DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Archiv für April 12th, 2018

Deliveroo, shame on you!

Erstellt von DL-Redaktion am 12. April 2018

Grippe-Viren mit dem Essen frei Haus?

Fahrradkurier des OnlineLieferdienstes Deliveroo in Birmingham.

Quelle  :  Untergrundblättle

Bei Deliveroo nicht unwahrscheinlich. Durch Fahrrad-Kuriere ohne Krankenversicherung und Lohnfortzahlung.

Von arbeitsunrecht.de

Der britische Kurierdienst Deliveroo beutet seine Fahrer_innen in grossem Stil aus. Die meisten bekommen keinen Stundenlohn und keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Deliveroo bezahlt pro Lieferung. Deshalb strampeln sich viele krank durch die Stadt. Irgendwie muss die Miete ja reinkommen.

Dahinter steckt ein perfider Plan:

Deliveroo hinterzieht Sozialabgaben und Beiträge zu Pflichtversicherungen in grossem Stil.
Deliveroo sabotiert gewerkschaftliche Organisierung und betriebliche Mitbestimmung.
Deliveroo experimentiert mit Totalüberwachung der Arbeiter_innen, um sie in ein gnadenloses Rattenrennen zu schicken.
Deliveroo erfasst die Essgewohnheiten in Trend-Vierteln – um sie irgendwann gezielt beeinflussen zu können.

Zukunft der Arbeit: Total-Erfassung, Individualisierung und Entrechtung?
Die meisten Rad-Kuriere werden von Deliveroo nicht als Arbeitnehmer_innen sondern als scheinselbständige „Freelancer“ geführt. Laut Deliveroo handelt es sich angeblich um lauter kleine Ich-Unternehmer GbRs. Sie sollen nicht streiken und keinen Betriebsrat gründen.

Die Leistung der einzelnen Fahrer_innen wird per Smartphone, Apps, Tracking und Algorithmen komplett erfasst. Als moderne Stücklohn-Knechte (und Dienstmägde) werden sie sekundengenau bewertet, gerankt, verglichen und auf Dauer in eine erbarmungslose Konkurrenz gegeneinander getrieben.
Am Ende zahlt der Staat: Altersarmut, Krankheit, Schulden = Hartz IV
Deliveroo zahlt in Köln 5,50€ pro Lieferung. Für eine reguläre Berufshaftpflicht (70,- € / Monat) und Krankenversicherung (ca. 300,- € / Monat) müsste ein Rider allein 67 Fahrten machen. Das ist unrealistisch. Daher fahren viele unversichert durch die Gegend. Deliveroo kümmert das nicht. Am Ende landen diese Scheinselbständigen in der Altersarmut – weil sie nicht in die Rentenversicherung einzahlen.

Ein demokratischer Rechtsstaat, der sich selbst halbwegs ernst nimmt, müsste Unternehmer wie den deutschen Deliveroo-Boss Felix Chrobog als Sozialabgabenbetrüger hinter Gitter setzen. Stattdessen verfolgt die Staatsmacht lieber Schwarzfahrer, Graffiti-Sprayer und Ladendiebe. (Derzeit sitzen in Deutschland rund 5.000 Schwarzfahrer im Knast.)
Lohnsklaverei 4.0 jetzt stoppen!
Deliveroo ist mehr als nur ein blöder Essens-Kurier. Das Unternehmen ist ein Experimentierfeld aggressiver Finanz-Investoren für die Gesellschaft von morgen. Wir müssen dieser schönen neuen Dienstleistungshölle einen Riegel vorschieben.
Schwarzer Freitag, der 13. April 2018: Aktionstag gegen deliveroo
Hier sind Aktionen geplant:

Bamberg – Aktion gegen Union Busting bei Nordsee – detaillierte Infos zu Startzeit und Treffpunkt folgen. Veranstalter vor Ort: attacitos Bamberg
Berlin – 16.30 Uhr Oranienplatz, Veranstalter vor Ort Deliver Union FAU, aktion ./. arbeitsunrecht
Frankfurt – genaue Infos zu Startzeit und Treffpunkt folgen. Veranstalter vor Ort: AKK Frankfurt
Hamburg – 15.30 Uhr Kundgebung U-BahnStation Feldstrasse, Veranstalter vor Ort: AG Sozialpolitik attac Hamburg und FAU Hamburg
Hannover – detaillierte Infos zu Startzeit und Treffpunkt folgen. Veranstalter vor Ort aktion ./. arbeitsunrecht
Köln – 15.30 Uhr Venloer Str. 239 a, Deliveroo Büro, Veranstalter vor Ort: aktion ./. arbeitsunrecht, Liefern am Limit, FAU Köln/Aachen
Leipzig – detaillierte Infos zu Startzeit und Treffpunkt folgen – Veranstalter vor Ort: Deliver Union Leipzig FAU
München – 15.00 Uhr Kundgebung am Deliveroo Büro, Landwehrstr. 61, 80663 München, Veranstalter vor Ort: NGGMünchen, attac München, FAU München
Nürnberg – 16:30 Uhr Ludwigstrasse 59 vor KFC, Veranstalter vor Ort: Initiative solidarischer ArbeiterInnen ISA, FAU Nürnberg, NGG

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Soweit nicht anders angegeben und keine Quellenangabe (Organisation oder Internet-Adresse) vorhanden ist, gilt für die Texte auf dieser Website eine Creative Commons Lizenz (CC).

