugnisse. Die Initiative ‚Aufstehen’ wird bislang von einem sehr kleinen Kreis von Entscheidungsträgerinnen geführt: Beratungen finden in einem nicht gewählten Arbeitsausschuss statt, der 22 Personen umfasst“ (Lia Becker).

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Grafikquellen    :

Oben     —       Den Rechte Flügel ? Blogsport  / Ein ganzes Leben wie Göttin und Gott in Frankreich  – andere Arbeiten lassen !

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2.) von Oben   —      Screenshot YOUTUBE

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3.) von Oben    —       Lafontaine Fotomontage:

Die Fotomontage stammt aus der Projektwerkstatt


Virtuelle Projektwerkstatt von SeitenHieb Verlag steht unter einer Creative Commons

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Unten      —          LAKL / SKPF deckt auf: Dehm enttarnt!

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Linke vom 30.11.2018 – AKL

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Dezember 2018

BERICHT VON DER GEMEINSAMEN SITZUNG DES PARTEIVORSTANDES UND DER BUNDESTAGSFRAKTION

Mitglieder des Parteivorstands der LINKEN halten ein Transparent mit dem Text: Für Frieden und Demokratie in der Türkei. Solidarität mit der HDP. DIE LINKE.

Quelle     :       AKL

Von Lucy Redler und Thies Gleiss

Am Freitag, 30.  November 2018, fand das vom Parteitag der LINKEN beschlossene Treffen der Fraktion der LINKEN im Bundestag und des Parteivorstandes zum Streit über das Thema Flucht und Migration sowie die innerparteilichen Auseinandersetzungen statt.

Es nahmen vom 44-köpfigen Parteivorstand und der 69-köpfigen Bundestagsfraktion jeweils Dreiviertel der gewählten Mitglieder teil.

Dem Treffen lag ein kurz vor der Sitzung vereinbartes und am Donnerstag verschicktes gemeinsames Papier der beiden Fraktionsvorsitzenden und der beiden Parteivorsitzenden vor. Bedingung der Vereinbarung war auch, dass dieser Text zwar diskutiert, aber auf der gemeinsamen Sitzung beider Gesamtgremien nicht mehr verändert werden darf und nicht abgestimmt werden sollte. Darüber gab es offenbar unter den Vier unterschiedliche Meinungen, weshalb dieses Vorgehen vereinbart wurde. Dieser Text ist mittlerweile veröffentlicht und über die Website der LINKEN einsehbar.

Nach kurzen mündlichen Einleitungen der vier Autor*innen des gemeinsamen Textes erfolgte eine fünfstündige Aussprache mit etwa siebzig Wortmeldungen.

Bei den Einleitungen fiel auf, dass allein Bernd Riexinger eine Klassenposition zum Thema Migration bezog.

Die Debatte bezog sich fast gar nicht auf die schriftliche Vorlage. Das wundert nicht, weil sie als fixer, schriftlicher Vorabdebattenbeitrag von vier Genoss*innen eingebracht wurde, ohne weitere Ansprüche zur Behandlung. Trotzdem wurden fast alle Aspekte  angesprochen, die den gegenwärtigen Streit in der LINKEN ausmachen:

  • Wie bewerten wir Ausmaß und Funktion von Flucht und Migration im modernen Kapitalismus?
  • Soll DIE LINKE eine moralische, staatstragende oder klassenmäßige Antwort auf Migration geben und wie kann eine solche aussehen?
  • Ist es sinnvoll, nötig oder aber überhaupt möglich, zwischen Flucht, Asyl und Arbeitsmigration zu unterscheiden? Wie kann eine solche Unterscheidung in praktische Politik und Regulierung umgesetzt werden, sofern eine Regulierung für sinnvoll erachtet wird?
  • Wie ist der sogenannte „Brain Drain“ zu einzuordnen? Ihm gegenüber stehen umfangreiche Rückzahlungen von Migrierten und Geflüchteten in ihre Herkunftsländer; und darf die LINKE überhaupt das Recht auf Mobilität beschränken, mit dem Hinweis, man solle doch gefälligst den Brain Drain minimieren?
  • Ist es jemals eine linke Zielsetzung, die Arbeitsmigration zu beschränken oder gar zu reduzieren?
  • Wie sollte die Partei und die Fraktion damit umgehen, dass einzelne Spitzenleute von Parteibeschlüssen abweichenden persönliche Meinungen haben?
  • In welchem Verhältnis steht die von einigen in der Partei gestartete und unterstütze Initiative „Aufstehen“ zur LINKEN und kann es gelingen, Doppelfunktionen an der Spitze der Partei, der Fraktion und von „Aufstehen“ miteinander zu verbinden oder sind solche nicht möglich?

