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Archiv für Dezember 19th, 2010

* “Westpol” Umfrage !

Erstellt von Dieter Carstensen am 19. Dezember 2010

+++ aktuell +++ Rot-Grün +++

hat in NRW absolute Mehrheit nach der neuesten Wählerumfrage wenn heute Wahlen wären laut der online Zeitung der Westen von heute.

Zitat: “Laut einer am Sonntag veröffentlichten repräsentativen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der WDR-Politsendung „Westpol“ kommt die SPD derzeit in Nordrhein-Westfalen auf 36 Prozent. Die Grünen erreichen 18 Prozent. Die CDU liegt bei 32 Prozent. Die FDP wäre mit vier Prozent nicht mehr im Landtag. Die Linke kommt demnach auf fünf Prozent.”

Genau fünf Prozent für Die Linke NRW, würde also Zitterpartie heissen, bei einer Neuwahl. Frau Kraft hat nach der Umfrage 60 % Zustimmung in der Bevölkerung, SPD und Grüne zusammen eine gute absolute Mehrheit von 54 %.

Die Linke NRW sitzt in der Falle, sie würde nicht gebraucht. Entweder sie verhält sich “lieb” oder die Chaostruppe ist ihre gut bezahlten Landtagspöstchen los.

Alles selbst verschuldet, alles selbst versemmelt im Westen.

Die Linke Ost muss in der Tat Angst haben, dass diese ganze Schusseligkeit im Westen durch die massive und berechtigte Negativberichterstatung der Medien über Die Linke West auch die Wahlregebnisse der Die Linke Ost beeinflussen könnten.

Daher bin ich mir sicher:

Nach den Wahlen am 19.3.10, in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, bei denen Die Linke mit absoluter Sicherheit nicht in die Landtage einziehen wird, werden die Ost Landesverbände mit der Die Linke West abrechnen.

Die lassen sich ihre erfolgreiche Arbeit nicht durch die West-Chaoten kaputt machen.

Jede Wette, spätestens im April 2011 wird es keinen Die Linke Vorsitzenden Klaus Ernst mehr geben!

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* Hartz IV - Warmwasser

Erstellt von UP. am 19. Dezember 2010

Nachfolgend veröffentlichen wir eine Pressemeldung des Erwerbslosen Forum Deutschland

Warmwasser-Nachzahlung bei Hartz IV - Nachschlag jetzt bis 2006 mit Musterüberprüfungsantrag geltend machen

Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts vom 15.12.2010 können viele im Hartz IV-Bezug (besondere in Nordrhein-Westfalen noch rückwirkend einen Nachschlag für ihre Heizkosten geltend machen. Am Mittwoch hatte das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschied, dass die Jobcenter und Arbeitsgemeinschaften auch für die Zeit von vor Februar 2008 überhöhte Abzüge für die Warmwasseraufbereitung zurückzahlen müssen. (Az: B 14 AS 61/09 R)

Die Kosten für warmes Wasser sind jedoch in der Regelleistung enthalten. Heizkosten werden hingegen zusätzlich bezahlt. Bis zum 27.02.2008 (und oftmals darüber hinaus) nahmen viele Jobcenter prozentuale Abzüge von den Heizkosten vor, wenn eine getrennte Abrechnung der Warmwasserkosten nicht möglich war. In Nordrhein-Westfalen betrug dieser früher grundsätzlich 18 Prozent. Im Februar 2008 entschied das Bundessozialgericht, dass im Eckregelsatz bereits 1,8029% enthalten ist.

Bisher stellten sich die Behörden auf den Standpunkt, dass sie rechtwidrig vorgenommene Abzüge nur bis zum 28.02.2008 erstatten müssten, da es eine Sonderreglung geben würde, wonach für Zeiträume vor höchstrichterlichen Entscheidungen keine Pflicht zur Nachzahlung bestünde (Sonderrecht für die Bundesagentur für Arbeit oder ähnliche Behörden: § 40 Abs 1 Satz 2 Nr 1 SGB II iVm § 330 Abs 1 SGB III). ‚Dies sah jedoch das Bundessozialgericht am 15.12.2010 anders und stellte klar, dass diese Regelung hier nicht gelten würde, weil es an einer einheitlichen Verwaltungspraxis der kommunalen Leistungsträger gefehlt hat.

