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Archiv für März 15th, 2011

* ABSCHALTEN!!!

Erstellt von UP. am 15. März 2011

Newsletter 6/2011
Dienstag, 15. März 2011 - 355.294 Abonnenten
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Jetzt Konsequenzen ziehen!

Fassungslos verfolgen wir die nukleare Katastrophe in Japan. Kanzlerin Merkel will jetzt die Laufzeitverlängerung für 3 Monate aussetzen und die Sicherheit der Meiler prüfen. Doch Fukushima lässt nur eine Konsequenz zu: AKWs abschalten - und zwar jetzt! Unterzeichnen Sie unseren Appell an Merkel!

die Bilder und Berichte aus Japan machen fassungslos. Die Lage in der Atomanlage Fukushima 1 scheint in diesen Stunden völlig außer Kontrolle zu geraten. Wir sind schockiert, entsetzt und in Gedanken bei den Menschen in Japan. Gleichzeitig ist es uns wichtig, jetzt dafür zu sorgen, dass endlich der Situation angemessene politische Konsequenzen gezogen werden.

Als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe in Japan kündigte Bundeskanzlerin Merkel gestern an, die Laufzeitverlängerungen für drei Monate auszusetzen und die Sicherheit der Atomreaktoren zu überprüfen. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass es nicht beim unverbindlichen Prüfen bleibt. Die Konsequenz aus Fukushima kann nur eine sein: AKWs abschalten - und zwar jetzt! Unterzeichnen Sie unseren Appell!

Fordern Sie Konsequenzen von der Kanzlerin!

Mit großformatige Anzeigen in bundesweiten Tageszeitungen und Plakaten bei ihren öffentlichen Auftritten wollen wir die Kanzlerin in den nächsten Tagen überall mit unserem “Abschalten!”-Appell konfrontieren. Mit dem knappen Schriftzug auf schwarzer Fläche signalisieren wir: Es geht nicht mehr um den Austausch von Argumenten. Die sind längst bekannt. Es geht nur noch um ein einziges Wort, dass unserem Entsetzen und unserer Fassungslosigkeit entspringt: Abschalten!

Unterzeichnen Sie den Appell an Frau Merkel!

Mit herzlichen Grüßen
Susanne Jacoby, Günter Metzges und Christoph Bautz

PS: Auch unsere Menschenkette am Samstag in Stuttgart stand unter dem Eindruck der Ereignisse. Auf 45 Kilometern forderten 60.000 Menschen den Ausstieg aus der Atomkraft. Drei Kameras haben für unseren Aktionsfilm aus der Luft und am Boden bewegende Eindrücke eingefangen.

Schauen Sie unseren Kettenfilm…


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Das sogenannte “Merkel-Memorandum” ist der plumpe - plumper geht es nicht - Versuch des Hosenanzugs, Wahlkrampf zu machen und in Baden-Württemberg zu retten, was noch zu retten ist, um dem GEN-Futter-Mappus die Steigbügel zu halten.
Stuttgart 21 wird bspw. durch die lebensbedrohenden Ereignisse in Japan aus der Presse verdrängt, bleibt aber nicht nur relativ wichtig für Stuttgart und Deutschland. Es darf den Politiker nicht durchgegangen werden lassen, die anstehenden lokalen Probleme mit “Japan” zuzudecken, so bedeutsam und gleichermassen traurig dieser GAU für die Menschen und die Menschheit ist.

Neckarwestheim - und nicht nur NWH 1 - muss abgeschaltet werden. Wenn man sich überlegt, dass nur 10 % des deutschen Stromverbrauches von den 17 deutschen Atomkraftwerken erzeugt werden, sollte es doch möglich sein, allein durch Einsetzen zeitgemässer Technologien (LED-Technik im Bereich der Strassenbeleuchtungen und im Haushalt, Abschalten der Stand-By Funktion, usw.)diese 10 % einzusparen.