Zu allen Fragen wurde kontrovers diskutiert und es wurden unterschiedliche Antworten gegeben. Ergebnisse, Abstimmungen oder Festlegungen, wie diese Debatte fortgesetzt werden soll, gab es nicht.

Die Debatte war aber freundlich im Ton und solidarisch. Fragen und Vorwürfe wurden an die Fraktionsvorsitzende gerichtet, die sich oftmals über Beschlüsse der Partei hinweggesetzt hat, mitunter aber auch an jene, die in Landesregierungen abschieben oder Migration auf andere Wege regulieren wollen

Alles in allem war es gut und nützlich, dass dieses gemeinsame Treffen stattgefunden hat, wirkliche Vorgaben, dass es jetzt in diesem Sinne auch weiter gehen soll, wurden jedoch nicht gemacht.

Wir glauben , dass eine Krisensituation der Partei nicht vorrangig mit Spitzengesprächen aufgelöst werden kann, auch wenn diese zuweilen nötig sind, um Blockaden zu lockern. Eine wirkliche, vorwärtsweisende Lösung der gegenwärtigen Probleme der LINKEN kann nur in der Mobilisierung der gesamten Mitgliedschaft und in der Suche nach Entscheidungen auf Bundesparteitagen liegen. Die Mitgliedschaft ist der Souverän; um ihre Belange und praktische Politik geht es. Deshalb ist eine breite Debatte in der Mitgliedschaft erforderlich; eine Auseinandersetzung nicht nur über Meinungen und Bekenntnisse, sondern über die praktische Arbeit in den Kreisverbänden und Arbeitsgemeinschaften. Dazu müssen die Abgeordneten gemeinsam mit den gewählten Vorstandsmitgliedern die Mitgliedschaft aufsuchen, an der gemeinsamen Arbeit teilnehmen und die Debatten, die dort laufen, verfolgen.

Thies verweist auch hier auf die vielfach geäußerten Vorschläge für eine Amtszeitbegrenzung der Mandatsträger, gegen Ämterhäufung und alle Formen von Privilegierung des Berufspolitikertums, weil ihm zufolge ein großer Teil der gegenwärtigen Streitereien auch Machtkämpfe um Posten und Positionen sind, die in der Frage von Flucht und Migration ein willkommenes Stellvertreterthema gefunden haben. Diese Machtkämpfe beginnen in der LINKEN, sich von inhaltlichen Fragen zu lösen und zu verselbständigen.

Zur Bewertung des Papiers der Vorsitzenden von Fraktion und Partei

Sowohl Lucy Redler als auch Thies Gleiss haben ihre Meinung bekundet, dass dieses Papier die Themen zusammenfasst, es aber leider auch nicht weiterführt.

Insbesondere vermeidet das Papier die Auseinandersetzung um eine Haltung zur Arbeitsmigration und zu Offenen Grenzen, stellt also an den zentralen Streitfragen keinen Konsens her. Eine Änderung der bisherigen Positionierung, sofern gewollt, könnte aber auch nur auf einem Bundesparteitag erfolgen und nicht bei einem Treffen von Vorstand und Fraktion.

