DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Archiv für Juni 1st, 2018

Wagentains Irrlehren

Erstellt von DL-Redaktion am 1. Juni 2018

Dass die Linkspartei dem Neoliberalismus verfallen sei, stimmt nicht, ….

Datei:PeWe Kiel LGB.jpg

Quelle :  TAZ

….. sagt Lorenz Gösta Beutin

MdB Fraktion DIE LINKE

„Rechte der Homosexuellen oder die Rechte der Migrantinnen und Migranten rücken in den Mittelpunkt des linken Diskurses“, empört sich Oskar ­Lafontaine im Interview mit der taz.

Er beruft sich dabei auf die Philosophin Nancy Fraser. Die zugrundeliegende These der US-Feministin vom „progressiven Neoliberalismus“ stimmt: Die „Neue Linke“ der Blairs, Schröders und Clintons treibt Sozialabbau, Privatisierung, Kriege voran. Gleichzeitig täuschten diese Pseudo-Linken Fortschrittlichkeit vor, „indem sie auf Vielfalt, Multikulturalismus und Frauenrechte schworen“. Hinter dieser progressiven Fassade erfolgte der Angriff auf soziale Sicherheiten.

Lafontaine dreht diese Beobachtung aber gegen die Linkspartei und ihre Führung. Sie verbünde sich „mehr oder weniger mit dem vorherrschenden neoliberalen wirtschaftlichen Denken“. Was für ein Fehlschuss! Ein Blick auf Wahlplakate, Programme, Reden und Aktionen reicht, um zu sehen, dass Die Linke die soziale Agenda knallrot auf ihren Fahnen trägt. Das Soziale unbeirrt mit Solidarität und Internationalismus verbindet.

Wenn Lafontaine die „Sicherung der europäischen Außengrenzen“ befürwortet, Migranten und Homosexuelle gegen deutsche Arbeitnehmer ausspielt oder „Lohn- und Mietkonkurrenz“ als Fakt hinstellt, akzeptiert er gesellschaftliche Spaltungen, die der Neoliberalismus vorgibt. Fraser geht es im Gegensatz dazu um eine solidarische Klassenpolitik, die neoliberale Politik von links angreift, die nicht gesellschaftliche Gruppen gegeneinander ausspielt, sondern unterschiedliche soziale Kämpfe – von Arbeiter*innen, Erwerbslosen, Frauen, Migrant*innen und anderen – neu miteinander verbindet:

„Zu dieser neuen Linken gehören aber eben auch Kurskorrekturen, hin zu einer solidarischen Linken. Diese kämpft um soziale Gerechtigkeit und für Emanzipation und Vielfalt.“ (Fraser)

Im besten Fall hat Lafontaine Fraser nicht verstanden. Im schlimmsten Fall will er uns, wenige Tage vor dem Parteitag in Leipzig, für dumm verkaufen.

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Grafikquelle   :  Lorenz Gösta Beutin, MdB Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Quelle Eigenes Werk
Urheber Lyhne2
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imperialistische Mächte

Erstellt von DL-Redaktion am 1. Juni 2018

Der Iran und das Atomabkommen

Die Politik strotzt nur so von Nieten in Nadelstreifen

Quelle   :   Untergrundblättle

Von Mina Khani / lcm

Wie von vielen erwartet wurde das Atomabkommen (JCPOA) zwischen dem Iran, Russland, Grossbritannien, Deutschland, den USA, dem Oman, Italien, Südkorea, Saudi Arabien, Israel und Pakistan durch Donald Trump aufgekündigt.

Kurz zuvor hatte Netanjahu in einer live-Präsentation verkündet, der Mossad verfüge über zigtausende Seiten Dokumenten, die Beweise für ein iranisches Atomprogramm mit dem Ziel einer Atombombe und damit einem Vertragsbruch enthalten. Der Zeitpunkt für den Angriff der USA und Israels ist nicht zufällig gewählt. Die Staatsoberhäupter beider Länder haben während der Massenproteste Anfang Januar diesen Jahres den Protestierenden versprochen, sie würden auf der Seite der „iranischen Bevölkerung“ stehen. Trotz des spontanen Charakters der Proteste haben allerdings nur kleine Teile der Demonstrant*innen darauf reagiert. Es gab keine „bewegenden“ Bilder von Protesteierenden, die mit Plakaten und Parolen die Intervention der „grössten Mächte“ gefordert hätten.

Klar ist, dass die USA mit der neuen Präsidentschaft zum Diskurs der „Achse des Bösen“ zurückgekehrt ist. Diese Politik wurde nach dem 11.September von Georg.W. Bush entwickelt und mit ihr wurden die Intervention der USA und anderer imperialistischer Grossmächte im Nahen und Mittleren Osten legitimiert. Natürlich nicht ohne „Demokratie und Menschenrechte“ als Feigenblatt und vorgeschobener Legitimation.