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Grafikquelle    :   Fahrradkurier des Online-Lieferdienstes Deliveroo in Birmingham. / Elliott Brown (CC BY-SA 2.0 cropped)

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Oskar als Machiavelli nrws

Erstellt von DL-Redaktion am 12. April 2018

Erneuerung der SPD in NRW

Lafontaine Die Linke.jpg

Rührt das Silwinger-Oligarchen-Pärchen immer mit den Finger in der stinkenden SPD Brühe ? Es hat ganz den Anschein, denn in NRW wiederholen sich laut Presseberichte lang bekannte Praktiken welche der Parteilinken Basis an der Saar von ihren Seilschaften bekannt vorkommen werden. Es gibt dort natürlich keinen Leo, welcher vor vielen Jahren erst in Sachsen die westlichen Werte Missionieren sollte, von dort aber, nicht die rechten Ergebnisse rückmeldete, um sodann in die norddeutsche Tiefebene nach Bremen beordert wurde, natürlich ebenfalls erfolglos. Außer das sich ein Bein wohl zurückentwickelte, in die Kindheit – Ostfriesen-Bein bei Kennern genannt. Vom laufen am Deich wird ein Bein natürlich nicht so stark belastet und passst sich an. Der Prozeß des Schrumpfen belastet dort als nicht so sehr  das Hirn.

Seinen Ruf, als der treue Leo, gegenüber seinen Brötchengeber, verlor er aber nicht und so wurde er zurück an die Saar gepfiffen, um seinen Freund Jochen, welchem nach seiner Bewerbung und nur kurz nachdem er zum neuen Landesvorsitzenden gewählt wurde auffiel, bereits einen Herzkasper überstanden zu haben. Um die finanzielle Spielbreite seines Herrn nicht  über zu strapazieren, musste also eine Lösung gefunden werden, so das der Jochen zumindest seine beiden Posten weiter führen konnte, wofür er ja auch bezahlt wurde. Das große Problem : Es gibt in der Linken wie in allen anderen Parteien auch, zu viele A.-Löcher, als dass man sie alle zustopfen könnte. DL – Red. – IE

von Andreas Wyputta

Der weitgehend unbekannte Sebastian Hartmann soll NRW-SPD-Chef werden. Dabei geht es wohl um den Kampf um Posten an anderer Stelle-

File:OB-Wahl Köln 2015, Wahlabend im Rathaus-0998.jpg

Hauptsache, der Börschel wird nix

Nach den verheerenden Wahlniederlagen in Bund und Land scheute Nordrhein-Westfalens scheidender SPD-Chef Michael Groschek keine Worte: Ab sofort gelte „Basis statt Basta“, tönte der 61-jährige Oberhausener, der den Landesvorsitz im Juni niederlegen will – und mahnte: „Die SPD darf nie wieder zum Streichelzoo für Platzhirsche werden.“

Doch von der versprochenen Erneuerung ist an Rhein und Ruhr wenig zu sehen. Stattdessen führt die einstige Regierungspartei im bevölkerungsreichsten Bundesland ein altbekanntes Spiel auf: Ihre Spitzenfunktionäre kämpfen um Posten, Macht und Einfluss. Von Groscheks inhaltlichen Initiativen wie der „angemessenen Besteuerung von Mega-Vermögen“ ist dagegen kaum die Rede.

Eingebrockt hat den Sozialdemokraten das ein weiterer Spitzengenosse auf Abruf: Auch Norbert Römer, einst Vertrauter der im Mai vergangenen Jahres krachend abgewählten Exministerpräsidentin Hannelore Kraft, hat seinen Rückzug als Vorsitzender der Landtagsfraktion für den 24. April angekündigt. Ganz gehen will der 71-Jährige aus Castrop-Rauxel allerdings nicht: „Gut möglich, dass Römer Landesschatzmeister bleiben will“, ist aus Düsseldorf zu hören.

