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Archiv für Juli 11th, 2011

* Nur leere Forderungen?

Erstellt von DL-Redaktion am 11. Juli 2011

Berichteten wir am 08. 06. 2011 in den  Artikel “Zoff bei den Linken” über einen Streit im Bundesvorstand zwischen Diether Dehm und Frau Rosemarie Hein bei dem eine einstweilige Verfügung gegen Frau Hein erwirkt wurde, scheint es nun als erstes Ziel zu gelten vorhandene Gräben schnellst möglich zu zu schütten. Doch wem glaubt man damit zu helfen? Der Partei sicher am wenigsten denn die Ursachen dieser Auseinandersetzung gehen bis an die Wurzeln und zurück zur Gründung der Partei. Ausgesessen und verschwiegen wurde über Jahre hinweg.

Interessant und Ausgangspunkt dieser wieder einmal aufkommenden Unruhen scheint die Parteianalyse der Frau Heim zu sein, welche von vielen in der West-Linken als eine Bedrohung  angesehen  wird, da sie in vielen Punkten den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf trifft. Die  Auseinandersetzungen zwischen Dehm und Hein stehen exemplarisch für die verschiedenen Gruppierungen in der Partei, zwischen politischen  Realisten und Spinnern. Gegensätze welche  diese Partei auf Dauer so nicht überleben wird..

Hier einmal einige bemerkenswerte Passagen aus diesen ausführlichen Artikel:

“Wenn man die Pressespiegel der LINKEN verfolgt oder auch nur wenn man täglich nach der LINKEN googelt, kann man in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen lesen, was in mehreren Landesverbänden an Sprengstoff liegt. Da meine ich nicht nur solche Debatten wie die jüngsten um den Umgang mit der politischen Situation in Nahost, die Beteiligung an Boykottaufrufen gegenüber israelischen Waren. Auch die Auseinandersetzung in Rheinland-Pfalz mitten im Wahlkampf, die Debatten um die Rechtmäßigkeit oder Unrechtmäßigkeit von Listenaufstellungen oder Delegiertenwahlen, die es in mehreren Landes- und Kreisverbänden gibt, sind weitere Symptome eines wesentlich tieferen Problems.”

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“Hinzu kommen denunzierende Mails von Basismitgliedern aus dem Kreisverband A und dem Landesverband B an die Mitglieder des PV, über deren rationalen Kern ich oft nur spekulieren kann, da gibt es einen „Club der Ungehorsamen“… es nervt einfach. Trotzdem wird immer wieder behauptet, es ginge nur um die Machtansprüche einiger zu kurz gekommener Funktionäre und Mandatsträger, die der Führungsspitze nach nie gewogen waren. Dieses Argument gilt für mich als gewogen und zu leicht befunden. Nein, das Problem liegt tiefer und es existiert von Anfang an.”

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“Der notwendigen Eile des Vereinigungsprozesses ist die Vereinigung, das Zusammenwachsen nicht gefolgt. Sie hat kaum begonnen. Vielmehr haben sich Lager herausgebildet, die eifrig darauf bedacht sind, dass ihre Interpretation gesellschaftlicher Zustände zur alleingültigen erklärt wird und die Partei auf ebendiese eingeschworen wird. Alte linke Fehler, die mit schöner Beharrlichkeit wiederholt werden. Dazu später mehr.”

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“Zu den Linken, die sich der WASG im Westen angeschlossen haben, gehörten vor allem Enttäuschte aus dem Umfeld der Gewerkschaften, der SPD und der Grünen, aber auch aus emanzipatorischen und sozialen Bewegungen und der Umweltbewegung. Das schien Hoffnung zu machen. Aber sie haben sich in das neue Projekt eingebracht in der Hoffnung, nun das umsetzen zu können, was in ihren alten Zusammenhängen nicht (mehr) möglich war. DIE LINKE wurde mehr oder weniger zur finanzkräftigen und strukturstarken Ersatzheimstatt für verlorengegangene und verraten geglaubte Ideale. Das ist legitim. Aber sie trafen eben auf eine – durchaus nicht nur im Osten – funktionierende Struktur mit eigenen Idealen und vor allem eigenen Nachwendeerfahrungen und entsprechenden Erwartungen mindestens im Osten des Landes.”