Auf dieser Grundlage wurde der so genannte arabische Frühling systematisch in Chaos geführt. Es gibt mittlerweile zahlreiche Länder, in denen Krieg und Terror herrscht und keine progressive Alternative in Aussicht ist. Jeden Tag eine neue „islamistische Terrorbande“. Bilder von hungernden, geflohene Menschen, toten Kinder und Ruinen sind zur Normalität geworden.

Man kann in der jetzigen Zeit auf verschieden Szenarien tippen, wie es mit den politischen Auseinandersetzungen weitergeht. Um die richtigen Fragen stellen zu können, muss man sich aber, als Linke in den USA oder Europa, ausführlich mit den Entwicklungen der letzten Jahrzehnte befasst zu haben. Es gab diese Woche einen Brief an Mogherini 1 unterschrieben von linken Intellektuellen wie Judith Butler und David Harvey, die die Fortsetzung des Atomabkommens gefordert haben.

Dieser Brief wurde auch von Figuren der reaktionäre iranische Befürworter des Regimes wie Soroosh und Parsi, die als Lobbyisten des iranischen Regimes innerhalb der iranischen Intellektuellen bekannt sind, unterschrieben. Viele linke Iraner*innen sind immer wieder von solchen Aktionen frustriert und wissen nicht wie sie damit umgehen könnten. Ich denke, dass die beste Antwort darauf ist, die politische Lage des Iran aus der Perspektive der Subjekte der progressiven iranischen Kräfte zu erklären.

Wir können die Entwicklungen in dem gesamten Nahen und Mittleren Osten also nicht verstehen, wenn wir diese nicht im Kontext der internationalen Entwicklungen betrachten. Die Entwicklung der US-Amerikanischen Politik und damit die Politik der gesamten „westlichen Welt“ gegenüber dem Iran kann schlicht und einfach nur im Kontext der regionalen Entwicklungen im gesamten Nahen und Mittleren Osten analysiert werden.

Was den Iran betrifft, können wir die jetzige Situation, die sich immer weiter zuspitzt, aus drei Perspektiven betrachten. Blenden wir einen dieser Faktoren aus, können wir die Gefahren dieses Konflikts nicht richtig verstehen und kommen zu falschen Positionen. Diese Drei verschiedene Perspektiven sind:

  • Die imperialistische Politik gegenüber der dem Iran und dem Mittleren Osten.
  • Die innenpolitische Lage des Iran und die Instabilität des Regimes.
  • Iran als Regionalmacht.

Die imperialistische Politik gegenüber dem Iran und dem Mittleren Osten:

Die imperialistische Politik gegenüber dem Nahen und Mittleren Osten besteht im Wesentlichen aus drei Faktoren:

  • Verbündete suchen, die aus eigenem Interesse die Politik der imperialistischen Grossmächte mittragen
  • Sanktionen zur Destabilisierung von Staaten und Ermöglichung von Verhandlungen und Verträgen
  • Kriegstreiberei und direkte oder indirekte militärische Interventionen, (Militärische Übergriffe, Stellvertreterkriege, Waffenlieferungen, Bewaffnungen reaktionärer Kräfte und Besatzung).

Aus einer materialistischen, marxistischen Perspektive Sollte klar sein, dass die wichtigste Triebkraft imperialistischer Politik die Ausbeutung von Resourcen und die Schaffung neuer Absatzmärkte ist. Deshalb sollte es bei der Analyse hauptsächlich darum gehen, wie die imperialistische Mächte diese Politik durchsetzen und weniger um das warum. Was für westliche Marxist*innen scheinbar eine enorme Aufgabe geworden zu sein scheint ist, die imperialistische Politik unserer Zeit in ihrer Komplexität richtig zu charakterisieren.

Wichtig ist zu erklären, dass die Politik der imperialistischen Grossmächte nach dem Kalten Krieg nicht mehr in Dualitätsdebatten erklärt werden kann. Am Beispiel der iranischen Geschichte nach der Revolution ist sehr leicht zu erkennen, wie diese falschen Debatten zu falschen und vereinfachten Positionen führen, die nur Regime-Change und Reaktion kennen. Seit der Revolution 1979 im Iran gibt es eine historische Entwicklung der imperialistischen Politik der USA und Europas in Richtung des Iran, die sich in vielerlei Hinsicht überschneidet und in vielerlei Hinsicht zusammentrifft.2

Keine materialistische Analyse der jetzigen Situation des Irans ist möglich, ohne dass wir auf die Zeit der Revolution 1979 zurückblicken und die Entwicklung der islamischen Regierung des Iran und die imperialistische Politik aus iranischer Perspektive betrachten.

