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Archiv für März 6th, 2014

Deutsche auf Friedensmission

Erstellt von IE am 6. März 2014

Ein Missionar mit dem falschen Gebetbuch

So lesen wir doch in den letzten Wochen des öfteren: Die Deutschen sollten sich stärker in die Weltpolitik einmischen. Und wir glauben es zu spüren, sie machen es gerne, als hätten sie nur darauf gewartet wieder in aller Welt gefragt zu werden und Teutsches Wesen zu verbreiten? So ziehen sie denn aus in alle Welt die Friedenskommissare: Die Chefin nach Israel, Steinmeier nach Putin, von der Leyen nach Afrika. Sind sie doch alle sehr wichtig, auch ohne viel Wissen.

Und Einer ist besonders wichtig und sollte darum auch gesondert erwähnt werden, unser oberster aller Abnicker, der „Jockel“ Gauck. Er hält sich zur Zeit in Griechenland auf um dort verbrannte Erde zu rekultivieren, oder bekam er den Auftrag die merkelschen Daumenschrauben noch ein wenig stärker anziehen. Vielleicht bereitet er auch nur einen neuerlichen Einmarsch zur Verteidigung des Euro vor.

Interessant ist in diesen Zusammenhang der Artikel aus der Welt vom gestrigen Tag. Die Zeitung erinnert in den Zusammenhang wieder einmal an die nie gezahlten Kriegsreparationen an Athen.  Wer selber die immer wieder ins Gespräch gebrachten Orte der einstigen Nazi – Greueltaten besuchte kann sich ein Bild davon machen, von der heute noch vorhandenen Sepsis gegen deutsche Bürger außerhalb der Touristen Zentren, unter den Einheimischen.

Wobei zutreffend ist mit Geld nicht immer alles zu regeln zu können, aber dass alle, besonders die ganz dummen Sprüche auch aus der Regierung, absolut fehl am Platze sind, daran sollte man doch öfter einmal erinnern. Es muss  nicht alles in der Steigerung schlimm, schlimmer, am schlimmsten enden. Ansonsten darf sich eine Regierung nicht wundern wenn sie demnächst aus Griechenland hören: Nazis, Troika, Gauck.

Zumindest Zweifel sind angebracht, ob denn wohl hier die richtige Person auf Friedensmission geht. Ist diese doch bisher eher als Duckmäuser besonders dort aufgefallen wo Zivilcourage  nötig gewesen wäre. Und die von ihm so oft angesprochene Freiheit, wird er den Griechen genauso wenig bringen wie er sich für seine Eigene einst eingesetzt hat. Da waren Andere wohl wirkungsvoller unterwegs.  Na, aber vielleicht versucht  sich hier wieder einmal der eigene Bock als Gärtner?

Gauck in der Zwickmühle der Kriegsreparationen

Die Griechen sind sauer, weil Deutschland keine weitere Entschädigung wegen der NS-Zeit zahlen will. Präsident Gauck dürfte die Absage heute in Athen bestätigen – zugleich aber andere Gelder zusagen.

Bundespräsident Joachim Gauck wird in Griechenland sehnlich erwartet – sehr sogar. Den Deutschen hat man immer etwas zu sagen, möchte es ihnen am liebsten zuschreien, wenn sie sich denn in Sichtweite herbeibequemen: Seit 2008 ist das Land wegen der Euro-Krise auf deutsches Geld angewiesen.

Bei vielen Bürgern weckt das Erinnerungen an eine andere, noch viel schlimmere Zeit – den Nationalsozialismus. Auch damals ging es um Geld. Etwa, als die Deutschen die Griechen zwangen, die Kosten für die deutsche Besatzung ihres Landes selbst zu finanzieren. Und das auf bizarre Weise deutsch-korrekt: in Form eines Zwangskredits. Ähnlich verfuhren andere Besatzungsmächte, die Truppen in Griechenland hielten (Bulgarien und Italien). Diese Länder zahlten diese Summen dann später, nach Kriegsende, irgendwann an Griechenland zurück.

Deutschland hingegen nicht, sagt Weltkriegsveteran Manolis Glezos, der als Vorkämpfer in der Frage der Kriegsreparationen gilt und den Gauck während seines Besuchs treffen wird. Im Gespräch mit der „Welt“ zeigt er sich verbittert – nach all den Jahren vergeblicher Mühen in der Sache: Die Bundesrepublik, so glaubt er, wolle deswegen nicht zahlen, weil es „an Griechenland Rache nehmen will“.

Quelle: Die Welt >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia – Urheber blu-news.org

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Der A… gilt nicht für Linke

Erstellt von IE am 6. März 2014

„Für Rüstung, Kriege und Banken ist immer Geld da“
Gysi nennt Berliner Politik „einzigartigen Skandal“

Ja, nach Festtagen ändert sich auch die Optik ein wenig. Aber am Aschermittwoch fängt für die Linke an der Saar das närrische Treiben erst richtig an. Erlebten wir in diesem Jahr doch eine ungewöhnlich ruhige karnevalistische Zeit, ohne Gala und Revue, stellen wir heute fest dass auch dieser Abschnitt scheinbar nicht spurlos an der Partei vorübergegangen ist. Folglich halten auch wir an den Wahlspruch fest: „Und schlägt der A… auch Falten, sie bleiben doch die Alten.

Zumindest wenn wir die Reden vom gestrigen Tag aufnehmen ist es ruhiger geworden in Wallerfangen. So erzählten einige Augenzeugen von einem starken Rückgang der Besucherzahlen und Oskar muss wohl ein wenig lahm dahergekommen sein. Vielleicht geht ihm ja auch wirklich schon einiges  hinten vorbei, in der Partei?