Wir haben deshalb für Euch einen Überprüfungsantrag vorbereitet, den Ihr HIER abrufen könnt. (Dort gibt es auch eine Beispielrechnung)

Dabei gilt folgendes:

1. Der Überprüfungsantrag gilt nur Betroffene, deren Warmwasser in den Heizkosten enthalten ist.
2. Es wurde ein prozentualer Abzug von den Heizkosten (!!!) vorgenommen oder
3. ein sonstiger pauschaler Abzug vorgenommen, der deutlich über den im Überprüfungsantrag lag/liegt.
4. Auf keinen Fall sollte von Euch ein Antrag gestellt werden, wenn Warmwasser, das nicht in den Heizkosten enthalten ist oder wenn für das Warmwasser für das eine separate Abrechnung vorliegt.
5. Sollten die prozentualen Abzüge unter den im Überprüfungsantrag genannten Beträge für Jahre 2005 bis heute liegen, dann stellt bitte auch keinen Antrag.
6. In den fällen 4-5 könnte es nämlich passieren, dass dann von Euch Geld zurück gefordert wird.

Also: prüft bitte genau!!!!
Bitte die Anträge unbedingt bis 31.12.2010 (spätestens 23.59 Uhr) einreichen (Faxnachweis, Abgabe mit Bestätigung, Einschreiben mit Rückschein) Für den Nachweis des rechtzeitigen Eingangs seit ihr verantwortlich. Das gilt auch für höhere Gewalt.
Leitet diese Infos auch an Bekannte von Euch weiter!

Mit solidarischen Grüßen

Das Erwerbslosen Forum Deutschland

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* Linke Politik vor Ort

Erstellt von DL-Redaktion am 19. Dezember 2010

Gegen Ende eines Jahres sind zumeist auch in der Politik die wichtigen Entscheidungen gefallen, die Haushalte verabschiedet und die Herrschaften bereiten sich auf den Jahreswechsel vor.  Überraschungen, keine besonderen, wie üblich wurde den Bürgern das Fell über die Ohren gezogen, man begibt sich in die Hinterzimmer und berät darüber mit welchen Gemeinheiten man die Bürger als nächstes vorführen kann. Sprachlos bleibt denen als einziges die Möglichkeit auf die nächsten Wahlen zu warten um sich dann in die Liste der Politikverweigerer einzureihen.

Nach dem Beispiel der LINKEN in NRW werden sich natürlich im besonderen die Wähler dieser Partei fragen was ihnen dort zur Zeit in Form von Real Satire vorgeführt wird ? Geht der Wähler nicht davon aus, dass sich gerade in den Landes- oder Bundes- Parlamenten die Creme der politischen Vereinigungen versammeln? Aber das was wir innerhalb der anderen Parteien seit Jahren beobachten, inkompetente Laien Versammlungen, sieht man noch klarer innerhalb der „Linken Partei“.

Im Land sehen sich  die gewählten Volksvertreter ja  zumindest noch in der Lage ihren Arm zwecks  Abstimmung zu erheben. Aus den Stadtrat in Kleve wird dieser Tage auf RP-Online unter dem Titel „Eine Option für die Zukunft“ darüber berichtet, dass sich der Vertreter der Linkspartei schon darin überfordert sah den Arm überhaupt zu erheben. Vielleicht war er aber nur in Sorge, den Arm anschließend nicht mehr herunter zu bekommen, wie das ja vor rund 70 Jahren manchmal passiert sein soll?

Die Wiege der Demokratie soll sich, so erinnern wir uns an die Weisheiten aus Schulbüchern,  schon in der Familie, spätestens aber in den unteren Räten, wie Ortsteil- oder Stadträten beginnen. Dort, so haben wir es einmal gelernt stehen die politischen Schulen der Nation. Es wird auch darüber gesprochen dass unten gelernt, was oben gebraucht wird. Im Klever Stadtrat blieb der Vertreter der LINKEN folglich in der Neutralität sitzen. Er war nicht bereit seinen Wählern die Position seiner Partei klar aufzuzeigen. Das Linke Netzwerk Kleve berichtet in dem Artikel „Noch eine Schlafmütze……..“ ausführlich darüber.