Iran 1979, Khomeini übernimmt die Führung. Die Bevölkerung akzeptiert ihn als religiösen Führer, vor allem weil er durch seine Propaganda und Netzwerke die Elemente vom marxistischen Antiimperialismus vereinnahmen konnte. Die antiimperialistische Diskurse, die sich nach der Operation Ajax und den Putsch gegen Mosadegh verfestigt hatten und sich mit dem Antikolonialismus aus der Zeit der Zwangsmodernisierung des Irans durch den Vater Pahlavi gepaart haben. Einer der Gründe, warum Khomeini schon so beliebt war und warum der iranischen Antiimperialismus der damaligen Zeit eine Schwäche für religiöse Figuren und Strömungen hatte, war dass die Bevölkerung nur Jahrzehnte davor durch den Vater Pahlavi eine Traumata erlebt hat, was die Auslegung der Religion anging.

Vater Pahlavi als Verbündeter von England und Russland hat das Land durch massive Massnahmen im Zuge der Industrialisierung des Landes modernisiert. Die Frauen wurden durch Polizeigewalt und durch Zwang entschleiert. Sie durften nicht in der Öffentlichkeit erscheinen, wenn sie eine Hidjab getragen haben. Die Moscheen und die religiöse Trauerfeiern wurden angegriffen. Khomeini hat daraus enormes Kapital geschlagen und durch sein charismatisches Auftreten hat er sogar Teile der marxistischen Strömungen der damaligen Zeit für sich gewonnen.

Kurz nach der Revolution und im Zuge der Sabotage der antiimperialistischen Diskurse der Revolution wurde die US-Amerikanische Botschaft in Teheran von einer Gruppe der Anhänger Khomeinis besetzt. Die Botschafterinnen wurden als Geisel genommen. Seitdem sind die diplomatischen Verbindungen zwischen dem Iran und der USA abgebrochen. Als Antwort darauf hat die USA den Irak im ersten „Golfkrieg“ sowohl ideologisch als auch durch massive Waffenlieferungen unterstützt. Später wurde auch die iranische Seite mit Waffen beliefert aber auf der ideologischen Ebene blieb USA auf Seiten des Iraks.

Das iranische Regime hat diesen sabotierten Antiimperialismus als ein wichtiger Teil seiner Ideologie verfestigt. Die USA hat es nie verarbeitet, dass sie durch die Revolution die direkten wirtschaftlichen und militärischen Beziehungen zum Iran verloren haben. Der Iran auf der anderen Seite, hat im Zuge seiner Etablierung als Regionalmacht damit immer sowohl aussenpolitisch als auch innenpolitisch Politik gemacht.

Später haben die USA Sanktionen gegen den Iran verhängt, um ihn unter Druck zu setzen. Die Sanktionen hatten für das gesamte Land, vor allem aber für den ärmsten Teil der Bevölkerung, verheerende wirtschaftliche und politische Folgen. Die Sanktionen waren es auch, die den Boden für die Atomverhandlungen überhaupt erst bereitet haben. Europa mit Deutschland an der Spitze hat seit den Anfängen des islamischen Regimes immer eine sowohl auf der diplomatischen wie auch wirtschaftlichen Ebene labile Beziehung zum Iran aufrechterhalten. Die von den USA durchgeführten Sanktionen haben die europäischen Mächte also immer mitgetragen. Dennoch haben sich andere Staaten über die Zeit mit dem Iran verbündet. Russland und China sind dabei die zwei wichtigsten. Das Ziel des Atomabkommens war, zu Gunsten von trans- und internationalen Firmen in westlichen Ländern, im Sinne der „freien Marktwirtschaft“ und der Globalisierung, diese Mauer durchzubrechen.

Als der arabische Frühling Syrien erreichte, hat der Iran seine geopolitischen Interessen in Syrien verteidigt und die imperialistische Politik der westlichen Länder hat die Ruinen in Syrien im Namen der Bekämpfung Assads gefeiert. Im Rahmen des Stellvertreterkrieges in Syrien wurde auch die innenpolitische Lage im Iran, trotz der massiven Unzufriedenheit der Bevölkerung, darauf vorbereitet, sich auf die „Moderaten“ im Iran und die Verhandlungen einzulassen.

