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Archiv für Dezember, 2010

* Die Lohnforderungen

Erstellt von DL-Redaktion am 31. Dezember 2010

Ist es pure Ironie oder selbstgefällige Arroganz wenn sich der DGB Chef Michael Sommer heute hinstellt und höhere Löhne einfordert? Über die Sueddeutsche Zeitung teilte er heute folgendes mit und ich zitiere:
“2011 muss ein Jahr werden, in dem gute Arbeit und faire Löhne wieder das Maß aller Dinge auf dem Arbeitsmarkt sind und nicht Leiharbeit, prekäre Beschäftigung und der Ausbau des Niedriglohnsektors Blüten treiben. Eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt ist mehr als überfällig”.

Diese Forderungen zu stellen ist seine Pflicht als Chef des DGB. Es wäre aber noch mehr seine Pflicht gewesen das Zerstören dessen zu verhindern, was er unter der Schröder/ Fischer Regierung mitgetragen hat. Dann wären diese Forderungen heute überfällig. Um diesen Verlust auch nur annähernd auszugleichen wäre eine Forderung um die 25 % angemessen. Aber zu der Zeit sang er mit vielen anderen hohen Gewerkschaftlern auf den SPD Parteitagen in untertäniger Einträchtigkeit das Schlusslied „Wann wir stehen Seit an Seit“ mit. Zu diesen damaligen Parteiführern gesellte sich noch eine ganze Armada von Gewerkschaftsgrößen, welche es damals genossen sich an der Seite von Schröder feiern zu lassen.

Das der größte Teil dieser Ehemaligen heute mit zu den Wortführern in der LINKEN zählen, zeigt an mit was für einer Selbstverständlichkeit jetzt versucht wird das Lager von der anderen Seite aufzurollen. Die vergessliche Basis wird sich ja daran nicht mehr erinnern können. Die Methoden sind die gleichen, man hat ja von Schröder gelernt wie es geht Massen ruhig zu stellen. Und so finden wir dieses „Basta“  auch heute in den Westdeutschen Landesverbänden als oberstes Gebot vor.

Wenn Michael Sommer heute eine neue Ordnung auf den Arbeitsmarkt für überfällig hält möchte ich mit folgenden Video einmal aufzeigen was zuvor von diesen „Größen“ alles verschenkt wurde. Da werden auch die Ratten erwähnt welche das Schiff verlassen haben :

In diesem Zusammenhang kann auch wieder einmal an das Essen erinnert werden, zu dem Merkel am 17. März 2009 den IG Metall Chef Berthold Huber aus Anlass seines 60 Geburtstages einlud. Seinerzeit erhielt dieses Essen von der Presse die gleiche Wertung wie die Party von Merkel für den   Chef der Deutschen Bank  Josef  Ackermann. Die Sueddeutsche schrieb damals: „Mit dieser Einladung setzt Merkel ihren Schmusekurs fort.“ Dabei ist es nicht verwerflich miteinander guten Kontakt zu pflegen, aber seinen persönlichen Stolz sollte man doch zeigen und sich nicht aushalten lassen. So etwas riecht nicht nur, nein das stinkt.

So werden wir denn auch Morgen in der Neujahrsansprache hören „ Das die Deutschen besser sind als wir denken“. Wenn Frau Merkel sich dort nicht mit einbezieht hat sie sogar Recht. So lobt sie unter anderen die Deutsche Fußball Nationalmannschaft! Hat Sie vielleicht dort im Tor gestanden, oder den Rasen geschnitten? Ach nein das haben die Ein-Euro Jobber gemacht, damit Sie auf der Tribüne schön Hüpfen kann. Und Eintritt bezahlt Sie ja auch nicht. Nun Rutscht mal alle schön, aber nicht in einer Schleimspur. IE

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* Dunkelheit vertreiben !

Erstellt von DL-Redaktion am 31. Dezember 2010

Ein Bericht von Uri Avnery aus Tel Aviv über die Welle von Rassismus welche auch Israel zur Zeit überschwemmt. IE.

ES IST leicht, angesichts der schmutzigen Welle von Rassismus, die uns überschwemmt, zu verzweifeln.

Die Medizin gegen die Verzweiflung ist die wachsende Anzahl junger Leute, Söhne und Töchter der neuen israelischen Generation, die sich vereinigt, um sich dem Kampf gegen Rassismus und Besatzung zu engagieren.

IN DIESER Woche versammelten sich mehrere Hundert von ihnen in einer Halle in Tel Aviv (die ironischerweise der Zionistischen Vereinigung von Amerika gehört), um ein Buch vorzustellen, das die Gruppe „Das Schweigen brechen“ veröffentlichte.

In der Halle waren auch ein paar Veteranen des Friedenslagers, aber die große Mehrheit der Anwesenden waren Jugendliche in den Zwanzigern, junge Männer und Frauen, die ihren Militärdienst abgeschlossen hatten.

„Die Besatzung der Gebiete“ ist ein Buch mit 344 Seiten, das aus fast 200 Zeugnissen von Soldaten über das tägliche und nächtliche Leben der Besatzung besteht. Die Soldaten lieferten die Augenzeugenberichte, und die Organisation, die aus Ex-Soldaten besteht, überprüfte, verglich und wählte aus. Am Ende wurden 183 von etwa 700 Zeugnissen für die Veröffentlichung ausgewählt.

Nicht ein einziges dieser Zeugnisse wurde vom Armeesprecher abgestritten, der sich sonst beeilt, diesen ehrlichen Berichten über das, was in den besetzten Gebieten geschieht, zu widersprechen. Da die Herausgeber des Buches selbst Soldaten waren, die an diesen Orten ihren Militärdienst machten, war es für sie leicht, zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden.

Das Buch ist sehr deprimierend – nicht weil es detailliert über schreckliche Grausamkeiten berichtet. Im Gegenteil, die Herausgeber bemühten sich, nicht Vorfälle von außergewöhnlicher Brutalität - von Sadisten begangen, die man in jeder israelischen Armeeeinheit und in den Armeen aller Welt findet - mit hineinzunehmen. Sie wollten eher ein Licht auf die graue Routine der Besatzung werfen.

Es gibt Berichte von nächtlichen Überfällen in ruhige palästinensische Dörfer als Übung – Einbruch in irgendwelche Häuser, in denen es keine „Verdächtige“ gibt, wo Kinder, Frauen und Männer terrorisiert, Chaos im Dorf angerichtet wird – und all dies nur, um die Soldaten zu „trainieren”.

Es gibt Geschichten über das Demütigen von Passanten an den Checkpoints ( „Mach den Checkpoint sauber, dann bekommst du deine Schlüssel wieder !“), gelegentliche Schikane ( „Er begann zu meckern, also schlug ich ihm mit dem Gewehrkolben ins Gesicht!“) . Jedes Zeugnis ist sorgfältig dokumentiert mit Zeit, Ort, Einheit.

Bei der Einführung des Buches wurden einige der Zeugenaussagen sogar im Film gezeigt mit den Zeugen, die es wagten, ihr Gesicht zu zeigen und ihre Identität mit vollem Namen preiszugeben. Sie waren keine ungewöhnlichen Leute, keine Fanatiker oder „blutende Herzen“. Keine Weichen aus der „Wir schießen und weinen“-Schule. Ganz gewöhnliche junge Leute, die Zeit hatten, sich mit ihren persönlichen Erfahrungen aus einander zu setzen.

Gelegentlich blitzt sogar Humor auf. Wie die Geschichte des Soldaten, der lange Zeit an einem Checkpoint zwischen zwei palästinensischen Dörfern stehen musste, ohne den Wert für die Sicherheit hier zu verstehen. Eines Tages erschien plötzlich von nirgendwo ein Bulldozer, ergriff die Betonblöcke und nahm sie weg – wieder ohne jegliche Erklärung. „Sie haben meine Straßensperre geklaut!“ beklagte sich der Soldat, da er sich an den Platz gewöhnt hatte.

Die Titel der Zeugnisse sprechen für sich selbst: „Um Schlaflosigkeit im Dorf zu schaffen“, „Wir pflegten Nachbarn zu schicken, um Explosivstoffe zu beseitigen “, „Der Bataillonskommandeur befahl, jeden zu erschießen, der versuchte, die Toten zu beseitigen“, „ Der Marinekommandeur der Flotte steckte die Mündung seines Gewehrs in den Mund des Mannes“, „Sie sagten uns, auf jeden zu schießen, der sich auf der Straße bewegt“, „Du kannst alles machen, was dir gefällt, keiner wird dich später etwas fragen“, „Du schießt aus Spaß auf das TV“. „Ich wusste nicht, dass es Straßen nur für Juden gibt“, „Eine Art totaler Willkürlichkeit“, „Die Jungs (der Hebron-Siedler) schlugen die alte Frau zusammen“, „Arrest der Siedler? Das kann die Armee nicht tun“. Und so weiter. Nur Routine.

Die Absicht des Buches ist nicht, Brutalitäten aufzudecken und die Soldaten als Monster zu zeigen. Es will eine Situation darstellen: die Herrschaft über ein anderes Volk mit all der überheblichen Willkür, die notwendigerweise damit verbunden ist, Demütigung der Besetzten, Degeneration des Besatzers. Nach den Herausgebern ist es für den einzelnen Soldaten ganz unmöglich, die Situation zu verbessern. Er wird zu einer Schraube in einer Maschine, die von Natur aus unmenschlich ist.

Quelle : Uri Avnery - “Die Dunkelheit vertreiben” >>>>> weiterlesen

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* Gerechtigkeit…

Erstellt von DL-Redaktion am 30. Dezember 2010

…ist kein Geschenk !

Unten belasten, oben entlasten - das ist die Leitlinie der schwarz-gelben Regierungskoalition. Steuergeschenke für die Reichen, Zusatzkosten für die Beschäftigten und weniger Rente für die Alten. Gerecht geht anders. Ganz anders. Dieses Vorhaben von ver.di möchten wir als guten Vorsatz mit in das “Neue Jahr” nehmen. Unterstützen wir die Gewerkschaften bei ihren Vorhaben. IE

von Frank Bsirske

Für die Vermögenden in unserem Land ist unter der schwarz-gelben Bundesregierung das ganze Jahr lang Weihnachten: eine üppige Bescherung nach der anderen. Unverhohlen bedient Schwarz-Gelb all jene mit geldwerten Vorteilen, die ohnehin im Vorteil sind, und holt sich die Mittel dazu von den Schlechtergestellten. Unten belasten, oben entlasten - das ist die Leitlinie dieser Regierungskoalition.

In allen Teilen Deutschlands haben Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in diesem Herbst gegen diese unsoziale, ja zutiefst ungerechte Politik protestiert. Landauf, landab gab es Betriebsversammlungen, sind Kolleginnen und Kollegen aus den Betrieben auf die Plätze gezogen, um ihren Unmut über die schwarz-gelbe Klientelpolitik zum Ausdruck zu bringen. “Gerecht geht anders!” hieß ihre gemeinsame Botschaft. Und die Proteste werden im neuen Jahr weitergehen - weil es so nicht weitergehen kann in diesem Land.

Quelle: Ver.di publik >>>>> weiterlesen

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* Führungsschwäche !

Erstellt von DL-Redaktion am 30. Dezember 2010

Gestern noch schrieb ein Kommentator auf dieser Seite vom „hüh“ und „hott“ der Linken Vorstände. Heute überholt sich das Ganze und das Neueste wird uns als „hott“ und „hüh“ in der Presse serviert. Noch am 14.12.2010 konnten wir in der TAZ folgende Stellungnahme des Klaus Ernst lesen, woraus ich hier zitiere:

„Es heißt, Sie wollten kritischen Parteimitgliedern einen Maulkorb verpassen. In der Linkspartei gibt es Überlegungen, schärfer gegen innerparteilicher Kritiker vorzugehen. Bei der Sitzung des geschäftsführenden Parteivorstands am Wochenende hat sich Parteichef Klaus Ernst dafür stark gemacht. Er sympathisiere mit der jüngsten Satzungsänderung der Saar-Linkspartei, eröffnete Ernst seinen verdutzten Genossen. Es sei gut vorstellbar, so Ernst, die rigide Regel auch in der Bundespartei einzuführen.“

Drei Tage später, am 17. 12. 2010 äußerte sich Ernst in einem Stern Interview zur gleichen Frage. Ich zitiere auch hier:

Die Satzung der Bundespartei  soll so geändert werden, wie es im Saarland bereits geschehen ist.  Im Klartext: Wer öffentlich die Partei runter macht, muss gehen.

„Das ist doch Quatsch. Im Gegenteil. Bei der Debatte um unser Programm und unsere Satzung darf es keine Denkverbote geben.  Ein Maulkorb kommt nicht in Frage.“

Drei Tage Unterschied, zwei völlig unterschiedliche Antworten und wie sieht die Sachlage heute, ca. zehn Tage später aus ? Die Unruhe an der Spitze ist größer geworden. Frust scheint sich breit zu machen und die Formulierungen werden klarer, schärfer. Uns sind diese sprechenden Windbojen ja schon aus den Niederungen der Partei sattsam bekannt und wir benutzen darum auch nur noch den Ausdruck Wendehälse für solche unzuverlässigen Mitbürger.

Der größte Fehler innerhalb der Partei wäre es, diese Unruhe ausschließlich an der Person von Klaus Ernst festzumachen, denn diese Unruhe zieht sich durch die Vorstände vieler Landesverbände bis hinunter in die Ortsverbände. Die Vorstände dieser Partei sind von der Basis gewählt worden Politik zu machen. Das ist ihr eigentlicher Auftrag und dem wird überwiegend nicht nachgekommen. Da vielerorts willkürlich zusammengestellt, fehlt die Bindung zur Basis und aus dem Wissen des persönlichen Unvermögens, ist man nur darauf bedacht die eigene Position zu festigen und zu verteidigen.

Die Folgen werden sichtbar in dem jeder, der auch nur einen vollständigen Satz reden und den Anführern gefährlich werden könnte gnadenlos ab gebügelt und bei getätigten Widerspruch gemobbt und mit Ausschlussverfahren verfolgt wird. Eine vernünftiges Miteinander, arbeiten an politischen Sachfragen ist so nicht möglich. Das beste Beispiel ist Katja Kipping mit ihrer Forderung nach einem unabhängigen Grundeinkommen, welche bei vielen nicht nur auf Unverständnis stößt, sondern regelrecht verketzert wird. Durch solch ein Verhalten entsteht genau die „Kultur des Misstrauens“ von dem heute in der Presse geschrieben wird.

Klaus Ernst macht es sich zu einfach nun von einem Ost - West Problem zu reden. Mit diesem Gerede gegen besseren Wissen zeigt er, an einer wirklichen Lösung der Probleme nicht sonderlich interessiert zu sein. Die Strukturen innerhalb der Partei sind von Beginn an falsch gelegt worden. Bedingt durch die verschiedenen Strömungen sind so genannte Neutralisten in der Partei praktisch ohne Möglichkeiten. Es fehlt damit an Personen welche zwischen den Gruppen Verbindungen schaffen könnten. In diesen Strömungen wird schon zuvor eine bestimmte Richtung vorgegeben und zementiert, ja teilweise als Ideologie, als rote Linie vorgegeben, welche nicht verlassen werden sollte. Bedingt dadurch befinden sich mehrere Parteien unter einen Hut und jedes Grüppchen ist nur darauf bedacht für die eigenen Vorteile zu arbeiten.

Hier ein Artikel aus der TAZ unter dem Titel: „Ramelow macht Ernst“

Thüringens Fraktionschef fordert offene Debatte über Führungsstruktur. “Die können es nicht”, sagen Kritiker über die Vorsitzenden Klaus Ernst und Gesine Lötzsch
Aus der Programmdebatte der Linkspartei ist eine Führungsdebatte geworden. An der Spitze der innerparteilichen Kritiker steht Bodo Ramelow. Nein, er plane keine Palastrevolution, und nein, er wolle Klaus Ernst nicht stürzen und selbst Parteivorsitzender werden, sagte der Fraktionschef der Linkspartei in Thüringen und frühere Vizechef der Bundestagsfraktion am Mittwoch der taz. Bodo Ramelow will kein Putschist sein.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

IE

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* HARTZ IV - BVG-Urteil

Erstellt von UP. am 30. Dezember 2010

Zunächst geht es gar nicht darum, die gesamte Reform gekippt haben zu wollen, wie im TAZ-Bericht angedeutet.
In der Klageschrift ging es darum, dass der Staat den Vertrag erfüllen sollte, den er mit ca. 260′000 Beziehern von Arbeitslosenhilfe, die das 58. Lebensjahr vollendet hatten, geschlossen hatte.
Mit dieser sogenannten 58-er Regelung nach § 428 SGB III war vereinbart, dass die Arbeitslosenhilfe bis zum Eintritt in eine ungekürzte Rente, also bis zum Erreichen des 65. Lebensjahres, weiter bezahlt wurde. Seitens der Rentenversicherung unterschrieb man dabei zusätzlich noch eine Vereinbarung, dass der Vertrauensschutz in diesem Zusammenhang garantiert sei.

Mit Einführung der HARTZ IV - Gesetze am 01.01.2005 wurde dieser Vertrag ohne Übergangsregelung seitens der Bundesregierung gekündigt - trotz vielgepriesenem Vertrauensschutz. Viele der Betroffenen sind dann in die Rente mit 60 ausgewichen, um einem finanziellen Absturz auszuweichen - verbunden mit einem Abschlag von fast 20 %!
Damit hat die stattliche Administration den Vertragspartner Arbeitnehmer belogen und betrogen! Mit dem Urteil - basierend auf einer an den Haaren herbeigezogenen Rechtsauffassung - wurde das Unrecht durch das Verfassungsgericht gedeckelt.

Das Urteil in vorliegender Form muss zwangsläufigerweise ‘angenommen’ werden; es kann jedoch nicht der klassischen Urteilschelte entgehen. Mutmasslich sind nicht einmal Verfassungsrichter unabhängig, sondern unterliegen Massgeblichkeiten der Politik und damit neoliberalen Vorgaben des Systems.

[Zitat aus der Pressemeldung des BVG]
Zudem bestand für den Beschwerdeführer von vornherein keine Grundlage für die Bildung schutzwürdigen Vertrauens mit dem Inhalt, dass Arbeitslosenhilfe über
den 31. Dezember 2004 hinaus gewährt würde, weil die Befristung der Arbeitslosenhilfe bis zum 31. Dezember und ihr Wegfall ab dem 1. Januar 2005 bereits gesetzlich festgelegt waren, bevor er seine Erklärung nach § 428 Abs. 1 Satz 1 SGB III abgegeben hatte.

Allein der Inhalt des Zitats ist eine Farce; denn auch den Arbeitnehmern, die vor Inkraftreten des Gesetzes diese 58-iger-Regelung unterschrieben hatten, wurde von hinten in’s Knie getreten!

Dazu eine kleine “Episode” am Rande:

Margot Honecker in ihrer Villa in Chile kassiert monatlich ca. 1500 euronen
[i.W. EINTAUSENFÜNFHUNDERT] bundesrepublikanische Rente!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Leistungskürzungen sind rechtens

VERFASSUNGSGERICHT Die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe ist kein Verstoß gegen das Grundrecht auf Eigentum - (Az.: 1 BvR 2628/07)

Quelle: TAZ - CHRISTIAN RATH

Die Hartz-IV-Reform verstieß nicht gegen das Grundgesetz. Die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe hat weder Grundrechte noch Vertrauensschutz verletzt, das entschied der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts. Der Beschluss wurde am Mittwoch (29.12.2010) veröffentlicht.

Bis 2004 orientierten sich die Zahlungen für Arbeitslose generell an ihrem letzten Verdienst. Im Regelfall bekam ein Jobsuchender ein Jahr lang Arbeitslosengeld in Höhe von 67 Prozent des letzten Einkommens, bei Kinderlosen 60 Prozent. Wer länger keinen Job fand, hatte Anspruch auf Arbeitslosenhilfe in Höhe von 57 Prozent des letzten Verdienstes (53 Prozent bei Kinderlosen).

[...]

Im jetzt entschiedenen Fall hatte ein Mann aus dem Ruhrgebiet geklagt, der Anfang 2005 knapp 60 Jahre alt war. Nach der sogenannten 58er-Regelung wollte er bis zur Rente weiter Arbeitslosenhilfe beziehen. Dass er auf Hartz IV herabgestuft wurde, fand er ungerecht, schließlich habe er fast 40 Jahre lang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Sein Anspruch auf Arbeitslosenhilfe sei daher durch das Eigentumsgrundrecht geschützt.

[...]

Die Entscheidung enthält keine Überraschungen. Karlsruher Beobachter hatten die Klage von vornherein für aussichtslos gehalten. Da sich das Verfassungsgericht im Februar bereits mit der Höhe der Hartz-IV-Sätze beschäftigt hat, wäre es sehr erstaunlich gewesen, wenn die Richter nun die ganze Reform gekippt hätten.

>>> Weiter zum gesamten taz - Artikel

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* Endet Ernst an der Saar?

Erstellt von DL-Redaktion am 29. Dezember 2010

Das ist die große Frage dieser Tage. Seit dem sich Klaus Ernst zum Verteidiger der Satzungsänderung des Landesverband Saarland stark gemacht hat, bekommt er keine Ruhe mehr und wird von allen Seiten mit Kritik überhäuft. Die Kritiker gehen mit seinem Führungsstil  hart in Gericht.

Ernst, erst im Mai Nachfolger des zurückgetretenen Bundesvorsitzenden Oskar Lafontaine geworden, zeigt nur allzu offen seine  Sympathien für die Satzungsänderung aus Lafontaines Heimat, dem Saarland. Darin wird die Möglichkeit vorgesehen, Mitglieder wegen „parteischädigenden Verhaltens“ auszuschließen. Und zu solchem Verhalten zählt auch, wenn ein Mitglied Medien „dazu nutzt“, Genossen zu „diffamieren“ oder „vertrauliche Parteivorgänge“ öffentlich zu machen. Presseberichte werfen der saarländischen Führungsspitze ein abgleiten in den Stalinismus vor. Der Schatzmeister der Linken, Raju Sharma, erklärte empört, eine Partei mit einer solchen Ausschlussklausel sei nicht mehr seine.

In einem ausführlichen Artikel berichtet heute auch die Sächsische Zeitung darüber. Das auch Katja Kipping und Dietmar Bartsch zu den Ernst Kritikern zählen besagt schon vieles.

Im Gegensatz zu vielen Pressemeldungen sehe ich nicht so sehr einen Riss zwischen den ehemaligen Ursprungsparteien von PDS und WASG sondern  in den eigentlichen Übeltätern die Gruppierung der Sozialistischen Linken welche mit aller Macht, alles andere beiseite schiebend zur beherrschenden Gruppierung werden will.

Heute konnten wir auch wieder einmal einen Artikel in der Bild-Saarland lesen. Fast schon genüsslich wird dort an die Worte von Konrad Adenauer erinnert welcher einmal die Wortfolge „Feind, Erzfeind, Parteifreund“ kreierte.

Es ist doch als Kompliment an Gilbert Kallenborn zu werten sich von unfähigen Parteibonzen nicht auf den Kopf herum tanzen zu lassen. Zeigt doch eine über aller Maßen gut honorierte Parteispitze an, zum großen Teil mit Mandaten ausstaffiert,  nicht im Sinne ihrer Mitglieder zu arbeiten. Ist das der Pluralismus und die Demokratie mit welchen die Mitglieder einst in die Partei gelockt wurden?

Da es sich bei dieser Satzungsänderung um einen Verstoß gegen das Grundgesetz handelt, wird Gilbert Kallenborn diesem Gerichtsentscheid in aller Ruhe entgegensehen können. Die Politmafia wird wieder eine Niederlage erleiden und anschließend über die nächsten Schikanen gegen die Mitglieder nachdenken, wenn denn dann noch welche vorhanden sind.

IE

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* Eine neue Rechtspartei ?

Erstellt von DL-Redaktion am 29. Dezember 2010

Steht Deutschland bald eine neue Rechtspartei ins Haus? Ein Jörg Haider oder Geert Wilders hätte auch hierzulande heute gute Chancen. IE

Ein Dialog, irgendwo in Deutschland: “Wird Sarrazin der deutsche Haider?”. “Ach nein, das hat der nicht in den Genen.” Die Umstehenden lachen gequält.

Für die Rolle eines Populistenführers wäre der tapsige, vollkommen charismafreie Erfinder eines muslimischen Deppen-Gens die absolute Fehlbesetzung. Doch die Debatte über seine Thesen und vor allem die Art und Weise, wie er medial gehyped wurde, hat gezeigt, dass es auch in Deutschland ein Potenzial für eine populistische Kraft rechts von der Union gäbe.

In der Vergangenheit gelang es immer wieder mal, dieses Potenzial zu mobilisieren. Ronald Schill, der ehemalige “Richter Gnadenlos”, holte bei der Hamburger Bürgerschaftswahl vor knapp zehn Jahren fast zwanzig Prozent. Die Frage ist: Welche Umstände müssen eintreten, damit sich so ein Potenzial zu einer politisch relevanten Kraft formiert und dauerhaft stabilisiert? Wieso war das in Deutschland bisher nicht der Fall? Und hat sich daran etwas geändert?

“Klartext”- Rebellen vs. “Eliten”

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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* Aufgaben der Vorstände

Erstellt von DL-Redaktion am 29. Dezember 2010

Da hat dann auch der ehemalige Landesschatzmeister der Linken in Bayern das Handtuch geschmissen und die Partei verlassen. So berichtete es Scharf – Links bereits am letzten Sonntag.

Heute zog mit dieser Meldung RP-Online nach und wiederholte im Großen und Ganzen aus dem Schreiben von Ulrich Voss.

Derweil sitzt der Bundesfürst in seiner Almhütte und spricht in der „Sueddeutschen“ über die Unvernunft in seiner Partei.

Begriffen haben vor allen Dingen die Mehrzahl der LINKEN Vorstände ihre eigentlichen Aufgaben nicht: Vorstände sind an erster Stelle für ein einträgliches Miteinander in den Vereinen oder auch Parteien verantwortlich. Sie haben für ein funktionierendes Arbeiten an der Basis Sorge zu tragen und dazu ist man in den West-Verbänden überwiegend nicht in der Lage. Alte Gewerkschafts Bosse oder  staatliche Angestellte sind es einfachen nicht gewohnt mit ihren „Untergebenen“ auf Augenhöhe zu kommunizieren. Sie glauben Macht ihrer Position sich zu unbeschränkten Herrschern aufspielen zu können. Sie habe nicht realisiert das sich die Gesellschaft weiter entwickelt hat.

Dergleichen Vorkommnisse in einen auf Gewinn ausgerichteten Betrieb würden unweigerlich in den Bankrott führen, worauf diese Partei auch zusteuert. Genau so drückt es auch Ulrich Voss in seiner Austrittserklärung aus wenn er folgendes mitteilt: “Für diese Partei gibt es keine Hoffnung mehr, das Projekt Die Linke ist gescheitert und gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.” Deshalb  werde ich auch künftig die Vorstellungen der Undemokraten vom Rechten Rand der IG Metall weiter bekämpfen.“

In einem Kommentar auf Lafontaines-Linke schreibt Dieter Carstensen folgendes:
“Tja, Die Linke, in die ich viele Hoffnungen gesetzt hatte und mit mir tausende anderer Menschen.Um ehrlich zu sein, es tut mir weh, zuzusehen, wie diese Partei sich selber zerlegt. Flippen die jetzt alle aus? Jeden Tag sind die Medien voll vom hausgemachten Zank und Streit. Ein paaar bornierte Linke machen den bürgerlichen Medien Vorwürfe! Die können aber nichts für den Streit. Gregor sagt “hüh”, Oskar sagt “hott”, Bodo sagt “Kur”, Halina Wawzyniak und Stefan Liebich sagen “Hilfe” und der chaotische Wolfgang Zimmermann aus NRW sagt “Ich bin’s nicht gewesen.”
Wer soll da noch durchblicken?
Klaus hockt wieder in seiner Almhütte, da bekommt er eh nichts mit, Dietmar Bartsch, Katja Kipping und Dagmar Enkelmann streiten um der Kaisers Bart und so zanken sie alle munter miteinander herum!
Der Volksmund würde sagen, “Wenn es dem Esel zu wohl wird.”
Psychologen und Psychotherapeuten würden bei der Die Linke aktuell “suizidale Gedanken” diagnostizieren.
Als Sozialarbeiter würde ich die ganze “Bande” zu einem Workshop einladen, Thema: “Frustbewältigung, ohne Angriffe auf Mitmenschen”
Vielleicht sollte ich dieses Seminar mal dem Karl-Liebknecht Haus in Berlin anbieten …”

Auch im Neuen Deutschland stellt der Kommentator die Frage aller Fragen und ich zitiere hier:  “Wie lange noch ?
Man reibt sich die Augen und es klingeln einem die Ohren, wenn man führende Politiker der LINKEN über Konflikte in der eigenen Partei reden hört oder liest.”

Bei diesem Durcheinander ist es nicht verwunderlich wenn Mitglieder und selbst ganze Fraktionen sich aus der Partei verabschieden, wie noch vor einigen Tagen in Gelsenkirchen geschehen. Nicht überraschend ebenfalls sind anonyme Kommentare welche auf das Niveau und die Schreiber auf DL hinweisen. Selbstverständlich vergessen sie nicht zu erwähnen, dass nach dem verlassen eines Schreibers das Niveau merklich gesunken sei. Nicht überraschend deshalb da es des öfteren vorkommt das die Brandstifter mit dem Löscher identisch sind. Zur Beruhigung aller sei hier einmal festgestellt das wir ohne Werbung arbeiten und es nicht nötig haben unsere Meinung von obskuren Kommentatoren abhängig zu machen.

IE

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* Die Muslime Tansanias

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Dezember 2010

Über eine Reise durch einen Teil Afrikas und über Begegnungen mit Sheiks, Ninjas, Predigern und Professoren berichtet Charlotte Wiedemann. IE

Es ist halbdunkel im Arbeitszimmer von Ally Bassaleh. Zwischen Stapeln vergilbter Zeitungen sitzt der Scheich auf dem Boden, im Schneidersitz vor einem niedrigen Schemel, auf dem er in zügiger Schrift eine Radioansprache entwirft. Es liegt etwas Asiatisches über der Szene, Bassaleh trägt zum Achselhemd einen karierten Sarong. Der Indische Ozean ist kaum einen Kilometer entfernt, hier im Marktviertel von Daressalam mischen sich von jeher Einflüsse und Kulturen. Bassaleh, ein landesweit bekannter Prediger, lebt volksnah: ein geducktes, einstöckiges Häuschen, die Tür offen zur Straße, staubgesättigt fällt Licht herein, draußen die rostigen Handkarren der Händler. Der Scheich ist 63, er bebt vor Energie, ein kleiner, kerniger Kämpfer mit leuchtendem Blick. Wie andere tansanische Protagonisten der muslimischen Sache hat er etwas entschieden Diesseitiges, ähnelt eher einem aufgebrachten Gewerkschafter als einem samthändigen Religiösen.

Bassaleh predigt nicht nur im Radio und nebenan in seiner kleinen Moschee, sondern öffentlich, auf der Straße. Eine tansanische Spezialität, mihadhara genannt. Eine Art Kampfpredigt, für die eine polizeiliche Genehmigung erforderlich ist. Die Pfingstkirchen hatten damit begonnen; die Muslime zogen nach. Öffentlich predigen, das ist riskant in einem Land, in dem Christen und Muslime Tür an Tür leben - und jede Seite sich gern als Mehrheit fühlt. Der Staat hat seit langem darauf verzichtet, die jeweiligen Schäflein zu zählen. Im Zensus von 1967 hatten Christen 32 Prozent, Muslime 30, afrikanische Religionen 37. Muslime zitieren lieber den letzten kolonialen Zensus von 1957, der sie bei über 50 Prozent ansiedelte. Wenn man in Daressalam die Religionszugehörigkeit seines Gegenübers erfahren möchte, muss man ihm nur die Frage stellen: Wer ist die Mehrheit in dieser Stadt?

Quelle : Le Monde diplomatique >>>>> weiterlesen

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* Wutbürger zu Mutbürgern

Erstellt von DL-Redaktion am 28. Dezember 2010

Ein interessantes Interview mit Heiner Geißler Über die Wutbürger welche Richtigerweise Mutbürger heißen müssten. Denkansätze über Neuerungen in den Parlamenten, die Allmacht der Parteien und die Demokratie im Ganzen. IE

taz: Herr Geißler, Ihre Frau hat gesagt, je mehr Streit es gibt, desto glücklicher seien Sie. Da müssen Sie ja ein glückliches Jahr gehabt haben.

Heiner Geißler: Der Satz stimmt so nicht. Das hat meine Frau unseren Enkeln gegenüber gesagt, um zu erklären, dass ich in meinem Leben viel Streit hatte, deshalb aber kein unglücklicher Mensch geworden bin.

Sie finden Streit gut?

Privat zwischen Menschen nicht. Aber die Demokratie ist kein Gesangsverein Harmonie und braucht ständige Auseinandersetzung um den richtigen Weg.

Sehen Sie einen wichtigen Streit, bei dem Sie im kommenden Jahr mitmischen wollen?

Nein. Ich hatte mich ja auch in Stuttgart nicht als Streitschlichter gemeldet, ich bin von beiden Seiten intensiv gebeten worden. Da konnte ich mich nicht entziehen.

Einer Ihrer häufigsten Sätze während der Schlichtung war: “Bitte jetzt nicht, Frau Gönner” zur baden-württembergischen Umweltministerin. Hat sie genervt?

Frau Gönner ist eine kluge und sehr engagierte Frau und hat sich häufig eingemischt. Ich will es mal so sagen: Die beiden, die am lebhaftesten das Wort ergriffen haben, auch ohne dass sie es hatten, das waren Frau Gönner und Boris Palmer.

Sie sitzen jetzt für manche neben Helmut Schmidt als oberste moralische Welterklärungsinstanz Deutschlands, während Helmut Kohl vergessen ist. Fühlt sich das gut an?

Quelle: TAZ >>>>>weiterlesen

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* Unweihnachtliches RLP

Erstellt von DL-Redaktion am 27. Dezember 2010

So ist das nun einmal: Die Katze lässt das Mausen nicht. Mit den Erfahrungen aus der Abteilung Horch und Guck des Staatssicherheitsbetriebes der ehemaligen DDR ist es auch heute immer noch möglich andere Menschen zu diffamieren. Um das einmal festzustellen,  nicht ein Bernd Wittich ist seinerzeit verurteilt worden für die Staatssicherheit gearbeitet zu haben, sondern Dr. Willhelm Vollmann, alias IM Crohne.

So können wir denn tagtäglich lesen, dass bei einigen Menschen mit zunehmenden Alter des öfteren bestimmte Störungen das Erinnerungsvermögen trüben. Ansonsten kann ich es mir nicht erklären das Bürger als Denunzianten oder Verleumder beschimpft werden wenn die Tatsachen für jedermann offen nachgelesen werden können. Zum Mensch sein gehört aber auch die Einsicht gemachte Lebensfehler einzugestehen und nicht durch Angriffe auf Unbeteiligte von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken.  IE

Hier ein Auszug aus dem Linken Forum RLP

Vollmann – Beitrag  Verfasst am: 23.12.2010  09:27 Titel: Chauvinismus und Mainz (Linkes Forum)

“In einer durchaus vergleichbaren Situation, habe ich seinerzeit Ingrid W. anläßlich der im “Juhuuh” gegen mich von gewissen - sagen wir mal ‘beeinträchtigten’ - Leuten geführten systematischen Verleumdungskampagne mehrfach dringend anempfohlen. nicht länger zu schweigen. Der Spiritus Rektor dieser Verleumdungskampagnen ist übrigens ein gewisser Wittich aus Eurem Kreisverband. Der unterliegt der fixen Idee, er sei der ‘Große Lehrer der Partei’ und könne sich deshalb auch die größten Verleumdungen erlauben. Glücklicherweise ist die spezielle ‘Deformationen’ der von ihm i. d. R. bei Neumond geführten Kampagnen gegen andere Genossinnen und Genossen schon auf den ersten Blick erkennbar. Das hat dazu geführt, dass er mit seinem von Projektionen geprägtem Mist schon länger nicht mehr ernst genommen wird - außer natürlich von ihm selbst. Laughing Trotzdem ist bemerkenswert, dass Dein KV auch zu Wittich und seinen speziellen Kampagnen nach Außen eisern schweigt - als ginge ihn das alles gar nichts an. So viel zu Kampagnen und dem Mut, sich dagegen einzubringen.
Rote Grüße
WiVo”

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Wilhelm Vollmann kann es nicht lassen. Nun ist wieder einmal “Wittich” dran. Angeblich wegen Verleumdungskampagnen. Argumente hat Dr. Vollmann jedoch keine konkreten vorzubringen. Zu erwähnen ist freilich die Tatsache, dass Genosse Ferner als früherer Vorsitzender der LSK ungeprüft Dr. Vollmanns Hetze Flankenschutz durch Nichtbehandlung von Anträgen gewährte.

Jochen Bülow machte sich in der Vergangenheit zum willfährigen Gehilfen des Dr. Vollmann und betätige sich in halboffiziellen Stellungnahmen der Partei als Weißwäscher dieser schillernden SPD-Figur in der Linken. Der frühere Landesvorstand unter Alexander Ulrich verweigerte sich hartnäckig die Tatsachen zur Person des Dr. Vollmann angemessen zur Kenntnis zu nehmen. Zahlreiche Verleumdunsgkampagnen gegen demokratische Linke ließ man ihm durch gehen oder nutzte sie für die eigenen politischen Interessen. Er hat einen wesentlichen Anteil an der Beschädigung von Menschen in der Partei, an Austritten und Resignation.

Solange die Partei Dr. Vollmanns zersetzende Tätigkeit duldet oder diese sogar noch mit Vertrauenspositionen belohnt, ist Abhilfe nicht zu schaffen. Abhilfe kann einzig und allein die Klarstellung des politisch destruktiven Agierens dieses Genossen schaffen. Freilich kann man meinen, über diese Persönlichkeit ist die politische Zeit längst hinweg gegangen. Nur bleiben leider die Folgen und die von ihm gesetzten unsolidarischen Normen in der Partei bestehen. Das Wesen seines Handelns ist politische Beliebigkeit, Hauptsache es stiftet in der Partei Verwirrung. Das Wesen seines Handelns ist die Instrumentalisierung von Menschen als Werkzeuge seiner zwiespältigen politischen Absichten.

Mein Eindruck: Der Doktor ist auf Wiedergutmachungstrip bei seinen früheren politischen Freunden, die er in zwanzigjähriger Spionagearbeit systematisch verriet. (Wofür ihn die Stasi hoch dekorierte). In der Sprache tarnt er sich linksradikal, seine Handlungen haben jedoch für die Linke weitreichende destruktive Folgen.

Bernd Wittich Ludwigshafen, 27.12. 2010
Hochdorferstr. 2  -  D-67127 Rödersheim-Gronau
Tel. 06231-98812 -  Fax 06231-98846  -  D1 01701827952  Skypekontakt auf Nachfrage.
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* Wie geht es uns,

Erstellt von DL-Redaktion am 27. Dezember 2010

…Herr Küppersbusch?

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Für meine kleine Radrunde brauche ich doppelt so lange und drei paar Strümpfe übereinander.

Was wird besser in dieser?

Wenn das taut, brauche ich Schwimmflossen.

Was war schlecht 2010?

Nichts! Hans im Glück, fort mit dem Ramsch!

Was wird besser 2011?

Ich hoffe, dass Hans recht hat.

Thilo Sarrazins persönlicher Jahresrückblick: Der Exbundesbanker klagt über eine “beispiellose Medienkampagne”. Der Politik mangle es an Zivilcourage. Besonders hart attackiert er Merkel und Wulff.

Erste Septemberwoche: Der lustige Thilofant am Montag bei Beckmann, Mittwoch bei Plasberg, Donnerstag und Sonntag Thema bei Illner und Will; und Montag auf den Titeln von Focus und Spiegel. Letzterer und Bild hatten zuvor seine Texte unkommentiert wie ungeprüft vorabgedruckt. Das kann man “beispiellose Medienkampagne” nennen, schon recht. Bild krönte dann die “ARD-Themenwoche Rassehygiene” mit dem Dringend-beleidigt-sein-wollen-Klassiker “Das wird man ja wohl noch sagen dürfen”

In dieser Woche durfte man nichts anderes sagen. ARD-intern wurde hart gerungen, wer sich den wehleidigen Törröristen und Leiter der SPD-Abt. Ahnenerbe noch alles einladen darf. Und auch drumherum galt: Endlich liefert mal ein unverdächtiger Sozi die NPD-O-Töne, mit denen wir schon lange Quote und Auflage machen wollen. Da können Rundfunkrat und Aufsichtsgremien nichts machen. So gesehen: ein Designer-Talkgast. In derselben Woche wurde die Wehrpflicht geschliffen und der Atomausstieg zurückgeholt. Das fiel kaum auf.

Quelle: TAZ >>>>>weiterlesen

IE

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* Vermögenssteuer

Erstellt von UP. am 27. Dezember 2010

& Attac

Jetzt für Vermögensteuer unterschreiben!

Der neue Wochenbericht des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW) ist ein wichtiger Beitrag zur Debatte um die Verteilung der Krisenlasten. Der Bericht macht einen wesentlichen Zusammenhang ganz deutlich: Die derzeitige Schieflage des Bundeshaushaltes ist Bestandteil einer Umverteilung der Krisenlasten nach unten. Jene, die von den deregulierten Finanzmärkten profitiert und dabei die Krise verursacht haben, haben ihre Verluste längst überkompensiert. Und zwar zu Lasten der Schwächsten der Gesellschaft, die nun die Hauptleidtragenden der schwarz-gelben Kürzungspolitik sind.
Besonders bemerkenswert ist, dass das DIW in dem Bericht zugleich nachweist, dass die unsoziale Politik der Regierung nicht alternativlos ist. Eine anständige Besteuerung großer Privatvermögen ist längst überfällig. Wie das DIW schon früher vorgerechnet hat, ist Deutschland faktisch eine Steueroase für Reiche. Erbschaftssteuer, Kapitalertragssteuer und Vermögenssteuer bieten gigantische Potenziale, den Haushalt zu Lasten jener zu sanieren, die für die Schieflage verantwortlich sind. Bereits im September hat Attac ein Umverteilungspaket vorgelegt, das beweist, dass es gute Alternativen zum sozialen Kahlschlag gibt. Viele der von Attac erhobenen Forderungen werden durch die Arbeit des DIW bekräftigt.
Auch die “Inititiative Vermögender für eine Vermögensabgabe” begrüßte den Vorstoß des DIW. Die im Mai 2009 gegründete Initiative fordert eine Vermögensabgabe in Höhe von zehn Prozent, aufgeteilt auf zwei Jahre, und anschließend die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer in Höhe von einem Prozent. Freibeträge von 500.000 Euro pro Person sollen sicherstellen, dass sich wegen der Abgabe niemand unnötig einschränken muss. “Die Vermögensabgabe ergäbe einen Betrag von mehr als 100 Milliarden Euro – genug, um die Bildung kräftig voranzubringen, die Altersversorgung und -betreuung zu verbessern und die Förderung alternativer Energien im Gegensatz zum so genannten Atomkonsens der Regierung zu beschleunigen”, sagte Peter Vollmer von der Initiative.
Insgesamt hat eine Umverteilung Reich zu Arm zudem den Vorteil, dass in Ländern mit geringeren Unterschieden auch die Probleme geringer sind, wie eine aktuelle Studie der Epidemiologen Pickett und Wilkinson belegt. Peter Vollmer: “In Gesellschaften mit geringeren sozialen Unterschieden haben die Menschen eine längere Lebenserwartung und bessere Bildungschancen, sind gesünder, und es gibt weniger Kriminalität.”
Attac unterstützt den Bündnisaufruf für die Vermögenssteuer, der im Web unterzeichnet werden kann.

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* Exodus in Gelsenkirchen

Erstellt von DL-Redaktion am 26. Dezember 2010

Zur Auflösung der Ratsfraktion DIE LINKE Gelsenkirchen sowie den anschließenden Parteiaustritt lesen wir auf der Internetseite der DIE LINKE KV Gelsenkirchen eine Erklärung, aus der ich wie folgt zitiere:

“Wie dem Kreisvorstand der Partei DIE LINKE Gelsenkirchen am Heiligabend mitgeteilt wurde, haben die vier Mandatsträger der Partei DIE LINKE im Rat der Stadt ihren Austritt aus der Partei erklärt.

Der Vorstand erklärt hierzu:

Der Schritt der Mandatsträger kommt nicht unerwartet. Er ist vielmehr der konsequente Schlusspunkt eines Alleinganges, der sich bereits seit ihrer Wahl im Herbst 2009 abgezeichnet hatte.

Seit Antritt ihrer Mandate hatte sich die Fraktion kaum noch am Leben der Partei beteiligt, und die Ratsarbeit vollkommen ohne inhaltliche Absprachen mit der Partei organisiert. Nach der Wahl eines nicht mehr von ihnen kontrollierten Kreisvorstandes im September 2010 vermied sie darüber hinaus jeden Kontakt zur Partei. Sie reagierte nicht auf Gesprächsangebote und lehnte es ab, die Arbeit inhaltlich miteinander abzustimmen. Schließlich weigerten sich die Fraktionsmitglieder, die Mandatsträgerbeiträge in dem Maße an die Partei abzuführen, wie es die von ihnen mitbeschlossene Parteisatzung vorschreibt. Als der Vorstand die Ratsmitglieder im Dezember aufforderte, die überfälligen Beitragsanteile nachzuzahlen, erfolgte als Antwort der Parteiaustritt.”

Da eine objektive Lagebeurteilung für einen Aussenstehenden sehr schwer ist, habe ich mich ein wenig kundig gemacht und gebe hier Informationen weiter welche nicht gerade für den KV Gelsenkirchen DIE LINKE sprechen. Es darf in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben, dass dieser KV eine der Absteigen der MdB Ingrid Remmers ist, was nicht gerade als Auszeichnung für einen Verband gilt, ist doch gerade sie und ihr machtgeiler Hütchenspieler Günter Blocks mit ausschlaggebend dafür verantwortlich, den Landesverband NRW auf dieses niedrige politische Niveau gebracht zu haben, auf dass die Mitglieder heute in Scharen davon laufen.