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“Die Hoffnung auf eine aus westlinker Sicht scheinbar unerschöpflichen Ressource („Wenn wir erst DIE LINKE sind, können wir uns die Kampagnen leisten, als WASG haben wir die finanziellen Möglichkeiten nicht“ – so fast wörtlich auf einem der Vereinigungstreffen) ließ die Bedenken der Unvereinbarkeiten in wichtigen politischen Grundsätze, sobald es zu Unterüberschriften ging, vergessen. Manche glaubten wohl, das würde mit der Zeit überflüssig, wenn man erst einmal die eigenen Prämissen klar gestellt hätte. Darauf deutet auch der Prozess der Erarbeitung des neuen Programmentwurfes hin.”

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Im Nachhinein muss festgestellt werden, dass sich in der WASG, aufgrund fehlender Basis Erfahrung, sehr schnell eine Führungsgruppe, zusammengesetzt aus ehemaligen SPDlern, Gewerkschaftern und Kommunisten bildete, welche über den Vereinigungsvertrag hin zur Gründung der Linken, bis zum heutigen Tag, durch üble Tricks und Manipulationen schon in den Kreisverbänden die Führung übernahmen und diese bis heute eisern verteidigt. Mit massiver Unterstützung der Berliner Führung und der Zuhilfenahme von Schiedskommissionen, welche trotz vorliegender gegenteiliger Beweise so weiter machen als wäre nichts gewesen. In einer Partei welche für mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft Werbung treibt, wird derselben kein Gehör geschenkt. Das sieht der Bürger, das merkt der Hilfesuchende und wendet sich enttäuscht ab.

Sie schließen sich den APOs an und so erklären sich heute viele Erfolge derselben, denn dort wird dass gemacht für das DIE LINKE angetreten war.

Der ganze Entwurf ist hier zu lesen:

“Neue Wortmeldung zum Programm, zur Satzung und zur Situation in der LINKEN”

Unter der Überschrift “Führende Linke zerren sich gegenseitig vor Gericht” beschäftigte sich die “WELT” im besonderen mit Diether Dehm.

Die Vereinbarung zwischen zwischen Rosemarie Hein und Diether Dehm findet ihr “HIER”

IE

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* NORD - Sudan

Erstellt von UP. am 11. Juli 2011

Und dieser Schlächter, Sudans Präsident al-Bashir, wurde vor ein paar Tagen als Staatsgast mit militärischen Ehren und grossem Pomp in Peking empfangen.
Rohstoffe und Erdöl sind für China wichtiger als Menschenleben - Tausende von Toten berühren diesen Staat nicht einmal peripher.

Red.DL/UP.
 
 
Liebe Freunde,

Sudans Präsident al-Bashir, der wegen jahrelangen Völker- und Massenmords angeklagt ist, hat schon wieder in brutalster Weise sein eigenes Volk angegriffen, indem er Dörfer bombardiert und seine Miliz von Tür zu Tür gehen lässt, um Familien zu ermorden. Genug ist genug - lassen Sie uns unsere politischen Führungskräfte auffordern, Bashir zu verhaften, seinem Regime strenge Sanktionen aufzuerlegen und die seit Langem leidende Bevölkerung des Sudans zu beschützen.

Sudans Präsident al-Bashir ist einer der gefährlichsten Massenmörder der Welt. Vom Internationalen Strafgerichtshof wegen Völkermords angeklagt, hat er in den letzten 20 Jahren wiederholt ganze Gemeinden hinrichten lassen, die sein Regime infrage gestellt haben. Und es wird wieder passieren — wenn wir ihn nicht endgültig stoppen.

