DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Archiv für März 7th, 2014

So geht der Volkskampf

Erstellt von IE am 7. März 2014

HIER stellen wir die Kämpfer vor

Ja, auch so etwas findet man im Internet. So wünsche ich mir Jugend und links. Frech und unkompliziert. So waren wir früher und sind es Viele auch heute noch. Das ist linkes Gedankentum welches auch einmal aus dem üblichen Rahmen fallen darf. Die jungen Leute haben die Nase gestrichen voll von diesen politischen Barden welche den Störchen gleich auf den Salatfeldern herumstolzieren um mit ihren Schnäbeln auf noch dümmere Salatköpfe in der eigenen Partei zu picken.

Hier einige Beispiele.

Deine Aufgabe!

Pro­pa­gan­da ist auch deine Auf­ga­be! Also un­ter­stüt­ze die LA­KL-​SKPF im Volks­kampf!

Was du zu tun hast, um die Revolution nicht zu verraten -unsere Fünf-​Fin­ger-​Taktik:

*1. Drücke kräftig auf den „Gefällt mir“-​Knopf bei Facebook. Unsere
Seite ist leicht zu finden: http://​facebook.​com/​sehrlinks. Teile auch
unsere Status­meldungen und Grafiken – denn Teilen ist kommunistisch
und der Anfang vom Ende der Herrschaft der Kapitalistenklasse!

*2. Drucke dir das Sehr Kommunistische Manifest aus und verteile es in
den Betrieben!

*3. Tritt aus allen anderen Strömungen aus und verweise auf die
schlechten Testergebnisse der anderen im großen Strömungscheck

*4. Häng‘ den Strömungscheck an Laternen und Masten auf. Vertreter
der Kapitalistenklasse kannst du gleich mitaufhängen. Und vergiss
nicht, den Strömungscheck ebenfall in den Betrieben zu verteilen!

*5. Trink das Getränk der werktätigen Bevölkerung (Bier!) und erzähle
in solchen Runden von den Taten und Leistungen der LAKL-​SKPF. Ver­
giss nicht zu erwähnen, dass Sieg im Volkskrieg und der Zusammenbruch
des Bestehenden unmittelbar bevorstehen!

Unsere 5-​Finger-​Taktik (Fünf Finger ergeben eine Faust!) ist besser
als die des SDS oder anderer Spaltpilze. Das hat die Stiftung Warentest
zusammen mit dem SKPB festgestellt. Insgesamt waren 8 Fünf​Finger-​
Taktiken im Test.

Du kannst auch unsere Banner der Freiheit und des Fortschritts verwenden:

Soziale Brennpunkte statt Parlament und Arbeiterklassenverrat!

Alternativer Listenvorschlag für Europawahl

Liebe sehr linke Linke, werte sehr kom­mu­nis­ti­sche Kom­mu­nis­tin­nen und Kom­mu­nis­ten, Ge­folgs­leu­te der Ar­bei­ter aller Län­der! In Vor­be­rei­tung auf unser De­le­gier­ten­tref­fen und wie vorab durch das ZK an­ge­kün­digt seht ihr hier den al­ter­na­ti­ven Lis­ten­ent­wurf der LAKL/SKPF. Wer nicht für ihn ist, ist gegen ihn! Ven­ce­re­mos, LAKL unido, jamas será venci­do

Quelle: Eine Verlinkung mit:

 

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Linke Austritte in Hamburg

Erstellt von IE am 7. März 2014

Über die Erziehung zur Harmlosigkeit oder:
Warum
wir aus der LINKEN austreten und trotzdem weitermachen

Da können noch so wunderbare Wahlprognosen zugunsten der Linken veröffentlicht werden, und die Partei in Hochstimmung versetzen. Das alles ändert nichts an der Tatsache das die Partei sich auf einen tiefen Abgrund zubewegt. Die Austritte nehmen zu und die Verbreitung negativer Eindrücke nehmen überhand.

Berichteten wir unter anderen am 27,02.14 innerhalb unseres Tagesspiegel über die Weigerung der Solid Gruppe von Ortenau die Partei zu den kommenden Wahlen zu unterstützen, konnten wir in den letzten Tagen aus Hamburg über den Austritt von vier Mitglieder der Jugend Solid lesen. Wenn die Jugand beginnt einer Partei den Rücken zukehren, verliert die ihre Zukunft und damit ihr Recht auf Existenz. Vom Wachstum zwecks Erreichung versprochener Ziel schweigen wir besser.

