Erstellt von DL-Redaktion am 14. Januar 2011
DER HX. MANN EXTRA
Guido Westerwelles aalglatter Niedergang VON ELMAR KRAUSHAAR
Selten ließ sich ein Politiker derart minutiös beim freien Fall beobachten wie derzeit der große Vorsitzende Guido Westerwelle. Seine Partei sinkt, der FDP-Vorsitzende sinkt, der Außenminister sinkt - ein Absturzflug in jeder Hinsicht. Sein Beitrag dazu ist hinlänglich bekannt, seine Fehler sind belegt und analysiert. Eine Leerstelle bleibt - der Mann ist schwul, und welchen Anteil hat diese Tatsache an seinem Niedergang? “Man kann es erschnuppern, beweisen kann man es nicht”, schreibt dazu Fritz J. Raddatz im aktuellen Focus. Und führt dann aus, dass sehr wohl das Wissen um Westerwelles Homosexualität schuld sei an seinem Autoritäts- und Sympathieverlust. Weil er keinen Erfolg habe. Meint umgekehrt, Anerkennung und Toleranz gibt es nur für erfolgreiche Schwule - siehe von Beust, siehe Wowereit.
Des Volkes Meinung legt sich da nicht so fest. Einer aktuellen Emnid-Umfrage zufolge halten 22 Prozent der Deutschen Westerwelles Homosexualität für problematisch, 75 Prozent dagegen meinen, sie habe überhaupt keine Bedeutung für seine Amtsführung. 75 zu 22: Hört sich gut an, und doch scheint eines klar: “Nach wie vor ist die Toleranzdecke dünn, die in der Politik über eine homosexuelle Orientierung gebreitet wird.” So beurteilt der Politikberater Michael Spreng die Lage.
Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen
IE
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Erstellt von DL-Redaktion am 14. Januar 2011
Wie die Saarbrücker-Zeitung heute meldet geht der Streit um die Verletzung von Verfassungsrechten innerhalb der Linken des Saarländischen Landesverband am morgigen Samstag vor der Bundesschiedskommission in die nächste Runde. Dabei geht es Morgen erst einmal um die Anfechtung von Wahlen, aufgrund verschwundener Unterlagen.
Ebenfalls angefochten wird von Gilbert Kallenborn der Beschluss über eine Änderung der Satzung vom den letzten Parteitag. Diese beinhaltet nun laut Interpretation vieler Mitglieder und auch einem überwiegenden Teil der Presse stalinistische Züge. Innerhalb mehrerer Artikel berichteten wir auf DL bereits des öfteren darüber. Nachzulesen unter: Kategorie LV-Saarland
Mit Sicherheit werden die Beteiligten und Beobachter auf eine Frage die Antwort bekommen: Hält die Führerriege wie von Kallenborn gefordert ihr persönliches Erscheinen für notwendig, oder werden sie wieder nur ihre Vasallen in Form von Anwälten vor schicken, welche dann aus Mitgliederbeiträgen bezahlt werden. Wogegen die Kläger eventuell anfallende Rechtsberatungen aus ihrer eigenen Tasche berappen müssen. Wie heißt es so schön: Ihr da oben, wir hier unten?
Gestern bereit wusste ebenfalls die Saarbrücker-Zeitung zu berichten das zwei Mitglieder der Linken-Landtagsfraktion ihr Verlassen aus dem Wahlprüfungsausschuss angekündigt haben. Ich zitiere hier die SZ: „Sie könnten als betroffen gelten, da eine der Wahlanfechtungen sich unter anderem auch mit der Listenaufstellung der Linken im Wahlkreis Neunkirchen, dem Wahlkreis der beiden Abgeordneten, befasst. Kugler und Georgi müssten dann Vertreter in den Ausschuss schicken. In der kommenden Sitzung soll dort dann inhaltlich über die Anfechtungen beraten werden, Heib kündigte einen Zeitplan für die weiteren Verhandlungen an.“
Es ist also genügend Stimmung in der Linken Bude vorhanden, welche sehr treffend von dem Alm-ödi wiedergeben wird. Diesem sei der „Entbehrungssozialismus so attraktiv wie ein Kuhfladen“ lies er verlauten. Weiter heißt es und das ganz im Ernst: „Wissen Sie was mir Angst macht? Diese Hundertprozentigen, die festlegen, wie ein Linker zu sein hat: Er kommt mit dreckigen Fingernägeln zehn Minuten zu spät ins Theater, wo er nichts versteht. Man kann als Linker nicht nur herumlaufen, als hätte man drei Tage lang nicht geschlafen, zu viel gegessen und auch noch schlecht gesoffen. Wenn wir so tun als tragen wir das ganze Leid der Welt auf unseren Schultern, interessiert sich doch kein Schwein für uns“ Quelle: Die Welt Online
Wie glücklich ist da doch die Situation hier im KV WAF. Es gibt hier keine Alm, sondern nur Campingplätze. Da sind dann Ähnlichkeiten mit einem Alm-ödi, oder von ihn erwähnten Personen ehe nur rein zufällig.
Foto: Gilbert Kallenborn/privat
IE
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