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Archiv für September 14th, 2011

Saar kämpft um Mitglieder

Erstellt von DL-Redaktion am 14. September 2011

Die Linke kämpft um mehr Mitglieder, so lesen wir in der Saarbrücker-Zeitung und wir geraten in Panik. Wir bekommen Angst da wir uns fragen wo dieser Kampf denn ausgetragen wird. Werden wir unbeteiligten Bürger da mit hineingezogen, oder mag es uns gelingen diesen kriegerischen Auseinandersetzungen irgendwie auszuweichen.

Wen wird die Linke ins Feld schicken? Wird es gelingen die Brigaden aus Saarlouis zu mobilisieren um es dem begnadeten Feldherrn Schumacher zu ermöglichen seine letzte Schlacht für die Partei zu schlagen. Wir werden es erfahren, da seine im Internet tätige Sprechblase Biefeld auch hier sicher als Kriegsberichterstatter anwesend sein wird.

Ist es doch ein im Westen nur allzu bekanntes Problem mit den Mitgliedern. Hatte man noch zu den Listenaufstellungen und innerparteilichen Wahlen alles heran gekarrt was eben  noch zu bewegen war, damit Listen und Wahlen auch im Sinne der Macher ausfielen. So wurden diese Sympathisanten nach den Wahlen natürlich nicht mehr gesehen und mit der Begründung die Beiträge nicht bezahlt zu haben, aus den Listen gestrichen. So einfach geht das Manipulieren und so umgeht man peinliche Erklärungen.

Muss die Linke um Neu Mitglieder kämpfen besagt dieses aber auch, dass diese nicht freiwillig  rekrutiert werden können. Es ist so ähnlich wie beim Militär auch dort wird  nur das gewöhnliche Fußvolk die Klingen kreuzen während die Brandstifter ihre Zeit im Sessel oder am Pool verbringen. Da reichen dann auch die in den Straßen verteilten Werbepresente wie Lyoner Ringe, ein Karlsberger, oder die berühmten Maggiwürfel nicht aus.

So stellen wir uns doch vor, wie ganze Brigaden von Krieger unter dem Schlachtruf “Wir wollen mehr Mitglieder haben” lärmend durch die Straßen ziehen und alle Schwenker einfangen die nicht schnell genug auf die Bäume kommen, um diese anschließend zu Schulungen und Fortbildungen schleifen zu können. Nach erfolgter Gehirnwäsche werden diese dann ebenfalls auf die Mitbürger losgelassen. Überhaupt, Mitglieder sollen politisch geschult und fortgebildet werden? Haben wir das nicht gerade erst hinter uns gelassen ? Die eigene Meinung sollte am besten ein jeder für sich Schulen indem er Berichte liest welche nicht aus der eigenen Partei kommen. Das öffnet den geistigen Horizont. Soll ihnen von der Partei das Heben der Faust über den Kopf hinaus beigebracht werden um jedermann zu zeigen: “Seht alle her, ich habe mein Hirn nicht im Kopf sondern in der Faust”.  Eine wahrlich schlagende Argumentation innerhalb einer selbsternannten Friedenspartei.

Hier der Bericht aus der SZ:

Ganz oben auf der Tagesordnung der Partei stehe auch ein weiteres Ziel: „Wir wollen mehr Mitglieder haben.“ Bislang zählt der Kreisverband 920. „Das ist zu wenig. Wir wollen mehr Saarbrücker mit Informationen aus erster Hand informieren.“ Deshalb soll die Mitglieder-Offensive auch Schulungen und Fortbildungen zur Politik der Linken für aktuelle Mitglieder der Partei beinhalten.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Abgelegt unter L. Saarland, P. DIE LINKE | 35 Kommentare »

Eingliederungsvereinbarung

Erstellt von UP. am 14. September 2011

Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für
Arbeit (IAB), Wolfgang Braun, 13.09.2011 09:55

Eingliederungsvereinbarungen für Arbeitslose zu wenig individuell

Arbeitsvermittler müssen mit allen Arbeitsuchenden sogenannte Eingliederungsvereinbarungen abschließen. Der Gesetzgeber wollte damit erreichen, dass die Arbeitslosen besser in den Vermittlungsprozess einbezogen werden. Fördern und Fordern ist in den Eingliederungs-
vereinbarungen aber häufig nicht ausbalanciert, geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. „Die Kundenpflichten werden häufig konkret, die Leistungen der Einrichtungen eher vage benannt“, stellen die Arbeitsmarktforscher fest.