In diesem Augenblick bombardiert er Frauen und Kinder in den Nuba-Bergen, während seine Milizen von Tür zu Tür gehen und ganzen Familien die Kehle aufschlitzen. Jahrzehntelang haben die politischen Führungskräfte der Welt schändlicherweise al-Bashirs unfassbare Brutalität zugelassen, um ihren Zugriff auf die großen Ölreserven seines Regimes nicht zu verlieren. Doch diese Woche ändern sich die Dinge — der Sudan teilt sich, Inflation und Lebensmittelpreise werden in die Höhe getrieben und Bashirs Machteinfluss ist so schwach wie noch nie.

Lassen Sie uns eine energische Botschaft an unsere Führungskräfte schicken, mit der wir ihnen deutlich machen, dass die Grenze erreicht ist und sie dazu auffordern, ihre schockierende Tatenlosigkeit umgehend zu beenden: indem sie diesen Unmenschen verhaften, seinem Regime starke Sanktionen auferlegen und sich der Aufgabe verschreiben, die Menschen im Sudan vor dem Völkermord zu beschützen. Klicken Sie auf den untenstehenden Link um zu unterzeichnen und benachrichtigen Sie alle, die Sie kennen — wir werden die Petition Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates vorlegen, sobald wir 300.000 Unterschriften gesammelt haben.

http://www.avaaz.org/de/sudan_enough_is_enough/?vl

Die Nuba-Berge stehen unter Belagerung. Al-Bashir tötete dort in den 90er Jahren eine ganze Generation von Männern, Frauen und Kindern und nun ist er zurückgekehrt, um die Überlebenden zu terrorisieren. Doch der seit Langem leidende Südsudan hat endlich seine Unabhängigkeit erlangt und damit große Mengen des Erdöls mitgenommen, das al-Bashir dazu benutzt, sich internationale Komplizenschaft für seine Verbrechen zu erkaufen. Bashir ist darüber hinaus mit Protesten für die Demokratie, einer sich verschlechternden Wirtschaft und angespannten Beziehungen zu seinem langjährigen Verbündeten China konfrontiert. Dies ist unsere beste Gelegenheit seit Jahrzehnten, das internationale Handeln zu beeinflussen, um al-Bashirs brutales Regime zu beenden.

Strenge internationale Sanktionen, ein gemeinsamer globaler Plan um al-Bashir und andere, die vom Internationalen Strafgerichtshof angeklagt worden sind zu verhaften, sowie die Bereitschaft, das sudanesische Volk vor weiteren Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu beschützen, würden al-Bashir signalisieren, dass das Spiel eröffnet ist. Dies würde seine Position im eigenen Regime schwächen und dem sudanesischen Volk zeigen, dass er nicht länger Straffreiheit trotz seiner Verbrechen genießt. Die Sudanesen - im Süden, in Darfur, in Nuba und an vielen anderen Orten, haben bereits viel zu lange darauf gewartet, dass die Welt für Menschlichkeit und Gerechtigkeit eintritt. Lassen Sie uns ihnen jetzt beistehen:

http://www.avaaz.org/de/sudan_enough_is_enough/?vl

Es ist fast unmöglich, die Verzweiflung und die schreckliche Angst der Frauen und Kinder in Nuba jetzt oder vorher in Darfur zu begreifen. Es ist ein dunkler Fleck auf dem Gewissen der gesamten Weltgemeinschaft, dass wir nicht getan haben, was nötig war, um al-Bashirs Terrorherrschaft zu beenden. Lassen sie uns diese Herrschaft jetzt beenden, mit einem energischen Aufruf an unsere Regierungen, endlich zu handeln.

