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Archiv für Dezember 17th, 2010

* Von Kollegen gewählt

Erstellt von UP. am 17. Dezember 2010

… und in eigener Sache.

Gern stellen wir den Kollegen von MAN Diesel & Turbo, Oberhausen unsere Plattform zur Verfügung, in eingeschränkter Weise Artikel zu veröffentlichen und entsprechende Kommentare zu verfassen.
Wir arbeiten in diesem Zusammenhang leider nicht mit einer Forums-Software, die wir aus verschiedenen Gründen auch nicht installieren und ans Netz bringen werden. Daher der Hinweis auf die ‘eingeschränkte’ Arbeitsweise, weil die Artikel-Titel aufgrund des aktuellen Tagesgeschäftes “nach unten wandern”, und wenn ein Limit in der Anzeige erreicht ist, als Titel verschwinden.
Um schnelleren Zugriff zu den bisher veröffentlichten Artikeln zu ermöglichen, haben wir diese Artikel mit den dazugehörigen Kommentaren auf einer “Sammelseite” verlinkt. Diese Seite wird aufgerufen, wenn ihr oben in der Titelleiste den Begriff MAN Diesel&Turbo klickt.
Wir werden die Seite bis auf Weiteres vorhalten.

Wir wünschen den Kollegen und vor allen Dingen dem Kollegen Zabit Cumcu, dass die Wahrheit gefunden und Gerechtigkeit geübt wird. Kritik erkennen wir an der zuständigen Stelle der IG METALL; vielleicht ist es in der Sache hilfreich, die Gewerkschaft unter Abwägung aller bekannten Tatsachen noch einmal aufzufordern, eindeutig Stellung zu beziehen.
Dass nicht immer die Gerechtigkeit siegt, erleben wir jeden Tag in der Politik und in den ARGEN im Lande. Dagegen anzukämpfen verstehen wir in unserer kleinen Welt als unsere Pflicht!

Demokratisch-Links
  Die Redaktion

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* Nachtragshaushalt NRW

Erstellt von UP. am 17. Dezember 2010

…es ist zum Brüllen;

früher in der Schule gab es einen Spruch: Der ist so blöd, dass ihn die Schweine beissen!
Aufgrund des nachfolgenden Artikels kann jeder selber entscheiden, ob der Spruch stimmt:

Mehrheit der Partei DIE LINKE NRW stimmt dem Nachtragshaushalt zu

Kommentar von Edith Bartelmus-Scholich

Die Verabschiedung des Nachtragshaushalts 2010 der Minderheitsregierung aus SPD und GRÜNEN geriet heute wegen des Verhaltens der Linksfraktion zur Groteske. Gerade hatte Fraktionschef Wolfgang Zimmermann für die Linkspartei angekündigt, dass ihre Abgeordneten sich in der Schlussabstimmung enthalten würden. “Der Nachtragshaushalt gehe in die richtige Richtung, aber nicht konsequent genug”, begründete Zimmermann die Enthaltung - dem Votum des “kleinen Parteitags” am 5.12. folgend. Zur allgemeinen Überraschung stimmten wenig später jedoch 6 Abgeordnete der LINKEN für den Haushalt, allen voran Wolfgang Zimmermann. Getoppt wurde das Ganze im Anschluss an die Abstimmung durch das Hochhalten von Protestschildern mit der Aufschrift “Für mehr soziale Gerechtigkeit!” durch eben die Linksparteiabgeordneten, die kurz zuvor den Haushalt mit beschlossen hatten. Die ca. 20 Parteimitglieder, die bei Schneeregen und kräftigen Wind vor dem Landtag in Düsseldorf gegen den Nachtragshaushalt protestierten, waren fassungslos ob der widersprüchlichen Signale.

>>>weiterlesen

ps
…wer waren die sex???

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* Rätsel der Woche

Erstellt von UP. am 17. Dezember 2010

Wer ist dieser Mann?

Es gibt eine “ökösozialistische” Figur im Kreise der Partei in Ahrweiler - was immer auch “ökosozialistisch” bedeuten soll - die auf Facebook ihre Maximen verteidigt:

4. Es darf nicht sein, dass (politisch) “Blinde” den Sehenden vorschreiben, was sie zu sehen haben, nur weil sie in der Mehrheit sind!

5. Wer die Mehrheit hat, ist nicht automatisch im Besitz der Wahrheit!

Das ist wohl wahr! Verwunderlich ist nur, wenn solche Worte politische Blinde oder Verblendete von sich geben und mit der #5 trifft der ‘arme Kerle’ den Kern der Partei DIE LINKE in seinem eigenen und vielen anderen Kreisverbänden. Wobei er selber manchmal nicht zu wissen scheint, wo er genau hingehört.