Es kann nicht sein, dass jemand sagt: Ich kann es mir leisten, auch unnütz Strom zu verbraten; denn ich verdiene genug. Hier muss vermehrt an das Bewusstsein des Einzelnen appeliert werden, dass nur durch Gemeinsinn der Karren aus dem Dreck gezogen werden kann. Das gilt gleichermassen für die Verhaltensweisen im Spektrum der kommenden Klimaveränderungen, die einfach nicht mehr wegzuschieben sind.

Mit Verlaub: Der sprichwörtliche “Leck-mich-am-Arsch”-Standpunkt der Strom-Verbrauch-Chaoten wird leider durch eine Polit-Mafia geduldet, die massgeblich an der Installation einer Zwei-Klassen-Gesellschaft beteiligt ist.

Es lässt sich leider fast alles am Profitdenken der Wirtschaft und machtgeilen Denken der von der Wirtschaft abhängigen Politiker festmachen.

Man muss sich echt fragen, was auf dieser Welt nicht noch alles passieren muss, dass Menschen wieder vernünftiger werden. Braucht die Menschheit wirklich den “Krieg der Welten”, um ihr Denken endlich in gemein-sinn-liche Bahnen zu lenken?

Abgelegt unter Campact | 2 Kommentare »

* “Ära-Gonder” in Kleve…

Erstellt von DL-Redaktion am 15. März 2011

-Kreis ist beendet !

Lesen Sie heute einen Bericht unserer Gastautorin Ramona über die LINKE im Kreis Kleve.  IE

Nein, nicht “Gutsherr Linsler” von der Saar, sondern Axel Gonder vom Niederrhein (Linkspartei-Kreis-Kleve) wurde endlich abgewählt und in die wohlverdiente Parteiwüste geschickt.

Über eine von A. Gonder und seinen Getreuen selbst einberufene Mitgliederversammlung (12.03.11) sind er und seine Getreuen nun selbst gestolpert. Ein war ein klassisches, dummes Eigentor.

Er und seine Getreuen haben sich durch die Einberufung der MV, vom 12.03.11, selbst “ins Knie geschossen” und wurden demokratisch und sehr deutlich abgewatscht.

Was ist passiert. Hintergründe:

Der für mich immer schon politisch-fragwürdige Axel Gonder betrieb laut seines Parteifreundes (Bernd Nellissen) innerhalb der Linkspartei eine Art Obstruktionspolitik. Innerhalb der letzten ca. 2 Jahre wollten Gonder und die Seinen mit allen Mitteln den Ausschluß von 2 Mitgliedern erreichen. Dieses Bestreben ging dann u.a.  bis zur Anrufung des Schiedsgerichtes.

Die eigentliche Parteiarbeit blieb meist liegen und man weigerte sich, mit diesen beiden Mitgliedern an einen Tisch zu setzen. Für mich eine Art von “Diktatur”, ähnlich wie bei den Linken an der Saar.

Es fanden im Kreis-Kleve (hier besonders in Emmerich) einige Partei-Geheimtreffen statt.

Man wollte nicht, dass bestimmte Mitglieder an Versammlungen teilnehmen.

Bzgl. der beiden ungeliebten Mitglieder erfolgten auch schriftliche Austrittsdrohungen, unter Mitnahme der Mandate, an den Landesverband, wenn man nicht endlich dafür sorgen würde, die ungeliebten Mitglieder auszuschliessen.

Politischer Stillstand am Niederrhein. Dafür Obstruktionen gegen Parteimitglieder.

Schon immer gab es in der Linkspartei-Kreis-Kleve Probleme. Und schon immer spielte der Name “Axel Gonder” eine bestimmte Rolle.

