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RENTENANGST

Archiv für November 11th, 2018

DIE STEILE THESE

Erstellt von DL-Redaktion am 11. November 2018

Mehr Lametta ist auch keine Lösung mehr

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Von Klaus Raab

Damals, als die Welt noch in Ordnung war, als die Menschen noch richtige Lieder sangen, für Arbeitnehmerrechte demonstrierten, noch nicht immerzu auf ihre Handys glotzten und noch Tierfelle trugen, damals schrieb ein Mann namens Loriot ein Stück namens „Weihnachten bei Hoppenstedts“. Der Nachwuchs bekommt darin einen Atomkraftwerk-Bausatz geschenkt und der bekannteste Satz ist der des Großvaters, der über den Wandel der Zeiten klagt: „Früher war mehr Lametta!“

Es ist ein Sketch, der gerne als zeitlos beschrieben wird. Aber man muss nur mal ein Kind fragen, ob es die Pointen darin versteht, eines jener nachgeborenen Geschöpfe also, die wohl annehmen müssen, dass ein Fußballtrainer nur Joachim Löw heißen kann und Angela Merkel seit Anbeginn der Welt das Land regiert. Das Kind wird schauen wie ein Auto und dann fragen: „Ähm, excusez-moi, aber was ist dieses Lametta?“

Alles hat seine Zeit. Die des Lamettas liegt hinter uns. Nicht mehr lange, und die Kinder wissen auch nicht mehr, was ein Atomkraftwerk ist. Es gibt freilich Menschen, die sich nichts sehnlicher wünschen, als dass nach der Ära Merkel jemand das Rad zurückdreht auf einen Urzustand, in dem wir alle einander die Läuse von den Köpfen knibbelten, was ungefähr in jener Zeit gewesen sein muss, in der Friedrich Merz das Feuer erfand.

Aus dem vulgärkonservativen Wunsch nach einer Rückkehr in eine frühere Zeit spricht der Traum von einer überlieferten Ordnung, die längst zu Staub zerbröselt ist. Sicherheit war gewährleistet, denn Amerika war der beste Partner. Der Strom kam aus der Steckdose. Europa war Friede, Freude, Freiheit und wir Männer konnten samstags nach dem Autowaschen im Keller unsere Modelleisenbahnen bauen und zum Mittagessen kurz hochkommen. Die Anzugherren in Bonn sorgten für die sichere Rente.

Aber dieser Zustand wird nicht zurückkommen. So wenig wie der Zustand zurückkommen wird, in dem es keine Ehe für alle gab, oder jener, in dem Männer zur Bundeswehr eingezogen wurden, um ein Jahr lang zu lernen, wie man betrunken Stiefel schnürt. Wer dahin zurückginge, wäre auch nicht konservativ, sondern antimodern, was immer noch ein Unterschied ist.

Zwei Drittel der Menschen in Europa sind nostalgisch

Nur, die Position, dass früher alles irgendwie besser war, ist keine Minderheitenposition. Laut einer nun veröffentlichten Erhebung der Bertelsmann-Stiftung ist eine Mehrheit der Europäerinnen und Europäer nostalgisch. Zwei Drittel von ihnen und 61 Prozent der Deutschen sind demnach der Ansicht, dass die Welt früher besser gewesen sei. Je älter die Befragten sind, desto eher glauben sie das der Umfrage zufolge. Und je eher sie dieser Auffassung sind, desto eher verorten sie selbst sich rechts der politischen Mitte.

Datei:Bundesarchiv Bild 183-H25217, Henry Philippe Petain und Adolf Hitler.jpg

Henry Philippe Petain und Adolf Hitler

Aber auch in anderen Kreisen, in denen man sich selbst für progressiv hält, ist im Angesicht des Wandels durchaus eine emotionale Zurückhaltung an der Grenze zur Angst zu bemerken. Fehlen die positiven Visionen? Oder fehlt das Vertrauen in positive Visionen? Großen Entwicklungen folgte jedenfalls schon oft eine Phase, die von Desillusionierung geprägt wurde. Das Internet etwa: irgendwie ziemlich im Eimer. Obama: Toll, nur kam danach eben Trump. Pop: einst ein politisches Versprechen – aber im Vergleich mit der Konsumwelt, in der sich YouTube-Stars tummeln, wäre selbst ein Revival der grundehrlichen Haarspray- und Levis-Botschafter der Achtziger und Neunziger rebellisch.

Quelle     :         TAZ         >>>>>          weiterlesen

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Oben    —        Bundeskanzlerin Deutschland Federal Chancellor Germany

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Spahns Organ – Konzept

Erstellt von DL-Redaktion am 11. November 2018

Sterben und sterben lassen

Zeichnung: Jens Spahn sagt "Hartz 4 bedeutet nicht Armut"; in seiner Hand ein Bündel Scheine (Monatsgehalt), im Hintergrund sind Dienstwagen und freies Zugfahren angedeutet.

