DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Archiv für März, 2014

Linkes aus St. Ingbert

Erstellt von IE am 2. März 2014

Linke Impressionen aus St. Ingbert

Von der Initiative Demokratie und Transparenz erreichte uns gestern folgende Meldung mit der Bitte um Veröffentlichung.

Gesendet: Samstag, 01. März 2014 um 11:52 Uhr

Von: Initiative_Demokratie_und_Transparenz@gmx.de

An: Initiative_Demokratie_und_Transparenz@gmx.de

Betreff: Kandidatenaufstellung Ortsverband St. Ingbert

Die Saarbrücker Zeitung berichtet heute über die Kandidatenaufstellung im Ortsverband St. Ingbert.

Leider fehlen in der Meldung des OV die für eine sich pluralistisch nennenden Partei üblichen informllen Angaben wie zum Beispiel:

Wie viel Mitglieder waren denn von den angeblich 90 anwesend? Gerade so viel wie gewählt wurden? An anderer Stelle wird doch gerne mit Zahlen geprotzt.

Es stellt sich auch die Frage, ob alle Mitglieder des Ortsverbandes St. Ingbert eingeladen worden sind.

Wir stellen diese Fragen da uns aus der Vergangenheit hinlänglich bekannt ist, dass es der Kreisvorstand mit Eintrittserklärungen und Mitgliederpflege, dann wenn es den unliebsamen Ortsverband St. Ingbert betrifft nicht so genau nimmt und es bereits des öfteren zu großen Unstimmigkeiten kam.

Wie allgemein verbreitet wurde verließ die Kreisvorsitzende Spaniol (Bundesdelegierte) den Europaparteitag der LINKEN in Hamburg vorzeitig, um in St. Ingbert ihr eigenes Haus, den eigenen Ansprüchen gemäß „zu bestellen“ ….

So schien es Frau Spaniol offensichtlich sehr wichtig, Jürgen Karr gegen den Lutze-Mann Oliver Kleis auf Platz 2 durchzudrücken. Die nächsten Landtagswahlen kommen ja bestimmt und da sorgt kluge Frau schon einmal vor?

Da braucht es dann mit Sicherheit mehr Speichellecker als je zuvor.

Antworten nehmen wir über DL gerne entgegen.

Initiative Demokratie und Transparenz

i.A. Albert Sch.

St Ingbert

Spitzenkandidatin der St. Ingberter Linken

setzt auf Wohnungspolitik

Der Ortsverband St.(Veröffentlicht am 01.03.2014)

St Ingbert. Ingbert der Partei Die Linke hat bei einer Mitgliederversammlung die Ortsverbandsvorsitzende Doris Ducke-Sellen auf Platz eins seiner Stadtratsliste für die kommende Kommunalwahl nominiert. Auf den weiteren Plätzen folgen Jürgen Karr, Erwin Betz, Hermann Spinner, Manfred Mehnert und Faruk Pala. Die Linke St. Ingbert werde in Zukunft als geschlossene Fraktion die kommunalpolitischen Belange der Bürger vertreten, so Ducke-Sellen.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Komm zurück, oh Shulamit !

Erstellt von Uri Avnery am 2. März 2014

Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !

Autor Uri Avnery

PETE SEEGER berührte mein Leben nur einmal. Doch was für eine Begegnung!

Es war ein paar Tage vor dem Sechs-Tage-Krieg, 1967. Nach fast drei Wochen  von sich steigender Spannung näherte sich das Kriegsfieber dem Höhepunkt. Ich wusste, dass der Krieg nur Tage, vielleicht nur Stunden, entfernt war.

Dina Dinur, die Frau des Holocaust-Schriftstellers K. Zetnik, rief mich an und lud mich ein, um Pete Seeger zu treffen. Dina, eine große Frau, hatte seit Jahren eine kleine Gruppe jüdischer und arabischer Intellektueller um sich gesammelt, die sich regelmäßig in ihrer Wohnung trafen, um über den Frieden zu diskutieren.

Dieses Treffen fand in Tel Avivs Hilton-Hotel statt. Es war traurig, bedrückend, aber auch auf seltsame Weise erhebend. Wir dachten an all die jungen Männer, die unsrigen und die ihrigen, die noch leben und atmen, die aber in den nächsten paar Tagen getötet werden könnten.