So wurde laut einer Informantin eine von Frau Remmers veranstaltete Weihnachtsfeier von gerade einmal rund 11 Personen besucht. Bei der hohen Zahl von Arbeitslosen im Gelsenkirchener Raum eine Bestätigung für meine Aussage, dass die Bürger ihre politischen Wackeldackel sehr wohl erkannt haben. Auch die Bürgersprechstunde war laut weiterführender Infornationen aus WAZ Kreisen der berühmte Schuss in den Ofen.

So fehlte es augenscheinlich an der für eine Fraktion unbedingt notwendigen Unterstützung aus den entsprechen Partei - Verbänden, ohne die eine fruchtbare Arbeit in Fraktionen kaum möglich ist. Hier reicht letztendlich ein Blick auf das Innenleben der Internetseite der LINKEN des KV  Gelsenkirchen und dort auf die Unterseiten mit folgenden Namen: PARTEI, SERVICE, GELSENKIRCHEN, NRW, Bund, Europa aus, um als ein beredtes Beispiel für Partei Aktivitäten hergezeigt werden zu können.

Nachtrag:

Bei Erstellungs des Artikel waren die erwähnten Seiten: Partei, Service, Gelsenkirchen, NRW, Bund und Europa leer. Am 27. 12. 2010 wurden auf der Seite “Partei” einige Artikel geschaltet.

Hier nun der Bericht Der Parteilose-Wählergruppe-Gelsenkirchen:

Runter vom Schiff und das Dalli Dalli.

Wie immer seit September 2010 kommt der KV die Linke Gelsenkirchen zu spät. Erst hat die Fraktion sich ordnungsgemäß aufgelöst und dann 3 Tage später die Partei verlassen. Aber es ist schon erstaunlich, dass die Homepage der Linken GE mal wieder aktualisiert wurde und wenn auch nur nach dem Trommeln aus der ‘Corneliusstraße’.

Pressemitteilung

Betrefff: Auflösung der Fraktion die Linke

Sehr geehrte Damen u. Herren,

Am 20.12.2010 hat sich die Ratsfraktion die Linke aufgelöst und am 21.12.2010 als Fraktion Bürger-Bündnis-Gelsenkirchen gegründet und beim Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen angemeldet.

Die Gründe für diesen Entschluss liegen zum größten Teil in der Politik der Linkspartei in NRW, aber auch im Bund und im KV.

Wenn eine Partei ihre eigenen Beschlüsse und Programme nach Gemengelage verändert (siehe Mindestlohn u. Hartz4 Sätze), wenn die NRW Linken im Landtag entweder zu dumm sind, eine der wichtigsten Abstimmungen hinzu bekommen, oder aber wenn die Dummheit nicht gegeben war, dann ganz bewusst gegen ihr eigenes Programm verstoßen haben, ist das nicht mehr die Partei, die wir 2005 aus der Taufe gehoben haben.

Von dem, was die WASG einst wollte, ist in der Linken nichts mehr übrig geblieben, und deshalb ist ein bleiben in der Linken nur um des Scheins willen für uns nicht mehr gegeben. Was den KV angeht, so hat sich seit September die Trennung abgezeichnet, da der KV trotz zweimaliger schriftlicher Aufforderung die Fragen der Fraktion weder schriftlich noch mündlich beantwortete.

Die verbalen Angriffe des alten und neuen Vorstandes sind von uns zweimal schriftlich zurück gewiesen worden und so haben wir unsere Schlüsse aus dem Verhalten des Vorstandes gezogen. Ansonsten haben nach unserem Wissen seit September nicht nur die Fraktion, sondern Dutzende Mitglieder der Linken in Gelsenkirchen die Partei ebenfalls verlassen. Darunter nicht nur die Ratsfraktion, sondern auch vier Bezirksvertreter und bis auf zwei Personen alle sachkundigen Bürger. Die letztgenannten sachkundigen Bürger (M. Gatzemeier u. M. Röll) gehören zum KV Vorstand.

Die Fraktion wird beide Personen anschreiben, um ihr weiteres Verbleiben als sachkundige Bürger abzuklären. Denn sachkundige Bürger arbeiten den Fraktionen und nicht den Parteien zu. Da Röll u. Gatzemeier aber wohl in der Linken bleiben, steht ihr Mandat zur Disposition.

Ansonsten sei noch angemerkt: Die Trennung aus der Partei die Linke zieht sich wie ein roter Faden durch die alten Bundesländer. Von Hannover über Bremen bis nach Mainz und nun auch Gelsenkirchen, suchen Mitglieder aber auch zahlreiche Mandatsräger und komplette Fraktionen das Weite.

Nicht nur aus unserer Sicht ist das Experiment der Fusion von WASG und PDS grandios gescheitert.

Fotos: Wikipedia : „Untergang der Titanic“
Illustration von Willy Stöwer für die Zeitschrift  Die Gartenlaube

IE

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* DIE GRÜNEN + HARTZ IV

Erstellt von UP. am 26. Dezember 2010

Nachfolgend der Jahresschluss-Newsletter von Markus Kurth MdB, einem GRÜNEN, der vermeintlich das denkt, was er sagt - genau so, nicht umgekehrt!
Jedoch - trotz aller salbungsvollen Worte und vordergründiger Ehrlichkeit darf dabei jedoch nie vergessen werden, dass diese Partei den Gesetzen des GAZPROM-Vertreters Schröder seinerzeit zugestimmt hat. Ohne diese Partei hätte es diese Gesetze nie gegeben und man fragt sich, was ist das für eine Partei, die heute mit der gleichen ‘Mannschaft’ sich so gegen die Fortführung dieser Kampagne gegen die Menschen ausspricht. Das ist im Ansatz nicht zu verachten. Aber wieder einmal wird dadurch auch dargestellt, dass es in der Politik nur um die Macht geht, an der die die Grünen zur Zeit auf Bundesebene nicht allzu sehr partizipieren. Man darf sich keine Illusionen machen - wären sie Mitglieder einer Regierungskoalition oder stünden sie an der Stelle der F.D.P. - dass es dann ganz anders aussehen würde!
Die Diakonie Stuttgart hat eine Überprüfungsberechnung des “von der Leyen I” - Regelsatzes vorgenommen. Dabei wurde realitätsbezogen erforderliche ‘Bedarfe’ zum Satz der Bundesregierung dazugerechnet.
Dieser Satz der Bundesregierung,der v.d.Leyen-Satz, ist wiederum unterhalb eines erforderlichen Existenzminimums angesiedelt, so das der ermittelte Satz der Diakonie, der die Totengräber-Berechnung der Mehrfach-Millionärin aus Hannover beinhaltet, sich ebenfall am Rande des Nullpunktes ansiedelt. Das bedeutet, dass dass der ermittelte Betrag von Frau Dr. Becker in Höhe von 433 euro für die Einzelperson das absolute Minimum darstellt.
Nach wie vor wird jedoch die oder der sich in Rente befindliche Partner zum Hartz IV - Empfänger degradiert, obwohl er 40 Jahre oder mehr in die Rentenkasse einbezahlt hat. Im Rahmen der sogenannten Bedarfgemeinschaft wird die Rente des Partners als Einkünfte des Hartz IV - Empfängers angerechnet; d.h. durch die Rente in Höhe von monatlich bspw. 850 eur. reduzieren sich die “Hartz IV - Einkünfte” des berechtigten Empfängers auf sage und schreibe 3 (i.W.: DREI) eur. pro Monat.
Das ist “Gerechtigkeit”!

Hier nun der Brief des MdB Kurth:

Der Bundesrat hat [heute] die Novellierung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch der schwarz-gelben Bundesregierung verworfen. Ein wichtiger und notwendiger Schritt, denn der von Frau von der Leyen vorgelegte Entwurf setzt nur unzulänglich das Bundesverfassungsgerichtsurteil vom 9. Februar um. ALG II-Empfängerinnen und -empfänger sollen mit 5 Euro mehr pro Monat abgespeist werden. Das geplante Bildungs- und Teilhabepäckchen verschwindet unter einer Bürokratielawine. Es kommt jetzt keine geruhsame Zeit auf uns zu, denn im Vermittlungsausschuss müssen Meisterleistungen vollbracht werden, wenn die SGB-II-Novellierung nicht gänzlich vor die Wand fahren soll. Das heißt: Der Gesetzgeber sollte nicht erneut am Bundesverfassungsgericht und seinen Vorgaben scheitern. Das sozio-kulturelle Existenzminimum muss im Gesetz finanziell abgebildet werden. Dabei müssen für die Leistungsberechtigten substanzielle Verbesserungen erreicht werden. Teilhabeleistungen für Kinder und Jugendliche müssen dort angesiedelt werden, wo sie hingehören. In der Kommune, in der Kinder- und Jugendhilfe vor Ort und nicht etwa beim Jobcenter. Heute lässt sich nicht prognostizieren, ob das Vermittlungsverfahren die ehrgeizigen Ziele erreichen kann. Wir Grüne wissen allerdings, was sinnvoll wäre und haben das in diesem Jahr in etlichen Anträgen, zuletzt in einigen Änderungsanträgen formuliert. Dieser Extra-Newsletter spiegelt noch einmal die ganze „Regelsatz-Debatte“ seit dem Verfassungsgerichtsurteil vom Februar wieder. Auf vielfachen Wunsch stelle ich in diesem Extra-Newsletter noch einmal alles rund um die Regelsätze zusammen. Lesenswert sind nicht nur die Argumentationshilfen. Sicher hilft es bei einem tieferen Einstieg in die Debatte auch, noch einmal den Debattenverlauf in Erinnerung zu rufen. Über das weitere Verfahren informiere ich auf meiner Webseite, wenn genauere Informationen vorliegen. Damit möchte ich mich von Euch und Ihnen für dieses Jahr verabschieden und wünsche ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr
[...]
Markus Kurth

Von der Leyen signalisierte mittlerweile Härte. Die Bundesarbeitsministerin hält einen “Nachschlag” bei der Hartz-IV-Reform für unwahrscheinlich. Genau den will die Opposition aber im Vermittlungsausschuss durchsetzen. Von der Leyen sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, sie werde in den Verhandlungen mit der SPD nicht über eine weitere Anhebung feilschen. Das Bundesverfassungsgericht habe transparente und nachvollziehbare Berechnungen von der Bundesregierung verlangt, die sie mit ihrem neuen Gesetz geliefert habe. “Deswegen halte ich persönlich einen politischen Nachschlag für unwahrscheinlich”, sagte sie.

Anmerkung:
“Wehe uns”, wenn diese Dame die jetzige Bundeskanzlerin einmal abschiessen wird.

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* Fortsetzung der Barbarei

Erstellt von DL-Redaktion am 26. Dezember 2010

Über die Situation von Menschen, die als Flüchtlinge und MigrantInnen in Deutschland leben.
IE

Von The Voice Refugee Forum

Der Frühling kehrt zurück nach Europa und mit ihm beruhigt sich auch das Mittelmeer. Bei ruhigerer See werden immer mehr verzweifelte Menschen auf ihrer Suche nach ihrem Recht auf Leben und Menschenwürde versuchen, in eine weiterhin grausame Festung Europa zu gelangen. Von diesen werden Tausende, Menschen mit einem Namen, einer Lebensgeschichte, mit Familien und Erinnerungen für immer in den Tiefen des Meeres versinken, so wie die mehr als 300 Leute, die erst vor wenigen Wochen vor der libyschen Küste ertrunken sind – Menschen, deren Leben einer ständig wachsenden Liste der Opfer kolonialer Ungerechtigkeit hinzugefügt worden sind.

Jene von uns, die es nach Deutschland geschafft haben, sind nur zu gut damit vertraut, was unsere Träume, Menschenwürde, Anstand und ein besseres Leben zu finden für uns bedeutet haben. Wie die Tausenden von Menschen, die Europa lieber am Boden des Mittelmeeres verendet gesehen hätte, sterben die Träume von einem besseren Leben in Deutschland oder Europa praktisch mit der Ankunft. Sie werden ausgerottet durch rassistische Arroganz und unmenschliche Misshandlung, die gegen uns losgelassen werden lediglich aufgrund unserer Herkunft oder unserer Hautfarbe.

Wir sind hier hergekommen und an Stelle von Verständnis für die Traumatisierungen, von denen wir betroffen sind, weil wir unsere Freunde und unsere Lieben zurücklassen mussten, weil wir dem Krieg und dem Horror der Armut entkommen sind, werden uns statt dessen Fingerabdrücke genommen. Wir werden verhört und absichtlich Misshandlungen unterworfen. Dabei werden wir oft ausgelacht, angeschrien, gedemütigt, es wird von oben auf uns herabgesehen und aus uns Nutzen gezogen. Wir werden zu Sündenböcken für ihre Unannehmlichkeiten und die Folgen ihrer krankhaften und inhumanen Politik gestempelt. Wir sind ihre Prügelknaben geworden, dafür bestimmt, um für alles bestraft zu werden, was schlecht in der Gesellschaft ist, sei es Kriminalität, Arbeitslosigkeit oder die Belastung der Sozialsysteme.

Sie denken, dass sie besser seien als wir. Zu Unrecht und auf hässliche Weise haben sie uns zu ihren Untermenschen gemacht. Uns, die wir aus derart reichen Kulturen kommen. Uns, deren Reichtum brutalen Vandalen zum Opfer gefallen ist, die wir ausgebeutet wurden, um die unersättliche Habgier westlicher Konsumenten zu befriedigen. Uns, die wir den von ihnen begünstigten Diktatoren und ihren skrupellosen ökonomischen Machenschaften standgehalten haben. Uns, die wir trotz wachsender Militarisierung unserer Länder und ihrer eigenen Grenzen sie mutig konfrontiert haben und die ihren Versuchen, uns in dem Horror einzukerkern, den sie für uns zu Hause geschaffen haben, entkommen sind. Und uns, die wir gewagt haben, für Wahrheit, Gerechtigkeit und unsere Grundüberzeugungen aufzustehen, die wir an Menschenwürde und Anstand unbeirrt festhalten.

Quelle: Afrique-Europa-Interact >>>>> weiterlesen

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* Das Lebkuchen-Prinzip

Erstellt von DL-Redaktion am 26. Dezember 2010

Ulrike Herrmann schreibt über die Schnelllebigkeit, die Erfindung des Geld und den Kauf der Zukunft im Spiel mit den Millionen. IE

Wo sind die Weihnachtskekse geblieben? “Haben wir nicht mehr”, antwortet der Supermarktverkäufer, als sei damit alles gesagt. Stumm weist er auf eine Ecke. Seit Oktober hatte sich dort der Lebkuchen getürmt, auch als ihn noch niemand benötigte. Doch jetzt sind nur Sekt-Paletten für Silvester zu sehen. Weihnachten hat noch nicht stattgefunden, da wird fürs neue Jahr gerüstet. Die Zukunft überholt sich selbst, eine Gegenwart scheint es nicht zu geben.

Banaler Lebkuchen wird damit zu einem Sinnbild für die Geldwirtschaft. Denn auch Geld kennt keine Gegenwart, sondern nur Zukunft. Würden wir all unser Geld immer sofort ausgeben - wir hätten gar keines. Sobald sich auch nur Cents in unserem Portemonnaie sammeln, vertrauen wir auf die Zukunft. Wir sind uns sicher, dass wir planen können und dürfen.

Geld macht unsere Zukunft groß und weit. 30-Jährige sorgen für die Rente, Eltern sparen für die Ausbildung ihrer neugeborenen Kinder, Firmen investieren heute, um in fünf Jahren mit einem innovativen Produkt Gewinn zu erzielen.

Das Leben verpasst

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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* Linke Netchattiquette ?

Erstellt von Dieter Carstensen am 25. Dezember 2010

“Links” denkende Menschen sind nicht unbedingt als nicht streitlustig bekannt. Ist auch gut so, denn aus einem sachlichen Disput und/oder Streit um unterschiedliche politische Meinungen und Positionen kann sich etwas fruchtbares, gemeinsames entwickeln, solange man fair miteinander umgeht. Leider stelle ich im Internet sehr häufig fest, dass gerade “links” denkende Menschen keine Hemmungen haben, andere Menschen bis zur Weißglut zu provozieren. Brauchen wir einen “Internet Knigge” für “links” denkende Menschen?

Der Begriff “Streitkultur” sollte m. E, jedem ´”links” denkenden Menschen geläufig sein.

“Links” ist für mich immer mit Demokratie und Sozialismus verbunden, mit der Gedanken- und Meinungsfreiheit des Anderen.

Wikipedia schreibt zur “Streitkultur”: “Streitkultur zu besitzen bedeutet: mit Worten und Medien den eigenen Standpunkt vertreten zu können, ohne dem Anderen abzusprechen, dass auch er einen abweichenden Standpunkt besitzt und besitzen darf. Streitkultur schließt ferner die Überzeugung ein, dass der Streit grundsätzlich Positives bzw. Bedeutendes hervorbringen kann, da er alte Normen und Fakten in Frage stellt und nach der Möglichkeit von Alternativen Ausschau hält, unabhängig davon wie nützlich oder angemessen das Bewährte auch ist.”

Mir fällt in vielen “linken” Internetblogs und Zeitungen auf, dass es in diesem Sinne, wenn überhaupt, fast gar keine “Streitkultur” gibt.

Da wird munter aufeinander losgedroschen, häufig unter der Gürtellinie, und es wird immer wieder versucht, die eigene Position um nahezu “jeden Preis” durchzusetzen. Mir fällt dabei häufig auf, wenn ich diese “Diskussionen” im Internet verfolge, dass das Hauptziel der Beteiligten zu sein scheint, um jeden Preis recht zu bekommen und derjenige der den meisten Applaus im Internet bekommt, von anderen Usern, sitzt dann zuhause an seinem PC und fühlt sich gut:

Er hat GEWONNEN!

Was hat er denn gewonnen? Schon die alten Griechen nannten einen solchen “Gewinn” einen “Pyrrhussieg.”

Wikipedia schreibt dazu:

“Im ursprünglichen Sinne geht der Sieger aus dem Konflikt ähnlich geschwächt hervor wie ein Besiegter und kann auf dem Sieg nicht aufbauen”

Für mich bedeutet “links” denken, als demokratischer, linker Sozialist, den anderen Menschen, auch in einem politischen Streit, ernst zu nehmen und seine Argumente zu verstehen zu versuchen. Ich habe nichts davon, einen anderen Menschen argumentativ “platt” zu machen, weil ich dann zwar in der Sekunde, wo es mir gelungen ist, was bei meinen rhetorischen Fähigkeiten ein Leichtes ist, im Internet dann auch noch Applaus von unkundigen Claqueren zu bekommen und gleichzeitig einen Menschen so vor den Kopf zu stoßen, dass er nie wieder zu einer offenen, sachlichen Auseinandersetzung bereit ist.

Der von mir sehr geschätzte Liedermacher Hannes Wader hat auf dieses Dilemma mal in seinem Lied, “Eine, die Du nicht kennst”  mit den Worten hingewiesen, “Recht zu haben, wie weh das tut”

Und da sind wie bei der Internetetiquette für “links” denkende Menschen:

Mit mir gehen auch manchmal die Pferde durch, leider, ich bin nicht fehlerfrei und ich lange dann auch mal mit Worten im Internet deftig zu, obwohl ich wissen sollte, dass ich damit das Gegenteil erreiche.

Aber ich bemühe mich, sachlich, freundlich und höflich zu bleiben, zum Einen Aus Respekt vor meinem Gegenüber, auch im Internet, und zum anderen, weil ich weiss, wenn ich anders handel, macht mein Gegenüber “dicht” und weg ist er. Dann ist kein Gespräch mehr möglich.

Pyrrhussieg halt. “Links” denken und handeln fängt für mich in solchen, scheinbaren “Kleinigkeiten” an.

Mein Ziel ist, auch andere Menschen für einen demokratischen Sozialismus zu gewinnen. Dafür kann ich andere aber nur gewinnen, wenn sie schon im kleinen Umgang miteinander fühlen, spüren und wahrnehmen, dass ich sie so annehme, wie sie sind, sie ernst nehme und einzig in der Sache argumentiere, ohne jemals die Person des Gegenübers anzugreifen oder bloßzustellen.

Das Internet ist eine nicht zu unterschätzende Chance, aber auch eine Gefahr, wenn man sich seines Handelns und der Verantwortung der dort getätigten Aussagen anderen Menschen gegenüber nicht bewusst ist.

Als Sozialarbeiter weiß ich, manchmal denke ich “leider”, zu viel darüber, wie Menschen, auch im Internet so ticken.

Mein Gegenüber im Internet kann arm, hilflos, traurig, einsam, schüchtern, zurückhaltend sein, oder auch ein Miesepeter.

In jedem Fall trage ich Verantwortung für den Umgang mit meinem Internetgegenüber. Mir haben in diversen Chats, gerade viele Frauen berichtet, dass sie mit dem rauen Ton mancher Antworten nicht klar kamen und auch darüber weinten. Auch Männer haben mir so etwas berichtet.

Und daher bin ich für eine “linke” Internetchattiquette, sich selber mal zurück nehmen und die andere Meinung zulassen können, höflich und freundlich im Umgang mit anderen Menschen, auch im Internet sein, sonst gewinne ich andere Menschen nicht für meine Meinung, wenn ich nicht glaubwürdig auch im Kleinen bin.

Da können “Linke” noch eine Menge lernen, denke ich.

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* Saar Protektionsfolgen

Erstellt von DL-Redaktion am 25. Dezember 2010

Weihnachten ein Fest des Friedens ? In der Partei DIE LINKE scheinbar nicht. Konnte es sich der  politische Messias des Landesverband Saarland Rolf Linsler nicht verkneifen am 23. 12. 2010 noch einmal tief in die Kloschüssel zu greifen.

In der Saarbrücker Zeitung konnten wir dann folgenden Artikel lesen:

Linken-Chef Linsler weist Stalinismus-Vorwurf zurück

Saar-Linken-Chef Rolf Linsler hat gestern die Kritik des Linken-Bundestagsfraktionsvize Dietmar Bartsch zurückgewiesen, die jüngste Satzungsänderung der Saar-Linken führe zurück in die Zeit, als die Linke stalinistisch war. Bartsch hatte der Frankfurter Rundschau gesagt: “Ich war in einer Partei, die vorgab, immer Recht zu haben, und die keine Meckerer und Nörgler - so hieß das damals - wollte. Dazu darf es nicht wieder kommen.” Linsler hingegen sagte der SZ, es müsse selbstverständlich sein, dass Diffamierung der Partei und ihrer Mitglieder als parteischädigendes Verhalten angesehen werden muss. Und Bartsch sei am wenigsten berufen, Kritik zu üben. Er habe sein Amt als Bundesgeschäftsführer aufgeben müssen, da er illoyal gewesen sei, und “permanent Internas an die Medien durchgestochen habe.

Beim Lesen dieses Bericht fiel mir der Satz von Walter Ulbricht wieder ein, welcher einst verkündete:
„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“. Zwei Monate später wurde mit dem Bau begonnen.

Was mir bei solchen Vorkommnissen als Berichterstatter  unverständlich ist ? Ich kann es einfach nicht verstehen wie eine Partei Personen, welchen es scheinbar an jeglichen Unrechtsempfinden und der nötigen Empathie fehlt, in ihren Reihen akzeptieren kann? Insbesondere, wenn diese Partei für sich in Anspruch, nimmt die Stimme von Randgruppen werden zu wollen und sich für die arbeitende Bevölkerung einsetzen will. Was können die Betroffenen denn erwarten, wenn politische Führungspersonen schon in den eigenen Reihen regelmäßig nach „Unten“ durchtreten und damit  sowohl ihre geistige Unterlegenheit als auch die Unfähigkeit mit schwierigen Situationen umgehen zu können,  tagtäglich unter Beweis stellen.

Linsler kam aus der Gewerkschaft und trat 1972 in die SPD ein. Innerhalb von mehr als 30 Jahren Parteizugehörigkeit kam er über die Position des Schriftführers in einem Saarbrücker Unterbezirk nicht hinaus. Erst am 2. August 2007 trat er in die LINKE ein und welch ein Wunder,  am 9. 09. 07 also gerade einmal einen Monat nach Eintritt wurde er  zum Landesvorsitzenden gewählt. Kann man den Protektionismus in dieser Partei noch klarer verdeutlichen?  SPD vierte Klasse, LINKE erste Klasse! Über Nacht aus den VW schwupps in die Benz Klasse, ohne jegliche Arbeit, ohne je den Nachweis einer entsprechen  Qualifikation erbracht zu haben. So ist Politik!

Genau so sieht es in den West - Landesverbänden heute aus. Die allerwenigsten Personen haben sich ihre Positionen ehrlich erarbeitet, sondern sie wurden überwiegend protegiert. Das geht hinunter bis in die Ortsverbände, und eine Aufnahme normaler politischer Arbeit ist überhaupt nicht möglich. Wir in Westfalen haben dafür ein sehr kluges Sprichwort und das lautet: Aus einen Pisspott  kann man keinen Bratpott machen, der stinkt immer.

Da wir uns hier mit dem Stalinismus und Walter Ulbricht befassen, finde ich keine bessere Person als Margot Honecker welche ihrem Freund Linsler in damaliger Zeit wie folgt geantwortet hätte:

„Wenn man keinen Charakter hat, kann man keine Politik machen!“

Wenn er in dem Presseartikel Dietmar Bartsch angreift, welcher mit seiner Argumentation im allgemeinen Wahrnehmungstrend liegt, gehe ich davon aus, dass er  bei besagten Vorgängen  persönlich Involviert war. Im anderen Fall macht er genau das was er anderen vorwirft: Pure Diffamierungen gebündelt mit  parteischädigenden Verhalten, was wiederum seine Herkunft aus der vierten Klasse bestätigt.

Ebenfalls am 23.12. erhielt ich des Abends den Anruf eines Ranghöheren Parteimitglieds. Innerhalb eines längeren Gespräches wurde Gilbert Kallenborn von ihm als Prozesshansel und Störer bezeichnet. Ich habe ihm geantwortet, dass der Umgang in dieser Partei ein Strukturelles und kein Einzel Problem ist. Die Führung der Partei setzt sich Land- auf Land- ab überwiegend aus verbeamteten Personen oder ehemaligen Funktionären zusammen. Meine Erfahrung ist folgende: Möchte ich als Bürger einen Lehrer sprechen, gehe ich zur Schule, einen Behördenmitarbeiter spreche  ich am besten bei der zuständigen Behörde, und ein Gespräch mit einem Gewerkschafter suche ich bei den Gewerkschaften.

Wenn ich die Mitverursacher unserer heutigen gesellschaftlichen Probleme wie Pisa, Hartz, Rente, Kranken oder Obrigkeitshörigkeit um nur einige zu nennen, dann in einer linken Partei wieder antreffe, schließt sich doch ein Kreis. Sie arbeiten doch heute mit den gleichen Methoden mit denen sie in ihren ehemaligen Organisationen einst ruhig gestellt wurden. In einer Partei brauche ich ein diplomatisches Miteinander und nicht ein von „Oben“ nach „Unten“. Das alleine  zeigt auf warum die Linke  von der Bevölkerung nicht angenommen wird.

IE

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* ELO-Pressemeldung

Erstellt von DL-Redaktion am 24. Dezember 2010

Nachfolgend eine Pressemeldung des ELO, Bonn

Das Erwerbslosen Forum Deutschland wünscht Euch friedvolle Festtage. Ganz besonders wünschen wir Euch vom Herzen, dass in 2011 sich Eure Wünsche erfüllen. 2005 bis 2010 Hartz IV bedeuten sechsmal Weihnachten in absoluter Bescheidenheit. Im Eckregelsatz ist Weihnachten nicht vorgesehen. Wenn wir Erwachsene uns eventuell damit arrangieren können, wird den Kindern aus Hartz IV-Haushalten besonders drastisch gezeigt, dass sie unserem Staat nichts wert sind.

Während die Frage: „Was sind Kinder unserem Staat wert?“ am 9. Februar das Bundesverfassungsgericht beschäftigte, mussten wir Ende September erleben, dass sie unserem Staat eben nichts wert sind und ihre Ansprüche eigentlich noch viel zu hoch sind. Während unsere Regierung den Erwachsenen lächerliche fünf Euro mehr zugestehen wollte, betonte unsere Arbeitsministerin, dass es für Kinder keinen Cent mehr geben würde. Ihr Eckregelsatz sei eigentlich noch viel zu hoch. Schlimmer kann man Kindern und deren Eltern nicht verhöhnen.

Somit ist es gut, dass der Bundesrat am 17. Dezember das Verfahren erstmal gestoppt hat. Aber wir sollten uns hüten, jetzt in Optimismus auszubrechen; denn wir glauben nicht daran, dass SPD und Bündnis90/Die Grünen sich wirklich für eine menschenwürdige Existenz im Vermittlungsausschuss einsetzen. Letztendlich wird es an uns allen liegen, ob wir bereit sind, für unsere eigenen Interessen einzusetzen oder lieber im Stillstand verharren, weil wir angeblich nichts ändern können.

Wir möchten Euch dennoch sagen: Doch - wir können!!! Und jeder von Euch kann es im eigenen Ort, der Nachbarschaft tun. Lasst uns zeigen, dass wir nicht mehr bereit sind, ständig Mangel, besonders in der Ernährung hinzunehmen. Wir sind nicht mehr bereit, durch den Kauf von Billig-Nahrung, Niedriglöhne bei den Discountern, schlechte Ware und Preise bei den Erzeugern, gesundheitsschädliche Arbeitsbedingungen in den Erzeugerländern und den massenhaften Einsatz von Kinderarbeit zu fördern. Hartz IV ist eben schlecht für alle.
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Rechtsgrundlage für Hartz-Bescheide ab 1. Januar 2011 verfassungwidrig
Widerspruch einlegen

Der Bundesrat hat am 17. Dezember die neuen Hartz-IV-Sätze abgelehnt. Das heißt im Klartext: Ab 1. Januar 2011 müssen die Leistungen des SGB II auf Basis der bisherigen Rechtslage berechnet werden. Ihr solltet den Bescheiden widersprechen.
Mehr dazu und Musterwiderspruch ist hier zu finden:
http://www.elo-forum.org/infos-abwehr-behoerdenwillkuer/66595-rechtsgrundlage-hartz-bescheide-januar-2011-verfassungwidrig-widersrpuch.html
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“Krach schlagen”-Block in der “Wir haben es satt”-Demo am 22. Januar in Berlin

Bündnis “Krach schlagen statt Kohldampf schieben” der Erwerbslosennetzwerke

Kommt zum “Krach schlagen”-Block in der “Wir haben es satt”-Demo am 22. Januar in Berlin!
Lasst uns zusammen mobilisieren und darüber aufklären, was der Hartz IV-Satz mit nachhaltigem Anbau und fairem Handel zu tun hat - denn:
Zu wenig Hartz IV ist schlecht für alle!

das “Krach schlagen”-Bündnis ruft dazu auf, in der Demo gegen Agrarindustrie, Dumpingexporte und gentechnisch veränderte Lebensmittel einen Erwerbslosenblock für die Forderung nach 80 Euro mehr für die Ernährung zu bilden.

Unsere Gründe dafür sind:
• Nur wenn die unteren Einkommen (seien es Sozialleistungen, seien es Arbeitseinkommen) deutlich erhöht werden, können sich alle Menschen fair produzierte und gehandelte Nahrungsmittel leisten. Nur auf diesem Weg ist es möglich, die Forderungen der “Wir haben es satt!”-Demo wirklich durchzusetzen. Und nur fair produzierte Nahrungsmittel sichern den Erzeugern und den Beschäftigten in der Verarbeitung und im Handel ein für ein menschenwürdiges Leben ausreichendes Einkommen.

Mehr dazu und Aufruf, sowie Schreiben an Parteien unter:
http://www.elo-forum.org/agenturschluss-aktionen/66593-krach-schlagen-block-satt-demo-22-januar-berlin.html
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Warmwasser-Nachzahlung bei Hartz IV - Nachschlag jetzt bis 2006 mit Musterüberprüfungsantrag geltend machen
Mehr dazu unter:
http://www.elo-forum.org/infos-abwehr-behoerdenwillkuer/66200-warmwasser-nachzahlung-hartz-iv-nachschlag-2006-geltend.html
(Dort gibt es auch eine Beispielrechnung)
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Wir bedanken uns bei Euch allen, die ihr unser Forum mit Leben gefüllt habt, Euch an Aktionen beteiligt habt und Euch solidarisch mit anderen gezeigt habt.

Wir wünschen nochmals friedliche Weihnachtstage und einen hoffentlich guten Start ins neue Jahr

Die Redaktion vom Erwerbslosen Forum Deutschland

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* Das Jahr

Erstellt von DL-Redaktion am 24. Dezember 2010

neigt sich dem Ende zu!

es ist fast so wie früher: Der Winder ist Winter und es ist kalt und seit langer Zeit haben wir ‘Weisse Weihnacht’.

Aber es gibt noch eine andere Kälte:

Die soziale Kälte

.
Gefördert wird diese Kälte ausgerechnet von den Parteien, die ein “C” im Namen führen. Und ausgerechnet die Führerin, eine frühere zweifelhafte FDJ-Sekretärin, tönt: “… aber was es ausmacht, dass wir das “C” im Namen haben - wir sind Christdemokraten.”

Mit solchen Christen möchten wir nichts zu schaffen haben, denn sie sind so christlich, wie die sogenannten “christlichen Gewerkschaften”, denen per höchstem Gericht endlich das Handwerk gelegt wurde. Auch diesen Parteien sollte das Handwerk gelegt werden, und sie sollten auf das reduziert werden, was sie sind: Abhängige der globalen Wirtschaftskreise und der deutschen Industrie und Konzernen.

Wir können an diesen Dingen nichts ändern - ausser, immer wieder auf diese Übel hinzuweisen.
Wir wünschen von Herzen unseren Lesern besinnliche Feiertage, den Einsamen ein wenig Zuversicht, den armen Kindern die Hoffnung, dass es einmal anders wird; denn die Hoffnung stirbt zuletzt. Mögen die Lichter der Hoffnung nicht verlöschen!

Mit guten Grüssen voller Hoffnung und
guten Wünschen für das Neue Jahr 2011

Die Redaktion und die Gastautoren
von Demokratisch-Links.de

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* AKL-Botschaft

Erstellt von UP. am 23. Dezember 2010

Die AKL (Antikapitalistische Linke) verbreitet nachfolgend ihre Weihnachtsbotschaft. Aber bei aller Liebe zum Pluralismus in der Partei: So lange die SL (Sozialistische Linke) - vertreten durch Ernst an der Spitze - weiterhin Narrenfreiheit hat und so stalinistisch lastig ist, wird der Hinweis auf den freundlichen Pluralismus für die Katz’ sein.
Und die AKL wäre gut beraten, ihr 500 euronen - Modell als Übergangslösung zu deklarieren; denn die Maxime war und ist und soll bleiben:

HARTZ IV - heute v.d. Leyen I - muss weg!!!
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Zu den Debatten innerhalb der Partei DIE LINKE gibt das der Koordinierungskreis der Antikapitalistischen Linken folgende Stellungnahme ab:

1. Wir verteidigen den Parteivorstand gegen die Kritik der sogenannten Reformer. Unser strategisches Ziel ist nicht die Regierungsbeteiligung um jeden Preis, sondern die Veränderung der gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse zugunsten sozial Benachteiligter. Wir freuen uns, dass es im Parteivorstand Genossinnen und Genossen gibt, die nicht den Weg der Anpassung an die SPD gehen wollen. Auch angesichts der 7 anstehenden Landtagswahlen im nächsten Jahr halten wir die selbstzerstörerische und unsolidarische Kritik von einzelnen Funktionsträgerinnen und -trägern für völlig unangebracht und fordern ein Zurück zur Politik. Diese Art der Selbstbeschäftigung schadet einer wirksamen Vertretung der Interessen von Beschäftigten, Erwerbslosen, Rentnerinnen und Rentnern und Studierenden.

Wir verweisen auf den Artikel „Die Manipulateure des Jahres: Spiegel und Bild zu Innereien der Linken“ von Albrecht Müller (http://www.nachdenkseiten.de/?page_id=5).

2. Wir weisen jeden Versuch, die Mindestlohn- und Regelsatzforderung der Linken aufzuweichen, zurück. DIE LINKE muss weiterhin konsequent für einen Mindestlohn von 10 Euro die Stunde und die sofortige Erhöhung des Hartz-IV-Satzes auf 500 Euro kämpfen. Außerdem halten wir die Forderung nach einer 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich für dringend notwendig.

3. Wir teilen nicht die Auffassung, die Beteiligung aller parteiinternen Strömungen sei nur begrenzt zukunftsfähig. Den Pluralismus innerhalb Partei gilt es zu verteidigen. Als Demokratinnen und Demokraten akzeptieren wir mehrheitlich gefasste Beschlüsse in unserer Partei und erwarten dies auch von sogenannten Reformern, die sich vor allen bei der Friedenspolitik immer wieder gegen die Programmatik der Partei wenden.

4. Die Konflikte innerhalb der Partei sind weder regionaler, noch kultureller Natur. Es sind politische Konflikte. Der Markenkern der Partei besteht nicht aus der Vertretung regionaler Interessen, sondern aus politischen Forderungen wie der Abschaffung von Hartz IV, dem Nein zu Sozialabbau, Personalabbau im öffentlichen Dienst und zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Wir schlagen darüber hinaus vor, im Sinne einer friedenspolitischen Profilierung, die Forderung nach einer NATO-Auflösung durch konkrete Schritte zu untermauern. Dazu gehört der Ausstieg Deutschlands aus den militärischen Strukturen der NATO.

5. Konsequenz und Glaubwürdigkeit in den zentralen politischen Forderungen haben DIE LINKE erfolgreich gemacht. Wir wollen, dass dieser Kurs fortgesetzt wird. Wir teilen die Auffassung des Tagesspielel-Kommentators Matthias Schlegel: „Ein Rückfall in PDS-Zeiten wäre für die Partei der GAU.“ (Tagesspielel, 22.12.2010) DIE LINKE als Regionalpartei oder regionale Interessenvertretung hat keine Zukunft. Wir werden auch deshalb weiter für eine starke und plurale Linke streiten.

Antikapitalistische Weihnachtsbotschaft: Nicht weich werden!

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…das soll wohl wahr sein!

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* Leiharbeiter &

Erstellt von UP. am 23. Dezember 2010

“christliche Gewerkschaften

Ver.di schaltet Leiharbeiter-Hotline

Nach Urteil zur Tarifunfähigkeit der CGZP rät die Gewerkschaft, Nachforderungen noch 2010 zu stellen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat eine Hotline geschaltet, um Leiharbeiter dabei zu unterstützen, Nachforderungen bezüglich ihrer Vergütungen der vergangenen Jahre geltend zu machen. Dies ist möglich nach einem in der vergangenen Woche gefällten Urteil des Bundesarbeitsgerichts, in dem der “Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften” für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) die Tariffähigkeit abgesprochen wurde. Den Billigtarifverträgen der CGZP unterlagen nach Gewerkschaftsangaben bis zu 280000 Beschäftigte. Unter der Telefonnummer 0180-2220066 können Betroffene sich von ver.di-Experten unverbindlich über die dafür erforderlichen Schritte beraten lassen. Für Mitglieder übernimmt die Gewerkschaft den Rechtsschutz. »Um alle Ansprüche geltend zu machen, sollten die Kolleginnen und Kollegen noch in diesem Jahr tätig werden. Wir wollen ihnen dabei kompetent zur Seite stehen«, hieß es dazu. Die Hotline ist montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr, samstags von 9 bis 16 Uhr und an Heiligabend und Silvester von 7 bis 12 Uhr erreichbar.
Quelle: JW 22.12.2010

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* Macht Ernst den August?

Erstellt von Dieter Carstensen am 23. Dezember 2010

Was denn nun, liebe Linke? Hüh oder hott bei Hartz IV?

Die Partei Die Linke wurde bei der Besetzung des Hartz IV Vermittlungsausschusses  entgegen aller demokratischen Gepflogenheiten übergangen, die Vermittlung  findet ohne die einzige Partei statt, die sich immer gegen Hartz IV bekannt hat. Umso bitterer ist der Beigeschmack, dass gerade jetzt die Parteivorsitzenden Gesine Lötzsch und Klaus Ernst, ohne erkennbare Not, gegen sämtliche Beschlüsse der Die Linke verstießen und sich bei SPD und Grüne mit einem Kompromissvorschlag zu einer Forderung der Höhe von 420 Euro, entgegen den Parteibeschlüssen mit einer Höhe von 500 Euro, als HartzIV Regelsatz anzubiedern versuchten

„Es ist eine schwere Demokratieverletzung, dass die Hartz IV-Parteien CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne gemeinsam eine Vertretung der LINKEN in der Hartz IV-Arbeitsgruppe des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat verhindert haben. Das ist nicht hinnehmbar“, sagte Gregor Gysi in einer Pressemitteilung der Die Linke unter dem Titel “Hartz IV Parteien setzen demokratische Gepflogenheiten außer Kraft, vom 22.12.10.

Am 21.12.10 versuchte Gesine Lötzsch auf der Homepage der Die Linke, von den Beschlüssen der Partei Die Linke abweichend, mit dem Satz ” Allen ist gemeinsam, dass ein verfassungsgemäßer Regelsatz für Erwachsene nicht unter 420 Euro zu haben ist und für Kinder eine eigenständige Neuberechnung vorgenommen werden muss.” eine Anbiederung an SPD und Grüne.

Ebenfalls am 21.12.10 schlug Klaus Ernst auf der Homepage der Die Linke ” einen “selbstfinanzierenden Sofortkompromiss” aus einer Regelsatzanhebung auf 420 Euro, einem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde sowie einer Revisionsklausel” vor.

Die staunende Die Linke Wähler- und Mitgliedschaft konnte heute, am 22.12.10, nach der Ausladung der Die Linke zum Vermittlungsausschuss zu Hartz IV auf der Homepage der Die Linke folgende Aussage, unter dem Titel “Hartz IV ist nicht reformierbar, sondern muss überwunden werden” lesen:

Ernst und Lötzsch bekräftigen die Forderung ihrer Partei nach einer Überwindung des Hartz-IV-Systems. Die Forderung nach einem Regelsatz von 500 Euro pro Monat und einem gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde bis zum Ende der Legislatur sei richtig und gerecht.”

Da stellt sich die Frage, bei einem Verfallswert von einem Tag bei den Aussagen der Die Linke Vorsitzenden:

Was denn nun, liebe Linke? Hüh oder hott bei Hartz IV? Wie glaubwürdig soll dieses Hin- und Her denn sein?

Fazit des Ganzen aus meiner Sicht:

Die Anbiederung von Ernst und Lötsch an neiliberale Positionen zu Hartz IV, gegen sämtliche Beschlüsse der Partei Die Linke, hat nichts gebracht.

Der dadurch angerichtete Schaden innerhalb der eigenen Partei und der eigenen Wählerschaft ist gar nicht abzusehen.

Als ehemaliger Pressesprecher der WASG, Kreisverband Oberberg, kann ich mich noch gut daran erinnern, dass die WASG, aus der ja auch Klaus Ernst kommt, als Hauptmarkenzeichen die Ablehnung und den Widerstand gegen die Hartz Gesetze und den Sozialabbau hatte.

Ohne die WASG hätte nie die West-Linke entstehen können. Die WASG entstand wesentlich aus dem Widerstand gegen die verlogene Sozialpolitik von SPD und Grünen.

Wenn diese Positionen von Teilen der Die Linke aufgegeben werden, so nenne ich das Wählerbetrug!

SPD und Grüne sind keine naturgegebenen Bündnispartner der Die Linke, wie manche Linke scheinbar neuerdings glauben.

Der Beschluss zur Besetzung des Hartz IV Vermittlungsausschusses unter Ausschluss der Die Linke beweist dies einmal mehr, aber auch, als eines der vielen möglichen Beispiele, wie mit Bodo Ramelow, Die Linke Fraktionsvorsitzender Thüringen und seiner Fraktion, seinerzeit bei der Regierungsbildung in Thüringen umgegangen wurde, um nur mal zwei Beispiele zu nennen.

Bei SPD und Grünen sitzen diejenigen, welche für HartzIV waren, immer noch an den Schalthebeln der Macht.

Aus ihrer Sicht wären sie verrückt, Die Linke, als bisherige Anti-Hartz-Partei auch nur in irgendeiner Form aufzuwerten, es sei denn, es geht, wie in der Berliner Koalitionsregierung gar nicht anders, da jede Aufwertung der Die Linke bedeutet, dass SPD und Grüne ihre Fehler mehr und mehr eingestehen und korrigieren müssten.

Aufgrund dieser Analyse, ist es mir völlig rätselhaft, was zur Zeit in der Die Linke zum Thema Hartz IV passiert.

Jeder von Hartz IV Betroffene, welcher Die Linke gewählt hat, muss sich beim Lesen dieses poltischen Laientheaters doch entsetzt an den Kopf fassen, da jetzt niemand mehr weiß, wofür Die Linke bei Hartz IV denn nun wirklich steht?

Hat Die Linke Freude am politischen Selbstmord?

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* Ferkeleien an der Saar!

Erstellt von DL-Redaktion am 23. Dezember 2010

Gestern erreichte uns eine neue Nachricht aus dem Saarland im Zusammenhang mit der Pappschachtel-Wahl in Ensdorf; wir berichteten bereits mehrfach darüber. Nachfolgend die Erklärung von  Gilbert Kallenborn, GV Wallerfangen vom 22. Dezember 2010, der nach wie vor schwerste Vorwürfe gegen die Verantwortlichen in der Partei im Saarland erhebt.
IE

PRESSEMITTEILUNG

Gilbert Kallenborn
GV Wallerfangen
Die Linke
22.12.2010

—–Ursprüngliche Mitteilung—–
Von: Gilbert Kallenborn GV Linke Wallerfangen <kallenborng@aol.com>
An: bildsaarland@bild.de
Verschickt: Mi., 22. Dez. 2010, 9:28
Thema: Linsler-Propaganda in der Preisklasse Joef Goebbels

Der LaVo Linke Saar Lafontaine, Linsler, Bierbaum decken offenen Auges die größte und infamste Wahlfälschung der Geschichte der Linkspartei, die

“Schumacher-Pappschachtel-Wahl des 21.März von 66740 Ensdorf”,

wo nicht nur die Stimmen der 120 Wahlberechtigten in einer oben total offenen Pappschachtel eingesammelt wurden, sodann ohne echte Öffentlichkeit im hinteren Bühnenbereich der “Glück-Auf-Halle” von Kandidaten (!) ausgezählt, die damit ihre eigenen Stimmen handhabten, wo  persönliche Kandidatenvorstellung gezielt von Schumacher/Bonner verhindert wurde, wo Stimmzettel unterschiedliche Namensgröße aufwiesen
- -

und wo, das ist heute sicher, Sämtliche Wahlunterlagen, Stimmzettel, Vollmachten unter Verantwortung des MdL Wo lfgang Schumacher spurlos verschwunden sind!!