Organe, Organe das Kapital braucht neue Blasen

Eine Kolumne von

Geht es nach Jens Spahn, sollen jedem nach dem Tod Organe entnommen werden dürfen, wenn er nicht zu Lebzeiten ausdrücklich widersprochen hat. Das ist absurd, totalitär-paternalistisch und dazu unehrlich.

Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Reformgesetzes zur Organspende auf den Weg gebracht („Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende – GZSO). Es soll dazu dienen, die Zahl der Spender zu erhöhen, die infolge des „Transplantationsskandals“ (2011/12) stark zurückgegangen ist, weil die meisten Bürger wenig Vertrauen in das System haben.

Das Gesetz setzt auf eine wesentlich intensivierte Erfassung von „Spenderpotenzial“ in den Kliniken: Für jede Intensivstation muss es zukünftig einen eigenen „Transplantationsbeauftragten“ geben, diese Beauftragten müssen „jederzeit Zutritt“ zu den Intensivstationen und Zugriff auf alle Daten erhalten, um das „Potenzial“ (gemeint: das potenzielle Biomaterial = todesnahe Patienten) früher und effektiver zu erfassen. Sensible Menschen mögen das für irritierend halten. Unter der Prämisse, dass es richtig und wichtig ist, gebrauchte, aber nicht mehr benötigte Körperorgane für kranke Menschen zu verwenden, ist es jedenfalls plausibel.

Weggelassen im jetzigen Referentenentwurf ist dagegen ein zentrales Thema, das sozusagen im Vorfeld liegt: Wie gewinnt man möglichst viele potenzielle Spender möglichst früh, also ohne darauf hoffen zu müssen, erst nach Aufnahme in eine Intensivstation motivierend auf Patienten und insbesondere Angehörige einwirken zu können?

Kandidat

Der voluntative Vorsitzende der CDU, Herr Spahn, wurde im Jahr 1980 in Ottenstein (nicht: Oggersheim) geboren und ist seither schon ordentlich vorangekommen. Bekanntlich ist die Grundlage jedes höheren politischen Erfolgs die Markenbildung in Form einer trennungsresistenten Verbindung von Vorname, Familienname und Amt. Ich erlaube mir trotzdem, Bundesgesundheitsministerjensspahn im Folgenden „JS“ abzukürzen.

File:Thomas Fischer-Jurist-rebuliva16.JPG

Es kursiert das Gerücht, JS habe das Zeug zum Allerhöchsten, da er schon seit dem 15. Lebensjahr in der Jungen Union von Bocholt ein Höchstmaß an „Durchsetzungsvermögen“ bewiesen und den „Draht zur Jugend“ eingebaut habe. Beides sind gute Voraussetzungen, alle zehn Tage einen Gesetzesvorschlag im Zuständigkeitsbereich eines anderen Ressorts zu machen (sog. „Allrounder“) und sich bei jeder Gelegenheit für das Amt des Klassensprechers vorzuschlagen. Darob wurde, so teilten SPIEGEL und „FAZ“ mit, am Abend der Mütterdämmerung im Präsidium geklopft, nicht geklatscht. Wieder ein faszinierender Blick in die Werkstätten der Demokratie!

Sterben

JS ist die politische Spitze des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Dessen Ausstoß ist hoch, auch wenn Fortschritte bei der Erleuchtung der Wege, auf denen von den über 350.000 Millionen Euro, die in jedem Jahr in Deutschland für Gesundheits- und Pharmaindustrie ausgegeben werden, fünf bis zehn Prozent aus undichten Versorgungsschläuchen tröpfeln, nicht bekannt wurden: Im Jahr 2016 wurden drei Paragrafen zu „Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen“ ins Strafgesetzbuch eingefügt; seither hört man davon nichts mehr. Ein neues, übersichtlicheres Projekt muss her!

„Alle acht Stunden stirbt ein Mensch, weil kein passendes Organ zur Verfügung steht“, lautet der Überschriften-Text auf der Homepage des BMG. Wir rechnen: Das sind drei am Tag, 1000 pro Jahr. Genauso viele Menschen töten sich jährlich selbst durch Sich-Überfahrenlassen von Zügen. Sich Erhängen ist viermal häufiger, Springen aus großen Höhen vielleicht halb so häufig. Insgesamt sterben in Deutschland in jedem Jahr 800.000 Menschen, also „alle 40 Sekunden“ einer. Etwas mehr als ein Prozent davon – 10.000 Menschen – töten sich selbst, mindestens 110.000 versuchen es (Dunkelziffer vermutlich hoc

Die Kausalitätsvokabel „weil“ kommt in der zitierten Headline arglos daher, hat es aber in sich. Fragen wir so: Warum sterben die 798.000 Menschen pro Jahr, die von den genannten Zahlen nicht erfasst sind? War ihre Zeit abgelaufen, ihre Arbeit getan, ihr Rückenmark ausgelaugt, ihr Blut vertrocknet, ihr Geist ermüdet? Könnte man, zu Ende gedacht, sagen: Es sterben jährlich 798.000 Menschen in Deutschland, weil kein passender Ersatzkörper für ihre Seele zur Verfügung steht?

