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Archiv für Juni 7th, 2011

* Nimm 2

Erstellt von UP. am 7. Juni 2011

Wer kennt sie nicht, die Storcks “Nimm 2??

Aber haben sie eigentlich gewusst, dass
diese Vitaminpillen,
so gut wie Salat und Obst,
nicht für Kinder sind?
(Erinnern sie sich in diesem Zusammenhang
an den süssen Joghurt-Matsch, der
gesund sein sollte wie ein kleines Steak.)

 

Aber hier nun ab zu “Salat und Obst und Gemüse”

 


Schon sagenhaft, diese Lügereien. Wir überlassen es natürlich ihrer u.U. auch elterlichen Kompetenz, wen sie für den
“Goldenen Windbeutel”
vorschlagen.

 

Update: Nicht nur “Nimm 2″

Die Seite von foodwatch >>> www.abgespeist.de gibt sehr deutlich Aufschluss über Werbelügen und minderwertige Inhaltsstoffe.

Du findest die Produkte auf der linken Titel-Leiste. Jeweils unter dem sich öffnenden Produktbild kann ein PDF-Kurzinfo geöffnet werden. Wenn man das liest, können einem schon die Haare zu Berge stehen.
Die grosse geschmacksoptimierte Verarsche von Maggi, Unilever, Nestlé und Co.

Abgelegt unter Ernährungspolitik, Fundsachen, Kriminelles, Mensch+Umwelt | Keine Kommentare »

* Gilberts Entschuldigung

Erstellt von DL-Redaktion am 7. Juni 2011

Auf ausdrücklichen Wunsch von Gilbert Kallenborn nachfolgend seine ‘Öffentliche Entschuldigung’ mit der Aufforderung an Rolf Linsler, ihm vor der Bundesschiedskommission und der Partei insgesamt gleiches zu gewähren.

Liebe Genossinnen, Genossen,

ich muss, will; und werde mich bei jedem Einzeln -und das persönlich, entschuldigen, den ich zu Unrecht, zu scharf, beleidigend oder wie immer “unsolidarisch” angriff.
Aber was ist mit der Solidarität des Schweigens? Solidarität im Schweigen heißt Billigung als Mittäter und Mitwisser.
Da ich bisher noch immer meinen Worten Taten folgen ließ gehe ich alle meine unzähligen Schreiben durch und suche nach meinen Fehlern. Ich werde wohl viele finden.
Ich empfehle niemandem, das zu tun, was ich tat.
Die freundlichen Worte des Frank Nieswand haben mich mehr getroffen als alle Saar-Angriffe der übelsten Art, weil man irgendwann vor sich selber sagt: Du Depp!
Da stehst du, viersprachig, Abitur, bildest dir ein ein Mindestmaß an Intelligenz zu haben und bringst es nicht fertig, vor lauter “Demasiado Corazon” -zu viel Herz- die nüchterne Kühle in deine Argumente zu packen- auf dass sie viel besser wirken.
Und das Kritik, richtig angewendet konstruktive Kritik sein kann und sein muss.
Ich habe Null und Nix Entschuldigung für mein zahlreiches Versagen. Ich habe auch versagt, in den Verfahren die ich gewann, in meinen eigenem Namen -oder für Andere.
Ich hätte bessere Gründe in den Beschlüssen erreichen können -zum Wohle der Partei, zum Wohle aller Beteiligten.
Zurückschauend bin ich nicht der Sieger, der ich sein könnte.
Zurückschauend wäre mehr erreicht worden, in einem anderen Stil.

Aber auch von Rolf Linsler verlange ich eine Entschuldigung

-bei und vor den Genossinnen und Genossen der Bundesschiedskommission
-bei der BILD Saarland -ein übrigens absolut Linsler -freundliches Blatt (Lafontaine..nun…eher nicht..) das den Rolf auch schon bei sich Zu hause unter dem Christbaum mit Enkeln ablichtete.

Die öffentliche Erklärung  “-die Berliner BSchK - neidet uns unseren Erfolg…
würde ich mal, gelinde gesagt, als Angriff auf die menschliche Intelligenz  jedweder Höhe oder Tiefe, vom Hilfsarbeiter bis zum Abiturienten (und Professoren haben wir auch ) einstufen.
Welchen Erfolg weist die Saar-Linke auf, so dass die Bundeslinke darauf neidisch werden könnte,….????

