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Archiv für November 27th, 2018

Der Lügenleser

Erstellt von DL-Redaktion am 27. November 2018

Alte Herren mit Granatsplittern im Kopf

Von  Juri Sternburg  – Lügenleser

Es gab mal eine Phase, da wurde das zweifelhafte Verhalten vieler älterer Herren, mit Granatsplittern im Kopf oder Kriegstraumata erklärt. Meine Schwiegermutter etwa, hatte einen Onkel Rudi. Der legte, neben seiner Alkoholsucht, ab und zu ein sonderbares Verhalten an den Tag, gebärdete sich cholerisch und redete wirres Zeug. Vor allem aber fehlte ihm jegliches Zeitgefühl. Dem damals 5-jährigen Mädchen wurde erklärt, der Onkel habe nun mal diesen Spleiß da oben drin und wenn der sich bewegt, dann wird er eben merkwürdig. Es sei jedoch nicht seine Schuld.

Außerdem, und das schockierte meine Schwiegermutter viel mehr, könne er aufgrund des vom Russen als Andenken hinterlassenen Metallteils im Schädel, jede Sekunde tot umfallen. Zackbumm! Das Mädchen verbrachte seitdem viele Feiern damit, den Onkel ununterbrochen anzustarren, um bloß den Moment nicht zu verpassen, in dem er das Zeitliche segnet. Während der Epoche der Kriegsversehrten gab es offenbar jeden Menge „Onkel Rudis“ in deutschen Familien. Ich kann dazu nichts sagen, meine Ur-Großeltern waren damit beschäftigt, mit ihren Nachfahren nicht über die Erlebnisse als KZ-Insassen zu sprechen.

Heutzutage sind die meisten Onkel mit den Splittern im Kopf verstorben. Sollte man meinen. Wenn man jedoch die illustre Schar der derzeit auf dem politischen Parkett agierenden Herren genauer betrachtet, scheinen viele von ihnen ebenfalls das Gefühl für Raum und Zeit verloren zu haben. Einige wirken gar wie Untote, die man aus ihrem konservativen Massengrab hervorzog und als tanzende Zombies dem zahlenden, nach Besserung lechzenden Publikum vorführt. Prominente Beispiele wären die Dackelkrawatte von der AFD oder Friedrich Merz, dem offenbar im Jahr 2000 die innere Uhr abhanden gekommen ist.

Quelle       :         TAZ          >>>>>         weiterlesen

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Grafikquelle    :       Friedrich Merz (2004)

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Die Schwäbische Zeitung

Erstellt von DL-Redaktion am 27. November 2018

„Offener Brief“ an die Redaktion Ravensburg

Von Stefan Weinert

Liebe Redaktion der „Schwäbischen Zeitung“, Redaktion Ravensburg (2.0),

aus aktuellem Anlass **) sende ich Ihnen diese bewusst kritisch gehaltenen Zeilen von denen ich hoffe, dass diese bei Ihnen auf fruchtbaren Boden fallen.

Ich bin mir nicht sicher, wen es angesichts der ernsten und brennenden Fragen unserer Zeit wirklich interessiert, ab wann, wo und wie lange die „schönsten“ Weihnachtsmärkte in der Region stattfinden. Mich jedenfalls interessiert es nicht,  und ich bin sicher, dass es vielen anderen Lesern auch so geht (siehe Kommentare online). Gleiches gilt übrigens auch für den heutigen Online-Artikel mit Verbaltafel, wie und von wem die oberschwäbischen Ortsnamen ihre wirkliche Bezeichnung erhalten. **) Wenn nun die Online-Redaktion ganz aktuell auf die vielen Klicks (Weihnachtsmärkte) und Zusendungen (Ortsnamen) verweist und damit diese zeitunwichtigen Dinge begründet (nach dem Motto „Wir sind mehr“), zeigt das nur eine Seite von Leserinteressen …