Kritik am Spahn-Vorschlag

Quelle     :          Spiegel-online          >>>>>          weiterlesen

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Grafikquellen       :

Oben        —          Twitter    –  Darth Wutze (@HuWutze)     Wikimedia – Commons

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Unten        —       Thomas Fischer (Jurist)

Author Ot      / Source   —   Own work

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WHO² ist WHO² ?

Erstellt von DL-Redaktion am 11. November 2018

über  CO – CO2 – N – NO – NO2 – NOX – O – O3

Datei:Philipp Jakob Loutherbourg d. J. 002.jpg

Der Mensch lebt nicht vom Boom allein,
sondern vor allem von  Stick- und Sauerstoff

von Stefan Weinert

„Stickoxide“ ist die kurze Bezeichnung für „Stickstoffoxide“, hinter der sich die Verbindung von zwei Gasen verbirgt, das abgekürzt als NOX bezeichnet wird. Chemisch berechnet wird es als NO2 (NO²). Deshalb wird auch oft von NOX-Werten gesprochen. NOX ist ein Sammelbegriff für zahlreiche gasförmige Oxide (= Sauerstoffverbindungen) des Stickstoffs. Die beiden Stickstoffoxide NO (= Stickstoffmonoxid, farblos und hoch toxisch=) und NO2 werden dann als NOX zusammen gefasst. Diese Stickstoffoxide sind gesundheitsschädlich.

NOX wird vom Menschen dann erzeugt, wenn fossile Energieträger – wie Kohle, Öl (Benzin, Diesel) oder Gas – verbrannt werden, diese also mit dem in der Atemluft vorhandenen Sauerstoff (= O = 20,95 Prozent der Atemluft) in Verbindung treten. Dieselmotoren stoßen mehr Stickstoffoxide aus, als Benziner.

Stickstoffoxide schädigen die Bronchien, die Schleimhäute und die Augen. In dauerhafter und hoher Konzentration greifen sie die Lungenfunktion an, was letztendlich zu chronischen Herz-Kreislauferkrankungen führen kann. Abgesehen davon schädigen sie beispielsweise auch Pflanzen. Es gelten Grenzwerte für Stickstoffoxide.

Stickstoffoxide sind ein Teil der Feinstaubbelastung. Feinstaub setzt sich zusammen aus herkömmlichen Staub (Bodenerosion oder Bauarbeiten), Partikel, die sich bei Autos durch den Reifenabrieb und beim Bremsen von den Bremsbelägen bilden. Und dazu kommt noch das giftige NOX. Und auch beim Feinstaub gilt: Lungen, Bronchien oder Schleimhäute werden angegriffen. Auch hier gelten deshalb Grenzwerte.

Das „Kohlendioxid CO2“ ist – im Gegensatz zu NOX – ein natürlicher Bestandteil der Luft. Er ist für den Menschen eigentlich ungefährlich, behindert aber in zu hoher Konzentration die Sauerstoffaufnahme und kann beispielsweise zu Schwindel oder Kopfschmerzen führen. Deshalb gibt es auch hier Grenzwerte.

Zu viel CO2 schädigt das Klima. CO2 entsteht auch durch die Verbrennung fossiler Energieträger. Und verkürzt gesagt stoßen aus technischen Gründen Benzinmotoren mehr CO2 aus als Diesel-Motoren.

Wenn über Nachrüstungen von Dieselautos gesprochen wird, geht es darum, die NOX-Grenzwerte einzuhalten. Zugleich ist es aber anscheinend möglich, dass sich dadurch auch der CO2-Ausstoß erhöht.

OZON in der Stratosphäre (15 – 50 km Höhe) sorgt dafür, dass ein Großteil der ultravioletten Strahlung der Sonne absorbiert wird (Achillesferse der Menschheit). Hierdurch nimmt Ozon eine Schutzfunktion wahr. Diese schützende Ozonschicht ist durch Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) bedroht. Das Chlor greift die Ozonmoleküle an und zerstört sie: Ein Chloratom kann bis zu 100.000 Ozonmoleküle zerstören.

In der tiefer liegenden Troposphäre (Wetterzone) wird Ozon jedoch als Klimagas wirksam und trägt zum menschengemachten Treibhauseffekt bei. Es entsteht aus sogenannten Vorläufergasen – das sind vor allem Stickstoffoxide und Kohlenstoffmonoxid (CO), die bei Verbrennungsprozessen von fossilen Stoffen (s. o.) entstehen. Kohlenstoffmonoxid ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff mit der Summenformel CO. Es ist ein farb-, geruch- und geschmackloses sowie toxisches Gas. Es entsteht unter anderem bei der unvollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Stoffen bei unzureichender Sauerstoffzufuhr.