Die Bundesschiedskommission hat Wahlmanipulation festgestellt (Beschluss Az.BSchK 40/2010 Kallenborn gegen Schumacher vom 19.9.2010 , nachdem die Verschlepper-LSKSaar die Sache 3/4 verschleppte anstelle zu klären und zu prüfen)

Im Ergebnis wurde der Bundesdelegierte Oskar Lafontaine - und 3 Andere - ohne legitimes Mandat nach Rostock geschickt.(14/15 Mai 2010)

Anstelle ohne Verzug neu zu wählen, wird der Wahlanfechter Kallenborn nun mit Parteiausschluß von Rolf Linser & Co verfolgt Linsler war selber am 21.3.201 vor Ort, Linsler verschuldet die Wahlfälschungen mit.

Anstelle den Wahlfälscher Schumacher zu verfolgen, verfolgt er den Wahlanfechter Kallenborn - DDR mäßig, Wahl als Mittel zum Machterhalt, Demokratie? - ein Witz für das Stimmvieh.

Die Ensdorf - Wahl ist das Watergate der Linkspartei, oder “:Schumacher-Pappschachtelgate. “

Nun kam herraus, daß sogar die Wahlunterlagen von Schumachers eigener Wahl am 28. Juni 2009 ebenfalls verschwunden sind !!!!

Linsler und Lafontaine schweigen dazu - Bierbaum ist selber unter Wahlfälschungsvorwurf, oder irre ich mich?

Diese Antidemokraten haben die Bundessatzung der Linkspartei angegriffen, die Antidemokraten gehören aus dem Amt entfernt.

Das bundesweite Gerede, man wolle “Diffamierung” von armen unschuldigen Genossen vermeiden, ist eine, das sage ich als Jude,  Propaganda - Lüge in der Preisklasse Josef Goebbels, eine Gehirnwäsche . An der Saar werden Wahlfälschungen angegriffen, nicht unschuldige arme Genossen - der Provinzgangster Schumacher kassiert z.Zt. bis zu 8000 Euro im Landtag. Mit unseren Stimmen.

Schalom-
anstelle froher Weihnacht.
Wer kann froh sein,wenn Politgangster die gesamte Partei als DDR-Kopie hinstellen und auch so führen.

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* Zusammen sind wir stark

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Dezember 2010

Nachfolgende Presseerklärung des Solikreis “Gemeinsam sind wir stark” aus Oberhausen geben wir hiermit bekannt. IE

PRESSEINFORMATION

Solidaritätsfest am 8. Januar

Liebe Kolleginnen und Kollegen, der Solikreis “Gemeinsam sind wir stark”, der zur Unterstützung des Kampfes gegen die politisch motivierte, fristlose Entlasssung von Zabit Cumcu, BetrRat bei MAN Diesel & Turbo in Oberhausen gegründet wurde, macht am 8.Januar ein internationales Solidaritätsfest.
Beginn ist 16 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben, jedenfalls im Großraum Oberhausen/NRW
Ihr seid herzlichst eingeladen und könnt auch gerne mit Soli-Erklärungen, Essens-oder Getränkespenden den Kampf unterstützen.
Näheres folgt

Herzlicher Gruß und entspannte Feiertage!

der Solikreis

Hier eine Video vom Solidaritätsfest:

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* Analyse des LV Bayern

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Dezember 2010

Zurückkommend auf den am Samstag den 11. 12. 2010 stattgefundenen Landesparteitag der LINKEN Bayern in Asbach - Bäumenheim eine Analyse von Bernd Wittich. Wir berichteten bereits am Sonntag den 12. 12. 2010 unter den Titel “Linkes Chaos in Bayern” darüber. IE

Was sind die “systemischen” Ursachen:

1. Die in der Partei organisierten soziokulturellen Milieus sind sich gegenseitig ausschließend. Emanzipatorische Linke sind in der Minderheit.

2. Infolge: Die Partei (West) hat keine Diskurskultur und kennt keine politischen Aushandlungsprozesse. (Partei Ost: Verdeckte Problemlagen, Formelkompromisse im Vorstand, Konfliktscheu, Dominanz der Apparate, die Fraktionen sind die Partei!) Es gibt keine Konfliktbearbeitungskultur. Es gibt keine Organisationskultur der positiven, reflexiven politischen “Selbstbeschäftigung” zur Organisationsentwicklung. Innerparteiliche Kultur und Gesellschaftspoliik werden nicht als dialektische Einheit begriffen. Die Fraktionsapparate dominieren die Partei.

3. Junge Partei; es sind viele MItglieder in “Ämtern”, ohne das deren Fähigkeiten und Eigenschaften hinreichend bekannt, geprüft und bewährt sind.

4. Die Partei West leidet an einem politischen Autismus, die Rückkopplung ihrer Funktionsträger mit den Mitgliedern, mit den WählerInnen, mit den (potenziellen) Bündnispartnern und BürgerInnen ist rudimentär.

5. Die Partei hat sich von den Gewerkschaften politisch-kulturell überwiegend deren Schwächen “geliehen”

6. In der Partei gibt es keine Auseiandersetzung mit der Geschichte, Politik und politischen Kultur der Herkunfstparteien ihrer Mitglieder.

7. In der Partei gibt es einen hohen Teil von “Gefühlslinken”, ein politisches, politisertes LINKS WERDEN steht aus.

8. Die Partei reproduziert die in der Gesellschaft erlernten anti-solidarischen Normen und Praktiken.

Bernd Wittich KV Ludwigshafen

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* Real-sozialistisch links

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Dezember 2010

Ich habe mir heute einmal den  Beschluss der Mitgliederversammlung der „Sozialistischen Linken“ angesehen. Beim Lesen der Erklärung  dieser wohl stärksten Strömung innerhalb der Partei DIE LINKE, wird einem sehr schnell deutlich gemacht wo sich denn die Sektierer und Spinner in dieser Partei versteckt halten.

I. Nach der Krise ist vor der Krise!

Zu Beginn dieser Erklärung werden die Aufgaben einer Linken Partei beschrieben und es ist nicht weiter verwunderlich hier den Originalton von Oskar Lafontaine heraushören zu können. Bis auf die Erklärung der Bankensituation sind dieses genau die Gründe warum er laut eigener Aussage die SPD seinerzeit verlassen hat! Es hat sich an der Sachlage und den Forderungen nichts verändert nur das besagter Lafontaine die Partei gewechselt hat. Von SPD nach Links. Da sich weder Themen noch Forderungen verändert haben ist das Ziel verfehlt worden. Folglich blieb der Wechsel bislang ohne positives Ergebnis. Feststellen möchte ich hier, dass Lösungsvorschläge bis heute nicht auf dem Tisch liegen und angefasst wurden.

II. Die politische Situation nach 2010

Da sich die Forderungen nicht verändert haben ist auch die politische Situation unverändert geblieben, ich würde aber behaupten dass sie sich verschlechtert hat ! In dem Pamphlet wird  erwähnt „das sich das „neue Bürgertum“ flexibel seine Ansprechpartner sucht“ ! Erste Frage warum nicht die LINKE (die Sozialistische)? Zu unflexibel? Warum die „Grünen“?

„DIE LINKE konnte unter der Großen Koalition Themen setzen und Protestwähler an sich binden. Daraus sollte aber keinesfalls der Schluss gezogen werden, dass DIE LINKE sich auf das neue Bürgertum konzentrieren sollte. Dies ist weder politisch wünschenswert noch nach den Erfahrungen der Parteienforschung erfolgversprechend.“

Die Bedürftigen sehen in der LINKEN keine wirkliche Hilfe. Vor Ort in den Stadt- oder Kreis- Verbänden geschieht nichts. Die von Wählern in die Mandate Gewählten unterstützen mit ihren Stimmen die CDU oder FDP, oder verlassen die Partei. Man lässt sie fühlen dass ihr das „neue Bürgertum“ nicht wollt! In den Bürgerbüros erscheint dann eine nichts sagende Person welche mit den Menschen vor Ort überhaupt keine Bindung hat, da sie hier ihre letzte Zuflucht gefunden hat.

Die Bürger können sich die Parteien aussuchen, fangen die Sozialisten jetzt  an sich neue Bürger zu malen, von welchen sie dann auch gewählt werden? Kann man denn die eigene Boniertheit noch klarer zum Ausdruck bringen ?

III. Die Aufgaben der LINKEN

„Die Herausforderung der LINKEN besteht darin, die größte und am stärksten wachsende Gruppe der Wahlberechtigten zu mobilisieren: Die NichtwählerInnen. Darüber hinaus muss DIE LINKE das erworbene „Vertrauenskapital“ durch eine glaubwürdige Politik erhalten und ihr eigenständiges Profil schärfen.“

Hier liegt man vollkommen daneben. Jeder hier im Lande Lebende ist Bürger. Die Nichtwähler bestehen überwiegend aus selbständig denkenden Menschen welche sich nicht Ideologisch einfangen lassen und auch nicht bereit sind kleinere Übel zu wählen und damit kommen sich selbst Linke nennende nicht zurecht. Ehrliche und selbstbewusste Bürger sind nicht bereit sich stalinistisch geprägten Satzungen zu unterwerfen. Das kann man nur mit ausgesprochenen Idioten machen. So von Idiot zu Idiot. Wo hat sich denn die Linke Vertrauenskapital erworben ? Sie hat Protestwähler angezogen, wie es an anderer Stelle erwähnt wird, mehr nicht! Und diese wandern wieder ab, da keine Aussicht auf Änderung besteht, da die LINKE keine Lösung anbietet. Beispiel: Letztes Jahr eine Erklärung von Klaus Ernst Hartz IV auf 500 Euro Regelsatz, heute auf 420 Euro. Ganz nach dem Motto: Ich bin Willig, ich mach es euch Billig!

„Rechtspopulisten lenken vom Konflikt zwischen oben und unten ab. Die geistigen Brandstifter sind erfolgreich, weil sie reale Probleme wie Ghettos, Bildungsnotstand, Kriminalität, Gewalt und Abstiegsängste ansprechen.

Wenn die Ursachen bekannt sind, warum handelt man dann nicht? Warum überlässt die LINKE die  Problemzonen der APO ? Handelt die Linke im Umkehrschuss nicht genau so wie die von ihr beschimpften anderen Parteien? Die Anderen versuchen die sozialen Ansprüche der Bevölkerung aus die Politik auszulagern ! Was macht die LINKE, überlässt das gemachte  Bett den Sozialstationen, den Hartz Hilfe Gruppen usw um hier nur einmal einige zu nennen. Sind Argumente wie: „Wir wollen nicht jedermann in unsere Partei haben“, keine Ausgrenzung, keine Diskriminierung ? Solidarität in der Linken ? Gerechtigkeit ? Denkt einmal darüber nach. Vor allen die Mandatsträger.

Linkes Profil stärken: Wechselnde und unklare Botschaften vermeiden

„Die Bewegungen gegen die Atompolitik, die Gesundheitsreform, die Rente erst ab 67, die Sozialkürzungen des Sparpakets und die Schließung von Theatern, Schwimmbädern und Bibliotheken in den Kommunen sowie die Initiative „Vermögenssteuer jetzt!“ bieten gute Ansatzpunkte für außerparlamentarische Aktivitäten und Bewegungen“.

Hier steht es wieder: Ansatzpunkte für die Anderen. Warum nicht für euch selber? Wo ist unter den genannten Themen auch nur eines, bei dem die Partei Federführend ist?

Stattdessen wieder die Beschäftigung mit sich selber:

„Eine Instrumentalisierung von partei-externer Presse für die interne Auseinandersetzung und das Spielen >über Bande< über Konzernmedien muss von allen in der Partei aufs Schärfste verurteilt werden. Wer eine kulturvolle Debatte wünscht, sollte nicht GenossInnen mit anderer Auffassung in der Presse denunzieren. Wir streiten für einen breiten innerparteilichen Konsens, der so ein unsolidarisches Verhalten ohne Wenn und Aber ablehnt.“

Das möchtet ihr gerne und ich würde empfehlen eine Sekte zu gründen. Nur wer etwas zu verbergen hat muss sich verstecken. Das Denunzieren beginnt „Oben“ und nicht „Unten“. Das ist genau der stalinistische und diktatorische Trend, welcher mit Demokratie nicht zu vereinbaren ist. Von Pressefreiheit, oder der persönlichen Freiheit in Wort und Schrift habt ihr noch nie etwas gehört. Eure Forderungen gab es unter der SED  und sind hier nicht erwünscht. Mit solchen Ansichten wollt ihr eine Mitgliederpartei aufbauen ? Das ist schlicht und einfach eine unglaubliche Naivität!

Die Aktivitäten einiger Landesgruppen sind schwach. In einigen Landesverbänden droht die SL zu einem „Wahlverein“ zu werden. Der SL angehörende Abgeordnete sollten Bereitschaft zum politischen Austausch untereinander und mit dem BundessprecherInnenrat und zur frühzeitigen Verhinderung von Konflikten aufbringen.

Sie ist schon ein reiner Wahlverein! Ja, darum wurden Krawallmacher wie Remmers oder Blocks geschickt. Leute welche es nur darauf abgesehen haben die eigene Gruppe, die „sozialische Linke“ zu stärken. So hat man den ganzen Landesverband NRW Manipuliert. Die Erfolge sieht man jetzt: Über eine sogannte Alibi Politik kommt man nicht hinaus. Alles das was sich nicht unterordnen wollte wurde aus der Partei verwiesen oder heraus gemobbt. Jetzt wird prinzipiell nur das gemacht was die eigene Position stärkt. Die Machart ist als Paradebeispiel hier nachzulesen.

Wenn es der Partei nicht gelingt die Krake mit Namen “sozialistische Linke” unter Kontrolle zu bringen wird sich die Partei von Innen zerstören. Bevor das geschieht sollte man vielleicht auch einmal über eine Trennung nachdenken.

IE

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* Die LINKE will regieren

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Dezember 2010

Gestern berichtete Die Welt innerhalb eines ausführlichen Berichtes über die Unruhen in der LINKEN. Aus diesem Artikel zitiere ich wie folgt:

“Denn ausgerechnet dort hatte Fraktionschef Gregor Gysi fast genau ein Jahr zuvor den damaligen Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch heftig angegriffen, indem er ihn öffentlich der Illoyalität bezichtigte. Daraufhin kandidierte Bartsch, einer der wichtigsten Vertreter des Reformerflügels in der Partei, nicht mehr für den Posten. Er ist inzwischen Vizefraktionschef der Linken.”

In der Kritik stehen vor allen Dingen Klaus Ernst und die Linke im Landesverband des Saarland. Der Heimatverband Lafontaines hatte kürzlich beschlossen, dass die “Diffamierung” von Parteifreunden über die Medien und das Durchstechen “vertraulicher Parteivorgänge” künftig als “parteischädigend” gewertet werden kann.

Wenn hier wieder einmal Diffamierungen erwähnt werden, so ist doch richtig zu stellen das diese erst einmal von der Führung ausgehen. Vor dort aus wird versucht die Mitglieder ruhig und willig zu stellen, um in der Durchführung jeglichen Nonsens den Rücken frei zu haben. Mit Kritik umzugehen hat man nicht gelernt, dazu reicht der geistige Background nicht aus.

Hier der Artikel:

Quelle : Die Welt >>>>> weiterlesen

Heute nimmt Dietmar Bartsch in einem ausführlichen Interview Stellung zu den  Zustand der Partei.

Die Partei Die Linke will aus der Defensive der vergangenen Monate heraus und die Sozialdemokraten zwingen, sich zu einer Zusammenarbeit mit ihr zu bekennen. Als Modellfall für diese Strategie soll das Land Sachen-Anhalt dienen, in dem im März der Landtag neu gewählt wird. Dort hat die Linke mit ihrem Spitzenkandidaten Wulf Gallert die Chance, erstmals in einem Bundesland stärkste Partei zu werden. Gallert will sich dann mit Hilfe der SPD zum neuen Ministerpräsidenten wählen lassen. Die lehnt die Rolle als Juniorpartner bisher ab.

Dietmar Bartsch über Flügelkämpfe, Versäumnisse und den Machtanspruch der Linken. Dietmar Bartsch war lange Bundesgeschäftsführer der Linken und musste im Frühjahr im Konflikt mit Oskar Lafontaine sein Amt aufgeben. Der jetzige Bundestagsfraktionsvize wirft einen sehr kritischen Blick auf den Zustand der Partei.

Herr Bartsch, war dieses Jahr für die Linke eher ein gutes oder ein bitteres Jahr, wie der Vorsitzende Klaus Ernst es genannt hat?

Es war mit Sicherheit nicht so gut wie 2009, mit 11,9 Prozent bei der Bundestagswahl, einer weiteren Regierungsbeteiligung in Brandenburg und Riesenwahlerfolgen in Thüringen und im Saarland. Da war 2010 schwieriger. Wir hatten den Erfolg bei der Landtagswahl in NRW, aber es war ein Jahr mit Schwierigkeiten.

Quelle : Berliner Zeitung >>>>> weiterlesen

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* Krieg im Klassenzimmer

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Dezember 2010

Ein erschütternder Bericht über die Militärisierung durch die Klassenzimmer. Wird demnächst die Schützenreihe oder das Schützenrudel auf den Schulhöfen trainiert? In den Kindergärten morgens Aufstellung genommen und zum hissen der Flagge die Nationalhymne abgespielt? In den Staaten und vielen anderen Ländern alte Tradition aus der Kolonialzeit.

Diesem energisch entgegenzutreten müsste an erster Stelle die Aufgabe Verantwortungsbewusster Eltern sein. Dieses Land kritisiert die Rekrutierung von Kindersoldaten in Afrika und Asien und akzeptiert eine stille Mobilmachung in den eigenen Schulen? Eingeleitet von Verantwortungslosen Politikern welche beim nächsten Amoklauf an einer Schule Computerspiele als Ausgangspunkt für Gewalt und Brutalität anprangern? Die ausgeprägte Janusköpfigkeit in diesem Land ist kaum noch zu toppen. Die Politik setzt sich ruhig hinter den warmen Ofen und schickt an Schulen rekrutierte Militärs in alle Welt, um dort die Nachschubwege für die von der Industrie benötigten Bodenschätze freizuhalten. Das ist dann Kostengünstiger als einen fairen Preis für die entsprechenden Güter zu zahlen.

Auch an den ARGEN sind dergleichen umtriebige Machenschaften Gang und Gäbe und helfen  auf diese Art die Arbeitslosenzahlen weiter abzubauen. Ob die Kinder der Hüterin der von der Leyen Dragsalierungen demnächst auch an der Front zu finden sind? Na ich denke diesen naiven Glauben unterliegen nicht einmal die Wähler des Kriegsministers.

Wer von den Eltern einem solchem Vorgehen nicht energisch entgegen tritt sollte sich später nicht beschweren wenn eigene Kinder nicht unversehrt von ihren Einsätzen aus den Kriegen zurückkehren.

Der Schreiber dieses TAZ Artikel, heute ca. 25 Jahre alt, kommt aus dem Kreis WAF und war einmal Mitglied in der Linkspartei. Hier nun der Artikel:

IE

Kriegeinsatz im Klassenzimmer

Der Armee gehen die Rekruten aus. Einige Länder haben Verträge mit der Truppe für Lobbying an Schulen geschlossen. VON MICHAEL SCHULZE VON GLASSER

“Was hat die Bundeswehr mit Piraten zu tun? Warum sind deutsche Soldaten in Afghanistan und wieso ist eine Pipeline Bestandteil internationaler Sicherheitspolitik?”, fragt das Sächsische Staatsministerium für Kultus und Sport in einer Pressemitteilung. Die Armee möchte Schülern die aufgeworfenen Fragen erklären und sie nebenbei für sich rekrutieren. Der sächsische Kultusminister Roland Wöller (CDU) und Generalmajor Heinrich Geppert von der Bundeswehr werden am heutigen Dienstag im Kultusministerium in Dresden feierlich eine Kooperationsvereinbarung zwischen beiden Institutionen unterzeichnen. Nicht die erste dieser Art.

Angefangen hat es im Oktober 2008, als die damalige nordrhein-westfälische Schulministerin Barbara Sommer (CDU) einen Kooperationsvertrag mit der Bundeswehr abschloss. Das Papier sieht unter anderem vor, dass die Bundeswehr in die Aus- und Fortbildung von Referendaren und Lehrkräften eingebunden wird und sogenannte Jugendoffiziere - junge, rhetorisch geschulte Soldaten - in Schulen eingesetzt werden.

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* Aufklärer Wikileaks

Erstellt von DL-Redaktion am 21. Dezember 2010

Ich kann Christian Ströbele nur zustimmen wenn er schreibt das man Wikileaks einen Orden überreichen würde, hätte er ein Komplott gegen die USA aufgedeckt. Diese Tatsache macht aber doch nur deutlich das bis zum heutigen Tag das „in Blöcken“ denken nicht aus den Köpfen der Politik verschwunden ist. Auf der anderen Seite aber zeigt es auch das die Politik nicht bereit ist ohne Feindschaften zu leben. Diese Mauern werden gebraucht um über ein aufgebautes Feindbild von den eigen Fehlern abzulenken. Das nennt man dann Demagogie, sowohl in den Partei als auch den Religionen.

Hier nun ein interessanter Kommentar von Christian Ströbele. IE

Im Zweifel für die Aufklärung

Hätten die Hacker ein Komplott gegen die USA aufgedeckt, sie wären Helden. Die Hetze gegen sie erinnert verdammt an die Zeiten unter McCarthy

Ich hab auf die Wikileaks-Veröffentlichungen nur gewartet. Natürlich ist nicht alles neu: Dass Korruption auch in der Karsai-Regierung blüht, weiß jeder, der sich mit Afghanistan beschäftigt. Auch, dass von Regierungsmitgliedern kofferweise Dollars halblegal und in bar ins Ausland verbracht werden, stand schon in der Zeitung.

Aber dass eine US-Botschaft unter Berufung auf die US-amerikanische Drogenbekämpfungsbehörde vertraulich an das Foreign Office meldet, der Exvizepräsident von Afghanistan habe bei einer Reise nach Arabien 52 Millionen Dollar Bargeld außer Landes geschleust, das ist doch eine wichtige Information. Und dass nach US-Botschaftsberichten arabische Potentaten die USA regelrecht zum Krieg gegen den Iran und zum Angriff auf dessen Präsidenten, den sie doch gerade erst mit großen Ehren empfangen und umarmt hatten, gedrängt haben, auch das ist neu und durchaus von Interesse.

Es geht schlicht um Aufklärung

Die Bevölkerung dieser Länder hat ein Recht zu erfahren, wie sie systematisch von ihren Regierungen belogen wurde und wie der Vizestaatschef von Afghanistan an so viel Geld kam. Die Veröffentlichung solcher Dokumente dient der Unterrichtung und Meinungsbildung in der arabischen Welt oder in Afghanistan, aber auch hier bei uns. Schließlich sind wir in diesen Ländern nicht nur finanziell stark engagiert.

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* Linke Mainzer “Anfänger”

Erstellt von Bernd Wittich am 21. Dezember 2010

Hochmütig, Maßlos, Verantwortungslos – die Landesspitze der Partei

DIE LINKE

in Rheinland-Pfalz und ihre Bundestagslandesgruppe – im Background die „Sozialistische Linke“

Dümmlichster Kommentar des Tages aus Mainz: „Dann fangen wir eben wieder von vorn an…“

Selbst wenn wir hoffen könnten, dass die Mainzer Pleite in der Festtagsstimmung unserer WählerInnen unter geht, der Zustand der Landespartei ist eine Katastrophe und das werden die WählerInnen auch wahrnehmen.

Zum Glück gibt es zu Neuem fähige Kräfte in der Partei. Aber diese werden hart um ihre politische Durchsetzungsfähigkeit ringen müssen. Ohne Mitgliedermobilisierung und Politisierung an der Basis wird eine durchgreifende Demokratisierung nicht gelingen. Für den kommenden Wahlkampf könnten die notwendigen Erneuerungsprozesse bereits zu spät kommen.

Der akute Krisenzustand der Landespartei ist das Resultat absichtsvollen Führungsverhaltens in den letzten 5 Jahren. Ignorierte Pluralität, autoritär Prägung vom Scheitel bis zur Sohle, Gefolgschaftsorientierung, fehlende Bereitschaft und Fähigkeit zu innerparteilicher Kommunikation und zu innerparteilichen Aushandlungsprozessen, das sind einige Erscheinungsformen der Krisenmotoren.

Die rheinland-pfälzische Gruppe in der Linksfraktion im deutschen Bundestag ist auf Egotrips vor Parteiinteresse. Ihre Ressourcen konzentrieren die MdB´s weiterhin auf die Spaltung der Partei. Keine dieser Personen erscheint nach ihren bisherigen politischen Leistungen für eine erneute Kandidatur zum Deutschen Bundestag geeignet. Ihre Verantwortungsbereitschaft und Verantwortungsfähigkeit gegenüber den WählerInnen und Mitgliedern der Partei ist mehr als fragwürdig.

Die Parteispitze Theisinger-Hinkel und Ferner hat eine mehrjährige Geschichte unterdrückter Demokratie und behinderter Emanzipation. Sie ist geübt in Parteizersetzung. Da geht es um Machtgier am Beginn einer Politikerinnenkarriere, gekennzeichnet von Selbstüberschätzung in einem desaströsen Maß und parlamentarische Trophäensammlung am Ende einer Berufskarriere.

Das Parteibuch scheint dabei eher beliebig gewählt. Mit dieser Spitze besteht die Gefahr einer strammen Rechtsorientierung der Landespartei, getarnt mit linken Phrasen, wie es Dr. Vollmann seit Jahren in der Partei vorgemacht hat - mit Noske im Herzen und den Rosa Luxemburg Button an der Mütze!

Stützen können sich diese Akteure auch auf die sogenannte „Sozialistische Linke“. Auf deren Jahresmitgliederversammlung am 18.12. 2010 verkaufte deren saarländischer Riegenführer deren hemmungslosen Kampf um Dominanz in der Partei unter dem demagogischen Motto „Sozialistische Linke verteidigt innerparteiliche Demokratie“.

Wie seit Monaten - wieder die übliche Schelte, wenn Problemdiskussionnen der Partei in die Presse gelangen. Dabei ist doch spätestens seit 1985 klar, nur mit Glasnost (Transparenz) kann die Macht einer Politikerkaste gebrochen werden. Ins Stammbuch gehört: Wer innerparteiliche Diskurse verhindert, wer nicht miteinander sprechen will, der darf sich nicht wundern, wenn dann offensiv in den Medien übereinander und über die Problemlagen gesprochen wird. Ich bezweifle, dass es sonderlich demokratisch ist, wenn Lafontaine glaubt, die strittigen Fragen der Programmdebatte gehörten nicht in die Öffentlichkeit.

Die Radikalität der „Sozialistischen Linken“ besteht zuerst darin, entschlossen die innerparteiliche Macht an sich zu reißen und politisch-inhaltlich insbesondere darin, sich mit veralteten sozialökonomischen Konzepten aus dem Traditionsbestand der SPD Brandts krampfhaft von der heutigen SPD abzugrenzen. Warum dies SPD nach Brandt in den marktradikalen Abgrund marschierte und mit ihr die Gewerkschaften Kurs auf ihre Selbstenthauptung nahmen bleibt in deren vorgeblich „sozialistischen“ Stellungnahmen ein Tabu. Deren Radikalität besteht besonders darin, nach dem innerparteilichen Sturm auf die Führungspositionen auf Bundesebene, der Demontage von Bartsch und der Sicherung einer „SPD-Traditionsmehrheit“ im Parteivorstand, der schrittweisen Übernahme der Rosa-Luxemburg- Stiftung und der Dominanz in der Führung der innerparteilichen Bildung nun zum Angriff auf Katja Kipping und die Emanzipatorische Linke zu blasen.

Als angebliche „Gewerkschaftsströmung“ in der Partei DIE LINKE, eine ebenso anmaßende Selbstdefinition, wie schon der Parteiname „DIE“ Linke als Anmaßung in der Linken empfunden werden ums, mobilisieren sie oder genauer rufen sie zu einer Hetzkampagne gegen die Anhänger des Bedingungslosen Grundeinkommens auf.

Angeblich sei dies im Sinne der abhängig Beschäftigten und die einzige klare, realistische sozialistische Politik ist ihnen eben Wirtschaftswachstum und Keynesianismus. Die in der SPD gescheiterten Stellvertreter traditioneller Arbeitnehmermilieus wollen nun für ihre einseitigen Interessen die gesamte Partei instrumentalisieren, dabei sind sie so fantasielos, wie sie es bereits in der SPD waren und sie bleiben Gegner echter emanzipatorischer Wege und halten sich für legitimiert die Suche nach Alternativen zu den herrschenden politischen und ökonomischen Machtverhältnissen in der Partei zu blockieren.

Lafontaine ist es nicht peinlich zu behaupten, weil er und der linke Flügel in der SPD, insbesondere die Jusos Paul Lafargue´s „Recht auf Faulheit“ 100 Jahre nach 1880 diskutierten, sei das Thema bereits durch die SPD hinreichend beurteilt, erledigt und basta… Da wird man wohl fürchten müssen, die Sozialistische Linke will über ihre Sicht auf die gesellschaftlichen Realität(en) einen Parteibeschluss herbeiführen, der die allein gültige Wahrheit festsetzt: „Soll die Verteidigung der kapitalismuskritischen Aussagen im Programmentwurf gelingen, kommt es auf die SL an”.

Gegenüber nachwachsenden Generationen bedient sich Lafontaine auch noch eines kräftigen Schusses Diskriminierung wegen des Lebensalters, in diesem Falle mißfällt die Jugend der Transformationspolitiker in der Partei DIE LINKE!

Diesen und andere Machtkämpfe führen sie mit der sozialistischen Phrase. Aber ihre Politik ist solange nicht im Ansatz sozialistisch, wie sie die Pluralität der Linken und die Pluralität der Alternativen ignorieren und bekämpfen. Die politische Welt erscheint ihnen so: „Lafontaine hat immer Recht“! Aber eigentlich meinen sie damit sich, ihre Pfründe und ihre „persönliche Bedeutung“ im parlamentarischen Spiel. Die Partei ist ihnen letztlich nur ein Werkzeug für ihre begrenzten Interessen und wenn sie in der Partei DAS SAGEN haben, dann hat auch diese Partei „immer Recht“. So haben wir auch in der DDR den Saarländer Honecker und seine Partei erfahren! Deren schändliches Ende ist bekannt…

Letztlich liegen in der Selbstüberschätzung, im maßlosen Machtanspruch und im Anspruch auf den Alleinbesitz der „Wahrheit“ auch die tieferen Gründe für einige Facetten der Machtkämpfe in Rheinland-Pfalz. Sigmar Gabriel irrt sich, wenn er glaubt, in der Partei DIE LINKE in den Westländern hätten linke Ideologen das Sagen.

Nein, hier wird nur „links geklappert“, um sich von der SPD verbal abzusetzen.

Der tatsächliche Trend ist ein anderer. Eine LED, eine Linke Einheitspartei Deutschlands, eine zweite SPD, nur autoritärer, unfreiheitlicher als die heutige SPD, wird weder im Bundestag, noch im Landtag wirklich gebraucht.

Sie entsorgt sich so selbst. Zurück bleiben noch mehr NichtwählerInnen und zu erwarten wären nach dem Ende der Pseudolinken einige Stimmenzuwächse für die extreme und populistische Rechte im Lande!

Wollen das die Mitglieder der Partei DIE LINKE in ihrer Mehrheit wirklich zulassen?

Bernd Wittich Ludwigshafen, 20.12. 2010

Als Anhang hier noch einen ausführlichen Bericht der Mainzer Allgemeine-Zeitung über den Zustand der DIE LINKE in Mainz.

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* Wie geht es uns,

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Dezember 2010

…Herr Küppersbusch?

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht vergangene Woche?

Friedrich Küppersbusch: Der Papst darf vor dem Bundestag reden.

Was wird besser in dieser?

Wenn mal ein US-Schwarzer Papst wird, darf er nicht mal vors Brandenburger Tor.

Am Freitag ist Weihnachten: ihr Wunsch?

Ruhe.

Talkmaster Johannes B. Kerner sendet mit Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg aus Afghanistan. Sternstunde des Betroffenheitsfernsehens?

Konsequente Entscheidung, es kommen deutlich mehr Jungs mit einer Querschnittslähmung aus Afghanistan zurück als von “Wetten, dass …?”. Da müsste ein neues Hitformat “Ein Kessel Einkesseln” drin sein und für den Kika “Ich sehe was, was du nicht schießt”. In seinem Jahresrückblick mahnte Gottschalk , im Vorjahr habe Westerwelle an Guttenbergs Stelle als “Mann des Jahres” rangiert und gesessen. Herr Baron arbeiten daran, das Volk seiner überdrüssig zu machen. Und seine politische Funktion, die CSU intern zu paralysieren, hat er mit Seehofers nahendem Abschied bald erfüllt. Dann wirds schwerer für ihn gegen Merkel. Die Quote, knapp eine Millionen, fällt unter Kerner liefen und war eine der schwächsten bisher. Guttenberg will für verdiente Frontkämpfer ja Versehrtenabzeichen wieder einführen.

Silvio Berlusconi bleibt, und man fragt sich einmal mehr: Wie ist das möglich?

Wie konnte Franco ein netter Faschogreis im Urlaubsparadies sein? Wieso hat sich Wallraff in Athen angekettet? Nur weil wir traditionell ab und an tassenfeindlichen Schrank haben, müssen unsere Nachbarn nicht zwangsläufig vernünftig sein. Wilders regiert in den Niederlanden mit, Blocher gewinnt eine Anti-Minarett- und eine “Ausschaffungsinitiative” in der Schweiz, Rechtspopulisten in Dänemark, Schweden, Ungarn. Ich habe einen Argwohn über uns Deutsche: Sind wir nun überzeugte Demokraten oder nur besonders gründlich gescheiterte Undemokraten? Diese Ambivalenz kann andere, weniger vorbestrafte Nationen erst recht befallen. Wobei Italien, dachte ich, schon unser engster Mitverbrecher war.

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IE

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* Studiengebühren in NRW

Erstellt von Dieter Carstensen am 20. Dezember 2010

Die Linke NRW: Nun ist der Landesvorstand gegen die eigene Landtagsfraktion bei den Studiengebühren

Wieder einmal wird ein innerparteilicher Streit der Die Linke NRW öffentlich über die Medien zelebriert! Diesmal zankt sich der Landesvorstand NRW öffentlich mit der Landtagsfraktion NRW über das Thema Studiengebühren. Scheinbar ist Die Linke NRW redlich darum bemüht, deutlich unter die fünf Prozentmarke in der Wählergunst zu gelangen. Ich glaube, sie ist auf dem besten Wege, dieses Ziel zu erreichen.

T.online schrieb am 19.1210 unter dem Titel: “NRW-Linke droht mit Nein zu Studiengebühren”:

“Nach dem irrtümlichen Ja von Abgeordneten der Linken zum Nachtragsetat 2010 verschärft die Partei die Auseinandersetzung mit Rot-Grün. Überraschend formulierte der Landesvorstand der NRW-Linkspartei am Wochenende in Essen eine Drohung an die Minderheitsregierung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD). Der Vorstand sei dafür, das Gesetz über die Abschaffung der Studiengebühren “abzulehnen, wenn SPD und Grüne bei ihrer Blockadehaltung bleiben”. Damit ging das Führungsgremium auch auf Distanz zur Linksfraktion im Landtag.”

Bei “Die Gesellschafter”, einem Blog zum gesellschaftspolitischen Austausch, basierend auf einer Initiative der “Aktion Mensch”, wo ich eine eigenen Account habe, schrieb mir heute ein Franz Sparsam zu meinem Beitrag “Die Linke NRW – eine Lachnummer” folgendes:

“@ Dieter Carstensen - Sie schreiben »Die Linke NRW kann ich beim besten Willen nicht mehr ernst nehmen. Aber all das, was Sie anführen, war auch schon vor der Wahl bekannt. Wer also hat diese Idioten gewählt?”

Ich habe ihm ehrlich geantwortet:

“Lieber Franz Sparsam. ich gebe zu, ich habe sie gewählt, seufz! Aber ich habe auch nie behauptet, fehlerfrei zu sein. Allerdings, wenn ich Fehler gemacht habe und sie einsehe, gebe ich es auch unumwunden zu. Diese Ehrlichkeit, anderen und mir gegenüber gönne ich mir. Es war mein Fehler, diese Truppe zu wählen.”

Diese Diskussion findet sich bei “Die Gesellschafter”.

Mehr habe ich momentan nicht zum Thema beizutragen … - aber die Gelegenheit zu einer Fortsetzung wird sicher nicht lange auf sich warten lassen …

In dem Punkt wenigstens ist Die Linke NRW absolut zuverlässig.

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* Aus der linken Sudelecke

Erstellt von Bernd Wittich am 20. Dezember 2010

Aus der Sudelküche melden sich die häufig anonym agierenden Heuchler zu Wort.

Seit dem Engagement von Wolfram Sondermann und Genossen, seit der Initiative “Integrativen Linke”,   wurde  von den emanzipatorischen Demokraten in der Landespartei mit offenem Visier gekämpft.

Seit einiger Zeit gibt es anonyme Presseverteiler, Webseiten unter “falscher Flagge”… und Parteimitglieder, die in der Art von “Einflußagenten” seit mehreren Jahren die Zersetzung der Partei betreiben. Dabei bedienen sie sich gefälschter virtueller Identitäten, gefälschter E-Mails, verfälschender politischer Berichterstattung, der Diffamierung von Menschen, der Manipulation der Mitgliedersatistik und sie mißbrauchen für eine einseitige Politik die Ressourcen der Partei und sie mißbrauchen ihre Ämter.

Ich verstehe, die absolute Mehrheit der Parteimitglieder wünscht sich Harmonie und konstruktive Parteiarbeit. Ich wünsche mir das auch, aber eine arbeitsfähige und solidarische Partei ist ohne eine Befreiung der Partei von “Zersetzern” und “Demagogen”  nicht zu haben. Deshalb werde ich auch die innere Lage der Partei öffentlich machen. Zu den Fakten gehört auch die Rolle von Wolfgang Ferner und Theisinger Hinkel, das Verhalten beider erscheint mir als  karriersüchtig und schwer parteischädigend. Sie wirken objektiv als  die Strohleute” der die Partei systematisch zersetzenden Gruppe. Theisinger-Hinkel betreibt eine undemokratische und verantwortungslose Ämterhäufung. Es bleibt jedoch auch die Frage, was  sich diejenigen dabei denken, die in Wahlvorgängen eine solche irrationale Ämterhäufung ermöglichen.

Ferner und Theisinger-Hinkel sind einige der Hauptverantwortlichen für Recht beugende Praktiken, Intransparenz und autoritäre Parteiführung. Deshalb werden die beiden auch von den Denunzianten “verschont” und es wird versucht einen massiven Keil in den Landesvorstand zu treiben. Es ist zu vermuten, das Theisinger-Hinkel und Ferner nach Wegen suchen, die Vorstandsmehrheit ruhig zu stellen und die internen Mehrheitsverhältnisse zu verschieben.

Ich bleibe dabei: Ohne Verantwortungsübernahme aller beteiligten Akteure für die stete Eskalation der Konflikte und für die gallopierende Entdemokratisierung der Landespartei sein einem halben Jahrzehnt (! ) gibt es keine Wende zum Guten. Die zerstörten Statdtratsfraktionen sind nur ein schlimmes Symptom dieses Trends.

Bernd Wittich

Laut Informationen aus der “Mainzer Rhein-Zeitung” hat sich die komplette Stadtratsfraktion der Mainzer Linken aus der Partei DIE LINKE verabschiedet. Hierzu der folgende Kommentar als Dokumentation

Komplette Stadtratsfraktion der Mainzer LINKEN nach schwerem Streit aus der Partei ausgetreten

Die landesweit angesehenen und wegen ihrer kommunalpolitischen Kompetenz bekannten Mainzer Stadtratsmitglieder Dieter Hofem und Gudrun Hölzl sind am letzten Samstag mit sofortiger Wirkung aus ihrer bisherigen Partei DIE LINKE.Mainz ausgetreten. Das gleiche gilt für bisherigen Stadtverbands-Parteivorsitzenden und Fraktionsgeschäftsführer Hermann Stauffer und das Neustadt-Ortsbeiratsmitglied Norbert Siegl.

Dieter Hofem stellte gegenüber der Mainzer Rhein-Zeitung klar, dass Gudrun Hölzl und er selbst die Stadtratsmandate auf keinen Fall niederlegen wollen. Beide geben an, auf jeden Fall im Mainzer Stadtrat auch weiterhin verbleiben zu wollen, um dort wie bisher und mit gleichem Engagement „sozialistische Kommunalpolitik” zu machen.

Wie die Mainzer Rhein-Zeitung berichtet, sollen vor allem persönliche Differenzen im Vorstand des Stadtverbandes die tiefere Ursache der Parteiaustritte sein. So spricht Dieter Hofem u. a. von “Gemeinheiten”, “Boshaftigkeiten” und “Intrigen”. Große Teile des Mainzer Stadtverbandvorstands hätten den bisherigen Stadtverbandsvorsitzenden und Geschäftsführer der Ratsfraktion Herrmann Stauffer “gemobbt” und regelmäßig wichtige Informationen an ihm vorbei geschleust. Überdies sei im im Mainzer Stadtverbandsvorstand auch kein ausreichender Aufklärungs- und Aussöhnungwille mehr vorhanden. Nach dieser großen Zahl von Parteiaustritten wichtiger Funktionärinnen und Funktionäre muss die Mainzer LINKE unmittelbar nach Jahresbeginn am 9. Januar einen neuen Stadtverbandsvorstand wählen.

Mit diesem bedauerlichen Streit hat jetzt der dritte großstädtische Stadtverband der LINKEN in Rheinland-Pfalz aus eigenem Verschulden seine Ratsfraktion verloren. Vor allem nach der spektakulären Streiterei in Ludwigshafen ist der neuerliche Verlust einer kompletten Stadtratsfraktion ein schwerer Schlag nicht nur für die Mainzer LINKE. Die beiden erst vor wenigen Wochen in Saarburg neu gewählten Landesvorsitzenden der Partei, Elke Theisinger-Hinkel aus Kaiserslautern-Stadt und Wolfgang Ferner aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm stehen damit vor einer fast unlösbaren Aufgabe.

Dem Vernehmen nach, sollen beide zusammen in Mainz unter hohem persönlichem Einsatz und bis zur letzten Minuten vergeblich versucht haben, den für die gesamte Landespartei DIE LINKE extrem schädlichen und schon länger drohenden Bruch doch noch zu vermeiden. Wie der nach wie vor ungelöste Streit um die Ludwigshafener Ratsfraktion allerdings zeigt, ist auch beim Streit in Mainz eine vom Gewicht eines geschlossen handelnden Landesvorstands getragene Lösung kaum möglich.

In nahezu gleicher Weise wie im Falle Ludwigshafen ist auch bei diesem neuerlichen schweren Streit eine der zerstrittenen Parteien so stark unter den Mitgliedern des Landesvorstands vertreten, dass sie die Handlungsfähigkeit des Landesvorstands vollständig zu lähmen imstande ist. Die bei Interessenkollisionen drohende Lähmung der Handlungsfähigkeit ist übrigens einer der Gründe, warum sich beim jüngst durchgeführten Mitgliederentscheid eine große Mehrheit der Mitglieder des Landesverbands für die zukünftige Trennung von Amt und Mandat ausgesprochen hat.

Die für den Streit im Stadtverbandsvorstand Mainz Verantwortlichen mögen sich vor Augen halten, dass dieser neuerliche parteiinterne Streit eine weitere schwere Hypothek für den gesamten Landesverband der LINKEN bei den Landtagswahlen mit sich bringt. Die anderen Kreise und Stadtverbände werden ihnen gewiß für diese verantwortungslosen Streitereien danke.

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* Berlin wacht auf !

Erstellt von DL-Redaktion am 20. Dezember 2010

Es ist Winter in Deutschland und ein eisiger Luftzug mit reichlich Schnee zieht über das Land. Verfolgt man die Presse der letzten Tage aufmerksam, stellt man fest das dieser Luftzug auch die LINKE im Westen erfasst hat. Der Haufen Dreck welche Spinner und Sektierer im Laufe der Zeit unter den berühmten Teppich gekehrt haben lässt sich nicht mehr verbergen und kommt Tag für Tag mehr ans Tageslicht.

Da berichtet der MdB Michael Leutert innerhalb eines Kommentar auf seiner Website mit dem Titel: “Den Stalinismus seinem Lauf… über Tendenzen in unserer Partei.“ Er scheut nicht den Vergleich seiner Partei mit der ehemaligen SED und bringt genau die Themen auf den Punkt, über welche wir hier seit Bestehen dieses Blog berichten. So zitiere ich wie folgt:

„Wer sich ein wenig mit der Geschichte des real existierenden Sozialismus befasst hat, kennt den Begriff des “parteischädigenden Verhaltens”. Er gehörte zu den Kampfbegriffen und Disziplinierungsmitteln einer in stalinistischen Denkschemata verhafteten Parteiführung der SED und hat nicht wenig dazu beigetragen, innerparteiliche Kritik und Debatte zu unterdrücken.“

Nach dem Lesen solcher Kommentare kann ich den Hütchenspieler samt seinen Kungel- Schwestern und Brüder hier in NRW nur zu ihrer Lernfähigkeit gratulieren. So heißt es denn auch weiter:

„Was bitte ist “parteischädigendes Verhalten”? In einem neuen Paragrafen in der Satzung der saarländischen LINKEN, die hier mit schlechtem Beispiel vorangegangen ist, heißt es dazu unter anderem, es verhalte sich so wer:
“(…) 3. Presse, Rundfunk, das Internet oder sonstige Medien dazu nutzt, die Partei DIE LINKE oder einzelne Mitglieder sowie Mandatträgerinnen und Mandatsträger der Partei DIE LINKE zu diffamieren;
4. vertrauliche Parteivorgänge veröffentlicht oder an politische Gegner weitergibt (…)”
an anderer Stelle wird zudem festgelegt, Parteimitglieder hätten sich „sich loyal und solidarisch gegenüber der Partei zu verhalten“.