Wir waren eine Gruppe von zwei oder drei Dutzend Leuten, Juden und Araber .Pete sang für uns; er begleitete sich selbst mit der Gitarre: Lieder über den Frieden, über Menschlichkeit, über Rebellion. Wir waren alle tief berührt.

Niemals bin ich Pete Seeger wieder begegnet. Aber 19 Jahre später erhielt ich  wie aus heiterem Himmel eine Postkarte von ihm. In klarer Handschrift  schrieb er: „Lieber  Uri Avnery – nur ein paar Zeilen tiefsten Dankes an Dich, dass Du weitermachst  und  etwas unternimmst.  Ich hoffe, wenn Du das nächste Mal in den USA sein wirst, können meine Familie und ich  Dich hören. Pete Seeger“. Dann drei chinesische Zeichen und eine kleine Zeichnung, die wie ein Banjo aussah.

ZWEI TAGE, bevor PETE starb, beerdigten wir Shulamit Aloni. Vielleicht waren  einige von denen auch  dabei, die an jenem  früheren traurigen Treffen teilnahmen.

Shula – wie wir sie nannten – war eine von wenigen Führern der israelischen Linken, die die israelische Gesellschaft dauerhaft prägten.

Obwohl sie fünf Jahre jünger als ich war, gehörten wir derselben Generation an, derselben, die im 1948 er Krieg kämpfte. Unser Leben lief parallel, aber wie wir in der Schule lernten, können parallele Linien sich sehr nahe sein, aber berühren sich nie.

Wir wurden beide zur selben Zeit in die Knesset gewählt. Davor waren wir auf dem- selben Gebiet tätig. Ich als Herausgeber eines Magazins, das u.a. wegen des Kampfes für Menschenrechte bekannt war. Sie war Lehrerin und Anwältin, auch schon dafür berühmt, dass  sie die Bürgerrechte in der Presse und im Radio verteidigte.

Das klingt leicht, aber in jener Zeit war es revolutionär. Das Israel nach 1948 war noch ein Land, wo der Staat alles war und die Bürger nur dazu da waren, dem Staat zu dienen, besonders in der Armee. Das Kollektiv war alles, das Individuum fast nichts.

Shula predigte das Gegenteil: Der Staat war dazu da, den Bürgern zu dienen. Bürger haben Rechte, die ihnen nicht genommen oder nicht beeinträchtigt werden können. Dies  ist zu einem Teil zu Israels Konsens geworden.

JEDOCH GAB es einen großen Unterschied zwischen unser beider Situation. Shula kam mitten aus dem Establishment, das mich zutiefst hasste. Sie wurde in einem armen Teil von Tel Aviv geboren, und als ihre beiden Eltern sich in die britische Armee während des 2. Weltkrieges meldeten, wurde sie in das Jugenddorf Ben Shemen geschickt, ein Zentrum zionistischer Indoktrination. Einer ihrer Schulkameraden war Shimon Peres. Zur selben Zeit war ich  Mitglied beim Irgun, dem Erzfeind der zionistischen Führung.

Nach  Ben Shemen schloss sich Shula dem Kibbuz Alonim an  – daher ihr angenommener Familienname –  wo sie Reuven traf, und heiratete. Er wurde als ein ranghoher Regierungsbeamter bekannt, der den Auftrag erhielt, Galiläa zu judaisieren.

Abgesehen davon, dass sie Artikel-schrieb und sich mit den Klagen der Bürger am Radio befasste, führte sie illegale Hochzeitszeremonien durch. In Israel ist das die exklusive Sache des Rabbinats, das nicht die Gleichheit der Frauen anerkennt.

In der Knesset war sie Mitglied der regierenden Labor-Partei (damals  wurde sie Mapai genannt.). und einer strengen Parteidisziplin unterworfen. Ich war in einer Ein-Mann-Fraktion und frei, das zu tun, was ich wollte. So konnte ich viele Dinge tun, die sie nicht konnte, wie z.B. Gesetzentwürfe vorlegen,  um Abtreibungen  zu legalisieren, Organe für Transplantationen entnehmen zu  lassen, das alte britische Gesetz gegen homosexuelle Beziehungen zwischen Erwachsenen  abschaffen und Ähnliches mehr.

