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Archiv für September 2nd, 2011

Gen-Gigant Monsanto

Erstellt von DL-Redaktion am 2. September 2011

Die Gentechnik ist gescheitert sagt Vandana Shiva und zielt mit ihrer Aussagen auf den Monopolisten Monsanto. So wird sie am Samstag auf der in Bonn beginnenden jährlich stattfindenden Konferenz der Vereinten Nationen für Nichtregierungs-organisationen zu den 1600 erwarteten Teilnehmern sprechen.

Vandana Shiva, eine 58 Jahre alte Inderin sammelt in ihrer Heimat traditionelles Saatgut und verteilt dieses unter die Bauern. Als Alternative Nobelpreisträgerin erhebt sie schwere Vorwürfe gegen den Konzern Monsanto.

Im folgenden Interview äußert sie sich über das Saatgutmonopol vom Gentech-Giganten Monsanto, dem Selbstmord von 250.000 indischen Bauern, die Bauwolle und Einstein.

“Die sind auf Lügen spezialisiert”

taz: Frau Shiva, Sie kämpfen gerade gegen den Plan der indischen Regierung, die Zulassung von Gentech-Pflanzen zu vereinfachen. Aber 95 Prozent der Baumwolle in Indien ist bereits gentechnisch verändert - also scheint Gentechnik aus Sicht der Bauern zu funktionieren, oder?

Vandana Shiva: Nein. Wenn Sie in ein Saatgutgeschäft im Bundesstaat Kerala gehen, werden Sie dort nur Gentech-Baumwolle unter den verschiedenen Markennamen von Firmen finden, die der US-Hersteller Monsanto aufgekauft hat. Die Bauern müssen die Gentech-Baumwolle kaufen, weil nichts anders mehr angeboten wird.

Gibt es denn keine Konkurrenz?

Andere Saatgutfirmen knebelt Monsanto mit Lizenzgebühren und Verträgen, sodass sie nur noch seine Samen verkaufen dürfen. Und was die fünf großen Saatgutkonzerne angeht: BASF etwa ist kein Konkurrent. Sie haben Verträge und gemeinsame Forschungsprojekte mit Monsanto.

Hat die Einführung der Gentechnik den Bauern geschadet?

Wegen des Saatgutmonopols haben sich 250.000 Bauern in Indien umgebracht. Die Suizide häufen sich in den Baumwollregionen, besonders seit der Einführung der Gentech-Baumwolle im Jahr 2002. Damals sind die Kosten für Saatgut drastisch gestiegen. Deshalb machen die Bauern Schulden, die sie oft nicht mehr bedienen können - viele bringen sich dann um.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Bartsch soll übernehmen!

Erstellt von DL-Redaktion am 2. September 2011

Wie die Mitteldeutsche Zeitung meldet soll nun der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion Ditmar Bartsch Vorsitzender der Partei werden. Hierbei beruft sich die Zeitung auf führende Parteikreise.

In der Zeitung heißt es, wir zitieren:

“Der Politiker hatte sich vor zwei Jahren mit dem Fraktionsvorsitzenden Gregor Gysi überworfen. Dieser legte ihm Indiskretionen gegen den Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine zur Last. Unter den Reformern gilt Bartsch aber als der einzige, der die Partei aus ihrer Misere unter den aktuellen Parteivorsitzenden Gesine Lötzsch und Klaus Ernst führen kann. Ein nochmaliges Personal-Diktat Gysis und Lafontaines, so heißt es, werde man im Übrigen nicht akzeptieren”.

Leicht würde er es mit Sicherheit nicht haben, liegt doch in dieser Partei so ziemlich alles im Argen was eben im Argen liegen kann. So zum Beispiel die Verhältnisse von Oben zur Basis, wo zu viele Mandats Wirrköpfe einfach nur auf die Suche nach dumpfen Nachplappernden begeben und selbstständig Denkende unerwünscht sind.

Das Verhältnis zur Presse. Außer einer Hofberichterstattung in Form von Selbstbeweihräucherung gibt es praktisch nichts. Das dumpfe plappern eines Lafontaine über eine Presse welche die Partei nicht mag ist einfach primitiv und weist auf eine gewisse Einfaltlosigkeit hin. Wenn Frau Lötzsch über selbst gemachte Medienanalysen die Feststellung trifft in den Medien nicht genügend Gehör zu finden, sollte sie sich angewöhnen etwas vernünftiges zu reden. Dann würde ihr mit Sicherheit Gehör gegeben. Auch sie hat sich zum Beispiel gegen ein Anzeigenboykott gegen die Schmuddelzeitung “junge Welt” ausgesprochen und stellt sich damit auf die Seite von Geschichtsfälschern.

Eine große Aufgabe für jeden welcher aus einen ausgeuferten Sauhaufen eine politische Partei machen möchte. Das kann einer alleine nicht und er wird dazu viele tüchtige Helfer benötigen. Im übrigen hat Lothar Bisky gestern schon die richtigen Worte gefunden.

Quelle: MZ >>>>> weiterlesen

IE

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