Das dokumentiert eine Anfrage von ‘redlichen’ Genossen bei der NRW-Parteizentrale in Düsseldorf, Unterabteilung Schiedskommission:

Von: NN
Gesendet: Samstag, 4. April 2009 17:15
An: NN
Cc: NN;NN;NN; LGS Michael; lgs@die-linke-rheinland-pfalz.de; guenter.blocks@xxxxxx

Betreff: Fwd: “Bewerbung” von Willi Schnupfe, KV Bad Neuenahr (Parteitag in Grünstadt)

Liebe Mitglieder der Landesschiedskommission,

hiermit beantragen wir, der Kreisvorstand Rhein-Sieg gemäß Beschluss vom 01. April, eine rechtliche Prüfung der Vorgänge um den Genossen Willi Schnupfe, Mitglieds-Nummer [liegt uns vor].

Nach den uns vorliegenden Informationen hat Willi Schnupfe sowohl an parteiinternen Wahlen sowie an staatlichen Wahlen im KV Ahrweiler als auch im KV Rhein-Sieg im Zeitraum Februar/März teilgenommen. Dabei hat er [uns] bewußt im Unklaren gelassen, wo er nun aktuell gemeldet ist.
Er hat sich sowohl im Rhein-Sieg-Kreis für einen Wahlbezirk als auch nach unseren Informationen für die Reserveliste des KV Ahrweiler aufstellen lassen.
Auch in seiner nachgeschobenen Ummeldung hält er sich beide Optionen offen.

Damit verstößt er nach unserer Auffassung gegen Grundprinzipien der demokratischen Grundordnung unserer Partei. Darüber hinaus hat Willi Schnupfe wissentlich und vorsätzlich [damit] die Kandidaturen der Kreisverbände Rhein-Sieg und Ahrweiler gefährdet.
Für eine weitere Bewertung warten wir derzeit auf das Wahlprotokoll des KV Ahrweiler.

Mit sozialistischen Grüßen

NN u. NN

Anmerkung zur den Mails
Die Namen der nicht in der Öffentlichkeit stehenden Personen haben wir weggelassen; und den Namen der “Titelfigur” haben wir natürlich geändert - sonst kann man ihn ja nicht raten.

Auf diese Mail antwortete die Landesgeschäftsstelle NRW natürlich sofort: Der Bürobote Dr.K. kümmerte sich sogar selber um die Belange des auf den im Argen gelassenen Vereins Rhein-Sieg:

Von: Landesgeschäftsstelle
Datum: 7. April 2009 12:12:40 MESZ
An: NN
Betreff: AW: “Bewerbung” von Willi Schnupfe, KV Bad Neuenahr (Parteitag in Grünstadt)

Hallo M., hallo U.,
ich habe Willi Schnupfe gemailt, dass das Hopping so nicht funktioniert und er für mich in RLP organisiert ist. Er antwortete, dass er in Ahrweiler bleiben wird.

Da dies sicher für uns das Beste ist - Schwamm drüber und sich freuen

Gruß, “Dr.K.”

So entsorgt man - wie von selbst - eigenbrötlerische Genossen!

Den Schuss leistete sich der Genosse Willi Schnupfe allerdings damit, dass er eine Genossin in Facebook anschrieb und ihr vorzuschreiben versuchte, mit wem sie umgehen soll:

WSCH

Wie tönte er unter #4:
Es darf nicht sein, dass (politisch) “Blinde” den Sehenden vorschreiben, was sie zu sehen haben, [...]:

Im Fussball nennt man das ‘Eigentor’ - in seinem Fall ist das sogar ein doppeltes!

Die souveräne Antwort der Empfängerin, die uns diesen Vorgang des Versuches einer Gängelung - in der Politik würde man sagen, ungeheuerlichen Vorganges - zur Veröffentlichung freigegeben hat, erreichte den Willi postwendend:

——– Original-Nachricht ——–
Betreff: Re: Willi Schnupfe hat dir eine Nachricht auf Facebook gesendet …
Datum: Thu, 16 Dec 2010 15:52:59 +0100
Von: NN
Antwort an: NN
An: Willi Schnupfe

Verehrter [Willi Schnupfe],

wie bist Du denn gestrickt, daß Du mir vorschreiben willst, mit wem ich befreundet oder in welcher Gruppe ich bin bzw. wo oder was ich lese?
Kümmere Dich um Deine eigenen Sachen oder um Deine Gefährtin M., dann hast Du genug zu tun. Auch wenn ich schon älter bin, so bin ich immer noch Herr meiner Sinne und treffe meine eigenen Entscheidungen, Deiner als Vormund bedarf es also nicht.
Im Gegensatz zu Dir hat man gegen mich noch kein Parteiausschlußverfahren wegen parteiwidrigen Verhaltens anstrengen müssen.
Verschone ich also in Zukunft mit Deinen Äußerungen.