Auch in der Fraktion will der Exfunktionär der Gewerkschaft Bergbau und Energie über sein Erbe bestimmen. Als Nachfolger will Römer unbedingt seinen bisherigen Parlamentarischen Geschäftsführer Marc Herter durchdrücken – der stammt aus dem westfälischen Hamm und damit wie der scheidende Fraktionschef selbst aus der mitgliederstärksten und damit einflussreichsten Region der NRW-SPD, dem Westlichen Westfalen.

Quelle    :     TAZ >>>>> weiterlesen

SPD-Vorstand will Partei neu ausrichten

Die gelenkte Erneuerung

Datei:Lars Klingbeil, 2013.JPG

Von Jörg Wimalasena

Die Parteispitze hat den Plan für eine Neuausrichtung der SPD vorgestellt. Die Mitglieder sollen sich einbringen, steuern will aber der Vorstand.

Alles neu macht bei der SPD in diesem Jahr nicht der Mai, sondern der April. Der 22. April, um genau zu sein. Dann will die Partei auf dem außerordentlichen Bundesparteitag die Erneuerung der Sozialdemokratie in Gang bringen. Dazu hat der Bundesvorstand nun einen Leitantrag und ein Arbeitspapier für den Fahrplan zur Neuausrichtung bis Ende 2019 vorgelegt.

Darin versprechen die Parteioberen, die Basis künftig stärker in die Programmarbeit einzubeziehen. „Ihr seid alle Teil der Erneuerung“, sagte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil am Montagabend in Berlin. Dazu soll es zum Beispiel digitale Mitgliederbefragungen und Ideenworkshops auf lokaler Ebene geben. Parallel dazu werde es eine Impulsreihe geben, für die immer wieder Kreative, Intellektuelle und sogenannte Querdenker eingeladen werden sollen, um Denkanstöße zu geben. Die neuen Ideen münden dann Ende 2018 in einem Debattencamp.

An mehreren Stellen betont der Parteivorstand, wie stark die Mitglieder in den Erneuerungsprozess eingebunden werden sollen. Die Strukturierung des Dialogs liegt aber dennoch bei der Parteispitze. Im Arbeitspapier heißt es: „Der Parteivorstand verantwortet den Erneuerungsprozess. Daher übernimmt mindestens ein Parteivorstandsmitglied […] Verantwortung für jeweils ein Thema. Sie verdichten ihr Leitthema bis Mitte Juni zu einem Impulspapier, das die Diskussion mit Fragen eröffnet.“

Nach dem Debattencamp ist es ebenfalls der Vorstand, der aus den eingebrachten Ideen ein Thesenpapier formuliert, das dann erneut in der Partei diskutiert und in einen Leitantrag für den Bundesparteitag Ende 2019 münden soll. Ziel sei es, dann „vier, fünf klare Botschaften“ zu haben, mit denen die SPD in den nächsten Wahlkampf gehen könne, sagte Klingbeil.

Kindergrundsicherung und solidarisches Grundeinkommen

Quelle     :       TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquellen    :

Oben   —    Lafontaine (Die Linke), Munich

Description
Deutsch: OB-Wahl Köln 2015, Wahlabend in der Piazetta des Historischen Rathauses von Köln
Foto: Martin Börschel, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Köln, wird zur Niederlage des SPD-Kandidaten von RTL interviewt
Date
Source Own work
Author Raimond Spekking

Attribution – © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

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Unten    — 

Beschreibung
Deutsch: Lars Klingbeil, Netzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion zu Besuch am Stand des D-64 e.V. auf dem SPD-Bundesparteitag in Leipzig am 15. November 2013
Datum
Quelle Eigenes Werk
Urheber Kaffeeringe

Lizenz

Ich, der Urheber dieses Werkes, veröffentliche es unter der folgenden Lizenz:
w:de:Creative Commons
Namensnennung Weitergabe unter gleichen Bedingungen
Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert.

 

 

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Der ’laizistische Staat’

Erstellt von DL-Redaktion am 12. April 2018

Die Kopftuchdiskussion vor Augen:
endlich ein laizistisches Staatswesen für Deutschland

File:Malala Yousafzai.jpg

Malala Yousafzai – Eine junge Frau welche sich den Friedensnobelpreiss redlich verdiente!

Quelle   :  Scharf – Links

Von Dr. Nikolaus Götz

Der ’laizistische Staat’ ist wie die Form der ’Republik’ ein Produkt der Französischen Aufklärung. Während im Verlauf der Französischen Revolution von 1789 jedoch nur die einzig gestattete Religion der Katholizismus in Frankreich demokratisiert wurde, gelang es der ’Französischen Republik’ erst unter Aristide Briand im Jahr 1905 eine echte Trennung zwischen ’Kirche’ und Staat’ einzuführen.