Dabei geht es unseres Erachtens sicher nicht in erster Stelle um die verschiedenen Sichtweisen oder Richtungsauffassungen in der Politik. Hier zeigt sich die mangelnde Führung, der es einfach nicht gelingen will die Menschen entsprechend abzuholen um sie dann mitzunehmen. Dieses sind typische Merkmale einer Funktionärs und obrigkeitsstaatlichen Struktur, welche insbesondere bei den Jugendlichen bitter aufstoßen.

Es wurde hier eine Partei für schweigende Mitläufer und nicht für emanzipierte Mitglieder geschaffen. Eine Partei in der Einige wenige die Richtung angeben und alle anderen gleich Lämmer hinterherhecheln. Das spürt ganz besonders die Jugend und verabschiedet sich, da sie ein völlig anderes Freiheitsgefühl leben als es von der Partei vorgelebt wird.

Über die Erziehung zur Harmlosigkeit oder:
Warum
wir aus der LINKEN austreten und trotzdem weitermachen

Der Europaparteitag der Linkspartei in Hamburg hätte kein besseres Modell für die Entwicklung der Partei DIE LINKE liefern können, die man seit einigen Jahren trotz aller Widersprüche und lokaler und regionaler Besonderheiten beobachten kann: die Fortsetzung des inhaltlichen Anpassungskurses, in diesem Fall an eine „verantwortungsvolle Europapolitik“; Realos, die trotz ihrer hehren Bekenntnisse zur Demokratie ihre Interessen kompromisslos mit den alten Methoden durchsetzen; eine machtlose und desorganisierte Partei-Linke, von der ein Teil sich stramm parteitreu von Niederlage zu Niederlage manövriert sowie von Mal zu Mal blumiger selbst belügt und deren anderer Teil mittlerweile nahezu einflusslos ist.

Für uns war bereits die Einsetzung des zentristischen Führungsduos, in dem Katja Kipping nach rechts und Bernd Riexinger nach links integrierend wirken, kein Signal für einen Aufbruch der Linkspartei, sondern für eine Fortsetzung ihres Anpassungskurses an den bürgerlichen Konsens in der Bundesrepublik – die Staatsräson – frei nach Volker Rühe: Stück für Stück geht’s besser als mit einem Bruch. Die tragenden Cliquen der Partei wollen die Regierungsbeteiligung. Sie haben sich für – und nicht gegen – ein Bündnis mit den Parteien entschieden, deren Politik das Entstehen der LINKEN überhaupt erst ermöglicht hat und die die neoliberale Konterrevolution – das bedeutsamste Projekt der herrschenden Klasse zur Wiederherstellung ihrer Macht in den letzten Jahrzehnten – politisch durchgesetzt haben. Wir wollen diesen Kurs nicht. Wir sehen keine (strategische) Option darin, das soziale Gewissen der bürgerlichen Demokratie zu spielen. DIE LINKE kann nur die Totengräberin der bürgerlichen Gesellschaft sein – oder sie ist bestenfalls bedeutungslos, schlimmstenfalls Teil des Problems. Mit riesigen Schritten geht sie auf Geheiß ihrer Gallionsfiguren letzterem entgegen.

Rot-Rot-Grüne Farbenspiele oder:
Der Wille zur Macht – DIE LINKE als strategisches Oppositionsprojekt am Ende

Quelle: Redglobe >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Author Linksjugend [’solid] / Vektorisierung von Lamento5

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Die militärische „Emanzipation“

Erstellt von IE am 7. März 2014

Gauck, Merkel die Raubritter der Neuzeit

Autorin  :   Monika Knoche

Mit der Auswahl ihres politischen Personals ist der Kanzlerin in der Tat ein Coup gelungen. Doch kaum ist das Erstaunen über die erste Bundesverteidigungsministerin etwas verflogen, da kommt eine weitere Revision auf uns zu: Deutschland gibt seine militärische Zurückhaltung auf. Ursula von der Leyen wird die Aufgabe übernehmen, Guido Westerwelles weiche Diplomatie endabzuwickeln. Wie sich die Zeiten doch geändert haben!