Nicht selten werde die Anzahl der Bewerbungen festgelegt, die der Arbeitsuchende zu erbringen hat. Zur Anzahl der Vermittlungsvorschläge gebe es jedoch meist keine konkreten Angaben. „Insgesamt folgen die Inhalte der untersuchten Eingliederungsvereinbarungen standardisierten Mustern und lassen einen individuellen Zuschnitt auf die Kundinnen und Kunden vermissen. Sie basieren zudem meistens nicht auf einem gemeinsamen Prozess der Zielfindung“, schreiben die Autoren der IAB-Studie. Mit der Betonung der Kundenpflichten und möglicher Sanktionen folge die Umsetzung der ingliederungsvereinbarung eher einer bürokratischen Logik als der einer kundenorientierten Dienstleistung, so das IAB. Zudem würden die Studienergebnisse zeigen, dass viele Vermittlungsfachkräfte die Rechtsverbindlichkeit der Vereinbarung nicht deutlich genug erklären.

Die Mehrheit der Vermittler sieht das Instrument der Eingliederungsvereinbarung grundsätzlich positiv. Die gegenseitige Vereinbarung verpflichtender Aufgaben sei nützlich und könne auch den Arbeitslosen dienen. Andere halten dies bei vielen Arbeitslosen nicht für nötig: Ein Drittel der Vermittler in den Arbeitsagenturen äußern sich laut IAB-Studie kritisch zur gesetzlichen Pflicht, mit allen Arbeitsuchenden
Eingliederungsvereinbarungen abschließen zu müssen. Von den Vermittlern in den Jobcentern, die für Arbeitslosengeld-II-Empfänger zuständig sind, lehnen 15 Prozent das Instrument Eingliederungsvereinbarung ab.

Die IAB-Studie im Internet: http://doku.iab.de/kurzber/2011/kb1811.pdf

Abgelegt unter Arbeitspolitik, HARTZ IV | 3 Kommentare »

Mitgliederbefragung RLP

Erstellt von Bernd Wittich am 14. September 2011

Information des
Landesvorstandes an die
Mitglieder der LINKEN
RLP | 13. September 2011

Zur Mitgliederbefragung

„Liebe Genossinnen und Genossen, gestern wurde an Teile der Mitglieder der LINKEN RLP eine Mail mit einer “Mitgliederbefragung” verschickt. Die Landesgeschäftsstelle hat davon rechtzeitig Kenntnis erhalten und wurde um Unterstützung ersucht.

Der Landesvorstand freut sich über diese Initiative unseres Parteimitgliedes, dem Psychologen Dr. Liborio Ciccarello. Wir bitten die Mitglieder sich an der Befragung zu beteiligen. Damit könnt Ihr die Qualifizierung unserer Parteiarbeit unterstützen. Wir, der Landesvorstand, sind schon gespannt auf eure Meinungen.

Der Landesvorstand hat weder auf die Nutzung, noch die Verwendung der weitergegebenen Daten Einfluss. Das ist so gewollt, denn wir möchten die selbständige und selbstorganisierte Arbeit der Parteibasis stärken.

Elke Theisinger-Hinkel / Wolfgang Ferner
Landesvorsitzende“

IMPRESSUM
Der Newsletter kann unter:
mitgl-info@die-linke-rheinland-pfalz.de abbestellt werden.
Der Newsletter ist die Mitgliederinformation des Landesverbandes der LINKEN Rheinland-Pfalz.
Presserechtlich verantwortlich für den Inhalt sind die Landesvorsitzenden:

Elke Theisinger-Hinkel und Wolfgang Ferner
Rochusstr. 10-12
55116 Mainz

**************************************************************

Die Landespartei und ihre politische Führung zur aktuellen Mitgliederbefragung eine verpasste Chance zur Unterstützung und Aufklärung

Eine politische Führung ist Willens und fähig die politischen Prozesse, Erfolge und Niederlagen qualifiziert einzuschätzen.

Eine solche Leistung ist der Landesvorstand seit 6 Monaten den Parteimitgliedern schuldig, es gibt keine qualifizierte Einschätzung und keine Schlussfolgerungen der verlorenen Landtagswahl.

