* Zoff an der Saar
Erstellt von DL-Redaktion am 25. Oktober 2010
Laut einem Bericht in der Saarbrücker Zeitung geht der Streit um Ausschlussverfahren munter in die nächste Runde. Wie im verlinkten Pressebericht erwähnt verschob die Landesschiedskommission am Samstag die Entscheidung über zwei Ausschlussanträge.
Mir als Berichterstatter fällt beim Lesen dieses Berichtes auf, dass die Presse von der Verhandlung ausgeschlossen wurde, was meines Erachtens auf ein total zerstörtes Rechtsempfinden bei den Antragstellern zurückzuführen ist. Ausschlussgründe liegen in einer Demokratischen Partei normal nur vor, wenn privat verletzende Themen auf den Tisch kommen. Über das mangelnde Demokratieverständnis berichteten wir zuletzt in dem Artikel: By, by, Saar Demokratie.
Da in solch einen Fall nur die beiden Angeklagten als Privatpersonen gelten dürften kann folglich der Antrag auf Ausschluss nur von diesen beiden Personen gestellt werden, was aber hier scheinbar nicht der Fall war.
Dabei kann es nicht im Ermessen von ein paar ‘Hanseln’ einer Schiedskommission liegen, ob hier Öffentlichkeitsinteressen berührt werden oder nicht. Die Öffentlichkeit hat sehr wohl einen Anspruch, über interne Machenschaften innerhalb einer Partei informiert zu werden. Ich möchte gerne erfahren, wie mit den eigenen Mitgliedern umgegangen wird, da ich daraus auf einen Umgang mit dem Wähler schließen kann. Dieses könnte für meine Entscheidung bei kommenden Wahlen ausschlaggebend sein. Genossen, welche schon ihre eigenen Genossen über den Tisch ziehen, sind für mich nicht redlich und damit unwählbar.
Im Zusammenhang mit der Schiedskommission habe ich in der Zeitung leider auch nicht lesen können, ob denn vor Verhandlungsbeginn wieder die “DDR Hymne” abgespielt wurde. Ich würde zur Abwechselung empfehlen, die gesungene Version von Harald Schmidt zu spielen.
Hier im Anschluss noch ein Fundstück aus dem Internet welches für sich spricht:
-Ich bitte darum, dies an ALLE Genossen weiterzuleiten.-
Ich halte die LSK unter Vors. Fieg NICHT für das Organ, hier rechtmäßig zu entscheiden; Gen. Fieg hat die bisherige Verschleppung und Verzögerung und Aktenfälschung genauso zu verschulden wie MdL Schumacher - und Christian Bonner, Kreisgeschäftsführer SLS.
die Akte Reg. 13/10 hatte nie ein ordnungsgemäßes Wahlprotokoll stattdessen ein gefälschtes von C.Bonner
Karin Zimmer, Linke Schmelz, hat ihre eigene Stimme gehandhabt - als Mitglied der Wahlkommission! Die nie zurücktrat. Durchgängig nicht.
Ein Protokoll der Wahlkommission existiert ÜBERHAUPT NICHT!!!! Die Wahl erfolgte in einer Müllbox - Pappschachtel, total offen.
All das hatte die LSK unter Fieg, Bierth, Pütz vor Augen (Reg 13/10) - und verwarf absichtlich meine Beschwerde, trotz Aktenfälschung in Serie, obwohl ich niemals rechtliches Gehör hatte, die Schumacher - Stellungnahme niemals sah. Die LSK leitete mir nie eine zu.
Ausgerechnet die sollen jetzt neu entscheiden??? Da wird der Bock zum Gärtner gemacht, bzw. die MEGA-Befangenen sind erneut am Werk.
Das ist eine LSK der Rechtsdemontage, nicht der notwendig zügigen Entscheidung, die gibt es nur für “Auserwählte” der Lutze - Seilschaft. Und für Kallenborn - Rauswurfverfahren als Bestätigung der innerpartielichen Demokratie - für Kriecher: O.K., Kritiker werden entsorgt, “judenrein”???
Egal.
Ich danke der Berliner Kommission. Ein Funken Hoffnung bleibt.
Gilbert Kallenborn GV Wallerfangen Die Linke
IE
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