DEMOKRATISCH - LINKS

         KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG im MÜNSTERLAND

RENTENANGST

  • Kategorien

  • Archiv

  • __________________________  


  • Meta

  • Abonnieren

  • -------------------------------
    optimiert für FF 1024x768
    -------------------------------
    xxx











  • Seiten

Archiv für Oktober 15th, 2010

* Financial Crimes

Erstellt von UP. am 15. Oktober 2010

Das neueste Plagiat von ATTAC - klicke die Grafik Financial “Times”

Auch für unseren zweiten Coup des 29. September haben wir begeisterte Reaktionen erhalten: In 130 Städten wurden 120.000 Plagiate der bekannten Tageszeitung “Financial Times” verteilt. Doch statt der sonst üblichen tagesaktuellen Berichterstattung sind in dem Plagiat geballte Hintergrundberichte über Ursachen und Folgen der Finanzkrise abgedruckt. Am folgenden Tag lag die FINANCIAL CRIMES Deutschland den Tageszeitungen taz und Neues Deutschland bei.
Auch den Webauftrittt der Originalzeitung haben unsere Fälscherinnen auf www.financial-crimes.net überzeugend plagiiert. Wer keine Aktionszeitung ergattern konnte, kann Exemplare der Papierversion online nachbestellen.

attac

Abgelegt unter Allgemein, Feuilleton | Keine Kommentare »

* Hermann Scheer

Erstellt von UP. am 15. Oktober 2010

hermann

ein ehrenwerter Politiker ist gestorben
ihm werde ich ein ehrendes Gedenken bewahren
Veits ‘Nachruf’

Die Nachfolgenden, besonders der Herr Ernst, hätten sich ihre salbungsvolle Worte sparen können. Sollten sich vielmehr ein Beispiel an ihm und seiner ehrlichen Gradlinigkeit nehmen, die er vorgelebt hat:

Gabriel hob Scheers „visionäre Kraft“ hervor und nannte ihn eine charismatische Erscheinung. Die Grünen-Grünen-Bundesvorsitzenden Claudia Roth und Cem Özdemir erklärten, der Tod Scheers mache die Grünen „zutiefst traurig“. Auch die Vorsitzenden der Linkspartei, Gesine Lötzsch und Klaus Ernst, hoben die Verdienste von Scheer hervor. Die Bundesrepublik verliere einen „engagierten Kämpfer [...] . Scheer sei ein geradliniger Politiker gewesen, der für seine Überzeugungen eingestanden und Gegenwind ausgehalten habe. Sein Tod reiße ein „tiefes Loch in die Reihen derer, die für sozialen und ökologischen Fortschritt streiten“.

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »

* Lobbyismus ! ?

Erstellt von UP. am 15. Oktober 2010

Ministerpräsident wird Unternehmensberater

Bürgermeister Ole von Beust - Vom Ministerpräsidenten zum Unternehmensberater
Seit einigen Tagen steht der frühere Hamburger Bürgermeister Ole von Beust in Diensten des Beratungsunternehmens Roland Berger. Dies ist ein weiteres Beispiel für die personellen Verknüpfungen, die es nach abgeordnetenwatch.de-Recherchen zwischen der zweitgrößten deutschen Unternehmensberatung und der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in der Hansestadt bereits gibt: Der von Ole von Beust ernannte Finanzsenator, die Kanzlerin der Hamburger Uni sowie die Geschäftsführerin der Elbphilharmonie-Stiftung - sie alle standen früher auf der Gehaltsliste von Roland Berger. Auch der ehemalige Chef-Manager der umstrittenen Elbphilharmonie sowie Beusts früherer Wissenschaftssenator waren als Berater für Roland Berger tätig. Letzterer geriet 2007 in den Verdacht der Vetternwirtschaft, weil er einen 200.000 Euro-Auftrag an seinen ehemaligen Arbeitgeber Roland Berger vergab.

Bedenklich sind diese Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiele zwischen Unternehmensberatung und Politik, weil es um privilegierten Zugang zu Informationen geht. Dass ein früherer Bürgermeister und Ministerpräsident nun mit einem gut gefüllten Adressbuch zu einer Unternehmensberatung wechselt, macht politische Entscheidungsprozesse noch weniger nachvollziehbar und damit noch intransparenter.

>>> weiterlesen bei abgeordnetenwatch.de

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »

* Blackbox Roma.

Erstellt von DL-Redaktion am 15. Oktober 2010

Heute Roma, morgen Türken, übermorgen ?, die Hetze in Europa gegen Randgruppen nimmt unerträgliche Ausmasse an. Frankreich, Griechenland, Deutschland, usw. wissen die Regierungen überhaupt noch wohin sie das Volk steuern. Kann Vergangenheit denn wirklich so schnell in Vergessenheit geraten? ANTIZIGANISMUS Die allermeisten wissen nichts über die Kultur und die Lebensbedingungen der Roma in Europa. Und so blüht das Ressentiment. IE

Rom heißt “Mensch”. Doch wen interessiert das und wer beachtet das? Journalisten schreiben über die real gar nicht existierende und auf jeden Fall nicht von den Roma zu verantwortende “Roma-Frage”. Mit ihrer Lösung beschäftigen sich Sozialarbeiter und Kriminalisten, die dafür von Politikern alimentiert werden, welche in den Roma bloße Objekte ihrer Politik sehen, aber so gut wie nichts über sie wissen. Oder sie wie Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy für den Wählerfang am rechten Rand instrumentalisieren.

Dieses Nichtwissen haben die Politiker mit Geschichts- und sonstigen Professoren gemein, die erfolgreich verhindern, dass ihre Lehrer- und sonstigen Studenten etwas über die Roma in Erfahrung bringen, was sie ihren künftigen Schülern vermitteln könnten.

Gezieltes Nichtwissen

Wissen wäre aber nötig, um die Vorurteile bekämpfen und überwinden zu können. Und von denen sind gerade die Roma betroffen. Nach Umfragen, die allerdings einige Jahre zurückliegen und nicht erneuert wurden, hassen über 60 Prozent der gegenwärtigen Deutschen die Roma, welche sie häufig und ebenso fälschlich wie vorurteilshaft als “Zigeuner” bezeichnen.

In unseren östlichen und jetzt auch einigen westlichen Nachbarländern ist der Antiziganismus noch weiter verbreitet. Hier werden die Roma nicht mehr “nur” gehasst und diskriminiert, hier werden sie verfolgt, nachdem sie ihrer Bürger- und Menschenrechte beraubt worden sind. Doch das interessiert hierzulande kaum jemanden.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Abgelegt unter Internationales | 1 Kommentar »