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Archiv für April 7th, 2011

* Die Nebeneinkünfte

Erstellt von UP. am 7. April 2011

… des Peer Steinbrück

Neues von Steinbrück: Eine Rede im Parlament - 46 (i.W. SECHSUNDVIERZIG) in der freien Wirtschaft

Anmerk.: Der nominelle Verlust in Euronen pro Abwesenheit: 50 Eurönle; die kann man verschmerzen bei der Nebeneinkunft von naja, mindestens 7000 €.

Zum ersten Mal hat der Abgeordnete Peer Steinbrück kürzlich eine Rede im Deutschen Bundestag gehalten. Mehr als eineinhalb Jahre dauerte es bis zur Jungfernrede des Neu-MdB zu den Bürgerinnen und Bürgern. Sehr viel öfter sprach Steinbrück dagegen außerhalb des Parlaments: Ganze 46 Vorträge hielt er im selben Zeitraum - gegen Honorar und vor Wirtschaftsleuten.

weiterlesen bei abgeordnetenwatch.de

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* BILD und Wallraff

Erstellt von UP. am 7. April 2011

Günter Wallraff kenne ich als 1968-Student noch aus “PARDON“-Zeiten - der einzig wahren satirischen Zeitschrift, die es gab.
Ich erinnere an die innere Doppelseite Welt im Spiegel (WimS) von Gernhardt, Bernstein und Waechter mit dem legendären Dr. Golz, dem Büroboten, der als [Satire an]
Dr. Kretschmer in Düsseldorf Macher bei den Linken seine Fortführung erfährt. [Satire aus]
Ausgerechnet an Konkret, einem DDR-finanzierten pseudolinken Blättle, welches von Kapluck, dem Kommunisten *) “verwaltet” wurde, verkaufte der Verleger Nikel dieses Edelblatt.
UP.
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*) Manfred Kapluck war der eigentliche Motor (u.a. Gründer der DFU) und hatte das Talent, die “Konkret” mit SED-Zuschüssen zu finanzieren
 

„Ich hoffe, dass in den Verlusten auch ein Zeichen von Abwendung steckt“

Interview mit Günter Wallraff
Verantwortlich: Jens Berger

Die Otto Brenner Stiftung (OBS) hat wieder einmal einen kritischen Blick auf die Berichterstattung der deutschen Medien geworfen. Nachdem die Autoren Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz im letzten Jahr den Wirtschaftsjournalismus vor und während der Wirtschafts- und Finanzkrise begutachteten, analysierten sie in diesem Jahr die Berichterstattung Deutschlands auflagenstärkster Tageszeitung während der Euro- und Griechenlandkrise. Die Studie »Drucksache „Bild“ – Eine Marke und ihr Mägde« wird heute im Printformat veröffentlicht und am Freitag ausführlich auf den NachDenkSeiten vorgestellt. Bereits heute möchten wir unseren Lesern das Interview der OBS-Autoren mit dem Enthüllungsjournalisten und BILD-Kenner Günter Wallraff vorstellen.Jens Berger

weiterlesen >>> NDS

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* Hilf uns bitte, Oskar!

Erstellt von DL-Redaktion am 7. April 2011

Jetzt wird er immer lauter, der Hilferuf nach Oskar Lafontaine. Ist dieses hilfreich nach den verlorenen Wahlen im Süd-Westen des Landes? Ist das der richtige Weg welcher die Partei eventuell wieder in die richtige Fahrspur bringen könnte? Nicht zu verleugnen ist jedenfalls folgendes: Unter Lafontaine hatte die Partei gute Ergebnisse erzielt, aber diese Ergebnisse wurden aufgrund einer gewissen Erwartungshaltung in diese Partei erreicht und genau die Erwartungen der Wähler wurden restlos enttäuscht.

Nun zu glauben mit einer Rückkehr von Lafontaine wieder in die Erfolgsspur zurückzukommen wäre reine Augenwischerei und würde die Problem nur verdrängen. Auch wäre es ein Weg zurück und damit kaum für einen Blick in die Zukunft geeignet da gerade im Saarland, der Heimat von Lafontaine zur Zeit scheinbar mehr an ein Revival von Erich Honecker denn in die Zukunft gearbeitet wird. Der „gute Erich“ wird die Probleme in diesem Land mit Sicherheit nicht mehr lösen können.

Wie sagte noch vor nicht allzu langer Zeit eine bekannte Wuppertaler Unternehmerin: „Als Chef kann ich auch meinen Hund einsetzen, wenn die Qualität der Mitarbeiter entsprechend vorhanden ist“! Also Hundebesitzer in der LINKEN melden. Das besagt aber nichts anderes als dass der Austausch von zwei Führungspersonen alleine nicht hilfreich bei der Problemlösung ist. Die Arbeit wird in den Orts- und Kreis-Verbänden verrichtet und dort laufen die Mitarbeiter aufgrund nicht vorhandener oder verfehlter Strukturen davon.

Es ist ja auch kein Zufall wenn man sich nun einmal die Lafontaine Rufer näher betrachtet: Da wäre an erster Stelle ein Gregor Gysi welcher ob seiner seltsamen Demokratieauslegung selber in die Schusslinie geraten ist und Sahra Wagenknecht welche als MdB eher passiv tätig ist. Auch von dem Vorsitzenden der LINKEN Fraktion im Landtag von NRW Wolfgang Zimmermann mit seiner Truppe ist außer einigen agitatorischen Schriftzügen auf den Partei eigenen Webseiten nicht groß etwas zu hören. In der Politik ist es wichtig die Wähler und nicht die Mitglieder von der Richtig- und Wichtig – keit der Partei Arbeit zu überzeugen und genau dieses scheint die Linke bis heute nicht begriffen zu haben.