Mehrmals wurden neue Vorstandsmitglieder nachgewählt. Viele davon  hatten von den desatrösen Machenschaften innerhalb der Linkspartei genug und traten aus der Partei aus. Somit gaben sich innerhalb der letzten ca. 2,5 Jahre die Vorstandsmitglieder die Klinke in die  Hand. Wer nicht für Gonder war, wurde obstruiert u.a. Vorrangig ging ihnen aber immer hauptsächlich um den Ausschluß von 2 Mitgliedern. Vernünftige Parteiarbeit war kaum noch möglich. Die Parteifeinde mußten weg. Koste es was es wolle.

Aus diesen vergangenen Zeiten lässt sich folgendes aufzählen:

… Mitglieder wurden ausgesperrt

… Anträge oder Mitgliedermails, wurden ungelesen in den “Papierkorb” verschoben

… körperliche Bedrohung (Baseballschläger und Fäuste)

… Recht auf freie Rede wurde den beiden Mitgliedern entzogen

… Geheimsitzungen fanden statt

… Satzungen, Statuten und die Geschäftsordnung wurden mehrmals missachtet

… Protokolle zu spät oder garnicht erstellt.

… bestimmte Termine wurden nur an Ja-Sager-Mitglieder vergeben

… zig Vorstandsmitglieder innerhalb kürzester Zeit den Vorstand verlassen haben

… Kasse (in einem Schuhkarton übergeben) wurde tlw. zweifelhaft geführt

… Schatzmeister wurde willkürlich ins Amt gesetzt

… Wahlen wurden von “Mitgliedern” durchgeführt, die gar keine Mitglieder waren

… ca. 50 % der Mitglieder zahlten keinen Beitrag oder waren in Verzug. Durften aber wählen.

… die meiste Zeit wurde damit verbracht, nicht genehme Mitglieder aus der Partei zu “mobben”

… während einer einzigen Vorstandssitzung wurde mehrfach die Parteisatzung gebrochen

… Arbeitgeber von einem Mitglied wurde besucht (berufsschädigendes Verhalten)

Usw., usf.

Mittlerweile, und  insbesondere innerhalb der letzten 6 Monate, erkannten aber immer mehr  Mitglieder der niederrheinischen Linkspartei-Kreis-Kleve, dass das Bestreben nach Ausschluß von 2 Mitgliedern völlig aus der Luft gegriffen war und eher private, persönliche Motive hatte.

Innerhalb der Linkspartei dreht sich nun der Wind.  Auch im Vorstand der Linkspartei erkannten 5 von 9 Vorstandsmitglieder,  dass der “grosse” Vorsitzende-Gonder eher sich, statt die Partei in den Vordergrund stellt.

Politisch kann man öffentlich bis heute nichts von ihm lesen. Mandatsträgerbeiträge sollen bis heute auch nicht geflossen sein. Ist er ein politischer Blender, der nur an sich denkt?

Hier einige Hinweise zu der Mitgliederversammlung

Jedenfalls berief Axel Gonder und seine ihm getreuen Vorstandsmitglieder eine Mitgliederversammlung zum 12.03.2011 ein. An diesem Tag wollte er und seine Getreuen 5 von 9 Vorstandsmitgliedern abwählen lassen.

Bei den Fünfen handelte sich genau um jene Genossen, die den Durchblick bzgl. “Ausschluß von 2 Mitgliedern” erkannt haben. Diese 5 Genossen sollten nun weg.

Wie heist es so schön:

1. ) “…wer nicht für mich ist,  ist gegen mich…”

2. ) “…und willst du nicht mein Bruder sein, dann ….”

Das in seinem (Gonder-) Vorstand tatsächlich 5 von 9 Mitgliedern gegen seine Meinung waren,  passte dem  Herrn Gonder also nicht. So etwas darf nicht sein. Also musste man einen Weg finden, diese 5 Vorstandsmitglieder zu entfernen (Abwahl).

Herr Gonder hat und das war gut, die Rechnung ohne die mittlerweile aufgeklärten Mitglieder gemacht. Er hat sich auf dieser selbst einberufenen Mitgliederversammlung selbst ins “Knie geschossen”.