Im Kreistag von Warendorf ging man gar noch weiter. Wie die Westfälischen Nachrichten unter den Titel „Alle Fraktionen stimmten zu“ berichteten,  schlossen sich die zwei Vertreter der LINKEN gleich der Meinung des Rates an und sorgten so für eine Haushaltsannahme ganz ohne Gegenstimme. Unter „kurz-sichtig-3“ wurde der Artikel auch hier verlinkt.
Überraschend kam diese Entscheidung nicht, wird doch von Parteihoppern für gewöhnlich immer der Weg des geringsten Widerstandes gegangen, um sich auch einmal an die reichlich gefüllten Tröge der Steuerzahler begeben zu können.

In beiden Räten teilte man dem Wähler durch das Verhalten mit, wie sinnlos der Versuch war  mit der Wahl einer LINKEN Partei auf eine zuverlässige und starke Opposition zu hoffen. Das Verhalten in beiden Räten hat auch gezeigt wie sehr sich die Parteien einander angepasst haben. Die zwei Räte sollen hier auch nur Exenplarisch vorgezeigt werden, da Presse Informationen vorhanden sind. Das sich damit auf Dauer Parteien überflüssig machen braucht man nicht besonders erwähnen, ist den Hoppern aber auch gleichgültig, da es ihnen nur um Geld geht.

Unter der Rubrik „LeserInnen Meinung der Woche“ einer großen Zeitung wurde am Wochenende folgender Kommentar ausgezeichnet: „Seit ein paar Jahren habe ich immer mit zwei weinenden Augen die Linke gewählt. Ich freue mich sehr, nun endlich wieder die Grünen als das kleinste Übel betrachten zu können.


IE

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* fiftyfifty

Erstellt von UP. am 19. Dezember 2010

fiftyfifty ist eine gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Obdachlosen im Raum Düsseldorf. In den verschiedenen Projekten werden unterschiedliche Lebenshilfen angeboten. Unter anderem wird von fiftyfifty seit 15 Jahren eine Straßenzeitung mit einer Auflage von 60.000 Exemplaren unter dem Titel fiftyfifty herausgegeben und von Menschen in sozialer Not im Bereich Bonn, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Mönchengladbach und Krefeld verkauft. Diese Der Verkaufspreis von 1,80 € (2010) wird fifty : fifty geteilt. 90 Cent für den Verkäufer : 90 Cent für Organisation und Herstellung.
Nachfolgend ein aktueller Bericht aus fiftyfifty, mit der herzlichen Aufforderung, die Zeitung zu kaufen, wo immer ein fiftyfifty-Zeitungsverkäufer dieses Blatt anbietet. Auch in Ahlen wird diese Zeitung verkauft. Allein, dass er diese Asphalt-Zeitung verkauft, sollte Zeugnis sein für die ungeheure Motivation zu verbreiten mitzuteilen, was in der für die Politik beschämende Welt der Obdachlosigkeit und in unserer globalen Konsumgesellschaft vorgeht.
Die Redaktion /UP.

Titelthema Dezember 2010

Bittere Schokolade

>>> weiterlesen

Hinweis
Über “>>>weiterlesen” wird die Homepage von fiftyfifty erreicht; dort klicke [strassenmagazin] und dann [fiftyfifty-online]
Leider ist die Konfiguration der fiftyfifty-Seite so aufgebaut, dass Artikel nicht direkt verlinkt werden können.

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* Linke NRW=Lachnummer

Erstellt von Dieter Carstensen am 19. Dezember 2010

Für links denkende Menschen war es mehr als befremdlich, erneut lesen zu müssen, wie sich Die Linke NRW wieder einmal bis auf die Knochen blamiert hat, bei der Abstimmung zum Nachtragshaushalt im NRW Landtag, wo 6 der 11 Landtagsabgeordneten, angeblich aus “Versehen”, gegen die Beschlusslage der eigenen Partei abstimmten. Über das Abstimmungsverhalten der NRW Linke Landtagsfraktion macht sich nun die gesamte Medienlandschaft lustig, auch Zeitungen und Blogs, welche der Die Linke nahestehen und an der Basis der Die Linke NRW brodelt es.

