* Zeitzeuge an der Saar
Erstellt von DL-Redaktion am 6. Februar 2011
Wir übernehmen heute den folgenden Bericht da es sich um einen absoluten Insiderbericht handelt, welcher zur Klärung der Vorkommnisse im Saarländischen Landesverband DIE LINKE von enormer Wichtigkeit sein könnte.
Und wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt dann ein Internetbeauftragter her
Es ist schon erstaunlich, wer so alles bereit ist sich für den Herrn Schumacher als lebendes Schutzschild aufzubauen. Empfehlenswert sind übrigens seine Ansichten über Wahlurnen und Schutzhelme, das Wahlrecht wird eindeutig vereinfacht…
Statt, wie es die Anforderung des Herrn Kallenborn - recht legitim in einer Demokratie übrigens - war, einfach die Wahlunterlagen Ensdorf, Hülsweiler, Schumacher etcpp. vorzulegen, die der Kreisvorstand zwei Jahre aufzubewahren hat, kommt nun Herr Biefeld (Internetbeauftragter Kreisvorstand Saarlouis DIE LINKE.) ins Rennen; so langsam gehen dem KV eindeutig die Mitglieder aus.
Original-Zitat; einschl. Syntax, Grammatik u.s.w.:
…ich habe es nicht nötig mir von einem kriminellen so etwas andichten zulassen.der schiedskommission kann ich nur empfehlen deine an den haarenherbeigezogenen unwahrheiten nicht weiter zu beachten und sämmtlicheverfahren mit deinem namen in die tonne zu treten, denn da gehören sie hin.permanente wiederholung macht noch lange keine wahrheitmit der dir ensprechenden hochachtungdirk biefeld
Aha. Nun ist der Herr Kallenborn kriminell (naja wenigstens nicht mehr geistesgestört - seine Gegenseite bessert sich), wobei böse Zungen behaupten, dass man nach gesühnter Tat nun wieder zu den Normalos der Gesellschaft gehört.
Das mit dem in die Tonne treten - ja - ein frommer Wunschtraum dieses KVs. Aber wie heißt es doch so schön: Träume sind Schäume. Aber das mit in der Tonne treten passt als Aussage, steht doch die Aussage aktuell im Raum, dass der KV dort auch die Wahlunterlagen+Stimmzettel entgelagert hat. Ob in der Tonne noch genügend Platz ist?
Zu den permanenten Wiederholungen bemühen wir doch einfach die Wikipedia:
Zitat: Die Wahl der Landesdelegierten auf dem Kreisparteitag in Ensdorf, Leitung hatte in Vertretung für Thomas Lutze Wolfgang Schumacher, wurde auf Grund diverser Fehler[7] durch die Landesschiedskommission aufgehoben[8] ….
…laut Beschluss der Bundesschiedskommission der Partei[11], auf Grund –erheblichem Verstoß gegen die Wahlordnung– und –konkretisierten Vorwürfen der Wahlmanipulation–[12], rückwirkend wieder zur Debatte.
Aha. Also sprechen die Bundesschiedskommission und Herr Kallenborn von einigen Wahlproblemen der massiven Art. Plus natürlich die fehlenden Unterlagen.
Lustiger hingegen ist die Aussage des Internetbeauftragten DB: wegen deiner korintenkackerei ist politisches arbeiten in unserem kreisnicht möglichwas dir nicht klar zu sein scheint…
1. Das Abkupfern von Ideen der MdB Ploetz ist nicht wirklich politische Arbeit. 2. Das Abschießen von Herzog im Kreistag durch Installation Bonner senior auch nicht. 3. Das Hofieren von Parteiausgetretenen, die den Verfassungsschutz auf die Partei herabrufen und gleichzeitig andere zum Austritt animieren und der Partei weniger moralische Integrität als einem Dartverein unterstellen auch nicht. 4. Anträge – könnte der KV ein Buch schreiben, Titel: Das unbekannte Land
Versucht man nun Kallenborn für das eigene politische Unvermögen als Sündenbock zu benutzen: offensichtlich.
Schade, dass der KV bislang durch freimaurerisch anmutende Sitzungen, aber durch wenig anderes aufgefallen ist. Schade, dass die Wahlen des/im KV häufig so schlecht dokumentiert sind.
Aber apropos Wahlen
Auch dazu gibt es interessante Kommentare von Seiten des Internetbeauftragten.
1. Die Pappschachtelwahlnirgends ist beschrieben wie ein gefäss zum einsammel von gefalltenenstimmzetteln auszusehen hatich habe bei etlichen wahlen mitgewirkt( Vertrauensmannwahlen,Schulsprecher, Betriebsrat, Jusovorstandswahlen, GrüneOrtvereinvorstand,etc)teilweise wurde mit dem schutzhelm stimmen eingesammelt und die wahlenwaren alle gültig
Wenigsten wurden keine namentlich benannt – die könnte man wohl alle aufheben lassen.
Mal ein paar Informationen zu den –angeblich korrekten- Schutzhelm-Wahlurnen des Herrn Biefeld, halt ma(h)l das Wahlrecht der BRD:
1. Die Wahlurne selbst muss verschließbar und so beschaffen sein, dass die eingeworfenen Wahlumschläge nicht herausgenommen werden können, ohne dass die Urne geöffnet wird. Außerdem sollte die Urne versiegelbar sein. Es muss sich also der Einwurfschlitz zuverlässig verschließen lassen, so dass ein Einwurf von Wahlumschlägen in die versiegelte Urne nicht möglich ist.