Er und seine Getreuen wurden nämlich abgewählt.

Mehr zu dieser Mitgliederversammlung kann man auch hier nachlesen:  -Hier-

Vermutung:

Da ich Herrn Gonder nun einige Jahre persönlich kenne, vermute ich, dass das “Kapitel-Gonder” mit seiner Abwahl leider noch nicht am Ende ist. Da wird noch ein “Nachbeben” kommen.

Schau mer mal, wie das “Nachbeben” aussehen wird.

Jedenfalls werde ich darüber hier berichten, wenn man mich denn lässt :-)
 
 
Man wird dich mit Sicherheit lassen!  /DL-Redaktion

Abgelegt unter L. Nordrhein-Westfalen | 2 Kommentare »

* Hymne an die LINKE Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 15. März 2011

Des Rechten Glaubens überdrüssig,
entstand die Linke, war doch schlüssig.
Es kam zusammen Ost und West,
und jeder dacht’ das wächst und wächst.

Es rief der Gregor aus dem Osten,
hei Oskar komm, wir wollen motzen.
Setz deine Segel in den Wind,
erreichst Berlin schnell, ganz bestimmt.

Hier bläst die ganz spezielle Luft,
der Wowi guckt schon ganz verdutzt.
Mein alter Chef tief aus dem Westen?
Der will hier wohl die Luft verpesten.

So spielt man jetzt ganz unverdrossen,
ein Spiel, gleich Schach, nur mit Genossen.
Man schiebt berechnend Turm wie Dame,
schielt auf Mandat und Geldeinnahme.

So kommt ins Saarland eins, zwei, drei,
Familie Lutze schnell herbei.
Reich dekoriert, im alten Lande,
von Stasi und mit Blech am Bande?

Flugs in den Bundestag geschoben
zieht man ihn auf den Weg, nach oben.
Der Huonker fehlt wie wir es lesen,
so ein paar Jährchen aus dem Leben.

Das aber ist nicht weiter schlimm
Der Oskar biegt das spielend hin.
Aus der Gewerkschaft`s großer Flasche
zog man den Korken raus, au Backe.

Kommt raus als Geist uns Rolf der Linsler,
sieht als  Minister sich, der Blinzler.
Verschlief die Zeit für dreißig Jahr,
wo er als Sozi tätig war.

Halt, stopp, da kommt noch einer angelaufen,
ist der Professor auch zu kaufen?
kann der vielleicht wie Guttenzwerg
der welcher kam vom Adelsberg?

Zum Dippel-Sozi promoviert
Bierbaum Genossen gern düpiert.
Schwingt dort als Saubermann den Besen,
geschickt vom Arbeitsamt zum Fegen?

Vergesst mir nicht die beiden Tanten
Yvonne Ploetz, die liebt das tanzen,
und Sandy Stachel diese Wilde
lässt sich noch schnell in Jura bilden.

Die ziehen ein ins Ghibellina Haus
dort wo die Bürschchen warten drauf.
Füllt man sich Kopf und schwingt die Beine
als Dank zieht man die Nazi Leine.

Und dieser Fieg der Kommissionär,
wo kommen all die Luschen her?
Hat sich als Schiedsmann eingeschlichen
und spielt dann dort mit Hammer und mit Sichel.

Derweil sitzt Oskar  auf den Hügel,
entglitten sind ihm schon die Zügel.
Ein Heer von Gauklern und Statisten,
der Stall ist schwerlich auszumisten.

Ingo Engbert 2011

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* Wir bauen uns einen GAU!

Erstellt von Dieter Carstensen am 15. März 2011

Bastelanleitung: Wir basteln uns einen GAU!