Fussnoten:

1 http://openlettertomogherini.world/

2 https://www.klassegegenklasse.org/was-steht-hinter-dem-atomdeal-mit-dem-iran/

Soweit nicht anders angegeben und keine Quellenangabe (Organisation oder Internet-Adresse) vorhanden ist, gilt für die Texte auf dieser Website eine Creative Commons Lizenz (CC).

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Grafikquelle    :     Abschluss der Verhandlungen in Wien

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Italiens deutsche Falle

Erstellt von DL-Redaktion am 1. Juni 2018

In Rom benennt eine Koalition die Fehler der Währungsunion

Von Heiner Flassbeck

Da sind die Besserwisser aus dem Norden gleich zur Stelle.

Italiens Koalition, die nun wohl doch keine Regierung bilden kann, hat Deutschland und große Teile Nordeuropas verbal schon wieder in den Griechenland-Modus versetzt: Der Norden sei solide, der Süden marode und unberechenbar. Die Klügeren unter den nördlichen Besserwissern heben lediglich warnend den Zeigefinger ob der drohenden Konsequenzen südlicher Ausgaben-Orgien, die dumpfbackigen Besserwisser sprechen unverhohlen von südlichen „Schnorrern“, gefährlichen Populisten und rechtsradikalen Feinden der Demokratie. Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger, der bei Letzteren immer ganz vorne mitmischt, hofft gar, dass „die Märkte“ italienischen Wählern den rechten Weg weisen.

Das alles ist großer Unsinn. Diesen aber verbreiten die nördlichen Besserwisser nicht bewusst, sondern reflexartig: weil sie nach Jahren der Verdrängung einfach nicht mehr zu erkennen imstande sind, wie groß ihr Anteil an der italienischen und an der südeuropäischen Misere ist. Würden sie nur einen Hauch von Makroökonomik verstehen, müssten sie sehen, dass sie selbst Italien eine Falle gestellt haben, die dem Land nur „radikale“ Optionen belässt.

Italiens Wirtschaft hat sechs Jahre Rezession hinter sich. Die dringlichste Aufgabe einer neuen Regierung ist es, diese Wirtschaft zu beleben. Doch wie belebt man eine Wirtschaft, die am Boden liegt? Jeder Ökonom, der volkswirtschaftliche Gesamtrechnung beherrscht, weiß, dass man dafür einen Impuls braucht. Ein solcher Impuls kann aus verschiedenen Richtungen kommen. Doch allen Impulsen ist gemein, dass sie darauf beruhen, dass jemand Geld ausgibt, das er – um es in der Sprache der Dumpfbacken zu sagen – nicht hat.

Ja, es muss jemand einen Kredit aufnehmen und mehr Geld für Güter und Dienste ausgeben, als er selbst eingenommen hat: Jemand muss neue Schulden machen. Denn wenn alle nur so viel ausgeben, wie sie einnehmen, bleibt die Wirtschaft stehen. Geben bestimmte Gruppen sogar weniger aus, als sie einnehmen, ohne dass andere entsprechend entsparen oder sich verschulden, bricht die Wirtschaft weiter ein.

Quelle   :    Freitag      >>>>>     weiterlesen

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Grafikquelle     :     Triptychon „Der griechische Altar. Merkel und Schäuble als falsche Caritas“, Öl auf Leinwand, 120×80 / 80×100 cm / 120×80 cm cm, 2015 http://www.matthiaslaurenzgraeff.com/

Autor : Donald1972

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Das Kreuz mit dem Kreuz

Erstellt von DL-Redaktion am 1. Juni 2018

Die Bayern – CSU unter Seehofer und Söder

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/98/2013-10-10_Horst_Seehofer_mit_Markus_Soeder_0075.JPG/800px-2013-10-10_Horst_Seehofer_mit_Markus_Soeder_0075.JPG

Zwei Träumer auf ihren Schiff in Richtung Nordpol ?

von Christoph Fleischmann

„Klares Bekenntnis zu unserer bayerischen Identität und christlichen Werten. Haben heute im Kabinett beschlossen, dass in jeder staatlichen Behörde ab dem 1. Juni ein Kreuz hängen soll.“ Selbiges twitterte der bayerische Ministerpräsident am 24. April, dazu das Foto, wie Markus Söder ein Kreuz im Eingangsbereich seiner Staatskanzlei aufhängt. Was man als bayerische Schrulle, billiges Futter für Kabarettisten und, na klar, Wahlkampfmanöver abtun kann, beschäftigte danach über Wochen die Feuilletons hierzulande. Und die Kontroverse geht weiter, denn Identitätsthemen scheinen gerade der Aufreger der Republik zu sein – und die Religion spielt dabei keine geringe Rolle.