Wer sitzt am Drücker, um Infos des LaVo in die Partei zu posten – Elke Theisinger-Hinkel. Wer legitimiert diese Postings – der Landesvorstand?

Genossin Theisinger-Hinkel ist eine fleißige Genossin. Das steht nicht in Frage! Aber sie verkörpert auch die POLITIK DER IGNORANZ. Was nicht in die eigenen Ambitionen passt wird nach Kräften ignoriert, blockiert, ausgesessen… Das hat das ehemalige Juso- Vorstandsmitglied mit ihrer Weggefährtin Andrea Nahles bis heute gemeinsam. Nur: DIE LINKE ist für diese üblen Agenda-SPD-Praktiken der Mitgliedermanipulation die falsche Partei.

DIE LINKE und deren Landespartei in RLP sind nach wie vor in einer schwierigen Situation. Wir haben verfeindete Lager, einst waren heute zerstrittenen GenossInnen WeggefährtInnen bei der Niederhaltung basisdemokratischer Kräfte. Sie haben sich insbesondere zerstritten, weil es nicht genug Posten, Mandate und aussichtsreiche Jobs für alle gab. Sie sind aber gemeinsam und gegenseitig Mitwisser ihrer antidemokratischen Praktiken. Deshalb fürchten sie jede Analyse der Niederlagen und der Schwächen der Landespartei. Sie sind sich noch uneins über die Führungsansprüche in der Zukunft, sie sind sich eins im Beschweigen ihrer gemeinsamen Mitverantwortung für den heutigen Zustand der Landespartei.

Noch ist keines der Lager allein stark genug, um die Partei wieder allein in ihren Besitz zu nehmen. Noch gibt es keine starke aktive Basis, die der Postenjägerei, den undemokratischen Praktiken und dem Mittelmaß ein Ende bereitet.

Ich nehme meine demokratischen Rechte als Parteimitglied in Anspruch, um deutlich meine Meinung zu sagen, nämlich, dass viele der heutigen Spitzenakteure nicht die Zukunft der Partei sind. Ich nehme mein demokratisches Recht in Anspruch, zu sagen, dass bestimmte GenossInnen auf dem kommenden Landesparteitag nicht das erneute Vertrauen der Partei verdienen.

Am 12. September wurde gepostet:

„Liebe Genossinnen und Genossen, heute wurde über einen uns nicht bekannten Verteiler an Teile der Mitglieder der LINKEN RLP eine Mail mit einer “Mitgliederbefragung” verschickt.
Der Landesvorstand weißt darauf hin, dass diese Mail nicht vom Landesvorstand aus initiiert wurde und somit auch keinen offiziellen Charakter besitzt.

Der Landesvorstand hat weder auf die Nutzung, noch die Verwendung der weitergegebenen Daten Einfluss. Die offiziellen Mitteilungen und Informationen des Landesvorstandes sind immer an der Versende-Email-Adresse und dem Aussehen zu erkennen und sind stets mit dem Impressum
des Vorstandes versehen.
Elke Theisinger-Hinkel / Wolfgang Ferner
Landesvorsitzende“

Dieses Posting hat keinerlei Autorisation durch einen Beschluss des Landesvorstandes, es ist eine „Klarstellung“ der Landesvorsitzenden Theisinger-Hinkel und Ferner. Angemessener wäre es gewesen, eine solche Befragung politisch zu unterstützen.

Wie lange wollen sich die Parteimitglieder von diesen Persönlichkeiten noch am Nasenring führen lassen?

Der Psychologe Genosse Dr. Liborio Ciccarello hat dankenswerter Weise eine Umfrage zur Analyse der Mitgliedermeinungen zur Wahlniederlage vorbereitet. Die Landesgeschäftsstelle wurde um Unterstützung gebeten, Reaktion NULL. Mitgliederinitiativen landen mit solch einer ignoranten Denkweise von Führungspersonen im Posteingang der LGS in Gestalt eines großen Papierkorbes.

Die Landesvorsitzenden haben offensichtlich kein Interesse an der Meinung der Mitglieder. Das ist das Gegenteil von politischer Führung. Offensichtlich haben wir kleine Despoten, die die Partei als ihr Eigentum betrachten und Angst haben ihre Kontrolle, ihre Manipulationsmöglichkeiten über die Mitglieder zu verlieren.