Der Gedanke der ’Republik’ ist dabei die Vorstellung von einer Gemeinschaft freier, gesetzlich gleichgestellter Menschen, deren Staatsbürger brüderlich zusammenleben. Dabei kann jeder Bürger „glauben“ was er will, muss aber Anderen gegenüber Toleranz zeigen. Die ’Deutschen’ haben es bei der staatspolitischen Zäsur von 1918 wie von 1945 jedoch verpasst, ihrer ’Demokratischen’, ’Deutschen’ ’Republik’ eine solche französische Toleranz zu geben. Nur gewissen deutschen ’Hinterwäldlern’ sind heute noch ’Religionskriege’, beispielsweise um die „unbefleckte Empfängnis“, lieber, als das Schillersche: „Geben Sie Gedankenfreiheit!“

In der BRD des 21. Jahrhunderts gehört bekanntermaßen die Mehrheit aller Deutschen keiner Religionsgemeinschaft mehr an (Vgl.: wikipedia.de). So wäre es eigentlich Aufgabe der aktuellen Bundesregierung unter der Kanzlerin Angela Merkel (CDU), endlich die Trennung von ’Kirche und Staat’ in Deutschland mit einer Gesetzesreform zu beschließen. Die aktuelle sogenannte ’Kopftuchdiskussion’, aus Österreich kommend und auf Deutschland überspringend, jetzt von Joachim Stamp dem Integrationsminister in Nordrhein-Westfalen aufgegriffen und über die Medien verstärkt, könnte dabei als Vehikel dienen. Anstatt aber über alle mögliche Formen einer ’Kleiderordnung’ zu diskutieren, sollte das Problem ’an der Wurzel’ gelöst werden. Dabei wäre uns Deutschen ’Frankreich’ ein Vorbild.

In der ’Französischen Republik’ sind alle Glaubensgemeinschaften privatrechtliche Vereine. Es gibt auch keinen Religionsunterricht in den Schulen, sondern es wird das Fach ’Ethik’ erteilt. Das Tragen von religiösen Symbolen in den Schulen ist verboten, worunter seit 2005 auch das berühmte ’Kopftuch’ zählt. Der französische Staat zieht für die Kirchen auch keine Kirchensteuer ein, bezahlt auch nicht deren Funktionäre, wobei diese auch keinen Sitz in den Rundfunkräten usw. haben. Durch die aktuelle Kopftuchdiskussion könnte in Deutschland jetzt auch der „unter den Talaren der letzen 1000 Jahren“ verstaubte deutsche Jahreskalender mit moderne ’Namen’ aufgefrischt werden. Zur Disposition ständen beispielsweise: ’Die drei Heiligen Könige’, ’Mariä Lichtmess’, der ’Aschermittwoch’ oder gar ’Fronleichnam’, Tage die mit deutschen Wissenschaftlern oder Philosophen besetzt werden könnten. Ob der bayerische CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt eine solche deutsche Staatslaisierung mit der Tagesumbenennung im Sinne der von ihm beschworenen Aufklärung (sic!) (gmx. vom 11. 4. 2018: Alexander Dobrindt: Islam soll für Deutschland nicht kulturell prägend werden) jedoch schaffen würde, ist eher zu bezweifeln. Von der in Gang gesetzten Namensgebungsdiskussion aber würden auch die deutschen Talkshows profitieren, zumal die herrschende Politikklasse dort wieder einmal stundenlang, nach Herz und Laune, schwadronieren könnte.

Die ausgelöste Diskussion um das Tragen von Kopftüchern sollte die steile Ballvorlage sein, um das deutsche Staatswesen fitt für das aufgeklärte 21. Jahrhundert zu machen. Doch wo sind die linken StürmerInnen zu finden, die für den verhinderten Fußballweltmeister Deutschland im Jahr 2018 endlich das Ausgleichstor mit Frankreich erzielen?

Urheberrecht
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Grafikquelle   :

Description

English: Malala Yousafzai is a campaigner who in 2012 was shot for her activist work. As part of WOW 2014, she talks about the systemic nature of gender inequality and bringing about change.More on this event:

wow.southbankcentre.co.uk/event/malala-yousafzai/

Date
Source https://www.flickr.com/photos/southbankcentre/13008430294/
Author Southbank Centre

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Du kannst mir gar nichts!

Erstellt von DL-Redaktion am 12. April 2018

Hausangestellte von Diplomaten

Was hat die Aussage „Diplomat“ heute noch für eine Bedeutung ? Wer hat solch einen geistigen Zwerg die Macht gegeben sich über Andere zu erheben? Nur er selber! Dabei hätte er gestern etwas gelernt, wäre heute die Wirtschaft einträglicher gewesen. Aber so, ein abgelegter Parteisoldat, der nirgendwo sonst, sein Brot mehr verdienen kann ? Ein staatlich legitimierter Hans-Wurst. Egal wo er herkommt – gleichgültig wo er auch hingeht. DL – Red. IE

Von

Manche Diplomaten verhalten sich, als stünden sie über dem Recht. Darunter leiden Hausangestellte, die sich mitten in Deutschland kaum gegen Ausbeutung wehren können.

