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Archiv für Juli 25th, 2011

mal wieder Bertelsmann

Erstellt von UP. am 25. Juli 2011

Die Krake Bertelsmann - so wird die Stiftung “zärtlich” von den Nachdenkseiten genannt - übt sich weiter in PPP-Geschäften, obwohl sie mehrfach auf’s Gesicht gefallen ist - nach England zuletzt in Würzburg.
Klacks oben auf die Krake beschert Wissen über diese Organisation und deren Vorgehensweisen.

»Die Bertelsmänner “wollen zeigen, wie es richtig” geht!«

Stiftung steigt in die Lehrerfortbildung in Nordrhein-Westfalen ein. Kooperationsverträge werden geheimgehalten. Ein Gespräch mit Elke Schenk

 
Elke Schenk ist Lehrerin und arbeitet zum Thema Bertelsmann und Europäische Union im globalisierungskritischen Netzwerk ATTAC
 

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Das Netzwerk ATTAC kritisiert, daß ausgerechnet die Landesregierung von SPD und Grünen in Nordrhein-Westfalen in der vergangenen Woche einen Kooperationsvertrag mit der Bertelsmann-Stiftung abgeschlossen hat, um Lehrer fortzubilden. Was beinhaltet er?

Das Schulministerium Nordrhein-Westfalens (NRW) stellt das so dar, als gehe es darum, die Schüler individuell besser zu fördern, indem man ihren Lehrern eine Fortbildung von Bertelsmann angedeihen läßt. Man gibt vor, dabei insbesondere die verstärkte Berücksichtigung benachteiligter Schüler in Regelklassen der Sekundarstufe I im Fokus zu haben. Leider liegt uns dessen Vertrag mit Bertelsmann nicht vor – zweifelhaft ist, ob er überhaupt veröffentlicht wird. In der Regel werden Verträge von Private-Public-Partnership geheimgehalten; obgleich es von großem Interesse ist zu erfahren, welchen Umfang dieser Vertrag im einzelnen hat und welche Rechte für die Bertelsmann-Stiftung damit verbunden sind. Klartext: Indem das Ministerium die Lehrerfortbildung nach außen verlagert, stellt es der bisherigen staatlichen Aus- und Fortbildung ein Armutszeugnis aus und erklärt die Lehrer für unfähig. Motto: Die Bertelsmänner können uns jetzt mal zeigen, wie es richtig geht!

>>>weiterlesen JUNGE WELT

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Griechen und Europäer

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Juli 2011

Der Schriftsteller Petros Markaris schreibt hier über sein Land und seine Landleute. Er vergisst dabei aber auch die unrühmliche Position der Europäer nicht, welche immer noch nicht begreifen dürfen, der politische Schrott will ja wieder gewählt werden, dass der Beginn dieser Finanzmisere von den “Reichen” Ländern verursacht wurde und immer noch wird. Das Leben auf Pump ist in den letzten Jahren zur Normalität geworden. Kredite werden dem Bürger regelrecht aufgedrängt, damit die Ackermänner ihre 25 % Gewinnmarge erreichen können.

Mit aufgenommenen Krediten werden Urlaubsreisen finanziert und damit den ärmeren Ländern eine utopische Welt vorgegaukelt. Alles sehr gut zu beobachten sollte sich jemand auf diesem Globus bewegen, dessen Reise nicht aus der Staatskasse finanziert wird. .

Wenn eine Deutsche Kanzlerin, wie in Meschede geschehen, mit primitivsten und dümmlich, populistischen  Sprüchen die Thesen eines Sarrazin unterstreicht und damit das Deutsche Wesen wieder einmal hochleben lässt, darf sich niemand wundern wenn das nationalistische  Denken  auf fruchtbaren Boden fällt.

Das traurige Ergebnis einer solchen Politik konnten wir am letzten Wochenende in Norwegen hautnah miterleben. Das auch noch rund zehn Stunden nach diesem Verbrechen, im Internet und Ausland wurde schon lange über einen blonden Täter aus der Mitte der Gesellschaft berichtet, in den “öffentlich rechtlichen” Medien selbsternannte Terrorismus Experten ihren Nonsens über den Islamismus zum Besten geben konnten mag Hinweis darauf sein, auf welchen einen Weg  unsere Gesellschaft geführt werden soll. Natürlich spitzen heute Politiker schon wieder ihre schwarzen Griffel und fordern  einmal mehr eine verschärfte Überwachung der Bevölkerung.

Wie lange müssen wir noch warten, ehe die Politiker eingestehen das genau Sie und Ihre Politik der Ausgangspunkt dieser Misere sind? Und das quer durch alle Parteien!

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Das Sparbuch für mittellose Griechen.

Anfang der fünfziger Jahre hatte Königin Friederike von Griechenland, die Mutter von Königin Sofia von Spanien, “das Sparbuch für mittellose Mädchen” eingeführt. Das Sparbuch war als eine Art Mitgift für die Töchter armer Familien gedacht. Es waren die ersten Jahre nach dem Bürgerkrieg, und das Land war arm und rückständig. Es gab nicht einmal genug Arbeitsplätze für Männer, geschweige denn für Frauen. Junge Mädchen hatten nur die Perspektive auf Heirat und Familie. Sie konnten aber ohne Mitgift nicht heiraten, wenn die jungen Männer nicht genügend Mittel besaßen, um aus eigenen Kräften einen Haushalt zu gründen. Nicht jede Familie bekam das Sparbuch für ihre Tochter. Es gab eine Reihe von Voraussetzungen. Die wichtigste davon war die “nationale Gesinnung” einer Familie.

Sechzig Jahre später leben die Griechen vom “Sparbuch für mittellose Griechen”, das die EU eingeführt hat. Doch auch dieses Sparbuch ist an Bedingungen geknüpft. Die wichtigste ist das Sparpaket, das Ende Juni vom Parlament in Athen bewilligt wurde und innerhalb von zwei Monaten umgesetzt werden muss. Ob Sparbuch oder Sparpaket, die Griechen müssen wieder das Sparen lernen. Nicht nur die Bürger, sondern vor allem der Staat. In den letzten dreißig Jahren wurde der marode Staatsapparat, der bis heute enorme Ressourcen auffrisst, zunehmend zum Hauptproblem der griechischen Misere, bis er das Land in die totale Lähmung trieb.

Quelle: TAZ >>>>>  weiterlesen

IE

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