2. Die Wahlurne ist während des gesamten Wahlvorganges bis zur Auszählung verschlossen zu halten. Wird der Wahlvorgang unterbrochen (etwa weil an mehrere Wahltage angesetzt sind) so ist die Wahlurne zu versiegeln.
3. Die Versiegelung der Wahlurne geschieht, indem ein Stück Papier über den Einwurfschlitz der Wahlurne festgeklebt wird, so dass dieser vollständig verschlossen ist. Das Papier darf sich nicht in einem Stück lösen lassen, sondern muss so beschaffen bzw. so fest verklebt sein, dass es bei dem Versuch es zu entfernen reißen muss. Auf dem Papier unterzeichnen die zum Zeitpunkt der Versiegelung anwesenden aufsichtführenden Personen. Es sollte ggf. auch noch Datum und Uhrzeit der Versiegelung auf das Papier geschrieben werden. Die Öffnung dieses Siegels durch Unbefugte ist eine Straftat!
Vor Öffnung der versiegelten Wahlurne sollte sich der Wahlvorstand vom ordnungsgemäßen Zustand des Siegels überzeugen!
Oder die klassische Definition ohne Erläuterungen gem. Wahlrecht: Eine Wahlurne ist ein verschließbarer Behälter mit einem Schlitz zum Einwerfen von Stimmzetteln bei einer staatlichen oder nichtstaatlichen Wahl bzw. Abstimmung. Die Stimmzettel werden, um das Wahlgeheimnis zu wahren, vom Wähler gefaltet oder in einem Umschlag verpackt in die Wahlurne geworfen.
Und das sollte mit Pappschachteln oder Schutzhelmen realisierbar sein?!? Seltsam…
Zitat: Das bedeutet also dass du uns der wahlfällschung bezichtigst. davon möchteich dir abraten, und zwar aus mehreren gründena)die wahlkommission und sitzungsleitung wahren die einzigsten die andiesem tag gearbeitet haben. und das ehrenamtlich.
Eine tiefschürfende Begründung gegen eine vermutete Wahlfälschung oder Versagen bei der Wahl? Das es ehrenamtlich geschah? Nun gut…
Und waHrer wird die Aussage durch das wahren statt waren nun auch nicht wirklich.
Zitat: Wir hatten nicht mahlzeit anständig mittag zu essen.b) junge mitglieder hatten zum ersten mahl politisch etwas zu tun undversauen sich ihren sonntag um stimmen auszuzählen um hinterher zuhöhren sie seien wahlfälscher.
Sehr viel Mahl
Ging es damals eher um Gelage und Mahl oder Wahl, ich denke mal um Mahl? Oder?^^
Wahlordnung DIE LINKE. : § 13 Annahme der Wahl, Wahlprotokoll und Nachwahlen 2) Jede Wahl ist zu protokollieren. Das Protokoll muss alle ergänzenden Versammlungsbeschlüsse zu dieser Wahlordnung und alle Wahlergebnisse enthalten. Es ist durch die Wahlleiterin bzw. den Wahlleiter und zwei weitere Mitglieder der Wahlkommission zu unterzeichnen. Die Wahlunterlagen (Wahlprotokoll, Stimmzettel, Zählzettel, Wahllisten usw.) sind für die Dauer der Wahlperiode der Gewählten aufzubewahren.
3.Protokollfälscher Christian Bonnerdas mit dem protokollfälschen ist so ne sache: man kann nicht fälschenwas nicht existiert.
Es existierte kein… Wahlprotokoll??? Mal von dieser Katastrophe abgesehen – wieso gibt es dann eigentlich eines von Karla Fassbänder und eines von C Bonner? Seltsam… damit ist die Wahl nach §13 Wahlordnung für die Tonne…
zur sacheder schriftführer schreibt den sitzungsverlauf nieder. dieseniederschrift bekommt der sitzungsleiter. der ändert was er ändern willund schickt es dem schriftführer und wenn beide sich auf eine versiongeeinigt haben unterzeichnen sie das schriftstück. dieses schriftstückwird der nächsten mitgliederversammlung vorgelegt und von diesergenehmigt. erst dann ist das ganze ein protokoll.
Eine interessante, neue Sicht der Dinge
Das Protokoll wird also künstlerisch gemeinschaftlich erstellt und nicht in der Wahl selbst. Und das ist Standard? Oh jeee…
4. Wahlunterlagen verschwindendie gesammte wahlkommission hat die stimmzettel in einem pappkarton mitklebeband versiegelt und unterschriebendiese wurde der schriftführerin übergeben und zwar von mir.wer etwas anderes behauptet lügt.
Der – Schriftführerin – ah ja. Natürlich. Nun haben wir die Lösung aller Fragen. Schade, dass Wahlunterlagen, Stimmzettel, Protokoll – komplett siehe §13 2) - da rein gehören
Und natürlich bewahrt nicht der Wahlleiter oder so die Daten auf, nein, nein, es ist die Schriftführerin. Aber selbstverständlich. Auch Standard oder?^^
Irgendwie freu ich mich schon auf die nächste Massenmail der Linken. Irgendwie erschreckend (vom Inhalt und den Fakten) und doch irgendwie auch erheiternd. Es ist herzerfrischend, dass solche Sachen immer irgendwie öffentlich geschehen.
06.02.2011 | SuSa | 06.02.2011 |
Quelle : iursaar
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