Wie ein AKW Gau funktioniert, kann man übrigens vom Prinzip her  im Selbstexperiment leicht selber ausprobieren, wovon allerdings abzuraten ist, da man danach meist einen neuen Herd oder eine neue Küche braucht, ist aber nicht so teuer, wie ein neues Land …

Man nehme einen handelsüblichen Küchenkochtopf, gebe in ihn 20 Stahlstäbe mit je 10 cm Länge und ca. 1 Zentimeter Durchmesser. Dann bedecke man die Stäbe gut mit Wasser und stelle die Herdplatte auf höchste Stufe und lege den Deckel auf den Kochtopf.

Sodann verlasse man die Küche, begebe sich z.B. in einen Kurzurlaub für mehrere Tage und warte einfach ab.

Mit etwas Glück, schaltet die Thermosicherung der Herdplatte irgendwann wegen Überhitzung die Platte aus, oder die Stromsicherung springt raus. Aber wer würde sich darauf bei diesem kleinen Selbstexperiment wirklich verlassen?

Geht es doch immerhin um den eigenen Herd und die eigene Küche. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Brand kommt, ist bei diesem Experiment sehr hoch, was übrigens an vielen Feuerwehrschulen zur Standardausbildung gehört.

Bei Ausfall einer der Sicherungen brennt der Kochtopf durch, da ja das Wasser in ihm verdunstet ist und die gespeicherte Hitze in den Stahlstangen in ihm ja nicht so einfach weg ist.

Für Küche und Herd ist das dann der GAU.

Vielleicht kommt man ja noch rechtzeitig zurück, sieht den rotglühenden Kochtopf auf der rotglühenden Herdplatte, welche die AKW Reaktorbrennstäbe in unserem kleinen Experiment symbolisiert und dann kippe man zum Abkühlen kaltes Wasser über das Ganze!

Das ist der sogenannte “Bumm” Effekt, sehr schön zu sehen im Moment an den japanischen AKW’s, nur sind die Kochtöpfe da etwas grösser.

Komisch, dass die Menschheit bei AKW’s Sicherungen vertraut, denen sie in ihrer eigenen, heimischen Küche nie vertrauen würde.

Soweit zum Thema: “Wir basteln uns einen kleinen Gau”, Teil 1, für Anfänger.

Teil 2, für Fortgeschrittene, ist bei jedem AKW Betreiber kostenlos über die Gauhotline erhältlich …

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* Saubere Landschaften

Erstellt von Thomas Bolle am 15. März 2011

Regelmäßig gehe ich mit meinen Hunden in der Umgebung unseres Ortes spazieren. Über Feldwege, Ortsstraßen, Landstraßen. Heute war ein besonderes Stück dabei. Eine Landstraße  welche die Stadt über eine Bundesstraße mit der Autobahn verbindet. Nun, warum ist das so besonders?

Ich habe mir die Mühe gemacht die Seitenstreifen genauer zu begutachten. Die Strecke die ich dabei zurückgelegt habe betrug ungefähr einen halben Kilometer.

Dabei bin ich auf ca. 50!! ( fünfzig ) Becher einer bekannten Fastfood Kette gestoßen. Dazu kommen auch noch einige Komplettverpackungen. Da gibt es dann auch noch die berühmten „Kaffee to go“ Becher. Es sind Flaschen mit ehemals alkoholischem oder alkoholfreiem Inhalt anwesend, ebenso je Menge und Art von Plastik.

Nicht zu vergessen die obligatorischen Zigarettenschachteln. Außerdem finden sich Milch- und Safttüten ein. Sogar Tütensuppen und Obstdosen. Das ganze wird abgerundet durch fast jede Art von Verpackungsmüll der dem Einkauf dient. Die Aufzählung ist natürlich nicht ganz vollständig. Ich wollte ja nicht unter oder in jeden Strauch kriechen.