Wir bitten alle Mitglieder sich an dieser Befragung zu beteiligen und zwar aus allen Lagern! Zur Umfrage geht es hier: Es versteht sich von selbst, dass es eine wissenschaftlich und politisch korrekte Auswertung im Interesse der Partei geben wird.

Es gibt im Programm und der Satzung der Partei keinerlei Aussagen, die Mitgliedern ein solches Engagement im Interesse der Partei verbieten. An der Partei interessierte Mitglieder unterstützen diese Initiative, denn mit dieser Befragung werden keine einseitigen Strömungs- oder Lagerinteressen bedient.

DIE LINKE braucht qualifizierte Analysen um politisch erfolgreicher zu sein. DIE LINKE muss ihre Mitglieder hören und beteiligen, nicht nur die gewählten Funktionäre und Apparate. Der Landesvorstand oder andere Gremien haben kein Monopol auf die innerparteiliche Meinungs- und Willensbildung!

DIE LINKE braucht keine Landesvorsitzenden, die eine „blinde Partei“ vorziehen, um sich ihrer politischen Verantwortung nicht stellen zu müssen.

Seufzer des Tages: „Warum hat diese Partei noch Mitglieder, es wäre so schön, wenn…“

Bernd Wittich Ludwigshafen, 13. September 2011
Dipl. Phil. Bernd Wittich
Hochdorferstr. 2 - D-67127 Rödersheim-Gronau
Tel. 06231-98812 - Fax 06231-98846 - D1 01701827952 Skypekontakt auf Nachfrage.
Fax & Fon Rufnummer via T-Online: +4932223742158
E-Mailgröße bis 50 MB
Bernd.Wittich@t-online.de
E-Postbriefe mailto:Bernd.Wittich@epost.de

**************************************************************

Elke-Theisinger Hinkel dementiert jegliche Einsichtsfähigkeit


—Ursprüngliche Nachricht—
Von: <elke.theisinger-hinkel@die-linke-rheinland-pfalz.de>
An: <Bernd.Wittich@T-Online.de>,<landesvorstand@die-linke-rheinlandpfalz.
de>,<wferner@ferner.de>
Betreff: RE: Information des Landesvorstandes an die Mitglieder der LINKEN RLP | 13.
September 2011 - Zur Mitgliederbefragung https:/
/ww2.unipark.de/uc/linke_rlp_studie_2011/
Datum: 13. Sep 2011 15:48

Hallo Bernd,

auch ihm Namen von Wolfgang fordere ich dich auf, sofort aber bis spätestens 15.09.2011 12 Uhr ein Dementi deiner Email an den gleichen Verteiler zu senden, der auch die erste (unten stehende) Mail bekommen hat. Falls dies in dieser Frist nicht von dir erledigt wird, werden wir eine Anzeige wegen Urkundenfälschung gegen dich in die Wege leiten.

Gruß Elke
Landesvorsitzende
DIE LINKE. Rheinland-Pfalz
Telefon 0631-3703437
Fax 0631-3703438
Mobil 0177-6112473

ERFREULICH

Unsere Landesvorsitzenden lesen die E-Mails der Mitglieder und antworten sogar

Hallo Wolfgang und Elke,

nix Dementi, einfach mal nachdenken, was eurer Job ist und die Mail bis zu Ende lesen. Sie hatte nämlich ein Impressum, ihr Lieben. Am besten ihr macht euren Ignorantenclub zu, dennoch, ganz nett von Euch, dass Ihr auch mal eine Reaktion fertig bringt. Euer Posting war ja wohl eine Privataktion, einen Vorstandsbeschluss gibt es nicht. Alleinherrscher braucht diese Partei nicht! Mein Vorschlag, ihr macht mal Nägel mit Köpfen und zeigt mal Respekt vor Mitgliederaktivitäten und Interesse an der Partei, es ist ja nicht zu spät. Noch kann ja der repräsentative Charakter einer solchen Studie gesichert werden. Es ist sicher richtig, Liborio Ciccarello zu sagen, es wäre anders vielleicht (?) bessser gegangen. Klar dürfte auch sein, neues Vertrauen muss erst wachsen, auf allen Seiten. Da ist es besser zweimal nachzudenken, bevor etwas namens der Führung - Landesvorstand - gepostet wird. In der Sache geht es in der Tat aber auch darum, keinerlei Einfluss Dritter auf das Fragensetting zuzulassen. Entweder eine wissenschaftliche Reflexion oder eben nicht… Ohne das Gesicht zu verlieren kann ja - nach erfolgter Verständigung - den Mitgliedern das Einverständnis mitgeteilt werden. Die Angaben der Personendaten und der Mailadresse sind freiwillig. Die Einhaltung des Datenschutzes ist die Verpflichtung der Bearbeiter der Daten und primär keine Frage der technischen Lösungen.

