DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Archiv für Juli 3rd, 2017

Ein Linkes Sommerfest

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Juli 2017

„Warum lassen sich die Leute das alles gefallen?“

File:Hofbraeukeller 5906.JPG

Ja, genau dieses Fragen stellen wir uns auch, sehen die Probleme so wohl in der SPD als gleichfalls in der Linken, welche in ihren zick-zack – Kurs genauso wenig wählbar ist. Was bringt es dem Rentner, der Linken seine Stimme zu geben – denn ob diese nun 8 % oder letztendlich auch, greifen wir einmal hoch, 12 % bei Wahlen bekommt, nützt dem Volk gar nichts. Auch ob sie als dritt- oder stärkste Partei in der Opposition sitzt hat dem Wähler seit Bestehen der Linken nicht einen Cent ins Portemonnaie gespült. Im Gegenteil die Situation hat sich in den letzten Jahren drastisch verschlechtert, was ja auch die Statistiken wider geben. Trotzt der Linken – und die einzigen Nutznießer kämpfen um ihre Pfründe

Geht es doch Lafontaine an erster Stelle um die Rücknahme der SPD der Hartz IV Gesetzgebung, was im übrigen die Hauptursache für die Entstehung der Linken überhaupt ist. Ohne diese Gesetzgebung exzisierte die Linke nicht. Das ist auch der größte Wunsch vieler Ehemaliger welche die Partei lange wieder verlassen haben oder mussten. Dieser Wunsch wird aber Wunschdenken bleiben, da die Jobcenter mittlerweile an die 90.0000 MitarbeiterInnen beschäftigen welche anderswo keine Arbeit mehr bekommen würden. Hat doch die Regierung hier den letzten Schrott zusammengefegt für den weder in der Bundeswehr, dem Zoll oder auf anderen Plätzen ein Platz mehr frei wäre.

Das weiß jeder welcher je anderen Personen geholfen hat mit diesen Institutionen ARGEN zurechtzukommen. Natürlich wissen aber die PolitikerInnen das nicht, welche nur äußerst selten für Arbeiten ohne Bezahlung bereit sind. Das ganze Sommerfest ist also als reine Wahlwerbung zu sehen, auf der sich ein Jeder für freie Geträne von seiner besten Seite zeigt. Ich habe heute einmal einen Artikel aus dem

DL-Archiv des Jahres 2012 verlinkt. Dort wird der Schmutz aus den Parteien in ihren Umgang mit Mitgliedern gezeigt. Eine Sendung welche die kriminellen Energien in den Parteien aufzeigt. Als Video sehr Sehenswert !

Hier geht es über den Artikel zur Sendung unter den Titel:

„Die finstere Seite der Macht“

Oskar Lafontaine kämpft an der Seite seiner Frau Sahra Wagenknecht für ein gutes Wahlergebnis – wie am Wochenende in Burbach.

Kürzlich sah Oskar Lafontaine im Fernsehen den SPD-Bundesparteitag, es sprach gerade der ehemalige Kanzler Gerhard Schröder. „Irgendwie kenne ich den noch von früher, ich bin mal auf den reingefallen“, sagte Lafontaine am Samstag beim Sommerfest der Linksfraktion am Burbacher Weiher, einer Art politischer Aschermittwoch mitten im Sommer. „Aber dass die SPD immer noch auf den reinfällt, nachdem die Hälfte der Wähler und der Mitglieder weggelaufen ist, das übersteigt wirklich mein Fassungsvermögen.“ Wie „Kabarett“ sei es gewesen, dass Schröder vor dem Slogan „Zeit für Gerechtigkeit“ sprach. Das vollbesetzte Zelt johlte, Kritik an der SPD und an Schröder zieht bei den Linken noch immer.

