Erstellt von UP. am 19. April 2011
Plagiatsvorwürfe gegen Silvana Koch-Mehrin
F.D.P.- Politikerin soll bewusst abgeschrieben haben
Es ist erst der Zwischenbericht: FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin soll in ihrer Doktorarbeit auf mehr als ein Viertel der Seiten Plagiate stehen haben. Die Plagiatsjäger sind sich sicher: Ein klarer Fall von Plagiarismus, aber guttenbergsche Ausmaße nimmt der Fall nicht an.
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Erstellt von UP. am 19. April 2011
Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger
- dann gibt’s halt noch weniger
So viele Strafen wie noch nie: Die Arbeitsagenturen haben im vergangenen Jahr gegen mehr als 800.000 Hartz-IV-Empfänger Sanktionen verhängt - auch die Höhe der Strafen stieg. Was steckt dahinter?
Das ist die Kernfrage: Was steckt wirklich dahinter???
Was die Süddeutsche Zeitung in diesem Zusammenhang bei Bild abgeschrieben hat, kann hier nachgelesen werden.
Leider geht diese einst renomierte Zeitung auf diese Kernfrage nicht ein, sondern schreibt einfach widerspruchslos ab.
Die Friede-Springer-Bild-Titelzeile dazu lautet:
Arbeitsverweigerung +++ Verschwendung +++ Schlamperei Hartz-IV-Schande!
Noch nie mussten so viele Stütze-Empfänger bestraft werden
Man betrachte hierbei das Wort <mussten>; es generiert beim einfach gestrickten Hirnmuster des Bild-Lesers die Assoziation, dass diese Stütze-Empfänger ‘durch die Bank’ faule Hunde sind, sich tagsüber saufend im Park aufhalten, obwohl ihnen der Anteil für ‘Schnaps und Kippen’ von staatswegen gestrichen wurde.
Und die armen Sachbearbeiter “mussten” diese Sanktionen einfach anwenden, um dieses minderwertige Hartz IV-Pack zu erziehen und auf den rechten Weg zu weisen. Jeder dieser Sanktionierer, der offiziell “Fallmanager” genannt wird, kann jeden Tag nach Feierabend voll von erfolgreichen Gefühlen abends in den Kreis seiner Familie zurückkehren: Ich habe es diesem faulen Pack heute mal wieder gezeigt.
Und ich habe die Unterstützung von Bild. Schliesslich erfülle ich die Massgaben des Kaffeekränzchens; bei der Krake Bertelsmann, wie die NACHDENKSEITEN die “renomierte” Bertelsmann-Stiftung aufschlussreich nennt, wurde HARTZ IV mit seinen Sanktionen erfunden, Bild setzt die Hetze journalistisch um, und der Hosenanzug, Honeckers Rache, dritte Kaffeetrinkerin, zeichnet politisch verantwortlich für die Ausrottung des faulen Packs.
Deutschland muss wieder sauber werden - Bild ist dabei am Drücker. Und mittlerweile gehört auch die SZ zu diesem staatlich gelenktem Mainstream, der der hart arbeitenden Bevölkerung “die Wahrheit” erzählt.
Armes Deutschland: Denk’ ich daran in der Nacht, werd’ ich um den Schlaf gebracht!
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Erstellt von DL-Redaktion am 19. April 2011
Frust über das Bildungspaket von der Leyens aller Orten. In einem Artikel der TAZ berichten die Journalisten Eva Völpel und Paul Wrusch heute ausführlich über die mangelnde Resonanz des Bildungsangebotes für Kinder, was von uns hier auf DL, von Beginn an als Schwindelpaket bezeichnet und entsprechend abgelehnt wurde.
Nur ein Beispiel sei hier erwähnt: Ein zehnjähriges Kind möchte im Verein Fußballspielen. Gut der Beitrag wird auf Antrag übernommen! Wer aber bezahlt die Fußballschuhe, die Trikots, die Fahrten zu den Spielen und vieles mehr was heute benötigt wird um in einen Verein als Vollmitglied anerkannt zu werden. Dieses zu bedenken, dazu reicht die Intelligenz einer Ministerin nicht aus! Die reicht nur zum Reden von einfältigen Sprüchen.
Ein Bildungspaket voller Rätsel
HARTZ IV Das Bildungspaket kommt nicht an: Die Eltern wissen gar nichts von den Leistungen oder müssen ihre Anträge plötzlich bei ganz anderen Stellen abgeben.
Von den 34 Hartz-IV-EmpfängerInnen, die sich am Wochenende in Waldbröl im Süden Nordrhein-Westfalens getroffen haben, hat noch niemand einen Antrag gestellt, um vom Bildungspaket zu profitieren. Keiner wusste, dass Zuschüsse für warmes Mittagessen in Kita und Schule, für Vereine oder Musikschulen nur noch bis Monatsende rückwirkend für die ersten drei Monate 2011 beantragt werden können. “Wie sollen sie auch davon mitbekommen haben. Sie haben kein Geld für Tageszeitungen. Nur sechs haben überhaupt einen funktionierenden Internetanschluss”, sagt Dieter Carstensen.
Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen
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