Mit sozialistischen Grüßen
NN

Wir denken, dass dieser Vorgang, den Willi in seiner unendlichen Flachsicht und mit erstaunlichem Flachsinn anzuschieben versuchte, ordentlich in “die Hose gegangen ist”. Deswegen möchten wir auch kein weiteres Wort darüber verlieren und überlassen es dem geneigten Leser, diesem ‘posthumen’ Bürgermeisterkandidaten - darauf spielt sein ‘alter’ Kreisverband an hinsichtlich der Teilnahme an “staatlichen Wahlen - entsprechende Bewertungen diese Genossen zu verinnerlichen.
Wir hätten ja in diesem Zusammenhang im Sinne von “nicht der Rede Wert [und der Zeit, die verschwendet wird] gar nichts gemacht.
Aber er versuchte einmal wieder, uns anzupinkeln; und natürlich kennen wir diesen Pappenheimer! Deswegen ein wenig ‘Konterdampf’!

Die Redaktion /UP.

ps
Wer den Namen errät, gewinnt ein Frühstück mit Oskar. Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet die erweiterte Schiedskommission von NRW und RLP - wie immer unvoreingenommen und rechtlich makellos.
Der Ordnung halber möchten wir darauf hinweisen, dass Ähnlichkeiten mit lebenden Personen volle Kanne beabsichtigt sind, sonst gäbe es ja kein Ergebnis beim Raten.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Update

Des Mannes Penetranz ist nicht zu toppen

WSCH

Abgelegt unter Feuilleton, P. DIE LINKE, Satire | 6 Kommentare »

* Faule Eier aus Bayern?

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Dezember 2010

Das sind dann doch schon ganz schwere Geschütze, welche Klaus Ernst in Nürnberg der Presse in die Feder diktierte. Wäre es möglich das hier jemanden seine Position zu Kopf gestiegen ist ? Oder liegt es nur an der Großwetterlage bei der sich manch einer einen Kopfvirus einfängt ?  Für einen Vorsitzenden dessen erste und dringlichste Aufgabe es sein sollte eine Partei zusammen zu halten und zwischen verschiedenen Strömungen zu vermitteln, ist solch ein Verhalten untragbar. Er betätigt sich hier als Spaltpilz !

Heißt es doch nicht von ungefähr „Schuster bleib bei deinen Leisten“ wenn jemand dazu neigt nur allzu schnell die Bodenhaftung zu verlieren? Vielleicht ist es ja wirklich einfacher den großen Macker in der Gewerkschaft heraus hängen zu lassen als in einer Partei Mitglieder für seine Überzeugung zu gewinnen? Vermutlich sind aber gerade aufgrund des Führungspersonals in den Gewerkschaften die Mitglieder gleich in Scharen abgewandert und haben sich halbiert? Auch die Sozialen Verwerfungen innerhalb unseres Landes sind wohl eher den Führungskreisen der Parteien und Gewerkschaften an zulasten. Die einfachen Mitglieder am Katzentisch waren  hier doch eher relativ machtlos.

Wenn Klaus Ernst nun glaubt Gysi mit seiner ehemaligen PDS Truppe für die Unruhen innerhalb von Bayern verantwortlich machen zu müssen, zeugt dieses alleine schon für eine große Kurzsichtigkeit. Klaus Ernst übersieht geflissentlich das sich die Unruhen nicht nur in Bayern sondern in so ziemlich allen West-Ländern manifestieren. Er bemerkt noch nicht einmal das er mit seiner bestimmend, selbstgefälligen Überheblichkeit bei einem Großteil der Basis nicht ankommt und auch nicht ankommen wird. War er doch mit Ausgangsperson bei allen Ungereimtheiten der damaligen Parteien Zusammenführung. Eine Aufarbeitung dieser Vorkommnisse hat bis heute nicht stattgefunden und das wird den damals Beteiligten immer mit Misstrauen entgegen schlagen.