Worum es der CSU dabei geht, steht exakt in diesem kurzen Tweet: Zur bayerischen Identität gehören nach Söders Vorstellung christliche Werte, zu denen man sich klar bekennen sollte. Damit wird ein eindeutig religiöses Symbol für eine landsmannschaftliche Identitätspolitik in Anspruch genommen. Wobei Identitätspolitik vielleicht schon zu hoch gegriffen ist, geht es dabei doch vor allem um schnelle Punkte mit Blick auf die Wahl im Oktober mittels einer kernigen Aussage, wer „wir“ sind. Zum anderen aber ist diese Aussage zugleich die Abgrenzung gegenüber jenen Gläubigen, die sich nicht unter dem Kreuz versammeln, also die Fortsetzung der Gehört-der-Islam-zu-Deutschland-Debatte mit anderen Mitteln. Nicht-Christen werden zwar nicht aus Bayern abgeschoben, wie christliche und andersgläubige Flüchtlinge, bekommen aber klar gesagt, dass ihre Traditionen weniger zu Bayern gehören als das, was Söder unter „christlichen Werten“ versteht.

Diese Position kann mit guten Gründen von zwei Seiten angefragt werden: einmal aus theologischer Sicht, wie auch von denen, die sich für eine strikte Trennung von Staat und Religion einsetzen. So fehlten denn auch nicht die Juristen in der Diskussion, die dem bayerischen Kabinettsbeschluss wahlweise Verfassungswidrigkeit oder eben die Konformität mit dem Grundgesetz bescheinigten. Dass die Dinge in dieser Frage nicht eindeutig liegen, zeigt schon das sogenannte „Kruzifix-Urteil“ des Bundesverfassungsgerichtes aus dem Jahr 1995: Das Bundesverfassungsgericht hat damals in den Kreuzen in bayerischen Schulen durchaus einen Verstoß gegen die staatliche Neutralität in Religionsangelegenheiten gesehen. In Reaktion auf das Urteil wurde die bayerische Schulordnung geändert; daran hat jetzt noch einmal der Ex-Verfassungsrichter Udo di Fabio erinnert. In der neuen Fassung heißt es: „Angesichts der geschichtlichen und kulturellen Prägung Bayerns wird in jedem Klassenraum ein Kreuz angebracht.“ Damit wurde das Kreuz damals schon vom Religionssymbol zum Kennzeichen einer Kultur umdefiniert, um dem staatlichen Neutralitätsgebot zu entsprechen – ein Vorgang, der sich mit dem neuen Kabinetts-Erlass wiederholt. Und: In der neuen Fassung, verbunden mit der Regelung, dass das Kreuz auf Antrag entfernt werden kann, hat die bayerische Schulordnung bisher juristisch Bestand.
Aber diese nun wiederbelebte Sicht auf das Kreuz als Teil der kulturellen Prägung, die zum Freistaat dazugehöre, ist diesmal von der christlichen Seite unter Beschuss geraten, also von engagierten Theologen, die dem bayerischen Ministerpräsidenten vorwarfen, dass er das christliche Symbol auf Folklore reduziere, das Kreuz für sehr vordergründige politische Zwecke missbrauche – und damit, so der Münchener Theologe Friedrich Wilhelm Graf, eine „Entdifferenzierung von Religion und Politik“ betreibe, die man ansonsten gerne „dem Islam“ vorwerfe.

Die Zurückhaltung der Kirchen

Die führenden Geistlichen der beiden großen Kirchen haben freilich deutlich zögerlicher auf das Urteil reagiert. Den ersten Reaktionen des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick und des Landesbischofs der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern, Heinrich Bedford-Strohm, merkte man an, dass ihnen durchaus unwohl war bei dem billigen Populismus der CSU, dass sie aber eigentlich auch nichts gegen das Anbringen von Kreuzen sagen wollten: „Religion lässt sich nicht in die Privatsphäre verbannen, sondern ist etwas Öffentliches“, so der EKD-Vorsitzende Bedford-Strohm.

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Im Fall der evangelischen Kirche kam außerdem noch hinzu, dass Söder die Synode der bayerischen Landeskirche eine Woche vor seinem Kabinettsbeschluss persönlich eingeseift hatte: In einem Grußwort kündigte er dort den Kreuzes-Beschluss an, verbunden mit einem persönlichen Bekenntnis, das er als Protestant früher die Katholiken darum beneidet habe, dass sie sich bekreuzigen durften. Seitdem er gelernt habe, dass das Bekreuzigen auch Protestanten nicht verwehrt sei, mache er dies auch. Aber, fuhr Söder vor der Synode fort, das Kreuz sei für ihn kein exklusiv christliches Symbol, sondern auch ein Symbol für die ideelle Identität des Staates, begründe doch die christliche Vorstellung, dass Gott den Menschen mit seinen Stärken und Schwächen akzeptiere, auch die säkulare Idee der Menschenwürde, die für den Staat zentral sei. Kurzum, das Kreuz sei mehr als die „Anstecknadel einer Konfession“.