Es ist leider verfehlt die Satzung zu bemühen. Eine Mitgliederbefragung ist kein “Mitgliederentscheid”, über eine “Befragung” sagt die Satzung nichts. Ansonsten würde ich meine Kraft darauf konzentrieren, endlich im Landesvorstand Mitgliederverbundenheit und Sachkunde einziehen zu lassen und den LaVo-Mitgliedern würde ich empfehlen, es sich zu verbitten, dass die Vorsitzenden im Namen des Landesvorstandes Postings produzieren, die sie nie im Landesvorstand beraten haben. Es wäre ja auch möglich gewesen, den Autor zu kontaktieren und sich das Anliegen vorstellen zu lassen. Eine Klarstellung ist freilich möglich, aber ist sie für die Partei hilfreich? Ich habe auf dem LPR und in der Sitzung der KV-Vorsitzenden deutlich dargelegt, dass unser Wissen über die Meinungen, Haltungen der Parteimitglieder und die Einschätzung der Ursachen der verlorenen Wahl professionellen Ansprüchen nicht genügt. Bei uns regiert meistens die bloße Phrase. Da macht sich ein Wissenschaftler auf eigene Kosten auf, für die Partei etwas zu leisten und was geschieht, Boykott. Selbst hätte ja der LaVo die Möglichkeit lange gehabt, selbst aktiv zu werden und die Fachkompetenzen der Mitglieder dafür zu nutzen. Was geboten wird, ist politisch und persönlich motivierte Ignoranz.

Immerhin scheint es ja eine Qualifiaktion zu geben, nämlich die anwaltliche, um mal fix mit Klagen zu drohen,  bis demnächst,

Bernd Wittich

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Das Sozialticket Herne

Erstellt von DL-Redaktion am 14. September 2011

In Herne wird zur Zeit sehr intensiv über ein soziales Ticket des VRR debattiert.  Dieses Ticket soll nach Auffassung der Stadtverwaltung für einen Preis von 29,90 € verkauft werden. Rainer Kielholz hält dagegen einen Preis von 15 € für angemessen und begründet dieses durch folgende Überlegungen in Form einer Kostenkalkulation.

Zwei selbständige Taxifahrer stehen kurz vor Feierabend an den vorderen Stellen am Hauptbahnhof.

Der Zufall will es, dass bei einer Kostenkalkulation nach Vollkosten beide den gleichen Kalkulationsansatz haben. Benzinkosten, Abschreibungen, Reparaturen, Steuern, Versicherung,  Miete, Verwaltungskosten.

Dividiert man die Gesamtkosten (angenommen 34.500 €) durch die geplante Jahres-km-Leistung (hier 50.000 km), kommt man auf einen kalkulierten km-Preis von angenommen 0,69 €/km. Nach Herner Ortsrecht sind ihm vom Taxameter 1,50 €/km und ein Einschlag von 2,50 € innerstädtisch erlaubt.

Im Ganzen heißt das: Jeder Taxiunternehmer hat 25.000 km x 1,50 je km = 37.500 € zuzügl. x Grundbeträge an Umsatz.

Es kommt ein potenzieller Fahrgast aus dem Bahnhof und sagt dem ersten Taxifahrer, dass er nach Wuppertal müsse, hat aber nur noch 50 €. Dieser rechnet schnell nach: nach Herner Ortsrecht stehen ihm 77,50 € bei einer Wegstrecke nach Wuppertal zu, wenn er aber nach seiner Kalkulation geht, müsse er schon 100 km x 0,69 verlangen, sonst mache er einen Verlust. Er lehnt die Fahrt ab, was er ja darf.