Diese Bestimmungen richten sich nicht nur per se gegen innerparteiliche Demokratie. Wer Illoyalität und Diffamierung sanktionieren will, zur Not bis zum Parteiausschluss, schafft ein willkürliches Herrschaftsinstrument, das von Mehrheiten beliebig gegen innerparteiliche Kritiker angewandt werden kann. Ob es soweit kommt, oder ob es bereits im Vorfeld als Schere im Kopf wirkt, ist dabei nebensächlich.“

Hinzufügend möchte ich hier erwähnen, dass angesprochene Instrumente auch schon mehrfach angewand wurden und mache hier auf die Clique mit MdB Remmers, Blocks und Thomè aufmerksam. Sicher ist Aufklärung ein lang anhaltender Vorgang welcher sehr viel Zeit benötigt, aber wie heißt es so schön: „Alles braucht seine, alles hat seine Zeit“. Auch die Berichte mit welchen seit gestern “Die Zeit” aufwartete sind so neu nicht. Die einzelnen Fakten liegen seit langen auf dem Tisch, nur jetzt stellen sich immer mehr  Menschen dahinter welche nach langen sammeln (Remmers sammelt auch) überaus reichlich fündig geworden sind.

So wartet denn der Tagesspiegel heute morgen mit folgenden Titel auf: „Ostdeutsche Linken-Politiker meutern gegen Ernst“. Weiter im Text wird angekündigt dass mehrere Abgeordnete eine eigene Landesgruppe gründen wollen, welche sich am 11. Januar zu einer Gründungsversammlung zusammen findet.

Etwas später heißt es und ich zitiere: „Er habe Verständnis für die Überlegungen, sagte der sächsische Landesgruppenchef Michael Leutert, der zu den Initiatoren zählt. Der Vorsitzende Klaus Ernst und sein Umfeld hätten „rote Haltelinien überschritten, was Demokratie und Diskussionskultur betrifft“, sagte Leutert dem Tagesspiegel.“

Das sich diese Aussagen nicht nur auf Klaus Ernst beschränken sondern sondern die Gruppe „Sozialistische Linke“ diese Partei wie ein Krebsgeschwür zerfrisst, wird bislang nur hinter vorgehaltener Hand angedeutet. So sind wir auf DL in letzter Zeit mehrfach gebeten worden Originalunterlagen ins besondere aus NRW zur Verfügung zu stellen. Wir haben besonders in dem Bericht „Alles alte Kumpel“ immer wieder auf den engen Verbund über Landesgrenzen hinaus hingewiesen.

Weiter im Text berichtet die Zeitung und ich zitiere erneut:
„Linken-Schatzmeister Raju Sharma, Abgeordneter aus Schleswig-Holstein, sagte dieser Zeitung, eine große Gruppe des linken Parteiflügels, darunter Gewerkschaftsfunktionäre und andere Strömungen, würde in der Fraktion oft „gnadenlos“ Entscheidungen durchziehen, es gehe nicht mehr um Inhalte und Fachpolitik, sondern um Strömungen und Machtpolitik. Ernst war bis zu seiner Wahl zum Parteichef im Mai selbst jahrelang Funktionär der IG Metall.“

Das auch ein Oskar Lafontaine bei diesem Bericht nicht allzu gut weg kommt erklärt sich alleine schon aus der Situation im Landesverband  Saarland, welcher mit immer neuen Skandalen aufzuweisen weiß.

So wurde auch in Berlin bemerkt das hier im Westen von Sektierern und Spinnern das zerstört wird, was man woanders aufzubauen versucht. Die Vorkommnisse in Landtag NRW, die gestrigen Wahlprognosen aus NRW, oder auch dergleichen aus Baden Würtemberg und Rheinland Pfalz wo die Linke unterhalb der 5 % Marke angesiedelt ist, machen jede weitere Erklärung überflüssig. Zahlen sprechen für sich und zählen in der Politik bekanntlich doppelt.

IE

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* “Westpol” Umfrage !

Erstellt von Dieter Carstensen am 19. Dezember 2010

+++ aktuell +++ Rot-Grün +++

hat in NRW absolute Mehrheit nach der neuesten Wählerumfrage wenn heute Wahlen wären laut der online Zeitung der Westen von heute.

Zitat: “Laut einer am Sonntag veröffentlichten repräsentativen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der WDR-Politsendung „Westpol“ kommt die SPD derzeit in Nordrhein-Westfalen auf 36 Prozent. Die Grünen erreichen 18 Prozent. Die CDU liegt bei 32 Prozent. Die FDP wäre mit vier Prozent nicht mehr im Landtag. Die Linke kommt demnach auf fünf Prozent.”

Genau fünf Prozent für Die Linke NRW, würde also Zitterpartie heissen, bei einer Neuwahl. Frau Kraft hat nach der Umfrage 60 % Zustimmung in der Bevölkerung, SPD und Grüne zusammen eine gute absolute Mehrheit von 54 %.

Die Linke NRW sitzt in der Falle, sie würde nicht gebraucht. Entweder sie verhält sich “lieb” oder die Chaostruppe ist ihre gut bezahlten Landtagspöstchen los.

Alles selbst verschuldet, alles selbst versemmelt im Westen.

Die Linke Ost muss in der Tat Angst haben, dass diese ganze Schusseligkeit im Westen durch die massive und berechtigte Negativberichterstatung der Medien über Die Linke West auch die Wahlregebnisse der Die Linke Ost beeinflussen könnten.

Daher bin ich mir sicher:

Nach den Wahlen am 19.3.10, in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, bei denen Die Linke mit absoluter Sicherheit nicht in die Landtage einziehen wird, werden die Ost Landesverbände mit der Die Linke West abrechnen.

Die lassen sich ihre erfolgreiche Arbeit nicht durch die West-Chaoten kaputt machen.

Jede Wette, spätestens im April 2011 wird es keinen Die Linke Vorsitzenden Klaus Ernst mehr geben!

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* Hartz IV - Warmwasser

Erstellt von UP. am 19. Dezember 2010

Nachfolgend veröffentlichen wir eine Pressemeldung des Erwerbslosen Forum Deutschland

Warmwasser-Nachzahlung bei Hartz IV - Nachschlag jetzt bis 2006 mit Musterüberprüfungsantrag geltend machen

Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts vom 15.12.2010 können viele im Hartz IV-Bezug (besondere in Nordrhein-Westfalen noch rückwirkend einen Nachschlag für ihre Heizkosten geltend machen. Am Mittwoch hatte das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschied, dass die Jobcenter und Arbeitsgemeinschaften auch für die Zeit von vor Februar 2008 überhöhte Abzüge für die Warmwasseraufbereitung zurückzahlen müssen. (Az: B 14 AS 61/09 R)

Die Kosten für warmes Wasser sind jedoch in der Regelleistung enthalten. Heizkosten werden hingegen zusätzlich bezahlt. Bis zum 27.02.2008 (und oftmals darüber hinaus) nahmen viele Jobcenter prozentuale Abzüge von den Heizkosten vor, wenn eine getrennte Abrechnung der Warmwasserkosten nicht möglich war. In Nordrhein-Westfalen betrug dieser früher grundsätzlich 18 Prozent. Im Februar 2008 entschied das Bundessozialgericht, dass im Eckregelsatz bereits 1,8029% enthalten ist.

Bisher stellten sich die Behörden auf den Standpunkt, dass sie rechtwidrig vorgenommene Abzüge nur bis zum 28.02.2008 erstatten müssten, da es eine Sonderreglung geben würde, wonach für Zeiträume vor höchstrichterlichen Entscheidungen keine Pflicht zur Nachzahlung bestünde (Sonderrecht für die Bundesagentur für Arbeit oder ähnliche Behörden: § 40 Abs 1 Satz 2 Nr 1 SGB II iVm § 330 Abs 1 SGB III). ‚Dies sah jedoch das Bundessozialgericht am 15.12.2010 anders und stellte klar, dass diese Regelung hier nicht gelten würde, weil es an einer einheitlichen Verwaltungspraxis der kommunalen Leistungsträger gefehlt hat.

Wir haben deshalb für Euch einen Überprüfungsantrag vorbereitet, den Ihr HIER abrufen könnt. (Dort gibt es auch eine Beispielrechnung)

Dabei gilt folgendes:

1. Der Überprüfungsantrag gilt nur Betroffene, deren Warmwasser in den Heizkosten enthalten ist.
2. Es wurde ein prozentualer Abzug von den Heizkosten (!!!) vorgenommen oder
3. ein sonstiger pauschaler Abzug vorgenommen, der deutlich über den im Überprüfungsantrag lag/liegt.
4. Auf keinen Fall sollte von Euch ein Antrag gestellt werden, wenn Warmwasser, das nicht in den Heizkosten enthalten ist oder wenn für das Warmwasser für das eine separate Abrechnung vorliegt.
5. Sollten die prozentualen Abzüge unter den im Überprüfungsantrag genannten Beträge für Jahre 2005 bis heute liegen, dann stellt bitte auch keinen Antrag.
6. In den fällen 4-5 könnte es nämlich passieren, dass dann von Euch Geld zurück gefordert wird.

Also: prüft bitte genau!!!!
Bitte die Anträge unbedingt bis 31.12.2010 (spätestens 23.59 Uhr) einreichen (Faxnachweis, Abgabe mit Bestätigung, Einschreiben mit Rückschein) Für den Nachweis des rechtzeitigen Eingangs seit ihr verantwortlich. Das gilt auch für höhere Gewalt.
Leitet diese Infos auch an Bekannte von Euch weiter!

Mit solidarischen Grüßen

Das Erwerbslosen Forum Deutschland

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* Linke Politik vor Ort

Erstellt von DL-Redaktion am 19. Dezember 2010

Gegen Ende eines Jahres sind zumeist auch in der Politik die wichtigen Entscheidungen gefallen, die Haushalte verabschiedet und die Herrschaften bereiten sich auf den Jahreswechsel vor.  Überraschungen, keine besonderen, wie üblich wurde den Bürgern das Fell über die Ohren gezogen, man begibt sich in die Hinterzimmer und berät darüber mit welchen Gemeinheiten man die Bürger als nächstes vorführen kann. Sprachlos bleibt denen als einziges die Möglichkeit auf die nächsten Wahlen zu warten um sich dann in die Liste der Politikverweigerer einzureihen.

Nach dem Beispiel der LINKEN in NRW werden sich natürlich im besonderen die Wähler dieser Partei fragen was ihnen dort zur Zeit in Form von Real Satire vorgeführt wird ? Geht der Wähler nicht davon aus, dass sich gerade in den Landes- oder Bundes- Parlamenten die Creme der politischen Vereinigungen versammeln? Aber das was wir innerhalb der anderen Parteien seit Jahren beobachten, inkompetente Laien Versammlungen, sieht man noch klarer innerhalb der „Linken Partei“.

Im Land sehen sich  die gewählten Volksvertreter ja  zumindest noch in der Lage ihren Arm zwecks  Abstimmung zu erheben. Aus den Stadtrat in Kleve wird dieser Tage auf RP-Online unter dem Titel „Eine Option für die Zukunft“ darüber berichtet, dass sich der Vertreter der Linkspartei schon darin überfordert sah den Arm überhaupt zu erheben. Vielleicht war er aber nur in Sorge, den Arm anschließend nicht mehr herunter zu bekommen, wie das ja vor rund 70 Jahren manchmal passiert sein soll?

Die Wiege der Demokratie soll sich, so erinnern wir uns an die Weisheiten aus Schulbüchern,  schon in der Familie, spätestens aber in den unteren Räten, wie Ortsteil- oder Stadträten beginnen. Dort, so haben wir es einmal gelernt stehen die politischen Schulen der Nation. Es wird auch darüber gesprochen dass unten gelernt, was oben gebraucht wird. Im Klever Stadtrat blieb der Vertreter der LINKEN folglich in der Neutralität sitzen. Er war nicht bereit seinen Wählern die Position seiner Partei klar aufzuzeigen. Das Linke Netzwerk Kleve berichtet in dem Artikel „Noch eine Schlafmütze……..“ ausführlich darüber.

Im Kreistag von Warendorf ging man gar noch weiter. Wie die Westfälischen Nachrichten unter den Titel „Alle Fraktionen stimmten zu“ berichteten,  schlossen sich die zwei Vertreter der LINKEN gleich der Meinung des Rates an und sorgten so für eine Haushaltsannahme ganz ohne Gegenstimme. Unter „kurz-sichtig-3“ wurde der Artikel auch hier verlinkt.
Überraschend kam diese Entscheidung nicht, wird doch von Parteihoppern für gewöhnlich immer der Weg des geringsten Widerstandes gegangen, um sich auch einmal an die reichlich gefüllten Tröge der Steuerzahler begeben zu können.

In beiden Räten teilte man dem Wähler durch das Verhalten mit, wie sinnlos der Versuch war  mit der Wahl einer LINKEN Partei auf eine zuverlässige und starke Opposition zu hoffen. Das Verhalten in beiden Räten hat auch gezeigt wie sehr sich die Parteien einander angepasst haben. Die zwei Räte sollen hier auch nur Exenplarisch vorgezeigt werden, da Presse Informationen vorhanden sind. Das sich damit auf Dauer Parteien überflüssig machen braucht man nicht besonders erwähnen, ist den Hoppern aber auch gleichgültig, da es ihnen nur um Geld geht.

Unter der Rubrik „LeserInnen Meinung der Woche“ einer großen Zeitung wurde am Wochenende folgender Kommentar ausgezeichnet: „Seit ein paar Jahren habe ich immer mit zwei weinenden Augen die Linke gewählt. Ich freue mich sehr, nun endlich wieder die Grünen als das kleinste Übel betrachten zu können.


IE

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* fiftyfifty

Erstellt von UP. am 19. Dezember 2010

fiftyfifty ist eine gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Obdachlosen im Raum Düsseldorf. In den verschiedenen Projekten werden unterschiedliche Lebenshilfen angeboten. Unter anderem wird von fiftyfifty seit 15 Jahren eine Straßenzeitung mit einer Auflage von 60.000 Exemplaren unter dem Titel fiftyfifty herausgegeben und von Menschen in sozialer Not im Bereich Bonn, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Mönchengladbach und Krefeld verkauft. Diese Der Verkaufspreis von 1,80 € (2010) wird fifty : fifty geteilt. 90 Cent für den Verkäufer : 90 Cent für Organisation und Herstellung.
Nachfolgend ein aktueller Bericht aus fiftyfifty, mit der herzlichen Aufforderung, die Zeitung zu kaufen, wo immer ein fiftyfifty-Zeitungsverkäufer dieses Blatt anbietet. Auch in Ahlen wird diese Zeitung verkauft. Allein, dass er diese Asphalt-Zeitung verkauft, sollte Zeugnis sein für die ungeheure Motivation zu verbreiten mitzuteilen, was in der für die Politik beschämende Welt der Obdachlosigkeit und in unserer globalen Konsumgesellschaft vorgeht.
Die Redaktion /UP.

Titelthema Dezember 2010

Bittere Schokolade

>>> weiterlesen

Hinweis
Über “>>>weiterlesen” wird die Homepage von fiftyfifty erreicht; dort klicke [strassenmagazin] und dann [fiftyfifty-online]
Leider ist die Konfiguration der fiftyfifty-Seite so aufgebaut, dass Artikel nicht direkt verlinkt werden können.

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* Linke NRW=Lachnummer

Erstellt von Dieter Carstensen am 19. Dezember 2010

Für links denkende Menschen war es mehr als befremdlich, erneut lesen zu müssen, wie sich Die Linke NRW wieder einmal bis auf die Knochen blamiert hat, bei der Abstimmung zum Nachtragshaushalt im NRW Landtag, wo 6 der 11 Landtagsabgeordneten, angeblich aus “Versehen”, gegen die Beschlusslage der eigenen Partei abstimmten. Über das Abstimmungsverhalten der NRW Linke Landtagsfraktion macht sich nun die gesamte Medienlandschaft lustig, auch Zeitungen und Blogs, welche der Die Linke nahestehen und an der Basis der Die Linke NRW brodelt es.

Vernichtender als die veröffentlichte Kritik am Verhalten der Die Linke NRW Landtagsfraktion, vor allem auch aus den eigenen Reihen, kann Kritik eigentlich schon gar nicht mehr ausfallen. Hier einige der prägnantesten Aussagen:

Die der die Partei Die Linke nahestehende Zeitung “Junge Welt” titelte am 17.12.10: “Spaßpartei des Tages: NRW-Linke”

Der Nachrichtendienst von “T-online” titelte am 17.12.10: “Fassungslosigkeit an der Parteibasis” und schrieb weiter u.a.: ” Ein Linke-Fraktionssprecher sagte am Freitag, die Fraktionsführung habe mit der Spitze der Landespartei über die “Panne” beraten. Damit sei das Thema aber abgehakt. Auf linken Internetseiten ist unterdessen von “Fassungslosigkeit” an der Parteibasis der Linken über die eigenen Abgeordneten die Rede.”

Der linke Blog “Lafontaines Linke” resümierte am 17.12.10 unter dem Titel “Ups, noch ein Fehler”:
” Um den Spott braucht sich die NRW-Linke nicht zu sorgen.”

Die ebenfalls linke Internetzeitung “scharf-links.de” veröffentlichte am 17.12.10 unter dem Titel “Neuwahl in NRW? SOFORT!” folgende Zeilen des Autors Dieter Braeg:

“Ich möchte alle Parteien im NRW Landtag den Rat geben, den Landtag schnellstens aufzulösen um durch Neuwahlen zu erreichen, dass diese „Versehensfraktion“ nicht mehr im Landtag vertreten ist. Neuwahl in NRW – JA BITTE! Ein Versehen muss Folgen haben!”

Der Vorsitzende der Partei Die Linke Kreisverband Oberberg, xxxxxx xxxxx, schrieb ebenfalls bei “scharf-links.de” in einem Leserbrief am 17.12.10:

“Von hochbezahlten Berufspolitikern darf ich wohl erwarten, dass sie wissen wofür sie Abstimmen. Lasst doch bitte diese vorgebliche Mitgliederbeteiligung gleich ganz weg und erklärt, dass Ihr ohnehin das tut, was Ihr für richtig haltet.”

Die Linke NRW Landtagsfraktion ist für mich nur noch eine Lachnummer!

Da kann man sich auch nicht mehr mit politischer “Unerfahrenheit” rausreden oder mit “Landtagsneulingen.”

Noch peinlicher war nur die Aussage von Fraktionschef Zimmermann, Zitat aus o.a. t-online Artikel:

“Weil es so laut im Plenarsaal gewesen sei, habe man nicht verstanden, worüber gerade abgestimmt wurde.”

Süffisant stellt “Die junge Welt” dazu im o.g. Artikel fest:

“Die amtierende Landtagspräsidentin Gunhild Böth (ebenfalls Die Linke) trifft jedenfalls keine Schuld: Sie habe den Antrag »formal richtig« aufgerufen, betonte die Linke-Pressestelle. Glauben wir. Schließlich hat ja auch kein Abgeordneter der Regierungsfraktionen aus Versehen dagegen gestimmt.”

Wenn man, mit Verlaub, zu dämlich ist, selbst bei einer einfachen Abstimmung, die vereinbarten Regeln einzuhalten, dann sollte man erst einmal ein Grundseminar zur Politikschulung besuchen.

Die Linke NRW kann ich beim besten Willen nicht mehr ernst nehmen, diese Leute fügen Menschen wie mir und ihren politischen Ansichten, die wir uns als demokratische Sozialisten bezeichnen schweren Schaden zu, weil diese Chaostruppe mit ihrem Verhalten alle aufrechten linken Demokraten in der Bevölkerung diskreditiert und lächerlich macht.

Und das ärgert mich, da die Bevölkerung in dieser Hinsicht nicht zwischen den Chaoten und demokratischen Sozialisten differenziert.

Es wäre besser gewesen, diese Truppe wäre nie in den NRW Landtag eingezogen.

Je früher eine Neuwahl, desto besser für NRW, diese Linke brauchen wir nicht im Landtag!

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* Zum Töten in Afghanistan

Erstellt von DL-Redaktion am 19. Dezember 2010

Einen Reisebericht der TAZ Chefredakteurin Ines Pohl aus Afghanistan. Sie erzählt von Michael, einem amerikanischen Soldaten welcher mit seinen gerade einmal 26 Jahren bereits seinen fünften Kriegseinsatz ableistet. Er sagt: „It’s a war, right“. Und er musste auch töten! Weiter schreibt sie und ich zitiere hier: „Ich begegne zum ersten Mal in meinem Leben bewusst jemandem, der Menschen getötet hat. Hier, an diesem unwirklichen Ort, spreche ich das aus. In Michaels grünblauen Augen ist nicht der leiseste Schimmer von List: “Wirklich?”, wundert er sich. Ich habe schon länger nicht mehr an meine Großväter gedacht.

Beim Lesen eines solchen Berichtes fällt mir dann auch ein dass gerade unser Kriegsminister mit seiner Chefin in Afghanistan weilt. Wie sagte die Chefin gestern zu den Deutschen Soldaten: „Das ist für uns eine völlig neue Erfahrung. Wir haben das sonst von unseren Eltern gehört im Zweiten Weltkrieg.” Das sei aber eine andere Situation gewesen, weil Deutschland damals der Angreifer gewesen sei.

Weiter konnten wir hören dass das militärische Engagement am Hindukusch auch der Sicherheit Deutschlands diene.  “Ohne Sie könnten wir nicht so sicher leben, und das müssen wir den Menschen auch sagen”. Sie räumte ein, dass die Bevölkerung den Einsatzzum Teil skeptisch” sehe - “und trotzdem ist sie stolz auf Sie.”

Wenn ich solch politischen  Nonsens höre, läuft es mir immer kalt den Rücken herunter und ich frage mich was in den Köpfen solcher „Menschen“ eigentlich vorgeht? Gar nichts, wo nichts drin ist kann auch nichts vorgehen ? Der Krieg am Hindukusch sorge hier für ein sicheres Leben? Für wie dumm hält hält man ein Volk im 21. Jahrhundert ? Wie beruhigend auch für die Bevölkerung das “nur Soldaten” ihr Leben verlieren und nicht unsere Politiker welche das alles lieber aus sicherer Entfernung beobachten.

Viele Experten sind der Meinung das es ohne die Kriege im Irak und Afghanistan keine Terroristen gäbe. Sie sind der Meinung das  hier Kriege einzig im Interesse der Wirtschaft geführt wurden und noch werden. Will man diesen Experten glauben und ich glaube denen mehr als jeden gekauften Politiker, geht es hier nur um Oel und Bodenschätze. So etwa sprach ja auch der vor kurzen zurück getretene Bundespräsident Köhler aus.

Hier der Reisebericht:

“It’s a war, right”

“Chicks” ist in Pink auf die Toilettentür gesprüht. Drinnen stinkt es nach Chemikalien, überall knirscht Sand, die Spiegel sind verkratzt. Die Toilette wirkt verwaist. Von den rund 1.500 Soldaten hier in der Basis sind nur 60 Frauen.

Eine Stunde hat der Flug mit dem Helikopter von Kundus nach Ghazni gedauert. Endlich erleichtert stell ich fest, dass ich mich verlaufen habe. Keine Ahnung, wo der Rest meiner Truppe ist. Diese Unaufmerksamkeit wird mir den besten Teil der Reise bescheren. Ich höre Einschätzungen, für die die Amerikaner mir diesen Trip wohl nicht bezahlt haben. Denn wir sind embedded.

Wir, das ist eine Gruppe von zwei US-Journalisten, einem Kollegen aus Istanbul, einem aus Paris, einem aus London und mir, der einzigen Frau. Wir sind von den jeweiligen US-Botschaften eingeladen worden zu einer sechstätigen Informationsreise nach Afghanistan.

Eigentlich haben wir hier gar nichts zu suchen. Sondern sollten in eine ganz andere FOB (Forward Operating Base, Außenlager) gebracht werden. Dort hätten die Soldaten gewusst, was sie sagen sollen, wenn sie mit uns sprechen. In diesem sandigen Lager aber ist keiner auf uns vorbereitet. Unsere Piloten, Mitglieder privater Sicherheitsfirmen, die für die Embassy Air arbeiten, haben irgendwie die Karte falsch gehalten; uns abgesetzt und sich dann aus dem Staub gemacht.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

IE

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* AVAAZ

Erstellt von UP. am 18. Dezember 2010

Mit diesem Newsletter möchten wir AVAAZ ein wenig mehr bekannt machen.

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Gemeinsam schreiben wir eine unglaubliche Erfolgsgeschichte - in weniger als 4 Jahren sind wir mit fast 6.5 Millionen Mitgliedern zur grössten globalen Internetbewegung geworden, wir wachsen um 60.000 Menschen in der Woche! Und das ist erst der Anfang…

Ich glaube, was uns zusammenführt, ist ein Gefühl der Verantwortung für unsere Welt. Wer spendet schon 10 Euro oder unterzeichnet eine Petition, wenn niemand zusieht? Nur jemand, der die Vision von Avaaz teilt. Ich und mein Team fühlen uns glücklich in unsere Aufgabe ist, dieser verblüffenden, engagierten und vielfältigen Gemeinschaft von Menschen dienen zu können — Ihr seid der beste Chef, den wir uns wünschen können - Vielen Dank.

Gemeinsam führen wir den ehrgeizigen Plan aus, für den wir gestimmt haben. Den Widerstand gegen die “CO2-Lobby”, welche die Welt beim Klimaschutz als Geisel hält, den Schutz unserer Meere und Wälder, den Einsatz gegen das organisierte Verbrechen und den schrecklichen “Vergewaltigungs-Handel” und für Frieden und Menschenrechte, vom Nahen Osten bis nach Burma und überall auf der Welt.

Um dies zu ermöglichen, brauchen wir Mitglieder, die mithelfen, die Kosten des winzigen Avaaz-Teams zu decken. Über 86% von uns haben für eine breite Basis von Unterstützern gestimmt - und dies ist unser erster Aufruf zur Unterstützung. Nur 3 oder 5 Euro pro Woche, der Preis einer oder zwei Tassen Kaffee, sind genug um Arbeit zu ermöglichen, die Millionen zugute kommt.

Diesen Monat verfolgen wir ein wichtiges Ziel: Genug verlässliche Spenden, um die Arbeit unseres wachsenden Kampagnen-Netzwerks abzusichern. Diese monatlichen Spenden ermöglichen es Avaaz, ohne zu zögern auf dringende Krisen zu reagieren und Kampagnen zu starten. Avaaz wird zu 100% von kleinen Online-Spenden aus dem Netzwerk finanziert — wir sind daher in keiner Weise von Regierungen, Konzernen oder vermögenden Einzelpersonen abhängig.

Spenden von 3 oder 5 Euro pro Woche von 10.000 “Avaazern” würde den Kern der Kosten unserer kleinen Team abdecken, um Leben in Haiti und Burma zu retten, die Tiere und die Umwelt zu schützen, die Korruption und das organisierte Verbrechen zu bekämpfen, für den Frieden einzustehen und die Armut zu verringern.

Viele von uns spenden bereits für die eine oder andere Sache - auch Ich. Doch Avaaz ist es wert, unterstützt zu werden - unsere Förderung führt Änderungen nicht nur für den Moment herbei, jede Spende lässt unsere Gemeinschaft stärker werden, um den Wandel für kommende Jahrzehnte zu ermöglichen. Es ist eine Investition mit kurz- und langfristigen Ergebnissen für die Zukunft nachfolgender Generationen und damit für die Zukunft unseres gesamten Planeten. Klicken Sie hier, um Avaaz zu unterstützen:

https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz/?vl

In unseren ersten 3 Jahren wurde Avaaz zu einer mächtigen, globalen Stimme, weil alle Mitglieder ihre knappe Zeit bündeln können, um mit vereinten Kräften für das Gemeinwohl einzutreten. Wenn wir dieses Prinzip der Bündelung auch auf kleine Spendenbeiträge übertragen, welche dem Einzelnen nicht weh tun, würde dies unser Netzwerk und unseren Einfluss auf eine noch effizientere Ebene bringen. Ich kann es kaum erwarten.

Egal, ob Sie diesen Schritt machen möchten oder nicht, ist es mir eine Ehre, unsere Erfolgsgeschichte mit Ihnen zu teilen. Ob es Zeit, Geld oder guter Wille ist, will das gesamte Avaaz-Team fest entschlossen an Ihrer Seite stehen und Ihre eingebrachte Hoffnung, Zeit und Ressourcen gut verwalten. Wenn wir zusammenstehen, ist alles möglich.

Mit Hoffnung und Dankbarkeit für dieses erstaunliche Netzwerk

Ricken Patel
Mitgründer und Geschäftsführer
Avaaz

PS - Für Unentschlossene habe ich hier 11 gute Gründe für eine Spende an Avaaz :)

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Grund 1 - Was wir machen funktioniert

Mit fast 5 Millionen Mitgliedern in jedem Land der Welt ist es uns möglich, blitzschnell auf dringende Bedürfnisse und Gelegenheiten zu reagieren. Avaaz funktioniert - gemeinsam haben wir Leben in Haiti und Burma gerettet, Regierungspolitik von Brasilien bis Japan umgekehrt und internationale Verträge vom Verbot von Streubomben bis zum Erhalt der Meere beeinflusst. Der britische Premierminister Gordon Brown sagt von Avaaz: “Ihr habt den Idealismus der Welt vorangetrieben… unterschätzt nicht euren Einfluss auf die Staats -und Regierungschefs”. Der Economist schreibt, dass Avaaz bereit ist, einen “ohrenbetäubenden Weckruf an die Entscheidungsträger der Welt zu senden” und Nobelpreisträger Al Gore sagt: “Avaaz ist inspirierend und hat bereits damit begonnen, Veränderungen einzuläuten.” Wir sind nur 3 Jahre alt und wachsen schnell. Je stärker unsere Mitglieder gewillt sind sich zu engagieren und zu spenden, desto mehr Einfluss werden wir haben.

Grund 2 - Eine Spende an Avaaz ist eine Investition, die permanenten sozialen Wandel mit sich bringt

Bei Avaaz finanzieren unsere Spenden nicht nur schlagkräftige Kampagnen, sondern rekrutieren auch noch mehr Menschen. Mehr Menschen bedeutet mehr Spenden und damit mehr Wirkung. Sie erzielen also nicht nur eine bestimmte Veränderung mit Ihrer Spende, sondern stellen auch sicher, dass sich unser Netzwerk vergrössert. Dies bedeutet, dass sich Ihre Spende um ein Vielfaches multipliziert und sich so zu einer permanenten und ständig wachsenden Quelle der Veränderung wird. Ein doppelter und zugleich dauernder Effekt hat einen gewaltigen philantropischen Wert.

Grund 3 - Wir haben keine Bürokratie

Avaaz ist ein massives Netzwerk von Bürgern, aber unsere Organisation ist winzig - nur 15 Vollzeit-Aktivisten mit operativer und technologischer Unterstützung arbeiten mit. Die meisten grossen globalen NGOs beschäftigen Hunderte, wenn nicht Tausende von Mitarbeitern. Unsere geringe Grösse bedeutet, dass wir uns nicht auf Bürokratie oder verschiedene Verwaltungsebenen konzentrieren müssen, sondern einzig auf das Erzielen von Ergebnissen.

Grund 4 - Wir werden regelmäßig kontrolliert und sind steuerlich haftbar

Gerüchte über den Missbrauch von Spendengeldern schüren Angst und Misstrauen. Viel davon ist fehl am Platz, denn die meisten Organisationen sind voller integrer MItarbeiter, die Gutes bewirken wollen. Bei Avaaz können Sie sicher sein - wir sind gesetzlich verpflichtet, alle 12 Monate eine amtliche Buchprüfung durchzuführen. Diese Bilanzkontrolle prüft gründlich jeden Aspekt unserer Bücher und unserer finanziellen Praktiken. Bisher fanden drei Revisionen statt, und jedes Mal wurde uns ein guter Prüfungsbericht vorgelegt. (Hier finden Sie mehr Details: Hier klicken).

Grund 5 - Wir haben ein Weltklasse-Team, das hervorragende Arbeit leistet

Campaigning, Interessenvertretung und sozialer Wandel sind ein ernsthaftes und anspruchsvolles Geschäft - je kompetenter das Team, desto mehr Einfluss haben unsere Spenden. Avaaz zieht die besten Campaigner und Interessenvertreter der Welt an. Viele unserer Kampagnendirektoren kamen zu uns, nachdem sie sie erfolgreich die Geschäftsführung einer Multi-Millionen-Dollar-Organisationen wahrgenommen hatten; die meisten von ihnen haben ein Diplom von den besten Universitäten der Welt.

Grund 6 - Wir sind 100% unabhängig

Avaaz akzeptiert kein Geld von Regierungen oder Konzernen. Dies ist enorm wichtig, um sicherzustellen, dass unsere Stimme ausschließlich durch die Werte unserer Mitglieder bestimmt wird und nicht abhängig ist von den Spenden großer Geldgeber. Zwar erhielten wir die ersten Zuschüsse von Partnerorganisationen und karitativen Organisationen, doch mittlerweile werden fast 90% des Budgets von Avaaz durch kleine Online-Spenden abgedeckt. Dies bedeutet, dass wir einzig und allein dem Begehren der Spender folgen.

Grund 7 - Wir leiten das Geld weiter, wenn es Sinn macht und unterstützen die besten Bemühungen

Avaaz hat knapp 4 Millionen Dollar an andere Organisationen gespendet, weil wir sie als besser positioniert angesehen haben, um das Geld in bestimmten Situationen bestmöglich einzusetzen. Zum Beispiel waren das 1,6 Mio. $ an burmesische Mönche und Hilfsgruppen und 1,3 Mio. $ an Hilfsorganisationen auf Haiti - sehen Sie dazu die Videos von den Gruppen, die unsere Spenden erhalten haben. Die meisten Stiftungen haben endlose Bearbeitungszeiten und unzählige Beschränkungen, was diese langsam und bürokratisch macht und so die Gefahr besteht, dass sich die positiven Effekte umkehren. Avaaz sucht sich die geeignetsten Organisationen und verzichtet auf Detailanweisungen - wir geben ihnen nur die Mittel, um ihre Kompetenz einsetzen zu können.

Grund 8 - Wir sind politisch (das macht den Unterschied)

Bei den meisten Wohltätigkeitsorganisationen sind Spenden von der Steuer absetzbar. Doch dies bedeutet, dass sie in gewisser Hinsicht vom Steuerzahler finanziert sind. Viele Staaten nutzen dies, um der Organisation strikte Regeln aufzuerlegen, was diese tun oder lassen dürfen. Meistens beschneidet dies das Recht, einen Politiker zu kritisieren oder zu unterstützen. Avaaz ist eine der wenigen Organisationen, bei denen dies nicht der Fall ist, was uns 100% Freiheit lässt zu dem, was wir sagen oder machen, um unsere Regierungen zum Zuhören zu bewegen. Weil so viele wichtige Streitfragen in der Welt der Politik gewonnen oder verloren werden, gibt uns das deutlich mehr Effizienz gegenüber Interessengruppen, die Angst vor politischen Aussagen haben.

Grund 9 - Wir handeln dort, wo Bedarf und Möglichkeiten am größten sind

Die meisten Organisationen wenden sich einem einzelnen Thema über lange Zeiträume zu. Das ist sehr wichtig, doch es kann auch passieren, dass sehr dringende Fälle oder besonders gute Möglichkeiten unter den Tisch fallen, weil keine Zeit mehr dafür übrig ist. Hier kommt Avaaz ins Spiel und mobilisiert die Massen dann, wenn rasches Handeln dringend gebraucht wird. Wir arbeiten fortlaufend mit guten Leuten aus den Regionen zusammen, in denen wir Kampagnen durchführen. Alle beschreiben Avaaz als eine Bereicherung ihrer Arbeit.

Grund 10 - Demokratische Verantwortung ist fest verankert in unserem Modell

Das Avaaz-Modell zieht seine Kraft aus den Mitgliedern. Unsere Prioritäten werden mit regelmäßigen Umfragen festgelegt und in kleinerem Maßstab findet dies auch für jede Kampagne statt. (Klicken Sie hier, um die Ergebnisse der Umfrage 2010 zu sehen - oder klicken Sie hier um teilzunehmen.) Es macht keinen Unterschied, wieviel Arbeit in einer Kampagne steckt, wenn von unseren Mitgliedern kein grünes Licht kommt, werden wir sie nicht durchführen. So wird auch sichergestellt, dass die Spenden dort eingesetzt werden, wo unsere Mitglieder diese haben wollen.

Grund 11 - Es gibt keine vergleichbare Organisation

Avaaz ist die weltweit erste und einzige Massen-, High-Tech-, von den Mitgliedern getragene, globale Organisation, die sich mit den unterschiedlichsten Angelegenheiten befasst. In einer Welt, in der die Probleme zunehmend global relevant sind und deshalb globale Lösungen brauchen, hat Avaaz eine besondere Stellung, um Wandel voranzutreiben. Keine andere Organisation kann innerhalb von 24 Stunden und in so großem Maßstab demokratischen Druck in über 150 Ländern aufbauen. Ein neuartiges Modell internetbasierter Politik, die von den Menschen ausgeht, hat schon in vielen Ländern etwas bewegen können. Avaaz bringt dieses Modell auf eine globale Ebene. Das Ergebnis ist bereits jetzt die größte Onlinebewegung in der Geschichte, und wir haben gerade erst begonnen.

Unterstützen Sie das Avaaz Netzwerk! Wir finanzieren uns ausschließlich durch Spenden und akzeptieren kein Geld von Regierungen oder Konzernen. Unser engagiertes Online-Team sorgt dafür, dass selbst die kleinsten Beträge effizient eingesetzt werden — Spenden Sie hier.

————————————————–

Avaaz.org ist ein 5,5 Millionen Menschen umfassendes, weltweites Kampagnennetzwerk das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. (”Avaaz” bedeutet “Stimme” oder “Lied” in vielen Sprachen) Avaaz Mitglieder gibt es in jeder Nation der Erde; unser Team verteilt sich über 13 Länder und 4 Kontinente und arbeitet in 14 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz hier, oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.

Um Avaaz zu kontaktieren, antworten Sie bitte nicht auf diese E-Mail. Benutzen Sie stattdessen das Formular unter www.avaaz.org/en/contact

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* Hartz 4-Plattform

Erstellt von UP. am 18. Dezember 2010

PRESSEERKLÄRUNG der Hartz4-Plattform, Wiesbaden
vom 17.12.2010
________________________________________________

Hartz IV: Den Müll der Politik nicht vor die Sozialgerichte kippen !

Hartz4-Plattform prüft Musterklage und Verfassungsbeschwerde gegen Hartz IV-Gesetz

„Wer jetzt – wie im heutigen Berliner Redebeitrag im Bundesrat angedeutet – zu Massenklagen gegen das früher oder später doch abgenickte neue Hartz IV-Gesetz aufruft, lädt den Gesetzesmüll, der im Hause von der Leyen produziert wurde, bei den Sozialgerichten vor der falschen Tür ab und nicht dort, wo er hingehört, nämlich vor den Füßen der Politik,“ stellt Hartz4-Plattform Sprecherin Brigitte Vallenthin anlässlich des heutigen bloßen Weiterschiebens eines erneuten Gesetzgeber-Versagens in Sachen Hartz IV vor dem Bundesrat fest.

Die Hartz4-Plattform vermag nicht dem verbreiteten Jubel über den Umweg durch den Vermittlungsausschuss zuzustimmen. „Wer glaubt, dass jetzt der Verfassung genüge getan wird und die Bedarfe tatsächlich transparent berechnet werden, der kennt“, so Brigitte Vallenthin, „die Berliner Hinterzimmer-Kungelpolitik nicht.“ Ein so genannter Kompromiss um ein paar Euro rauf oder runter und ein oder zwei Teller mehr aus der staatlichen Suppenkelle – anstelle von mehr Geld für den gemeinsamen Familientisch – mehr kann nach abermals bevorstehendem öffentlichen Politiker-Schaulaufen niemand erwarten. Und von der steigenden Gefahr der Obdachlosigkeit, die dann mit der neuen Wohn-Pauschale droht, reden die sich jetzt als Hartz IV-Retter aufblähenden Hartz IV-Erfinder-Parteien – wenn überhaupt jemals – jetzt schon lange nicht mehr. Noch weniger von der Willkür per Gesetz, die mit den neuen Sanktionsparagrafen kommt – auch nicht von der Streichung der bislang einkommensfreien Darlehen, wenn die Behörde wieder mal verzögert hat usw. Das abgrundtiefe Fass der unzähligen, dramatischen Verschlechterungen, die dieses Gesetz klammheimlich durch die Hintertür mitbringt – das wird, nach Einschätzung der Hartz4-Plattform wie in den Monaten zuvor auch im Vermittlungsausschuss kein einziger Politiker aufmachen.

Die Hartz4-Plattform bittet deshalb schon jetzt alle Betroffenen, ihren berechtigten Zorn gegenüber dieser erneuten Hartz IV-Drangsalierung per Gesetz nicht auf den Richtertischen der Sozialgerichte zu demonstrieren, sondern dort, wo er hingehört: vor den verantwortlichen Politikern. „Wir bereiten deshalb bereits jetzt für die Zeit nach der Gesetzesverabschiedung eine neue, qualifizierte Musterklage beim Sozialgericht vor und prüfen die unmittelbare Verfassungsbeschwerde für Karlsruhe,“ so Brigitte Vallenthin. „Dafür brauchen wir alle und jede nur mögliche Unterstützung.“

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* Gysi auf Wikileaks !

Erstellt von DL-Redaktion am 18. Dezember 2010

Jetzt hat Wikileak scheinbar auch DIE LINKE erreicht. Wie Spiegel Online berichtet soll in einer der Depeschen aus der Amerikanischen Botschaft auch über ein Plauderstündchen zwischen dem US-Botschafter Philip Murphy und Gregor Gysi die Rede sein. Gysi gilt nach dem Rückzug von Oskar Lafontaine aus der Parteispitze als größter Sympathieträger seiner Partei.

Innerhalb dieses Gespräches beruhigte Fraktionschef Gregor Gysi den US-Botschafter Philip Murphy, die Forderung  nach Abschaffung der NATO sei nur vorgeschoben, um Fundis in der Partei ruhig zustellen.

Linke Realos fürchten nun, dass nach Bekanntwerden von Gysis Äußerungen die Fundis in den eigenen Reihen wieder auf Deutschlands Austritt aus der Allianz drängen würden. Gysi selbst kann sich an den genauen Wortlaut des Gesprächs nicht erinnern, vermutet aber Übersetzungsfehler, da “das Gespräch auf Deutsch geführt wurde”. So sei die Behauptung in dem Dokument, er habe gegenüber dem Botschafter geprahlt, allein für den bundesweiten Erfolg der Linken verantwortlich zu sein, “auf jeden Fall falsch”.

IE

Nachtrag: Siehe auch:

Junge Welt

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* Verfassungsbeschwerde

Erstellt von DL-Redaktion am 18. Dezember 2010

- gegen Netzsperren

Die Bürgerrechts- und Datenschutzorganisation FoeBuD e.V. ruft auf zur Unterzeichnung einer Verfassungsbeschwerde gegen Internetsperren. Das so genannte Zugangserschwerungsgesetz ist seit dem 23. Februar 2010 in Kraft. Alle politischen Initiativen, dieses Gesetz aufzuheben, waren bisher erfolglos. Der FoeBuD hat nun die Anwälte Dominik Boecker und Thomas Stadler mit einer Verfassungsbeschwerde beauftragt.

Betroffen vom Zugangserschwerungsgesetz sind:

1. Alle Internetnutzer, denen damit der freie Zugang zu Informationen verwehrt werden kann,

2. Webseitenbetreiber, die befürchten müssen, dass ihre Webseite versehentlich auf eine Sperrliste kommt und

3. Internet Service Provider, die gesetzlich gezwungen sind, die Netzsperren umzusetzen.

Alle Betroffenen können sich bis zum 12. Februar 2011 an der Verfassungsbeschwerde gegen die drohende Internetzensur beteiligen.

Sie müssen dafür nur ein Formular ausfüllen und es ausgedruckt an den FoeBuD senden, der die Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe einreichen wird. Die Teilnahme an der Verfassungsbeschwerde ist kostenfrei, zur Finanzierung wird um Spenden gebeten.

Das Online-Formular zum Unterzeichnen und weitere Informationen finden  Sie HIER !

Die Verfassungsbeschwerde wird am 21. Februar 2011 beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Je mehr Menschen sich beteiligen und je schneller sie dies tun, desto besser!

Bürgerrechtler, Netzaktivisten, Juristen, Missbrauchsopfer und weite Teile der Presse haben dieses Gesetz seit langem kritisiert. Die wichtigsten Kritikpunkte:

Das Gesetz verlangt den Aufbau einer technischen Infrastruktur, die es ermöglicht, beliebige “unerwünschte” Inhalte zu blockieren. Damit wird Zensur möglich - ein Vorgehen, das bei anderen Ländern wie China oder  Iran einhellig kritisiert wird.

Es besteht ein erhebliches Risiko, dass Seiten gesperrt werden, die gar kein strafbares Material beinhalten. Das zeigen die Erfahrungen aus anderen Ländern.

Durch Netzsperren verschwindet kein strafbarer Inhalt aus dem Internet. Die strafbaren Inhalte bleiben unverändert online. Computerkundige Kriminelle können die Blockaden leicht umgehen.

Netzsperren sind kein sinnvoller Beitrag zur Bekämpfung der Missbrauchsdarstellungen. Im Gegenteil. Täter werden durch Netzsperren gewarnt, Ermittlungen der Polizei dadurch vereitelt.

Das Sperren nach Zugangserschwerungsgesetz wird zur Zeit nicht vollzogen, weil das Bundesministerium des Inneren durch einen - in dieser Form eindeutig rechtswidrigen - Nichtanwendungserlass das BKA angewiesen hat, vorerst keine Sperrlisten von Webseiten zu führen.

Letztlich muss aber jederzeit damit gerechnet werden, dass das Gesetz doch vollzogen wird, zumal die großen Internet-Provider die technischen Voraussetzungen bereits geschaffen haben.

Mit dieser Verfassungsbeschwerde will der FoeBuD e.V. den Aufbau einer Zensurinfrastruktur für das Internet stoppen. Das Zugangserschwerungsgesetz muss zurückgenommen werden!