Lafontaine hat Schröder die Agenda 2010 nicht verziehen. Jetzt, im Bundestagswahlkampf, hängt er sich mächtig rein, seine Ehefrau Sahra Wagenknecht  ist das Gesicht der Bundespartei. „Wir haben doch eine gute Spitzenkandidatin“, rief Lafontaine ins Zelt hinein, „die muss unterstützt werden!“

Quelle  :  Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :

Fotoquellen: Wikipedia

Party: -Author Henning Schlottmann (User:H-stt)

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Afghanistan – Deutschland

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Juli 2017

Die Mission soll sich endlich auszahlen

Afghanistan-Demonstration.jpg

Autor: U. Gellermann

Schon seit 2001 investiert Deutschland Geld und Menschen in Afghanistan. Obwohl die Mission bisher noch keinen Taliban missioniert hat und auch viele andere, die dort leben, noch nicht zur westlichen Markfreiheit bekehrt wurden. Vielleicht deshalb will die NATO jetzt weitere 4.000 Soldaten in das Land entsenden. Man darf sicher sein, dass auch die Bundeswehr dabei sein wird. Aber jeder Student der Betriebswirtschaft weiß, dass es ein Return on Investment geben muss. Auch hier kann man von den USA lernen: Längst lassen die US-Truppen ihre Luftwaffe, wenn die Bomben abgeladen sind, nicht nicht mehr leer nach Hause fliegen. Auf dem Rückflug aus der Provinz Helmand werden gern kostbare Schwermetalle transportiert.

Nach Prognosen von Goldman Sachs wird sich zum Beispiel die weltweite Nachfrage nach Lithium bis 2015 verdreifachen. Und schon heute schätzt das US-Verteidigungsministerium ein, dass Afghanistan auf Dauer zum „Saudi Arabien für Lithium“ werden kann. Lithium braucht man dringend für die Batterien von Smartphones, Laptops, Akkuwerkzeugen oder elektrisch betriebenen Fahrzeugen, wie Hybridautos, Elektroautos oder E-Bikes. Das riecht nach Profit. Profitiert wird auch an einem anderen Stoff aus Afghanistan: Immer noch ist das Land die Nummer eins in der Opium-Produktion. Und es kann doch nicht sein, dass sich aus diesem einträglichen Geschäft nur die örtlichen Warlords die Taschen vollstopfen.

Wer bei Mohnfeldern zur Opium-Gewinnung an die blühenden Landschaften denkt, die der beigetretenen DDR einst versprochen wurden, liegt nicht völlig falsch. Nach Artikel 23 des Grundgesetzes ist es offenkundig möglich, dass Bundesgebiet ohne langes Hin und Her zu erweitern. Auch wenn es ein wenig gedauert hat, bis die Profite aus der deutschen Vereinigung realisiert waren. Zwar konnten recht schnell ostdeutsche Betriebe, die ähnliche Produktionsprofile hatten wie westdeutsche, ausgeschaltet werden. Aber der richtige Reibach wird erst heute sichtbar: Aus den neuen Bundesländern wird das notwendige Kanonenfutter für die weitreichenden Expansionsziele Deutschlands im Ausland rekrutiert. Denn längst sind die Zeitsoldaten aus Ostdeutschland überproportional stark an Auslandseinsätzen beteiligt. Von den 6391 Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz sind demnach 3143 ostdeutscher Herkunft. Das macht einen Anteil von 49,2 Prozent – obwohl der Anteil der Ostdeutschen an der Bevölkerung nur knapp 20 Prozent beträgt. Nur logisch, dass junge Soldaten aus Ostdeutschland überproportional häufig Opfer der Taliban-Anschläge geworden sind.

Einer Eingliederung Afghanistans als neues Bundesland sollte nichts mehr im Wege stehen. Schon im Juni diesen Jahres hat die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in Berlin-Spandau einen Industrieworkshop zur Verfügbarkeit von Lithium durchgeführt. Die Agentur ist im Geschäftsbereich des Bundesministers für Wirtschaft verortet. Und wo ein Bereich ist, da ist auch ein Geschäft. – Wer wollte daran zweifeln, dass der Deutsche Apothekerverband den Handel mit Opium effizienter organisieren könnte als die afghanische Mafia? Schließlich fänden sich in den neuen Apotheken im Land sicher auch Arbeitsplätze für die Taliban: Erfahrene Kräfte für die Preisgestaltung werden immer gebraucht. Was ist eine gesetzliche Preisbindung schon gegen eine Kalaschnikow?