1000 Parteiaustritte in einem Jahr, Zahlen kaschiert von  MdB Lutze angeblich ihm nicht vollständig übergeben von Vorgängerin Pia Döring

Massenrekord in der Beschwerdebilanz der BSchK für so ein kleines Bundesland

Bruch der Bundessatzung am 14.11.2010 Linke Saar in Neunkirchen in einer bundesweit unbekannten Vehemenz mit SED - Stallgeruch nach “…der Parteivorstand hat immer Recht…” kein anderes Bundesland mit gewiss eigenen Problemen der dortigen “Querulanten”, hat so einen Stalinismus durch die Hintertüre als Wegweiser für die Linke von ganz Deutschland hingelegt.

Was für einen Erfolg? Der einstige Saar-Erfolg beruht auf die Wahlkampf-Lokomotive Oskar Lafontaine nicht auf seinen Trittbrettfahrern; es war der Lafontaine-Faktor pur,  Heimsieg an der Saar.
Aber ..das war 2009.
Heute ist die westdeutsche Linke am Taumeln. 2,9 % -Taumel!!! RLP und BW, wird glatt übertüncht mit “Weiter so!”

Da von “Neid” zu reden, der aus Berlin über Linsler käme ,ist nicht nur absurd, es ist eine Täuschung der Öffentlichkeit. Wenn Linsler meint, er müsse einen, seinen, subjektiven Eindruck der BILD-Saarland oder überhaupt der bürgerlichen Presse vermitteln….life aus Berlin dann sollte er erst einmal die persönliche Konsequenz zeigen und selber in Berlin vor der BSchK auftreten, aber da schickt er lieber seinen Rechtsanwalt Marc Schimmelpfennig hin, oder Sandy Stachel -oder Thomas Lutze. Die sollen dann ausbaden, was Linslers “Hausjuristen” sprich ,Mitarbeiter wie Julia Maus oder weit abgeschlagen MdL Birgritt Huonker ausgeheckt haben, an Bundessatzungsbrüchen.
Neidisch????
Die Saar-Linke hat eher Grund auf die Ost-Linke neidisch zu sein, denn umgekehrt. Die Top-Zahlen des Bürgervertrauens in Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg etc. sprechen Bände. Das sind FAKTEN anstelle von Desinformationen.
Rolf Linsler-aufwachen. Entschuldigen! Neues Wort für dein Lexikon. Kommt direkt hinter Querulanten.

Gilbert Kallenborn
GVWallerfangen/Saar Die Linke

IE

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* KINDERARMUT IX

Erstellt von UP. am 7. Juni 2011

Nachfolgend eine Erklärung der Diakonie Stuttgart im Rahmen des Rundbriefverteilers hinsichtlich der Armutsgrenzen und über die Kinderarmut, die die OECD völlig falsch interpretiert! Sehr interessant ist die Tabelle auf Blatt 2 des verlinkten Dokumentes.

Rundbriefverteiler
Liga-AG Strff.-/WLH
Erwerbsl.-Inis
Abt. 2.4

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vor kurzem verunsicherten Schlagzeilen wie “Kinderarmut nur halb so hoch wie gedacht” (Stern v. 6.5.11). Hintergrund war eine neue OECD-Studie mit Daten des Deutschen Wirtschaftsinstituts aus dem Sozioökonomischen Panel (SOEP) mit einer Kinderarmutsquote von nur noch 8,3%.
Nur schwer erkennbar war, dass hier völlig andere Parameter angesetzt wurden, z.B. die Armutsgrenze von 50% des Durchschnittseinkommens anstatt die Armutsrisikogrenze von 60%, wie sie auf der europäischen Ebene verwendet wird.

Beiliegend hierzu eine kurze Ausarbeitung meines Kollegen Martin Staiger.

Mit freundlichen Grüßen
Frieder Claus
Diakonisches Werk Württemberg

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* Vor dem Landesparteirat

Erstellt von Bernd Wittich am 7. Juni 2011

-ein ungeliebtes Thema

Aus unterschiedlichen Gründen meinen GenossInnen, wenn wir nach vorn, auf die Perspektive der Partei, darunter auch auf kommende Wahlen schauen wollen, dann sei es hinderlich zurück zu schauen.