Ich forderte auch die totale Trennung zwischen  Staat und Religion. Shula war für ihre  Angriffe auf religiösen Zwang, die Bürgerrechte betreffend,  bekannt. Deshalb war  ich äußerst überrascht, als sie in einem unserer ersten Gespräche streng gegen solch eine Trennung war. „Ich bin Zionistin“, sagte sie, „Das einzige, das alle Juden in aller Welt vereinigt, ist die jüdische Religion. Deshalb darf es in Israel keine Trennung zwischen dem jüdischen Staat und der jüdischen Religion geben.“

Von da an hat sich ihre Einstellung von Jahr zu Jahr erweitert. Meiner Meinung nach folgte sie der unvermeidlichen Logik der linken Weltanschauung.

Von ihrer ursprünglichen Konzentration auf die Bürgerrechte bewegte sie sich zu den Menschenrechten im Allgemeinen. Von  dort zur Trennung des Staates von der Synagoge. Von da  zum Feminismus. Von dort zur sozialen Gerechtigkeit. Und  zuletzt zum Frieden und Kampf gegen die Besatzung. Die ganze Zeit über blieb sie eine Zionistin.

Dies war kein leichter Weg. Als sie Anfang 1974 wieder in die Knesset gewählt wurde, diesmal als Führerin einer kleinen Partei, verlor ich meinen Sitz. Ich nahm sie  einmal in meinem PKW  zu einem Treffen in Haifa mit. Auf der einstündigen Fahrt sagte ich zu ihr, dass sie jetzt als Parteiführerin im Kampf für den Frieden aktiv  werden müsse. „Lasst uns diese Aufgabe zwischen uns teilen“, antwortete sie. „Du befasst dich mit Frieden, ich mit den Bürgerrechten.“

Aber 20 Jahre später war Shula schon eine führende Stimme für den Frieden, für einen palästinensischen Staat und gegen die Besatzung.

WIR HATTEN noch etwas gemeinsam. Golda Meir hasste uns abgrundtief.

Shula  konnte, solange wie der gutmütige Levy Eshkol  Ministerpräsident war, die Parteilinie  ignorieren. Als er plötzlich starb und das Zepter an Golda weiterging, veränderten sich die Regeln schlagartig.

Golda war eine dominierende Persönlichkeit, und wie David Ben Gurion einmal über sie sagte, das einzige, in dem sie gut war, war der Hass. Shula eine junge und gut aussehende Frau mit unorthodoxen Ideen, schürte ihren Zorn. 1969  strich sie Shula von der Parteiliste. Als Shula 1973 noch einmal versuchte, zeigte Golda ihr die volle Kraft ihres Hasses: im letzten Augenblick schmiss sie Shula wieder aus der Liste heraus.

Es war  für Shula  zu spät, die ganze lange Prozedur durch zu gehen, um  eine neue Parteienliste aufzusetzen. Aber ein Wunder geschah. Eine Gruppe von Feministinnen hatte eine eigene Liste vorbereitet, völlig fertig mit allen notwendigen  Erfordernissen, aber ohne eine Chance, die Minimumschwelle zu überschreiten. Es war eine ideale Kombination: ein Führer ohne eine Parteiliste für eine Parteiliste ohne einen Führer.

Während der letzten Stunden der Zeit, die zur Zuweisung der Listen war, sah ich Shula mit einem riesigen Haufen Papier kämpfen: sie versuchte, einige Ordnung in die Hunderte von Unterschriften zu bringen. Ich half ihr  dabei.

So kam die neue Partei, später Meretz genannt, zustande und gewann drei Sitze bei ihrem ersten Versuch.

IHRE STUNDE  des Ruhms kam 1992. Meretz gewann 250 667 Stimmen und wurde eine politische Kraft. Der neue Ministerpräsident, Yitzhak Rabin,  benötigte sie für seine neue Regierung. Shula wurde Ministerin für Bildung, ein Job, den sie begehrte.

Das Problem war, dass die 44 Sitze der Laborpartei und die 12 Sitze von Meretz nicht genug waren. Rabin benötigte noch eine religiöse Partei, um die Regierung zu bilden.

Der Übergang von einem Oppositionskämpfer  zu einem Minister ist nicht immer leicht. Es war für Shula besonders schwierig, die eher eine Predigerin als eine Politikerin war. Politik –  wie Bismarcks berühmter Ausspruch war –  „ist die Kunst des Möglichen“  und Kompromisse zu machen, fiel Shula schwer.