So lesen wir in der Presse von Heute unter anderen:

Flügelstreit bei der Linkspartei, der Ton wird schärfer

Linkspartei-Fraktionschef Gregor Gysi hat eine Rückkehr von Oskar Lafontaine ins Spiel gebracht. In einer Notsituation sei dies möglich, das sehe auch Lafontaine so. Der ehemalige Partei- und Fraktionsvorsitzende hatte sich vor einem Jahr krankheitsbedingt aus der Bundespolitik zurückgezogen.

Die Reformer in der Linkspartei sind weniger begeistert von dieser Aussicht. Der Berliner Stefan Liebich sagte der taz: “Es wäre ein ganz schönes Armutszeugnis für uns, jetzt wieder auf Lafontaine zurückgreifen zu müssen.” Lafontaine solle “als wichtiges Mitglied Debatten forcieren”, jedoch nicht an die Parteispitze zurückkehren.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Kommentar:

In Schockstarre

Es ist erstaunlich, wie parallel Aufstieg und Fall von FDP und Linkspartei verlaufen. Im Parteienspektrum markieren beide die Extreme in Bezug auf Sozialstaat und Verteilungsgerechtigkeit. Die Westerwelle-Liberalen reüssierten mit einer Art Sozialpopulismus von oben, die Linkspartei mobilisierte im Westen das abgehängte untere Fünftel der Gesellschaft und enttäuschte Sozialdemokraten.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

IE

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* Ja - panisch werden

Erstellt von DL-Redaktion am 7. April 2011

In Japan wurden 450 Hilfskräfte eingesetzt um das Kühlsystem wieder instand zu setzen. Ist es verwunderlich, wenn diese Menschen von willigen Regierungsschreibern schon wieder als Helden benannt werden? Wir sollten uns hüten, diesen naiven Auslegungen zu folgen.

Als erstes wäre hier zu hinterfragen, ob denn dieses Hilfskräfte freiwillig ihre Arbeit verrichten oder dazu gezwungen wurden. Sollten sie gezwungen worden sein, wie stellenweise zu lesen ist, o.K. 90 % der Bürger würden sich nicht in den sicheren Tod schicken lassen. Sollten sie freiwillig die Arbeit verrichten, wäre hier zwischen Heldentum oder Dummheit zu entscheiden.

Die erste Aufgabe einer Regierung ist es, Menschen zu schützen, was dementsprechend in unseren Grundgesetz festgelegt ist. Eine Regierung aber, welche Helden ausruft, hat sich für gewöhnlich in irgendeiner Art und Weise gegenüber seiner Bevölkerung schuldig gemacht. So geschehen bei Kriegen oder auch jetzt bei der AKW Katastrophe in Japan. Es ist eine Perversion, unschuldige Menschen für die eigene Unfähigkeit in den sicheren Tod laufen zu lassen.

Es ist allgemein bekannt, dass die Technik ein AKW ein-, aber nicht wieder ausschalten kann. Es wäre also nicht mehr als Recht, wenn die Verursacher solcher Katastrophen als allererstes versuchen würden, den von ihnen angerichteten Schaden auch selber zu reparieren. Das gleiche sollte natürlich vor allen Dingen für die Betreiber der AKW und die befürwortenden Politiker gelten. Diese aber würden sich bei einem Supergau als natürlich in speziell für sie geschaffene Sicherheitsbunker zurückziehen, um dort darauf zu warten, bis irgendwelche Idioten die Kastanien aus dem Feuer holen. Ich hoffe, dass diese Spezies demnächst auch in PKW oder Züge einsteigen werden, von denen sie wissen, dass diese keine Bremsen haben.

Ja, panisch werden

“Wer eine Tragödie überlebt hat, ist nicht ihr Held gewesen.” (Stanislaw J. Lec)

Im umkämpften Libyen haben sich 2.000 philippinische Krankenschwestern geweigert, das Land - wie fast alle Ausländer - zu verlassen, obwohl ihre Regierung ihnen dies dringend nahegelegt hat. Gerade jetzt werden wir gebraucht, erklärten sie. Sind sie Heldinnen?

In Japan werden bei den brennenden Atomreaktoren von Fukushima 450 Hilfskräfte eingesetzt, die versuchen, das Kühlsystem wieder in Gang zu setzen - und sich dabei tödlicher Verstrahlung aussetzen. “Diese Arbeiter sind Helden,” befand Isolde Charim in der taz. Der Kommentator der Zeit, Klaus Hartung, kritisierte die deutschen Hysteriker, die hier seit dem japanischen Reaktorunfall “selbstbezogen” gegen Atomkraft demonstrieren, aber völlig desinteressiert, das heißt ,”unfähig zur Anteilnahme” an den “Helden von Fukushima”, seien.

Stattdessen werden sie hier als “Angeheuerte” und zum Einsatz im Reaktor Befohlene bezeichnet - während man sie in Japan als “Samurai” feiert. Sie stellen die “erste Verteidigungslinie” dar, wie Premierminister Naoto Kan sagte. Für den Samurai als Angehörigem einer Kriegerelitekaste gilt laut dem Philosophen Hojo Shigetoki aus dem 13. Jahrhundert: “Er sollte nicht an Hunderttausende von Menschen denken, wenn er kämpft, sondern nur die Bedeutung seines Herrn im Sinn haben.”

Quelle: TAZ >>>>>weiterlesen

IE

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