Ich könnte mich kurz fassen und sagen, wer nicht zurück schaut, der bleibt in seiner Vorausschau blind.

Die Linken weltweit waren immer eine geschichtsbewußte Bewegung. Freilich, zuweilen wurde nur auf die für die eigenen Interessen scheinbar nützlichen Ereignisse geschaut oder, wenn es denn „notwendig“ erschien, wurden historische Ereignisse, für die Linke (mit) verantwortlich waren tabuisiert oder verfälscht. „Unbeliebte“ Geister, die zum Beispiel auf Gefahren und drohende Niederlagen, auf Irrtümer oder Fehler aufmerksam machten, wurden dann schon mal aus der Geschichte getilgt, verschwanden auf Fotos und aus den Archiven und Parteilehrbüchern. Das ist kein alleiniges Merkmal der Stalinisten.

Wenn die Macht dazu reichte, wurden unbequeme MitgenossInnen in der Bewegung diskreditiert, ausgeschlossen oder getötet.

Bei uns liegen die Dinge nicht so schlimm. Aber, ich sagte es bereits, wir lieben die Beschäftigung mit unserer eigenen Geschichte, den Geschichten und Personen nicht sonderlich, vor allem dann, wenn sie von unseren Niederlagen erzählen. Aber diese Geschichtsvergessenheit, diese Scheu zurück zu schauen hat noch einen anderen Grund. Neoliberalismus ist der Kampf um die politisch-kulturelle Hegemonie der Ausbeuter. Das was diese Ideologen „Moderne“ nennen, kann angeblich auf „Aufklärung“ und „Geschichte“ verzichten. Freilich machen diese Leute auch Ausnahmen. Sie bedienen sich gern der Geschichte, wenn sie mittels Geschichte Politik machen wollen. Dann werden sie nicht müde die Fehler der Linken, ihre Niederlagen auszubreiten, um den BürgerInnen nehe zulegen, „niemals Sozialismus“, denn man hätte je gesehen wohin das führt.

Nun ist es tatsächlich für uns eine Erschwernis, Teil der Kräfte, die uns in die Defensive bringen, das namens der Linken vieles falsch und menschenrechtswidrig gelaufen ist. Auch auf diesen Teil unserer Geschichte blicken wir nicht gern. In Westdeutschland meinen viele Linke, das sei ja nicht „ihre Geschichte“, also können wir uns die Auseinandersetzung damit ersparen.

Nun liegen die Dinge aber oft so, dass Menschen, die ihre Vergangenheiten nicht aufarbeitet, unbewußt gezwungen sind, die darin auffindbaren Denk- und Handlunsgweisen unbewußt zu wiederholen und damit laufen sie auch Gefahr, die Niederlagen wiederholt zu erfahren.

Ich hatte das Glück in den letzten 25 Jahren mich sehr intensiv mit der Geschichte der deutschen Arbeiterbwegung, der SPD, der KPD, der SED und der DDR zu befassen. Das und die Erfahrung mit der Perestroika und Glasnost und das Scheitern des Realsozialismus haben mich sehr sensibel gemacht für die vielfältigen Ursachen der Niederlagen.

Wenn der Landesparteirat seiner Verantwortung gerecht werden will, wenn der Landesvorstand die Partei gelingend führen und zusammenführen will, dann sind wir gezwungen, so schmerzlich es ist, konkret auf unsere jünger Vergangenheit und die damit verbundenen (Fehl)entwicklungen zu schauen. Dazu gehört auch, sich Wahlniederlagen nicht schön zu reden und der dafür getragenen persönlichen Verantwortung auszuweichen. Halbherzige und pauschale „Bekenntnisse“ bringen uns nicht weiter. Es hilft auch nichts, wenn kritische Beiträge und die daraus vorgelegten Schlußfolgerungen einfach „ausgesessen“ werden. Also, GenossInnen, haben wir  mehr Mut die „Geschichtstatsachen“ anzuschauen und daraus zu lernen.

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