Nichtsdestoweniger als Rabin gleich zu Beginn entschied  415 radikale islamische Bürger aus dem Land zu vertreiben, stimmte Shula dafür. Während des Protestes gegen diese Untat, gründeten meine Freunde und ich Gush Shalom. Shula gab später zu, dass ihre Unterstützung der Vertreibung  wie eine  „Sonnenfinsternis“ war.

Aber das Hauptproblem kam erst noch. Shula dachte niemals daran, ihre Meinung zu verbergen. Sie war total ehrlich, vielleicht zu ehrlich.

Als Bildungsministerin  sagte sie ihre Meinung frei. Zu frei. Jedes Mal, wenn sie ihre Meinung sagte so auch über Kapitel in der Bibel, explodierten die  religiösen Minister.

Der Höhepunkt kam, als sie ankündigte, dass in allen Schulen  die biblische Schöpfungsgeschichte durch  die Darwinsche Lehre ersetzt werden solle. Das war zu viel. Die Religiösen verlangten, dass Rabin Shula vom Bildungsministerium entlassen solle. Rabin aber war mit dem Oslo-Friedensprozess beschäftigt und benötigte die religiösen Parteien. Shula  musste also das Ministerium verlassen.

BEI IHRER Beerdigung  deutete einer ihrer zwei Söhne bei einer brillanten Rede den Verrat an, der der schmerzlichste Moment in ihrem Leben war. Alle, die dabei waren, verstanden, was er meinte, obwohl er nicht ausführlich wurde.

Als Rabin Shula  von ihrem geliebten Arbeitsplatz als Bildungsministerin entließ, kamen ihre keine Parteikollegen zu Hilfe.  Unter einander machten sie ihr den Vorwurf, töricht gehandelt zu haben. Sie hätte wissen müssen, dass wenn man sich einer Koalition mit religiösen Parteien anschließt, dies einen Preis hat. Sie hätte von Anfang an sich nicht der Koalition anschließen sollen

Meretz war Shulas Schöpfung. Parteiengründer sind gewöhnlich starke Persönlichkeiten, mit denen man nicht leicht zusammen arbeiten kann. Shulas Parteikollegen  verschworen  sich gegen sie, und  sie wurde schließlich als Parteiführerin von Yossi Sarid ersetzt, ein scharfzüngiger Politiker der Labor-Partei, der sich in letzter Zeit Meretz angeschlossen hatte. Bei den nächsten Wahlen stürzte  Meretz von 12 Sitzen auf drei ab.

Während der letzten paar Jahre war sie kaum noch  in der Öffentlichkeit zu sehen. Ich sah sie nie bei Demonstrationen in den besetzten Gebieten; aber sie hielt unaufhörlich Vorträge bei jedem  und überall, wohin sie eingeladen wurde.

IN EINER seiner häufigen vulgären Ausbrüche  sagte Rabbiner Ovadia Yossef von der Shas-Partei: „Wenn Shulamit Aloni stirbt, wird es ein Fest geben!“

In dieser Woche gab es kein Fest.  Selbst die Rechte  erkannte ihren Beitrag für Israel an. Die Meretz-Partei – jetzt mit sechs Mitgliedern in der Knesset –  tut sich gut bei den Wahlen.

Das siebte Kapitel von Salomos Hohem Lied  beginnt im hebräischen Orginaltext mit dem Ruf: „Komm zurück, komm zurück, oh, Shulamit!“  Keine Chance dafür. Auch keine Chance  mehr für das Erscheinen einer neuen Shulamit

Solche produziert man nicht mehr.

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

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DL – Tagesticker 02.03.14

Erstellt von IE am 2. März 2014

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrapp

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1.) Putin droht mit Militäreinsatz

UN und Nato berufen Sondersitzungen ein

Russlands Präsident Putin hat grünes Licht für eine Intervention auf der ukrainischen Halbinsel Krim, will einen möglichen Einsatz aber von der weiteren Entwicklung abhängig machen. Von EU und UN kommen scharfe Warnungen – und die Ukraine bittet die Nato um Hilfe.

Der Tagesspiegel

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2.) Die FDP hat nur noch sich selbst

Mit dem Wegfall der Drei-Prozent-Hürde für die Europawahl kommt kleineren Parteien ein wichtiges Mobilisierungsinstrument abhanden – denn die Spannung ist raus. Das ist vor allem ein Problem für die FDP.