Angemessener und unserer politischen sehr unebenen und unzugänglichen Landschaft adäquater wäre m. E. eine Karte, auf der vermerkt ist, wo in und um Ravensburg a) es „bezahlbaren Wohnraum für alle“ gibt, der derzeit auch frei und auch nicht durch ellenlange Wartelisten blockiert ist; b) wo Wohnraum nur für Gut- und Besserverdiener erschwinglich ist; c) wie viele Miethaie und Wohnungs- und Grundstücksspekulanten im Bereich Ravensburg, unterwegs sind, und d), wo es einfach mal Glück und vor allem Beziehungen waren, um an eine bezahlbare Wohnung zu gelangen.

Ich wage mal mit Ihnen zu wetten, dass ich mit meiner anliegenden *) und etwas „böswilligen“, satirischen Karte nicht so verkehrt liege.

Die investigative Berichterstattung, mit der man es sich durchaus mit gewissen öffentlichen Stellen und Lesern verscherzen kann (so wie es der Kommentator tut), scheint bei der „Schwäbischen Zeitung“, Redaktion Ravensburg, echt zu kurz zu kommen. Schon vor 15 Jahren hatte ich die Berichterstattung der „Schwäbischen“ (Leserbrief) als „bild-light“ beschrieben, was sich seit dem leider immer weiter verfestigt und damit bestätigt.

Decken Sie bitte auch einmal Skandale oder skandalträchtige Geschichten auf (oder gibt es die nur bei den „Verschwörungstheoretikern“?); wagen Sie einmal die echte Konfrontation mit Stadtverwaltung, Stadtparlament und Rutenfestkommission, anstatt mit ihnen stromkonform mit zu schwimmen, und Konfrontative mehr dem Kommentator zu überlassen); lassen Sie sich nicht abwimmeln, sondern recherchieren Sie weiter bis in die Tiefen des Marienplatz‘. Damit gewinnen Sie nicht nur Leser, sondern behalten sie auch.

Der österreischische schriftsteller und Theaterkritiker, Alfred Polgar (+ 1955) sagte einmal: „Die Presse hat auch die Aufgabe das Gras zu mähen, das über etwas zu wachsen droht.“

Oder soll es so sein, wie der deutsche Schriftsteller Gustav Freytag (+ 1895)sagte? „Tabak rauchen verdirbt die Tapeten, Zeitung lesen den Charakter.“

Ich bin nun wirklich nicht der Erste und auch nicht der Einzige, er das so sieht, aber leider einerder ganz Wenigen,*) die dies öffentlich thematisieren. Ich selbst „erlese“ immer wieder, wie sich die „Schwäbische“ als „Pressesprecher 2.0“ der Stadtverwaltung aufführt (andere nennen das  etwas böse „Hofberichterstattung“) und durch groß aufgemachte Artikel (sieben Zeilen Info würden doch genügen) Werbung für bestimmte Geschäftsleute (z. B. bei Neueröffnungen) macht, und diese sich dadurch eine für sie teure Anzeige in der Zeitung „ersparen“.

Dennoch mit guten und freundlichen Grüßen,

Ihr Stefan Weinert

Es gibt keine schlechte Zeitung – nur ihre fehlenden Kritiker.

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Grafikquelle   :    Stefan Weinert / privat.

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Das Wunder von Korea

Erstellt von DL-Redaktion am 27. November 2018

Das Wunder von Korea

File:Dorasan.jpg

Von Serge Halimi

Es gibt ein Land, in dem – ganz im Gegensatz zu Brasilien – ehemalige konservative Präsidenten von der Justiz verfolgt, wegen Unterschlagung verurteilt und ins Gefäng­nis gesteckt werden. Wo Rechte und fundamentalistische Protestanten sich von Donald Trump verraten fühlen. Wo, anstatt an einem Abkommen über nukleare Abrüstung zu rütteln wie dem mit Iran oder an einem Vertrag über Mittelstreckenraketen wie dem mit Russland, der US-Präsident einen Konflikt lösen zu wollen scheint, den keiner seiner Vorgänger aus der Welt schaffen konnte. Auch der letzte nicht, der immerhin Friedensnobelpreisträger war.