100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs und 75 Jahre nach Beginn des Zweiten bedarf Deutschland offenbar keiner zivilisierenden Selbstfesselung mehr. Es hat angeblich seine Lektionen gelernt: Deutschland ist nicht mehr nationalistisch, sondern freiwillig fest europäisch eingebunden. Den transatlantischen Alliierten bleibt Deutschland bei der Übernahme geopolitischer Ordnungsaufgaben verpflichtet. Das Heimatland zu verteidigen, ist längst nicht mehr alleiniges Ziel und Grundlage eigener umfassender militärischer Kompetenzen. Diese können viel effizienter im europäischen Kontext eingesetzt werden. Denn: Ein deutscher Sonderweg ist innerhalb der Nato und der Europäischen Union nicht zu befürchten, militärische Abstinenz zukünftig aber nicht mehr aufrechtzuerhalten – angesichts der gewachsenen Rolle Deutschlands in Europa und der Welt.

Kurzum: Nicht die Militärintervention, sondern die militärische Zurückhaltung gilt neuerdings als deutscher Sonderweg. Die beiden Kriegsbeteiligungen im Kosovo und in Afghanistan haben gezeigt, was unter „normal“ und „berechenbar“ zu verstehen ist. Bereits die rot-grüne Bundesregierung hat sich aus der faschistisch-rassistischen Vergangenheit „herausgekämpft“, inländische Kollateralschäden inbegriffen. Wir erinnern uns: Erst hieß es „Nie wieder Auschwitz“ (Joschka Fischer), dann fielen Bomben auf Belgrad. Danach folgte „uneingeschränkte Solidarität“ (Gerhard Schröder) mit den USA, samt Afghanistankrieg und der Vertrauensfrage als ultimativem Druckmittel. Anschließend 13 Jahre „Krieg gegen den Terror“. Seither ist ein neues Selbstbewusstsein gewachsen; Deutschland ist „erwachsen“ geworden. Die „Kultur des Zögerns“ wird aufgegeben, die „Kultur der Verantwortung“ tritt an ihre Stelle.

Das neue Deutschland: Potent, risikobereit, zupackend

Quelle: Blätter >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Bundeswehr-Fotos

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DL – Tagesticker 07.03.14

Erstellt von IE am 7. März 2014

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrapp

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1.) Der Kurier beim Zaren

Es ist ein Zufall der Geschichte: Eigentlich wollte Sigmar Gabriel nur kurz nach Moskau, um ein paar Wirtschaftsthemen zu besprechen. Und jetzt? Traf er Präsident Putin – auf dem Höhepunkt der Krim-Krise.

Sueddeutesche

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2.) Bundesregierung genehmigt sich 40 neue Mitarbeiter

Die Bundesregierung gönnt sich mehr als 40 neue Stellen an den Spitzen von Kanzleramt und Ministerien. Angeblich sei alles gegenfinanziert. Die Grünen nennen das „Trickserei“.

Sueddeutsche

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3.) Nordkoreanische Rakete kreuzt Flugbahn

von Passagierflugzeug

Die südkoreanische Regierung hat Nordkorea die Verletzung von Resolutionen der Vereinten Nationen vorgeworfen. Konkret geht es um die Gefährdung der zivilen Luftfahrt. Eine nordkoreanische Testrakete hatte zuvor eine Flugbahn zurückgelegt, die Minuten später von einem Passagierjet gekreuzt wurde.

WAZ

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4.) Dalai Lama verteidigt Homo-Ehe

Der Dalai Lama hat keine Vorbehalte gegen die Homo-Ehe. Vielmehr verurteilt das geistliche Oberhaupt der Tibeter Homophobie.

Frankfurter Rundschau

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5.) Bockhahn neuer Sozialsenator in Rostock

Linkenpolitiker erhält im zweiten Wahlgang knappe Mehrheit / Streit um Verfahren / Beschluss ermöglich Rekommunalisierung der Wasserversorgung

Neues Deutschland

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6.) Krim-Krise: Linkspartei kritisiert EU-Sanktionen

Nein zu Unterstützung für neue Regierung in Kiew / Wagenknecht: EU hat »moralisches Koordinatenkreuz verloren« / Gysi: »Völkerrecht ist nicht beliebig«

Neues Deutschland

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7.) Die Linke fordert ein Verbot „rechter“

Wunschkennzeichen

In Deutschland wütet wieder einmal die Paranoia der politisch Korrekten. Neuestes Opfer des Regulierungswahns der Linken sollen nun Wunschkennzeichen an Autos sein, die angebliche Andeutungen an rechte Parteien oder Personen erkennen lassen.

Unzensiert

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Hinweise nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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