Hoffnungsvoll,

Stephanie, Nicola, Ricken, Alice, Morgan, Rewan und der Rest des Avaaz-Teams

QUELLEN:

Hunderttausende Zivilisten ohne Schutz
http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/hunderttausende-zivilisten-ohne-schutz/

Tausende auf der Flucht vor der Gewalt
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,764365,00.html

(auf Englisch):

Ethnische Tötungen durch die Armee in sudanesischen Bergen gemeldet
http://www.nytimes.com/2011/06/21/world/africa/21refugees.html

Truppenkonzentration im Ölstaat Sudan, UN-Mitarbeiter blockiert
http://ca.reuters.com/article/topNews/idCATRE7651FB20110706

Ehemalige Rebellen beschuldigen Sudans Präsident al-Bashir, den Waffenstillstand aufzuhalten http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iyJsfG6FSMuxPnglbOHwQ68xpKcA?docId=CNG.4a21d5c02922f58d59a33b03ef8a2b83.361

Der Kampf um den Südsudan
http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/jul/04/south-sudan-hope-aid-policy

Welche Auswirkungen wird die Unabhängikeit des Südens auf den Sudan haben?
http://www.bbc.co.uk/news/world-africa-14019051


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* NRW-SPD-Scherben

Erstellt von UP. am 11. Juli 2011

NRW-Landesregierung vor atompolitischem Scherbenhaufen

NRW zieht Bundesratsantrag zur Urananreicherung zurück

„Rot-Grün knickt vor Merkel und Atomlobby ein“

Die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland sind äußerst alarmiert, weil die NRW-Landesregierung ihren Antrag zur Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau für die morgige Bundesratssitzung zurückgezogen hat. Noch am 17. Juni hatte der Bundesrat auf Antrag aus NRW die Stilllegung der Urananreicherungsanlage (UAA) beschlossen, drei Wochen später verzichtet die rot-grüne Landesregierung auf diese Forderung, um die Zustimmung zu den schwarz-gelben Atomgesetzen nicht zu gefährden.

„Während in Gronau vor der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage derzeit nahezu täglich Protestaktionen stattfinden, knickt die rot-grüne Landesregierung vor Merkel und der Atomlobby ein. Konsequent wäre, eine Zustimmung zu den schwarz-gelben Atomgesetzen von der Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau abhängig zu machen. Doch die NRW-Landesregierung hat kein nachvollziehbares und wirkungsvolles Konzept zum Atomausstieg im eigenen Bundesland,“ so Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

„Der atompolitische Zickzack-Kurs der Landesregierung ist ein Trauerspiel. Außer wohlklingenden Ankündigungen ist bisher nicht viel passiert. Die Urananreicherungsanlage in Gronau wird aktuell weiter ausgebaut, Ende 2011 soll ein riesiges Uran-Zwischenlager errichtet werden, nun lässt die Landesregierung auch im Bundesrat die Stilllegungsforderung fallen. Nicht einmal eine Verschärfung der Sicherheitsstandards oder ein Transporte-Moratorium für Urantransporte hat es bisher für Gronau gegeben. Die rot-grüne Landesregierung steht vor einem atompolitischen Scherbenhaufen,“ so Matthias Eickhoff von der Gruppe SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster.

Die Urananreicherungsanlage Gronau beliefert derzeit rund 7% des Weltmarktes (!) mit angereichertem Uran zur Brennelementefertigung. Das entspricht dem Bedarf von ca. 30 AKW weltweit. Nach vollzogenem Ausbau wird die UAA sogar 10% des Weltmarktes mit Uranbrennstoff versorgen. Betreiberin ist die Urenco, die zu je einem Drittel der britischen und der niederländischen Regierung gehört. Das deutsche Drittel teilen sich EON und RWE.

Kontakt:  Willi Hesters, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen (Tel. 0151-12702596)
Matthias Eickhoff, SOFA Münster (Tel. 0176-64699023)

Internet: www.urantransport.de, www.sofa-ms.de, www.kein-castor-nach-ahaus.de

Ulrich Mandel
Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm e.V.
Bürgerbündnis "Hamm gegen Atom"
www.hamm-gegen-atom.de
www.reaktorpleite.de
www.facebook.com/reaktorpleite

Email: reaktorpleite@hamm-gegen-atom.de

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* Wie geht es uns,

Erstellt von DL-Redaktion am 11. Juli 2011

…Herr Küppersbusch?