Zusätzlich wirksam wird Ozon in Bodennähe, wo es durch Abgase aus dem Autoverkehr und aus der Industrie entsteht. Auch hier verstärkt es den Treibhauseffekt und kann als „Smog“ in besonders hoher Konzentration zur Reizung der Atmungsorgane und der Augen führen.

Anhang :

Ich schrieb dieses  auch, um mal zu klären, dass zum Beispiel CO2 nicht gleich NO2 ist … und um uns das längst vergessenen wichtige (im doppelten Sinne) OZON-GAS wieder in Erinnerung zu rufen, dessen Werte bereits vor 25 Jahren in Deutschlands Städten (auch in Ravensburg, Frauentorkreuzung) viel zu hoch waren (Smog).

Im Jahre 1995 waren in der BRD = 40.404.294 PKW (ohne Motorräder, LKW, Busse …) zugelassen; für das Jahr 2018 werden es 46.474.594 PKW (dito) sein – also eine Steigerung von exakt 15 Prozent! LKW 1995 = 2.215.236; im Jahre 2018 = 3.031.139; Steigerung = über 35 Prozent; Motorräder 1995 = 2.267.428; im Jahre 2018 = 4.372.978; Steigerung auf fast das Doppelte (gut 95 Prozent).

Und das wird so weitergehen.

CO – Kohlenstoffmonoxid = farb-, geruch- und geschmackloses, hoch toxisch

CO2 – Kohlendioxid = Natürlicher Bestandteil der Luft, behindert in zu hoher Konzentration die Sauerstoffaufnahme

NO/NO2 = NOX – Stickstoffoxid = gesundheitsschädliche Verbindungen aus Stickstoff und Sauerstoff

N – Stickstoff (78,08 Prozent der Atemluft) ungiftig und lebenswichtig

O – Sauerstoff (20,95 Prozent der Atemluft) ungiftig und lebenswichtig

O3 – Ozon(gas) = Einerseits Schutz vor ultraviolettem Licht, andererseits Klima schädigendes Treibhausgas

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Grafikquellen    :

Oben      —      „Author“>Gemälde  von Philipp Jakob Loutherbourg der Jüngere  (1740–1812) Auf die Infoboxvorlage des Erstellers verlinken

Science Museum Link zurück zur Museums Infobox-Vorlage wikidata:Q674773

Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.
Dies gilt für das Herkunftsland des Werks und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 100 oder weniger Jahren nach dem Tod des Urhebers.


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Unten     —     Foto  —   Stefan Weinert  privat

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Texte von Uri Avnery

Erstellt von DL-Redaktion am 11. November 2018

Wer ist wessen Vasall?

Autor :  Uri Avnery

„WENN DU die Politik einer Nation verstehen willst, sieh dir die Landkarte an!“, soll Napoleon gesagt haben.

Ein guter Rat.

Wenn du in diesen Tagen in Israel lebst, bekommst du den Eindruck, dass der riesige Staat Israel seinem amerikanischen Vasallen sagt, was er tun soll.

Präsident Donald Trump hört zu und fügt sich. Bibi der Große sagt ihm, er soll ohne jeden vernünftigen Grund den Atomvertrag mit dem Iran zerreißen und er gehorcht. Er kann nicht anders, der Arme.

Aber dann wirfst du einen Blick auf die Karte und entdeckst zu deiner großen Verwunderung, dass die USA ein riesiges Land sind, während Israel nur ein so kleiner Fleck ist, dass sein Name außerhalb seiner Grenzen ins Meer geschrieben werden muss.

Was ist da also los? Die Geografie ist natürlich nicht der einzige Umstand. Israel hat einige Millionen treuer Anhänger, die amerikanische Staatsbürger sind und viel Geld haben. Aber trotz allem.

Kann es sein, dass wir da etwas falsch verstehen? Dass Trump nicht der Vasall Netanjahus ist, sondern umgekehrt? Dass Trump diktiert und Bibi trotz all seinem Getöse gehorcht?

DAS WÄRE nicht das erste Mal. In der Antike taten die Führer des jüdischen Gemeinwesens in Palästina ihr Möglichstes, um dem Kaiser in Rom gefällig zu sein. Zum Beispiel Nero, dem Mann dem es gefiel, seine eigene Stadt und die Welt in Brand zu stecken, während er auf der Geige fidelte oder sich anders vergnügte.

Donald Trump ist der Nero der Gegenwart, der Kaiser des Neuen Roms.

Trumps Hauptziel im Leben ist es, aus dem Atomvertrag mit dem Iran auszustiegen, „der schlechtesten Abmachung, die es je gab“. Warum? Ich habe genau zugehört und ich konnte keinen anderen Grund heraushören, als dass die Abmachung von seinem ihm verhassten Vorgänger Barack Obama geschlossen wurde.