Vernichtender als die veröffentlichte Kritik am Verhalten der Die Linke NRW Landtagsfraktion, vor allem auch aus den eigenen Reihen, kann Kritik eigentlich schon gar nicht mehr ausfallen. Hier einige der prägnantesten Aussagen:

Die der die Partei Die Linke nahestehende Zeitung “Junge Welt” titelte am 17.12.10: “Spaßpartei des Tages: NRW-Linke”

Der Nachrichtendienst von “T-online” titelte am 17.12.10: “Fassungslosigkeit an der Parteibasis” und schrieb weiter u.a.: ” Ein Linke-Fraktionssprecher sagte am Freitag, die Fraktionsführung habe mit der Spitze der Landespartei über die “Panne” beraten. Damit sei das Thema aber abgehakt. Auf linken Internetseiten ist unterdessen von “Fassungslosigkeit” an der Parteibasis der Linken über die eigenen Abgeordneten die Rede.”

Der linke Blog “Lafontaines Linke” resümierte am 17.12.10 unter dem Titel “Ups, noch ein Fehler”:
” Um den Spott braucht sich die NRW-Linke nicht zu sorgen.”

Die ebenfalls linke Internetzeitung “scharf-links.de” veröffentlichte am 17.12.10 unter dem Titel “Neuwahl in NRW? SOFORT!” folgende Zeilen des Autors Dieter Braeg:

“Ich möchte alle Parteien im NRW Landtag den Rat geben, den Landtag schnellstens aufzulösen um durch Neuwahlen zu erreichen, dass diese „Versehensfraktion“ nicht mehr im Landtag vertreten ist. Neuwahl in NRW – JA BITTE! Ein Versehen muss Folgen haben!”

Der Vorsitzende der Partei Die Linke Kreisverband Oberberg, xxxxxx xxxxx, schrieb ebenfalls bei “scharf-links.de” in einem Leserbrief am 17.12.10:

“Von hochbezahlten Berufspolitikern darf ich wohl erwarten, dass sie wissen wofür sie Abstimmen. Lasst doch bitte diese vorgebliche Mitgliederbeteiligung gleich ganz weg und erklärt, dass Ihr ohnehin das tut, was Ihr für richtig haltet.”

Die Linke NRW Landtagsfraktion ist für mich nur noch eine Lachnummer!

Da kann man sich auch nicht mehr mit politischer “Unerfahrenheit” rausreden oder mit “Landtagsneulingen.”

Noch peinlicher war nur die Aussage von Fraktionschef Zimmermann, Zitat aus o.a. t-online Artikel:

“Weil es so laut im Plenarsaal gewesen sei, habe man nicht verstanden, worüber gerade abgestimmt wurde.”

Süffisant stellt “Die junge Welt” dazu im o.g. Artikel fest:

“Die amtierende Landtagspräsidentin Gunhild Böth (ebenfalls Die Linke) trifft jedenfalls keine Schuld: Sie habe den Antrag »formal richtig« aufgerufen, betonte die Linke-Pressestelle. Glauben wir. Schließlich hat ja auch kein Abgeordneter der Regierungsfraktionen aus Versehen dagegen gestimmt.”

Wenn man, mit Verlaub, zu dämlich ist, selbst bei einer einfachen Abstimmung, die vereinbarten Regeln einzuhalten, dann sollte man erst einmal ein Grundseminar zur Politikschulung besuchen.

Die Linke NRW kann ich beim besten Willen nicht mehr ernst nehmen, diese Leute fügen Menschen wie mir und ihren politischen Ansichten, die wir uns als demokratische Sozialisten bezeichnen schweren Schaden zu, weil diese Chaostruppe mit ihrem Verhalten alle aufrechten linken Demokraten in der Bevölkerung diskreditiert und lächerlich macht.

Und das ärgert mich, da die Bevölkerung in dieser Hinsicht nicht zwischen den Chaoten und demokratischen Sozialisten differenziert.

Es wäre besser gewesen, diese Truppe wäre nie in den NRW Landtag eingezogen.

Je früher eine Neuwahl, desto besser für NRW, diese Linke brauchen wir nicht im Landtag!