Es ist der Schutz anderer, der Akosua Asabea den Weg zu ihrem Recht erschwert. Das hat die Ghanaerin verstanden, seit sie vor eineinhalb Jahren begann, um ihren Lohn zu kämpfen. Vier Jahre hatte sie in Berlin für eine Botschaftsrätin ihres Heimatlandes gearbeitet. Einen monatlichen Lohn dafür, so sagt sie, habe sie nie bekommen. Laut Berechnungen ihrer Anwältin hätte die Diplomatin ihr insgesamt 86.000 Euro zahlen müssen. Auf diese Summe habe die 54-jährige Ghanaerin einen Anspruch. Dennoch gibt es kein Gerichtsverfahren, keinen Vergleich, nicht einmal ein Angebot.

Von dem besonderen Schutz wusste Akosua Asabea nichts, als sie sich um den Haushalt und um eines der Kinder ihrer Arbeitgeberin kümmerte. Immunität war ihr kein Begriff. Noch nie hatte sie von der Wiener Konvention gehört, in der 1961 festgeschrieben wurde: Diplomaten können nicht vor das Gericht eines fremden Landes gestellt werden – als Schutz für ihre Arbeit, als Schutz für ihr Leben.

Deutschland hat einen guten Ruf in der Welt. Akousa Asabea glaubt daher fest daran: Eines Tages wird sie ihren Lohn bekommen. Dabei spricht gerade nichts dafür, dass sie jemals auch nur einen Bruchteil erhalten wird.

Wie eine Schwester

Als Akosua Asabea 2012 mit der Diplomatin aus Ghana nach Deutschland ging, empfand sie das zunächst als große Ehre. Sie hatte schon mit zehn Jahren einen Job als Kindermädchen in deren Familie angenommen. Die Botschaftsrätin sei wie „meine Schwester“ gewesen, erzählt sie in ihrer Landessprache Twi. Sie ist nach Berlin-Mitte in das Büro des Vereins Ban Ying gekommen, der Hausangestellte wie Akosua Asabea unterstützt. „Haus der Frauen“ heißt der Vereinsname aus dem Thailändischen übersetzt. Das Büro ist ein Ort, an dem sie sich sicher fühlt. Die 54-Jährige spricht kein Englisch, in ihrer Heimat ist sie nie zur Schule gegangen.

Aus dem familiären Miteinander mit der Diplomatin und „Schwester“ sei in Deutschland ein Klima der Angst geworden, erzählt Asabea. Dreimal täglich habe die Arbeitgeberin angerufen, um zu kontrollieren, dass die Angestellte das Haus nicht verließ. Pass, Krankenkassen- und Bankkarte hatte sie abgeben müssen. Sie durfte nicht zum Arzt gehen, hatte kein eigenes Zimmer, arbeitete fast täglich von 6.20 Uhr bis zehn oder elf Uhr am Abend. Sonntags, wenn sie gemeinsam zur Kirche gingen, war es ihr untersagt, mit jemandem zu sprechen. Fragte Akosua Asabea ihre Chefin, wann sie denn bezahlt werde, brach Streit aus. 950 Euro im Monat waren ihr zugesichert worden. So steht es in einem Arbeitsvertrag, den alle Diplomaten in Deutschland für ihre privaten Hausangestellten unterschreiben müssen.

Das Auswärtige Amt schreibt dies vor. Es ist eine Schutzmaßnahme, die der Verein Ban Ying für Hausangestellte durchgesetzt hat. Seit 2002 kooperiert die Organisation mit dem Auswärtigen Amt.

Als Akosua Asabeas Mutter stirbt und sie kein Geld hat, um etwas für die Beerdigung zu schicken, stellt sie sich die Frage: Was mache ich noch hier? Es ist der Wendepunkt: Im Mai 2016 meldet sie sich bei der Hilfsorganisation Ban Ying, die sie in einer Zufluchtswohnung unterbringt. Seitdem bekommt sie dort Unterstützung.

Das Gefühl, über dem Recht zu stehen

Die promovierte Sozialarbeiterin Babette Rohner arbeitet seit 18 Jahren für den Verein Ban Ying. Wenn Hausangestellte ihr von Ausbeutung durch Diplomaten erzählen, hört sie immer wieder einen Satz: „Du kannst mir gar nichts.“ Darin spiegelt sich für Rohner eine typische Haltung wider. Es ist das Gefühl, etwas Besseres zu sein, gar über dem Recht zu stehen.