Sueddeutsche

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3.) BKA-Chef Jörg Ziercke in Edathy-Affäre unter Druck

Für die Opposition ist das Maß voll: Linke und Grüne fordern ohne Wenn und Aber einen Untersuchungsausschuss zum Fall Edathy und zur Verwicklung des Bundeskriminalamtes in die Affäre. Auch die schwarz-rote Koalitionskrise ist noch lange nicht zu Ende.

WAZ

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4.) Hannemann-Prozess geht von vorne los

HARTZ IV Neue Runde im Rechtsstreit einer Jobcenter-Mitarbeiterin

TAZ

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5.) Einfach nur anders

JUSTIZ Das Europaparlament ist kein Parlament zweiter Klasse, nur weil das Bundesverfassungsgericht am Mittwoch die Dreiprozenthürde gekippt hat

TAZ

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6.) Die Barbie-Feministinnen

Debatte Sie sind jung und westdeutsch, außen Feministin, innen leider Barbie – und ignorieren die Realität vieler Frauen, die längst emanzipiert leben

Der Freitag

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7.) 16-Jährige zieht in den syrischen Heiligen Krieg

Ein 16 Jahre altes Mädchen aus Baden-Württemberg ist im vergangenen Herbst nach Syrien ausgereist, um dort einen islamistischen Kämpfer zu heiraten.

TAZ

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Hinweise nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Linke Bayern betteln

Erstellt von IE am 1. März 2014

Linkes Tollhaus – Baern

Na, ob für eine LINKE Partei im Westdeutschen Raum nicht jede Anzeige verschenktes Geld ist? Es ist erstaunlich dass es immer noch Menschen gibt welche glauben aufgrund einer Zeitungsanzeige gewählt zu werden. Wobei doch eine Jeder welcher die Jahre über, die Medien auch nur ein klein wenig verfolgt hat, unterdessen bestens informiert ist, warum es nicht lohnt diese Partei im Westen zu wählen.

So vernehmen wir jetzt die Hilferufe von fanatisierten Überbleibseln welche weder das Geld für Werbung noch über das Personal verfügen, um das entsprechende Druckmaterial dann unter die Leute zu bringen. Dieses alles wurde verspielt in der Gier in der Partei nach oben zu kommen. Nun haben einige eine bestimmte Höhe erreicht reiben sich verwundert die Augen plötzlich alleine im weiten Raum zu sein.

So stellen wir denn fest, dass die Gewerkschaftsfraktion inzwischen die Kreisverbände von Würzburg und Aschaffenburg unter ihre Kontrolle bekommen haben, die Mitglieder aber zum großen Teil verschwunden sind.  So bemühen sie nun den Spruch, dass „Die neuen Besen gut„ kehren“ nach Kräften gerecht zu werden.

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Von: Georg Liebl

 

Gesendet: Freitag, 28. Februar 2014 15:24

An: A 1 Georg

Betreff: SOS Nr. 2: Bitte um Spende für eine Anzeige zur Stadtratswahl am 16.03.2014 in Aschaffenburg.

liebe Parteimitglieder von Aschaffenburg und vom bayerischen Untermain,
liebe Interessenten,
lieber Klaus Ernst,
lieber Thomas Händel,

die Anwesenden unserer Mitgliederversammlung am 22.02.2014 waren mit großer Mehrheit der Meinung wir müssten zu den Kommunalwahlen am Bayerischen Untermain positiv öffentlich in Erscheinung treten, wenn wir schon nicht mit eigenen Listen zur Kommunalwahl antreten.

Zur Information, wer es nicht weiß: Einzig zur Stadtratswahl kandidieren einige Mitglieder auf der sogenannten freien KI-Liste. KI steht für kommunale Initiative und ist auf Aschaffenburger Ebene ein parteiübergreifendes kommunales Bündnis.

Nach längerer Diskussion waren sich die Anwesenden am 22.02.2014 einig, dass wir, d.h. Die Linke vom bayerischen Untermain wenigstens mit einer Anzeige Präsenz zeigen sollten und wollen, auch schon als Vorbereitung (wir sind noch da !)

Auf den anstehenden Europawahlkampf.

