DEMOKRATISCH - LINKS

         KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG im MÜNSTERLAND

RENTENANGST

  • Kategorien

  • Archiv

  • __________________________  


  • Meta

  • Abonnieren

  • -------------------------------
    optimiert für FF 1024x768
    -------------------------------
    xxx











  • Seiten

Archiv für September 18th, 2010

* O’zapft is!

Erstellt von DL-Redaktion am 18. September 2010

Es ist wieder soweit – Das Oktoberfest wird eröffnet

200 – jähriges bestehen der Wiesn

Das historische Oktoberfest wurde bereits heute eröffnet. Grund für die heutige Eröffnung, einen Tag vor dem offiziellen Beginn ist das 200 jährige bestehen, welches einst von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese anlässlich einer Hochzeit im Jahre 1810 erstmals auf der Theresienwiese eröffnet wurde.

Heute gab es traditionelles.

Die Entwicklung zum Volksfest fand im Laufe des 19. Jahrhunderts statt.

Doch all dies hat sich im Laufe der Jahre grundlegend verändert, denn das Oktoberfest hat sich zu einer gigantischen Kirmes entwickelt.

Von vielen händeringend erwartet, startet das größte Volksfest mit einigen Einschränkungen, denn in den Zelten darf nicht mehr geraucht werden. Die Preise für ein Maß sind schon seit Jahren auf einem utopischen Stand und sicherlich wird es diesbezüglich auch keine Änderungen geben.

Mittlerweile heißt es, was trägt wer? Wer wird mit wem gesehen? Und feiern und vor allem saufen bis zum umfallen und das Ganze bei überfüllten Zelten und Musik, die einige nur in betrunkenem Zustand ertragen können.

Mittlerweile besuchen fast 6 Millionen Menschen das Oktoberfest und erstaunlicher Weise, stören anscheinend keinen die völlig überzogenen Preise, sei es beim Maß oder wenn man als Familie mit den Kindern auf den Rummel möchte, denn eines steht fest, wer das Oktoberfest besuchen will, der sollte vorher kräftig sparen, denn das Geld geht schneller weg, als einem lieb ist. Für sozialschwache Familien ist ein Besuch des Oktoberfestes unmöglich, denn woher das Geld nehmen, aber darüber machen sich ja unsere Politiker keine Gedanken, denn sie gehen lieber selber feiern und präsentieren sich in ausgelassener Stimmung den Medien, denn auffallen ist schließlich alles, nicht nur mehr für Promis, sonders viele Politiker finden den weg zur Wiesn. Warum dabei an andere denken? Oder überlegt eine Frau von der Leyen bei der geplanten Einführung ihrer Chipkarte an solche Dinge, die besonders die Kinderherzen erfreuen, sicherlich nicht?!

Wichtig ist nur, dass horrende Summen ausgegeben werden, gerade für das Oktoberfest, denn es gilt Toilettenhäuschen auf zu stellen, dann ständig Betrunkene zum Sanni zu schaffen, Ordnungspersonal, all der Strom, muss ja auch bezahlt werden, dann passieren Unfälle technischer Art usw. Im Grunde ist es doch so, Traditionen gehen in Bayern über alles und das lässt sich das Land halt auch etwas kosten und seit dem die Promis auch den Weg dort hin immer wieder finden und ihr Geld dort lassen, genauso wie die Politiker. Also die Dollarzeichen in den Augen, wird wohl das ganze Jahr über geplant und gemacht und getan.

Worauf ich hinaus will, ist doch in meinem Bericht über die CSU wieder zu finden, dass die CSU an Traditionen fest hält und somit sich dadurch nicht mit Ruhm bekleckert. Verwunderlich ist allerdings für mich die Tatsache, dass alle Parteien sich für eine Frauenquote aussprechen und gerade die FDP die einzige Partei ist, die sich dagegen ausspricht, stellt sich mir die Frage, wer hier stock konservativ ist, die CSU oder die FDP, gehen wir mal davon aus, dass es beide sind.

Liegt bei der FDP wohl daran, dass Herr Westerwelle heimlich seinen Lebensgefährten heute geheiratet hat und sich somit zwar irgendwann einmal geoutet hatte, aber aus irgendwelchen Gründen, nichts oder erst im Nachhinein etwas an die Öffentlichkeit kommen.

Im Grunde ist es doch so, dass das Oktoberfest so ausgeufert ist und zwar in allen Bereichen, dass ich mich Frage, was die Veranstalter in weiteren 100 Jahren machen wollen, denn irgendwann wird das Kontingent erschöpft sein und somit auch keinerlei neue Attraktionen mehr möglich sein, höchstens, dass die Wiesn nur noch für Promis und Politiker und Gutverdienende erschwinglich sein wird.

Wir können gespannt sein, wie es in der Zukunft mit dem Oktoberfest weiter gehen wird?!

Mit stellt sich nur die Frage, was schön daran ist, dass man in den Festzelten fast zu Tode gequetscht wird und Unsummen an Geld da lässt, da macht das Feiern doch keinen Spaß mehr.

Marife Hutton 2010

Abgelegt unter Feuilleton | Keine Kommentare »

* CSU und die Frauen

Erstellt von DL-Redaktion am 18. September 2010

CSU und die Frauenquote – oder alles nur Machtgehabe?

Frauenquote Pro und Contra

Laut neuesten Meldungen, hat die CSU in einer Sondersitzung in München beschlossen, demnächst, genau genommen ab Ende Oktober bei allen Parteisitzungen einen entsprechenden Antrag der Frauen-Union zur Diskussionsgrundlage zu machen.