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* Zum Töten in Afghanistan

Erstellt von DL-Redaktion am 19. Dezember 2010

Einen Reisebericht der TAZ Chefredakteurin Ines Pohl aus Afghanistan. Sie erzählt von Michael, einem amerikanischen Soldaten welcher mit seinen gerade einmal 26 Jahren bereits seinen fünften Kriegseinsatz ableistet. Er sagt: „It’s a war, right“. Und er musste auch töten! Weiter schreibt sie und ich zitiere hier: „Ich begegne zum ersten Mal in meinem Leben bewusst jemandem, der Menschen getötet hat. Hier, an diesem unwirklichen Ort, spreche ich das aus. In Michaels grünblauen Augen ist nicht der leiseste Schimmer von List: “Wirklich?”, wundert er sich. Ich habe schon länger nicht mehr an meine Großväter gedacht.

Beim Lesen eines solchen Berichtes fällt mir dann auch ein dass gerade unser Kriegsminister mit seiner Chefin in Afghanistan weilt. Wie sagte die Chefin gestern zu den Deutschen Soldaten: „Das ist für uns eine völlig neue Erfahrung. Wir haben das sonst von unseren Eltern gehört im Zweiten Weltkrieg.” Das sei aber eine andere Situation gewesen, weil Deutschland damals der Angreifer gewesen sei.

Weiter konnten wir hören dass das militärische Engagement am Hindukusch auch der Sicherheit Deutschlands diene.  “Ohne Sie könnten wir nicht so sicher leben, und das müssen wir den Menschen auch sagen”. Sie räumte ein, dass die Bevölkerung den Einsatzzum Teil skeptisch” sehe - “und trotzdem ist sie stolz auf Sie.”

Wenn ich solch politischen  Nonsens höre, läuft es mir immer kalt den Rücken herunter und ich frage mich was in den Köpfen solcher „Menschen“ eigentlich vorgeht? Gar nichts, wo nichts drin ist kann auch nichts vorgehen ? Der Krieg am Hindukusch sorge hier für ein sicheres Leben? Für wie dumm hält hält man ein Volk im 21. Jahrhundert ? Wie beruhigend auch für die Bevölkerung das “nur Soldaten” ihr Leben verlieren und nicht unsere Politiker welche das alles lieber aus sicherer Entfernung beobachten.

Viele Experten sind der Meinung das es ohne die Kriege im Irak und Afghanistan keine Terroristen gäbe. Sie sind der Meinung das  hier Kriege einzig im Interesse der Wirtschaft geführt wurden und noch werden. Will man diesen Experten glauben und ich glaube denen mehr als jeden gekauften Politiker, geht es hier nur um Oel und Bodenschätze. So etwa sprach ja auch der vor kurzen zurück getretene Bundespräsident Köhler aus.

Hier der Reisebericht:

“It’s a war, right”

“Chicks” ist in Pink auf die Toilettentür gesprüht. Drinnen stinkt es nach Chemikalien, überall knirscht Sand, die Spiegel sind verkratzt. Die Toilette wirkt verwaist. Von den rund 1.500 Soldaten hier in der Basis sind nur 60 Frauen.

Eine Stunde hat der Flug mit dem Helikopter von Kundus nach Ghazni gedauert. Endlich erleichtert stell ich fest, dass ich mich verlaufen habe. Keine Ahnung, wo der Rest meiner Truppe ist. Diese Unaufmerksamkeit wird mir den besten Teil der Reise bescheren. Ich höre Einschätzungen, für die die Amerikaner mir diesen Trip wohl nicht bezahlt haben. Denn wir sind embedded.

Wir, das ist eine Gruppe von zwei US-Journalisten, einem Kollegen aus Istanbul, einem aus Paris, einem aus London und mir, der einzigen Frau. Wir sind von den jeweiligen US-Botschaften eingeladen worden zu einer sechstätigen Informationsreise nach Afghanistan.

Eigentlich haben wir hier gar nichts zu suchen. Sondern sollten in eine ganz andere FOB (Forward Operating Base, Außenlager) gebracht werden. Dort hätten die Soldaten gewusst, was sie sagen sollen, wenn sie mit uns sprechen. In diesem sandigen Lager aber ist keiner auf uns vorbereitet. Unsere Piloten, Mitglieder privater Sicherheitsfirmen, die für die Embassy Air arbeiten, haben irgendwie die Karte falsch gehalten; uns abgesetzt und sich dann aus dem Staub gemacht.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

IE

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