Auch die Heringe sollen ja nicht mehr die Alten sein. Obwohl hier die Falten schwer auszumachen sind. Aber mehr als 200 Stück sollen nicht vorhanden gewesen sein. Für geschätzte 300 Besucher, der Rundfunk erwähnt 450, einige zu wenig? Früher soll die Halle auch schon mit 800 Personen überfüllt gewesen sein. So sprechen dann Besucher, die höflichen, von einer sehr geschickten Aufteilung der Tische.

„Wagenknecht, Gysi und Lafontaine wurden mit dem Steigerlied des Wallerfanger Musikvereins empfangen“ schreibt ein Kommentator und wir fragen uns ernsthaft wie hoch die denn noch hinauf wollen, kommt doch nach jedem Aufschwung auch wieder der Fall.

Wobei ein höchst unanständiger Satz in letzter Zeit immer wieder erwähnt wird. „Wer lügt, der fliegt“ hörten wir einst von den bajuwarischen Ordnungshüter Seehofer in Verbindung mit den ausländischen Mitbürgern. Wenn es denn danach ging müssten die Deutschen Plenarsäle an und für sich ziemlich verwaist sein. Oder?

Ha, dabei haben wir die LINKE Heilsarmee noch gar nicht einmal erwähnt, bis jetzt. Wenn dort alle Lügner, die Versprecher einer besseren Zukunft und Andere, nach Hause geschickt würden, könnte doch endlich Politik gemacht werden. Aber vor jeder Wahl und auch an jedem Aschermittwoch die gleichen Versprechungen zu verbreiten und diese dann nicht einzuhalten, ist doch in etwa so wie die wundersame Brotvermehrung aus der Bibel im Verhältnis mit den zu wenigen Heringen, also einen Halben für Jeden, ja ober eben letztendlich doch für den A……

Der Bericht der Aktuellen Stunde: >>>>> HIER <<<<<

„Für Rüstung, Kriege und Banken ist immer Geld da“
Gysi nennt Berliner Politik „einzigartigen Skandal“

Zumindest beim Kampf gegen das Kapital und den politischen Gegner passt zwischen Oskar Lafontaine und Gregor Gysi kein Blatt Papier. Bei einem der ersten gemeinsamen Auftritte nach ihrem Streit 2012 holten sie beim Aschermittwochstreffen der Linken in Wallerfangen vor 500 Gästen zum Rundumschlag aus.

Gysi knöpfte sich zunächst CSU-Chef Horst Seehofer vor. Dessen auf Zuwanderer gemünzte Parole „Wer betrügt, der fliegt“ kommentierte Gysi mit den Worten: „Ich weiß gar nicht, warum er den halben Bundestag entlassen will.“ Das Einzige, was die große Koalition bisher hinbekommen habe, sei eine „drastische Erhöhung der Diäten“. Angela Merkel mache Politik für Konzerne und Banken. „Für Rüstung, Kriege und Banken ist immer Geld da, für Bildung nicht“, erboste sich Gysi. Deutschland habe den größten Niedriglohnsektor Europas; dass die Bundesregierung nichts dagegen unternehme, sei ein „einzigartiger Skandal“.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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DL – Tagesticker 06.03.14

Erstellt von IE am 6. März 2014

Direkt eingeflogen mit unserem Hubschrappschrapp

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1.) Die Mittelschicht wollte es so

Wieder wird die angestellte Mittelschicht geplündert. Finanzminister Schäuble will einen ausgeglichenen Bundeshaushalt produzieren – und bedient sich bei den gesetzlichen Krankenkassen.

TAZ

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2.) Umfrage: Linke so stark wie seit drei Jahren nicht

Rot-rot-grüne Parteien erreichen zusammen nur 43 Prozent / Große Koalition verliert / Linken-Wähler überdurchschnittlich oft für Abschaffung der Sperrklausel

Neues Deutschland

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3.) Die Linke nimmt Kurs auf Europa

Die Partei um Gregor Gysi lud zum politischen Aschermittwoch auf ein Ausflugsschiff in Passau. Groß in Fahrt kamen die Genossen dabei aber nicht.

Mittelbayrische Nachrichten

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4.) Mein Kampf für die Russen

KRIM Freiheit ist ein westlicher Wert, sagen Wladimir Kaminers russische Freunde, günstige Kredite und bezahlbare Wohnungen seien wichtiger als ein Land ohne Krieg

TAZ

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5.) Regierung tolerierte jahrelang „Steueroase GIZ“

Brutto ist gleich netto: Jahrelang zahlten viele GIZ-Mitarbeiter keine Steuern auf ihre üppigen Einkommen. Das Bundesfinanzministerium kannte das Problem bereits seit 2008, blieb aber untätig.

Die Welt

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6.) US-Geheimdienst CIA

soll Senats-Mitarbeiter ausgespäht haben

Der US-Geheimdienst CIA wird Medienberichten zufolge verdächtigt, Mitarbeiter eines Überwachungsausschusses im Senat ausgespäht zu haben. Der Auslandsspionagedienst lasse intern untersuchen, ob seine Agenten Computer von Assistenten der Senatoren angezapft habe.

WAZ

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7.) Öffentliche Rügen der Fraktionen sind tabu

Mehr als 80 Millionen Euro kassieren die Bundestagsfraktionen der Parteien pro Jahr. Wohin das Geld fließt, prüft der Bundesrechnungshof. Über das Ergebnis schweigt er sich aus.

Stern

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Hinweise nehmen wir gerne entgegen

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