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Archiv für Februar 7th, 2011

* Die Arabische Revolution

Erstellt von DL-Redaktion am 7. Februar 2011

Ein Kommentar zu Situation in den Arabischen Staaten von Roger Mallmenn.

Was kurz vor Weihnachten 2010 mit dem tragischen Freitod des 26 jährigen arbeitslosen Akademikers Mohamed Bouazizi begann, erreicht weltpolitische Dimensionen. Das nordtunesische Provinznest Sidi Bouzid könnte vielleicht irgendwann in den Geschichtsbüchern mit historischen Einschnitten wie dem Fall der Berliner Mauer oder den Geschehnissen am 11. September 2001 in einem Satz genannt werden.

Vielleicht werden die Geschichtsbücher auch Julian Assange nennen, der mit seinen Wikileaks-Veröffentlichungen gewiss seinen Teil zu der ersten “digitalen-Revolution” beigetragen hat. Noch nie waren moderne Kommunikationsmedien so sehr an revolutionären Umstürzen beteiligt, wie bei den jüngsten Unruhen. Die Internetwelle der Solidarität, die moderne Berichterstattung der Blogger, die über Facebook und Twitter schneller und authentischere Bilder von den Ausschreitungen gezeigt haben, als die konformen Medien via Funk und Fernsehen, haben gewiss eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der arabischen Revolution gespielt. Den Umsturz herbeigeführt haben aber letztlich die vielen hundertausende Menschen, die auf die Straßen gingen.

Revolutionen werden auch in Zukunft nicht vom heimischen Rechner aus entschieden, aber sie werden zu einem immer wichtiger werdenden politischen Instrument. Die ungefilterte, reine Information, die z.B. Handyvideos von Teilnehmern bei Aktionen zeigen, sind in ihrer Vielfalt das klarste Mittel um den Betrachtern in aller Welt ein unverzerrtes, ideologiefreies Bild der Lage zu zeigen, wie es die herkömmlichen Medien aufgrund ihrer veralteten Strukturen nicht bieten können und wollen. Die moderne Internetwelt hat die Revolutionen initiiert und beschleunigt, weil sie die Korruption und Vetternwirtschaft der arabischen Diktaturen und Monarchien durch Wikileaks aufgedeckt und weil sie ungefilterte Informationen in alle Welt fast live übermittelt hat. Die staatseigenen, medialen Propaganda-Maschinerien haben im Angesicht des Web 3.0 gänzlich versagt.

Schon jetzt ist klar, dass durch die sozialen Proteste das arabische Selbstbewusstsein gewachsen ist. Die ganze Welt konnte die Revolution mit verfolgen und alle Welt hat gesehen, dass es keinesfalls religiös motivierte, islamistische Terroristen waren, sondern moderne Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten, die gegen die soziale Ungerechtigkeit auf die Straße gingen. “Brot und Wasser” war der Schlachtruf der tunesischen “Jasmin-Revolutionäre”.

Das bestehende Bild, das der “Westen” von der arabischen Welt hat, wird sich grundlegend ändern müssen. Die hegemoniale amerikanisch-kapitalistische Propaganda mit ihre stupiden Einteilung in Gut und Böse wird nicht aufrecht zu erhalten sein. Ebenso wenig wie Ben Ali und Mubarak ein System der Lüge und Unterdrückung aufrecht erhalten konnten, wird die veraltete Medienpropaganda der USA und den anderen kapitalistischen Länder im Kampf mit einem freien Internet konkurrieren können.

Egal wie die Ereignisse in Ägypten und der restlichen arabischen Welt weitergehen, es wird ein weltpolitischer Einschnitt sein. Was am 17. Dezember mit der Selbstentzündung Mohamed Bouazizis begann und durch das Internet katalysiert wurde, wird das Bild auf das gesamte Morgenland verändern.  Die arabischen Staaten wurden mit einem Ruck aus ihrem politischen Stillstand in ein neues politisches Zeitalter katapultiert. Selbstbewusste arabische Demokratien werden sich  in Zukunft über den Status westlicher Marionettenstaaten erheben. Freie Wahlen werden Mehrheitsmeinungen hervorbringen, die bisher nicht in westlich-kapitalistischem Interesse lagen.

Das zwingt zu einem globalen Umdenken jedweder  Außenpolitik,  der sich auch DIE LINKE stellen muss - je früher, desto besser.