Die Frage, ob das Recht auf Mobilität mit einem Einwanderungsgesetz oder anderweitig reguliert werden kann (wir haben hier immer noch nicht verstanden, wie sich die Fraktionsvorsitzende das vorstellt), das die Belange des Einwanderungslandes (oder gar nur der herrschenden Klasse in diesem Land) zum Ausgangspunkt hat, bleibt daher bestehen. Wir meinen: Nein. Es ist heute im modernen Kapitalismus des 21. Jahrhunderts keine Trennung mehr zu ziehen, zwischen Arbeitsmigration und Flucht wegen Krieges, Umweltzerstörung, Freihandel oder politischer Unterdrückung. Wer diese „Trennung“ durchdrücken will, kommt zwangsläufig zu polizeilichen Methoden, die denen der EU von heute nicht nachstehen. Legale Fluchtwege, die Streichung aller Sondergesetze gegen Migrant*innen, eine massive Ausweitung des Rechts auf Asyl, ein Stopp aller Abschiebungen und Bleiberecht für alle sind deshalb richtige Forderungen, die allerdings den Kapitalismus nicht verwalten und stabilisieren, sondern herausfordern.

Aber genau das muss der Inhalt linker Politik sein, die wir in und mit der Arbeiter*innenklasse hier und mit den Migrant*innen und Geflüchteten zusammen anpacken

Von Lucy Redler und Thies Gleiss (Mitglieder des Bundessprecher*innen-Rates der AKL im Parteivorstand

akl - Antikapitalistische Linke

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Grafikquelle      :     Twitter – DIE: LINKE

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DER ROTE FADEN

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Dezember 2018

Eine Welt ohne Gitarren ist wie ein Brexit ohne Humor

Roter Faden Hannover rote Zusatzmarkierung.jpg

Durch die Woche mit Johanna Roth

Nach allem, was man hört, verlief der Auftakt des G19-Gipfels in Argentinien wie erwartet. Donald Trump und Wladimir Putin zankten schon vor Beginn des Gipfels, als Trump nämlich ein eigentlich geplantes Treffen mit Putin kurzfristig absagte, und das nicht per Telefon oder WhatsApp oder per diplomatischer Depesche wie anständige Menschen, sondern mal wieder per Tweet. Sei’s drum, ließ Putin daraufhin ausrichten, so habe er mehr Zeit für „nützliche Treffen“. Ätschibätschi!

Angela Merkel hätte die beiden schon auf Kurs gebracht; leider war sie selbst davon abgekommen. Technischer Notfall beim Regierungsflieger, und weil ein Weiterflug mit einer anderen Maschine die vorgeschriebenen Arbeitszeiten der Crew überschritten hätte, hockte die Kanzlerin am Freitagmorgen in einer Iberia-Linienmaschine. Bis aus den G19 wieder G20 werden konnten, hatte sie einen ganzen Tag Verspätung angehäuft. Muss kein schönes Gefühl gewesen sein: Die ganzen Streithammel wurschteln da im Alleingang an der Weltpolitik rum, und die Anführerin der freien Welt huscht erst zum gemeinsamen Abendessen unauffällig an den Tisch. Ich saß währenddessen seit frühmorgens mit ungeduldig zuckendem Finger am Schreibtisch, um pünktlich um 9 Uhr endlich auf „Purchase Tickets“ klicken zu können: An einem Freitag im Juli 2019 treten Bob Dylan und Neil Young im Londoner Hyde Park auf, mutmaßlich spielen sie auch ein paar Songs gemeinsam.

„A match made in heaven“, wie die Briten sagen würden, wenn die sich nicht nur recht verhalten darüber freuten, dass die halbe Welt wegen der zwei Amis bei ihnen einfällt, wo doch die Beatles UND die Stones … well. Jedenfalls: Superlativ der Superlative! Denn obwohl man nicht nach London reisen muss, um zwei schlechtgelaunte alte Männer auf einer Bühne zu erleben, sondern dafür auch auf eine beliebige CDU/SPD/Kultur/Mittelstands-Versammlung in einer deutschen Kleinstadt gehen kann, wäre ohne diese beiden die Musikgeschichte komplett anders verlaufen, hätte es circa ein Drittel der besten Lieder aller Zeiten nicht gegeben – und wäre die Gitarre heute womöglich ein zu vernachlässigendes Accessoire von Menschen, die sehr gut schreiben und einigermaßen singen können, und das wäre doch schade.

