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Archiv für Juni 10th, 2011

* Sozialisten und Kapital

Erstellt von DL-Redaktion am 10. Juni 2011

Willkommen im sozialistischen Kapitalismus !!

So, oder in ähnlicher Form werden die Macher der West-LINKEN ihre Genossen aus dem Bremer Landtag begrüßt haben. Sicher, nur eine Schlagzeile in der „Neokapitalistischen“ Boulevardpresse, aber dieses ohne den auf Tatsachen begründeten Hintergrund?

Fakt ist, solche Art Artikel könnten tagtäglich über jede Partei hier im Land geschrieben werden, da Politik über Abzocke und Beliebigkeit nicht mehr hinauskommt. Es geht nun einfach nur noch um das liebe Geld, und damit bleibt nun einmal der Idealismus auf der Strecke. Fakt ist aber auch das DIE LINKE nun einmal unter der Prämisse alles besser und anders machen zu wollen, angetreten ist. Die Grünen haben die zehnfache Zeit für ihre Anpassung benötigt.

Wenn wir in diesem Land von acht bis zehn Millionen Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen sprechen, sollte nicht nur das Fußvolk einer Partei bereit sein, diesen Bürgern am eigenen Lebensstil zu zeigen dass es ihnen nicht nur um persönliche Vorteilnahme und Bereicherung geht.

Wo bleiben die Angebote von echter Lebenshilfe. Diese zeichnet sich in der LINKEN  überwiegend dadurch aus, dass von Zeit zu Zeit vor Ort vollkommen unbekannte über die Liste in die Parlamente geschlüpfte MandatsträgerInnen erscheinen welche nach zwei Stunden wieder davon schweben.

Einen Begleit-Service zu den ARGEN oder Ausländerämtern werden dagegen von den Außerparlamentarischen  Oppositionen angeboten.

28.200 Euro für die drei LINKEN Bosse im Bremer Landtag. Davon träumen mit Sicherheit nicht nur die meisten Leser dieser Bild Zeitung! Wer aus der Partei gibt diesen Lesern die Motivation die Kandidaten der Partei bei den nächsten Wahlen erneut ihre Stimmen zu geben? Wo werden ausreichende Bemühungen der KandidatenInnen sichtbar, den Lebensstandard ihrer Wähler verbessern zu wollen.

Eine neue Partei welche glaubt Strukturen, die über 60 Jahre gewachsen sind auf solch eine plumpe  Art und Weise verändern zu wollen,  muss schon mit dem berühmten Klammerbeutel gepudert sein. Wäre das Leben so einfach gäbe es diese Zustände nicht.

Quelle: BILD >>>>> weiterlesen

IE

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* Links sein

Erstellt von DL-Redaktion am 10. Juni 2011

Wer LINKS so definiert, dass er “Machterhalt per Maulkorbbeschluss” und das “ehrliche Wehren dagegen mit allen rechtlichen Mitteln” in einen Topf wirft, hat schlicht ein Problem, und zwar mit sich selber.
“Linken-Definition” über Ausschluss-Diagnosen - entlehnt aus der Medizin. Logisch verpackt.
Im gleichen Atemzug wird den Linken bescheinigt, für das Betreiben inhaltlicher Politik zu stehen. Das sind dann die “echten” Linken? Politik machen alle - mehr oder weniger.

Haben denn die Menschen nichts anderes zu tun, als eine sogenannte linke Denkweise zu definieren??? Und dabei möglichst denen, die man nicht leiden kann, Unlinkismus vorzuwerfen? Wahrlich ein bedeutendes Element in dieser Partei!
LINKS-SEIN besitzt eine ungeheure Bandbreite. Auch in der “C”du gibt es LINKE *) und in der “S”pd sogar. Bei den GRÜNEN hat man sie auch schon gesichtet. Und bei der Partei DIE LINKE sollen die sogar konzentriert vorkommen - mehr oder weniger. Und dann gibt es scheint’s noch LINKERE, möglicherweise auch LINKSTE.

Gilbert Kallenborns Gewinn in Berlin; ein Pyrrhus-Sieg? Warum? Solche Siege könnte er von der “Kapazität” her noch viele davontragen. Diese Siege schwächen nicht - im Gegenteil.

Dass der Kommentar, wie im zweitletzten Satz desselben angedeutet, überflüssig ist, müssen nicht “echte” Linke nur feststellen dürfen… - ich auch!

Und noch was, resultierend aus deutscher Sprichwortkultur:

Wem der Schuh passt, zieht ihn sich an.

 
Trotz der provokativen Formulierung in D.Scholls Kommentar könnte man sich erlauben zu sagen: Mich betrifft das nicht! Den Schuh kann ich mir nicht anziehen, weil er nicht passt. - und das mit einem gerütteltem Mass an Selbstwert.

Es ist einfach traurig, dass die, die etwas gegen die saarländischen Zustände haben, sich schon wieder differenziert aufteilen. Das an die Adresse von D. Scholl. Entweder habe ich Sympathien oder nicht. Farbe bekennen ist angesagt.

Es gibt eine einfache Regel, die ich einmal gelernt habe: Sage nicht nur deswegen etwas, damit nur etwas gesagt ist. Es wäre wirklich besser, manch einer würde manchmal “s’Maul halte“.
_________________________________________________
*)
Und das Folgende soll DIE LINKE erstmal nachmachen, was nicht gleichbedeutend damit ist, dass der Hosenanzug diese Gedanken sich je zu eigen gemacht hat:

„Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Nach dem furchtbaren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch als Folge einer verbrecherischen Machtpolitik kann nur eine Neuordnung von Grund aus erfolgen. Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfassung erhalten, die dem Recht und der Würde des Menschen entspricht, dem geistigen und materiellen Aufbau unseres Volkes dient und den inneren und äußeren Frieden sichert.“

CDU: Ahlener Programm 1947

Menschen-Politik muss von demokratisch gewählten Vertretern des Volkes per Mehrheitsbeschluss gemacht werden. Und zwar für und im Sinne des Gemeinwohles, von dem die meisten nicht wissen, was es ist. Es muss immer um Inhalte gehen - nie um Ideologien.
Dazu sind sogenannte Parteien unverzüglich abzuschaffen, und jeder Gewählte in jedem Parlament muss nur seinem Gewissen vepflichtet sein. Wäre das was? Sicher! Aber leider etwas Theoretisches.
Denn es gab sie immer schon: Die Gleicheren, diese Schwätzer und Verbalerotiker, die sich flugs aufschwingen, Führer zu sein. Und die Gleichen machen mit.

U.Pahl

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