In dieser Phase des demokratischen Wandels in der arabischen Welt, darf DIE LINKE, vor allem die europäische Linke, nicht in eine Beobachterrolle verfallen, sondern muss sich mit den Gegebenheiten aktiv auseinandersetzen. DIE LINKE muss sich für eine friedvolle und von gegenseitigen Respekt geprägte Akzeptanz der arabischen Welt  auf Augenhöhe mit der EU einsetzen und für mehr Toleranz gegenüber einer arabisch-muslimischen Kultur.

Es muss darüber hinaus  aber auch aktive Förderung sozialistischer Parteien in Form einer demokratischen Entwicklungshilfe geben. Eine fahrlässige Vernachlässigung der Möglichkeit des Einflusses auf sozialistische Parteistrukturen in der arabischen Welt, wird auf Jahre hinaus eine verpasste Chance sein. Es muss auch Aufgabe einer neuen linken Außenpolitik sein, einer kapitalistischen Ausbeutung der arabischen Welt unter dem Deckmantel einer demokratischen Aufbauhilfe vorzubeugen. Die Geschichte hat oft genug gezeigt, dass der Kapitalismus die Unerfahrenheit von Menschen nach einer Revolution gnadenlos und schnell ausnutzt.

Das Mindeste was eine linke Politik in Form einer sozialistischen und antikapitalistischen Aufbauhilfe derzeit betreiben muss, ist der Aufbau sozialer Netzwerke. Dafür stehen die modernsten Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung. Es ist zwingend notwendig, die arabischen Mitmenschen vor ungeregelter Privatisierung und dem Ausverkauf der staats- und damit bevölkerungseigenen Infrastruktur zu warnen.

Wachsendes arabisches Selbstbewusstsein wird sich in absehbarer Zeit zwangsläufig auf das Israel-Palästina Problem auswirken. Dringender denn je sind Gespräche zwischen den Konfliktparteien notwendig. Je länger es dauert, bis der Friedensprozess fortgeführt wird, desto eher werden sich in den angrenzenden, dann emanzipierten und  demokratischen Staaten Stimmen erheben, die den Palästinensern zu mehr Rechten verhelfen wollen.

Die Akzeptanz einer demokratischen, arabischen Identität, die Anerkennung der arabischen Souveränität und deren Selbstbewusstsein, kann und darf nicht die palästinensischen Araber aussparen und nicht an der Grenze zum Gazastreifen halt machen. Die Folgen wären fatal und hätten weltpolitische Auswirkungen.

Eine neue linke Außenpolitik für den nahen Osten muss über neue Wege zum Frieden zwischen Palästinenser und Israelis ohne Tabus nachdenken können. Neben der Zwei-Staaten-Lösung stellt auch die Ein-Staatenlösung eine überlegenswerte und durchaus in sozialistischem Interesse liegende Option dar. Beide Möglichkeiten setzen die gegenseitige Anerkennung der Völker und einen respektvollen Umgang auf Augenhöhe voraus. Die arabische Revolution ist eine realistische Chance für ein friedvolles Miteinander  aller Nationen und aller Religionen im nahen Osten, das für den Weltfrieden von entscheidender Bedeutung ist. Dieser Aufgabe muss sich eine neue linke Außenpolitik annehmen.

Zum Schluss eine wichtige Erkenntnis aus der “ersten digitalen Revolution”. Der Kampf für ein freies Internet überall auf der Welt muss zu einen immer wichtiger werdenden Schwerpunkt linker Politik werden! Wir müssen die digitale Freiheit im Internet und alternative Netzkonzepte fördern. Die herrschende Klasse wird nicht tatenlos zusehen, sie wird versuchen sich das Internet mehr und mehr zu eigen zu machen.  Erste Anzeichen dafür gibt es schon. Innenminister Thomas de Maizière (CDU)  kündigte bereits an, ein “Nationales Cyber - Abwehrzentrum” zum angeblichen “Schutz vor Angriffen aus dem Netz” einrichten zu wollen.

Für den Moment aber gilt

VENCEREMOS ARABIA

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* Merkel rollt

Erstellt von UP. am 7. Februar 2011

Merkel rollt über Europa

Mit der Debatte um die Wirtschaftsregierung ist das zentrale Problem der aktuellen Krise Europas endlich auf dem Tisch. Es sind die außenwirtschaftlichen Ungleichgewichte!