Diese Argumentation war durchaus geschickt. Sie verstärkte sicherlich die Beißhemmung auf evangelischer Seite, wollte man doch ein „recht persönliches Glaubenszeugnis“ des Ministerpräsidenten vor der Synode nicht abwerten und sich auch nicht konfessioneller Engstirnigkeit bezichtigen lassen. Also eierte Bedford-Strohm als evangelischer Landesbischof herum, dass das Kreuz „nicht auf ein Zeichen einer erfolgreichen Kultur- und Beheimatungsleistung reduziert werden“ dürfe, sondern „mindestens genauso das Zeichen einer zum Nachdenken bringenden Infragestellung aller weltlichen Werte“ sei. Das Kreuz nicht nur als kultureller Kitt der Gesellschaft, sondern auch als christliche Infragestellung derselben.

Immerhin ging, wenn auch nach einigen Tagen des Abwartens, wenigstens der Münchener Erzbischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, den Söder-Erlass direkt an. Marx kritisierte, dass der Erlass „Spaltung, Unruhe und Gegeneinander“ gebracht habe, und dass es dem Staat nicht zustehe, von sich aus das Zeichen des Kreuzes zu definieren. Was viele als klare Kante gegen Söder lesen wollten, hieß aber doch wohl nur: Der Ministerpräsident möge uns Bischöfe gefälligst fragen, wenn er sich in unseren Beritt begibt. Der katholische Kirchenmann hatte ausdrücklich nichts dagegen, sich der christlichen Prägung unseres Landes zu vergewissern – schließlich stritt die katholische Kirche auch gegen das Kruzifix-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes und für den Gottesbezug in der EU-Verfassung. Es gebe für ihn keine Veranlassung, etwas gegen Kreuze im öffentlichen Raum zu haben, so Marx denn auch auf dem Katholikentag in Münster.

Hinzu kommt, dass die Kirchen, wie bei den Feiern zum Reformationsjubiläum zu sehen war, jene Sicht durchaus unterstützen, die Söder vor der Synode ausbreitete: nämlich, dass die westlichen, demokratischen Werte sich letztlich der Säkularisation vorangegangener christlicher Vorstellungen verdankten, das Christentum also zur Gründungsgeschichte der europäischen Moderne gehöre. Das allerdings widerspricht dem historischen Befund, wonach viele moderne Selbstverständlichkeiten gerade gegen christliche Ideale und massiven kirchlichen Widerstand durchgesetzt wurden. Aber diese historisch zweifelhafte Sicht bestätigt wiederum diejenigen, die zwischen westlich und christlich einfach einen Bindestrich setzen und damit „uns“ meinen – gegen die Anderen.

Quelle   :        Blätter >>>>> weiterlesen

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Grafikquellen   :

Oben   —    Horst Seehofer (CSU-Chef) und Markus Söder (CSU) betreten gemeinsam den Plenarsaal des Bayerischen Landtags.
Titel des Werks: „Horst Seehofer und Markus Söder (2013)“

Attribution: Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de

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Unten    —     Quelle  :   Wolfgang Wettach  –  Facebook

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Doping im Fußball

Erstellt von DL-Redaktion am 1. Juni 2018

Die Könige sind sauber

Cristiano Ronaldo entrenando (crop).jpg

Von Markus Völker

Voodoo-Politik, Heilsversprechen, Omertà: Die Branche ist ein Safe Space, der bestens funktioniert – obwohl es alle eigentlich besser wissen müssten.

Cristiano Ronaldo kann nicht nur Tore schießen, er kann auch singen. Zur Feier des Sieges in der Champions League krächzte er mit heiserer Stimme vor Tausenden Fans in Madrid: „Somos los reyes de Europa, los que se dopan.“ Wir sind die Könige von Europa, die dopen. Tja, wie war das wohl gemeint? Ist ihm im Gefühl der Unantastbarkeit etwas Unüberlegtes herausgerutscht? War es nur ein Scherz, über den immerhin seine Teamkollegen herzlich lachen konnten? Oder offenbarte einer der besten Fußballspieler der Gegenwart eine tiefere Wahrheit? Ronaldos Gesangseinlage war sicherlich nicht die Ouvertüre zu einem groß angelegten Bekenntnismarathon der Spieler und Mannschaftsärzte von Real Madrid, sondern nur die Sottise eines überdrehten Superhelden. Der Fußball hat, was Fragen des Dopings anbelangt, nichts Substanzielles mitzuteilen. Null. Nada. ­Niente.