Es geschieht im Fernen Osten, und es ist zu kompliziert, um seinen Platz in der großen manichäischen Erzählung zu finden, die unseren Blick auf die Welt formt und verformt. Dennoch hätten in der arg finsteren Situation, in der sich unser Planet befindet, die optimistischen Worte des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In nicht unbemerkt bleiben dürfen. Am 26. September sagte er vor der UN-Generalversammlung: „Auf der Koreanischen Halbinsel ist ein Wunder geschehen.“

Ein Wunder? Auf jeden Fall eine Kehrtwende. Niemand hat die wütenden Tweets vergessen, die Trump erst vor einem Jahr mit dem nordkoreanischen Präsidenten wechselte. Die ehemalige Botschafterin der USA bei den Vereinten Nationen Nikki Haley gestand, dass sie, um Peking zum Handeln gegenüber seinem Nachbarn zu drängen, ihrem chinesischen Amtskollegen sogar mit einer US-Invasion in Nordkorea gedroht habe. Seither lobt Trump den „Mut“ seines „Freundes“ Kim Jong Un und behauptet gar, „Liebe“ für ihn zu empfinden.

Die Koreaner im Norden wie im ­Süden schreiten mit großen Schritten voran und nutzen dabei die Gunst der Stunde: Die südkoreanische Rechte ist zerfallen und das Regime in Pjöngjang scheint sich endlich für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes entschieden zu haben. Das von den Demokraten und den US-amerikanischen Medien wegen ­seines für leichtsinnig befundenen Vorgehens gegenüber Nordkorea geschmähte Weiße Haus wird nicht freiwillig zugeben, dass der selbsternannte Meister des „Deals“ von einem noch Durchtriebeneren hereingelegt wurde.

Quelle      :      Le Monde diplomatique           >>>>>        weiterlesen

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Grafikquelle    :       Grenze zwischen Nord und Süd    /   The Dorasan-Station at the frontier between north and south korea

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Viel Lärm um wenig

Erstellt von DL-Redaktion am 27. November 2018

Fünf vor acht / Migration

File:Lampedusa.jpg

Eine Kolumne von

 Der Streit um das Asylrecht und der um den UN-Migrationspakt haben eines gemeinsam: Es geht dabei weniger um die Sache als um die politischen Ambitionen.

Das Thema Migration vergeht nicht. Es bereitet nach den jüngsten Umfragen fast der Hälfte der Deutschen große Sorgen. Und nicht nur die AfD hackt beständig darauf herum; es ist ja ihr einziges Thema. Auch die CDU hält es unverständlicherweise am Brodeln, ganz, als habe ihr der Flüchtlingsstreit mit Horst Seehofer nicht schon die letzten sechs Monate gründlich verdorben.

Worum geht es? Zum einen hat Friedrich Merz, der sich um den Vorsitz der CDU bewirbt, mit teils missverständlichen, teils irrigen Äußerungen zu dem im Grundgesetz verankerten Asylrecht eine völlig unnötige Auseinandersetzung heraufbeschworen. Er weckte den Eindruck, es müsse abgeschafft werden, um eine übergreifende europäische Lösung zu ermöglichen. Was nicht der Fall ist.

Zum anderen hat der von den 193 UN-Mitgliedern ausgehandelte „Globale Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration“, den die Bundesregierung nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch dem Bundestag unvermittelt und kommunikationslos vorgesetzt hat, allerhand Besorgnis ausgelöst. Mit seinem Vorstoß, den Pakt nächste Woche auf dem CDU-Parteitag zur Diskussion zu stellen, hat auch der Merz-Konkurrent Jens Spahn versucht, Unterstützung für seine Vorsitzambitionen zu gewinnen. Was ist daran?