Zitat: „Es ist schwer“, so stöhnt er, „das Sammelbecken der Linken zu einem gemeinsamen Handeln zu bewegen.“ Ohne das geht es freilich nicht, da lässt er keinen Zweifel und rückt seine Gegner in die Nähe von Sektierern: „Die haben Positionen, die sie schon seit 40 Jahren erfolglos vertreten.“ Deshalb spielen sie „keine gute Rolle“ in der Partei, sagt er, und macht klar, dass er Integration verlangt, denn: „Ich bin nicht dafür zuständig, dass ich mich dem Wahnsinn hingebe.“

Mit dem letzten Satz hat er zweifellos einmal Recht. Es ist aber zu einfach nur immer den anderen in die Verantwortung zu nehmen. Die „Anderen“ sind nicht in die Position gewählt worden. Sie haben auch nicht versucht sich dort hinein zu drängen. Die „Anderen“ lassen sich auch nicht alle aus der Partei verweisen, aber die „Anderen“ können sich jederzeit einen neuen Vorsitzenden wählen. Wäre es da nicht doch besser gewesen bei seinen Leisten, sprich in der Gewerkschaftsarbeit geblieben zu sein?

Weiterhin „sieht er die Partei in Bayern in einer „schlechten Verfassung“, und kommt sich manchmal vor wie im Zirkus: „Ich lasse die Teller auf Stäben kreisen, und dann versuchen Leute, sie mir weg zu blasen.““ Wenn er solche Sprüche zeitigt frage ich mich immer: Wo für hält er sich denn nun, für einen Dompteur oder ein Tier ? Oder sind die Mitglieder die Tiere welche einer Dressur benötigen?

Hier der Artikel der Nürnberger Nachrichten.

IE

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* Austritt an der Saar !

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Dezember 2010

An den Landesvorstand der Partei DIE LINKE. Landesverband Saar

Kopie an den Gemeindeverband Nalbach

Ehemaliger Landessprecher für Menschen mit Behinderung
Gründer und ehemaliger Vorsitzende der LAG Menschen mit Behinderungen deren Angehörige
ehemaliges Mitglied des Kreisvorstandes Saarlouis
ehemaliges Mitglied des Landesausschuss Landesverband Saar
ehemaliger stellvertretender Vorsitzender des Gemeindeverbands Nalbach
Zuletzt kommissarischer Vorsitzende des Gemeindeverbands Nalbach


Josef Nalbach
DiefferStr. 92
66809 Nalbach

Nalbach, 9. November 2010

Hiermit erkläre ich mit sofortiger Wirkung meinen Austritt aus der Partei DIE LINKE.

Die Umstände und der Verlauf der Kreismitgliederversammlung des Kreisverbands Saarlouis der am 31.10.2010 stattfand, machen diesen Schritt für mich unumkehrbar.

Die Chronologie der Ereignisse :

Unmittelbar nach der Kreismitgliederversammlung in Schwalbach-Hülzweiler lud ich zur außerordentlichen Mitgliederversammlung des Gemeindeverbands Nalbach ein.

Top 3 der Tagesordnung

Bericht des kommissarischen Vorsitzenden Josef Nalbach zum Kreisparteitag,  der am Sonntag, 31. Oktober 2010 in Schwalbach-Hülzweiler stattfand, und die daraus zu ziehenden Konsequenzen.

Verehrte Genossinnen und Genossen, der Kreisvorstand Saarlouis hatte, vertreten durch den Geschäftsführer Christian Bonner, uns per Post zur Kreismitgliederversammlung, für den 31.10.2010 in Schwalbach-Hülzweiler eingeladen.  Ebenfalls erhielt jedes Mitglied fristgerecht postalisch die eingegangenen Anträge zugesandt.

Aus dem Gemeindeverband Nalbach haben an dieser Kreismitgliederversammlung drei Personen teilgenommen. Dies waren unser Kassenwart Werner Kneip, das Vorstands und Kreisausschussmitglied Anke Schmitt und ich.

Der Versammlungsbeginn war auf 14:30 Uhr festgesetzt, tatsächlich eröffnete Kreisvorsitzender Wolfgang Schumacher so gegen 15: 00 Uhr die Versammlung.

In seiner Begrüßungsansprache erwähnte er nicht den Einladungsgrund dieser Kreismitgliederversammlung, er verschwieg, dass die Wahl der Delegierten die am 21.3.2010 in Ensdorf stattfand, (die als Pappkartonwahlen in die Geschichte des Kreisverbands Saarlouis eingehen wird) nicht den Regeln des Parteiengesetzes und der Satzung unserer Partei entsprachen und deshalb die Delegierten neu gewählt werden müssen.

Dass es so ist, hat die Bundesschiedskommission mit Sitz in Berlin, ebenfalls und zwar mit sieben zu eins Stimmen bestätigt.

Nach einigen wenigen Begrüßungsfloskeln rief er zur Wahl des Präsidiums auf. Das Präsidium wurde auf vier Kandidaten festgesetzt, vorgeschlagen und gewählt wurden unter anderen Kreisgeschäftsführer Christian Bonner und Werner Trapp,  Werner Trapp übernahm den Vorsitz.