Nach langer Verweigerung will Merkel jetzt gemeinsam mit Sarkozy eine europäische Wirtschaftsregierung. Es sollen die nationalen Wirtschaften miteinander abgestimmt und die außenwirtschaftlichen Ungleichgewichte abgebaut werden. Diese bestehen jedoch vor allem in einem Ungleichgewicht Deutschlands gegenüber den meisten anderen europäischen Staaten, vor allem den Südstaaten.

Der seit 2000 aufsummierte deutsche Außenhandelsüberschuss beläuft sich auf 1,4 Billionen Euro. Ein erheblicher Teil wurde in der Eurozone aufgehäuft. Zentrale Ursache ist die Stagnation der Löhne in Deutschland; seit 2000 sind sie preisbereinigt nicht gestiegen. Wegen der Agenda 2010. Dies führte nach innen zu einer deutlichen Verschlechterung der Lebenslage. Nach außen wirkt dies wie eine Streitaxt in der Hand der Exportunternehmer. Gleichzeitig wurde die binnenwirtschaftliche Entwicklung eingeschnürt und damit die Absatzchancen ausländischer Unternehmen auf dem deutschen Markt.
Seit 2000 sind die Lohnstückkosten hierzulande um sechs Prozent gestiegen, in den anderen Ländern der Eurozone um 30 Prozent.

Der Außenhandelsüberschuss führte das Ausland spiegelbildlich in eine immer größere Verschuldung der privaten Haushalte, der Unternehmen, der Banken und letztlich des jeweiligen Staates. Dies ist die zentrale Grundlage der Krise. Die Finanzmarkt- und Bankenkrise inklusive ihrer eigenen Dynamik sind ernste Probleme, auch die daraus resultierende Schuldenkrise der Staaten. Aber ohne die Überwindung der außenwirtschaftlichen Ungleichgewichte können die Probleme der europäischen Wirtschaft nicht überwunden werden.

Eine Wirtschaftsregierung müsste darauf hinwirken, dass Deutschland seinen Weg korrigiert. Dass Löhne und Sozialleistungen sich im Gleichschritt mit den anderen europäischen Ländern entwickeln.

Aber weit gefehlt. Genau das will Merkel nicht. Sie will die europäische Wirtschaftsregierung nutzen um den anderen Ländern den “deutschen Weg”, die deutsche Hegemonie aufzuzwingen. Sie will die Agenda 2010 exportieren! Sie will Löhne und Sozialleistungen in Griechenland, Portugal und anderen Ländern absenken. Bislang hat sie dies zum Teil schon erreicht. Bei Griechenland hat sie bewusst Hilfen solange blockiert, bis die griechische Regierung in ihrer Not sich dem deutschen Diktat beugen musste. Jetzt soll
mit dem Instrument der Wirtschaftsregierung Europa deutscher werden. Länder, die die Lohnentwicklung automatisch an die Inflationsentwicklung gekoppelt haben, sollen diesen sozialen Schutzmechanismus aufgeben. Die Rente mit 67 soll überall in Europa eingeführt werden. Und schließlich will Merkel die deutsche Schuldenbremse europaweit exportieren.

Alles nach dem Motto:
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!
Früher kamen sie mit Panzern,
heute rollt Merkel über den Kontinent.

 
 
Quelle: Newsletter
Michael Schlecht, MdB
Chefvolkswirt Fraktion DIE LINKE
Gewerkschaftspolitischer Sprecher im Parteivorstand DIE LINKE - 7. Februar 2011

Kommentar, ausführlicher, als PDF

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* Wie geht es uns,

Erstellt von DL-Redaktion am 7. Februar 2011

…Herr Küppersbusch?

Der montagliche Wochenrückblick des Journalisten und Fernsehproduzenten.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Irlands RyanAir, das Dominastudio der Lüfte, hat diesmal 120 Passagiere wegen Unstimmigkeiten in Lanzarote ausgesetzt.

Was wird besser in dieser?

Ralf Sotscheck bekommt ein flugtaugliches taz-Rad.

Angela Merkel gab dem Westen Revolutionstipps in Sachen Ägypten und sprach dabei ihre eigenen Erfahrungen beim Mauerfall an. War das gut?