Friedrich Merz, um es unverblümt zu sagen, hat sich blöde vertan. Er irrte sich gleich in mehrfacher Hinsicht. Erstens: Die Bundesrepublik ist nicht das einzige Land, „das ein Individualrecht auf Asyl in seiner Verfassung stehen hat“ – es steht auch in dem französischen, italienischen oder portugiesischen Grundgesetz.

Zweitens: Man habe das „uneingeschränkte Recht auf Asyl, so wie es 1949 in die Verfassung kam, bis heute weitgehend belassen“ – tatsächlich aber wurde es 1993 rigoros eingeschränkt, sodass es kaum noch eine Rolle spielt; denn wer aus einem EU-Land oder der Schweiz einreist, hätte bei uns – ginge es allein nach dem Grundgesetz und nicht auch nach europäischem Recht – keinen Anspruch mehr auf Asyl.

Drittens: Die Unterstellung, das deutsche Asylrecht böte mehr als die europäischen Regeln, verkennt die Tatsache, dass diese weit mehr gewähren, nämlich nicht nur Schutz vor Verfolgung durch Staaten, sondern auch durch nicht staatliche Akteure wie etwa die Taliban; zudem genießen auch Kriegs- und Bürgerkriegsflüchtlinge Schutz – unser Artikel 16 schließt nach der geltenden Auslegung derlei „allgemeine Unglücksfolgen“ als Asylgrund eindeutig aus.

Der Migrationspakt ist ein seltsames Dokument

Die Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge sprechen eine klare Sprache. Im vergangenen Jahr entschied das Nürnberger Amt über 603.000 Asylanträge. Nur 4.359 Antragsteller und Antragstellerinnen erhielten Asyl nach dem Grundgesetz der Bundesrepublik, ganze 1,7 Prozent; 123.909 Personen wurde Flüchtlingsschutz zuerkannt, so gut wie allen nach europäischem Recht; fast 100.000 weitere Menschen bekamen nach EU-Recht und Völkerrecht subsidiären Schutz, da ihnen in ihrer Heimat Schaden droht. Der Spiegel hat recht: Da hat Friedrich Merz „Krawall um nichts“ veranstaltet. Um seine Wahlchancen zu wahren, sollte er ohne weiteres Zagen einräumen, dass er sich vertan hat.

Quelle     :        Zeit-online          >>>>>          weiterlesen

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Grafikquelle     :         Vista di Lampedusa (AG), l’unica isola italiana in Africa e il comune più a sud d’Italia.

Source Own work
Author Andre86
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Die Linke zur EU-Wahl

Erstellt von DL-Redaktion am 27. November 2018

Freundlich zur EU, freundlich zu Flüchtlingen

Aus Berlin Martin Reeh

Die Linkspartei stellt ihr Europawahlprogramm vor – und umschifft heikle Fragen.

Kaum eine Frage hat die Parteien links der Sozialdemokratie in Europa so sehr gespalten wie die Griechenland-Krise, und damit zusammenhängend das grundsätzliche Verhältnis zum Euro und zur EU. Auch die deutsche Linke würde eine Debatte zum Thema nicht ohne Blessuren auf allen Seiten überstehen.

Deshalb geht die Linkspartei vor der Europawahl 2019 den einfachen Weg – und spart die kritischen Punkte aus. Am Montag stellten die Parteichefs Katja Kipping und Bernd Riexinger in Berlin den Wahlprogrammentwurf vor. Auf den 46 DIN A4-Seiten findet sich viel Kritik an der gegenwärtigen EU, aber auch die Hoffnung, durch andere Mehrheiten eine andere Politik durchsetzen zu können. Es ist ein vergleichsweise EU-freundliches Programm, das deutlich die Handschrift des Parteivorstandes trägt. „Die Linke geht mit Optimismus, klarem Programm und guten Strategien in die Europawahl“, sagte Riexinger.

