DEMOKRATISCH - LINKS

         KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG im MÜNSTERLAND

RENTENANGST

  • Kategorien

  • Archiv

  • __________________________  


  • Meta

  • Abonnieren

  • -------------------------------
    optimiert für FF 1024x768
    -------------------------------
    xxx











  • Seiten

Archiv für August 20th, 2011

Spekulationen um S 21

Erstellt von DL-Redaktion am 20. August 2011

In Stuttgart ist um den Neuen Bahnhof alles gelaufen möchte man meinen. Auch um die Protestierenden ist es merklich ruhiger geworden. Den Bahnhof noch nach “Oben” zu verlegen scheint gegen die Übermacht der Investoren schier unmöglich zu sein. Trotz alledem niemand sollte vorzeitig aufgeben, den wie heißt es im Sport: “Ein Spiel ist mit dem Abpfiff entschieden”.

Einen Planungs-Rückblick zurück bis in das Jahr 1997 unternimmt der Journalist Meinrad Heck in seinen heutigen Artikel. Das schon damals alles schön-gerechnet und - geredet wurde wird in diesen Bericht wieder einmal aufgezeigt, vor allen dann wenn er auf die Kohlsche “Bimbes-Story” aufmerksam macht und dazu die Verbindung knüpft. So war zu den 97 ger Zeiten vielleicht wirklich Glück das dergleichen Zusammenhänge nicht erkannt wurden.

Sehr wahrscheinlich liegt der tiefere Grund aber auch in der Gesellschaft begründet, welche in den letzten Jahren durch die ununterbrochenen Fehlleistungen der politisch Verantwortlichen mehr und mehr Sensibilisiert wurden und sich heute kein X für ein U mehr vormachen lassen.

Hier der Bericht:

Spekulation, na und ?

Heiner Geißlers Kompromißvorschlag vom kombinierten Kopf- und Tiefbahnhof ist faktisch bis zur Unkenntlichkeit zerredet worden. Damit ist er so gut wie vom Tisch. Gut für die Immobilien-Branche. Gerade sie predigt seit Jahren, was kaum einer hören will: Stuttgart 21 ist in ihren Augen ein - oder vielleicht auch ihr - “Jahrhundert-Immobilienprojekt”. Als städtebauliche Entwicklungschance verpackt und von langer Hand vorbereitet.

1997 war ein gutes Jahr. Es gab noch keine Wut- und keine Mutbürger, aber es gab Stuttgart und es gab die Zahl 21, und beides zusammen wurde seinerzeit zu einer Vision für die Zukunft namens Stuttgart 21 schöngerechnet. Das neue Herz Europas begann zu pochen. Es war das Jahr, in dem sich Profis für Städtebau oder Infrastruktur und allerlei andere Experten über hübsche Architektenpläne beugten, sie unter die Lupe nahmen und aus dem Kreis namhafter Baumeister den Ihren wählten, auf dass er einen Kopfbahnhof für ein paar Milliarden unter die Erde lege und 100 Hektar Gleisgelände für ein neues Stadtviertel freiräume.

Herr Yoshikiwa darf Märklin spielen

Quelle: Kontext >>>>> weiterlesen

IE

Abgelegt unter L. Baden-Württemberg, Positionen | Keine Kommentare »

Gysis nein zur Jungen Welt

Erstellt von DL-Redaktion am 20. August 2011

Gysi will nicht mehr in der “Jungen Welt” werben

Jetzt reicht es auch Gregor Gysi. Wie er am Donnerstag dem Berliner Tagesspiegel mitteilte habe er mit der linksradikalen Tageszeitung “Junge Welt” schon lange nichts mehr am Hut und wolle durchsetzen dass diese Zeitung nicht mehr als Werbemedium von der Partei genutzt wird.

Die überraschend klare Aussage kommt nicht von ungefähr läuft doch die Partei Gefahr durch ihre radikalisierenden Randgruppen  in das politische Niemandsland zurückzufallen. Laut einer Umfrage der Info GmbH, im Auftrag des Berliner Kurier und des Rundfunk der Hauptstadt durchgeführt, muss die Linke zur Berliner Abgeordnetenwahl am 18. September mit einen enormen Verlust rechnen.

Danach liegt die SPD  zur Zeit bei 36 Prozent vor der CDU mit 23 Prozent. Es folgen die Grünen mit 22 Prozent und die Linke mit 8 Prozent welche im Vergleich zum Vormonat 5 Prozent verloren. Sogar in der früheren Hochburg, dem Ostteil der Stadt rutschten sie mit nur noch 18 Prozent auf den dritten Platz hinter der SPD und den Grünen ab. Die Schuld schiebt man der unsäglichen Diskussion über die Mauer in den letzten Tagen zu.