Nun ich bin am Organisieren einer Anzeige in Prima Sonntag (eine kostenlose Werbezeitung in der auch alle anderen Parteien Anzeigen platzieren). Das Organisieren ist fast abgeschlossen, ich habe sie bestellt, die Anzeige, ich warte jetzt nur noch auf den Entwurf vor dem Druck, der mir zum Korrekturlesen hergereicht wird.

Größe: 9,5 cm Breite und 8,0 cm Höhe. Rote Umrandung und eine Zeile in der Mitte mit größerem Druck in Rot; das Parteilogo natürlich entsprechend groß und auffällig.

Auflage der Werbezeitung 145000 nach deren Angabe. Sie wird kostenlos an die Haushalte verteilt.

Die Anzeige soll am Sonntag, den 09.03.2014 / eine Woche vor der Kommunalwahl/ erscheinen.

Mir ist bewusst, dass ein immer größerer Teil per Briefwahl wählt.

Eine wichtige Rolle hat in der Diskussion Anzeige ja oder nein gespielt, dass die Anzeige für uns als Linke eine wichtige Imagewerbung ist, wo wir überhaupt auf uns aufmerksam machen und uns noch inhaltlich positionieren.

Bei der Frage der Finanzierung hat sich sehr schnell ergeben, dass das vom vorherigen örtlichen Vorstand übergebene Konto zur Zeit 157,- Euro im Haben aufweist. Davon gehen ab 120,- Euro Mietnachzahlung (60,- Euro pro Monat) für angemietete Räume vom Vorgängervorstand, sodass dann nach Überweisung der 120,- Euro noch 37,- Euro auf dem Konto sind. etc. Ausstehende Überweisungen vom Landesverband Bayern ( nach Aussage des früheren Vorstandes, was wir noch nicht überprüfen konnten, da wir noch nicht den zertifizierten Zugang zu den Abrechnungsunterlagen haben) existieren möglicherweise oder auch nicht (?).

Da vom Landesverband Bayern wegen knapper Finanzlage keine Zuschüsse möglich sind, bleibt uns nur die Möglichkeit die Anzeige, die mehrere hundert Euro kostet mit Spenden zu finanzieren.

Zwei Parteimitglieder und eine Sympathisantin haben am 22.02.2014 auf der Mitgliederversammlung spontan zusammen 60,- Euro für die Finanzierung der Anzeige gespendet.

Ich bitte euch nun, soweit es euch möglich ist auch etwas zu spenden. Wir nehmen auch Spenden ab 2,- Euro an (wer einfach nicht mehr geben kann). Stärkere Schultern dürfen und solle auch Scheine spendieren.

Ich will mit gutem Beispiel vorangehen und spende, nach Prüfung meiner privaten Finanzen ein Fünftel der Gesamtkosten der Anzeige. Die Anzeige ist bei weitem noch nicht finanziert.

Ich bitte hiermit auch die Abgeordneten Klaus Ernst und Thomas Händel uns etwas finanziell zu helfen. Wir werden sie demnächst wieder bei uns in Aschaffenburg für die Linke als Referenten bei öffentlichen Veranstaltungen haben.

Alle Spenderinnen und Spender werden akribisch festgehalten und bekommen im 1. Quartal 2015 vom Landesverband Bayern eine Spendenquittung fürs Finanzamt.

Bei Spenden ab 50,- Euro fahre ich vorbei und hole sie persönlich ab (falls gewünscht).
Und denkt daran: Wenn nichts eingeht bleibe ich privat an den Kosten hängen.
Ich danke Euch schon im Vorhinein für eure Solidarität

Mit solidarischen Grüßen

Kreisvorsitzender

Georg Liebl

File:Shimogamo-Broom-M1625.jpg

Von: Georg Liebl

Gesendet: Freitag, 28. Februar 2014 11:37

An: A 1 Georg

Betreff: SOS Flyer-Verteilhilfe in WÜ Nachbarschaftshilfe / am Do., den 06.02. und Freitag, den 07.02.2014

Liebe Parteimitglieder von Aschaffenburg und vom bayerischen Untermain,
liebe Sympathisanten unserer Partei, die Würzburger Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl am 16.03.2014 brauchen dringend Hilfe beim Verteilen von Flyern.

Sie haben 20.000 geordert, die schnellstens unter die Leute (in die Briefkästen kommen müssen).