So tritt die Linkspartei für eine europäische Mindestlohnregelung ein, fordert einen EU-weiten Mindeststeuersatz für Unternehmen und gemeinsame Mindeststandards für die Besteuerung großer Vermögen. Ein Kapitel ist überschrieben mit: „Die Macht von Kommission und Räten brechen. Das europäische Parlament stärken“. Darin fordert die Linkspartei unter anderem, dass das Europaparlament im Bereich der Wirtschafts- und Währungsunion gleichberechtigt mit Rat und Eurogruppe entscheiden darf.

Dietmar Bartsch & Sahra Wagenknecht.png

Wie bei vielen Parteien üblich, sind in dem Programm auch Passagen eingefügt, die die eigene Klientel ansprechen sollen, aber mit den Kompetenzen des Europaparlaments oder der EU nichts zu tun haben. In dem umfangreichen Kapitel zur Wohnungspolitik steht etwa die Forderung nach einer besseren Mietpreisbremse, über die der Bundestag entscheidet.

Quelle         :        TAZ          >>>>>           weiterlesen

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Grafikquellen     :

Oben       —          Parteivorstand der Partei Die Linke

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Unten       —          Fraktionsvorstand im Bundestag     –     Dietmar Bartsch & Sahra Wagenknecht

Autoren   —       Blömke/Kosinsky/Tschöpe

  • CC BY-SA 3.0view terms
  • File:Dietmar Bartsch & Sahra Wagenknecht.png
  • Created: 31 March 2017

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DL-Tagesticker 27.11.18

Erstellt von DL-Redaktion am 27. November 2018

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Genau so werden die politischen Groß kotze in aller Welt heute gesehen. Keine Ahnung vom Leben und davon reichlich viel. Wer nicht nach ihrer Pfeife tanzt, sieht alt aus. Vielleicht lässt er auch Militär aufmarschieren zur Sicherung der Arbeitsplätze? So wie Schland in Afrika um den Eigen – Bedarf für Rohstoffe zu sichern?

Trump droht General Motors

1.) „Sie sollten verdammt noch mal schnell eine neue Fabrik eröffnen“

Der US-Autobauer General Motors streicht in Nordamerika fast 15.000 Arbeitsplätze. Nun setzt Präsident Trump Konzernchefin Barra unter Druck – und fordert einen Produktionsstopp in China. US-Präsident Donald Trump hat General Motors (GM) wegen massiver Stellenstreichungen kritisiert und mit Konsequenzen gedroht. „Sie sollten dort verdammt noch mal schnell eine neue Fabrik eröffnen“, sagte Trump dem „Wall Street Journal“ zu einer geplanten Werksschließung im Bundesstaat Ohio. Er habe GM-Chefin Mary Barra bei einem Gespräch am Sonntagabend mitgeteilt, wenn die Fabrik dauerhaft geschlossen bleibe, habe sie „ein Problem“.

Spiegel-online

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Ohne jegliches zustimmende Nicken zur AfD ?

Union und SPD einigen sich wohl auf

2.) Resolution zum UN-Migrationspakt

Im Bundestag will die Unionsfraktion mit der SPD einen gemeinsamen Entschließungsantrag zum UN-Migrationspakt verabschieden. Wenn dies gelingt, soll dieser Text auf dem CDU-Parteitag in Hamburg zur Abstimmung gestellt werden. Der Antrag muss an diesem Dienstag von den Bundestagsfraktionen der beiden Koalitionsparteien gebilligt werden, bevor er im Parlament verabschiedet werden kann.

Sueddeutsche-Zeitung

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Ein neuer LAFO in NRW welcher seine Chefin gefunden hat?

Dortmunder Bundestagsabgeordneter :

3.) Marco Bülow tritt aus der SPD aus

Der Dortmunder Bundestagsabgeordnete Marco Bülow ist aus der SPD ausgetreten. Nach Angaben aus SPD-Kreisen erklärte der direkt gewählte Abgeordnete dies am Montagabend vor dem SPD-Unterbezirk Dortmund. Sein Mandat will der 47-Jährige demnach behalten. Bülow gehört dem Bundestag seit 2002 an.