Als der aktuelle Bundespräsident Steinmeier noch Außenminister war, versprach er im Oktober 2016 weitsichtig 400 Millionen Euro in das marode Afghanistan zu investieren. Wahrscheinlich hat er schon damals daran gedacht, eine Rede zur deutschen Einheit aus dem selben Monat, nur leicht verändert, nach der Eingliederung Afghanistans in die Bundesrepublik zu re­cy­celn: „Die Eingliederung Afghanistans in den deutschen Staatsverband markierte nicht nur das Ende eines alten, kaputten Systems. Es war auch der Beginn einer neuen Ära. Es war die Morgendämmerung eines von der Verheißung der Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit geeinten Europa.“

Das Problem afghanischer Flüchtlinge hätte sich dann auch erledigt.

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Grafikquelle   :     Paul Schäfer</a> (r) mit Willi van Ooyen (l) auf der Demonstration gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan, Berlin, 15. 9. 2007

Paul Schäferoriginally posted to Flickr as Afghanistan-Demonstration

Einzelheiten zur Genehmigung

Checked copyright icon.svg Diese Datei wurde ursprünglich bei Flickr.com hochgeladen. Sie wurde mit Hilfe von Flickr upload bot durch Karsten11 (Diskussion) hierher übertragen. Zu diesem Zeitpunkt – 16:18, 6 May 2009 (UTC) – war sie bei Flickr unter der unten stehenden Lizenz freigegeben.
w:de:Creative Commons
Namensnennung
Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung 2.0 generisch“ (US-amerikanisch) lizenziert.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Juli 2017

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Die-Woche.png?uselang=de

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Ehe für alle auf Gauländisch, Merkel und Schulz setzen auf Erdoğan – und Frankreich probt die „législative à la schrödeur“, da Wagenknecht auf die Schnelle keine AfD-Position dazu eingefallen ist.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: In Düsseldorf (Kopfsteinpflaster, alte Schienen) bei Regen radfahren ist echt sportlich.

Und was wird besser in dieser?

Rat der Stadt beschließt künftig tägliche Vergabe von Gelben Trikots für Radpassanten.

Vor allem dank Stimmen von SPD, Grünen und Linken hat der Bundestag die Ehe für alle beschlossen. Trauen die sich jetzt auch Rot-Rot-Grün?

Das hat nur funktioniert, weil Sahra Wagenknecht auf die Schnelle keine AfD-Position dazu eingefallen ist, die sie als linksradikal verkaufen könnte („Ehe für alle Deutschen“ etwa). Umgekehrt lässt sich fragen, ob’s schlau war, den aktuell kompletten Vorrat an Gemeinsamkeiten von R2G vor der Eheschließung zu verjuxen. Die AfD-Position aber heißt auf Gauländisch „Wertebeliebigkeit, die unserer Gesellschaft schadet“. Was man am ersten Sturm der AfD erschüttert ablesen kann: Gauland (geschieden, neu verpartnert), Weidel (gleichgeschlechtliche Partnerschaft), Pretzell und Petry (Patchwork). Wenn das der rot-rot-grüne Polterabend war, wollen wir hoffen, dass es am Hochzeitstag auch noch was zu trinken gibt: Was ist Programm?

Die Bundesregierung untersagte dem türkischen Präsidenten, am Rande des G 20 vor Landsleuten aufzutreten. Wechselt Erdoğan jetzt auf die Seite der Gipfel-Gegner?

Quelle  :  TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :     Bearbeitung durch User:Denis_Apel – Lizenz “Creative Commons“ „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“

Urheber Unbekanntwikidata:Q4233718

 

 

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DL-Tagesticker 03.07.17

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Juli 2017

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrap

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G20-Gipfel in Hamburg – Ich hoffe das behrzigen auch die Protestcamper
gegen einen Haufen Mist können auch nicht anstinken !