Welchen anderen Grund gab es, die Abmachung aufzukündigen? Ich habe von keinem anderen Grund gehört. Die Abmachung hielt den Iran davon ab, mit dem Bau von Nuklearwaffen weiterzukommen. Alle Experten ohne Ausnahme (sogar die israelischen) bestätigen, dass der Iran sich genau an die Vereinbarung gehalten hat.

Tatsächlich hat die ganze Welt außerhalb der USA (und natürlich Israels) beschlossen, das Abkommen beizubehalten. Die drei nicht ganz unbedeutenden Mächte Deutschland, Frankreich und Britannien sind der Meinung, die Abmachung müsse aufrechterhalten werden. Ebenso Russland und China, die ja auch nicht gerade kleine Länder sind.

Alle außer Israel. Ah, Israel.

DIE MEISTEN Leute in Israel glauben jetzt, dass Bibi der Große, Benjamin Netanjahu, tatsächlich Trump an der Leine hätte. Bibi hätte einen so magischen Griff auf Trump, dass der amerikanische Präsident Israels Führung folgen müsse.

Bibi ist vom Iran besessen. Am Morgen wacht er mit dem Iran auf und am Abend geht er mit ihm schlafen.

Niemand fragt anscheinend: Warum, um Himmels Willen?

Wir kommen auf Napoleons Landkarte zurück: Es scheint keinen Interessenkonflikt zwischen den Ländern Iran und Israel zu geben. Sie haben keine gemeinsame Grenze. Keines von ihnen hat Gebiete, die das andere begehrt. Keines von beiden besitzt Bodenschätze, die das andere sich gerne aneignen würde.

Beweis: vor nicht allzu langer Zeit, also schon während meiner Lebenszeit, war der Iran Israels engster Verbündeter (natürlich außer unserm amerikanischen Vasallen). Der Iran wurde vom Schah regiert, dem Schah in seiner schönen Uniform und mit seiner schönen Frau (bitte verzeiht mir noch einmal, liebe Feministinnen).

Israel und der Iran konnten miteinander Pferde stehlen, wie man so sagt. Die Iraner trugen dazu bei, dass wir Agenten in das Kurdengebiet des Irak einschleusen konnten, um dem irakischen Diktator Saddam Hussein Schwierigkeiten zu machen. Später unterstützen wir den Iran in seinem Krieg gegen den Irak, den derselbe Hussein angezettelt hatte.

Einer der größten Skandale seiner Zeit war die sogenannte Iran-Contra-Affäre: Israel transferierte amerikanische Waffen in den Iran. (Der Iran bezahlte sie und die Amerikaner setzten das Geld für die illegale Finanzierung des „Contra“-Krieges gegen die linke Regierung in Nikaragua ein. Mein Freund, der Journalist Amiram Nir, wurde zum Sicherheitsberater der israelischen Regierung und er persönlich lieferte die Waffen nach Teheran. (Sein Ansprechpartner Oliver North in den USA wurde gerade zum Chef der mächtigen American Rifle Association ernannt.)

Schluss mit den unterhaltsamen Anekdoten! Zwischen den beiden Nationen gibt es also keine grundlegende Gegnerschaft, die von der Geografie diktiert würde. Worum geht es dann?

Einmal ist da die Ideologie. Die gegenwärtigen Regierenden im Iran sind extreme Schiiten. Sie wollen die Oberherren der arabischen muslimischen Welt werden. Die Araber hassen Israel, vor allem wegen der israelischen Besetzung Palästinas. Darum tun die Iraner so, als wären sie der große Feind des „kleinen Satans“ (das ist ihr ziemlich beleidigender Name für Israel, um es vom großen Satan, den USA, zu unterscheiden).

Offen gesagt, denke ich, dass die Regierenden im Iran sich einen Dreck um Israel kümmern. Für sie ist der Hass gegen Israel nur eine nützliche Waffe in der Schlacht mit der sunnitisch-arabischen Welt, die von dem hyperaktiven saudischen Kronprinzen angeführt wird.

(Der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten reicht fast bis in die Zeit des Propheten, also mehr als 15 Jahrhunderte, zurück.)

WARUM ist Bibi also so sehr vom Iran besessen, dass er seinem amerikanischen Vasallen befiehlt, in Richtung eines Dritten Weltkrieges zu steuern?

Die Antwort hängt davon ab, wie zynisch jemand ist.

Wenn jemand sehr zynisch ist, könnte er sagen, sowohl Trump als auch Bibi steckten bis an den Hals in strafrechtlichen Ermittlungen. Mit etwas Glück könnten beide im Gefängnis landen.

Welche bessere Möglichkeit, die Aufmerksamkeit von ihren eigenen Angelegenheiten abzulenken, könnte es geben als einen kleinen Krieg? Es ist ein Rezept, das seit Anbeginn der Welt erprobt wird und das fast nie ohne Wirkung geblieben ist. Wer wird sich schon noch Gedanken über Trivialitäten wie Trumps Pornostar oder Bibis Geschenke von (amerikanischen) Milliardären machen, wenn das Leben unserer Jungs auf dem Spiel steht?