Hier an dieser Stelle sind wir dann wieder bei der Politik. Statt sich ernsthaft Gedanken zu machen, werden allgemeine Putztage ins Leben gerufen bei denen die Bürger den Müll einsammeln sollen. Natürlich ehrenamtlich, am besten noch mit eigenem PKW und Anhänger. Nur die haben das Ganze gar nicht verursacht.

Auch selbst wenn man die ganze Sache positiv sieht und sich der propagierte Tag als wenige Stunden darstellt. Dieses „soziale Engagement“ hat keine Auswirkungen auf den Haushalt der Stadt. Die „Entlastung“ durch den Verzicht auf städtische Arbeiter und Fahrzeuge führt zu keiner Gebührensenkung für die Bürger. Das Müll aufkommen an den Übrigen 364 Tagen bleibt gleich und die Verschmutzung der Straßen ändert sich auch nicht.

Was ebenfalls „hanebüchen“ ist. Wenn man einen dieser Umweltverschmutzer auf frischer Tat ertappt kann man nicht einfach zur Polizei. Na ja, man kann schon. Nur man muss selbst, in eigenem Namen Anzeige erstatten. Die für alles Mögliche zuständige öffentliche Hand oder Strafverfolgungsbehörde ist in diesem Fall plötzlich nicht mehr zuständig. Und wer schon mal mit der Justiz zu tun hatte weiß was das für einen Aufwand bedeutet. Es ist doch klar das sich Bürger diesem Schwachsinn nicht aussetzen wollen weil es jede menge Zeit und Ärger bedeutet.

Ich sage es an dieser Stelle klar und deutlich. Belegt jede Art von Verpackung mit Pfand. Und zwar so hoch das jeder spürt das es richtig teuer wird seine Sachen in die Botanik zu werfen. Jetzt werden sicherlich viele aufschreien das geht so nicht.

Doch es geht. Alle Waren sind heute mit einem Strichcode versehen. Bei keiner Verpackung ist er an einer Stelle angebracht die beim Öffnen beschädigt wird. In den meisten Geschäften gibt es kein Bargeld mehr sondern der Pfand wird mit dem Einkauf verrechnet.  Wenn jemand der Meinung ist darauf verzichten zu können muss das gezahlte, nicht zurückgeforderte Pfandgeld dem Staat (Gemeinde) zufließen. Natürlich zweckgebunden damit daraus die Kosten für die oben genannten Müllberge getragen werden.

Das System mit den gelben Säcken funktioniert nämlich nicht. Alle bisherigen Regierungen wollten uns weismachen das dieses das „non plus ultra“ sei. Dabei ist in vielen Berichten, ob Fernsehen oder Presse schon nachgewiesen worden was mit dem Müll wirklich passiert. Auch an dieser Stelle muss noch einmal erwähnt werden das diese Verschwendung von Rohstoffen zur Verpackungsherstellung uns noch teuer zu stehen kommt. Den Aufwand für die Herstellung ( Strom, Wasser etc. ) mal außer acht gelassen.

Außerdem tragen wir mit diesem Verhalten dazu bei das in den so genannten Drittländern keine Wirtschaft entstehen kann. Außer unseren Müll zu beseitigen. Aber das ist ja auch weit weg und deshalb nicht so richtig wichtig. Auch dazu gab es schon diverse Berichterstattungen. Aber die laufen auf Programmen welche die allermeisten nicht auf ihrer Fernbedienung finden.

Ich halte das Ganze auch für Auswüchse unserer „Spaß Gesellschaft“. Was kümmert es mich, es wird schon einer machen. Nach mir die Sintflut.

Man kann auch den Einwand machen, jeder auch ich hat schon mal Bonbonpapier weggeworfen. Aber genau so kann man feststellen. Jeder hat zu Hause eine Mülltonne. An fasst allen Parkplätzen gibt es Abfallbehälter. Es gibt also keinen Grund seinen Müll schädlich in die Umwelt und auf Kosten der Allgemeinheit zu entsorgen. Denkt bitte alle einmal darüber nach.

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