In den vergangenen zehn Jahren hat der Verein 67 Hausangestellte von Diplomaten in Berlin unterstützt, die ausgebeutet oder misshandelt wurden. Die Dunkelziffer dürfte groß sein. Eigentlich müssen Hausangestellte von Diplomaten beim Außenministerium in Berlin angemeldet werden. Aktuell sind das 121 Hausangestellte, die meisten von den Philippinen. Doch wie viele Hausangestellte zudem illegal im Land sind, ist unklar. Sie tauchen in keiner Statistik auf. Dass es sie gibt, bestätigen Mitarbeiterinnen von Ban Ying. Das Außenministerium lehnte eine Interviewanfrage zu dem Thema ab.

Rückkehr nach Ghana ausgeschlossen

Vielen Frauen ist das Risiko zu hoch, mit Journalisten über ihre Geschichte zu sprechen. Die wenigsten Fälle werden deshalb öffentlich. Seit Akosua Asabea vor zwei Jahren mit ihren Erfahrungen an die Presse ging, hat keine andere Betroffene mehr diesen Schritt gewagt. Auch die Ghanaerin hat ein Pseudonym gewählt, um ihre Identität zu schützen. Trotzdem habe sie mit dem Schritt in die Öffentlichkeit jede Chance verloren, in ihre Heimat zu ihren zwei Kindern und fünf Enkeln zurückzukehren, sagt sie. Ihre Arbeitgeberin sei gut vernetzt in Ghana, habe Kontakte in die Politik und zum Militär. Daher fürchtet sie um ihr Leben, wenn sie nach Hause zurückkehrt.

File:Hacker-Pschorr Oktoberfest Girl Remix.jpg

Akosua Asabea versucht, so oft es geht, mit ihrer Familie zu telefonieren. Freunde habe sie in Deutschland bislang nicht gefunden, sagt sie, aber Frauen, denen Ähnliches widerfahren sei. Sie hat sie bei einem Theaterprojekt kennengelernt, einem Projekt für Frauen, die Arbeitsausbeutung oder Gewalt erfahren haben. Akosua Asabea sagt, Theaterspielen sei für sie wie Therapie. In dieser Zeit könne sie verdrängen, was passiert ist. Einfach frei lachen.

Im Januar vergangenen Jahres steht sie zum ersten Mal auf einer Bühne. Die Aufführung findet an einem geheimen Ort statt, alle Zuschauer sind geladene Gäste, ein Vertrauenskreis, es gibt keine Plakate, keiner kennt die Namen der Schauspielerinnen. Es ist das Theater der Anonymen. Die Kulisse ist schwarz, als sollte keiner der Zuschauer vergessen, welche Farbe die Geschichten der Schauspielerinnen haben.

Akosua Asabea steht Schulter an Schulter mit den Frauen in einer Reihe. Sie tippelt mit den Füßen, singt leise mit starrem Gesicht. Es ist ein bekanntes Kinderlied, doch der Text hat eine andere, dramatische Botschaft. Sie handelt von Selbstbehauptung. Akosua Asabea versteckt ihre Hände hinter dem Rücken.

Quelle    :    Zeit-online        >>>>>      weiterlesen

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Grafikquellen  :

OBEN    —   Hauspersonal Deutschland 1945

  • CC BY-SA 3.0 de
  • File:Bundesarchiv Bild 183-2007-0618-500, Ostarbeiterin in Deutschland.jpg
  • Erstellt: 1. Januar 1945
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     Unten-

    This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.
    Description
    English: Hacker-Pschorr Oktoberfest Girl in front of Hacker-Pschorr Oktoberfest tent.
    Polski: Kelnerka pracująca dla browaru Hacker-Pschorr przed namiotem Hacker-Pschorr na Oktoberfest 2011.
    Date
    Source Self-photographed (Original text: Personal photoshoot 2011
    Author

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    Die Herbstzeitlosen

    Erstellt von DL-Redaktion am 12. April 2018

    Das grazile Handwerker-Ballett

    Zeichnung: Jens Spahn sagt "Hartz 4 bedeutet nicht Armut"; in seiner Hand ein Bündel Scheine (Monatsgehalt), im Hintergrund sind Dienstwagen und freies Zugfahren angedeutet.

    Kolumne von Martin Reichert

    Langweile muss nicht beklagen, wer umzieht, denn alles ist ein Wirbel. Seit ungefähr vier Wochen nun schon führen Herr Finster und Herr Altmann eine Art Handwerker-Ballett auf: Kommt der eine nicht, kommt auch der andere nicht. Beide beziehen sich stets aufeinander, obwohl sie sich persönlich gar nicht kennen, aber der eine soll „die Türen gang- und schließbar machen“ und der andere selbige anstreichen, wenn auch nur von außen. Und mag nun auch der Rest der neuen Wohnung längst in einem Zustand sein, der es der der Lufthansa ermöglichen würde, hier ein Drehkreuz mindestens für den ost­euro­päi­schen Luftraum einzurichten – Herr Finster und Herr Altmann umkreisen einander, telefonisch und per Mail, und kommen nicht in die Pötte.