Bundeshauptstadt Bonn 04.jpg

Bestmöglicher Konzertsommer also, gar keine Frage. Begehrtester deshalb auch. Mein Freund, gerade beruflich in den USA, kabelte quer durch 9 Zeitzonen aufgeregte Nachfragen zum Stand unseres Schicksals, während ich die Uhr anstarrte wie ein zu hypnotisierendes Kaninchen. Tatsächlich lief dann alles sehr deutsch ab: Man konnte schon um halb 9 auf den Link klicken, um sich in eine virtuelle Warteschlange zu stellen, die dann aber auf keinen Fall durch Schließen des Tabs, Husten oder andere unwillkürliche Bewegungen verlassen werden durfte, weil: Sonst stünde man wieder bei den Anfängern, die sich erst um 5 vor 9 einfinden würden. Tat ich natürlich nicht, langjähriges Training vor blutig umkämpften Berlinale-Ticketschaltern bereitet einen auf derartige Herausforderungen des späteren Lebens sehr gut vor.

Quelle       :       TAZ         >>>>>          weiterlesen

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Grafikquellen      :

Oben     —    Roter Faden in Hannover mit beschriftetem Aufkleber als Test für einen möglichen Ersatz des auf das Pflaster gemalten roten Strichs

Unten     —       So könnte es ausgesehen haben. Merkel auf ihren Weg zum Linienfkieger in Spanien.

Die Bundesumweltministerin Angela Merkel am Stresemannufer hinter dem Plenarsaal der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn beantwortet einem Fernsehteam deren Fragen. Im Hintergrund ist das Abgeordnetenhochhaus Langer Eugen zu sehen. Fotografische Impressionen von Andreas Bohnenstengel während der Parlamentarischen Woche im Juni 1995 in: Der Dreizehnte Deutsche Bundestag. Innenansichten unseres Parlaments. ISBN 3-87576-357-2

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DL-Tagesticker 04.12.18

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Dezember 2018

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Wenn die Welt bis dahin nicht aufgrund von idiotischen Politikern abgesoffen ist. Auf alle Fälle wird Spahn lange als Freischwimmer in der Fäkaliengrube Bundestag in völliger Entleerung ganz oben treiben. Vielleicht neben Wagenknecht welche sich für keine Partei zu Schade ist. Ihre Rolle in den Talk Shows wird schon heute mehr und mehr von Dietmar Bartsch wahrgenommen, welcher durch wohl plaziertes Reden auffällt und so den sprechenden Automaten hoffentlich abgelöst hat.

„Hart aber fair“

1.) „In 15 Jahren wird Spahn CDU-Vorsitzender“

Bei „Hart aber fair“ wird wenige Tage vor der Wahl über den künftigen CDU-Vorsitzenden diskutiert. FDP-Chef Christian Lindner erwartet nach der Entscheidung Neuwahlen. Denn bei der Abstimmung gehe es auch um die Kanzlerkandidatur.

Welt

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Ein Kompromiss – ähnlich Gaulands Vogelschiss ? Wenn Politiker zeigen, wo es an Hirn fehlt, kommt so etwas heraus. Aus einen Raum voller Dummheit geht nie ein kluger Mensch nach Hause.