Wie ihr wahrscheinlich wisst hat es um die Einreichung einer offenen Parteiliste Streit gegeben. Eine Mitgliederversammlung dazu hat sich parteiintern mit knapper Mehrheit durchgesetzt. Für den Fall dass Die Linke wieder Sitze im Stadtrat von Würzburg erringt, was wir hoffen und wünschen, dann ist auch bei der nächsten Wahl ohne Unterschriftensammlung die Einreichung einer Kandidatenliste der Linken gesichert.

Aber die Sitze im Stadtrat von Würzburg fallen nicht vom Himmel, dafür muss in den nächsten zwei Wochen noch geworben werden.

Die Würzburger haben einen Hilferuf an mich gerichtet.

Die Würzburger brauchen dringend unsere Hilfe.

Ich fahre am Donnerstag, den 06.03.2014 und am Freitag, den 07.03.2014 nach Würzburg zum Verteilen von Flyern.

 1.    Fahrt von mir am Donnerstag, den 06.03.2014. Abfahrt um 9.00 Uhr von Leidersbach oder Aschaffenburg. Verteilung so  von ca. 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr in Würzburg.

 2.    Fahrt von mir am Freitag, den 07.03.2014 . Abfahrt von Leidersbach oder Aschaffenburg nach Würzburg.

 Am Freitag, den 07.03.2014 um 17.00 Uhr kommt Gregor Gysi zum Marktplatz nach Würzburg zum reden und Unterstützen der würzburger Parteikandidatinnen und –kandidaten. Wir sollten da um 17.00 Uhr auch dabei sein. Ich will von ca. 14.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr Flyer verteilen, hoffentlich mit Unterstützung von euch.

 3.    Fahrkosten entstehen den Mitfahrerinnen und Mitfahrern bei mir nicht.

 In mein Auto passen bequem 4 Mitfahrerinnen bzw. Mitfahrer.

 4.    Meldet euch bitte umgehend bei mir. Ich weiß es kann nicht Jede/Jeder, etliche aber doch.

 Auf eure Unterstützung hoffend

Euer Kreisvorsitzender
Georg Liebl

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Fotoquelle: Oben –

Fotoquelle: Fotoquelle: Die Linke Bayern / Creative Commons Lizens CC BY 2.0.

eigene Fotomontage DL

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Fotoquelle: Linker Besen: Wikipedia – Broom at Shimogamo Shrine, Kyoto, Japan. I took this photo and contribute my rights in the file to the public domain; individuals and organizations retain rights to images in the file.

Ich, der Urheberrechtsinhaber dieses Werkes, veröffentliche es als gemeinfrei. Dies gilt weltwe

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Nun geht Ferner in RLP

Erstellt von IE am 1. März 2014

Wolfgang Ferner legt sein Kreistagsmandat nieder
Er kann „personelle Differenzen“ nicht mehr aushalten

Jetzt also auch Wolfgang Ferner in RLP und wir sind sicher das er auf Dauer nicht nur den Kreistag, sondern auch die Partei verlassen wird. Auch wird es bestimmt nicht der letzte Austritt sein welcher von der Presse gemeldet wird da aus der Parteispitze den Mandatsträger im Bundestag die absolute Priorität auf Meinung und Recht gegeben wird. Wir werden es sicher erleben das in näherer Zukunft die Mandatsträger und einige Funktionäre ohne die entsprechenden Mitglieder dastehen.

Aber die Entwicklung hätte ein gestandener Mensch wie Wolfgang Ferner voraussehen müssen. Ist doch ein Jeder der heute noch in der Partei, ist mehr oder weniger an den herrschenden Zuständen beteiligt. Da gibt es keine Entschuldigungen, denn entweder ist man Strippenzieher oder akzeptiert alles schweigend. Wer einmal zum Landesvorsitzenden gewählt wurde kann nicht behaupten die Kritiken nicht gehört zu haben. Im Gegenteil, er hat sie wohl einfach ignoriert.

Ja, es ist ein schmutziges Geschäft, diese Politik und nicht nur ein Problem in der Linken Partei. Ein jeder welcher zuvor auch nur leidlich erfolgreich in seinen Beruf tätig war, muss schon mit Scheuklappen durch die Gegend laufen, diese Probleme auf Dauer nicht entsprechend wahr zu nehmen. Da ist es, vielleicht nicht einfacher, aber mit Sicherheit fairer im einen Beruf seine Frau oder auch Mann zu stehen.