Weitere Informationen zum Thema Netzsperren erhalten Sie auf den Seiten zur  Verfassungsbeschwerde. Die ausführliche Erläuterung, warum das Zugangserschwerungsgesetz verfassungswidrig ist, ist auf der Webseite von RA Thomas Stadler nachzulesen. Die Stellungnahmen der Sachverständigen im Rechtsausschuss, u.a. von Dominik Boecker finden sich auf der Website des Deutschen Bundestages. Ausführliche Informationen zum Zugangserschwerungsgesetz können bei Wikipedia nachgelesen werden.

Die Teilnahme an der Verfassungsbeschwerde ist kostenlos. Es entstehen jedoch hohe Kosten. Um diese Kosten abzufedern benötigen wir Ihre Spende. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit für Bürgerrechte und Datenschutz mit Ihrer Spende! Konto 5459545902 Sozialbank (BLZ 37020500)

Freundliche Grüße
FoeBuD e.V.
//Rena Tangens & padeluun
FoeBuD e.V. & Big Brother Awards Deutschland
Marktstr. 18 D-33602 Bielefeld  Tel:  0521-175254
Mail: mail@foebud.org

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* Von Kollegen gewählt

Erstellt von UP. am 17. Dezember 2010

… und in eigener Sache.

Gern stellen wir den Kollegen von MAN Diesel & Turbo, Oberhausen unsere Plattform zur Verfügung, in eingeschränkter Weise Artikel zu veröffentlichen und entsprechende Kommentare zu verfassen.
Wir arbeiten in diesem Zusammenhang leider nicht mit einer Forums-Software, die wir aus verschiedenen Gründen auch nicht installieren und ans Netz bringen werden. Daher der Hinweis auf die ‘eingeschränkte’ Arbeitsweise, weil die Artikel-Titel aufgrund des aktuellen Tagesgeschäftes “nach unten wandern”, und wenn ein Limit in der Anzeige erreicht ist, als Titel verschwinden.
Um schnelleren Zugriff zu den bisher veröffentlichten Artikeln zu ermöglichen, haben wir diese Artikel mit den dazugehörigen Kommentaren auf einer “Sammelseite” verlinkt. Diese Seite wird aufgerufen, wenn ihr oben in der Titelleiste den Begriff MAN Diesel&Turbo klickt.
Wir werden die Seite bis auf Weiteres vorhalten.

Wir wünschen den Kollegen und vor allen Dingen dem Kollegen Zabit Cumcu, dass die Wahrheit gefunden und Gerechtigkeit geübt wird. Kritik erkennen wir an der zuständigen Stelle der IG METALL; vielleicht ist es in der Sache hilfreich, die Gewerkschaft unter Abwägung aller bekannten Tatsachen noch einmal aufzufordern, eindeutig Stellung zu beziehen.
Dass nicht immer die Gerechtigkeit siegt, erleben wir jeden Tag in der Politik und in den ARGEN im Lande. Dagegen anzukämpfen verstehen wir in unserer kleinen Welt als unsere Pflicht!

Demokratisch-Links
  Die Redaktion

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* Nachtragshaushalt NRW

Erstellt von UP. am 17. Dezember 2010

…es ist zum Brüllen;

früher in der Schule gab es einen Spruch: Der ist so blöd, dass ihn die Schweine beissen!
Aufgrund des nachfolgenden Artikels kann jeder selber entscheiden, ob der Spruch stimmt:

Mehrheit der Partei DIE LINKE NRW stimmt dem Nachtragshaushalt zu

Kommentar von Edith Bartelmus-Scholich

Die Verabschiedung des Nachtragshaushalts 2010 der Minderheitsregierung aus SPD und GRÜNEN geriet heute wegen des Verhaltens der Linksfraktion zur Groteske. Gerade hatte Fraktionschef Wolfgang Zimmermann für die Linkspartei angekündigt, dass ihre Abgeordneten sich in der Schlussabstimmung enthalten würden. “Der Nachtragshaushalt gehe in die richtige Richtung, aber nicht konsequent genug”, begründete Zimmermann die Enthaltung - dem Votum des “kleinen Parteitags” am 5.12. folgend. Zur allgemeinen Überraschung stimmten wenig später jedoch 6 Abgeordnete der LINKEN für den Haushalt, allen voran Wolfgang Zimmermann. Getoppt wurde das Ganze im Anschluss an die Abstimmung durch das Hochhalten von Protestschildern mit der Aufschrift “Für mehr soziale Gerechtigkeit!” durch eben die Linksparteiabgeordneten, die kurz zuvor den Haushalt mit beschlossen hatten. Die ca. 20 Parteimitglieder, die bei Schneeregen und kräftigen Wind vor dem Landtag in Düsseldorf gegen den Nachtragshaushalt protestierten, waren fassungslos ob der widersprüchlichen Signale.

>>>weiterlesen

ps
…wer waren die sex???

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* Rätsel der Woche

Erstellt von UP. am 17. Dezember 2010

Wer ist dieser Mann?

Es gibt eine “ökösozialistische” Figur im Kreise der Partei in Ahrweiler - was immer auch “ökosozialistisch” bedeuten soll - die auf Facebook ihre Maximen verteidigt:

4. Es darf nicht sein, dass (politisch) “Blinde” den Sehenden vorschreiben, was sie zu sehen haben, nur weil sie in der Mehrheit sind!

5. Wer die Mehrheit hat, ist nicht automatisch im Besitz der Wahrheit!

Das ist wohl wahr! Verwunderlich ist nur, wenn solche Worte politische Blinde oder Verblendete von sich geben und mit der #5 trifft der ‘arme Kerle’ den Kern der Partei DIE LINKE in seinem eigenen und vielen anderen Kreisverbänden. Wobei er selber manchmal nicht zu wissen scheint, wo er genau hingehört.

Das dokumentiert eine Anfrage von ‘redlichen’ Genossen bei der NRW-Parteizentrale in Düsseldorf, Unterabteilung Schiedskommission:

Von: NN
Gesendet: Samstag, 4. April 2009 17:15
An: NN
Cc: NN;NN;NN; LGS Michael; lgs@die-linke-rheinland-pfalz.de; guenter.blocks@xxxxxx

Betreff: Fwd: “Bewerbung” von Willi Schnupfe, KV Bad Neuenahr (Parteitag in Grünstadt)

Liebe Mitglieder der Landesschiedskommission,

hiermit beantragen wir, der Kreisvorstand Rhein-Sieg gemäß Beschluss vom 01. April, eine rechtliche Prüfung der Vorgänge um den Genossen Willi Schnupfe, Mitglieds-Nummer [liegt uns vor].

Nach den uns vorliegenden Informationen hat Willi Schnupfe sowohl an parteiinternen Wahlen sowie an staatlichen Wahlen im KV Ahrweiler als auch im KV Rhein-Sieg im Zeitraum Februar/März teilgenommen. Dabei hat er [uns] bewußt im Unklaren gelassen, wo er nun aktuell gemeldet ist.
Er hat sich sowohl im Rhein-Sieg-Kreis für einen Wahlbezirk als auch nach unseren Informationen für die Reserveliste des KV Ahrweiler aufstellen lassen.
Auch in seiner nachgeschobenen Ummeldung hält er sich beide Optionen offen.

Damit verstößt er nach unserer Auffassung gegen Grundprinzipien der demokratischen Grundordnung unserer Partei. Darüber hinaus hat Willi Schnupfe wissentlich und vorsätzlich [damit] die Kandidaturen der Kreisverbände Rhein-Sieg und Ahrweiler gefährdet.
Für eine weitere Bewertung warten wir derzeit auf das Wahlprotokoll des KV Ahrweiler.

Mit sozialistischen Grüßen

NN u. NN

Anmerkung zur den Mails
Die Namen der nicht in der Öffentlichkeit stehenden Personen haben wir weggelassen; und den Namen der “Titelfigur” haben wir natürlich geändert - sonst kann man ihn ja nicht raten.

Auf diese Mail antwortete die Landesgeschäftsstelle NRW natürlich sofort: Der Bürobote Dr.K. kümmerte sich sogar selber um die Belange des auf den im Argen gelassenen Vereins Rhein-Sieg:

Von: Landesgeschäftsstelle
Datum: 7. April 2009 12:12:40 MESZ
An: NN
Betreff: AW: “Bewerbung” von Willi Schnupfe, KV Bad Neuenahr (Parteitag in Grünstadt)

Hallo M., hallo U.,
ich habe Willi Schnupfe gemailt, dass das Hopping so nicht funktioniert und er für mich in RLP organisiert ist. Er antwortete, dass er in Ahrweiler bleiben wird.

Da dies sicher für uns das Beste ist - Schwamm drüber und sich freuen

Gruß, “Dr.K.”

So entsorgt man - wie von selbst - eigenbrötlerische Genossen!

Den Schuss leistete sich der Genosse Willi Schnupfe allerdings damit, dass er eine Genossin in Facebook anschrieb und ihr vorzuschreiben versuchte, mit wem sie umgehen soll:

WSCH

Wie tönte er unter #4:
Es darf nicht sein, dass (politisch) “Blinde” den Sehenden vorschreiben, was sie zu sehen haben, [...]:

Im Fussball nennt man das ‘Eigentor’ - in seinem Fall ist das sogar ein doppeltes!

Die souveräne Antwort der Empfängerin, die uns diesen Vorgang des Versuches einer Gängelung - in der Politik würde man sagen, ungeheuerlichen Vorganges - zur Veröffentlichung freigegeben hat, erreichte den Willi postwendend:

——– Original-Nachricht ——–
Betreff: Re: Willi Schnupfe hat dir eine Nachricht auf Facebook gesendet …
Datum: Thu, 16 Dec 2010 15:52:59 +0100
Von: NN
Antwort an: NN
An: Willi Schnupfe

Verehrter [Willi Schnupfe],

wie bist Du denn gestrickt, daß Du mir vorschreiben willst, mit wem ich befreundet oder in welcher Gruppe ich bin bzw. wo oder was ich lese?
Kümmere Dich um Deine eigenen Sachen oder um Deine Gefährtin M., dann hast Du genug zu tun. Auch wenn ich schon älter bin, so bin ich immer noch Herr meiner Sinne und treffe meine eigenen Entscheidungen, Deiner als Vormund bedarf es also nicht.
Im Gegensatz zu Dir hat man gegen mich noch kein Parteiausschlußverfahren wegen parteiwidrigen Verhaltens anstrengen müssen.
Verschone ich also in Zukunft mit Deinen Äußerungen.

Mit sozialistischen Grüßen
NN

Wir denken, dass dieser Vorgang, den Willi in seiner unendlichen Flachsicht und mit erstaunlichem Flachsinn anzuschieben versuchte, ordentlich in “die Hose gegangen ist”. Deswegen möchten wir auch kein weiteres Wort darüber verlieren und überlassen es dem geneigten Leser, diesem ‘posthumen’ Bürgermeisterkandidaten - darauf spielt sein ‘alter’ Kreisverband an hinsichtlich der Teilnahme an “staatlichen Wahlen - entsprechende Bewertungen diese Genossen zu verinnerlichen.
Wir hätten ja in diesem Zusammenhang im Sinne von “nicht der Rede Wert [und der Zeit, die verschwendet wird] gar nichts gemacht.
Aber er versuchte einmal wieder, uns anzupinkeln; und natürlich kennen wir diesen Pappenheimer! Deswegen ein wenig ‘Konterdampf’!

Die Redaktion /UP.

ps
Wer den Namen errät, gewinnt ein Frühstück mit Oskar. Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet die erweiterte Schiedskommission von NRW und RLP - wie immer unvoreingenommen und rechtlich makellos.
Der Ordnung halber möchten wir darauf hinweisen, dass Ähnlichkeiten mit lebenden Personen volle Kanne beabsichtigt sind, sonst gäbe es ja kein Ergebnis beim Raten.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Update

Des Mannes Penetranz ist nicht zu toppen

WSCH

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* Faule Eier aus Bayern?

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Dezember 2010

Das sind dann doch schon ganz schwere Geschütze, welche Klaus Ernst in Nürnberg der Presse in die Feder diktierte. Wäre es möglich das hier jemanden seine Position zu Kopf gestiegen ist ? Oder liegt es nur an der Großwetterlage bei der sich manch einer einen Kopfvirus einfängt ?  Für einen Vorsitzenden dessen erste und dringlichste Aufgabe es sein sollte eine Partei zusammen zu halten und zwischen verschiedenen Strömungen zu vermitteln, ist solch ein Verhalten untragbar. Er betätigt sich hier als Spaltpilz !

Heißt es doch nicht von ungefähr „Schuster bleib bei deinen Leisten“ wenn jemand dazu neigt nur allzu schnell die Bodenhaftung zu verlieren? Vielleicht ist es ja wirklich einfacher den großen Macker in der Gewerkschaft heraus hängen zu lassen als in einer Partei Mitglieder für seine Überzeugung zu gewinnen? Vermutlich sind aber gerade aufgrund des Führungspersonals in den Gewerkschaften die Mitglieder gleich in Scharen abgewandert und haben sich halbiert? Auch die Sozialen Verwerfungen innerhalb unseres Landes sind wohl eher den Führungskreisen der Parteien und Gewerkschaften an zulasten. Die einfachen Mitglieder am Katzentisch waren  hier doch eher relativ machtlos.

Wenn Klaus Ernst nun glaubt Gysi mit seiner ehemaligen PDS Truppe für die Unruhen innerhalb von Bayern verantwortlich machen zu müssen, zeugt dieses alleine schon für eine große Kurzsichtigkeit. Klaus Ernst übersieht geflissentlich das sich die Unruhen nicht nur in Bayern sondern in so ziemlich allen West-Ländern manifestieren. Er bemerkt noch nicht einmal das er mit seiner bestimmend, selbstgefälligen Überheblichkeit bei einem Großteil der Basis nicht ankommt und auch nicht ankommen wird. War er doch mit Ausgangsperson bei allen Ungereimtheiten der damaligen Parteien Zusammenführung. Eine Aufarbeitung dieser Vorkommnisse hat bis heute nicht stattgefunden und das wird den damals Beteiligten immer mit Misstrauen entgegen schlagen.

Zitat: „Es ist schwer“, so stöhnt er, „das Sammelbecken der Linken zu einem gemeinsamen Handeln zu bewegen.“ Ohne das geht es freilich nicht, da lässt er keinen Zweifel und rückt seine Gegner in die Nähe von Sektierern: „Die haben Positionen, die sie schon seit 40 Jahren erfolglos vertreten.“ Deshalb spielen sie „keine gute Rolle“ in der Partei, sagt er, und macht klar, dass er Integration verlangt, denn: „Ich bin nicht dafür zuständig, dass ich mich dem Wahnsinn hingebe.“

Mit dem letzten Satz hat er zweifellos einmal Recht. Es ist aber zu einfach nur immer den anderen in die Verantwortung zu nehmen. Die „Anderen“ sind nicht in die Position gewählt worden. Sie haben auch nicht versucht sich dort hinein zu drängen. Die „Anderen“ lassen sich auch nicht alle aus der Partei verweisen, aber die „Anderen“ können sich jederzeit einen neuen Vorsitzenden wählen. Wäre es da nicht doch besser gewesen bei seinen Leisten, sprich in der Gewerkschaftsarbeit geblieben zu sein?

Weiterhin „sieht er die Partei in Bayern in einer „schlechten Verfassung“, und kommt sich manchmal vor wie im Zirkus: „Ich lasse die Teller auf Stäben kreisen, und dann versuchen Leute, sie mir weg zu blasen.““ Wenn er solche Sprüche zeitigt frage ich mich immer: Wo für hält er sich denn nun, für einen Dompteur oder ein Tier ? Oder sind die Mitglieder die Tiere welche einer Dressur benötigen?

Hier der Artikel der Nürnberger Nachrichten.

IE

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* Austritt an der Saar !

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Dezember 2010

An den Landesvorstand der Partei DIE LINKE. Landesverband Saar

Kopie an den Gemeindeverband Nalbach

Ehemaliger Landessprecher für Menschen mit Behinderung
Gründer und ehemaliger Vorsitzende der LAG Menschen mit Behinderungen deren Angehörige
ehemaliges Mitglied des Kreisvorstandes Saarlouis
ehemaliges Mitglied des Landesausschuss Landesverband Saar
ehemaliger stellvertretender Vorsitzender des Gemeindeverbands Nalbach
Zuletzt kommissarischer Vorsitzende des Gemeindeverbands Nalbach


Josef Nalbach
DiefferStr. 92
66809 Nalbach

Nalbach, 9. November 2010

Hiermit erkläre ich mit sofortiger Wirkung meinen Austritt aus der Partei DIE LINKE.

Die Umstände und der Verlauf der Kreismitgliederversammlung des Kreisverbands Saarlouis der am 31.10.2010 stattfand, machen diesen Schritt für mich unumkehrbar.

Die Chronologie der Ereignisse :

Unmittelbar nach der Kreismitgliederversammlung in Schwalbach-Hülzweiler lud ich zur außerordentlichen Mitgliederversammlung des Gemeindeverbands Nalbach ein.

Top 3 der Tagesordnung

Bericht des kommissarischen Vorsitzenden Josef Nalbach zum Kreisparteitag,  der am Sonntag, 31. Oktober 2010 in Schwalbach-Hülzweiler stattfand, und die daraus zu ziehenden Konsequenzen.

Verehrte Genossinnen und Genossen, der Kreisvorstand Saarlouis hatte, vertreten durch den Geschäftsführer Christian Bonner, uns per Post zur Kreismitgliederversammlung, für den 31.10.2010 in Schwalbach-Hülzweiler eingeladen.  Ebenfalls erhielt jedes Mitglied fristgerecht postalisch die eingegangenen Anträge zugesandt.

Aus dem Gemeindeverband Nalbach haben an dieser Kreismitgliederversammlung drei Personen teilgenommen. Dies waren unser Kassenwart Werner Kneip, das Vorstands und Kreisausschussmitglied Anke Schmitt und ich.

Der Versammlungsbeginn war auf 14:30 Uhr festgesetzt, tatsächlich eröffnete Kreisvorsitzender Wolfgang Schumacher so gegen 15: 00 Uhr die Versammlung.

In seiner Begrüßungsansprache erwähnte er nicht den Einladungsgrund dieser Kreismitgliederversammlung, er verschwieg, dass die Wahl der Delegierten die am 21.3.2010 in Ensdorf stattfand, (die als Pappkartonwahlen in die Geschichte des Kreisverbands Saarlouis eingehen wird) nicht den Regeln des Parteiengesetzes und der Satzung unserer Partei entsprachen und deshalb die Delegierten neu gewählt werden müssen.

Dass es so ist, hat die Bundesschiedskommission mit Sitz in Berlin, ebenfalls und zwar mit sieben zu eins Stimmen bestätigt.

Nach einigen wenigen Begrüßungsfloskeln rief er zur Wahl des Präsidiums auf. Das Präsidium wurde auf vier Kandidaten festgesetzt, vorgeschlagen und gewählt wurden unter anderen Kreisgeschäftsführer Christian Bonner und Werner Trapp,  Werner Trapp übernahm den Vorsitz.

Genosse Meiser stellte den Antrag die Tagesordnung zu ändern (wurde abgelehnt)

Genosse Kallenborn, einer der Antragsteller, verlangte lauthals seine Stimmkarte, er sei schließlich Parteimitglied und bezahle regelmäßig seinen Beitrag

Der Präsidiumsvorsitzende Werner Trapp eröffnete, der Landesvorstand habe in seiner letzten Sitzung ihm mehrheitlich wegen Partei schädigendem Verhalten die Mitgliederrechte aberkannt, die rechtliche Basis für diesen Schritt wurde der Paragraph 10 des Parteiengesetzes herangezogen.

Gilbert Kallenborn bat ums Wort, der Präsidiumsvorsitzende argumentierte, er könne ihm das Wort nicht erteilen, machte aber den Vorschlag die anwesenden Parteimitglieder zu befragen, ob ja oder nein Rederecht für Kallenborn, die Mitglieder lehnten per Akklamation mehrheitlich ab.

Somit hatte der Antragsteller Gilbert Kallenborn keine Möglichkeit den Mitgliedern seinen Antrag zu erläutern, sie von seinem Wahrheitsgehalt zu überzeugen, ein objektives Verfahren war somit ausgeschlossen.

Mit dieser Erkenntnis konfrontiert und mit dem Satz, mit Parteimitglieder die einem Antragsteller, der seinen Antrag fristgerecht eingereicht hat das Rederecht zu verweigern, möchte ich in Zukunft nicht mehr  zusammen arbeiten.

15.00 Uhr verließen Anke Schmitt, Werner Kneip und ich die Versammlung.

In der darauf folgenden  persönlichen Erklärung thematisierte ich den Entzug der Mitgliederrechte des Genossen Kallenborn durch den Landesvorstand, ich empfinde für einen Landesvorstand der in Mehrheit zu solchen menschenrechtsverletzenden Mitteln greift, meinerseits nur noch Abscheu, wobei ich ausdrücklich diejenigen die sich bei der Abstimmung enthielten nicht ausnehme, nur ein  N e i n hätte sie entlastet.

Verehrte Genossinnen und Genossen, es ist für mich unmöglich in einer solchen Partei Mitglied zu sein.

Mit sofortiger Wirkung trete ich als kommissarischer Vorsitzender des Gemeindeverbands Nalbach zurück.

Soweit meine persönliche Erklärung.

Meine abschließende Bewertung:

Ein unfähiger Kreisvorstand wird im Amt gehalten

Opfer werden zu Täter stilisiert

die Demokraten in der Partei bleiben auf der Strecke.

Josef Nalbach

IE

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* Der Baron zu Guttenberg-

Erstellt von DL-Redaktion am 17. Dezember 2010

-UND DIE TROSSHUREN

Der Räuberhauptmann, der Warlord und der Condottiere haben für zweierlei zu sorgen - für regelmäßige Soldzahlungen und ausreichend Huren. Im Dreißigjährigen Krieg hießen sie “Trosshuren” und wurden vom “Hurenweibel” - meist ein älterer Offizier, der nicht mehr feldtüchtig war - beaufsichtigt. Das System mit festangestellten Huren hatte zwei Vorteile. Die Soldaten mussten nicht mehr desertieren aus sexueller Not, und die Disziplin der Truppe stieg, weil die wilde Jagd auf Bauernmädchen unterbunden werden konnte. Der Übergang zwischen Marketenderinnen, die Gebrauchsgüter an die Soldaten verkauften, und Trosshuren, die sich selbst anboten, war fließend.

Und was tut unser Baron und Kriegsherr Karl-Theodor zu Guttenberg zum Wohl der Soldaten, wenn er sie besucht in Afghanistan? Er nimmt seine glamouröse Frau Gräfin mit und obendrein den langweiligen Talkshow-Onkel Johannes B. Kerner vom Softpornokanal Sat.1. Derlei Kinkerlitzchen heben weder die Kampfmoral noch die Stimmung im öden Camp von Masar-i-Scharif. Was bleibt da für die Soldaten? Eine Talkshow von Kerner mit Baron zu Guttenberg ansehen, der seinen Soldaten den Krieg erklärt und warum unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt werden muss. Während der Kriegsherr seine Frau dabeihat, gucken die Soldaten an den öden Abenden am Hindukusch buchstäblich in die Röhre und ins halb leere Bierglas. Im Dreißigjährigen Krieg wären die Soldaten wohl kompanieweise desertiert bei so schlechter Versorgung durch den Kriegsherrn.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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* Kriegsminister auf Reisen

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Dezember 2010

So richtig verstehen kann ich die ganze Aufregung um den Ausflug der halben Familie des Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg nach Afghanistan nicht. Ist es doch in unserer Gesellschaft gute Tradition dass von den verschiedensten Vereinen in schöner Regelmäßigkeit entsprechende Reisen veranstaltet werden. Man denke dabei nur an die Kegelvereine, den Kartenspielclub oder auch die Vereine der Kaninchenzüchter, um hier einmal ein paar Beispiele aufzuführen. Reisen soll ja auch bekanntlich der Bildung dienen und die Verbundenheit zu einem Verein fördern. Selbst unsere Parteien nutzen die gebotenen Möglichkeiten ihre Fans durch Butterfahrten nach Berlin in eine gewisse Abhängigkeit zu bringen. Natürlich auf Kosten der Steuerzahler und auch in finanziell schwachen  Zeiten ist für unsere Politiker immer noch reichlich vorhanden. Sparen ja, das müssen die anderen.

So ist es denn nicht verwunderlich dass auch das deutsche Kriegsministerium die gegebenen  Möglichkeiten nutzt und  seinen obersten Kriegsherrn mit einigen Auserwählten, Fähnchen schwenkenden Enthusiasten auf Reise schickt. Wann und warum ergäbe sich denn auch schon einmal die Gelegenheit einer Reise nach Afghanistan, wenn denn dort nicht Krieg geführt würde? Nun sollte aber keiner auf den Gedanken kommen dass man dort nur Krieg führt um von den Problemen hier vor Ort abzulenken. Da aber, wie bereits gesagt Reisen bildet fühle ich ein wenig Mitleid mit den Kindern der Familie, welchen gerade in deren Alter ein Stück an Lebenserfahrung vorenthalten wird.

Hatte denn nicht schon “unser aller Frau Merkel” noch am 11. 12. 2010 innerhalb einer Erklärung die Bevölkerung zur Unterstützung unserer Soldaten und Polizisten im Auslandseinsatz aufgefordert? Sie leisteten „oft unter Lebensgefahr” einen erheblichen Dienst für Deutschland, sagte sie in der Videobotschaft Ihrer Mediathek im Internet. Der Dienst sei schwierig und verlange viele (Blut) Opfer. Trotzdem sei er für Deutschland von größter Wichtigkeit. Tränen des Mitgefühls waren bei dieser Rede nicht zu sehen und solange die Opfer von anderen gebracht werden ist dieses ja für eine selbstherrliche Regierung noch einiger maßen erträglich.

Solch wichtige Sätze, ich würde sagen Schicksalsworte haben wir vor nicht allzu langer Zeit schon einmal gehört. Dort wurde dann einer staunenden Bevölkerung verkündet, dass es auch Aufgabe der Soldaten sei im Ausland für freie Versorgungswege unseres Landes Sorge zu tragen und wichtige Rohstoffe zu sichern. Diese Worte waren seinerzeit so gewichtig das der so redende Bundespräsident wenige Tage später aus seinem Amt flüchtete. Wird  Frau Merkel auch bald flüchten, oder ist ihre Machtbesessenheit größer?

Nicht unterschätzen in diesem politischen Kabarett sollten wir das uns bevorstehende Front-Schauspiel von der großen Theaterbühne in Afghanistan. In den Hauptrollen unser Kriegsminister nebst Gattin, welche ja schon reichlich Bühnenerfahrung als Verbrecherjägerin im Privatfernsehen aufzuweisen hat. In der Nebenrolle ein gewisser Kerner dem auf diese Art und Weise wieder einmal reichlich Gelegenheit gegeben wird dümmliche Fragen zu stellen.

Als Bühnenbild bietet sich der Kriegsschauplatz direkt an. Auf rauchenden Kanonenrohren von Panzern sitzend wurde sicher von einem erstklassigen Regisseur  eine tolle Talk Konserve gefertigt.

Wie schreibt die Frankfurter Rundschau dieser Tage: Zitat: “Dass der fahrende Frontschauspieler Gattin Stephanie mit nimmt, rundet das Bild nur ab. Wer Krieg zur Fernsehshow trivialisiert, kann auf eine reizende Assistentin nicht verzichten.“ Das war in den James Bond Filmen auch nie anders.

Am  Mittwoch begrüßte Merkel Angehörige von Soldaten und Polizisten, die im Auslandseinsatz sind, im Kanzleramt. Im voraus schon  kündigte sie an, den Angehörigen sagen zu wollen: “Sie dürfen mit Recht stolz auf das sein, was ihre Kinder, ihre Partner für unser Land leisten.” Ich dagegen hoffe das man SIe fragen wird warum Sie denn nicht dort ist, wenn das für unser Land sooo wichtig ist ?

Ja, wir sollen wieder zu etwas geführt (verführt) werden in diesem, unserem Land. Einige wenige versuchen mit aller Kraft uns mit einen Bazillus  Namens „Wir sind Deutschland“ zu impfen. Mehr als 70 % der Bürger dieses Landes sind friedliebende und ehrliche Menschen welche ohne Kriege leben möchten. Ihnen reichen Eroberungen zwecks Führung einer Partnerschaft aus. Ein Teil der Politiker scheint anderer Meinung zu sein, betätigt sich fortlaufend als Brandstifter und bleibt selber in sicherer Entfernung beobachtend hinter der Hecke sitzen. Der Aufbruch in eine Neue, alte Zeit?

Hier geht es weiter zu einem sehr gut geschriebenen Artikel von Bettina Gaus:  “Im Zeichen der Restauration”.

IE

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* Weihnachtsaktion Saar

Erstellt von DL-Redaktion am 16. Dezember 2010

logheiligenwald

AG Soziale Linke e.V

Pressemitteilung:

Bei Rückfragen wenden Sie sich an Sven Szymanski unter der Telefonnummer 0178/3987186

E-Mail: sven81s@web.de

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Weihnachten steht vor der Tür und ein neues Jahr ist nicht mehr fern.
Neben der Vorfreude auf das Weihnachtsfest, fällt vielen die Wahl schwer, die richtigen Geschenke für ihre Liebsten zu finden. Es ist schön, die leuchtenden Augen der Kinder und Angehörigen zu sehen, wenn sie unterm Tannenbaum ihre Geschenke auspacken.

Die Weihnachtszeit ist eine schöne, besinnliche Zeit, ein Fest der Freude, der Nächsten-liebe aber auch eine Zeit des Nachdenkens.

Man sollte die vielen Menschen nicht vergessen, denen es nicht so gut geht oder die durch den Sozialabbau und die unsoziale Politik der Regierung kein Geld übrig haben, um ihre Lieben zu beschenken.

Wir haben einige neuwertige Spielsachen und Kinderkleider gesammelt und möchten diese, bedürftigen Familien mit Kindern, zum Weihnachtsfest schenken.

Am 17. Dezember, ab 10 Uhr kann man die Geschenke, in unserem Vereinsbüro, erhalten.

Unter den genannten Telefon Nummern (Peter Franz: 06821-692880 u. Vera Schock 06821-9428803) kann man sich schon vorher informieren.

Immer mehr Gebührenerhöhungen, wie die Grundsteuer, die Hundesteuer, die Müllgebühren und höhere Energiekosten, belasten die Bürger/innen.

Anstatt den Banken, Konzernen u. Reichen Steuergeschenke in Millionenhöhe zu machen, sollte man lieber die Bildung fördern und einen gesetzlichen Mindestlohn einführen.

Seit mehreren Jahren beschließt die Gemeinde Schiffweiler mit der Neuen Arbeit Saar einen Kooperationsvertrag und unterstützt damit prekäre Beschäftigungsverhältnisse, die im Rahmen der sog. Hartz-Gesetzte unter Kanzler Schröder 2004 eingführt wurden

Die Kosten für die Gemeinde Schiffweiler erhöhten sich in den letzten Jahren ständig,weil seitens des europäischen Sozialfonds die Mittel gekürzt wurden.

Die Gemeinde und die ARGE beteiligen sich an diesen unsozialen Arbeitsverhältnissen. Für die Beschäftigten steht am Ende dieser Ein-Euro-Jobs,ein Weg in die Armut.

Zumindest von Sozialdemokraten müsste man erwarten,dass sie prekäre Arbeitsverhältnisse ablehnen !

Diese Arbeitsgelegenheiten sollten schwer vermittelbaren Jugendlichen helfen,wieder in den ersten Arbeitsmarkt eingegliedert zu werden. Leider erreichen die Jugendlichen,durch diese Maßnahmen der neuen Arbeit Saar,selten sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Die Jugendlichen kommen aus der Spirale der Ein-Euro-Jobber nicht heraus und sind die eigentlichen Verlierer dieser unsozialen Beschäftigung.

Rechtlich sind diese Arbeitsgelegenheiten sehr bedenklich,weil es sich oft um Arbeiten handelt,die auch von Firmen aus dem Ort oder von Mitarbeitern des Bauhofes erledigt werden könnten.

Wir bitten die Mandatsträger im Schiffweiler Gemeinderat darum, den Kooperationsvertrag,mit der Neuen Arbeit Saar, nicht mehr zu verlängern und die 240000 Euro Gemeindezuschüsse, für neue, gute und sozial versicherte Arbeitsplätze, im Bereich des Bauhofes, zu verwenden !

Wenn man bei unsozialen Beschäftigungsverhältnissen auch noch von “Wertschöpfung” spricht, ist dies Augenwischerei. Mandaträger sollten längerfristig denken und sollten nach dem Modell der Gemeinde Spiesen-Elversberg,für gute Arbeitsplätze sorgen ! Sieben neue, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze wurden dort geschaffen,anstatt Steuergelder in unsoziale Beschäftigungsverhältnisse zu stecken !!

Wir wünschen uns eine gerechtere, sozialere Politik für die Menschen und werden uns weiterhin für die Belange der Bürger/innen aus der Gemeinde Schiffweiler einsetzen.

Allen Bürgerinnen und Bürgern wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Gemeinderatsmitglied Schiffweiler -  Peter Franz
Ortsratsmitglied Heiligenwald        -  Wolfgang Brendel
Ortsratsmitglied Landsweiler          -  Romain Dupont
Vorstandsmitglied – Linksjugend   -  Sven Szymanski
Vorsitzender Soziale Linke e.V.      -  Horst Schock

Wir möchten hier auf die Internetseite von Dirk Scholl, St. Ingbert, aufmerksam machen.

Die Redaktion IE

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* JMStV

Erstellt von UP. am 15. Dezember 2010

= JugendMedieschutzStaatsVertrag

Kurt Becks rheinland-pfälzische Landesregierung hatte den JMStV entworfen. Auf das drohende AUS reagiert der einstige SPD-Vorsitzende mit Drohungen.

In einem Text auf der Internetseite des Landes Rheinland-Pfalz zeigt sich Problembär Beck wütend über das Aus für den Jugendmedienschutzstaatsvertrag:

Denn mit der Verweigerung der Zustimmung würde eine einmalige Chance vertan, mit freiwilligen Alterskennzeichnungen und den Einsatz von Jugendschutzprogrammen Kinder und Jugendliche vor verstörenden Inhalten im Netz zu schützen und gleichzeitig die Kommunikationsfreiheit der erwachsenen Nutzer zu erhalten.

>>> weiterlesen: Ruhrbarone

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* ATTAC - Aufruf

Erstellt von UP. am 15. Dezember 2010

Schneemütze

Auf in ein widerständiges 2011!

Liebe Freundinnen und Freunde,

es ist Zeit für Demokratisierung und Mitbestimmung! Immer mehr Menschen forderten in diesem Jahr, bei politischen Entscheidungen gehört zu werden. Lang ist die Liste politischer Entscheidungen gegen Menschen und solidarische Zukunftsperspektiven:

Milliarden waren für Banken und Hoteliers da, gekürzt wird dafür wieder bei denen, die sowieso am wenigsten haben. Die Bundesregierung zwingt andere Euro-Staaten zu brutalen Kürzungsprogrammen und erfreut die Atomkonzerne mit Laufzeitverlängerungen. Nutzlose Megaprojekte wie Stuttgart 21 sind nur die Spitze des Privatisierungswahnsinns.

Attac setzt der Klientelpolitik etwas entgegen: Gute Alternativen und eine lebendige Protestkultur, die zu einer funktionierenden Demokratie gehört! Dabei brauchen wir viel weniger Geld als die Lobby-Maschinerie der Industrie und Finanzwirtschaft. Spenden verwandeln wir direkt in kreative und bitter nötige gesellschaftliche Einmischungen.

Und wir merken: Widerstand wirkt. In Berlin erzwang der „Berliner Wassertisch“ mit einem Bürgerbegehren die Offenlegung der Verträge zur Teilprivatisierung der Wasserbetriebe. In Stuttgart mussten die Befürworter des Megaprojektes viele Karten auf den Tisch legen. Im Wendland waren noch nie so viele Menschen gegen Atomkraft auf der Straße wie in diesem November.

Wir lassen nicht locker: Eine andere Welt ist möglich!

Doch nur mit Ihrer und Deiner finanziellen Unterstützung kann Attac sich weiterhin erfolgreich einmischen – ganz leicht geht das unter

http://www.attac.de/meinespende

Vielen Dank dafür!

Frohe Feiertage und ein gutes, streitbares neues Jahr 2011!

Mit herzlichen Grüßen

Jule Axmann - Öffentlichkeitsreferentin

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* Die Hetzjagd gegen …

Erstellt von Dieter Carstensen am 15. Dezember 2010

…Alice Schwarzer

Alice Schwarzer hat vor kurzem die Mercator Gastprofessur an der Universität Duisburg-Essen als Auszeichnung ihres Wirkens erhalten, in deren Rahmen sie auch Vorlesungen abhält. Ihre Gegnerschaft, bestehend aus einer illustren Mischung von u.a. der Grüne Hochschulgruppe Duisburg,  dem Islamische Studierenden Verein (ISV) und dem evangelische Kirchenkreis Duisburg. Sie alle bezichtigen Frau Schwarzer nun in einer Art Hetzkampagne abwertender Äußerungen gegenüber Muslimen, ohne solche allerdings konkret nachweisen zu können, es sei denn, sie zitieren Sätze aus dem Sinnzusammenhang heraus gerissen.

So titelte die WAZ Online am 13.12.10: “Protest gegen Alice Schwarzers Mercator-Professur an der Uni Duisburg-Essen” und schrieb u.a.:

“Ihre Kritiker werfen ihr vor, auf einer populistischen und anti-islamischen Welle zu reiten.” und “„Frau Schwarzers Thesen über den Islam halten wir für kurzsichtig. Sie setzt sich weder sachkundig noch differenziert mit den muslimischen Identitäten in unserer Gesellschaft auseinander. Schwarzer tritt für das Selbstbestimmungsrecht der Frauen ein. Indem sie das Kopftuch pauschal als Flagge des Islamismus bezeichnet, verweigert sie den Frauen, die es anlegen, eben dieses Recht“, erklärt das Bündnis. Damit widerspreche sie ihren eigenen Maximen als Frauenrechtlerin.”

Hätten diese “Kritiker” doch einmal die Bücher von Alice Schwarzer gelesen. Alice Schwarzer hat nie eine Zeile gegen den Islam geschrieben, wohl aber gegen den ausufernden radikalen Islamismus. Die Kritiker können wohl zwischen Islamismus und Islam nicht unterscheiden.

Sicher, sie ist eine streitbare Frau, deren Ansichten auch ich nicht immer teile, aber es ist absurd, diese Frau auf einer solch platten Ebene anzugreifen.

Der Journalist Stefan Laurin, von den “Ruhrbarone” schrieb am 14.12.10 unter dem Titel “Alice Schwarzer, der Protest und die Emanzipation” u.a.:

“Alice Schwarzer setzt sich für die Emanzipation der Frau ein und genau in diesem Wort liegt der Schlüssel für ihr Denken: Emanzipation. Sie will mündigen, selbstbewusste Menschen die über sich selbst bestimmen. Sie ist gegen jede Art der Unterdrückung – der von Frauen sowieso. Wer ihre Bücher liest, weiß das. Und man sollte ihre Bücher lesen, denn es sind gute Bücher: Klug und brilliant geschrieben.” und weiter: “Wer sich für die Emanzipation einsetzt, hat vom ersten Tag an mehrere Gegner: Die Religionen und autoritäre Ideologien.

Die Aussagen von Stefan Laurin teile ich, denn worum geht es bei der Hetze gegen die Gastprofessur von Alice Schwarzer wirklich?

Emanzipation und monotheistische, an männliche Götter glaubende Religionen passen nicht zusammen, wenn man die Zusammenhänge betrachtet.

Die Schriftstellerin Dona Leon bemerkte dazu treffend:

“Eine Frau, die Mitglied einer monotheistischen Religionsgemeinschaft ist, ist genauso dumm, wie ein Schwarzer in den USA, der Mitglied beim Ku-Klux-Klan ist.”

Genau darum geht es den religiösen Eiferern, die gegen die wirklich kluge und bewundernswerte Alice Schwarzer hetzen, die übrigens in meinem Nachbarort wohnt, nämlich um die Furcht, dass sie ihre Frauen nicht mehr mit Hilfe des Glaubens zusätzlich unterdrücken können, wenn diese den von Donna Leon so prägnant formulierten Gegensatz zwischen weiblicher Emanzipation und monotheistischen Religionen begriffen haben.

Für mich sind diese religiösen Eiferer armselige Trauergestalten, ohne jedes Selbstbewusstsein, die ihre, die Frauen unterdrücken wollenden, Ansichten unter dem Deckmäntelchen der “Religion” tarnen. Mittelalter pur!

Sigmund Freud sagte: “Religion ist eine Illusion”

Mir scheint, diese Welt, besonders an der Uni Duisburg-Essen, wimmelt von Illusionisten. Ich bin seit langem für die Säkularisation, die absolute Trennung von Kirche (Religion) und Staat, wie in unserem Nachbarstaat Frankreich erfolgreich praktiziert. Die Hetze gegen Frau Schwarzer belegt die Notwendigkeit der Umsetzung der Säkularisation auch in Deutschland einmal mehr.

Die Emanzipation und völlige Gleichberechtigung der Frau sind eine Notwendigkeit jeder aufgeklärten demokratischen Gesellschaft, oder wie es Rosa Luxemburg formulierte:

“Der Grad der gesellschaftlichen Emanzipation ist immer auch der Grad der weiblichen Emanzipation.”

Es geht also bei den Angriffen gegen Alice Schwarzer um einen tieferen gesellschaftspolitischen Konflikt, man könnte vereinfacht sagen, es stehen sich aud der einen Seite das patriarchalisch – konservativ – religiös – verbrämte Mittelalter und auf der anderen Seite eine aufgeklärte – emanzipatorisch – säkularisch – demokratische Gesellschaftsordnung der Neuzeit konträr gegenüber und an diesem Konflikt wird dies für mich besonders deutlich.

Und da ich für die letztere Form einer Gesellschaftsordnung eintrete, habe ich als Mann mir die Mühe gemacht und diesen Beitrag zur Verteidigung einer streitbaren, emanzipierten Frau geschrieben, die für die Rechte der Frauen in diesem Land viel erreicht hat. Und damit hat sie im Sinne von Rosa Luxemburgs Zitat auch viel für uns Männer im Sinne einer emanzipatorisch - demokratischen Gesellschaft erreicht.

Sicher, sie macht auch Fehler, wer nicht? Aber ihre Kritiker sollten sich folgendes Zitat zu eigen machen:

“Jeder der etwas unternimmt, wird kritisiert. Außer denjenigen, die gar nichts tun.” - J.M. Cousteau

Ich persönlich fühle mich übrigens genauso unangenehm berührt, wenn mir jemand mit einem Kreuz um den Hals gehängt begegnet, wie vermummte Frauen mit Kopftüchern. Für mich steht hinter beiden Symbolen immer der unselige Anspruch der Religionen, andere Menschen bekehren und missionieren zu wollen.

Und das mag ich an allen Religionen nicht!

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* Macht Ernst den Stalin ?

Erstellt von DL-Redaktion am 15. Dezember 2010

Wie heißt es doch so schön im Volksmund: „Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis.” Genau das möchte man annehmen wollte man den Vorstellungen des Klaus Ernst folgen, welche er auf einer Bundes Vorstandssitzung am Wochenende in Stuttgart äußerte. „Er möchte die Bundessatzung der Saar-Landes-Satzung anpassen“.

Diese Äußerungen zeigen aber auch, welch eine Luftnummer sich DIE LINKE hier zu ihrem Chef erwählt hat. Vermutlich ist dem Herrn der Parteitag in Bayern so sehr gegen den berühmten Strich gegangen, dass der Weg nach vorne als einziger Ausweg bleibt.

Solcherart gemachter Äußerungen des Partei Vorsitzenden einer sich selbst deklarierenden „Demokratischen Partei“ werden jetzt auch den letzten Beobachter der politischen Szene klar machen mit welchen Geistes Kind man es hier zu tun hat. Da wird es Zeit für den Vorstand schnellstens zu klären, wie es möglich ist die Partei vor weiteren Schaden zu schützen.

Auch sehen wir immer deutlicher die Herkunft vieler selbst ernannter Politiker aus den West-Ländern. Sie standen zumeist in ihren Alt-Parteien oder auch den Gewerkschaften nur in bestenfalls zweiter, meistens aber nur dritten Reihe. Zu höheren Positionen hätte es dort nie gereicht. Da gab es nur einen Weg sich die eigenen politischen Träume (Taschen) zu erfüllen: Eine neue Partei musste her.

Auch wird es tagtäglich Sichtbarer: Diese Partei erstickt am Egoismus des eigenen Personal, sie zerstört sich von innen heraus. Wie viel Dreck müssen Politiker am  Stecken haben wenn sie die eigene Position durch das ersticken jeglicher Kritik festigen müssen. Berlusconi grüßt aus der LINKEN.

IE

Hier der heutige TAZ Artikel.

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* Aus für Seelenverkäufer?

Erstellt von DL-Redaktion am 15. Dezember 2010

Eine schwere Niederlage mussten gestern die sogenannten ‘Christlichen Gewerkschaften’ vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt einstecken.

Das Bundesarbeitsgericht urteilte gestern:

„Tarifverträge, die Leiharbeitsfirmen mit der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) geschlossen haben sind ungültig.“
„Die CGZP ist keine tariffähige Gewerkschaft“ (AZ:1 ABR 19/10).

Nach Auffassung der Gewerkschaft Ver.di haben jetzt 280.000 Leiharbeiter das Recht genauso bezahlt zu werden wie andere Arbeitnehmer in den jeweiligen Betrieben.

Dieses Urteil dürfte unseres Erachtens als erster Schritt gesehen werden, dem anhaltenden Lohndumping der Seelenverkäufer massiv entgegenzutreten. Die „Christlichen“ haben sich seit ihrer Gründung im Jahre 2002 mit den Arbeitnehmern in zahlreichen Haustarif- und Flächen-Tarifverträgen auf Dumpinglöhne für Leiharbeiter geeinigt. Durch das Urteil wurde noch nicht geklärt ob Arbeitnehmer und Sozialkassen jetzt auf Nachzahlungen in Milliardenhöhe rechnen dürfen. Dazu muss erst das Arbeitsgericht Berlin das Verfahren gegen die CGZP wieder aufnehmen und einen Entscheid auf Nichtigkeit der Tarifverträge treffen. Wenn das geschehen sollte könnten die Differenzen zwischen den alten Löhnen und den den Löhnen der Stammbelegschaft ein geklagt werden. Nach Schätzung von Experten stünden dann auch Nachzahlungen in die Sozialversicherungen in Höhe von rund 2.5 Milliarden Euro an.