1.) Polizeieinsatz gegen Protestcamp eskaliert

In der Nacht zum Montag hat der Streit über das Camp von G20-Gegnern auf der Elbhalbinsel Entenwerder hat zu ersten Tumulten zwischen Polizei und Aktivisten geführt. Als die G20-Gegner ihre Zelte aufbauen wollten, schritt die Polizei ein. Die Hamburger Polizei setzte nach eigenen Angaben am späten Sonntagabend in zwei Fällen Pfefferspray nach „Widerstandshandlungen“ ein. Eine Person sei festgenommen worden. Die Aktivisten berichten von mehreren Verletzten. Inzwischen ist das Camp komplett geräumt.

Der Spiegel

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Kommentar Protestauftakt gegen G 20

2.) Spielt doch mit den Schmuddelkindern

Wie sich die Zahlen doch ändern: Einst träumten viele von 100.000 Demonstranten zum G-20-Gipfel. Mit „mehreren Zehntausend“ Teilnehmern rechneten die Organisatoren der „Protestwelle“, dem offiziellen Demoauftakt vor dem Gipfel, dann nur noch. Bis am Sonntag bei strömendem Regen gerade einmal bis zu 10.000 Menschen kamen. Erwartungsmanagement war schon immer eine entscheidende Qualität von Protestveranstaltern. Aber ein Flop bleibt ein Flop bleibt ein Flop.

TAZ

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Blockade von G20-Protest-Camp

3.) Hamburger Linke wirft Polizei Rechtsbruch vor

Hamburg  Nach der Blockade des Aufbaus eines Anti-G20-Protestcamps auf der Elbhalbinsel Entenwerder durch die Polizei hat die Linken-Bürgerschaftsfraktion Gesamteinsatzleiter Hartmut Dudde Rechtsbruch vorgeworfen. Die Polizei behindere massiv den Aufbau des antikapitalistischen Camps gegen den G20-Gipfel. Dudde setze sich damit über den Beschluss des Verwaltungsgerichts Hamburg hinweg, schrieben die Linken in einer Mitteilung.

Hannoversche-Allgemeine

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Gipfel in Äthiopien

4.) Afrikanische Union sucht Wege aus den Krisen

Libyen in Trümmern, Nigeria in ständiger Angst vor den Islamisten und Ostafrika im Griff einer Hungerkrise. In Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba treffen am heutigen Montag Afrikas Staats- und Regierungschefs zusammen, um über die Zukunft des Kontinents zu beraten. Wie bei vergangenen Gesprächen bestimmen humanitäre und politische Krisen auch den 29.Gipfel der Afrikanischen Union (AU).

Der Tagesspiegel

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Man sollte versuchen es Merkel zu erklären
ob sie es in ihren Macht ausüben wollenden Gemüt versteht, daran zweifel ich

5.) Demonstrationsfreiheit ist ein Grundrecht,
kein Gnadenrecht

Jeden Sonntag blickt Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion und Ressortleiter Innenpolitik der SZ, voraus auf die politische Woche. Hier können Sie „Prantls Blick“ auch als wöchentlichen Newsletter bestellen – mit seinen persönlichen Leseempfehlungen.

Sueddeutsche

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Wer wird sich denn an Hochstaplern die Hände schmutzig machen – vielleich die CSU

6.) Guttenberg will nichts von politischem Comeback wissen

Ex-Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat Gerüchte über eine Rückkehr in die deutsche Politik zurückgewiesen: «Man braucht schon viel Fantasie, um die Unterstützung der Union mit einigen wenigen Wahlkampfauftritten als politisches Comeback zu bezeichnen»….
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Die Wahrheit

7.) Die Schlange vor dem Saarland – Loch?

Eigentlich müsste es schnell gehen, dachte ich: Am Geldautomaten der Bank of Ireland in Dublin standen nur drei Menschen an. Doch manchmal kommt es anders. Der ältere Herr starrte verzweifelt auf den scheinbar leeren Bildschirm, bis ihm die nette Frau, die an dritter Stelle in der Schlange stand, ihre Brille lieh. Aus lauter Dankbarkeit wollte der Mann sie vorlassen, aber die Nummer zwei in der Schlange, eine französische Touristin, erhob Einspruch.

TAZ

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquelle: DL / privat – Wikimedia Commons – cc-by-sa-3.0

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