    Handwerker sind auch sehr empfindsame Wesen. Als Journalist und Homosexueller hatte ich es in meinem Leben weiß Gott schon oft mit Diven zu tun, und was für welchen, aber Handwerker sind im Vergleich sinistre Stummfilmdiven. Ich hatte mal einen, das war noch in der alten Wohnung, der das Wohnzimmer spachteln sollte. Als nach einer Woche noch immer kein Handschlag getan war, organisierte ich einen Überraschungsbesuch – und fand den jungen Mann ermattet auf einem Sack Rotputz liegend. Depressionen!

    File:2017-08-01-Horst Seehofer 6329.JPG

    Dann Piotr aus Polen. Er hatte so starkes Heimweh, dass man ihn quasi auf der Besucherritze hatte übernachten lassen müssen. Man musste für ihn kochen und ihn abends ausführen, mindestens. Einmal haben wir sogar eine YouTube-Disco für ihn organisiert, mit Wodka und „Geronimo’s Cadillac“, denn für das Berghain hatte er laut eigener Aussage „nicht die richtigen Klamotten mit“. Getanzt wurde also auf am Boden liegender Kartonage und beschallt aus den Einbaulautsprechern eines Medion-Klapprechners.

    Dann gibt es noch den Haushandwerker. Das bedeutet, dass er im Haus wohnt und nicht weglaufen kann. Sogar seine Mutter wohnt im Haus, da ist man dann eigentlich auf der sicheren Seite. Denkt man: Als ich ihn gestern bat, ob er nicht doch vielleicht noch die Steckdosen anbringen könnte, verschwand er umgehend. Auch eine Razzia in den benachbarten Eckkneipen des Quartiers blieb erfolglos, auch, weil sich dort nunmehr eher Hipster als Handwerker herumtreiben.

    Quelle   :    TAZ          >>>>>       weiterlesen

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    Grafikquellen   :

    Oben   —     Twitter    –  Darth Wutze (@HuWutze)

    Wikimedia – Commons

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    Unten   —  

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    Flag of Germany.svg
    Attribution: Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de

     

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    DL – Tagesticker 12.04.18

    Erstellt von DL-Redaktion am 12. April 2018

    Direkt eingeflogen mit unseren  Hubschrappschrap

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    Wein wurde wohl reichlich eingeschenkt. Immer noch besser als sich gegenseitig besoffen zu quatschen.

    Kabinettsklausur in Meseberg

    1.) Rotwein bis morgens um vier

    „Teambuilding gelungen – der Rest kommt jetzt“: Bei der Kabinettsklausur konnten sich die Minister kennenlernen, nun soll endlich regiert werden – und damit weniger Zeit für Querschüsse sein. Früher war nicht alles besser. Jedenfalls, so erinnern sich Meseberg-Veteranen aus dem Kabinett, wenn es um die Koalitionsklausur in dem Schloss am Huwenowsee geht. So soll es in der Vergangenheit durchaus mal dienstältere Minister gegeben haben, die glaubten, sie müssten ihre Seniorität während des zweitägigen Treffens unter Beweis stellen, indem sie die Neuen spüren ließen: Hinten anstellen!

    Spiegel-online

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    Sogar der SPD ist nun ein Heil rufender Sympathisant für Cholz mehr als genug !

    Neuaufstellung der Sozialdemokraten

    2.) Jusos wollen führende Rolle bei Erneuerung der SPD

    Die SPD hat ein ausführliches Arbeitsprogramm für die Erneuerung der Partei aufgestellt. Für den Anfang ok, meint Juso-Chef Kevin Kühnert. Aber es dürfe schon konkreter werden. Die Jusos verlangen eine führende Rolle bei der geplanten Erneuerung der SPD. „Wir haben den Erneuerungsprozess gefordert. Und jetzt sind wir natürlich auch bereit, darin Verantwortung zu übernehmen“, sagte Juso-Chef Kevin Kühnert der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Für die programmatische Neuaufstellung der Partei seien Lenkungsgruppen für vier große Themenblöcke vorgesehen. „Mein Appell an die Parteispitze ist: Warum nicht mutig sein und den Jusos die Verantwortung für eine dieser Arbeitsgruppe übergeben?“

    Der Tagesspiegel

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    Wissen bringt MACHT. Bei heutigen PolitikerInnen eher eine Seltenheit ! Sie vertrauen lieber den nichtssagenden Experten