So bestätigt der “Tagesspiegel” die Berichte in den letzten Tagen und schreibt wir zitieren:

“Im Internet verlangten Genossen, die Kooperation mit dem Blatt einzustellen, der Zeitung keine Stände auf Veranstaltungen oder Parteitagen zu genehmigen. Das Organ verherrliche stalinistische und autoritäre Systeme, seine Stimmungsmache sei „unerträglich geworden“. Mehr als 300 Mitglieder unterzeichneten den Aufruf, darunter Parteivize Halina Wawzyniak, die Landeschefs von Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, Klaus Lederer und Steffen Bockhahn, sowie der Berliner Bundestagsabgeordnete Stefan Liebich. Ex-Parteichef Oskar Lafontaine nannte Forderungen nach einem Boykott des Blattes im Deutschlandfunk „merkwürdig“: „Ich bin nicht verantwortlich für die Schlagzeilen irgendwelcher kleinen Presseorgane.“”

Natürlich wird es jetzt am Linken Parteiflügel unruhig werden, da man um die Pfründe fürchten muss, welche auf Kosten der Demokraten erreicht wurden. Das die fanatischen Anhänger dieser ehemaligen  SED Zeitung aber nicht nur in der AKL sondern auch in der anderen Splittergruppe, der SL sitzen, darüber wissen wir aus persönlichen Erfahrungen nur allzu gut zu berichten. Die Mail, in der sich ein, wie ein Hütchenspieler agierender voll manipulierender ehemaliger Landes-Geschäftsführer in NRW erdreistete die Schmutzpostille als das “Wahre Informationsblatt” der Partei zum Lesen anzupreisen war schon mehr als peinlich. Wir haben immer vermutet dass auf diese Art vermutlich Nebengeschäfte betrieben wurden.

“So warnt denn der linke Parteiflügel bereits vor einer Ausgrenzung der „Jungen Welt“. Die Strömung Antikapitalistische Linke, in der unter anderem Parteivize Sahra Wagenknecht vernetzt ist, sprach von einem „Angriff auf die Pressefreiheit“ und einem „fragwürdigen Verständnis von Demokratie“. Zum Inhalt des Blattes hieß es, die „Junge Welt“ sei „eben nicht käuflich“”

Wenn dem so ist wie Wagenknecht sagt ist doch alles in Ordnung. Es wird  nur davon gesprochen die Werbung für dieses Blättchen einzustellen was weder einen “Angriff auf die Pressefreiheit” noch einem “fragwürdigen Verständnis von Demokratie” gleichkommt. Der Leser bestimmt was er denn lesen möchte und wofür er letztendlich bezahlt und nicht die Partei! Warten wir also ab und beobachten was dabei herauskommt. Wir werden weiter darüber Informieren.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

IE

Abgelegt unter P. DIE LINKE | Keine Kommentare »

DIE LINKE häutet sich

Erstellt von Bernd Wittich am 20. August 2011

Die Landesvorstände aus RLP Martin Wanja Klein

und Uwe Maag bekennen klar Farbe aber welche?

Aus einer Mail des Landes Vorstand RLP

Liebe Genossinnen und Genossen

Auch Wanja (kann gerade keine mail schicken und bittet mich auch in seinem Namen zu sprechen) und ich wollen diesbezüglich klar Farbe bekennen. Wir unterstützen ausdrücklich die Position der Bundes AKL. Wir verwähren uns gegen die permanente Einseitigkeit der bürgerlichen Geschichtsbetrachtung und dem ewigen Kotau gegenüber bürgerlichen, veröffentlichten Meinungen. Wir stellen uns klar gegen Gruppierungen unserer Partei die mit Antikommunismusdiskussionen, Antisemitismusdiskussionen und jetzt der Mauerdiskussion die fünfte Kolonne des Kapitals spielen.

Mit sozialistischen Grüßen

Martin Wanja Klein
stellvertretender Landesvorsitzender

Uwe Maag

Mitglied des Landesvorstandes

************************************

Autoritäre und Antidemokraten im Gewand von Kommunisten und Antikapitalisten

Die Lage wird übersichtlicher. Linke Demokraten und emanzipatorische Kräfte werden schnell mal zu „Bürgerlichen“ und zur „fünften Kolonne des Kapitals“. Das Statement der Landesvorstände Klein und Maag ist frei von jeder Argumentation und im besten Falle frei von jeder Kenntnis der Geschichte.

An deren Adresse ist es offensichtlich vergeblich Argumente zu richten.

Die beiden eigenwilligen und zu wenig innerparteilich-demokratischen Engagement neigenden Persönlichkeiten waren in den vergangenen Jahren persönlich resistent gegen jede Auseinandersetzung mit der Geschichte des Realsozialismus und sie taten auch nach Kräften nichts, um in der Landespartei eine solche Diskussion zu ermöglichen.

Damit waren und sind sie freilich nicht allein, die Front der Geschichtsrevisionisten in der LINKEN RLP reicht vom stolzen Kundschafter des Friedens Dr. Wilhelm Vollmann, alias Crohne und Köhler, über MdB Senger-Schäfer bis zu Otto Schäfer im größten Kreisverband Ludwigshafen.

Jüngst suchten Kräfte der Bundespartei (SL) in Abstimmung mit dem KV Ludwigshafen die Teilnahme einer kritischen Stimme zum „DDR-Seminar“ der Bundespartei mit Erfolg zu verhindern, vor Monaten untersagte der KV Ludwigshafen eine Veranstaltung zum Thema DDR in Ludwigshafen.

Es wird immer deutlicher, wie innerparteilicher Zentralismus und Autoritarismus und schäbiger Opportunismus mit einer solchen Missinterpretation von Geschichte verbunden sind.

Was tun die Mitglieder?

Die Parteimitglieder sind nun gefordert, ihre Partei aus der Umklammerung durch Antidemokraten und Autoritäre zu befreien. Der Landesvorstand sah sich nicht in der Lage, zur antisozialistischen und inhumanen Propaganda der Jungen Welt Stellung zu nehmen.

Bernd Wittich

Hie ein Flyer für den Landesverband RLP

Zur AK Geschichte - Junge Welt

IE

Abgelegt unter Debatte, L. Rheinland-Pfalz, P. DIE LINKE | Keine Kommentare »