Onlinemarketing:

2.) Deutschland und Frankreich einigen sich bei EU-Digitalsteuer

Die Regierungen in Berlin und Paris haben sich auf einen Vorschlag für eine EU-Digitalsteuer verständigt. Konzerne wie Facebook und Google sollen stärker belastet werden.
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Alte Kameraden wieder unter sich ? Trolle finden einander auch in der größten Dunkelheit. Wo ein Geringverdiener Geld für Atien einsparen will, verrät niemand. Aktien werden von denen gekauft welche sich auch die Verluste leisten können. Sollten die Geringverdiner vielleicht besser Lotto spielen, als die Zockerbude Börse zu füttern? Auch die Köpfe von Anwälte weisen machmal große Hohlräume auf.

Aktiensparen fürs Alter :

3.) Hans-Werner Sinn lobt Friedrich Merz

Der frühere Ifo-Chef findet die Idee „richtig und wichtig“, Steuerzahler zu entlasten, die mit Aktien für das Alter vorsorgen. Andere deutsche Ökonomen reagieren zurückhaltender.

FAZ

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So verabschiedet sich ein T. – Loch vom B. – Loch auf Völkische Art. Und hier werden Fragen gestellt und nach deren Nestern gesucht? Zu Lebzeiten verflucht – am Grabe betrauert – die Schlechtigkeiten der Politik können nicht besser gezeigt werden..

Trauerzeremonie in Washington

4.) Trump salutiert vor Bushs Sarg

George H. W. Bush stirbt im Alter von 94 Jahren am Freitag in Texas. US-Präsident Donald Trump zollt ihm Respekt und lässt seinen Leichnam mit der „Air Force One“ nach Washington fliegen. Dort können die Bürger ihm nun die letzte Ehre erweisen.

ntv

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Die ganze Umstellung muss doch erst einmal in leeren Köpfen bearbeitet werden. Das braucht Zeit, man spricht von 2021. Jede Minute Nachdenken wird doch von viel zu  ruhigen Bürgern bestens bezahlt. Wir brauchen mehr Frankreich hier im Land.

Wird sie abgeschafft? Oder bleibt sie doch?

5.) EU-Minister beraten heute über Zeitumstellung

Problemtreffen in Brüssel: Die zuständigen EU-Minister beraten am Montag über die künftige Regelung zur Zeitumstellung. Noch immer gibt es offene Fragen und Zweifel.

Bild

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Ja – wo sonst sollten sie denn auch herkommen, wenn nicht aus den Parteien. Wenn schon die Regierung von Hohlköpfen überläuft, welche vor Ahnungslosigkeit weder Tuten noch Blasen können ? Irgendwo müssen sie doch aufwachsen um von Kohl zu Hohl reifen zu können. Auch die Uckermark wird doch einmal wieder mehr Bio benötigen.

6.) Die Linke beschert sich selbst schlechte Zeiten

Zum Beispiel Verschwörungstheorien, die auch bei den Sozialisten weit verbreitet sind. Man muss nur Nato, BND (Bundesnachrichtendienst) oder MAD (Militärischer Abschirmdienst) sagen, und schon sprudeln sie hervor. Jan Korte, Linken-Fraktionsgeschäftsführer im Bundestag, ließ sich davon zu der steilen These verführen, der Ausfall von Kanzlerin Angela Merkels Regierungsflieger könne etwas mit „Netzwerken von Rechtsterroristen in der Bundeswehr bis in den MAD“ zu tun haben. Beweise? Null. Woanders würde eine Parteiführung so etwas wohl als sektiererisch rügen, hier lässt man es durchgehen.

Saarbrücker-Zeitung

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Erst Aktien, jetzt das!

7.) Merz fordert Steuervorteile bei Altersvorsorge durch Pferdewetten

Erneuter Renten-Vorstoß von Friedrich Merz: Nachdem er am Wochenende zunächst im Hinblick auf die Altersvorsorge Steuerfreiheit für Aktiensparer forderte, hat der Kandidat auf den CDU-Vorsitz heute noch einmal nachgelegt und vorgeschlagen, die Absicherung im Alter gezielt mit Pferdewetten zu unterstützen.

Der Postillon

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Grafikquelle:   Oben —  DL / privat – Wikimedia  Ommens – cc-by-s

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