Die USA sind von einem Krieg mit dem Iran noch weit entfernt, wir aber nicht. Vielleicht sind wir schon mittendrin und glauben es nur nicht.

In diesen Tagen – oder besser in diesen Nächten – fliegen unsere tapferen Jungs über Syrien und bombardieren dort iranische Armee-Anlagen. Bis zu diesem Augenblick haben die Iraner außer mit einem kleinen misslungenen Angrif auf Israel kaum reagiert.

Warum sind Iraner überhaupt dort? Es gehört zu ihren Zielen, eine iranische Einflusssphäre zu schaffen, die sich vom Iran selbst bis zum Mittelmeer erstreckt. Im Irak mit seinem großen Anteil an Schiiten in der Bevölkerung dominieren sie schon. Mithilfe Russlands dominieren sie jetzt schon fast in Syrien. Im Libanon beherrscht ihr enger Verbündeter, die schiitische Hisbollah-Bewegung, einen großen Teil des Landes und hat gerade die Wahlen gewonnen.

DEN USA gefällt das alles ganz und gar nicht. Es stimmt, Trump hat beschlossen, sich aus dem Nahen Osten (kostet zu viel Geld) zurückzuziehen, aber er möchte nicht, dass Wladimir Putin die Lücke füllt. Durchaus nicht. Deshalb schickt er zwar seine Jungs zurück, sagt Israel aber, es soll den Iranern in Syrien das Leben zur Hölle machen.

Das ist (für uns) ein Spiel mit dem Feuer. Bisher haben die Iraner ihre Reaktion auf unser nächtliches Bombardement ihrer Truppen auf bloße Drohungen und den schwachen Angriff in Syrian beschränkt. Aber wie lange noch?

Der Iran ist ein kluges Land. Wie sehr sich das gegenwärtige Regime auch aufplustert, das Land übt große Zurückhaltung. Es erinnert sich, dass es vor ziemlich kurzer Zeit (nur etwa 2500 Jahren) eine Weltmacht war. Es hat Zeit. Es erfüllt nicht Trumps Erwartungen. Wie lange gibt es die USA schließlich auch schon?

Also bombardieren wir. Also reagieren die Iraner mit Drohungen. Also ist Trump glücklich.

UND DIE israelische Öffentlichkeit?

Man mag sich fragen: Gibt es die überhaupt?

Einige lokale Kommentatoren fragen schon: Haben sich die israelischen Bürger in bloße Untertanen verwandelt?

Offensichtlich befindet sich Israel auf dem Kriegspfad. Das nächtliche Bombardement der iranischen Truppen ist eine Beleidigung des iranischen Nationalstolzes. In unserer Region spielt der Nationalstolz eine große Rolle. Unsere Armee hat den Bewohnern des Nordens des Landes angeraten, ihre Luftschutzbunker offen zu halten und sie für eine Benutzung vorzubereiten. Große Luftabwehrkräfte wurden an die Grenze zu Syrien verlegt.

Und die Israelis? Sie zucken die Achseln. Sie wissen, dass Bibi ein genialer Schauspieler ist. Gerade jetzt hat er Land und Welt mit einem prächtigen Fernseh-Auftritt in Atem gehalten. Darin offenbart er einen Reichtum an Informationen über die nuklearen Aktivitäten des Iran. Die tapferen Jungs und Mädchen vom Mossad haben diese Belege in Teheran gestohlen und sie unter Einsatz ihres Lebens nach Israel gebracht.

Wunderbar. Nur leider hat sich herausgestellt, dass diese Belege aus veralteten Dokumenten aus der Zeit vor dem Abkommen bestehen. Das zeigt, was alle schon wussten: Der Iran wollte Israel nacheifern und seine eigenen Kernwaffen produzieren. Um das zu verhindern, wurde ja der Atomvertrag angebahnt.

Aber was für eine Schauspielkunst! Was für ein Bühnenbild! Was für ein wunderbares (amerikanisches) Englisch! Was für eine vollkommene Koordination mit Trumps Entscheidung, die Abmachung zu verderben! Und vielleicht hat Trump ja Bibi gar befohlen, diesen Auftritt zu inszenieren?

Einige israelische Kommentatoren weisen auf all das hin. Aber weder in der Knesset noch in der Regenbogenpresse noch im Fernsehen gibt es eine wahre Opposition gegen Bibi.

Die große Mehrheit der Menschen in Israel – und überall sonst – stehen stramm, wenn das Wort „Sicherheit“ fällt. OK, Bibi mag ja ein bisschen korrupt sein, er mag ja hier und dort ein paar Bestechungen annehmen, aber er ist nun einmal unser Oberbefehlshaber! Er schickt unsere Jungs in die Schlacht! Drum Heil dem Befehlshaber!

Heil Bibi!

(Aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler)

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Härter, als Mann denkt

Erstellt von DL-Redaktion am 11. November 2018

Das Rennen um den CDU-Vorsitz

Und nun im Wiegeschritt – eins , wei, drei !

Kolumne von Anna Lehmann

Zwei Männer und eine Frau bewerben sich um den CDU-Vorsitz. Müssen Frauen deshalb für AKK sein? Oder siegen dann wieder die Klischees?

Im Ausland konnte man mit Angela Merkel ja immer ein bisschen angeben: Ja, wir langweiligen Deutschen haben eine Kanzlerin, die Regierung der größten Volkswirtschaft Europas vertrauen wir einer Frau an, wir nennen sie lässig „Mutti“. Eine weibliche Regierungschefin lässt sich in einer männerdominierten Welt wunderbar als Ausweis von Modernität und Weltoffenheit verkaufen, sie zeigt, wie progressiv wir drauf sind, egal ob es inhaltlich untersetzt ist oder nicht.

Wenn die CDU im Dezember über ihre/n neue/n Vorsitzende/n abstimmt, dann ist das auch eine Abstimmung über den oder die nächste Kanzler/in in spe. Insofern fragen sich auch Nicht-CDU-Mitglieder, wer die Christdemokraten demnächst führt – und wie sie das finden sollen. Erkennt uns bald niemand mehr auf Gruppenfotos von Gipfeltreffen, versinken wir wieder im Einheitsbrei der anthrazitfarbenen Anzüge? Ändert sich der Politikstil, kehrt der Herrenwitz zurück? Sollten sich nicht gerade Frauen mit der einzigen weiblichen Bewerberin unter den CDU-Kandidaten, mit Annegret Kramp-Karrenbauer, solidarisieren?

Wenn frau sich anschaut, wie sich die Riege der Basta-Männer, die ihren Zenit überschritten haben, hinter dem derzeit aussichtsreichsten männlichen Kandidaten Friedrich Merz versammelt, bleibt zunächst nur ein reflexhaftes: Ja, klar!

Ein FDP-Vize Wolfgang Kubicki – der mal in der Zeit gesagt hat: Da sitzt Ihnen plötzlich eine Frau gegenüber, die Ihnen einfach nur zuhört. Und dann geht die Geschichte irgendwann im Bett weiter“ – erklärt AKK zur „Angela Merkel für Arme“, die für seine FDP keine „attraktive Option“ sei.

2017-03-26 Annegret Kramp-Karrenbauer by Sandro Halank–1.jpg

Altkanzler Gerhard Schröder, der das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einst salopp abkürzte mit „Familie und das ganze Gedöns“, rechnet fest mit Merz als künftigem CDU-Vorsitzenden. Und Ex-Bams-Chef Michael Spreng macht Kramp-Karrenbauer in seinem Blog zur Mininachfolgekandidatin, die Merz nicht das Wasser reichen könne. Oh, boys!

Doch AKK, laut aktuellem ZDF-„Politbarometer“ beliebteste Kanditatin, zur Wunschkandidatin der weiblichen Bevölkerung und der liberalen Mitte zu machen, nur weil sie eine Frau ist und als solche ja so gut zuhören kann, ist genauso rückwärtsgewandt und herabsetzend. Es wird ihr im Übrigen auch nicht gerecht. In ihrer Rede zur Bewerbung als Generalsekretärin bezeichnete sie ihre Partei im Februar als konservativ, liberal und christlich-sozial. In dieser Reihenfolge.

Quelle           TAZ        >>>>>         weiterlesen

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Grafikquellen     :

Oben    —      Bush Merkel G8 summit 2007 white house.jpgJune 2007 in Heiligendamm, Germany.

  • Public Domainview terms
  • File:Bush Merkel G8 summit 2007 white house.jpg
  • Created: 6 June 2007

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Unten     —        Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) beim Wahlabend zur Landtagswahl im Saarland

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DL-Tagesticker 11.11.18

Erstellt von DL-Redaktion am 11. November 2018

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Wie fast überall : Politik hat bis heute nicht begriffen welche Bedeutung der Klimaschutz für diese Erde hat. Wir –  die Gesellschaft sollten daran denken: Das Pack der Politiker kann beliebig ausgetauscht werden, für das Leben auf dieser Erde gibt es keinen Ersatz! Wie ein ganzes Land trockengelegt wird – wurde erlernt – wie ein Land kanalisiert wird, konnten wir aus dem Altertum lernen. Aber dazu braucht es Geld auf dieser Erde und nicht auf den Mond. Früher wurden nicht nur Hexen sondern auch Hexer verbrannt.