Im Rückblik auf die vergangene Woche erinnert er diesesmal an das Elfmeterregieren von Merkel, den Quoten in der Telekom und bedankt sich bei dem Kabinettsmitglied welches über die Panzerlieferungen nach Saudi Arabien gequatscht hat.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Das Erika-Ribbeck-Gedächtnis-Viertelfinale gegen Japan.

Was wird besser in dieser?

Der Slogan “Dritte Plätze sind was für Männer”.

Nach seiner Entlassung aus dem Hausarrest war von einem politischen Comeback des Ex-IWF-Chefs und sozialistischen Politikers Dominique Strauss-Kahn die Rede. Dann verklagte ihn eine Journalistin wegen einer angeblichen Vergewaltigung. Soll uns das noch interessieren oder schalten wir da besser auf Durchzug?

Ich bin bei Kachelmann gut damit gefahren, das Urteil abzuwarten und dann auch nichts mehr zu sagen.

Am Montag hat die Telekom zwei Frauen in ihren Vorstand berufen. Nun wird gemunkelt, dass der Frauenquotenerfinder des Telekommunikationsunternehmens, Thomas Sattelberger, dafür seinen Posten räumen soll. Was soll das?

Nicht soll, sondern will; kolportiert die FAZ, dass Sattelberger seinen Job als Personaler räume, weil es sein Plan gewesen sei, die neue Personalpolitik einer Frau zu übergeben. Zudem sei er Gewerkschaftern als “harter Hund” verschrien gewesen, laut Handelsblatt verweigerten Arbeitnehmervertreter dem Frauenförderer einen längeren Vertrag. Nun bekommen sie eine christdemokratische Frau und mosern auch schon mal los. Peinlich für den Deutschen Gewerkschaftsbund, sich von Bossen was vorquoten zu lassen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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* Vergessene Millionen

Erstellt von UP. am 11. Juli 2011

Tausende “LEYEN I - Empfänger” [vormals: HARTZ IV] schenken der GEZ diese Kohle, unnötigerweise!!!

Gefunden in der SZ:
Süddeutsche Zeitung - Von Thomas Öchsner - Gigantisches Geschenk an die Öffentlich-Rechtlichen: Hartz-IV-Bezieher müssen eigentlich keine Rundfunkgebühren zahlen, aber etwa die Hälfte lässt sich gar nicht erst von den monatlichen 17,98 Euro befreien. Hochgerechnet aufs Jahr beschert das den Rundfunkanstalten 400 Millionen Euro an Mehreinnahmen.


Bis zum 31.12.2010 wurde von der ARGE ein Zuschlag zu Leyen I - früher HARTZ IV - bezahlt, wenn man aus dem Bezug von Arbeitslosengeld I ‘ausgegliedert’ wurde und nach Alg II “gewechselt2 wurde.
Diese Zulage wird nun seit dem 1.1.2011 nicht mehr bezahlt. An diesen Zuschlag war jedoch die Befreiung von den GEZ-Gebühren gekoppelt. Wer diesen Zuschlag nach § 24 des SGB II erhielt, konnte von diesen GEZ-Räubereien nicht befreit werden, sondern erst nach Ablauf der einjährigen Bezugsfrist dieser ARGE-Zulage.

Dieser Zuschlag nach § 24 des SGB II ist durch Bundesgesetz seit 01.01.2011 entfallen. Daraus resultiert verbindlich zwingend, dass für jeden Leyen I - früher HARTZ IV - Bezieher die Bezahlung der GEZ Gebühr entfällt.

und das bereits seit dem 1. Jan. 2011!

Wir möchten an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass die GEZ nicht allein mit einer Kopie des Bescheides zu befriedigen ist, sondern die Befreiung muss auf einem besonderen GEZ-Formular beantragt werden.
UP.


ausführliches Presse-Blabla bei der Süddeutschen Zeitung
 

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