Gut geschummelt auf jeden Fall: “Wir wollten damals keinen Tag warten, wir wollten D-Mark und Einheit sofort”, sagt Merkel. Es war auch die Junge Union aus dem Westen, die lautstark half, den revolutionären Ruf “Wir sind das Volk” in “Wir sind ein Volk” umzugröhlen. Ein ARD-Korrespondent wurde gemaßregelt, weil er zu wenige “ein Volk”- und zu viele “das Volk”-Rufe eingeschnitten habe in seine Beiträge. Einen eher selbstbestimmten Weg in eine föderale Zukunft verweigerte die Regierung Kohl der DDR, weil und indem sie der Modrow-Regierung den gewünschten Kredit nicht gab. Man mag Lötzschs aktuelle Kommunismusnavigation zum Beweis nehmen, dass die heute noch rumbasteln würden. Merkel selbst trat erst relativ spät in Erscheinung, Dezember 89, und da war die Wiedervereinigung in ihrem Demokratischer-Aufbruch-Bündnis noch durchaus umstritten. All das verdeckt Merkels vereinnahmendes “wir”.

Fänden Sie es erhellend, wenn sich ostdeutsche Bürgerrechtler dazu äußern würden? Oder lassen sich Wende und Ägypten nicht vergleichen?

Ja, leider nur für uns erhellend. Bei aller galaxienüberstrahlenden Bedeutung Deutschlands: Ägypten könnte andere Sorgen haben. Die Betrachtung, ob es in so einem chaotischen Moment eine Chance für eine Selbstbestimmung gibt, könnte der inneren Einheit Deutschlands helfen. Die strategischen Interessen “des Westens”, der USA, Israels, die Beharrungskräfte arabischer Diktaturen und die Ziele des politischen Islamismus bilden eine Gemengelage, die es an Dramatik und Gefahr mit dem Ende der DDR locker aufnehmen kann. Der Vergleich mit der Wiedervereinigung hingegen ist anmaßend: Mit wem möchte Ägypten vereinigt werden? Die wollen endlich nicht mehr bevormundet werden, so viel scheint klar.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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* Demo für Zabit Cumcu!

Erstellt von DL-Redaktion am 7. Februar 2011

Schluss mit politisch motivierten Kündigungen

Solidarität mit Zabit Cumcu und seiner Familie

Der Vorstand von MAN Diesel&Turbo SE in Oberhausen beabsichtigt, den IG Metall-Betriebsrat Zabit Cumcu fristlos zu entlassen. Er will damit einen unbequemen und kritischen Betriebsrat los werden, der seit seiner Zeit als Jugendvertreter immer für die Belange der Jugend und der ganzen Belegschaft eintritt. So unter anderem für die unbefristete Übernahme aller Auszubildenden nach der Ausbildung. Mit einem Federstrich soll auf diese Weise einer Familie mit drei Kindern die Existenzgrundlage entzogen werden, während MAN sich gerne als soziales Unternehmen feiern lässt.

Zabit Cumcu setzte sich immer auch für die Gleichbehandlung und den Zusammenhalt von deutschen Kollegen und Beschäftigten mit Migrationshintergrund ein. Der Kündigungsantrag ist auch ein Angriff auf diese Bemühungen.

Mit dem Kündigungsantrag gegen Kollegen Cumcu, der seit 1994 ohne Unterbrechung von seinen Kollegen in den Betriebsrat gewählt wurde, soll die ganze Belegschaft eingeschüchtert werden. Wer aufmuckt, kann der nächste sein. Kollegen Cumcu und anderen soll offensichtlich der Mund verboten werden.

Es weht ein anderer Wind in den Betrieben. Die Unternehmer versuchen, die Belegschaften für die Folgen der Krise bluten zu lassen. Die Regierungen in Europa holen sich die Milliardengeschenke an Banken und Unternehmen von der Bevölkerung zurück. Das stößt überall auf Protest und Widerstand. Mit politischen Maßregelungen und Entlassungen von aktiven Kollegen, Gewerkschaftern, Jugendvertretern und Betriebsräten versuchen die Herren in den Chefetagen, jeden Widerstand gegen diese Abwälzung der Krisenfolgen zu unterbinden.

Deshalb sind wir auch solidarisch mit allen Kolleginnen und Kollegen, die sich in einer ähnlichen Lage befinden wie Zabit Cumcu.

Kommt zur Demonstration und Kundgebung

am Samstag, 19.2.2011,12 Uhr

am „Centerpoint“ in Oberhausen Sterkrade,

Bahnhofstraße, Ecke Steinbrinkstraße

Für sofortige Rücknahme des Kündigungsantrags gegen Zabit Cumcu.

Gegen Maßregelungen und politisch motivierte Kündigungen setzen wir die Kraft der Solidarität

Für die Verteidigung und den Ausbau gewerkschaftlicher und politischer Rechte.

