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Archiv für Dezember 9th, 2011

Das Würgen beim M

Erstellt von IE am 9. Dezember 2011

Kotzen gegen die Ehrlosigkeit: Würgen mit M

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/20/Civo.jpg

Ach wie gut schmeckt das Frühstück beim Lesen solcher Kolumnen. Eine Kleine nur wirklich ganz kleine „Realsatire“ beschäftigt sich heute mit dem Würgen, ja richtig, in der Umgangssprache sagen wir auch Kotzen dazu.

Hier die paar Zeilen aus der TAZ zitiert:

„Kotz, würg, brech. Ein neues Virus geht um in Deutschland , der W-Virus. W wie Würgen. Ausgelöst wurde der W-Virus durch die Ms, jene zwielichtigen Gestalten der deutschen Wirtschaft, die sich immer noch in die Öffentlichkeit wagen: Maschmeyer, Middelhoff, Mehdorn – Manager, die ein sofortiges Magenentleeren bei allen Beobachtern hervorrufen, wenn sie, wie gestern geschehen, in den Nachrichten auftauchen, weil sie um ihre angebliche Ehre kämpfen, obwohl sie längst alles verloren haben, was nach landläufiger Sitte als bürgerliche Ehre bezeichnet werden kann. Die armen Ms aber fühlen sich verkannt, verletzt und unverstanden, und an der Stelle würden wir diese….. diese….. Ms gerne schwer beleidigen, was wir aus juristischen Gründen leider nicht dürfen, um diesen ebenso vermögenden wie klagefreudigen Subjekten nicht auch noch die Gelegenheit zu geben, sich an uns zu bereichern. Was sie getan haben weiß sowieso jeder, und am Ende wird das Urteil einhellig und vernichtend ausfallen. So lange kotzen wir kraftvoll, um zu zeigen, was wir von den ekelerregenden Ms halten: gar nichts.

Wie einem beim Lesen solcher Zeilen noch das Frühstück schmecken kann werden manche fragen und darauf kann es nur eine Antwort geben: „Wir waren einmal Mitglieder in der LINKEN“. Und da gibt es reichlich Gründe warum bei ehemaligen Mitgliedern so ein kleiner Artikel keinen Schaden im Magen mehr anrichten kann.

Auch der Buchstabe M frischt hier einige Erinnerungen auf. M -wie Möchtegern, oder auch Innen! Zu viele von dieser Sorte und es gibt Mitglieder in Berlin bei denen die Angst umgeht aufgrund Dieser, mit der Partei bald unter die 5 % Marke zu fallen. Unter 5 % heißt, wir bedienen uns ja hier der Umgangssprache, Mauerbauer aus Ost und West 2% hier im Land. Noch nicht einmal der rechte Schotterstreifen am Straßenrand der Gesellschaft.

M wie Müller, ein Urgestein in der Schiedskommission als Pet von Richters Gnaden? Oder wer erinnert sich nicht immer wieder gerne an Müllers-Mühle?
Middelhoff einst Manager bei Bertelsmann! Bertelsmann mit „B“ wie Bierbaum.

Im übrigen, der Link oben: „Taz zitiert“ führt auf ein schönes Bild welches zum Artikel passt!

Hier ist aber nun wirklich Schluss. Der Rest wird mit Kaffee hinuntergespült.

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Grafikquelle    :

Lejos del civo

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D. Bartsch im Interview

Erstellt von IE am 9. Dezember 2011

„Ich kann das nicht mit ansehen“

Datei:Dietmar Bartsch.jpg

Nachrichten kann man sich nicht aussuchen. Sie kommen oder sie bleiben aus. Manchmal passen aber einfach kleine Teilchen zusammen und werden zu einem Stück. So lesen wir heute ein ausführliches Interview mit Dietmar Bartsch. Nach dem Artikel von gestern, es passt einfach.

Aber was sollen die vielen Worte? Lest einfach selber:

Herr Bartsch, Sie wollen 2012 als Parteivorsitzender der Linkspartei kandidieren. Warum?

Weil die Linke hinter den politischen Erfordernissen und ihren Möglichkeiten zurückbleibt. Weil wir im zurückliegenden Wahljahr viele unserer Ziele nicht erreichten. Weil die Mitgliederzahlen rückläufig sind und wir in den politischen Debatten zu wenig vorkommen. Und weil ich glaube, gemeinsam mit anderen die Linke wieder auf die Erfolgsspur führen zu können.

Was können Sie besser als Gesine Lötzsch und Klaus Ernst?

Bei der Erklärung meiner Kandidatur habe ich gesagt, was ich machen will, und auch gesagt, dass ich einiges anders machen will.

Anders gefragt: Was haben Lötzsch und Ernst falsch gemacht?

Im Mai 2010 lagen wir bei den Umfragen zwischen elf und zwölf Prozent, jetzt zwischen sechs und neun. Das ist eine Tatsache. Das ist jedoch keine Entwicklung, die man Gesine Lötzsch und Klaus Ernst allein aufladen kann, ich bin für diese Situation auch mitverantwortlich. Wir haben in den letzten anderthalb Jahren schlicht nicht die Themen und unsere Antworten in die Öffentlichkeit gebracht.

Welche Themen wären das?

Mindestlohn, Millionärssteuer, Kampf gegen Hartz IV, armutsfeste Renten und keine Rente erst ab 67, raus aus Afghanistan, solidarische Gesundheits- und Pflegepolitik waren und sind Erfolgsthemen. Zukünftig sollte eine zentrale Forderung der Linken die Rückgewinnung des Öffentlichen sein. Das heißt: Energie, Wasser, Infrastruktur, Kultur, Gesundheit müssen für alle erschwinglich sein und dürfen nicht dem Profitstreben unterliegen. Auch die Banken gehören unter öffentlich-rechtliche Kontrolle.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :   Dietmar Bartsch, General Secretary of the German political party Die Linke

Quelle http://archiv2007.sozialisten.de/service/download/fotos/bartsch/index.htm
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