Nachfolgend der Bericht aus der heutigen TAZ unter dem Titel

Eine Gewerkschaft für die Arbeitgeber

Und ein Kommentar von Ulrich Schulte

IE

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* Immanuel Kant 2.0

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Dezember 2010

Mit Wikileaks wird eine alte Utopie der Aufklärung Wirklichkeit. Im Umgang mit der Affäre zeigt sich die Überlegenheit von Demokratien.  Diesen Denkweisen geht der Philosoph Johannes Thumfart nach, um zu der Feststellung zu kommen, dass Eliten nicht überwacht werden müssen, weil sie per se böswillig sind, sondern weil sie schlicht zu viele Fehler machen.
IE

Julian Assange ist verhaftet und die Diskussion über Wikileaks reißt nicht ab. Während Unterstützer zu Cyberattacken übergehen, wettern Politiker und Journalisten gegen die Plattform. Diese Kritik ist auch Ausdruck der Angst analoger Autoritäten, im Zeitalter des Internets an Einfluss zu verlieren.

Vollkommen fremd ist den stets um Lockerheit bemühten Repräsentanten der Unterhaltungsgesellschaft eine Generation, die trockene Zahlencodes wie 213.251.145.96 auf T-Shirts trägt - eine der neuen Wikileaks-Adressen. Ausgerechnet sperrige, weitgehend unredigierte Dokumente haben eine Aufmerksamkeit erfahren, von der infotainende Politiker und Journalisten nur träumen können. In Zeiten postdemokratischer Politikmüdigkeit ist das Interesse an derlei Interna überraschend.

Attacke auf das Infotainment

Die eigentliche Sensation ist, dass damit die totgesagte, faktenorientierte Auffassung von Öffentlichkeit eine Renaissance erfährt. Wikileaks mag anarchisch scheinen, tatsächlich handelt es sich um die Verwirklichung einer politischen Utopie der Aufklärung.

Das Phänomen lässt sich als eine zeitgemäße Umsetzung des Verständnisses von Publizität deuten, wie es Immanuel Kant in seiner Schrift “Zum ewigen Frieden” von 1795 entworfen hat. Der Königsberger Philosoph formuliert hier grundlegende Gedanken zu internationalen Beziehungen und entwickelt im letzten Teil des Textes das “Prinzip der Publizität”: die Idee einer globalen Öffentlichkeit als Regulativ internationaler Politik.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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* Die Guttenbergs

Erstellt von UP. am 14. Dezember 2010

in Afghanistan!

Die Medienfamilie auf Achse - penetranter geht es nicht. Die ‘Seifen-Oper’ hat Einzug gehalten ins Verteidigungsministerium.
Und mit Kerner und der Show im Tross ist die Geschmacklosigkeit kaum noch zu toppen. Wir können drauf warten, dass RTL II bald eine Serie aufmachen wird:

Das Verteidigungspaar
für den Hindukusch und gegen die Pädophilen im Netz
Soldatinnen und Soldaten helfen mit

Moderation: Kerner der Volksbelustiger

Poltik macht man heute so: entweder schlecht handwerklich, was das BVG dann in langwierigen Urteilen so begründet oder so wie die Guttenbergs. Schröder hat’s erfunden, die Medienwirksamkeit; aber sein Auftreten war ein Dreck gegen den geschniegelten Baron und sine Fru.
Den dortigen Soldaten wird ein Bärendienst erwiesen; aber die müssen gute Miene zum bösen Spiel machen, bzw. nur handverlesene “Bürger in Uniform” dürfen bei dieser Show mitmachen und bei Kerner auf die Bühne.

Sorry - aber irgendwie erinnert mich dieses an Zarah Leanders (damals erzwungenes) “Ich weiss, es wird einmal ein Wunder geschehen” oder die “Kriegberichtserstattung” aus Stalingrad - sorry, aber ich kann nicht anders! Nur die Führer heissen heute anders.

Der Leser kann wählen: Traurige Wahrheiten oder Satire - das Ergebnis bleibt gleich: ein schales Gefühl, wie man Tod und Elend medienwirksam und scheinbar legitim verkauft.

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* LEYEN I - Erhöhung

Erstellt von UP. am 14. Dezember 2010

vormals HARTZ IV - wird in den Wind geschrieben. Recht so! Denn auf diese 5 euronen kann verzichtet werden.

Hoffentlich halten die GRÜNEN im Saarland in der dortigen “Jamaika”-Koalition dem Druck stand, und es kommt dadurch zur Enthaltung dieses Bundeslandes. Damit wäre die Gesetzesvorlage gekippt. Dann muss die Gesetzesvorlage in den Vermittlungsausschuss; denn die Forderungen des Bundesverfassungsgerichtes sind in keiner Weise umgesetzt worden.

Es bleibt dabei:

!!! HARTZ IV / LEYEN I muss weg !!!

Bestenfalls kann die Forderung und deren Durchsetzung für mindestens 500€, Wegfall der Sanktionen und Erhöhung der Zuverdienstgrenzen nur eine Zwischenlösung sein.

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* Keine Pause in Bayern ?

Erstellt von DL-Redaktion am 14. Dezember 2010

Der Anfang vom Ende der Gewerkschafterpartei?

Diesen Artikel haben wir im Original eins zu eins von indymedia übernommen.  Der Bericht eines auf dem Parteitag Anwesenden, deshalb besonders interessant und lesenswert.  IE

Hauptamtliche Gewerkschafterriege scheitert erneut mit 100% Übernahme der Partei Die Linke in Bayern, dennoch setzt sich die Sozialdemokratisierung ungehindert fort..

Die 4000-Einwohnergemeinde Asbach-Bäumenheim, ca. 50Km nördlich von Augsburg gelegen, war heute Schauplatz einer kabarettistischen Veranstaltung des Mandats-sicherungsvereins „Partei DIE LINKE“ in Bayern.

Rund 170 Delegierte der Linken aus ganz Bayern fanden sich in der Schmutterhalle ein, um das Jahr 2010 im selben Chaos zu beenden wie es für den bayrischen Ableger der Linkspartei begonnen hat. Anfang des Jahres provozierte eine vage, dem jetzigen Bundesvorsitzenden Klaus Ernst nahestehende Mehrheit des Landesvorstandes mit einem Auszug aus einer Vorstandssitzung einen Außerordentlichen Parteitag mitte April in Schweinfurt. Ziel der Aktion sollte die Verbreiterung und Absicherung der Mehrheit für Klaus Ernst, und gleichzeitige Kaltstellung seines schärfsten Kritikers, des damaligen Landeschefs Franc Zega sein. Dieses Ziel geriet bereits damals zum „beinahe Fiasko“, zwar konnten sich die Wahlkreismitarbeiterin von Klaus Ernst Eva Mendl und der ehem. Verdi-Vizechef von Bayern, Michael Wendl mit knapp über 50% durchsetzen, aber beim Schatzmeister scheiterte mit dem Nürnberger Bundestagsabgeordnete und ehem. Bildungsgewerkschafter Harald Weinberg der erhoffte Favorit an einem rel. unbekannten Amberger Parteimitglied, Ulrich Voß.

Nichtsdestotrotz gelang es Klaus Ernst zum Bundesvorsitzenden der Partei aufzusteigen. Seitdem findet in der Linken keine Politik mehr statt, sondern die bundesdeutsche Medienlandschaft wird abwechselnd von seinem Gehalt, seinem Porsche oder wie zuletzt seinem Hotelzimmer beherrscht. Das Sahnehäubchen konnte dann ab Sommer der neu gewählte Schatzmeister Ulrich Voß draufsetzen. Er warf Klaus Ernst und seinen Getreuen die Manipulation der Mitgliedszahlen in Bayern und die Fälschung des Rechenschaftsberichtes vor. Auch hier waren Spiegel, Focus, Süddeutsche usw. verlässliche Partner zur Rettung der innerparteilichen Demokratie, allerdings nur bei den Linken. Zwischendrin sorgte auch noch der Gewerkschafter Micheal Wendl mit seinem Rücktritt vom Landesvorsitz für Schlagzeilen. Seine Forderung in München höhere Mindestlöhne zu etablieren als im Rest der Republik lies selbst das Klaus Ernst Lager die Stirn runzeln. Nur lokal wurde gemeldet, das von den rund 50 im Jahr 2008 gewählten Mandatsträgern in Städten, Kreisen und Bezirken nur noch knapp die Hälfte der Partei der Partei noch angehört, in Nürnberg scheiterte sogar eine sog. Mediation unter den drei Stadträten.

Jetzt also der vorläufige Show-Down in Asbach-Bäumenheim, dem Wohnort des örtlichen Kreisvorsitzenden, Mineralölhändlers und Großspenders M. Seel. Bereits zu Beginn war klar, dass es dem Ernst-Lager wiederum nicht gelingen würde die Partei nach ihrem Sinne zu befrieden. Ein Antrag den Landesparteitag sofort nach der Eröffnung zu beenden scheiterte mit 77 zu 97 überraschend knapp. Und nachdem Klaus Ernst ans Rednerpult ging, leerte sich der Saal unter lautstarken Protestrufen. Auch die Wahl des neuen Landessprechers Xaver Merk mit 56% der Stimmen wird wohl kaum zur Einheit der Partei beitragen. Ähnlich knapp wurde Gaby Braun als Nachfolgerin von Ulrich Voß zur Schatzmeisterin gewählt. Ob die Buchhalterin eines großen österreichischen Baukonzerns die zu erwartenden Strafen seitens der Bundestagsverwaltung noch mildern kann bleibt abzuwarten. Eine Konstante der Partei DIE LINKE in Bayern wird wohl erhalten bleiben, sie wird auch in naher Zukunft nichts mit Politik zu tun haben, und das ist angesichts der innerparteilichen Verhältnisse auch gut so.

Dieser Inhalt ist unter einer
Creative Commons-Lizenz lizenziert.
PDL- demnächst Ex 12.12.2010 11:03

Quelle: indymedia

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* Von Kollegen gewählt III

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Dezember 2010

Über diesen Fall, die Kollegen vor Ort nennen es Mobbing, haben wir bereits am 06. 12. 2010 und am 11. 12. 2010 berichtet. Auch heute erreichte uns wieder eine Information welche wir euch, unseren Lesern, genau wie auch alle weiteren nicht vorenthalten werden.
IE

Solidarität mit Zabit Cumcu !

Der Vorstand von MAN Diesel & Turbo hält trotz des Widerstands der Belegschaft an der fristlosen Entlassung des kämpferischen Betriebsrats Zabit Cumcu fest. Heute wurden kurz vor Feierabend alle Führungskräfte vom Fertigungsleiter zusammen gerufen und darüber informiert, dass MAN Klage beim Arbeitsgericht eingereicht hätte, um die Zustimmung des Betriebsrates zur fristlosen Entlassung vom Arbeitsgericht ersetzen zu lassen. Als Kündigungsgrund wird “Verstoß gegen die arbeitsrechtlichen Pflichten” angeführt. Der Kollege soll angeblich einen türkischen Jugendvertreter beleidigt haben, obwohl 4 Zeugen aussagten, dass dies nicht der Fall war.

Offensichtlich ist es so, dass die “Beschwerde” des Jugendvertreters mit Unterstützung verschiedener rechter Betriebsräte verfasst wurde und dies der Personalabteilung erst ermöglichte, den Kündigungsantrag zu stellen. Mit Lügen und Hetze wird Stimmung gegen den Kollegen Zabit Cumcu und den Soli-Kreis betrieben, so wird behauptet, die “Türken im Betrieb” würden den beschwerdeführenden Jugendvertreter regelrecht jagen, weshalb er zu seinem Schutz aus der Lehrwerkstatt in die Arbeitsvorbereitung versetzt sei.

Das ist völliger Blödsinn, alle Beteiligten wissen, dass der junge Kollege von den Betreibern der Entlassung als Marionette missbraucht wird. Die Drahtzieher dieser Hetze beabsichtigen, deutsche und ausländische Kollegen zu spalten. Es wurde auch bekannt, dass der Vorstand auf der Betriebsversammlung kommenden Mittwoch durch Bodyguards “geschützt” werden soll, weil “Tumulte zu befürchten” wären. Das zeigt die Angst der Geschäftsleitung, die nicht mit einem so großen Widerstand gegen die geplante Entlassung gerechnet hatten. Organisiert die Solidarität mit Zabit Cumcu.

Schickt Protesterklärungen an:

Vorstand MAN Diesel&Turbo SE
Steinbrinkstr.1
46145 Oberhausen

sowie an Betriebsrat, Adresse wie oben und an den

Solikreis “Gemeinsam sind wir stark”
c/o Uwe Pahsticker
Bachstr. 69i
46149 Oberhausen

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* Wunschzettel

Erstellt von UP. am 13. Dezember 2010

Weihnachts-Wunschzettel an Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau

Presseerklärung der Hartz4-Plattform
Wiesbaden, 12. Dezember 2010

Brigitte Vallenthin hofft auf Ausstieg der HartzIV-muss-weg-Partei-Vertreterin
aus dem Kuratorium der Berliner Tafel Stiftung und stattdessen auf ihre Unterstützung beim Umbau der Tafeln in Arbeitslosen-Hand

„Adventszeit ist Weihnachts-Wunsch-Zeit. Und da wünschen wir uns von der Bundestagsvizepräsidentin der HartzIV-muss-Weg-Partei, dass sie uns ganz konkret bei der Umwandlung eines Tafel-Prototyps in Erwerbs-Arbeitsplätze für Arbeitslose und Armutsstempel-freie Nutzung von Rest-Lebensmitteln des Handels unterstützt,“ beschreibt Hartz IV-Plattform Sprecherin Brigitte Vallenthin ihren Wunschzettel zum dritten Advent. „Die ersten Gedanken für diesen Wunsch hatte ich auf einer Podiumsdiskussion, auf der Sabine Werth, die Mutter der Tafeln in Deutschland, davon berichtete, die Unternehmensberatung McKinsey habe ihr ein Tafel-Handbuch geschrieben habe und sei auch im Beirat der „Berliner Tafel Stiftung“, deren Vorstandsvorsitzende sie ist, beratend vertreten. Als ich nun bei der Recherche zu dieser Stiftung darauf stieß, dass Petra Pau in deren Kuratorium sitzt, gab es zwingend nur eine einzige Ergänzung für den Weihnachtswunsch unserer Hartz IV-Bürgerinitiative – nämlich die Bitte, dieses Organ zur Unterstützung der Armuts-Industrie sofort zu verlassen.“

Die „Berliner Tafel Stiftung“ (http://www.berliner-tafel-stiftung.de/01_geschichte.php) ist – soweit ihre Homepage darüber Auskunft gibt, eine Geld-Sammel-Organisation für die „Berliner Tafel e.V.“ (http://www.berliner-tafel.de/01_geschichte.php) Vereinsvorsitzende der Berliner Tafel und Vorstandsvorsitzende der Stiftung ist Sabine Werth, Inhaberin eines Familienpflege-Dienstes. Stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung ist Gisela Pfeifer-Mellar, Geschäftsführerin der „Goldnetz gGmbH“ (http://www.goldnetz-berlin.org/index.php?id=7). Dieses Unternehmen präsentiert sich im Internet als „arbeitsmarktpolitischer Dienstleister“ mit einem breiten Rundum-Paket und „bietet“ von hochmodern aufwändig designten Räumen seines Büros „die Entwicklung und Umsetzung von Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekten im Rahmen der Arbeitsförderungs-, Bildungs- und Sozialpolitik an. Im Wesentlichen sind das die Instrumente und Programme des SGB II“ - kurz alles, was mehr als „Fordern“ denn als „Fördern“ mittels so genannter Eingliederungsvereinbarung Druck macht. Ansonsten ist die Tafel Stiftung mit öffentlicher Transparenz sehr zurückhaltend: eine Satzung fehlt ebenso wie ein Hinweis auf Stifter. Und zur Seite des Beirats gibt es zwar einen Link. Der führt aber zu einem weißen Blatt.

Dass wir in dieser Gesellschaft eine Links-Partei-Abgeordnete finden (http://www.berliner-tafel-stiftung.de/02_kuratorium.php), hatten wir nicht erwartet – schon gar nicht die mit Direktmandat und mit üppigen 47,6 % im Berliner Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf gewählte Bundestagsabgeordnete Petra Pau. „Wo ein starker Wirtschaftsmarkt ist, ist meistens auch McKinsey“ (http://www.mckinsey.de/html/profil/index.asp) - heißt es auf der Deutschen Seite des internationalen Beratungs-Konzerns“ - „aber doch bitte nicht ein prominentes Mitglied einer Anti-Hartz-Partei“, wünscht sich Brigitte Vallenthin.

„Da bleibt uns nur zu hoffen“ schließt Brigitte Vallenthin ihren Weihnachts-Wunschzettel ab, „dass sich diese Funktion von Petra Pau als Irrtum erweist und sie sich noch bis zum Fest des weihnachtlichen Schenkens für ein Geschenk an uns entscheidet, diesen Job hinzuschmeißen und mit uns zusammen den Aufbau einer neuen, Sinn- und Arbeitsplatz-stiftenden Lebensmittel-Verwertung zu starten.“

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* kurz-sichtig

Erstellt von UP. am 13. Dezember 2010

DIE LINKE im Kreis mausert sich immer neoliberaler; oder kann es sein, dass der Fraktionsvorsitzende der Zwergenpartei seinen Beitritt zur CDU vorbereitet? Konformität hat Karl Stephan Schulte schon öfter im Abstimmungen dokumentiert.
Kreishaushalt 2011 verabschiedet: Alle Fraktionen stimmen zu
westfaelische-nachrichten.de
Kreis Warendorf - Schöne Bescherung: In der letzten Sitzung vor Weihnachten stimmten alle sechs Fraktionen dem Haushalt des Kreises für das Jahr 2011 zu. Er hat ein Volumen von gut 230 Millionen Euro. Dabei gibt es einen Fehlbedarf von 5,9 Millionen Euro. Dieses Loch konnte nur geschlossen werden, weil man das Geld aus der Ausgleichsrücknahme nimmt. So wird der Haushalt des Kreises jetzt schon zum zweiten Mal in Folge durch einen Griff in die Ausgleichsrücklagen ausgeglichen…

Was dabei immer so seltsam berührt, dass diese “alten Männer”, zu denen auch Heiner Geißler gehört, in ihrer ‘aktiven’ Zeit alles andere waren als das, was sie heute vertreten. Eine wundersame Wandlung vom Saulus zum Paulus bei gut gefülltem Bankkonto sicherlich; sie “können gut reden!”
Gegen den endgültigen Kollaps: Früherer Mercedes-Chef fordert dazu auf, der Gier Einhalt zu gebieten
Schwäbisches Tagblatt
Edzard Reuter suchte nach der Ursache für die weltweite Krise, fand sie in der mit Heuchelei bemäntelten Gier und schrieb ein Buch darüber.

BILD titelt mal wieder. Woher allerdings nimmt der BILD-Reporter die Gewissheit und impliziert den 6,4 Millionen die Freude um die Erhöhung des Regelsatzes?
Krieg um das neue Hartz IV
bild.de
6,4 Millionen Millionen Hartz-IV-Empfänger freuen sich auf eine Erhöhung ihres Regelsatzes um fünf Euro auf 364 Euro zum 1. Januar.

Auch hier irrt BILD: Das neue neue Hartz IV heisst Leyen I

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* Neues aus Rheine

Erstellt von UP. am 13. Dezember 2010

Offener Brief des Heinrich Annas aus Rheine

Parteiaustritt die Linke NRW

Rein zentralwirtschaftlich wird im Kreis Steinfurt, die Partei “DIE LINKE” geführt.

Heute zeichnet sich schon ab, das die Position nur gehalten werden soll und ein Aufbau der Partei an Mitgliedern “DIE LINKE” im Kreis Steinfurt unerwünscht ist.

Bewundernswert sind vielleicht die Pressemitteilungen, die einen großen Zulauf von Mitgliedern in der Partei “DIE LINKE – Kreis Steinfurt” suggerieren.

Aktivisten sind nicht willkommen und das wird jedem Interessenten, unmissverständlich deutlich gemacht.

Einen Verein kann man so führen, nur eine Partei sollte sich anders Aufstellen und die Zugänge nicht blockieren um Eigeninteressen auszunutzen, das hat der KV-Steinfurt bis dato nicht gelernt.

Ich bin in die Partei eingetreten um der Sozialen Ungerechtigkeit entgegen zu treten, dieses finde ich auch in der Satzung der Partei “DIE LINKE”

Ich bin in die Partei eingetreten um mehr Demokratie und Selbstbestimmung zu verwirklichen, dieses finde ich in der Satzung der Partei ´´DIE LINKE´´

Ich bin in die Partei eingetreten um gegen den Rüstungs- und dem Atomwahn der Lobbyisten entgegen zu treten und sehe den aktivlosen KV-Steinfurt.

Nein, ich habe erkannt, das Papier der Satzung ist nichts wert, so wird es auch behandelt.

Ich habe kein Verständnis, das wichtige Sitzungen und Abstimmungen in fast unerreichbaren Orten abgehalten werden, das Gründungsmitglieder aus dem Vorstand entfernt werden durch Tricksereien, des KV Steinfurt.

Das Vorstandsmitgliedern der Zugang in den Internen Bereich verweigert wird u.s.w.

Der LV deckelt den KV-Steinfurt und somit habe ich mich entschieden, diese Partei nicht mehr zu unterstützen, da diese gegen Grundsätze der Demokratie verstößt.

Ich bin voller Enthusiasmus in die Partei DIE LINKE eingetreten, heute kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln und “NEIN DANKE – SAGEN”

Rote Grüße

Heinrich Annas, Rheine

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Anmerkung der Redaktion

Das alles haben wir schon gehabt! Das alles ist schon passiert und mehrfach sogar. Das Schema ist immer das gleiche und auch die Miteilung von Zuwachs in den Mitgliederzahlen kennen wir.

Das alles zusammen ist ein Indiz für zentralistische Steuerung. Ein Kreisverband soll klein gehalten werden und nur aus handverlesenen Mitgliedern bestehen - zuzüglich der mitlaufenden JA-sagenden Wendehälsen und dem zu besonderen Anlässen geholten Stimmvolk, wie es bei den vergangenen Landtagswahlen geschehen ist. Die Geholten allerdings werden sich jedoch nicht noch einmal holen lassen - insofern hinterliess man hier ‘verbrannte Erde’. Und irgendwann wird deswegen dieses Potential erschöpft sein.
Nahezu zeitgleich wurde mit dem “Säubern der Kreisverbände” durch den ehrenwerten Günter Blocks in den KV Hagen, Steinfurt, Warendorf und Kleve begonnen, um nur einige zu nennen. Missliebige Kritiker wurden durch undemokratische Massnahmen aus der Partei hinausgeekelt - sei es durch Parteiausschlussverfahren mit zweifelhaften Anschuldigungen oder konzentriertem Mobbing.
Im Kreis Warendorf wurde Lilo Remmers - mittlerweile MdB - zu seiner willfährigen Helferin. Sie unterhält in Ahlen ein sogenanntes Wahlkreisbüro, nachdem sie sich in dem Wahlkreis, in dem sie gewählt wurde, nicht mehr blicken lassen darf.
UP.

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* Wie geht es uns,

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Dezember 2010

…Herr Küppersbusch?

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht vergangene Woche?

Friedrich Küppersbusch: FDP ähnelt später DDR, sagt Kubicki.

Was wird besser in dieser?

DDR lässt transzendental mitteilen, nie später FDP geähnelt zu haben.

Bundespolizei und Bundeskriminalamt sollen zu Polizeiapparat verschmelzen. Wird de Maizière angesichts der Terrorgefahr doch noch zu einem richtigen Innenminister?

Der sicherste Unterschlupf für Verfassungsfeinde ist derzeit ein Job im Kabinett Merkel. Nach Art. 30 GG ist Polizei Ländersache, so wie diese Regierung sich auch bei Wehrpflicht, Asyl, Verteidigungsarmee und anderem einen Dreck ums Grundgesetz schert. Die Letzten, die aus Länderpolizeibehörden eine nationale Polizei zusammentricksten, waren Himmler und Heydrich - mit Tumoren wie Reichsicherheitshauptamt, SiPo und - ursprünglich Görings Folterwerkzeug - der Gestapo. Interessanter Umgang, Herr Innenminister. Eben gegen zentralstaatliche Willkür einerseits - und die Militarisierung von Polizei andererseits - nahmen die Länder sich nach 45 die Polizeihoheit zurück. Und musste der Bund das 49 so in seine Verfassung schreiben. Das BKA war später eine Informationsbörse der LKAs, und die Bundespolizei war der Grenzschutz, der notwendig länderübergreifend agierte. Wer immer schon - wider die Lehren der Geschichte - eine Nationalpolizei wollte, betrachtet sich selbst als Staat in einer Welt voller Feinde. Mindestens ebenso lebt der Bürger in einer Welt voller Staat.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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* Riestern für Streubomben

Erstellt von DL-Redaktion am 13. Dezember 2010

Milliarden für Streumunition und Antipersonenminen.

Laut einer am Freitag veröffentlichten Recherche durch Facing Finance, einem internationalen Bündnis von Nichtregierungsorganisationen werden in Deutschland weiterhin viele Millionen an Euro in die Herstellung von völkerrechtswidrigen Waffen investiert.  Durch die so genannte OSLO Konvention wird die Herstellung von Streumunition international geächtet und  die Unterstützung der Hersteller untersagt. Das Gesetz trat am 1. August dieses Jahres in Kraft.

In einem Umfang von mindestens 1,3 Milliarden Euro sind Deutsche Banken in der Finazierung dieser Unternehmen beteiligt. Absolute Spitze hierbei ist die Deutsche Bank Group mit einer Investion von 975 Euro. Dieses schließt Kredite, Anleihen und weitere Finanzdienstleitungen ein.

Als nächst größter Investor wird die Uni Credit Group/ Hypo Vereinsbank, welche mit nahezu 225 Millionen Euro in die Hersteller investiert hat, genannt.

Auch die private Altersvorsorge schließt die explosiven Investments nicht kategorisch aus. Mindestens 21 Anbieter der öffentlich geförderten “Riesterfonds” haben laut Informationen  ca. 500 Mio. Euro in die Herstellerfirmen von geächteten Waffen investiert. Gegen eine derartige Verwendung von Riester-Geldern spricht sich auch der bei der Präsentation der Recherche anwesende frühere Sozial- und Arbeitsminister Walter Riester aus.

Die Bundesregierung unterstützt aber nach wie vor die tödlichen Investments im Rahmen der Riesterförderung mit Steuergeldern und bezeichnet diese als grundsätzlich legal.

Die Organisationen sehen dringenden gesetzlichen Handlungsbedarf. Von der Deutschen Bank  wird gegenüber ihren Kunden und der Öffentlichkeit immer wieder behauptet in keinerlei Transaktionen im Zusammenhang mit völkerrechtswidrigen Waffen verstrickt sein zu wollen. Die nun vorgelegten Rechercheergebnisse zeigen jedoch, dass Behauptungen und auch Selbstverpflichtungen der Branche in diesem Bereich kaum das Papier wert sind, auf dem sie stehen.

Weitere Details auch HIER und Hier

IE

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* Die Kirchen

Erstellt von UP. am 12. Dezember 2010

werden aufgerüttelt!!!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des ÖKT-Netzwerkes,

zum Abschluss der Unterschriftenaktion haben wir heute dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Erzbischof Dr. Robert Zollitsch und dem Ratsvorsitzenden der EKD, Präses Nikolaus Schneider die 10.000 Unterschriften verbunden mit einem Offenen Brief (auch: s.u.) übersandt. Anlässlich der Übergabe hat die Vorbereitungsgruppe zudem eine Presseerklärung abgestimmt und herausgegeben, die Sie in der Anlage finden. Wir bitten herzlich darum, die Presseerklärung über die entsprechenden Verteiler weiterzuleiten und/oder abzudrucken. Die Informationen finden Sie auch auf der Internetseite www.oekt-netz.de. Für die vielfältige Unterstützung in den zurückliegenden Monaten gilt allen unser herzlicher Dank.

Für die Adventszeit wünschen wir besinnliche Stunden und schon jetzt ein gesegnetes Weihnachtsfest.

für die Vorbereitungsgruppe des ÖKT-Netzwerkes

Dr. Michael Schäfers
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Dagmar Kohl
KAB Deutschlands e.V.
Grundsatzreferat
Bernhard-Letterhaus-Straße 26
50670 Köln
Telefon: 0221/77 22 201
Fax: 0221/77 22 116
E-Mail: dagmar.kohl@kab.de
Internet: www.kab.de

Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe,
als daß ein Reicher ins Reich Gottes komme.
Markus 10 25

Heute würde Jesus seinen Nachsatz erweitern:

…als daß ein Reicher oder ein Politiker ins Reich Gottes komme.

Köln, den 10.12.2010

Offener Brief des ÖKT - Netzwerkes

gerichtet anlässlich der Übersendung der Unterschriftenlisten für einen Konsultationsprozess an
-
Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzenden der Dt. Bischofskonferenz
und
Präses Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzenden der EKD

Die Politikerinnen und Politiker warten derzeit wieder mit euphorischen Botschaften auf: Die Finanz- und Wirtschaftskrise liege hinter uns, die Arbeitslosigkeit in Deutschland befinde sich auf einem Rekordtief, das Wirtschaftswachstum sei so robust wie schon lange nicht mehr. Diese „Botschaften“ verkennen, dass unser Land, Europa und die eine Welt weiterhin durch tiefe Spaltungen gekennzeichnet sind. Der skandalöse Anstieg des Hungers, der auch auf die Spekulationen mit Nahrungsmitteln zurückgeht, die mit dem Wirtschaftswachstum verbundene rücksichtslose Ausbeutung der natürli-chen Ressourcen und die verfestigte Langzeitarbeitslosigkeit machen deutlich: Der Auf-trag, die Verhältnisse ökologisch und sozial gerecht zu gestalten, wird weiterhin ausge-hebelt. 1
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Die Menschen spüren, wie sehr die sozialen und ökologischen Probleme wachsen, und sie ahnen, dass der Problemdruck weiter zunehmen wird, wenn die Weichen der Ent-wicklung nicht neu gestellt werden. Doch sie erleben, dass dies gerade nicht geschieht. Selten war die Unfähigkeit der politisch Verantwortlichen, die Probleme anzugehen und Maßnahmen zu beschließen, die den Interessen mächtiger Lobbygruppen der Wirtschaft zuwiderlaufen, so mit Händen zu greifen wie derzeit. Darüber kann und darf die derzeitige Euphorie nicht hinwegtäuschen.
Die Kirchen sind in dieser Situation dringender denn je gefragt, ihrem prophetischen Auftrag gerecht zu werden und ihre Stimme für „Fair teilen statt sozial Spalten“ zu er-heben. Deshalb sehen wir in unserem Text zur Unterschriftenaktion die Kirchen in der Pflicht, „jetzt eine radikale gesellschaftliche Umkehr, einen Neubeginn, der die Schöp-fung bewahrt und allen Menschen Gerechtigkeit schafft, einzufordern. Die Zeit ist reif. Es gibt Alternativen zu einem Leben auf Kosten der Armen und der Natur – hier und weltweit! Die Kirchen müssen dabei Vorbild sein.“
Angesichts der weltweiten Ungerechtigkeiten hat sich unter dem Motto „Fair teilen statt sozial Spalten“ zwei Jahre vor dem Ökumenischen Kirchentag in München das ÖKT-Netzwerk 2010 gebildet. Es wird von über 80 kirchlichen und politischen Organisa-tionen getragen, u.a. von Misereor, Brot für die Welt, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung, dem Vorstand des Bundes der Katholischen Jugend, den Evangelischen Frauen in Deutschland, dem Reformierten Bund, EIRENE und den Christinnen und Christen bei attac. Den Aufruf des Netzwerkes vom September 2008 haben zudem über tausend Einzelpersonen unterzeichnet. Das Netzwerk war bereits im Vorfeld des ÖKT äußerst aktiv und hat Organisationen, Gruppierungen und Einzelpersonen in einen breiten Dialog zu den Fragen nach einer lebenswerten Zukunft für alle Menschen zu-sammengebracht, der ökumenisch angelegt war und z.T. auch über die Grenzen der Kirchen hinaus ging. Auf dem ÖKT selbst hat das Netzwerk in eigenen Veranstaltungen, an den Ständen der beteiligten Organisationen und im laufenden Programm immer wieder das Anliegen des Netzwerkes eingebracht und dabei großen Zuspruch erfahren.
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Viele Menschen erwarten von den Kirchen, dass sie sich jetzt klar und deutlich in den sozialen Fragen positionieren und einen breiten Dialog über die „Zeichen der Zeit“ zu initiieren. Dies belegt nicht zuletzt unsere in München gestartete Unterschriftenaktion für einen ökumenischen Konsultationsprozess.
Im Text der Unterschriftenaktion heißt es: „Wir fordern die Kirchenleitungen auf, eine breite gesellschaftliche Diskussion zu entfachen – ohne Rücksicht auf herrschende In-teressen und Machtstrukturen. Am Ende dieser Debatten der Basis sollte ein Sozialwort der Kirchen stehen – wie jenes, das 1997 zu einer politischen Aufbruchstimmung beitrug. Ein solches Sozialwort muss klar aufzeigen, wie wir weltweit den Reichtum gerechter verteilen, mit weniger Naturzerstörung besser leben und möglichst viele Menschen an politischer und wirtschaftlicher Macht beteiligen.“
Diese Forderung wird unterstützt von ca. 10.000 Unterzeichnerinnen (Stand 10.12.2010).
Offenbar gibt es in beiden großen Kirchen Kräfte, die verhindern wollen, dass es erneut zu einem ökumenischen Konsultationsprozess und einem Sozialwort der Kirchen kommt. Aus Angst, bei den wirtschaftlichen und politischen Eliten anzuecken, wollen manche das Anliegen ganz ad acta legen. Andere bemühen sich, die bereits entstehende Energie in konfessionelle Bahnen zu lenken, die dafür viel zu eng sind. Mit diesem offenen Brief wollen wir als ÖKT-Netzwerk allen diesen Bestrebungen entgegentreten und zugleich der Forderung nach einem ökumenischen Konsultationsprozess und einem Sozialwort der Kirchen Nachdruck verleihen.

Jetzt sind die Kirchenleitungen in der Pflicht!

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* Linkes Chaos in Bayern

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Dezember 2010

Schon vor dem am Samstag in Asbach - Bäumenheim mit Spannung erwarteten Landesparteitag der LINKEN in Bayern stellten sich die Beobachter die Frage nach der Anwesenheit des Landesschatzmeister Ulrich Voß. Sollte dieser aber seine Glaubwürdigkeit bewahren wollen, ist sein Erscheinen unumgänglich.  Es geht um seine Zukunft als Landesschatzmeister der Linken. Voß soll abgewählt werden

Im Sommer noch hatte er vor allem den Bundesvorsitzenden Klaus Ernst vorgeworfen, dass dieser von eventuell gefälschten Mitgliederzahlen bei Bayerns Linken profitiert habe. Ernst nahe stehende Kreisverbände hätten Mitgliederzahlen künstlich nach oben getrieben, um so zu den anstehenden Parteitagen und Wahlen entsprechend mehr Delegierte zu entsenden. So lassen sich die Machtverhältnisse manipulieren. Voss für diese Aussagen aus der Partei zu werfen ist vor dem dafür zuständigen Schiedsgericht gescheitert. Nun liegen mehrere Abwahl Anträge vor.

Das aber dergleichen Vorkommnisse nicht nur in Bayern Gang und Gäbe sind werden alle Schreiber und Leser dieser Internetseite nachhaltig bestätigen. Die aus Bayern kommenden Vorwürfe hören wir auch aus den meisten anderen West - Landesverbänden. Alleine hier in NRW werden die bayrischen Begebenheiten aus vielen Kreis - Verbänden bestätigt. Schon aus den hier hinterlassenen Kommentaren wird der Zustand dieser Partei ersichtlich. Die Machenschaften und die Vorgehensweisen sind nahezu Deckungsgleich. Ja selbst die handelnden Personen agieren über die Landesgrenzen hinweg. Unverständlich und beschämend hierbei die desolate Haltung der Parteispitze, sehen sie doch mehr oder weniger stillschweigend zu, wie sich ihre politische Arbeit hier im Westen langsam aber sicher selbst zerlegt. Es geht hier nur um Posten, Pfründe, Macht und vor allem Geld.

Hier einmal Wahllos eine kleine Auswahl von Berichten aus Bayern, dem Saarland, Hannover, Herne, NRW und dem KV Warendorf. Dieses Blog beinhaltet im Moment rund 1100 Artikel wo von sich rund 500 mit Problemen in der Partei DIE LINKE befassen. Berichte über Pleiten, Pech und Pannen. Alles nur aus dem Zusammenhang gerissen, einzelne Begebenheiten, oder eine “Rote Linie” welche durch die West Länder führt?

So kam es denn auch  am Samstag gleich zu Beginn zu dem ersten Eklat. Gegner von Klaus Ernst scheiterten mit den Antrag auf vorzeitige Beendung und Vertagung des Treffens und wurden mit 77 zu 97 Stimmen abgelehnt.

Mit Beginn  der Rede des Parteichef, verließen einige seiner Gegner unter lautem Protest und Buhrufen die Halle. Ernst appellierte an die verbliebenen Delegierten, die Linke solle sich der Anliegen der Bürger annehmen - und nicht um die Frage streiten, “wie wir am besten von hinten den eigenen Leuten in die Knie treten”, -was mit anderen Worten ja nichts anderes heißt als dass die zu vor getretenen dieses zu akzeptieren haben-. Die Linke müsse geschlossen auf einen Einzug in den bayerischen Landtag bei der Wahl 2013 hinarbeiten, so Ernst.

Gewählt wurde auf diesem chaotischen Parteitag der Gewerkschafter Xaver Merk zum neuen Landesvorsitzenden. Dieser  setzte sich am Samstag in Asbach-Bäumenheim mit 56 Prozent der 168 Stimmen klar gegen den zum linksradikalen Flügel gerechneten Gegenkandidaten Erkan Dinar durch.

Der Landesschatzmeister und Ernst - Gegner, Ulrich Voß beschuldigte die Anhänger des Parteichefs krimineller Machenschaften sowie einer «undemokratischen Zentralistenfraktion» und trat zurück. Der erst im April gewählte letzte Landesvorsitzende Michael Wendl hatte den Posten schon vor einiger Zeit hingeworfen, weil er heftig angefeindet wurde.

Es bedarf natürlich schon einer gewissen Naivität zu glauben, dass so genannte „Ausgeschlossene“ noch an einen Wahlerfolg der Partei interessiert seien. Das genaue Gegenteil wird der Fall sein, denn je höher eine Niederlage bei anstehenden Wahlen ausfallen wird, je eher wird bei gewissen Personen die Einsicht reifen, dass hier gravierende Fehler gemacht werden. Was heißt hier eigentlich Links-radikal? Das ist genau der  Stempel einer Zentralistischen Führung. Wenn die Argumente ausgehen flüchtet man in Beschimpfungen.  Wer will denn wirklich Personen welche man der Manipulation verdächtigt hilfreich unter die Arme greifen ?? Trägt denn der Hehler nicht die gleiche Schuld wie der Stehler?

Klaus Ernst, der 1. Sprecher der Partei DIE LINKE war in der letzten Woche Gast Sprecher bei einem Info Abend im KV WAF. Der Abend fand in Ahlen statt, einer Stadt am Rande des Ruhrgebietes mit rund 55.000 Einwohnern. Obwohl DIE LINKE im Kreis- und Stadt- Rat vertreten ist, erschienen gerade 3, In Worten “drei” Gäste welche sich nicht der Partei zugehörig fühlten.  Die gesamte Besucherzahl betrug ca. 15 Personen! Ich glaube hier erübrigt sich jede weitere Erklärung denn das ist DIE LINKE ! Jetzt schon eine tote Partei welche einigen Spinnern, Sektierern und Karrieristen geopfert wurde.

IE

Weitere Informationen:
Spiegel online
Augsburger Allgemeine
Sueddeutsche

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* “Worte sind überflüssig!”

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Dezember 2010

Der Klimagipfel in Cancún wollte so gar nicht zu Ende kommen. Das lag unter andern auch an der langen Rede des dauerlächelnden deutschen Umweltmini Norbert Röttgen. Hier dass was er  tatsächlich sagte:

Meine Damen und Herren!

Der Klimawandel ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Mehr noch: Er ist auch die wichtigste, ja die drängendste Herausforderung unserer Zeit! Und lassen Sie mich auch dies gleich zu Anfang sagen: Er ist eine Herausforderung, die uns alle betrifft, denn wir alle sind vom Klimawandel betroffen. Seien Sie versichert: Ich sage das nicht nur, weil der Klimawandel die größte, die wichtigste und auch die drängendste Herausforderung unserer Zeit ist, sondern auch - das will ich in aller Deutlichkeit sagen, damit es sich jeder vor Augen hält -, weil der Klimawandel die größte, wichtigste und drängendste Herausforderung unserer Zeit ist: eine Herausforderung, die uns alle betrifft!

Niemand, meine Damen und Herren, kann sagen, der Klimawandel gehe ihn nichts an. Nein, er geht uns alle an! Und nicht nur uns alle, sondern auch die Menschen draußen in den Ländern und Städten, auf den Straßen und Plätzen. Auch sie, meine Damen und Herren, sind vom Klimawandel betroffen wie wir alle!

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

IE

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* Energiesparlampen

Erstellt von UP. am 11. Dezember 2010

sind jetzt auch politischer Sondermüll!

Bei Bruch treten große Mengen Quecksilber aus / Neue Studie des Bundesumweltamts /Voreiliges EU-Glühlampenverbot aussetzen

Die Bedenken gegen das schnelle und endgültige EU-Verbot herkömmlicher Glühlampen bekommen neue Nahrung. Das Umweltbundesamt veröffentlichte heute eine neue Studie, die belegt, dass in den Energieparlampen erhebliche Mengen Quecksilber stecken, die bei einem Bruch bei Raumtemperatur sofort verdampfen. “Jetzt kommt raus, wie gefährlich Energiesparlampen sind. Wieso hat man solche Untersuchungen nicht vor dem EU-Verbot gemacht?“, sagte der Vorsitzende des Industrieausschuss des Europaparlaments, Herbert Reul (CDU).

Nun - wo er Recht hat, hat er Recht; aber das sollte er eigentlich seine Chefin fragen. Als Vorsitzender dieses unbedeutenden Ausschusses hätte er allerdings schon vor dem Andenken des Einführens der Lampen durch die EU intervenieren müssen; denn man muss nicht Umweltbundesamt sein, um die Öffentlichkeit auf das Quecksilber in diesen Lampen hinzuweisen. Das weiss eigentlich jeder und die Tatsache wurde in der deutschen Öffentlichkeit längst diskutiert, was scheinbar an Reul vorbeigegangen ist.

Das Umweltbundesamt veröffentlichte heute eine erste Einschätzung zu den Gesundheitsgefahren durch entweichendes Quecksilber bei zerbrochenen Energiesparlampen. Eine Stichprobe habe gezeigt, dass nach dem Zerbrechen einer solchen Lampe die Quecksilberkonzentration auf nahezu das 20-fache des Grenzwerts von 0,35 Mikrogramm pro Kubikmeter Raumluft steigt. Quecksilber gilt als schweres Nervengift und ist in anderen Produkten grundsätzlich verboten.
“Bei der Produktsicherheit hat sich die EU-Kommission, von der die Initiative zum Verbot der Glühlampen kam, offenbar keine Gedanken gemacht. Getrieben vom Klimaschutzwahn musste ein Hauruck-Verbot her. Nun aber sind die Energiesparlampen zum politischen Sondermüll geworden. Ich fordere die Kommission auf, das Verbot der Glühlampen mit sofortiger Wirkung auszusetzen”, so der CDU-Europaabgeordnete.

Interessant in diesem Zusammenhang, dass in Deutschland diese bescheuerte Forderung der EU unvezüglich umgesetzt wurde. Es stellt sich allerdings die Frage, ob dieser CDU-Mann mit seiner Chefin telefoniert hat, bevor diese das Verkaufsverbot in die Tat umsetzte. Einmal wieder zeigt sich jedoch, dass scheinbar in der CDU die eine Hand nicht weiss, was die andere tut. Und wenn sogar eine Bundesbehörde versagt, indem sie diese Lampen zulässt, muss man sich nach der Existenzberechtigung dieser Behörde fragen.

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* Von Kollegen gewählt II

Erstellt von DL-Redaktion am 11. Dezember 2010

“Einer für alle - alle für einen”

Am 06. 12. 2010 veröffentlichten wir unter dem Titel ” Von Kollegen gewählt - von Bossen gefeuert” einen Bericht über die geplante Entlassung des Betriebratsmitglied Zabit Cumcu von der Firma  MAN Diesel & Turbo in Oberhausen. Heute erreichte uns eine weitere Mitteilung welche wir unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten möchten.

“Einer für alle - alle für einen”

Die beabsichtigte fristlose Entlassung des MAN-Betriebsrates Zabit Cumcu stößt auf breiten Widerstand der Belegschaft. Zwei Tage nach Bekanntwerden der Kündigungsabsicht schlossen sich über 50 Kollegen von MAN Diesel&Turbo in Oberhausen und aus umliegenden Betrieben zu einem Solidaritätskreis zusammen. Am Montag früh informierte ein sofort verfasstes Flugblatt die ganze Belegschaft. Der Betriebsrat musste sich innerhalb von drei Tagen mit dem Kündigungsantrag befassen.

Vor der Betriebsratssitzung am Montagmittag demonstrierten über 100 Kollegen im Betriebsratsbüro gegen die Entlassung von Zabit Cumcu. Deutsche und türkische Kollegen ebenso wie Arbeiter und Angestellte, auch Vorgesetzte von Zabit Cumcu beteiligten sich. In seinem Produktionsbereich hatten alle Kollegen die Arbeit nieder gelegt, das Licht in den Hallen gelöscht und sind mit zum Betriebsratsbüro marschiert.