Wenn das Thema doch einmal, dios mio, angeschnitten wird, dann heißt es schnell: Doping bringt im Fußball nichts. So etwas gibt es in der Branche nicht. Wer anderes behauptet, ist ein Nestbeschmutzer. Das ist in etwa so elaboriert wie die Behauptung, ein beherzter Tritt auf die Mietpreisbremse sorge für bezahlbaren Wohnraum in Ballungsräumen. Das ist nichts anderes als Voodoo-Politik, und auch im Fußball gibt es viel Voodoo: Man glaubt an Heilsversprechen und an die Macht der Worte von Hohepriestern, die es eigentlich besser wissen müssten. Als da wäre Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, Medizinmann des FC Bayern München. Der Sportarzt ist 75, taucht aber anscheinend jeden Morgen in einen Jungbrunnen und kann deshalb jugendlich-frisch in einem Interview mit der Zeit behaupten, Doping bringe im Fußball nichts.

Das sagt ein Mann, der mit dem Kälberblutmittel Actovegin erstaunliche Behandlungserfolge hart am Rande der Legalität erzielte. Ein Mann, der schon mit Spritzen hantierte, als noch die berüchtigten Sportdopingärzte Klümper und Keul ihr Unwesen im westdeutschen Spitzensport und nachweislich auch in der Fußball-Bundesliga beim SC Freiburg und dem VfB Stuttgart trieben. Der „Doc“ hat also zumindest Kenntnis davon, was man mit Muskelaufbaupräparaten wie Anabolika alles anstellen kann – und was mit Blutdopingmitteln wie Epo möglich ist. Die Leistungssprünge sind so eklatant, der Einsatz ist so verbreitet, dass man eigentlich nicht auf die Wirkung der Mittelchen verweisen müsste. Nur so viel: Anabolika, clever verabreicht, verkürzen die Rekonvaleszenz nach einer Verletzung, Epo verbessert die Ausdauerleistung, was bei Fußballern, die in einem Spiel bis zu 14 Kilometer rennen und zu Dutzenden Sprints ansetzen, eine fluffige Wirkung hat. Der Kick hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten derart dynamisiert, und die Klubs sind dabei so reich geworden, dass der bestimmende Sport der Gegenwart als die Dopingsportart Nummer eins gelten darf.

Quelle     :       TAZ      >>>>>       weiterlesen

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Grafikquellen   :

Oben    —   Cristiano Ronaldo during Real Madrid–Celta de Vigo (7-1).

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DL – Tagesticker 01.06.18

Erstellt von DL-Redaktion am 1. Juni 2018

Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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Politik von Beginn aller Zeiten an. Ein Dummer schlägt zu und alle noch Dümmeren schlagen lautstark zurück.  Ist denn niemand in der Lage einmal sein ungewaschenes Maul zu halten, um zuerst einmal nach den verschwundenen Gehirn zu suchen?

US-Strafzölle auf Stahl und Alu  

1.) Europa, Kanada und Mexiko kündigen Vergeltung an

S-Präsident Donald Trump lässt seiner Ankündigung Taten folgen und verhängt Strafzölle gegen Stahl- und Aluminium-Importe aus der EU und anderen Ländern. Die Betroffenen kündigen Vergeltungsmaßnahmen an. Ist das der Auftakt zu einem Handelskrieg? Nach zwei Schonfristen macht Donald Trump im Handelskonflikt mit Europa ernst: Die USA verhängen Strafzölle auf die Einfuhr von Stahl und Aluminium aus der Europäischen Union sowie aus Mexiko und Kanada. Trump veröffentlichte am Donnerstag eine entsprechende Proklamation. Die Zölle gelten ab Freitag, 1. Juni, 6.00 Uhr (MESZ).

T.-online

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Und diese geistig-minderbemittelten Staatsbürokraten soll der Bürger bei EU-Wahlen die Stimme geben? So Dumm kann kein Bürger sein. Unsere Typen aus Bamf und ARGE reichen vollkommen aus.

Serbien: 

2.) Kuh soll unerlaubten Übertritt der EU-Außengrenze mit dem Leben bezahlen.

Ihren unerlaubten Grenzübertritt ins Nicht-EU-Land Serbien soll eine Kuh aus Bulgarien mit dem Leben bezahlen. Die im sechsten Monat trächtige Kuh Penka war vor gut zwei Wochen von ihrer Herde in der Nähe der EU-Außengrenze ausgerissen, erzählte ihr Besitzer, Iwan Charalampiew, am Donnerstag im bulgarischen Fernsehsender BNT. EU-Regeln verbieten aber die Rückführung des Tiers in die EU, so dass dem Rind nun der Tod droht.