Kalifornien:

1.) Verheerende Flammen

Waldbrände zerstören Teile Kaliforniens. Tausende Gebäude sind in den Flammen aufgegangen, mindestens neun Menschen starben. Bilder von den Orten der Katastrophe. Die Bewohner des US-Bundesstaates Kalifornien sind von schweren Waldbränden betroffen. Weil es trocken und windig ist, können sich die Feuer besonders leicht und schnell ausbreiten. Stark betroffen sind vor allem Gebiete nördlich der Metropole Los Angeles im Süden Kaliforniens sowie um die Stadt Paradise in Nordkalifornien. Hunderttausende Anwohner mussten ihre Häuser verlassen, die Feuerwehr ist streckenweise machtlos. Wir zeigen Bilder aus Kalifornien.
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Scholz im Camp, kann sich Einer diesen Lackaffen dort vorstellen? SPD = Arbeiterpartei – Camperpartei – Hier hat man nur die Wahl zwischen einen Herren – oder Damen – Witz!

Bei Debattencamp in Berlin :

2.) Andrea Nahles bricht mit Hartz IV

SPD-Chefin Andrea Nahles hat einen Komplettumbau des Sozialstaates und die Abschaffung von Hartz IV angekündigt. „Wir brauchen eine große, umfassende, tiefgreifende Sozialstaatsreform – und nicht nur viele kleine“, sagte Nahles auf dem Debattencamp ihrer Partei in Berlin. Nur die Weiterentwicklung und Optimierung des Bestehenden reiche nicht aus, erklärte die SPD-Chefin. „Wir brauchen eine Reform am System und nicht nur Reformen im System.“ Dabei dürfe es keine Denkverbote geben.

Der Tagesspiegel

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Das wäre doch die Gelegenheit für eine Partei oder eine Kapitalistin eine vorläufige Bürgschaft zu übernehmen ! Wie wäre es damit Frau Wagenknech? Pakistan liegt ja fast vor der Haustür ihres Vaters !

Anwalt von zum Tode verurteilter Christin sagt

3.) Asia Bibi wäre glücklich nach Deutschland zu dürfen

Es sind Stunden zwischen Hoffen und Bangen für Asia Bibi: Vor zwei Wochen wurde die zum Tode verurteilte pakistanische Christin in einem Berufungsverfahren überraschend freigesprochen. Seitdem fordern radikale Islamisten ihren Kopf.  Deshalb hofft die 51-Jährige, das Land so schnell wie möglich verlassen zu können. Ihr Anwalt zu BamS: „Meine Mandantin wäre glücklich, wenn sie mit ihrer Familie nach Deutschland ausreisen könnte.“

Bild

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Nur gute Schauspieler können eine solch große Show abziehen. Die Vorgänger brachen viele Millionen Menschen um, damit sich heute die Erben in deren Blut aalen können! Einfach nur zum Fremdschämen!

Sie haben es wieder getan:

4.) So hart schütteln sich Trump und Macron die Hände

 In ihren Memoiren hat Michelle Obama US-Präsident Trump scharf attackiert. Sie werde ihm nie verzeihen, schrieb sie unter anderem. Der kontert prompt: Er werde den Obamas ebenfalls nie verzeihen. Der News-Ticker.

Merkur

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Was soll der Geiz? Dann klopf er eben in Silwingen an die Tür. dort werden immer wendige Gestalten gesucht!

Rechtsextreme Kontakte

5.) AfD-Landeschef droht weiterhin Parteiausschluss

Das vor zweieinhalb Jahren vom Bundesvorstand eingeleitete Parteiausschlussverfahren gegen den AfD-Landesvorsitzenden Josef Dörr ist nach wie vor anhängig, wird mittlerweile jedoch vom Parteigericht der nordrhein-westfälischen AfD bearbeitet. Dies wurde der SZ von Sprechern der Bundespartei und des NRW-Gerichts bestätigt.

Saarbrücker-Zeitung

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Es ist schon erstaunlich, wie verantwortliche Politiker Morgens noch in den Spiegel sehen lönnen. Sie werden übernormal dafür bezahlt, den Menschen das Leben zu erleichtern!

Verstorbene Obdachlose in Hamburg

6.) „Joanna kaputt“

Die Obdachlose Joanna wird am Morgen des 28. Oktober leblos auf einer Bank in Hamburg gefunden. Der Versuch, mehr über sie zu erfahren. Eigentlich legen die Leute an Unglücksorten Blumen nieder und stellen Kerzen auf. Wenn Menschen durch einen Unglücksfall zu Tode kommen, durch etwas, was man für vermeidbar hält. An der Bank in der Fußgängerzone in Hamburg-Niendorf steht nichts.

TAZ

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Schlagstöcke und Pyrotechnik sichergestellt:

7.) Polizei löst unerlaubte Kinderdemo auf

Dem beherzten Eingreifen einer Hundertschaft der Kölner Polizei ist es zu verdanken, dass am Freitag eine nicht angemeldete Demonstration in Köln-Bickendorf innerhalb weniger Minuten aufgelöst werden konnte. Bei den Beteiligten wurden Dutzende Schlagstöcke sowie Pyrotechnik in großem Umfang sichergestellt.

Der Postillon

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

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Grafikquelle:   Oben —  DL / privat – Wikimedia  Ommens – cc-by-sa-3.0 

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