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Archiv für Juni 5th, 2011

* Flegelskamp hat Recht

Erstellt von UP. am 5. Juni 2011

…und ich mache mit. Nach Sarrazin und Guttenguggel will ich der dritte Stellvertreter von Flegelskamp sein - oder wenigstens der fünfte.

Meine einstige Alternative - die Partei DIE LINKE - hat als solche nicht einmal ein Quäntchen von dem erfüllt, was ich mir als Idealist so vorgestellt habe.

Also scheiss was drauf - jetzt wird abgesahnt. Die Partei DDD steigt gleich auf Bundesebene ein - volle Kanne; denn mit weniger als mit den monatlichen Diäten eines MdB wollen wir uns nicht zufrieden geben. Guggel weiss sicher einige Tricks und den Doktor machen wir dann auch noch, aber trickreicher als der erste Versuch vom Baron. Und die 15.000 euronen pro MdB im Monat sind auch nicht von der Hand zu weisen. Das kann man so drehen, dass die Kohle in den eigenen Geldbeutel fliesst.

Wie sagt Gert Flegelskamp?

Seit gestern stelle ich Überlegungen an, doch noch einmal eine Partei zu gründen. Der Name soll DDD sein. DDD steht für “Die Dummen Deutschen”. Sie sind jetzt beleidigt? Ich rechne es Ihnen anhand des Wahlergebnisses in Baden Württemberg gerne vor, dass sich in der DDD eine Mehrheit der Deutschen sicherlich gut aufgehoben fühlen würde.
und
Das bedeutet, rund 60% derer, die zur Wahl gegangen sind, haben die gleichen Parteien gewählt, die den ganzen Schwachsinn der letzten Jahre zu verantworten haben
und
…die den Samen all dessen, was heute an Scheiße wächst, in den Boden gelegt haben. ….[...] die von SPD-Mann Müntefering selbst als Heuschrecken bezeichneten Blutsauger des Kapitals, die Beteiligung an Kriegen irgendwo in der Welt und noch eine Menge mehr, sind auf dem Mist dieser beiden Parteien gewachsen - SPD und Grüne! [...] …Ziehsohn von Schröder, der Erzengel mit dem roten Flammenschwert Gabriel.
und
Über Claudia Roth von den Grünen schreibe ich lieber nichts, das würde mir nur eine Beleidigungsklage einbringen.

[...über die schreib ich auch nix, die stell' ich mir nur vor! Und wenn ich das mitteilen würde, hätte ich auch eine Klage am Hals. ]

Lust auf die ganze Wahrheit, die traurige? Neugierig geworden?

Dann geht es weiter bei Gert Flegelskamp

Dem letzten Satz in seinem Artikel könnte man sich fast anschliessen - denn messbaren Erfolg erfahren wir kaum.

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* Europa: Abstieg und Wut

Erstellt von DL-Redaktion am 5. Juni 2011

Als Ergebnis einer jahrelangen falschen Wirtschaft- und Arbeitsmarkt - Politik sehen wir besonders viele Jugendliche in der letzten Zeit protestierend durch die Straßen ziehen. Sie haben die Erfahrung gemacht, dass selbst die beste Ausbildung ihnen nicht den von der Politik versprochen sicheren Arbeitsplatz garantiert.

Auslöser der Aufstände in den Arabischen Staaten war die Unzufriedenheit der Jugend, welche sich nun auch über Griechenland und Spanien nach Europa ausbreitet. So wird es nur als eine Frage der Zeit angesehen, wann auch hier die Straße mobilisiert wird. Die Beispiele aus Arabien und den europäischen Südländern führen uns drastisch die Ergebnisse einer falschen Regierungspolitik sowie das Versagen der Opposition vor Augen. Politik an den Menschen vorbei führt unausweichlich zur Eskalation, da sich eine aufgestaute Wut nur bedingt kontrollieren lässt. Ursache und Wirkung dazu - nachfolgend ein Bericht von Steffen Vogel:

Abstieg und Wut

Nicht nur in Arabien, auch in Griechenland gehen tausende Jugendliche auf die Straßen. Aus gutem Grund: Ein schweres Erbe der globalen Wirtschaftskrise könnte eine „verlorene Generation“ ohne Anbindung an den Arbeitsmarkt sein, warnte die Internationale Arbeitsorganisation bereits im vergangenen Jahr.[1] Während junge Menschen unter 25 Jahren weltweit schon vor der Krise drei Mal so häufig von Arbeitslosigkeit betroffen waren wie der Durchschnitt der Bevölkerung, sind die Zahlen seitdem geradezu explodiert. Allein zwischen 2007 und 2009 nahm die Anzahl der erwerbslosen Jugendlichen global um fast acht Millionen Menschen zu.

Europa macht da keine Ausnahme: Nach aktuellen Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat ist jeder fünfte Jugendliche in der EU arbeitslos.[2] In der Gesamtbevölkerung gilt dies immerhin noch für jeden Zehnten. Hinzu kommt, dass junge Menschen erheblich häufiger zu den working poor, den arbeitenden Armen, gehören als Erwachsene.

Quelle: Blätter >>>>> weiterlesen

IE

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