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Ja, ja, Mayer mit Y und ohne Ei-er. Was Beamte in den ARGEN erlernt – verlernt man bei der Bamf nimmer mehr. Die Teutsche Bürokratie lebe hoch! Mehr DDR als unter BRD Merkel heute, gab es in den aufgekauften Ost – Ländern selbst zu Ärichs Zeiten nicht

Bamf-Skandal um Projekt „Paula“:

3.) Neue Details aus Chaos-Behörde kommen ans Licht

Rund hundert Leiharbeiter hatten im Bamf über Monate Zugriff auf Millionen Asylakten. Das ergaben Recherchen. Sie entlarven damit möglicherweise Falschaussagen des Bamf und von CSU-Mann Mayer.

Bis zu 100 Leiharbeiter im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hatten nach Medienberichten über Monate Zugriff auf rund zwei Millionen Asylakten im elektronischen System Maris. Diese Arbeiter gehörten nach Recherchen der „Nürnberger Nachrichten“ und der „Welt“ zu insgesamt rund 350 Personen, die in den Jahren 2016 und 2017 im Zuge eines Projekts die Aufgabe hatten, die mehr als 500 000 offenen Asylanträge vorzusortieren. Ziel sei es gewesen, anschließend schneller über sie entscheiden zu können. Das Projekt habe den Namen „Paula“ (kurz: Projekt: Analyse unbeschiedener Asylverfahren zur Lenkung der Aufgabenlast) gehabt.

Merkur

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 Es wird für den „Otto“ Normalverbraucher immer schwieriger zwischen echten und unechten Uniformen zu unterscheiden.

4.) An diesem „Super-Blitzer“ ist etwas mächtig faul –
dennoch ist er nicht illegal

Wittlich. Verwirrung im rheinland-pfälzischen Landkreis Wittlich: Seit neuesten steht dort ein „Super-Blitzer“. Doch irgendetwas stimmt nicht – denn bis jetzt hat die Maschine nicht einen einzigen Raser erwischt.

WAZ

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 Auch ein deutscher Pudding lässt sich schlecht an die Wand nageln!

Frauenfeindlichkeit im EU-Parlament

5.) Keine Strafe für Sexismus

Das EU-Parlament darf Abgeordnete für frauenfeindliche Äußerungen nicht bestrafen. Das Gericht der Europäischen Union in Luxemburg erklärte am Donnerstag Sanktionsbeschlüsse gegen den polnischen Parlamentarier Janusz Korwin-Mikke (75) für unzulässig.Dessen Äußerungen in einer Plenartagung seien zwar besonders schockierend gewesen, hieß es. Sanktionen dafür seien nach der Geschäftsordnung des Parlaments aber nicht möglich. Dafür hätte die Arbeit des Parlaments durch die Äußerungen gestört werden müssen, was nicht der Fall gewesen sei.

TAZ

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Da kommt die AfD viel zu spät! Die Arbeit hat die Regierung unter Mithilfe der SPD und Wagentaine doch schon längst selber erledigt.

AfD

6.) Generalangriff auf die Asylpolitik

Die AfD will die Bamf-Affäre nutzen, um mit der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung abzurechnen. Kann sie einen Untersuchungsausschuss durchsetzen? Dass der Deutsche Bundestag rasch einen Untersuchungsausschuss einsetzen wird, um die Vorwürfe gegen das Bundesamt für Migration (Bamf) aufzuklären, wird immer unwahrscheinlicher. Die rechtspopulistische AfD allerdings sieht ihre Stunde gekommen, sie will den Skandal in der Bremer Außenstelle des Bamf nutzen, um mit der gesamten Flüchtlingspolitik der Bundesregierung, allen voran der von Kanzlerin Angela Merkel, abzurechnen. Schon der Titel des Antrags, den die Fraktion jetzt in Berlin vorstellte, ist aufschlussreich. Er heißt schlicht „Einsetzung eines Untersuchungsausschusses Asyl- und Migrationspolitik“.

FR

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Wiederauferstandener Journalist:

7.) Das große TITANIC-Interview mit Arkadij Babtschenko

Der tote russische Journalist Arkadij Babtschenko lebt! TITANIC hat ihn zum Interview getroffen

TITANIC: Herr Babtschenko, sind Sie froh, wieder am Leben zu sein?

Babtschenko: Ich bin froh, daß meine Verwandten und Bekannten nicht länger um mich trauern müssen.

Titanic

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle:   Oben —  DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

 

 

 

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