Dort gibt es weit weniger Möglichkeiten persönlich unliebsame Personen zu diffamieren und Ruf zu morden. Dort werden gute Leistungen eher anerkannt und auch entsprechend honoriert. Dort haben nicht in Mehrzahl die in Gesellschaft zuvor versagenden die Oberhand. So zerbröselt langsam etwas was nie zusammen passte.

Wolfgang Ferner legt sein Kreistagsmandat nieder
Er kann „personelle Differenzen“ nicht mehr aushalten

Die innerparteilichen Konflikte der Linkspartei haben den Eifelkreis Bitburg-Prüm erreicht. Nachdem er das Amt des Landesvorsitzenden bereits Ende 2013 niedergelegt hat, scheidet Wolfgang Ferner nun aus dem Kreistag aus. Der 61-jährige Rommersheimer sieht dies als das Ende seiner politischen Karriere

Mit nüchternen Worten teilt die Kreisverwaltung Bitburg-Prüm mit, dass Wolfgang Ferner (Die Linke) sein Mandat als Kreistagsmitglied niedergelegt hat. Was sich hinter diesen schlichten Worten verbirgt, ist alles andere als nüchtern.

Streit hat die Partei zerrüttet. „Hauen und Stechen bei den Linken“ titelte der Volksfreund im November vergangenen Jahres, als Ferner und einige andere ihre Ämter im Landesvorstand der Partei niederlegten. Ferner sagte zur Erklärung, er wolle nicht länger „über persönliche Befindlichkeiten“ streiten.

Quelle: Volksfreund Trier >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Fotoquelle: DL/Redaktion

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DL – Tagesticker 01.03.14

Erstellt von IE am 1. März 2014

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrapp

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1.) Kleine Männer, zu hoch gestiegen

Er spricht von einem „widerwärtigen und hinterhältigen Angriff“, wettert gegen die „Medienlobby“ und jammert, dass „nicht einmal die Intimität der Familie“ gewahrt worden sei.

TAZ

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2.) BKA-Beamter musste wegen Kinderpornografie gehen

In der Edathy-Affäre steht auch das Bundeskriminalamt in der Kritik. Jetzt wurde bekannt: Auch ein hoher BKA-Beamter soll kinderpornografisches Material aus Kanada bezogen haben.

Der Tagesspiegel

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3.) Mappus und Stuttgart 21:

„Bringen Sie den Bagger rein!“

Ein Bericht des Stuttgarter Innenministeriums belastet Stefan Mappus. Als Ministerpräsident soll er der Polizei einen harten Kurs gegen Stuttgart-21-Demonstranten vorgegeben haben. Auch beim Abriss des Nordflügels preschte er gegen den Willen der Polizei vor.

Der Spiegel

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4.) Die Welt der Politprofis

SYRIEN Kommt Bewegung in die Verhandlungen, weil der Machtwechsel in Kiew die russische Regierung schwächt? Fischer und Brahimi schweigen

TAZ

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5.) Heute Rapport! Mehdorn vor BER-Bruchlandung?

Das Milliardenprojekt Hauptstadtflughafen bringt Chefmanager Mehdorn erneut in Bedrängnis. Bei einem Krisengespräch in Berlin soll er heute zu neuen Problemen Stellung beziehen. Bürgermeister Wowereit stellte sich hinter ihn, doch bei Bund und Ländern brodelt es.

FOCUS

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6.) Maas nimmt Gabriel gegen Seehofer in Schutz

Der Justizminister kann „sehr gut nachvollziehen“, dass der SPD-Chef führende Genossen über Edathy informierte. Vertrauen könnten die Koalitionäre wieder gewinnen, indem sie „ordentlich regieren“.

Die Welt

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7.) Weichgespült, teilnahmslos:

Kirchen-Sozialwort in der Kritik

Die katholische und die evangelische Kirche wollten mit ihrem Thesenpapier »Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft« eine Debatte über die gesellschaftlichen Zukunftsfragen in Gang setzen. Doch die zehn Thesen haben nun vor allem Kritik an dem Sozialwort ausgelöst.

Neues Deutschland

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Hinweise nehmen wir gerne entgegen

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