“Der Zabit ist ein von uns gewählter Betriebsrat, den lassen wir nicht im Stich, das ist selbstverständlich!”, “Wenn sie den rauswerfen, ist jeder kritische und kämpferische Arbeiter das mögliche, nächste Ziel.” Der Betriebsrat stimmte dem Antrag auf fristlose Entlassung nicht zu. Ob die Geschäftsleitung es wagt, die Zustimmung vom Arbeitsgericht ersetzen zu lassen, werden die nächsten Tage zeigen. In der Belegschaft jedenfalls wächst die Solidarität mit dem Kollegen täglich an.

Siehe auch: Von Kollegen gewählt III

IE

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* Gefährliche Ungleichheit

Erstellt von DL-Redaktion am 11. Dezember 2010

Nachdem wir gestern einen Bericht über den französischen Arbeitsmarkt Veröffentlicht haben, bringen wir hier einen Bericht über die Situation in unserem Land und sehen, dass weder in der Vorgehensweise noch in deren Auswirkungen große Unterschiede bestehen. Das eigentliche, nie benannte Ziel von Rot - Grün war es und das von Schwarz - Gelb ist es, die Gewerkschaften zu schwächen und die Einkommen zu minimieren. Das sind auch heute noch die Hauptargumente der Regierung welche Mindestlöhne und ein Grundeinkommen ablehnen. Das Einkommen darf einen bestimmten Level nicht überschreiten um die Niedriglöhne zu schützen.  Hier nun der Bericht von Simon Sturn und Till van Treeck.

Seit den 1990er Jahren steigt die Einkommensungleichheit in Deutschland stark an, in den USA schon seit den 1980er Jahren. Viele Ökonomen und Wirtschaftspolitiker hielten dies für notwendig, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Mit der Krise zeigen sich aber die gefährlichen Nebenwirkungen steigender Ungleichheit.

Die letzten drei Jahrzehnte ökonomischer Entwicklung - zuweilen als Neoliberalismus bezeichnet - gingen in den meisten reichen Ländern nicht nur mit einer umfassenden Deregulierung der Finanzmärkte einher, sondern auch mit einer deutlichen Deregulierung der Arbeitsmärkte. Gemäß der Vorstellung der Mainstream-Ökonomie nähert sich die Arbeitslosigkeit früher oder später ihrer “natürlichen” Rate an, die allein von der Angebotsseite her bestimmt ist.

Dieser Annahme zufolge haben antizyklische Geld- und Fiskalpolitik langfristig keinen Einfluss auf die Arbeitslosigkeit, ebenso wenig wie andere Nachfragekomponenten. Um die Arbeitslosigkeit dauerhaft zu reduzieren, müssen demnach staatliche und/oder gewerkschaftliche Eingriffe minimiert werden. Entsprechend wurden großzügige Arbeitslosenersatzleistungen, strenger Kündigungsschutz, Mindestlöhne und umfassende Tarifvertragssysteme ebenso bekämpft wie gewerkschaftlicher Einfluss schlechthin. Als Vorbild auf internationaler Ebene galt das angelsächsische Modell mit deregulierten Arbeitsmärkten, relativ geringer Arbeitslosigkeit und hohen Wachstumsraten.

Quelle : Le Monde diplomatique >>>>> weiterlesen

IE

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* Wikileaks in Spanien…

Erstellt von DL-Redaktion am 11. Dezember 2010

Die enge der Zusammenarbeit zwischen Europäischer Politik und Justiz mit US-Diplomaten wird hier an einem Beispiel aus Spanien gezeigt. Es war das Ziel die Verfolgung von Kriegsverbrechen und Folter zu verhindern. Die spanischen Wikileaks-Unterlagen führen auch nach Deutschland. In mehrfacher Hinsicht verängstigt zeigten sich die amerikanischen Diplomaten über die Folgen der Ermittlungen der Münchener Staatsanwaltschaft im Falle des entführten deutschen Staatsbürgers libanesischer Herkunft Khaled El Masri. Sein Entführungsflugzeug soll in Mallorca zwischengelandet sein, weswegen zu einem Fall auch in Spanien ermittelt wird. Auch im Fall des deutschen Staatsbürgers Khaled El Masri.

Schon wenige Tage nachdem Menschenrechtsorganisationen in Madrid im März 2009 eine Strafanzeige gegen sechs US-Regierungsjuristen erstattet hatten, soll der spanische Staatsanwalt Javier Zaragoza mit einem Rechtsberater der US-Botschaft zusammengetroffen sein. In der Strafanzeige ging es unter anderem um die Folter an den auf Guantánamo inhaftierten spanischen Staatsbürgern Hamed Abderrahman Ahmed und Lahcen Ikassrien. Die beiden Beamten besprachen sich, wie man mit dieser heiklen Angelegenheit umgehen solle.

Die in der vergangenen Woche in der spanischen Zeitung El País veröffentlichen Wikileaks-Dokumente zeigen, dass es dabei vor allem um den seit Sommer dieses Jahres suspendierten Ermittlungsrichter Baltasar Garzón ging. Laut Kabeln aus der US-Botschaft in Madrid vom 1. April 2009, 17. April 2009 und 5. Mai 2009 besprachen spanische Staatsanwälte mit US-Diplomaten und Politkern, wie sie Garzón aus den sensiblen Ermittlungen gegen US-Bürger zu drängen sowie diese Verfahren einzustellen gedenken und damit Gefahren durch die Zusammenarbeit europäischer Strafverfolger einzudämmen versuchen.

Sicherlich existieren weltweit viele solcher Einzelbeispiele von US-amerikanischen Einflussnahmen, die man dank Wikileaks nun genau nachvollziehen kann. Es lohnt, sich das Beispiel Spanien detailliert anzusehen. Erst im Detail kann man ermessen, wie weitreichend US-Diplomaten zum Schutz ihrer nationalen Interessen offenbar agieren.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

IE

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* kurz-sichtig

Erstellt von UP. am 10. Dezember 2010

DGB: Bildungsrepublik auch nach PISA nicht in Sicht!
ddp
Anlässlich der in Berlin vorgestellten PISA-Studie 2009 fordert Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende, von Bund und Ländern eine gemeinsame Politik gegen die soziale Spaltung im Bildungswesen.
Quelle: ddp

Schmelzende Gletscher, wachsende Papierberge
suedeutsche.de
Das Ende naht: Bei der Klimakonferenz in Mexiko drängen die Entwicklungsländer zur Eile, doch die Verhandlungen werden immer mühsamer.

Wikileaks mit Super-Guido
tagespiegel.de
Die Wikileaks-Affäre wird immer skurriler. Was ist eigentlich so “cyber” an dem angeblichen “WAR”? Womöglich, dass FDP-Chef Westerwelle demnächst nicht mehr als Sicherheitsrisiko dargestellt wird, sondern als Super-Guido, der die Welt rettet?

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* Ist Politik käuflich ?

Erstellt von DL-Redaktion am 10. Dezember 2010

Bürger halten Politik für käuflich


Laut einer Studie von  Transparency International haben die Deutschen kein Vertrauen zu den Parteien, der Wirtschaft und der Politik. Sie halten diese anfällig für Bestechung und käuflich.

Um die siebzig Prozent der MitbürgerInnen glauben, dass die Korruption in Deutschland in den vergangenen  Jahren stark zugenommen hat. Vor allem politische Parteien und die Privatwirtschaft stehen hier unter Korruptionsverdacht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie  von Transparency International (TI). Für die insgesamt weltweite repräsentative Erhebung wurden auch in Deutschland 1.000 Personen befragt.

“Das mangelnde Vertrauen in die Parteien ist eine bedenkliche Entwicklung und sollte für diese ein Warnsignal sein”, sagte Edda Müller, Deutschland-Chefin von TI im n-tv. Fälle von schwerem Lobbyismus und Parteispendenaffären seien sicher im Hinterkopf der Befragten. Kein Wunder, gab es in der jüngsten Vergangenheit doch etliche derartige Vorfälle

Als bekanntes Beispiel kann man hier den Unternehmer August von Finck, Inhaber von 14 Mövenpick-Hotels anführen, welcher der FDP im Herbst 2009 über eine Million Euro spendete. Diese senkte als  eine der ersten Maßnahmen nach der Regierungsübernahme von Schwarz-Gelb die Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen von 19 auf sieben Prozent.

Auch Jürgen Rüttgers, der ehemalige CDU-Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen,  war nur für einen fünfstelligen Betrag in die Parteikasse bereit, sich mit jemanden an einen Tisch zu setzen. . Dieses war sehr wahrscheinlich jahrelange gängige Praxis auf Parteitagen und Kongressen und wurde erst im Februar 2010 bekannt.

Auch das, was man  heute als Drehtüreffekt bezeichnet, was heißt das Spitzenpolitiker nach ihren Ausscheiden aus der aktiven Politik schon nach kurzer Zeit wichtige Posten in der Privatwirtschaft übernehmen, erhöhte das Misstrauen  der Bevölkerung gegenüber der Politik, so Frau Müller. Gerhard Schröder, Wolfgang Clement und vor nicht allzu langer Zeit,  Roland Koch (CDU), welcher praktisch direkt vom Posten des hessischen Ministerpräsidenten hin zum Vorstandschef des Baukonzerns Bilfinger Berger wechselte, für den er zuvor noch Fürsprecher bei der Vergabe einer neuen Start- und Landebahn auf den Frankfurter Flughafen einlegte.

“Die Bürger unterscheiden nicht zwischen schweren Formen des Lobbyismus und strafrechtlich relevanten Formen der Korruption”, sagte Frau Müller. Besondere Aufmerksamkeit erzeugte hier letztlich der Einfluss der Pharmaindustrie und die der Atomkonzerne auf die letzten Gesetzgebungen, wobei besonders die abgelaufenen Geheimverhandlungen zwischen Regierung und Stromerzeuger aus dem Rahmen fielen.

Mit an der Spitze der schlimmsten Korruptionsländer liegt laut der Umfrage Afghanistan, wo ebenfalls mehr als die Hälfte der Befragten angaben, sie hätten in den letzten zwölf Monaten Beamten unter der Hand etwas zugesteckt. Ziel sei in der Regel, Schwierigkeiten mit Behörden zu vermeiden oder die Mühlen der Bürokratie in Bewegung zu setzen. „Am meisten beunruhigt der Fakt, dass sich Bestechungsgelder an die Polizei seit 2006 verdoppelt haben“, erklärte Transparency International zum weltweiten Trend. Häufig sehen sich vor allem Arme und junge Menschen genötigt, Bestechungsgelder zu zahlen.“ So berichtet heute der Tagesspiegel

IE

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* Der Druck in Frankreich

Erstellt von DL-Redaktion am 10. Dezember 2010

Im folgenden Artikel geht Danièle Linhart den Problemen auf den französischen Arbeitsmarkt nach.  Im Gegensatz zu Deutschland trieb die Kürzung des Renteneintrittsalters aber die Menschen zu großen Demonstrationen auf die Straße. So unterschiedlich das Ausmaß der Proteste zwischen den Ländern auch ist, von der Problematik her sind aber kaum Unterschiede auszumachen. Wie hier im Lande auch wird versucht durch Lohndumping auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Löhne wie in China, arbeiten wie in Indien so heißt die Maxime, eingeführt unter Rot-Grün, verfeinert von Schwarz-Gelb.

Leben um zu Arbeiten, oder Arbeiten um zu Leben? Genau daran sollten wir uns wieder häufiger erinnern. Aber hier im Land? Die Deutsche Masse schluckt und schweigt !!  IE

Warum die Franzosen protestieren

Frankreichs Massenproteste gegen die Erhöhung des Rentenalters von 60 auf 62 Jahre finden in der Öffentlichkeit breite Zustimmung. Das zeigt nicht nur, wie wenig Verständnis die Franzosen für derartige Einschnitte haben, es verrät darüber hinaus einiges über den zunehmenden Druck durch die Modernisierung des Arbeitsalltags.

Die Demonstrationen machen deutlich, wie viele Menschen sich von den heutigen Aufgaben des Arbeitslebens überwältigt fühlen. Ein großer Teil der abhängig Beschäftigten zweifelt heute an der eigenen Fähigkeit, den beruflichen Alltag auf Dauer durchzustehen. Die Angst, irgendwann zusammenzubrechen, bringen die Spruchbänder auf den Demonstrationen unmissverständlich zum Ausdruck: “Lieber gleich krepieren, bevor einen die Arbeit umbringt!“; “Wir wollen ein Leben nach der Arbeit!” Deutlicher kann man den eigenen Überdruss kaum formulieren.

Dabei haben die neuen Technologien die körperliche Schwerarbeit weitgehend abgeschafft. Mehr als zwei Drittel der abhängig Beschäftigten in Frankreich sind im Dienstleistungsbereich tätig, und die gesetzliche Arbeitszeit ist theoretisch auf 35 Wochenstunden beschränkt. Dennoch verfestigt sich bei vielen der Eindruck, dass die Arbeit einem heutzutage wertvolle Lebenszeit raubt.

Niemand soll sich wohlfühlen

Es sind eben nicht nur die zwei zusätzlichen Arbeitsjahre, welche diesen deprimierenden Eindruck verstärken. Die Spruchbänder von heute erinnern sehr an die Parolen vor 40 Jahren: “Den Lebensunterhalt verdienen soll uns nicht das Leben kosten” hieß es im Mai 1968 beim großen dreiwöchigen Generalstreik, als die französischen Arbeiter für soziale Verbesserungen kämpften. Seither hat sich trotz digitaler Revolution und postindustriellem Wandel die Situation kaum gebessert - vielleicht sogar noch verschlechtert. Aus einem anderen berühmten Motto der 1968er über die Entfremdung der Arbeit - “Métro, boulot, dodo” (Metro, Maloche, Schlaf) - ist die drastische Steigerung “Métro, boulot, tombeau” (Metro, Maloche, Grab) geworden.

Quelle: Le Monde diplomatique >>>>> weiterlesen

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* v.d.Leyen lügt

Erstellt von UP. am 9. Dezember 2010

nicht einmal, wenn sie sagt, dass die Arbeitslosigkeit bei rund 2.931.000 liegt und dass das einen Rückgang um rund 14.000 Arbeitslose gegenüber dem Vormonat bedeutet.

Aber - kuckkuck - wo sind sie denn wirklich geblieben, die Arbeitslosen???

Dazu muss man wissen, dass viele Bezieher von ALG I in dieser Statistik nicht enthalten ist:
Arbeitslose, die krank sind, einen Ein-Euro-Job haben oder an Weiterbildungen teilnehmen, werden bereits seit längerem nicht als arbeitslos gezählt. Alle Arbeitslosen, die älter als 58 sind, erscheinen nicht in der offiziellen Statistik. Und seit 2009 gilt: Wenn private Arbeitsvermittler tätig werden, zählt der von ihnen betreute Arbeitslose nicht mehr als arbeitslos, obwohl er keine Arbeit hat.

Und natürlich werden die nicht mehr gezählt, die mittlerweile von ALG I in den Bezug von LEYEN I, früher: HARTZ IV, “wechseln durften”.
Das das so ist, verschweigt v.d.Leyen natürlich, um die Schönung der Zahlen nicht zu beeinträchtigen; denn

Mehr Menschen auf Finanzhilfen des Staates angewiesen
Der größte Teil entfiel auf das Arbeitslosengeld II und das Sozialgeld.

Wiesbaden (dapd). Fast jeder zehnte Einwohner in Deutschland ist auf Hilfen des Staates angewiesen, um seine Existenz zu sichern. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, erhielten Ende vergangenen Jahres 9,5 Prozent der Menschen Existenz sichernde finanzielle Hilfen des Staates. Ende 2008 waren es 9,3 Prozent der Bevölkerung gewesen.

Der mit Abstand größte Teil der Personen, die Mindestsicherungsleistungen bezogen, entfiel auf das Arbeitslosengeld II und das Sozialgeld. Insgesamt über 6,7 Millionen Menschen erhielten am Jahresende 2009 diese umgangssprachlich Hartz IV genannten Leistungen, 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Knapp drei Viertel (73 Prozent) dieser Menschen waren erwerbsfähig und bezogen Arbeitslosengeld II, 27 Prozent, zumeist Kinder, waren nicht erwerbsfähig und erhielten Sozialgeld. Für die unmittelbaren Leistungen zur Deckung des Lebensunterhalts dieser Menschen gab der Staat im Jahr 2009 rund 35,9 Milliarden Euro aus.
Quelle: dapd

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* Petition für Wikileaks !

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Dezember 2010

Als Antwort auf die Festnahme von Wikileaks-Gründer Julian Assange haben viele Sympathisanten mit vielen spektakulären Aktionen im Internet auf sich aufmerksam gemacht. Nachdem der Finanzdienstleister Mastercard die Überweisungen an Wikileaks einstellte, wurde dessen Web-Site kurzerhand lahm gelegt.

Zu diesem Hackerangriff bekannte sich die gleiche „Anonymous“ Bewegung welche schon 2008  mit einer Aktion gegen die Organisation Scientology bekannt wurde. Man bezeichnet das Vorgehen als andauernde Kampagne gegen „freiheitsfeindliche“ Organisationen“.

Als Begründungen für die Angriffe wird in den Medien und auch in den genannten Organistionsplattformen die Verteidigung der Informations- und Datenfreiheit genannt und zumeist auf die von Steven Levy definierte oder eine weiterentwickelte Hackerethik verwiesen, in der es heißt, dass alle Information und Daten frei sein müssen. So können wir es auf „indymedia“ nachlesen.

Trotz des steigenden internationalen Drucks auf Wikileaks wurde eine neues Paket von Depeschen im Internet veröffentlicht.  „Wir lassen uns nicht knebeln, weder durch juristische Mittel noch durch die Unternehmen, welche Zensur ausüben.“ Heißt es in einer Erklärung.

“Wäre Assange Chinese, hätte man ihm den Nobelpreis verliehen “Betitelt die Süddeutsche online“.

Die volle Unterstützung der Australischen Regierung sagte unterdessen auch der Außenminister Kevin Rudd, Assange zu. Die Schuld für die Veröffentlichung der Dokumente trage die Amerikanische Regierung, welche nicht in der Lage war, ihre Unterlagen  ausreichend zu beschützen.

Zu einer massiven Gegenwehr gegen die politischen Machenschaften ruft unterdessen auch die Organisation Avaaz mit folgenden Aufruf auf:

Die massive Einschüchterungs-Kampagne gegen WikiLeaks jagt den Verfechtern der Pressefreiheit allerorten eisige Schauer über den Rücken.

Rechtsexperten sind der Meinung, dass möglicherweise nicht einmal das Gesetz gebrochen wurde. Trotzdem haben US-Top-Politiker WikiLeaks als terroristische Vereinigung bezeichnet und Kommentatoren sogar die Ermordung ihrer Mitarbeiter gefordert. Die Organisation ist massiven Angriffen seitens Regierungen und Konzernen ausgesetzt. Doch WikiLeaks veröffentlicht lediglich Informationen, die von einem Informanten zugespielt werden. Außerdem arbeitet WikiLeaks weltweit mit angesehenen Zeitungen (NYT, Guardian, Spiegel) zusammen, um die Informationen sorgfältig zu prüfen, die veröffentlicht werden sollen.

Wenn WikiLeaks gegen Gesetze verstoßen hat, dann müssen rechtliche Schritte hiergegen unternommen werden. Doch die massiven außergerichtlichen Einschüchterungen sind ein Angriff auf die Demokratie selbst.

Die massiven außergerichtlichen Einschüchterungen sind ein Angriff auf die Demokratie. Es braucht dringend einen öffentlichen Aufschrei für die Meinungs- und Pressefreiheit. Unterzeichnen Sie die Petition, um den Crackdown zu stoppen und leiten Sie diese E-Mail an alle weiter, die Sie kennen – lassen Sie uns in dieser Woche 1 Million Stimmen sammeln und ganzseitige Anzeigen in US-Zeitungen schalten!

WikiLeaks handelt nicht alleine – sie arbeitet mit großen Zeitungen zusammen (New York Times, Guardian, Der Spiegel, etc.), um sorgfältig 250.000 US-diplomatische Nachrichten zu überprüfen und alle Informationen zu entfernen, deren Veröffentlichung unverantwortlich wäre. Bislang wurden lediglich 800 Nachrichten veröffentlicht. Frühere WikiLeaks-Veröffentlichungen haben regierungsgestützte Folter, die Morde an unschuldigen Zivilpersonen im Irak und Afghanistan, sowie Wirtschaftskorruption aufgedeckt.

Die US-Regierung versucht zurzeit alle ihr zur Verfügung stehenden gesetzlichen Möglichkeiten, um WikiLeaks davon abzuhalten, weitere Nachrichten zu veröffentlichen, doch die Gesetze der Demokratie schützen auch die Pressefreiheit. Den USA und anderen Regierungen mögen die Gesetze, die unsere Meinungsfreiheit schützen, vielleicht im Weg stehen, doch genau aus diesem Grund ist es so wichtig, dass wir sie haben, und dass nur ein demokratischer Prozess sie ändern kann.

Moderate Menschen mögen nicht damit einverstanden sein, dass WikiLeaks mithilfe der kooperierenden Zeitungen mehr Informationen zu Tage fördert, als die Öffentlichkeit sehen sollte. Dass die diplomatische Diskretion unterminiert wird und dass dies alles richtig sei. Oder sie sind nicht sicher, ob der Gründer Julian Assange ein Held oder ein Schurke ist. Aber nichts davon rechtfertigt eine derart üble Einschüchterungs-Kampagne von Regierungen und Konzernen, um einen legalen Medienkanal zum Schweigen zu bringen. Klicken Sie unten, um sich dem Ruf nach einer Beendigung des Crackdowns anzuschließen.

Haben Sie sich je gefragt, weshalb die Medien so selten die ganze Geschichte dessen, was sich hinter den Kulissen abspielt, berichten? Das ist der Grund –wenn es doch getan wird, könnten die Reaktionen der Regierungen übel sein. Und wenn dies passiert, dann muss die Öffentlichkeit für ihr demokratisches Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit aufstehen. Nie war es nötiger für uns, dass wir dies tun.

Hier geht es zur Unterzeichnung der Petition

IE

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* Wo sind die LINKEN ?

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Dezember 2010

Es war nur eine Randnotiz in den Medien dieser Tage. Eine Statistik von Abgeordnetenwatch in Form einer Anwesenheitsliste des Bundestages. Unter anderen schreibt das Internetportal und ich zitiere hier:
Die weitaus höchste Fehlquote hat die Fraktion der Linken. Bei den namentlichen Abstimmungen in dieser Wahlperiode fehlte im Schnitt jeder siebte Abgeordnete. Zumindest entlastet das die Staatskasse: Bei unentschuldigtem Fehlen während einer namentlichen Abstimmung werden von einem Abgeordneten 50 Euro seiner steuerfreien Kostenpauschale einbehalten“.

Auf der Grundlage von 85 Sitzungen aufgezeigt wird dort festgestellt, dass bei der Partei DIE LINKE die Fehlensquote von allen im Bundestag vertretenen Parteien am höchsten ist. Gleich mehr als drei mal so hoch als bei der Partei mit der geringsten Abwesenheitsquote, der CDU.

Da vor den letzten Wahlen die Fehlerquote bei den Linken noch bei 12 % lag stellen wir eine Steigerung der Abwesenheit nach den Wahlen um rund 2 % fest.

Bestätigt diese Feststellung nicht unsere gemachten Aussagen wie es zum Beispiel in den Berichten „Linkes Spitzenpersonal“ oder auch „Die Abgeordneten Reise“ nachzulesen ist?

Viele der Mandatsträger stehen ihren Wählern vollkommen gleichgültig gegenüber. Von Interesse sind eindeutig nur die finanziellen Absicherungen und die mit den Positionen verbundenen Privilegien.  So ist es natürlich von Vorteil auf Kosten der Steuerzahler ein angenehmes Reisen zu genießen, um woanders privaten Spinnereien hinterher zu laufen.  Fern der Heimat und aus dem Blickfeld der Wähler entschwunden lässt man die Betroffenen in der Kälte mit ihren Problemen alleine sitzen. Das ist gelebte und gezeigte LINKE Solidarität!

Gerade als Opposition sollte das Erscheinen im Bundestag erste Abgeordneten Pflicht sein, denn genau dafür wurden sie gewählt. Es könnte sich ja der Fall ergeben eventuell durch eine zu große Abwesenheit auf der Regierungsseite auch einmal Stimmen Mehrheiten zu bekommen. Ein Regierung muss getrieben werden und es ist gerade signifikant dass auf der Regierungsseite die niedrigste Fehlerquote zu verzeichnen ist.  Diese Leute wissen sehr wahrscheinlich was sie ihren Wählern schuldig sind. Das lässt sich sehr leicht aus den Zahlen der Möwenpick Partei ersehen.

So haben denn auch viele außer Parlamentarische Gruppen und Bewegungen wie Teile der Gewerkschaften  bemerkt dass mit den LINKEN wahrlich keine Änderung in dieser Gesellschaft herbeizuführen ist. Zu sehr weisen die gewählten Mitglieder der Partei mit solchen Gesten darauf hin, längst dort angekommen zu sein wo die anderen Parteien seit Jahren Platz genommen haben. Auf der langen Bank der Deutschen Eliten, bei den Volks-Schmarotzern.

IE

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* Die Linken wackeln nicht?

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Dezember 2010

Das heutige Interview mit Klaus Ernst.

In einem Interview mit Stefan Reineke bekräftigt Klaus Ernst seine entschlossene Ablehnung zu Hartz IV, der Rente mit 67 und dem Afghanistan Krieg und verkauft diese Standfestigkeit als einen Erfolg seiner Partei.

Das diese Aussage zumindest bei dem Thema Hartz IV so nicht richtig ist sei hier durch folgende Tatsachen belegt:

So wurden die Aufweichungsversuche auch von vielen APO Organisationen hart kritisiert. Am 03.03.2009 berichteten wir in dem Artikel “Die LINKE und Hartz IV” über eine Veranstaltung aus Dortmund.

Auch liegt ein Strategiepapier von Klaus Ernst mit Namen “Hartz IV light” vor, welches zu dem heutigem Interview voll im Widerspruch steht. Über dieses Papier berichtete unter ander auch der “Tagesspiegel” ausführlich.

Noch am 12. 03. 2010 räumt er selber in einem Interview welches unter dem Titel :”Rot-rot- grün” nachlesbar ist, bei Hartz IV Kompromisse ein.  Auf die Frage:

taz: Herr Ernst, welchen Kompromiss würde die Linkspartei bei Hartz IV in einer zukünftigen rot-rot-grünen Bundesregierung akzeptieren?

erhielt der Reporter folgende Antwort:

Klaus Ernst: “Grundvoraussetzung ist für uns eine Erhöhung der Regelsätze und eine Rücknahme der Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger. Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass das Existenzminimum geschützt ist - also darf es auch nicht gekürzt werden. Wenn es keine geeigneten Arbeitsplätze gibt, darf man die Leute nicht mit Leistungskürzungen quälen. Darunter geht mit uns nichts.”

Diese Aussage bringt klar und deutlich zum Ausdruck, dass man sehr wohl bereit ist Abschwächungen oder leichte Verbesserungen  von Hartz IV akzeptabel zu finden. Darauf weisen übrigens auch die vielen Koalitionen auf Landes- Kreis-, oder Stadt- Ebenen hin.

Selbst innerhalb von Parlaments- oder Rats- Oppositionen ist man nur allzu gerne bereit seine Stimmen, auch bei völlig klaren Abstimmungssituationen, der CDU oder FDP zwecks Festigung derer Mehrheiten zur Verfügung zu stellen.

Hier das heutige Interview:

taz: Herr Ernst, Dietmar Bartsch und Bodo Ramelow sagen, dass die Führung der Linkspartei blockiert ist. Stimmt das?

Klaus Ernst: Nein.

Das Argument lautet: Die Partei ist komplett quotiert - nach Strömungen, Mann-Frau, Ost-West - und bewegungsunfähig.

Quatsch. Wir haben ein gemeinsames Strategiepapier erarbeitet, wir haben einen erfolgreichen Programmkonvent hinter uns. Wir setzen vier Schwerpunkte. Verteilungsgerechtigkeit, einen gerechten und effizienten Sozialstaat, Demokratie und Frieden. Wir sind die einzige Partei, die nie für Hartz IV, die Rente mit 67 und den Afghanistankrieg gestimmt hat.

Neu ist das aber nicht.

Wir bleiben bei unseren Kernthemen. Wir wackeln da nicht, nur weil rechnerisch Koalitionen möglich wären. Damit haben wir Erfolg gehabt, so machen wir weiter. Auch deswegen haben wir eine stabile Wählerschaft.

Nur 20 Prozent können sich überhaupt vorstellen, je Linkspartei zu wählen. Wollen Sie das nicht ändern?

Vorsicht. Die Grünen haben diese guten Umfragewerte, weil sie nach allen Seiten offen sind. Sie sind beliebig. Die Grünen haben bei Hartz IV, der Rente mit 67 und dem Afghanistankrieg gewackelt wie ein Kuhschwanz. Wir nicht.

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

IE

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* kurz-sichtig

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Dezember 2010

Rösler der Pflegefall - was will uns der gute junge Mann alles noch bescheren???
Rösler will 2011 zum politischen Pflegejahr machen
stern.de
Zehntausende Pflegekräfte fehlen in Deutschland - und das in einer zusehends alternden Gesellschaft. Nach dem Pflegegipfel im Bundesgesundheitsministerium machte Gesundheitsminister Philip Rösler erstaunlich konkrete Ankündigung. Ob sie helfen, bleibt offen.

Es bleibt dabei: BUNDESWEHR raus aus Afghanistan
Enttäuschte Hoffnung in Afghanistan
tagesspiegel.de
Die Zahlen sind ernüchternd: Das Ansehen der Deutschen in Afghanistan ist 2010 massiv gesunken, und auch das Engagement der Hilfsorganisationen wird zunehmend negativ bewertet. Macht Deutschland am Hindukusch alles falsch?

“Seriöses” PAYPAL & Co stiehlt WIKILEAKS das Geld-Konto
Wikileaks-Spenden: Wau-Holland-Stiftung wehrt sich gegen Paypal
Golem.de
Die Wau-Holland-Stiftung hat rechtliche Schritte gegen Paypal eingeleitet. Die eBay-Tochter Paypal hatte der gemeinnützigen Stiftung ein Paypal-Konto gesperrt, auf das Spendengelder für Wikileaks eingingen.

Klare Momente; denn auch Schmidt ist nicht immer zu vertrauen, weil er dem Gazprom-Händler Schröder bei der Einführung von HARTZ IV die Stange hielt.
Euro-Turbulenzen: Altkanzler Schmidt zerpflückt Merkels Krisenpolitik
SPIEGEL ONLINE - Schlagzeilen
Ein Kenner spricht Klartext. Helmut Schmidt hat die Politik der Bundesregierung in der Finanzkrise angegriffen - Kanzlerin Merkel agiere “nicht sehr geschickt”, findet er. Generell fehlten in Europa Politiker mit Überblick und Urteilskraft.

All U need is Love!
Zum 30. Todestag: Wer war John Lennon?
ZEIT Online
Der Kult um seine Person ist ein tragischer Fall nachgetragener Liebe. Vor 30 Jahren wurde John Lennon umgebracht, der oberste Beatle, Agitator, Privatier und Klassiker.

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* Von Fleisch und Knochen

Erstellt von DL-Redaktion am 8. Dezember 2010

Jetzt ist die Saar - LINKE endgültig auf den Hund, t’schuldigung, Knochen gekommen. Nachdem das Fleisch zuvor von stalinistisch, satzungs-fleddernden Mäusen - bildlich gesehen - abgenagt wurde, wird der Rest den unteren Chargen überlassen. Dabei ist es schon bewundernswert, wie es Mandatsträgern gelingt, mit großen Gesten parteischädigend in die Presse zu kommen.

Das dieses auch einmal durch einen Stadtrat in St. Ingbert geschieht, zeigt die grosse Bandbreite der Möglichkeiten. Indiskretionen lassen wissen, dass in seiner Amtszeit als Vorsitzender allein drei Vorstandsmitglieder zurückgetreten sind. Auch wird gemunkelt, dass durch Barbara Spaniol und Rolf Linsler Versprechungen in Beziehung auf seine politische Zukunft gemacht wurden.

So soll man laut uns vorliegenden Informationen

* sich angemaßt haben, die rechtmäßig von der Mitgliederversammlung gewählte Kassiererin R. L. von ihren Aufgaben zu entbinden. Ging es da vielleicht auch schon um Knochen?

* fortwährend gegen einen Beschluss der Mitgliederversammlung vom 28.10.08 verstoßen

* einführen zu wollen, dass die Vorstandssitzungen immer bei ihm zu Hause stattfinden

(verständlich; denn zu Hause soll das Verköstigen einer Flasche Cognac günstiger sein als in der Kneipe)

* sich weigert, von seiner Ehefrau ausstehende Mitgliedsbeiträge zu kassieren

* sich geweigert haben, seinem Stellvertreter C. D. von den angefertigten Protokollen der Vorstandssitzungen eine Kopie oder sonstige Unterlagen zu überlassen

* für die StadtratkandidatenInnen - ohne deren Einverständnis - eigene Mail-Adressen angelegt (Server über seinen Freund W. B.)

* ohne das Einverständnis der StadtratkandidatenInnen deren Fotoaufnahmen  missbräuchlich für ein Rundschreiben verwendet, obwohl die Fotoaufnahmen nur für einen Flyer bestimmt waren.

Er trage sich mit dem Gedanken die Partei zu verlassen…

knochen

Zum Schluss noch ein Video von einem Großen, welcher seinen Untergebenen die Auslegung von Linker Rechtssprechung erklärt.
Mir wurde als Kind gesagt, das Schreier immer im Unrecht sind, und ich frage mich seit geraumer Zeit, ob dieses denn eine Frage des Elternhauses sein könnte.

IE

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* DUH - Stuttgart 21

Erstellt von DL-Redaktion am 7. Dezember 2010

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Pressemitteilung 7.12.2010, 10:04 Uhr

Verwaltungsgericht Stuttgart: Deutsche Bahn akzeptiert Rußfilterpflicht

Deutsche Umwelthilfe fordert sofortigen Baustopp bei Stuttgart 21

Von der DUH unterstützte Klage eines Stuttgarter Bürgers gegen Gesundheitsgefahren aus den Dieselrußemissionen der Baufahrzeuge auf der Großbaustelle Stuttgart 21 ist erfolgreich – Deutsche Bahn akzeptiert in einem Vergleich die grundsätzliche Rußfilterpflicht – DUH-Bun-des-geschäftsführer Jürgen Resch sieht in dieser Entscheidung eine „schallende Ohrfeige“ für die baden-württembergische Landesregierung, die aus Angst vor der nun notwendigen Neuausschreibung der Baumaßnahmen den Anwohnern rechtswidrig den Gesundheitsschutz verweigerte – Anerkennung der Rußfilterpflicht durch die Deutsche Bahn bestätigt Rechtswidrigkeit der bisher durchgeführten Bauausschreibungen und eröffnet unterlegenen Bauunternehmen für den Fall eine Klagemöglichkeit, dass diese nicht aufgehoben werden.

Die systematische Verletzung von Luftreinhalteauflagen durch die Deutsche Bahn auf der Großbaustelle Stuttgart 21 hat ein Ende. In einem vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart geführten Verfahren hat die Deutsche Bahn allen inhaltlichen Forderungen eines von der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) unterstützten Stuttgarter Anwohners zugestimmt. Danach verpflichtet sich die Bahn, dass bei den Bauarbeiten für Stuttgart 21 nur noch Baumaschinen und Fahrzeuge mit Dieselrußpartikelfilter zum Einsatz kommen.

Mit dem Vergleich wird umgesetzt, was bereits 2005 im Planfeststellungsbeschluss für das Bauprojekt Stuttgart 21 festgeschrieben, vom Bauträger und den Aufsichtsbehörden allerdings ignoriert wurde: Zu den Gesundheitsschutzauflagen gehörte damals die Verpflichtung zum Einsatz einer Abgasreinigung nach dem „Stand der Technik“, was nach den von der DUH vorgelegten Aussagen des Umweltbundesamtes bedeutet, dass zwingend ein Dieselrußpartikelfilter eingesetzt werden muss. Darüber hinaus ist laut Planfeststellungsbeschluss für Stuttgart 21 der Ausstoß krebserregender Dieselrussemissionen „auf außerplanmäßige Betriebsfälle zu beschränken“.

Gegen diese Auflage hat die Bahn jedoch systematisch verstoßen, was sich bereits aus den Ausschreibungsunterlagen für das Milliardenobjekt ergibt. Darin findet sich keinerlei Umsetzung der Umwelt- und Gesundheitsauflage für die Baustelle im Stuttgarter Kessel – wenige hundert Meter entfernt von der Luftmessstelle „Neckartor“ mit den höchsten Feinstaubbelastungswerten Deutschlands. Zeugenaussagen und Fotos belegen zudem, dass die eingesetzten Baumaschinen und Baufahrzeuge von Beginn der Abriss- und Baggerarbeiten für Stuttgart 21 ohne die im Planfeststellungsbeschluss vorgeschriebenen Dieselrußfilter im Einsatz waren. Nach Beobachtungen der DUH hat die Deutsche Bahn die Bauarbeiten an Unternehmen vergeben, die durch den Einsatz besonders alter, rußender und offensichtlich dadurch besonders billiger Baugeräte die Ausschreibung gewannen. Unternehmen mit modernen Baumaschinen und Fahrzeugen kamen ganz offensichtlich nicht zum Zuge oder erkannten bereits bei Lektüre der Ausschreibung, dass sie gegen die Billigkonkurrenz keine Chance haben. Die nun erfolgte Anerkennung der Rußfilterpflicht durch die Deutsche Bahn eröffnet unterlegenen Bauunternehmen eine Klagemöglichkeit.

Als eine „schallende Ohrfeige für das Eisenbahnbundesamt und die Stuttgarter Landesregierung“ bewertet Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH das Vergleichsergebnis in dem Klageverfahren vor dem Stuttgarter Verwaltungsgericht. „Aus Angst vor der nun notwendigen Neuausschreibung aller Bauarbeiten verzichtete die zuständige Verkehrs- und Umweltministerin Tanja Gönner darauf, sich für die Durchsetzung der Gesundheitsauflagen des Planfeststellungsbeschlusses einzusetzen. Die verheerenden gesundheitlichen Folgen für tausende Anwohner lagen ihr offensichtlich weniger am Herzen, als die rechtswidrige Fortsetzung der Bauarbeiten mit ungefilterten Baumaschinen und Fahrzeugen“, sagte Resch.  „Mit dem Vergleich gesteht die Deutsche Bahn die Rechtswidrigkeit der bisherigen Bauarbeiten ein. Die Deutsche Umwelthilfe hat daher bei den Genehmigungsbehörden einen sofortigen Baustopp beantragt.“

„Die Bahn ist durch den Vergleich einer Verurteilung zuvorgekommen“, sagte Rechtsanwalt Dr. Remo Klinger von der Kanzlei Geulen & Klinger, der die DUH in der Sache vertreten hat. „Über Wochen hat die Bahn sich geziert, anzuerkennen, dass inmitten eines mit Luftschadstoffen hoch vorbelasteten Gebiets keine Großbaustelle betrieben werden darf, auf der ungefilterte Autos und Maschinen arbeiten. Kurz vor der Entscheidung kam dann der Vergleichsvorschlag, der in seinem Kern eine vollständige Anerkennung des Anspruchs des Klägers ist.“

“Jetzt ist klargestellt, dass Stand der Technik bei Baumaschinen der Einbau von Partikelfilter bedeutet. Deshalb muss dies jetzt in ganz Deutschland auf allen Baustellen durchgesetzt werden“, betonte Dr. Axel Friedrich, internationaler Verkehrsexperte.

Mit einem Eilantrag (Aktenzeichen 5 S 2335/10) beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hatte die DUH am 5. Oktober 2010 einen Stuttgarter Bürger unterstützt, um die rechtswidrige Verletzung von Gesundheitsschutzauflagen im Planfeststellungsbeschluss für das Bauprojekt Stuttgart 21 zu beenden. Der Verwaltungsgerichtshof hatte dann das Verfahren an das Verwaltungsgericht Stuttgart verwiesen. Der Eilantrag richtete sich gegen das Eisenbahnbundesamt als gegenüber der Deutschen Bahn aufsichtspflichtige Bundesbehörde. Das Eisenbahnbundesamt hat sich nun verpflichtet, die gerichtlich festgesetzten Auflagen zu überwachen.

Für Rückfragen:

Jürgen Resch
Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe e.V., Hackescher Markt 4,
10178 Berlin, Tel.: 030 2400867-0, Mobil: 0171 3649170, resch@duh.de

Dr. Remo Klinger
Rechtsanwaltskanzlei Geulen & Klinger, Schaperstr. 15, 10719 Berlin
Tel.: 030/884728-0, Fax: 030 884728-10, klinger@geulen.com

Ulrike Fokken
Sprecherin Politik und Presse, Deutsche Umwelthilfe e.V., Hackescher Markt 4, 10178 Berlin
Tel.: 030 2400867-86,  0151 55017009, fokken@duh.de

Dr. Axel Friedrich
Internationaler Verkehrsberater
Mobil: 0152 29483857, axel.friedrich.berlin@gmail.de

IE

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* Verstrahltes Wendland?

Erstellt von DL-Redaktion am 7. Dezember 2010

Unter dem Titel „Krebs aus der Asse?“ reagierte DL am 26. 11. 2010 auf Berichte des NDR, nach denen der Verdacht auf die Erhöhung von Leukämieerkrankungen in Asse bestehe. Das Atommülllager Asse liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Asse im Wendland.

In einer Erklärung teilt das Umweltministerium am 6. 12. 2010 auf Anfrage der Grünen mit, das die Bundesregierung die Häufung von Leukämie und Schilddrüsenkrebs in der Nähe des maroden Atomlagers Asse für Zufall hält. Die Strahlung in der Umgebung könne die Vielzahl von Krebsfällen nicht erklären. Wie „Die Welt“ berichtet, erklärte Umwelt-Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser, die Strahlung in der Umgebung der Asse werde seit 1966 lückenlos erfasst: “Nach den vorliegenden Untersuchungsergebnissen kann der beobachtete Anstieg nicht durch die Strahlenbelastung aus der Asse erklärt werden.”

Ist diese Erklärung wieder eine von vielen politischen Unwahrheiten welche die Politiker aller Parteien den Menschen tagtäglich zur Beruhigung verkaufen? Noch am gleichen Tag verbreitet die IPPNW “International Physicians for the Prevention of Nuclear War” folgende Pressemitteilung:

Kein Zufall: IPPNW widerspricht der Bundesregierung!

Asse: Nicht nur mehr Krebserkrankungen, sondern auch zu wenig Mädchengeburten, 06.12.2010

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW widerspricht der jüngsten Einschätzung der Bundesregierung, die vermehrten Krebsfälle in der Asse-Region seien rein zufällig. Während des Betriebs des Atommülllagers Asse sind dort in der Region neben den schon bekannten gehäuften Krebsfällen bei Erwachsenen nun auch deutlich zu wenig Mädchengeburten festgestellt worden. Dieses Ergebnis ist signifikant. Den Zufall als Ursache anzunehmen, erscheint extrem unwahrscheinlich.

Eine statistische Auswertung von Kusmierz, Voigt und Scherb hat die Geschlechtsverteilung der lebend geborenen Kinder auch in Remlingen von 1971-2009 (Beginn des Asse-Betriebs: 1965) untersucht. Statt der statistisch zu erwartenden Relation 105 Jungen : 100 Mädchen fand sich das signifikant veränderte Verhältnis 125 : 100. In der Asse-Betriebsphase plus ein Jahr Nachlauf (1971-1979) ist das Zahlenverhältnis mit 142 : 105 noch deutlicher. Der Statistiker Dr. Hagen Scherb, Helmholtz-Institut München, sagt dazu: „Das Geschlechtschancenverhältnis beträgt 1.35, d.h. in dieser Phase wäre theoretisch jedes 4. Mädchen verloren gegangen, falls nur Mädchen betroffen waren.“

Die IPPNW wertet die fehlenden Mädchengeburten als weiteren deutlichen Hinweis auf mögliche biologische Auswirkungen ionisierender Niedrigstrahlung in der Asse-Region.

Eine erst im Oktober 2010 veröffentlichte Studie hatte einen Verlust von Mädchengeburten im Umfeld deutscher und Schweizer Atomanlagen ergeben. Ähnliche Befunde wurden auch nach der Tschernobyl-Katastrophe und als Folge der Fall-Outs der Atombombenversuche festgestellt. Offenbar sind weibliche Keimanlagen strahlenempfindlicher als männliche. Möglicherweise kann die Verschiebung der Geschlechtsrelation bei Geburt als ein biologischer Indikator für ionisierende Niedrigstrahlung angesehen werden.

Bezüglich der erhöhten Zahl der Krebserkrankungen regt die IPPNW an, der Bundesumweltminister möge das Deutsche Kinderkrebsregister (DKKR) in Mainz veranlassen, auch die bisher unter Verschluss gehaltenen Kinderkrebszahlen für die Asse-Umgebung zu veröffentlichen. Die Krebsregister für Erwachsene sind bei den Bundesländern angesiedelt, Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen werden bundesweit zentral nach Mainz gemeldet.

IE

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* Vermögenssteuer

Erstellt von UP. am 7. Dezember 2010

Vermögenssteuer jetzt!!!

Eine Steuer von einem Prozent auf große Vermögen würde etwa 20 Milliarden Euro im Jahr einbrin­gen, die dafür eingesetzt werden könnten, notwendige öffentliche Leistungen in den Städten und Gemeinden, etwa im Bildungs- und Gesundheitswesen zu finanzieren. Attac hat mit dem Umvertei­lungspaket eine fundierte Alternative zum schwarz-gelben Kürzungspaket vorgestellt. Die Vermögensteuer war Bestand­teil dieses Konzepts. Jetzt gibt es einen Bündnisaufruf für die Vermögensteuer. Unter­zeichnen und weitersagen!
Gemeinsam mit etwa 100 Erstunterzeichnenden aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, Politik, Wissenschaft und Kultur fordern wir und bitten dazu um möglichst massenhafte Unterstützung:

Vermögensteuer jetzt! Wir fordern, schnellstmöglich wieder eine Steuer auf große Vermögen in Deutschland einzuführen.

>>> HIER weiterfordern und unterzeichnen!