Der Tagesspiegel

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Was solche Streitereien nicht alles über die Charaktere der Politiker aussagen ? Geht es letztendlich nicht nur um Posten, Macht und Geld? Es ist ein gutes Gefühl diese Narren auf eine menschlich, nötige Distanz gehalten zu haben!

Das Streben nach neuer CDU-Stärke

4.) Auch ein asylradikaler Merz wird die AfD nicht halbieren

Die CDU bundesweit ohne Rechtsruck bei 40 Prozent, die AfD nur noch bei sechs? Und Krokodile können fliegen. Friedrich Merz ist ein Political Animal. Er kratzt, kämpft und beißt. Er ist listig und tückisch. Bei seinen Auftritten im Europäischen Parlament habe ich ihn als als berechnend und hochmütig erlebt. Zweifellos ist er intelligent. Wie so viele seiner Art erkennt er eine Gefahr, schon ehe der Fragesteller seine Frage beendet hat. Doch bisweilen überdribbelt er sich.

TAZ-Blog

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Sei es  bei Medikamente, Ersatzteile oder Organe. Ist es nicht das Streben nach Unsterblichkeit sein Vertrauen auf die Weiß- oder Schwarz- Kittel allzu Kritiklos zu setzen? Beide, – ob Ärzte oder Politiker können vom Geld in dieser Welt nicht genug bekommen und vertrösten ihre Kunden auf später. Genau wie die Religionen auch. Wir sind mit Würde geboren und sollten in Würde gehen.

„Implant Files“ :

5.) Immer mehr Todesfälle durch Implantate

In Deutschland und anderen Teilen der Welt werden laut einer internationalen Recherche immer mehr Menschen durch Implantate verletzt oder getötet. Hierzulande seien allein im vergangenen Jahr 14.034 Mal Verletzungen, Todesfälle und andere Probleme im Zusammenhang mit Medizinprodukten wie künstlichen Hüft- oder Kniegelenken, Brustimplantaten oder Insulinpumpen gemeldet worden, berichteten am Sonntag die Sender NDR und WDR sowie die „Süddeutsche Zeitung“.

FAZ

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Ein typisches Projekt für den politischen Prahlhans. Was hat der Normalverbraucher für einen Nutzen davon ? In soziale Leistungen, wäre das Geld besser angelegt.

Erfolgreiche Landung  

6.) Nasa-Roboter schickt erstes Foto vom Mars

Der Nasa-Roboter „InSight“ ist auf dem Mars gelandet. Nach einer rund 485 Millionen Kilometer langen Reise setzte der im Mai gestartete Lander „InSight“ am Montag in der Ebene Elysium Planitia nördlich des Mars-Äquators auf dem roten Planeten auf. „Landung bestätigt“ klang es aus den Lautsprechern im Kontrollzentrum im kalifornischen Pasadena – und die allesamt in dunkelrote Hemden gekleideten Wissenschaftler der US-Raumfahrtbehörde Nasa brachen in Klatschen, Jubel, Umarmungen und Freudentränen aus. Nach dem Eintritt in die Mars-Atmosphäre war der Roboter mithilfe von Bremsraketen und einem Fallschirm in einem äußerst komplizierten Manöver abgesenkt worden.

T.-online

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Todesfalle Schaukel:

7.) Großteil der Kinderspielplätze immer noch ohne Winterreifen

Deutsche Spielplätze sind nur unzureichend auf den Winter vorbereitet. Das ergab eine bundesweite Untersuchung des TÜV Hessen an über 300 Anlagen. Dabei bemängelten die Experten insbesondere die fehlende Winterbereifung an Schaukeln und Wippen, durch die es bei ungünstiger Witterung zu lebensgefährlichen Unfällen kommen kann.

Der Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle:   Oben —  DL / privat – Wikimedia  Ommens – cc-by-sa

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