Der zweite rechnet schnell nach und bedeutet dem Fahrgast: einzusteigen, ich fahre Sie nach Wuppertal. Er hat so schnell gerechnet, dass ihm nach dieser Fahrt schnell mal 30 € positiver Erfolg beschieden wurde.

Ja richtig. Dadurch, dass er diese Fahrt annahm, spricht die Deckungsbeitragsrechnung von einer Abdeckung der fixen Kosten hier in Höhe von 30 €. Warum? Der Taxifahrer überlegt: ich fahre hin und zurück 100 km und habe dadurch 15 € Benzinkosten. Wenn ich noch ca. 5 € für Abschreibungen und Reparatur dazurechne, zahlt der Fahrgast mir über den Selbstkostenpreis von 20 € (variable, verbrauchsbedingte Kosten), noch 30 € zur Abdeckung der fixen Kosten oben drauf. Er hat zwar nach dem Vollkostenprinzip nicht 69 € hereingeholt, aber dennoch seinen möglichen Verlust oder auch negativen Erfolg reduziert.

Denn wäre er ebenso wie der erste nicht nach Wuppertal gefahren, was wäre denn passiert?

Die Verwaltungskosten, wie Steuern, Versicherungen und auch die Miete hätten keine Teilabdeckung erfahren. Das ist ein feststehender Selbstkostenaufwand welcher unabhängig von jeglicher Leistung Als Fixum anfällig ist.

Dadurch, dass ein zusätzlicher Fahrgast gefahren wurde, ist dieser Beitrag von 30 € zur Deckung der fixen Kosten und dadurch zur möglichen Reduzierung des Verlustes und Erhöhung des Gewinn entstanden.

Beim zweiten Taxifahrer ist also kein Verlust zu verzeichnen. Im Gegenteil.

Diese Art von Kalkulation ist auch beim ÖPNV in Verbindung mit dem Sozialticket anzusetzen.

Die Fixkosten aus der Kostenkalkulation bleiben. Es wird in kein zusätzliches Fahrzeug investiert, aufgrund der Daseinsfürsorge wird auch kein Fahrzeug veräußert. Es wird kein zusätzliches Personal zu rekrutieren sein. Es werden Plätze besetzt welche ansonsten leer blieben. Was marginal zu den sprungfixen Kosten gerechnet werden kann sind die Druckkosten für die Sozialtickets.

Wenn also, auch bei der HCR, mehr Fahrgäste mit Sozialticket für 15 € einsteigen, wird diese Größe den Verlust der HCR minimieren, da leere Plätze für 15 € besetzt werden und jeder besetzter Platz den Haushalt der Stadt Herne entlasten.

Einen Ticketpreis von 29,90 € wird für die meisten Anspruchsberechtigten nicht  aufgebracht werden können und diese werden es vorziehen ihre Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen was dann nicht zu einer Reduzierung der Verluste beitragen würde.

Ein jeder der gegen die Einführung eines Sozialtickets für 15 € mit der Argumentation operiert wird, dass man das nicht könne, da es ein Zuschuss-Geschäft für die Kommunen sei,  handelt als Entscheidungsträger betriebswirtschaftlich unverantwortlich, von der sozialen Verantwortung ganz zu schweigen…..

Rainer Kielholz

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Der Ozean-Raub-Bau

Erstellt von UP. am 14. September 2011

Liebe Freundinnen und Freunde,

Unsere Ozeane werden zerstört — Tiefseeschlepper zerpflügen unsere Meeresböden und hinterlassen ausgedehnte Ödnis. In 48 Stunden findet ein wichtiges UN-Treffen statt — es könnte der Wendepunkt im Kampf gegen die sinnlose Ozeanzerstörung sein, aber nur, wenn genug von uns sich jetzt dafür einsetzen. Unterzeichnen Sie hier und leiten Sie die Email weiter:

Unsere Ozeane werden systematisch zerstört und uns bleiben nur 48 Stunden, um Alarm zu schlagen. Die Fischereiindustrie benutzt beschwerte Grundschleppnetze, deren Scherbretter aus Metall am Meeresboden entlangpflügen und dabei alles vernichten, was ihnen in den Weg kommt. Grundschleppnetzfischerei entspricht der Abholzung eines Waldes nur um einen Papagei zu fangen — und nur unser Aufschrei der Empörung kann ihr ein Ende setzen.