    Konsequenzen aus dem Facebook-Skandal

    3.) Die große Zuckerberg-Show

    Weder ein Straftermin vor US-Senatoren noch Klagen zwingen Zuckerberg in die Knie. Dafür ist sein Datenschatz viel zu wertvoll. Eigentlich sollte der Termin im US-Repräsentantenhaus einen der mächtigsten Konzernchefs in die Schranken weisen. Ein „So nicht, Bürschchen“ hatten sich Politiker*innen, Datenschützer*innen und etliche Facebook-Nutzer*innen weltweit gewünscht. Doch der Auftritt von Mark Zuckerberg verlief anders als erhofft. Der Chef des Onlinenetzwerks war auf die Fragen der Ausschussmitglieder zum jüngsten Datenskandal bestens vorbereitet, konterte souverän, versprühte viel „American Way of Life“.

    TAZ

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    Jeder kehre zuerst vor seinen Türen. Auch die CDU !

    Fraktur :

    4.) Heil dir im Kaffeekränzchen

    Einige Vorschläge, wie die Altlasten in unserer Nationalhymne endgültig entschärft werden könnten. Selbstverständlich war es unvermeidlich, dass auch uns Deutsche die Frage nach der Geschlechter(un)gerechtigkeit in der Nationalhymne beschäftigen würde. Beschämend aber ist es, dass wir sogar noch länger als die Österreicher brauchten, um uns der Problematik überhaupt bewusst zu werden. Und das, obwohl schon lange bekannt ist, was für einen Mehrfachsprengkopf dieser Hoffmann von Fallersleben uns als Hymnentext hinterließ. Die in der ersten Strophe verbauten Langzeitzünder konnten immerhin schon ein Jahrhundert später vom Räumkommando Adenauer & Heuss herausgedreht werden. Die anderen Sprengkapseln wurden nach weiteren vier Jahrzehnten von Kohl und Weizsäcker abgezwickt.

    FAZ

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    Alles beim Alten geblieben, auch nach persönlicher Zwangsrekrutierung vor mehr als 50 Jahren ? Wie sollte denn auch, wenn die größten Schreihälse nach wie vor bei Eintritt in der Truppe ihr Hirn beim Pförtner hinterlegen müssen, um nach 12 Jahren ohne jegliche Weiterbildung in die Politik zu flüchten ! Einmal Hörig erzogen – will auf ewig versorgt werden. Auch ein leerer Kopf verfrisst viel!

    Ermittlungen

    5. ) Mehr Rechtsextremismus in der Bundeswehr

    Die Zahl der Ermittlungen wegen rechtsextremer Verdachtsfälle in der Bundeswehr steigt. Das gibt der Militärische Abschirmdienst auf Nachfrage bekannt. Der Militärische Abschirmdienst ermittelt aktuell in 431 rechtsextremen Verdachtsfällen bei der Bundeswehr. Vor einem Jahr sei der Geheimdienst der Bundeswehr nur 275 rechtsextremen Verdachtsfällen nachgegangen, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag) unter Berufung auf die Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Linken-Anfrage. 289 der aktuell untersuchten Fälle stammen demnach aus dem vergangenen Jahr. 23 Verdachtsfälle wurden im aktuellen Jahr gemeldet, die restlichen stammen aus der Zeit vor 2017.

    FR

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    Eher selten sitzt Linkes Gedankengut gut, wo es besser STEHEN sollte !

    Großbritannien

    6.) Antisemitismus-Vorwürfe gegen Jeremy Corbyn

    Der Schritt hat keine unmittelbaren politischen Konsequenzen, aber er ist von hoher Symbolkraft: Die israelische Arbeitspartei Awoda suspendiert die Beziehungen zum Chef der britischen Labour-Partei, Jeremy Corbyn. Der Awoda-Vorsitzende Avi Gabbay begründete dies in einem Brief damit, dass Corbyn „Antisemitismus ermöglicht“. Corbyn habe die gefährliche Linie zwischen legitimer Kritik an der israelischen Politik und Antisemitismus überschritten, heißt es in dem an „Dear Mr. Corbyn“ adressierten Schreiben, das Gabbay umgehend auf Twitter stellte.

    Sueddeutsche-Zeitung

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    Geografische Studie enthüllt:

    7.) Russland und die USA liegen gar nicht in Syrien

    Damit hat nun wirklich niemand gerechnet: Eine aktuelle Studie des Geografischen Instituts der Universität Stockholm hat ergeben, dass weder die USA noch Russland in Syrien liegen. Dies ist umso verblüffender, weil die beiden Staaten seit geraumer Zeit dort Krieg führen und über Waffenruhen verhandeln.

    Der Postillon

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    Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

     

     

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