Kollegen mit und ohne Migrationshintergrund lassen sich nicht spalten.

Hoch die internationale Solidarität!

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Dayanışma grubu “Birlikte güçlüyüz”

Siyasi amaçlı işten çıkarmalara karsi son.

Zabit Cumcu ve ailesi icin Dayanışma.

MAN Diesel ve Turbo SE Yönetim Kurulu Oberhausen, IG Metal işçi temsilcisini Zabit Cumcuyu istan kovmak istiyor. Isveren iscihaklarini savunan işçi temsilcisni istemiyor.

Genclerin hakkini daima savunan Zabit Cumcu meslek egetimi bittikden sonra ciraklarin ise alinmasini sagladi.
Topluma sosyal olarak görünmek isteyen MAN, evli ve üc cocuk babasinin gecim kaynagini elinden almak istiyor.
Zabit Cumcu alman ve yabanci gözetmeksizin, herkesin hakkini arayan birisi olark taniliyor. 1994 yillindan beri isci temsilcisi olarak görevini yapan Z. Cumcu, isten cikarilmak istanmesinin nedeni diger calisan iscilei korkutup haklarinin kisitlanmasi.Cumcu isten cikarilirsa agzini cok acan kisiyi böyle yapariz diye öbürlerine gözdagi vermek.

İsyerinde farklı bir rüzgar esiyor. Isverenler krizin etkilerini iscilerin sirtindan cikarmak istiyor.
Krize sebeb olan bankalar bunun bedelini isciler ödetmek istiyorlar.
Sendikalar ve halk kitleleri buna karsi direnis gösteriyorlar.
Bu sebebden dolayi Zabit Cumcu ve onun gibi haksizliga ugrayanlara karsi dayanisma icindegiz.

Zabit Cumcu karşı işten çıkarma hareketi derhal geri çekilmesi için Siyasi amaçlı işten çıkarmalara karşı Disiplin önlemleri ve biz güç kullanımı Dayanışma icindeyiz.

Gösteri ve miting için gel
Cumartesi günü 19.2.2011,Saat 12
Oberhausen Sterkrade

Alman ve göçmen kökenli Meslektaşları split olamaz.
Cok yaşain uluslar arasi dayanisma!

Der Aufruf wird u.a. unterstützt von: „Solidaritätskreis Gemeinsam sind wir stark“ (Oberhausen), Raci Helvali (Literaturwerkstatt Bezek), Rainer Schucker (Stadtrat in Oberhausen), Mehmet Ipek (Mitglied im Integrationsrat der Stadt Oberhausen), Yusuf Karacelik (Stadtrat in Oberhausen), Gerd Pfisterer (BR-Vors. HSP Dortmund), Jens Carstensen (BR, stv. Gesamt-BR-Vorsitzender Coveright Surfaces Germany GmbH), Marie Bauer (JAV BP Gelsenkirchen), Reinhardt Meyer (BRMitglied MAN Diesel&Turbo Oberhausen), Thomas Haller (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes VVN/BdA, Oberhausen), Werner Finkemeyer (DKP/Die Linke Oberhausen), Andreas Kossack (IGM-Vertrauensmann Continental Automotive Dortmund), Achim Fänger (Stadtrat in Mülheim, Fraktion WIR-Die Linke), Jupp Eicker (Landesvorsitzender MLPD NRW), Hans- Albrecht Rommel (IGM, Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH), Carmen Matuszewski (Stadträtin in Mülheim) Ingo Engbert (Münster, Redaktion Demokratisch-Links), Adil Özer (BR-Mitglied Großbäckerei Stauffenberg, Gelsenkirchen), ATIF (Föderation der Arbeiter aus der Türkei in Deutschland), Gerhard Schweizerhof ( MLPD Oberhausen-Mülheim), Norbert Schranz (Die Linke Mülheim), Uwe Sliwka (Solikreis „Mutige Marie“ Gelsenkirchen), Sabine Schweizerhof (Verdi,Bezirksfrauenrat), DIDF Duisburg (Föderation demokratischer Arbeitervereine), Ruhrchor, Cevat Bicici (Fraktionsgeschäftsführer WIR-Die Linke Mülheim)

V.i.S.d.P „Solidaritätskreis Gemeinsam sind wir stark
c/o Uwe Pahsticker, Bachstr. 69i, 46149 Oberhausen, Tel.: 0208 / 660219
solikreis@googlemail.com

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