In zwei Tagen treffen sich Entscheidungsträger der UN zur Beratung über die Auswirkungen dieser todbringenden Fischfangmethode. Die Inselstaaten des Pazifik kämpfen für die Rettung der Ozeane und haben sich an die Mitglieder von Avaaz gewandt, um ihnen beizustehen. Dies ist unsere Chance, zu gewinnen — wenn genug von uns jetzt die Stimme erheben stärken wir ihre Position gegenüber den großen Fischereistaaten. Außerdem ermutigen wir wichtige Akteure wie die USA und Australien, die Grundschleppnetze in ihren Gewässern bereits verboten haben, sich für den Schutz des Meeresbodens überall einzusetzen.

Lassen Sie uns gemeinsam und dringlich nach einem Stop der sinnlosen Zerstörung unserer Ozeane rufen — Delegierte werden unsere Stimmen direkt zum UN-Treffen bringen. Unterzeichnen Sie jetzt und lassen Sie uns zusammen in den nächsten 48 Stunden 500.000 erreichen:

http://www.avaaz.org/de/stop_ocean_clear_cutting/?vl

Riesige Schleppnetzfischer ziehen systematisch von einem Tiefseeökosystem zum nächsten, wo sie Korallenriffe zermahlen, alles Leben vertilgen und enorme Wüsten zurücklassen, die hunderte von Jahren brauchen werden, um sich zu regenerieren. Auf einen Streich können manche Schiffe Flächen so groß wie 5000 Fußballfelder zerstören. Kanada, Russland und Spanien sind die größten Verbreiter dieser Zerstörung in unseren vielfältigsten und wervollsten Gewässern.

Die wichtigsten Fischereinationen hatten bereits 6 Jahre Zeit um sich mit den Auswirkungen der Grundschleppnetzfischerei zu befassen und zu nachhaltigeren Methoden zu wechseln. Die meisten von ihnen haben versagt, ihren Versprechen zum Schutz der Ozeane nachzukommen, und leiten weiterhin riesige Subventionen — mehr als 162 Millionen Dollar pro Jahr — in die Verwüstung der Ozeane.

Das UN-Treffen diese Woche bietet uns die Möglichkeit, einen Gezeitenwechsel bei dieser Zerstörung zu erzielen. Ein internationales Meereswissenschaftlerteam hat vor kurzem ein permanentes Ende der Tiefseefischerei gefordert, und die EU Fischerei-Kommissarin hat sich gegen Regierungssubventionen zu Tiefseeschleppern ausgesprochen. Das Momentum wächst, aber wir benötigen einen massiven Ruf der Empörung damit dieses Un-Treffen zu einem wichtigen Moment der Verantwortungsübernahme wird. Retten wir gemeinsam unsere Ozeane — unterschreiben Sie jetzt die Petition und leiten Sie diese Email an Ihre Freunde weiter:

http://www.avaaz.org/de/stop_ocean_clear_cutting/?vl

Letztes Jahr haben Avaaz-Mitglieder Großbritannien entscheidenden Rückhalt für die Einrichtung des weltgrößten Meeresschutzgebietes gegeben. Wir haben außerdem dazu beigetragen, das Augenmerk auf das Thema Wale zu lenken und eine Verlängerung des weltweiten Walfangverbots zu erwirken. Wenn wir zusammenarbeiten können wir ausschlaggebenden Wandel zum Schutz unserer Meere und der Fülle seiner Lebewesen erzielen. Unterstützen wir die pazifischen Inselstaaten und alle Schützer der Ozeane um eine neue Ära des Meeresschutzes in Gang zu bringen.

Voller Hoffnung,

Stephanie, Iain, Antonia, Emma, Ricken, Alice, Wissam und das ganze Avaaz-Team

Weitere Informationen:

Fischereibiologen warnen vor Tiefseefischerei (FocusOnline)
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/wissenschaft-fischereibiologen-warnen-vor-tiefseefischerei_aid_665016.html

Industrielle Fangmethoden zerstören größtes Ökosystem des Ozeans (Scinexx)
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-13875-2011-09-09.html

Wissenschaftler fordern Ende der Tiefseefischerei (Washington Post, auf englisch)
http://www.washingtonpost.com/national/health-science/scientists-call-for-end-to-deep-sea-fishing/2011/08/30/gIQApPJc7J_story.html

Deep Sea Conservation Coalition
http://www.savethehighseas.org/

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