Genosse Meiser stellte den Antrag die Tagesordnung zu ändern (wurde abgelehnt)

Genosse Kallenborn, einer der Antragsteller, verlangte lauthals seine Stimmkarte, er sei schließlich Parteimitglied und bezahle regelmäßig seinen Beitrag

Der Präsidiumsvorsitzende Werner Trapp eröffnete, der Landesvorstand habe in seiner letzten Sitzung ihm mehrheitlich wegen Partei schädigendem Verhalten die Mitgliederrechte aberkannt, die rechtliche Basis für diesen Schritt wurde der Paragraph 10 des Parteiengesetzes herangezogen.

Gilbert Kallenborn bat ums Wort, der Präsidiumsvorsitzende argumentierte, er könne ihm das Wort nicht erteilen, machte aber den Vorschlag die anwesenden Parteimitglieder zu befragen, ob ja oder nein Rederecht für Kallenborn, die Mitglieder lehnten per Akklamation mehrheitlich ab.

Somit hatte der Antragsteller Gilbert Kallenborn keine Möglichkeit den Mitgliedern seinen Antrag zu erläutern, sie von seinem Wahrheitsgehalt zu überzeugen, ein objektives Verfahren war somit ausgeschlossen.

Mit dieser Erkenntnis konfrontiert und mit dem Satz, mit Parteimitglieder die einem Antragsteller, der seinen Antrag fristgerecht eingereicht hat das Rederecht zu verweigern, möchte ich in Zukunft nicht mehr  zusammen arbeiten.

15.00 Uhr verließen Anke Schmitt, Werner Kneip und ich die Versammlung.

In der darauf folgenden  persönlichen Erklärung thematisierte ich den Entzug der Mitgliederrechte des Genossen Kallenborn durch den Landesvorstand, ich empfinde für einen Landesvorstand der in Mehrheit zu solchen menschenrechtsverletzenden Mitteln greift, meinerseits nur noch Abscheu, wobei ich ausdrücklich diejenigen die sich bei der Abstimmung enthielten nicht ausnehme, nur ein  N e i n hätte sie entlastet.

Verehrte Genossinnen und Genossen, es ist für mich unmöglich in einer solchen Partei Mitglied zu sein.

Mit sofortiger Wirkung trete ich als kommissarischer Vorsitzender des Gemeindeverbands Nalbach zurück.

Soweit meine persönliche Erklärung.

Meine abschließende Bewertung:

Ein unfähiger Kreisvorstand wird im Amt gehalten

Opfer werden zu Täter stilisiert

die Demokraten in der Partei bleiben auf der Strecke.

Josef Nalbach

IE

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* Der Baron zu Guttenberg-

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Dezember 2010

-UND DIE TROSSHUREN

Der Räuberhauptmann, der Warlord und der Condottiere haben für zweierlei zu sorgen - für regelmäßige Soldzahlungen und ausreichend Huren. Im Dreißigjährigen Krieg hießen sie “Trosshuren” und wurden vom “Hurenweibel” - meist ein älterer Offizier, der nicht mehr feldtüchtig war - beaufsichtigt. Das System mit festangestellten Huren hatte zwei Vorteile. Die Soldaten mussten nicht mehr desertieren aus sexueller Not, und die Disziplin der Truppe stieg, weil die wilde Jagd auf Bauernmädchen unterbunden werden konnte. Der Übergang zwischen Marketenderinnen, die Gebrauchsgüter an die Soldaten verkauften, und Trosshuren, die sich selbst anboten, war fließend.

Und was tut unser Baron und Kriegsherr Karl-Theodor zu Guttenberg zum Wohl der Soldaten, wenn er sie besucht in Afghanistan? Er nimmt seine glamouröse Frau Gräfin mit und obendrein den langweiligen Talkshow-Onkel Johannes B. Kerner vom Softpornokanal Sat.1. Derlei Kinkerlitzchen heben weder die Kampfmoral noch die Stimmung im öden Camp von Masar-i-Scharif. Was bleibt da für die Soldaten? Eine Talkshow von Kerner mit Baron zu Guttenberg ansehen, der seinen Soldaten den Krieg erklärt und warum unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt werden muss. Während der Kriegsherr seine Frau dabeihat, gucken die Soldaten an den öden Abenden am Hindukusch buchstäblich in die Röhre und ins halb leere Bierglas. Im Dreißigjährigen Krieg wären die Soldaten wohl kompanieweise desertiert bei so schlechter Versorgung durch den Kriegsherrn.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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