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* NOKIA

Erstellt von UP. am 6. Dezember 2010

Nokia Messaging mit Spionageschnittstelle für indische Behörden

Nokia hat in Indien Server installiert, die den dortigen Regierungseinrichtungen das Abhören von Nokia Messaging ermöglichen, einem Dienst, der alle E-Mail-Konten eines Nutzers auf neue E-Mails überprüft und sie auf dessen Handy überträgt.

Ein Grund mehr, keine NOKIA - Mobiltelefone zu verwenden! Indien sei weit weg? Man sollte nicht glauben, was mit diesen indischen Servern alles möglich ist. UP.

>>> weiterlesen bei HEISE

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* Milliarden-Spender

Erstellt von UP. am 6. Dezember 2010

Ein interessantes Beispiel von Argumentations-Komik des F.D.P. - Abgeordneten Blumenthal, der einige Register zieht, um Wolfgang Lieb in die Suppe zu spucken. Man könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre - die Verballhornung des Themas. UP.

6. Dezember 2010 um 9:56 Uhr

So führen Abgeordnete der Regierungsfraktionen ihre Wähler an der Nase herum

Am 10. August habe ich den Artikel „7 Wahrheiten über Milliarden-Spender“ kritisch kommentiert. Siehe >>> Der Reiche als der ausgebeutete Gutmensch und der Arme als Schmarotzer.
Ein Leser hat diesen Beitrag an den FDP-Abgeordneten Sebastian Blumenthal geschickt und um Stellungnahme gebeten.
MdB Blumenthal hat geantwortet. Ich dokumentiere mit Erlaubnis des Abgeordneten seinen Antwortbrief und kommentiere ihn der Einfachheit halber mit kursiver Schrift im Text.
Wolfgang Lieb

>>> weiterlesen

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* Leyen I

Erstellt von UP. am 6. Dezember 2010

vormals Hartz IV

Uns erreichte heute ein Rundbrief von Frieder Claus, Diakonie Stuttgart,

Diakonisches Werk Württemberg
Heilbronnerstr. 180, 70191 Stuttgart
Referat Wohnungslosenhilfe und Armut

welcher sich mit dem neuen Gesetzentwurf des Leyen I - Gesetzes befasst.

1. Der Bundestag hat am 3.12.10 den Gesetzentwurf zum neuen Regelbedarf und den Änderungen (Verschärfungen) im SGB II + XII verabschiedet und der breiten Kritik im Anhörungsverfahren mit weitgehend nur redaktionellen Änderungen nicht entsprochen. Am 17.12.10 findet die Abstimmung im Bundesrat statt, wo Schwarz-Gelb keine Mehrheit mehr hat. Nach Ankündigung der Opposition wird der Gesetzentwurf dort vermutlich abgelehnt und in die Vermittlung gehen. In diesem Fall ist mit einem Inkrafttreten bis Ende 2010 nicht mehr zu rechnen. Die Regierung will die Regelsatzerhöhung um 5 € möglicherweise mit einer Verordnung zum 1.1.2011 umsetzen.
Im Vermittlungsverfahren können nur noch die gestellten Änderungsanträge berücksichtigt werden. Einen aktuellen Stand des Gesetzgebungsverfahrens und der Änderungsanträge finden Sie unter http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2010/32485891_kw48_angenommen_abgelehnt/index.html.

2. Massive Unterschreitung des Existenzminimums droht
Wenig hingewiesen wurde bislang auf eine Verschärfung bei der Gewährung und Rückzahlung von Darlehen (§ 42a SGB II-E) und der Aufrechnung von Erstattungs- und Ersatzansprüchen (§ 43 SGB II-E):
a) Darlehen werden nur noch gewährt, wenn der Bedarf weder durch Schonvermögen (Alter x 150 €), Schonvermögen der Kinder, Ansparfreibetrag (750 €) noch auf andere Weise gedeckt werden kann. Neben einer neuen Sippenhaft von Kindern für Schulden ihrer Eltern wird dies auch den letzten Vermögensschutz beseitigen, sobald eine Notlage eintritt. Die Gewährung von Darlehen wird sich durch Prüfungen vorrangiger Möglichkeiten erschweren.
b) Dies betrifft alle Formen von Darlehen:
- Eigentümerdarlehen bei Instandhaltung und Reparatur (§ 22 Abs. 2 S. 2 SGB II - E)
- Kaution (§ 22 Abs. 6 S. 3 SGB II - E)
- Wohnraumsicherung b. Miet-/Energieschulden (§ 22 Abs. 8 SGB II – E)
- Leistungen zur Eingliederung von Selbstständigen (§ 16e Abs. 2 SGB II)
- Unabweisbarer Bedarf (§ 24 Abs. 1 SGB II - E)
- Darlehen z. Existenzsicherung (§ 24 Abs. 4 SGB II - E)
- Darlehen, wenn sofortiger Verbrauch oder Verwertung von Vermögen
nicht möglich oder besondere Härte bedeuten würde (§ 24 Abs. 5 SGB II-E)
- Darlehen für Auszubildende bei besonderer Härte (§ 27 Abs. 4 SGB II - E)
c) Eine Darlehensrückzahlung wird jetzt für alle Darlehen mit starr 10% des maßgebl. Regelbedarfs gefordert. Ausnahme sind nur noch Darlehen nach § 24(5) und 27(4) SGB II-E. Bislang durfte der Alg-II-Bedarf wegen der Darlehenstilgung nicht unterschritten werden (mit Ausnahme von Darlehen wegen unabweisbarem Bedarf nach § 24(1) und dort waren 10% eine Obergrenze). Damit wird das neue “Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum” in vielen Fällen unterschritten werden! Ein gravierender Widerspruch zu § 51(2) SGB I.
d) Eine Übergangslösung wurde nicht festgesetzt. Damit müssen ab Inkrafttreten des Gesetzes Tilgungen von 10% des maßgeblichen Regelbedarfs festgesetzt werden, auch für bereits gewährte Darlehen. Dies wird insbesondere viele Hilfeempfänger mit bislang tilgungsfreien Kautionsdarlehen rückwirkend treffen. Wegen der Höhe dieser Kautionsdarlehen wird der Regelbedarf über längere Zeit auf 90% abgesenkt. Damit entfällt mittelfristig ungefähr der Betrag, der für Ansparungen notwendig ist, es entsteht somit eine Schuldenfalle.
e) Ähnliches gilt für die Aufrechnung von Erstattungs- und Ersatzansprüchen (§ 43 SGB II-E). Diese war bislang auf “bis zu 30%” und die Fälle beschränkt, wenn der Rückforderungsanspruch aufgrund falscher oder grob fahrlässig unrichtiger Angaben, also Lügen, entstanden ist (§ 43 S. 2 SGB II). Nunmehr wird die Aufrechnungsbefugnis ohne Ermessen mit starr 10% / 30% gestaltet und ist gegen jede Person zu richten, gegen den die Behörde einen Aufrechnungsanspruch hat. Dies betrifft auch “Sonstige Rückforderungen nach § 50 SGB X” und Fälle, in denen sich das Jobcenter “verrechnet hat”. Damit kann das Existenzminimum noch einmal um 30% unterschritten werden.
f) Es gibt keine Regelung für eine Begrenzung der beiden Aufrechnungen. In der Praxis ist somit mit massiven Problemen ungesicherter Existenz zu rechnen, wenn etwa eine Darlehensaufrechnung von 10% mit einer Aufrechnung von Ersatzansprüchen mit 30% und im schlimmsten Fall mit einer zusätzliche Sanktion mit 30%/60%/100% zusammen trifft. (Muss dann bei minus 140% draufgezahlt werden?)

3. Eine hochrangige Riege von Armutsforschern und Sozialwissenschaftlern im “Frankfurter Kreis Armutsforschung” hat zu dem Gesetzesentwurf Stellung genommen und vielfache Rechts- und Verfassungsverstöße festgestellt (s. Anlage). Als Fazit wird gefordert, dass eine Revisionsklausel in den Gesetzesbeschluss aufgenommen wird. Sie soll vorsehen, dass im Jahr 2011 weitere Alternativrechnungen unter Beachtung der Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts vorgenommen und die zunächst beschlossenen Regelleistungen revidiert werden können.

Anmerkung
Im Sport gibt es die rote Karte und Platzverweis für den, der einen bereits am Boden Liegenden nochmals attackiert. Den Machern dieses Gesetzes gehört in diesem Sinne rote Karte und Platzverweis.

4. Langzeitstudie “Deutsche Zustände”: Rohe Bürgerlichkeit und soziale Vereisung
Seit 2002 untersuchen Wissenschaftler in einer Langzeitstudie die Ausmaße, Entwicklungen und Ursachen von Vorurteilen in Deutschland. Aktuell haben die Forscher die Folgen der Wirtschaftskrise unter die Lupe genommen - und dabei eine “deutliche Vereisung des sozialen Klimas”, rohe Bürgerlichkeit und einen zunehmenden Klassenkampf von oben beobachtet. Die Feindbilder in einer durchweg wirtschaftlich geprägten Gesellschaft seien Muslime und “wirtschaftlich Nutzlose”.

Ausführlich Informationen hierzu finden sie auf nachfolgenden Links

* http://www.tagesschau.de/inland/studierechtsextremeeinstellungen100.html

* http://www.tagesschau.de/ausland/rechtspartei100.html

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* Lebenslügen rechts-links

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Dezember 2010

Ein interessanter Vergleich, wobei die Einen von Lügen und die Anderen von Politischen Richtungen sprechen. Recht haben sie beide, oder auch nicht? Ist es nicht so wie mit den meisten Dingen im Leben, oder auch in der Küche. “Man nehme”: Das Gute von links und das Beste von rechts. Ausserhalb verblendender Ideologien ist das unter normal denkenden Menschen heute jederzeit möglich. So wie wie bei einer Heirat zwischen Evangelen und Katholen oder Muslemen, welche in einer offenen Gesellschaft jederzeit normal sind. Das ist das schöne im Leben. Kompromisse sind überall dort möglich wo es um die Sache geht und andere (eigene) Interessen nicht Vorrangig sind. IE

Linke Lebenslügen

Die drei dogmatischen Mythen der deutschen Linken in Sachen Einwanderung und Integration. VON NORBERT BOLZ

Nicht alle Probleme, die unser Land bewegen, sind heillos komplex. Manchmal würden schon ein wenig historische Bildung und gesunder Menschenverstand genügen, um sie zu lösen. Das zeigt sich vor allem in der Integrationsdebatte. Dass es hier keine Fortschritte gibt, liegt nicht an den Dummen und Ewig-Gestrigen, die man an den Stammtischen vermutet, sondern an den Linken. Das ist erstaunlich, denn Linke sind in der Regel intelligent und gebildet. Was ihr Denken blockiert, lässt sich aber sehr genau bestimmen. Es sind drei dogmatische Mythen, die wir hier kurz skizzieren wollen.

Erstens: der Mythos der Ausländerfeindlichkeit. Kranke Hirne unter Glatzen, Springerstiefel und Kampfhunde gibt es überall in der Welt. Aber diese Verrückten, für die wir in Deutschland aus historischen Gründen natürlich besonders sensibel sind, sollten doch nicht den Blick dafür trüben, dass wir in einem der ausländerfreundlichsten Länder leben. Das wahre Problem, das der Mythos von der Ausländerfeindlichkeit verschleiert, hat der türkische Ministerpräsident Erdogan im Februar auf eine prägnante Formel gebracht: “Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.”

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

Rechte Lebenslügen

Die drei dogmatischen Mythen der deutschen Rechten über Einwanderung und Integration. VON DANIEL COHN-BENDIT

Erstens: Multi-Kulti war eine Antwort. Der Begriff umriss nie den Entwurf einer neuen Gesellschaft, sondern war die Antwort auf die Verweigerung der Konservativen und der Sozialdemokraten bis in die Neunzigerjahre, die Realität der Einwanderungsgesellschaft anzuerkennen. Der entscheidende Mann für die multikulturelle Gesellschaft war Ludwig Erhardt, CDU. Als Arbeits- und Wirtschaftsminister hat er in den Fünfzigern gegen CDU, SPD und Gewerkschaften die Anwerbung von Arbeitskräften aus dem Ausland durchgesetzt.

In den Sechzigerjahren war man froh, Türken anzuwerben - denen unterstellte man, anders als Italienern, keine politischen Unruhestifter zu sein. Nur: Mit den Türken, den Menschen aus Bosnien oder dem Maghreb wanderte auch der Islam nach Deutschland ein.

Wer sagt, Multi-Kulti sei gescheitert, redet Unsinn. Woran wir tragen, sind die Folgen einer Einwanderungspolitik, die nie eine sein sollte. Wenn man aber eine Einwanderungsgesellschaft wie die unsrige hat, muss man sich Gedanken machen: Wie funktionieren unsere Schulen, wie funktionieren überhaupt unsere sozialen Organisationen, wenn Deutschland ein Land mit Eingewanderten ist?

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

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* Wie geht es uns,

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Dezember 2010

…Herr Küppersbusch ?

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küpperbusch: Schwere Körperverletzung bei “Wetten, dass ..?”.

Was wird besser in dieser?

War die Sendung das nicht irgendwie schon immer?

Die US-Diplomaten-Cables hatten wenig Neues über deutsche Politiker zu berichten. War die Aufregung um die “diplomatische Krise”, die das Ganze hervorrufen sollte, übertrieben?

Lespekt! sagt da der Chinese. Gespräche mit Diktatoren über Meinungsfreiheit werden künftig einen humorigen Groove bekommen: “Niebel, du schräge Besetzung, neulich warst du noch für Zensur!” Wie hätten systemfromme Medien zu seiner Zeit über Robin Hood berichtet? “Seltsamer Kerl, hat was Psychopathisches, Antrieb vermutlich Habsucht, Sheriff von Nottingham hat Haftbefehl draußen.”

In 300 Jahren gibt es Nachmittagsserien über “Master Julian, der wackere Datenspaten”, und die sind dann mindestens so bekloppt wie Assange jetzt schon. Schneller wird es Me-too-Plattformen geben, etwa “Wiki und die starken Unterlagen” oder www.Meister-Petz.de, und die Nachrichtendienste, die jetzt kotzen, werden ihr gefälschtes Material dort veröffentlichen. Wikileaks ist eine Amateurbude gegen Staaten, die mit gefälschten Geheimdokumenten über “Massenvernichtungswaffen” einen mörderischen Krieg lostreten.

Heiner Geißler hat gesprochen, eine Einigung ist damit nicht erzielt. War die Schlichtung nichts als Volkstheater?

Na, immerhin das Theater, das ein Gutteil Volks gewollt hat. Die Schlichtung ist kein Verfassungsorgan, die Teilnehmer hatten null Wahl bestanden - und beides zusammen ergab einen Cast, der den Leuten in punkto “gefühlte Demokratie” lieber ist als die gewählten Parlamente. Strange! Mit Blick auf sein Alter wird er mit der Show nicht als “Heiner und die sieben Geißlein” auf Tour gehen zu jeder umstrittenen Umgehungsstraße.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

IE

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* Von Kollegen gewählt..

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Dezember 2010

– von den Bossen gefeuert ?

Kämpferischer Betriebsrat soll fristlos entlassen werden.

Über Facebook erreichte mich heute folgende Meldung, welche ich hiermit gerne weiter verbreite. IE

Drei Wochen vor Weihnachten beabsichtigt die Geschäftsleitung von MAN Diesel&Turbo in Oberhausen, den von uns gewählten Betriebsrat Zabit Cumcu fristlos zu entlassen.

Dem Alleinverdiener und Vater von drei Kindern soll so die Existenzgrundlage genommen werden.

Zabit Cumcu ist seit 1994 Mitglied des Betriebsrates, wir alle wissen, dass er sich stets für die Interessen der Kollegen eingesetzt hat.

Er war einer der wenigen Betriebsräte, die 2006 gegen die so genannte „Absichtserklärung“ waren, nach der neu eingestellte Kollegen und junge Kollegen nach der Ausbildung wenn sie im Leistungslohn beschäftigt sind, bis zu 600 Euro weniger verdienen als die anderen Mitarbeiter.

Zabit Cumcu war auch 5 Jahre Jugendvertreter und hat 1993 gemeinsam mit allen Auszubildenden an der 1 Woche dauernden Besetzung der Lehrwerkstatt (damals an der Essener Str.) teilgenommen, um die unbefristete Übernahme aller Auszubildenden durchzusetzen.

Die Begründung für die Kündigung ist an den Haaren herbei gezogen. Angeblich soll Zabit Cumcu einen türkischen Jugendvertreter in einer Diskussion am Arbeitsplatz von Zabit Cumcu bedroht haben. Drei weitere Mitarbeiter der Kostenstelle waren ebenfalls anwesend.

Hinter dem Rücken von Zabit Cumcu wurden erst die Auszubildenden aus dem Service-Bereich von einem freigestellten Betriebsrat „verhört“, danach die Mitarbeiter der Kostenstelle von der Personalabteilung. Keiner der Befragten hat nach eigenen Aussagen einen derartigen Vorwurf bestätigt.

Betriebsratsmitglieder haben nach § 15, Absatz 1 Kündigungsschutzgesetz ein Sonderkündigungsrecht und können nur fristlos und mit Zustimmung des Betriebsrates gekündigt werden. Heute muss sich der Betriebsrat mit dem Kündigungsantrag befassen.

Wir erwarten, dass trotz aller konkreten Meinungsverschiedenheiten, die bestehen mögen, der Betriebsrat sich gegen diesen Kündigungsantrag ausspricht.

Der Antrag auf fristlose Entlassung unseres Betriebsrats Zabit Cumcu ist ein Angriff auf die gesamte Belegschaft. Will man vor einer bevorstehenden Übernahme der MAN durch VW und einem eventuellen Abstoßen der MAN Diesel&Turbo aktive Kollegen mundtot machen?

Soll hier ein Exempel statuiert werden, damit keiner mehr aufmuckt?

Die fristlose Entlassung muss vom Tisch, der Kollege Zabit Cumcu verdient unsere breite und solidarische Unterstützung.

Am Sonntag, den 5. Dezember haben sich zahlreiche Kollegen von MAN Diesel&Turbo und anderen Betrieben aus der Region zusammengefunden und einen überparteilichen und unabhängigen Solidaritätskreis gegründet, der Zabit Cumcu den Rücken stärken wird.
“Solidaritätskreis „Gemeinsam sind wir stark“

V.i.S.d.P und Kontakt:
Uwe Pahsticker, Bachstr. 69i, 46149 Oberhausen, Tel: 0208 - 660219

Nachtrag am 11. 12. 2010 :

Fortsetzung siehe: Von Kollegen gewählt IIVon Kollegen gewählt III

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* Kleiner Parteitag in NRW

Erstellt von DL-Redaktion am 5. Dezember 2010

Per Mail erreichte uns gerade ein Bericht vom kleinen Parteitag der DIE LINKE  NRW. Hierin teilt der Berichterstatter mit, das der Weg für den Nachtragshaushalt der rot-grünen Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen frei sei. Die Linkspartei will dem Etat im Landtag zwar nicht zustimmen. Empfahl jedoch am Sonntag  indirekt eine Enthaltung der Fraktion. Damit könnte Rot-Grün eine wichtige Hürde für den Fortbestand der Koalition nehmen. CDU und FDP reagierten mit scharfer Kritik auf den Beschluss.

In einem nahezu einstimmig angenommenen Leitantrag befand der Linken Parteirat dieser Nachtragshaushalt verletze “nicht die auf dem Landesparteitag am 10./11. Juli in Leverkusen beschlossenen Kriterien und roten Haltelinien für das parlamentarische Handeln der Landtagsfraktion”. Allerdings sei er in der bisherigen Form “so auch nicht zustimmungsfähig”.

Durch die Enthaltung der elf Linken-Fraktionsmitglieder könnte Rot-Grün mit der relativen Mehrheit seiner 90 Sitze den Nachtragsetat in Kraft setzen, denn diese reichen bei der Abstimmung aus. Die absolute Mehrheit liegt bei 91 Mandaten. Wie bekannt stellen CDU und FDP zusammen 80 Abgeordnete.

Auch bei der Wahlen im Juli von SPD-Landeschefin Hannelore Kraft zur Ministerpräsidentin im Parlament hatte sich die Linke Fraktion der Stimme  enthalten. Nur so konnte Kraft Ministerpräsidentin werden.

Die knapp 100 Linken-Delegierten beurteilten  in ihrer Debatte den Nachtragshaushalt als widersprüchlich. Ihm fehle die innere Logik. Sie forderten “deutliche Nachbesserungen” wie schon die vorzeitige Abschaffung der Studiengebühren zum Sommersemester 2011 und die Anstellung von mindestens 200 Steuerprüfern.

Besonders kritisiert  wurden die im Nachtragshaushalt eingeplanten 1,3 Milliarden Euro für die angeschlagene WestLB. Die Linken wollten davon 350 Millionen Euro zugunsten der Kommunen verschieben. Nach eigenen Angaben gelang es aber Verbesserungen für die Kita-Betreuung in Höhe von 370 Millionen Euro durchsetzen.

Fraktionschef Wolfgang Zimmermann warf Rot-Grün fehlendes Entgegenkommen vor: “Es hat sich zu wenig verändert.” Der Linken-Abgeordnete Rüdiger Sagel erklärte dass die Linke keine Freifahrtscheine ausstellen werde. “SPD und Grünen fehlt der Willen, einen Politikwechsel einzuleiten.” erklärte Landeschef Hubertus Zdebel. Als Pluspunkte wurde der Regierung gutgeschrieben, dass Rot-Grün keinen Sozialabbau, keinen Stellenabbau im öffentlichen Dienst sowie keine weiteren Privatisierungen plane. Es  gibt folglich “keinen zwingenden Grund”, gegen den Haushalt zu stimmen, merkte Zimmermann an.

Zu diesem Parteitag gibt es schon Stellungnahmen aus den anderen Parteien.

CDU-Fraktionsschef Karl-Josef Laumann wertete den Beschluss als Eintritt der Linken in die Koalition mit der SPD und den Grünen: “NRW geht schweren Zeiten entgegen. Denn im nächsten Jahr werden Frau Kraft, SPD und Bündnisgrüne den Preis für das Wohlverhalten der Linken bezahlen müssen.”

Von einer “lächerlichen Selbstinszenierung” der Linkspartei sprach FDP Fraktionsführer Papke. Rot-Rot-Grün arbeite sich in Nordrhein-Westfalen schon wenige Monate nach der Landtagswahl zu und verschiebe die politische Achse immer weiter nach links: “Das erste sichtbare Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist die schlimmste Neuverschuldung, die NRW je erlebt hat.”

FDP-Landeschef Daniel Bahr traf folgende Feststellung “Den Linken steht die Angst vor Neuwahlen ins Gesicht geschrieben.”

IE

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* Die Linke wieder, tztztz!

Erstellt von Dieter Carstensen am 5. Dezember 2010

Gesine Lötsch von der Partei Die Linke forderte nach Aussage des Blogs Lafontaines Linke, Zitat: „Parteien entsprechend ihrer Wählerbasis in den Medien gewichtet darzustellen“. Von Pressefreiheit noch nichts gehört Frau Lötsch? Die Forderung erinnert an die DDR, mit Verlaub, da gab es so eine Quotierung!

Oskar Lafontaine sagte: “„Nicht nur in der Springer-Presse oder im Spiegel, sondern auch in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten werden wir benachteiligt. So wurde etwa in einer Hauptnachrichtensendung des ZDF in den letzten Wochen über die Grünen fünfzehnmal soviel berichtet wie über die Linke. Das ist unter demokratischen Gesichtspunkten nicht akzeptabel.

Die BÖSE Presse aber auch wieder!

Eine der Stärken unserer Demokratie, so sehe ich das, ist die Pressefreiheit.

Es gab zig Skandale, die ohne unsere freie Presse nie aufgedeckt worden wären.

Wer liberale Zeitungen, wie die “Süddeutsche Zeitung” oder die etwas konservativere “Rheinische Post” aufmerksam liest, ist oft verblüfft, was auch diese Zeitungen so alles an das Tageslicht der Öffentlichkeit bringen.

Natürlich passt es mal dieser oder jener Partei nicht, wie und in welchem Umfang über sie berichtet wird.

Aber eine Forderung wie die von Gesine Lötsch halte ich für absurd und, mit Verlaub “schusselig” um es freundlich zu formulieren.

Irgendwie erinnert mich das an Franz Josef Strauss: Der betrieb auch immer Medienschelte, in seiner polternden unsachlichen Art, wenn er meinte, seine CSU würde nicht ausreichend in der Presse gewürdigt.

Erstaunlich, jetzt solche Gemeinsamkeiten zwischen der CSU und der Die Linke entdecken zu müsssen.

Als Dieter Dehm, heute bei der Die Linke Niedersachsen eine führende Person, noch als Liedermacher unter dem Namen “Larryn” unterwegs war, ich habe ihn 1974 live gesehen auf einer Veranstaltung der Jusos in der SPD, hatte er ein Lied im Programm, wo er sang:

“Das beste Scheisshauspapier hoam mir, dem Franz Josef Strauss sei Bayernkurier … holadiho und holadijo …”

Ich halte Zeitungen wie das “Neue Deutschland” oder “Die Junge Welt” für nicht zitierfähig, sie haben viel mit dem Bayernkurier gemeinsam … “holadiho und holadijo” …

Wenn Die Linke ihre Pressearbeit dermaßen unprofessionell betreibt, sollten Oskar Lafontaine und Gesine Lötsch nicht rumjammern, sondern mal überlegen, was zu verbessern wäre …

Was mich an der Die Linke und der CSU stört, ist ihr einfaches “schwarz-weiss Denken”

Viele Journalisten, auch bei bürgerlichen Medien, haben gar nichts gegen Die Linke, aber kein Journalist kann berichten, wenn nichts an Substanz rüberkommt.

So einfach ist das.

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* S21 - Der Neubeginn

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Dezember 2010

Ich sehe in diesen Schiedspruch keine Niederlage für die Gegner des Stuttgarter Bahnhof. Im Gegenteil, jetzt erst liegen die Fakten auf den Tisch. Jetzt erst haben die Gegner Argumente bekommen mit denen es möglich sein wird der Bevölkerung nachzuweisen wie sehr die Bürger zuvor über den Tisch gezogen werden sollten. Auch lassen sich mit diesem Wissen die Menschen nun leichter für ihr “Dagegen” überzeugen. Da sich Politik für gewöhlich als sehr unkreativ und starr erweist, müssen jetzt die Gegenargumente sehr Ideenreich vorgebracht werden. Auch wird bedingt durch die im Frühjahr in Baden Württemberg anstehenden Wahlen das Thema nicht verdrängt werden können und die “Grünen” werden so zeigen müssen wie ehrlich ihre Politik letztendlich ist. Hier ein Kommentar von Christian Semler. IE

Geißlers Schiedsspruch ist bitter. Doch paart sich Zorn mit Gegenwissen, blamieren sich gemeinhin die Interessen der Mächtigen

Die Niederlage, die die Protestbewegung gegen Stuttgart 21 durch den Schiedsspruch Heiner Geißlers erlitten hat, ist bitter. Sie kann aber nicht vergessen machen, welchen Einschnitt im politischen Leben der Bundesrepublik der Kampf für die Erhaltung des Stuttgarter Hauptbahnhofs bedeutet. Erst recht kann sie nicht die demokratische Perspektive verdunkeln, die sich mit diesem Kampf eröffnet.

Wie die Atomkritiker damals

Was am Stuttgarter Bürgerprotest hervorsticht, ist seine geradezu penetrante Vernünftigkeit. Vernünftig und von den Abrissexperten nicht zu widerlegen waren die technischen, ökologischen und ästhetischen Argumente zugunsten des bestehenden Bahnhofs. Vernünftig aber war vor allem die Verve und Genauigkeit, mittels derer die Kritiker des Neubaus die von den Befürwortern vorgelegten Schätzungen der Kosten auseinandernahmen. Sie mit Gegenrechnungen konfrontierten, die das Zahlenwerk der Bahn dem schlimmsten Vorwurf preisgaben, den man in Stuttgart und Umgebung erheben kann: mangelnde finanzielle Seriosität.

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

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* Durch und durch korrupt

Erstellt von DL-Redaktion am 4. Dezember 2010

Da wird in den von der Internetplattform Wikileaks offen gelegten Dokumenten  auch über ein  Millionenspiel in Afghanistan berichtet. Zum Beispiel von einen Koffer mit 52 Millionen Dollar in bar, mit welchem der Afghanische Vizepräsident Ahmed Zia Massud im Oktober 2009 am Flughafen in Dubai gestoppt wurde. Die US- Botschaft teilte mit, dass die Zollbeamten der Arabischen Emirate Massud ohne Nachfrage über die Herkunft des Geldes weiter ziehen ließ. So weiß der US Botschafter Eikenberry über enorme Summen an Bargeld zu berichten, welche laufend in das Land eingeführt werden. Auch soll der kürzlich in Ungnade gefallene Chef der Kabul-Bank, dem größten privaten Geldhaus in Afghanistan, gleich 39 Grundstücke auf der künstlichen Luxusinsel  Palm Jumeirah in Dubai besitzen. Schriften aus Kabul weisen auf das Bild einer völlig korrupten Elite hin. Einzig gegen den Landwirtschaftsminister scheint es keine Bestechungsvorwürfe zu geben.

Während afghanische Beamte, Warlords und Drogenbarone alles in die eigene Tasche stecken was irgendwie zu bekommen ist, kassieren auch die Amerikaner scheinbar nach Wildwestmanier von ihren Nato Partnern ab. Darüber berichtet der Spiegel in dem Bericht: „US-Armee erhob Gebühr für deutsche Großspende

Klassische Dokumente zeigen, dass sich auch die Deutschen über einen Verlust von 50 Millionen Euro  im letzten Jahr beschweren. Das verschwundene Geld war für den Aufbau der afghanischen Armee  in ein Gemeinschaftsprojekt eingezahlt worden. Die USA verlangten 15 Prozent Verwaltungsgebühren und verdienten so an ihren Alliierten Hunderte von Millionen. So stand es in einer Protestnote des deutschen Botschafters bei der Nato in Brüssel, Ulrich Brandenburg. Die USA korrigierte die Zahlungen als eine Handlings-Gebühr.

Folgt man den Informationen aus den Dokumenten scheint es im Großen und Ganzen kein gutes Miteinander unter den Verbündeten in Afghanistan zu geben. Über die Briten wird von den USA wie folgt gelästert: „Wir und Karsai stimmen darin überein, dass die Briten nicht in der Lage sind Helmand zu sichern.“ Noch schlimmer ist die Enthüllung das Großbritannien den USA erlaube, die international geächteten Streubomben auf seinem Territorium zu lagern.

Unterdessen bekommt der Wikileak Chef Julian Assange die ganze Macht der „Freien Demokraten“ zu spüren.  In dem Glauben mit der Ausschaltung dieser Person weitere Enthüllungen stoppen zu können, wird eine regelrechte Treibjagd auf ihn veranstaltet, wobei die Schweiz bereits ein virtuelles Asyl angeboten hat. So wurde über Twitter folgende Nachricht verbreitet:“ Die Wahrheit wird sich auch im Angesicht der totalen Vernichtung ihren Weg bahnen.“ Weiter schrieb Assange über Twitter „nach den massiven Angriffen hat everyadns.net die Domain Wikileaks gekillt, aber über die Adresse www.wikileaks.ch bleibe die Seite online.

Computerexperten sind sich unterdessen darüber einig das die Angreifer dieses Katz-und-Maus Spiel auf Dauer nicht gewinnen können. In dem Artikel: „Mächtige spüren die Macht der Hacker-Ethik“ berichtet ebenfalls der Spiegel darüber.

Auch RP-ONLINE berichtet unterdessen unter folgender Schlagzeile: “Eine deutsche Stiftung finanziert Wikileaks“. Aus diesem Artikel zitiere ich wie folgt: “Aktueller Spendenaufruf: Wikileaks unterstützen! Informationsfreiheit verteidigen!” - gleich auf der Startseite der Wau Holland Stiftung wird für jene Plattform geworben, die in den vergangenen Tagen mit neuen Enthüllungen die weltweite Politik in Aufruhr versetzt hat”. Etwas weiter heißt es: “Doch wer steckt eigenlich dahinter? Die Wau Holland Stiftung, die in Berlin ansässig ist, schreibt über sich selbst, eine Stiftung “im Umfeld des Chaos Computer Clubs” zu sein. Dieser bezeichnet sich auf seiner Webseite selbst als ist die größte europäische Hackervereinigung.”

Als Schlussgedanken hier noch folgendes: Mächtige werden immer erst von einer Masse mächtig gemacht. Eine jede Macht wächst mit der Duldsamkeit und Dummheit der Masse. Ein Bekannter Mensch hat einmal gesagt: In Afrika oder Asien werden tagtäglich Millionen für die Korruption ausgegeben, in Europa und Amerika Milliarden!

IE

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* Ja, ja, wer organisiert?

Erstellt von Dieter Carstensen am 3. Dezember 2010

Neue Blamage der Die Linke NRW

Am 5.12.10 sollte der sogenannte “kleine Parteitag” namens Landesrat der Die Linke NRW ausgerechnet in Räumlichkeiten der Universität Münster stattfinden. Die Raumzusage wurde der Die Linke NRW jetzt kurzfristig entzogen, da die Uni überhaupt keine Räumlichkeiten an politische Parteien vermieten darf. Weiß jeder, der wie ich mal studiert hat und an einer Uni politisch aktiv war. Die Linke NRW, die im Landtag auch die Hochschulen vertreten will, weiß es nicht!  Welch Blamage …

Genüsslich berichtete Die Rheinische Post am 2.12.2010, nachdem ein Mitarbeiter der Uni Münster versehentlich der Die Linke NRW eine Raumzusage gegeben hatte, unter dem Titel “Nach CDU Intervention - Linke muss sich neuen Saal für Parteitag suchen”:

“Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag, Karl-Josef Laumann, wies die Rektorin der Uni darauf hin, dass die Hochschule laut Satzung keine Räumlichkeiten an politische Parteien vermieten darf. Daraufhin, so hieß es, habe die Linkspartei unverzüglich eine Absage bekommen.”

Eine Partei, wie Die Linke NRW, die sogar zu doof ist, selbst geeignete Veranstaltungsorte zu finden, welche die Interessen auch der Studenten vertreten will, aber nicht mal die Vorschriften für Universitäten in NRW kennt, wer soll die denn noch ernst nehmen? Die Linke NRW hat sich mal wieder gründlich blamiert und CDU Politiker Naumann wird es ein Vergnügen gewesen sein, Die Linke NRW mal wieder etwas zu ärgern.

Wahrscheinlich wird es auch diesmal  wieder so sein, dass Die Linke NRW keinen “barrierefreien” Tagungsort für körperlich gehandicapte Menschen anmietet. Es gab auch da schon einen handfesten Skandal, was die Fähigkeit der die Linke NRW angeht, Räume anzumieten.

Ich erinner mich noch gut an das Video vom Landesparteitag der NRW Linken am 11.07.2010, wo der rollstuhlfahrende Delegierte Thomas Mädel aus Höxter auf die Rednertribüne gehoben werden musste, weil seine Parteigenossen zu blöd waren, als angeblich für sozial schwache und gehandicapte Menschen engagierte Partei, für einen behindertengerechten Tagungsort zu sorgen.

Das Video alleine reicht schon aus, um nie wieder diese NRW Linke Chaostruppe zu wählen.

Wer so schon in den eigenen Reihen mit Menschen umgeht, welche gehandicapt sind, dem glaubt doch niemand mehr, dass solche Leute, wenn sie mitregieren dürften, anders handeln würden.

Der Die Linke NRW bleibt nichts anderes übrig, als sich beim Nachtragshaushalt NRW der Stimme zu enthalten.

Sonst gibt es Neuwahlen und Die Linke fliegt endgültig aus dem Landtag NRW.

Wie ich schon am 15.10.10 hier schrieb, Frau Kraft spielt mit der Die Linke NRW “Katz und Maus”, nur Die Linke hat noch nicht begriffen, dass sie die Maus ist.

Die Geschichtsbücher werden einmal über die West-Linke schreiben:
Das Einzige was sie hinterließen war ein Riesenscherbenhaufen.

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* Siegt David an der Saar?

Erstellt von DL-Redaktion am 3. Dezember 2010

Hier ist der Bericht des Landesvorstand über die Sitzung vom 1. 12. 2010. Leider liegt ein Sitzungsbericht über die letzte Versammlung noch nicht vor. Auch würden die Mitglieder gerne Einsicht in die in diesen Bericht erwähnten Gutachten bekommen.
Im weiteren Verlauf der Antrag von Gilbert Kallenborn an das Amtsgericht Saarbrücken.  IE

Sitzung des Landesvorstandes am 1. Dezember 2010

Der Landesvorsitzende eröffnete die Sitzung und gab nach den Formalien einen Bericht zur politischen Lage ab. Er ging auf die Verabschiebung des Bundeshaushaltes und diesoziale Schieflage ein. Daneben spielte die Diskussion um Stuttgart 21 eine wichtige Rolle und Rolf Linsler verwies aus diesem Anlass auf die positive Entwicklung beim Projekt “Stadtmitte am Fluss”. Heinz Bierbaum erinnerte noch einmal an das erfolgreiche Programmkonvent in Hannover. Einen Schwerpunkt seiner Berichterstattung bildeten aber aktuelle Initiativen. Die Landtagsfraktion verfolgt aktuell fünf Schwerpunkte: So soll das dritte Kindergartenjahr zukünftig beitragsfrei gestaltet werden. DIE LINKE streitet weiter für einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor, der allerdings nicht den Charakter der sog. Bürgerarbeit besitzen darf. Hier soll zukünftig auch die Zusammenarbeit mit den kommunalen Fraktionen verstärkt werden, da dort diese Frage immer wieder auftacht. Des Weiteren will die Landtagsfraktion ein Sonderprogramm für Berufschulen auflegen und sie stretet weiter für eine echte Lernmittelfreiheit. Als fünften Punkt wird sich die Landtagsfraktion intensiv für einen für bedrohte Betriebe einsetzten. Aktuell steht dies bei Saargummi an.

Erstmals berichteten unsere Delegierten umfangreich von der Sitzung des Bundesausschusses.

Neben allgemeinen politischen Fragen hat hier der Beschluss unseres Landesparteitages zur Landessatzung zu Diskussionen geführt. Hier berichtete zusätzlich Heinz Bierbaum über die diesbezügliche Debatte auf Bundesebene und auf zwei sich *widersprechende* Gutachten.
Hier wird es in den nächsten Monaten noch Debatten geben, die unser Landesverband *gelassen* und *unaufgeregt* angehen könne.

Aus den genannten Punkten entwickelte sich eine lebhafte aber konstruktive Debatte.
So muss über den Punkt Fraktionsangehörigkeit und Parteimitgliedschaft nachgedacht werden.

In der Saarbrücker Kommunalpolitik stehen Diskussionen zur Gebührenpolitik und zur Saar-Messe an. Rolf Linsler weist darauf hin, dass hier Entscheidungen anstehen, die DIE LINKE sehr kritisch begleiten wird.

Danach bearbeitete der Landesvorstand die überwiesenen Anträge. Die vier Anträge zum Themengebiet Migration werden zusammen mit dem Leitantrag an den Landesausschuss überwiesen. Der Antrag “Busfahrt zur Anti-Nazi-Demo” wurde einstimmig angenommen. Der Antrag zum Stichwort “Mobbing” wurde auch leicht verändert angenommen. Mario Bender wurde zum Beauftragten für Mobbing des Landesvorstandes gewählt.

Hans-Jürgen Gärtner stellte folgende Anträge:

1. Verteilung der Versammlungsleitung bei Landesparteitagen auf mehrere Verantwortliche
(konkret: zwei Präsidien) - angenommen.
2. Regelmäßige Durchführung von Landesvorstandssitzungen in den Kreisverbänden - wird in 2011 angegangen.
3. Neuregelungen bei Informationen zur Beschlussumsetzung - angenommen.

Informiert wurde über die konstituierende Sitzung der Landesschiedskommission. Julia Maus wurde zur Vorsitzenden gewählt, Stellvertreter sind Katja Cönen und Rainer Bierth.

Außerdem wurde über die anstehende Sitzung des Landesausschusses beraten. In die Tagesordnung soll der Bericht zur finanziellen Situation des Landesverbandes aufgenommen werden.
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Donnerstag, 02. Dezember 2010

An das Amtsgericht
Aktenzeichen 122 C 390/10 (14
66119 Saarbrücken
-Zivilsachen-
Herrn Ri Zimmerling

Bitte sofort vorlegen !

In der Sache
Kallenborn  ./. Die Linke Saar
v.d.d. Rolf Linsler /RA xxxx

verschleppt der RA xxxx  gezielt das Verfahren.
Mit Schreiben vom 26.11.2010 erklärt er ausgerechnet dem Ri Zimmerling,

“für diese Eilsache gem §§ 940 ZPO wegen Verletzung meiner Verfassungsrechte (Art.1 GG,Art.2 Abs.1  GG ff.) sowie des Parteiengesetzes der BRD (Fassg.Dez.2004) sei nur RA xxxxx “alleiniger Sachbearbeiter” also müsse der Termin verlegt werden.”

Vor Ri Zimmerling, -wegen einer (bis heute nicht zurückgegebenen!) Kasse Linkspartei
wo der konkrete Schatzmeister (Helmut Ludwig)dann vor Gericht nicht als Schatzmeister, sondern “Bargeldvorschußbeauftragter” -!- bezeichnet wurde,- trat die gesamte “Parteielite” der Rechtsdeformatoren W. Fieg (LSK-Chef, heute abgewählt und in Parteiungnade gefallen) Julia Maus-Rechtsanwältin.jur Beraterin der Fraktion die Linke und auch -so gut wie nichtssagend i.d. Kassensache daneben sitzend auch RAxxxx auf.
Der Richter wird sich, wie ich,  gewiss erinnern.

Es war u.U. sein erster “Körperkontakt” mit der Linkspartei -und deren Foul Play! Also folgt dem, ein Kassenstreit (Inhalt; 267.40 Euro, Gerichtskosten 330 Euro!) mit Täuschung im Rechtsverkehr (”Die Kasse wurde zurückgegeben…” bedingt 3 leibhaftige (!!!) Jus-Experten der Linkspartei, aber hier, bei Grundrechtsverletzungen stünde der RA xxxx a l l e i n e ???  Ohne die gleichberechtigte Julia Maus?!
Dies bestreite ich.
Zumal der/die Rechtssttreitgegenstand(e) massiv geprägt wurde v. der Rechtsanwältin der Linkspartei, Julia Maus. Sie beriet die Linke zum Bundesstatutenbruch.
II.

RA xxxxx  diffamiert mich und das Gericht ebenso-

“….die Akte(n)Kallenborn müssen zum Vormundschaftsgericht…”

da ich nicht prozessfähig, nicht geschäftsfähig bin, der linke Anwalt wendet hier genau die Stasi-und KGB Methoden der Kommunisten an, der Gottlosen, die den pol. Gegnern, welche nicht stumm zukriegen waren, sodann ins psychiatrische Abseits schoben.

Methode Nr.1 der Stasi der DDR !!! Echtzeitmethode RA Jahn! Heute!
Beweis:   Vortrag des RA Jahn vor Richterin Diehm. Verf. Kallenborn ./.Die Linke

III.

Zuteffend hat der politische Gegner mausgerechnet -!- MdL Roland Theis - CDU-hier reflektiert, was viele Linke DENKEN; ABER NICHT SAGEN DÜRFEN!!!!!!!! weil Ihnen dann seit
dem 14.11.2010 sofort ein Parteiausschlussverfahren droht!!

-Anlage

“Theis: Rechtsstaatwidrige Verhältnisse bei Saar-Linken,

Saar-Linke vollendet Gleichschaltung der Parteijustiz

IV.

Daher ersuche ich, nicht weiter den Verschleppungsversuchen zu folgen, sondern hins. §§ 940 ZPO

ohne mündliche Verhandlung zu entscheiden

da der Gegner das Verfahren verschleppt, er hat von seiner Kanzlei  nur 5 Minuten Fußmarsch zum 66119 Amtsgericht, er hat die Verhinderung überhaupt nicht  b e w i e s e n und er hätte einen anderen Termin, so es überhaupt einen gibt, verlegen können. Dieser hier ist Ortsnah, andere Anwälte träumen von solch kurzer Distanz Kanzlei-Gericht ,nicht mal PkW erforderlich!

V.

Bei Ablehnung des Antrages ohne mündl. Verhandlung zu entscheiden beantrage ich hins.
Art 1093 Abs.1 GG erneut die Zeugen

1. Rolf Linsler ,weitere Pers. bekannt

2. HeinzBierbaum, Dudweilerstr.51. 66111 Saarbrücken

3. Wolfgang Schumacher, Werderstr. 79  ,66760 Dillingen Saar

gerichtlich vor zu laden, da sie unzutreffende EV dem Gericht einreichten
(Linsler und Bierbaum zudem 100% gleicher Maus/xxx-Schriftsatz)
wozu die 3 o.a. Landtagsabgeordenten v.d. Immunität befreit, d.h. diese aufgehoben werden muss.

VI.

Das Gericht wird dann feststellen, daß nach -vorgetäuschter-Anwaltsverhinderung ein Grippevirus ausbrechen wird, also die 3 verfahrensentscheidenen Zeugen Linsler, Bierbaum und Schumacher reihum erkranken und unpässlich werden. Sie befrüchten -zu Recht-nach den AG SB Entscheiden v.2.11.2010 (Zimmerling) und 12.11.2010 (Kohler-Bergmann)eine weitere, weitaus schwerwiegendere Niederlage der Linkenwillkür zuwider dem Rechtsstaat.

VII-

Der Verfahrensgegner hat wissentlich , willentlich und gezielt meine subjektiven
Verfassungsrechte gebrochen und er bricht sie täglich weiter. Das Gericht sollte m.E. Eilentscheid treffen-ohne mündl.Verhandlung.

Der Verfahrensverschlepper erhält Kopie.

Hochachtungsvoll
Gilbert Kallenborn  Elbinger Str. 19     66798  Wallerfangen   2.12.2010

1 Anlage
Analyse des Rechtsexperten der CDU  MdL Theis
Er bestätigt -subsumiert -genau meinen Vortrag, hier zählt auch nicht mehr
Parteizugehörigkeit (die CDU ist und bleibt mein politischer Gegner)
sondern das pure Reflektieren von Willkür gegen die Grundrechte des Menschen.

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