Danach soll es künftig bei allen CSU-internen Wahlen eine Frauenquote von 40 Prozent geben. Parteichef Seehofer betonte, er wolle die Frauenförderung deutlich verbessern.

Grund ist, dass die CSU weniger als ein Fünftel weibliche Mitglieder hat und somit gerade bei jüngeren Frauen zu schlechten Wahlergebnissen führt.

Da ist wohl noch nicht das letzte Wort gesprochen, denn besonders die konservative CSU, dürfte da Parteiintern, als auch in der Öffentlichkeit auf erheblichen Widerstand stoßen. Denn die CSU, die ja nicht umsonst „christlich“ heißt, wird besonders bei älteren Generationen, die noch auf ihre drei berühmten „K´s“ – Kinder, Küche, Kirche Wert legt, sehr zu kämpfen haben. Zudem ist der Papst ja auch noch deutscher, da wird es eine Menge Gegenstimmen geben, soviel ist sicher.

Wir alle Wissen, dass die CSU, nicht gerade durch Moderne und Neuerungen glänzt, lieber an alten Traditionen fest halten.

Gerade die Bayern, halten an Brauchtum und Traditionen fest und geben diese auch an ihre Kinder weiter, die Bilder sind ja allgemein bekannt, wenn die Trachtenmoden und ihre Volkstänze immer wieder alljährlich in den Medien auftauchen.

Warum soll sich da gerade eine CSU ändern wollen? Ich denke, dass auch wenn ein Herr Seehofer sich Veränderungen wünscht, es trotzdem nicht ohne interne Streitigkeiten abgehen wird. Auf der einen Seite wird dann das Lager der Traditionsbewussten sein, die auch ihre Meinung durchsetzten wollen und auf der anderen Seite wird dann die Opposition sein, die für Moderne und für Neuerungen sein wird.

Mit stellt sich die Frage, warum gerade jetzt die CSU die Frauenquote? Da gibt es sicherlich nur einen einzigen Grund: zu wenig Wähler! Oder die CSU ist allgemein in der Gunst der Wähler so sehr abgesunken, dass nun nach dem letzten Strohhalm gegriffen wird.

Also geht Herr Seehofer in die Offensive und zeigt sich als „Neudenkender“ ach so moderner Politiker der CSU und will sich damit in der Öffentlichkeit profilieren.

Doch warum ist die CSU nicht früher auf diese Idee gekommen? Man hätte doch schon viel eher bei allen CSU-internen Wahlen eine Frauenquote von 40 Prozent diskutieren können, oder noch besser man braucht es ja nicht nur zerreden, sondern man sollte es endlich einmal umsetzen, damit die Frauen, auch endlich mal eine Chance bekommen, besonders in der CSU.

Sicherlich werden hier nun einige aufrufen, ja die Frau Merkel ist ja in der CDU und andere Frauen auch, vor allem in guten Positionen und die DCU/CSU ist es ja bekanntlich auch, richtig?! Nun das aber, denn die Frauen in der CSU sind einfach nur da, aber was hört und sieht man von Ihnen? Es mangelt an Selbstbewusstsein! Und eines ist sicher, dass auch eine Frau Merkel und andere Frauen sicherlich von Männern vordiktiert bekommen, was sie in welche Richtung zu tun haben. Fakt ist, dass immer irgendwelche Männer im Hintergrund mit entscheiden oder delegieren und es uns als die Meinung einer Frau Merkel oder irgendeiner anderen Frau in der Öffentlichkeit verkauft wird. Nur sind wir Frauen nicht blöd, verehrte Herren Politiker. Denn es gibt genügend Frauen, die an die Öffentlichkeit gehen, um ihre Meinung zu sagen, doch oft genug werden diese leider verpönt und/oder vielleicht sogar noch diffamiert, um sie als „Emanzen“ hin zu stellen. Doch die Ideen und Meinungen, die diese Frauen vertreten hat mit all dem nichts zu tun, sie lassen sich einfach nicht mehr alles gefallen und sagen dies halt auch, was verdammt wenig mit „Emanzen“ zu tun hat, denn auch dieser Begriff ist schon herabsetzend.

Es hat etwas mit ihrer Meinung sagen zu tun. Es hat mit mehr Anerkennung zu tun. Es hat mit genauso viel Geld wie Männer verdienen wollen zu tun (im selben Beruf, ist immer noch nicht der Fall). Frauen verdienen im Schnitt immer noch viel zu wenig und dabei rede ich nicht von unseren Politikerfrauen, sondern vom Ottonormalverbraucher, warum heißt das eigentlich so? Gibt es auch eine weibliche Form dafür? Wie wäre es denn mal mit einem Neutrum, dann fühlt sich keiner Bevorzugt und keiner Benachteiligt.

Es gibt einfach noch zu viele Situationen, wo Frauen benachteiligt werden, besonders in den christlichen Gebieten und Parteien. Oder werden die Frauen für das tägliche putzen, Kinder bekommen und groß ziehen oder Essen kochen bezahlt? Das ist Selbstverständlich und ich kann auch in keinster Weise nach vollziehen, dass es immer noch Frauen gibt und die gibt es wirklich, die es als „normal“ empfinden, dass sie immer Punktum ihrem Mann das Essen servieren müssen oder die Bierflasche zum Fernseher tragen müssen. Es gibt so viele Beispiele, die ich hier anführen könnte, dass man glatt ein Buch daraus machen könnte.

Nur eines ist Sicher, dass es gerade in Bayern/ bei der CSU solche Beispiele zu Hauf gibt, klar auch in anderen Ländern und Regionen, aber Bayern ist halt besonders dafür bekannt, halt eben durch seine christliche Einstellung. Frauen haben zwar inzwischen einen wesentlich höheren Stellenwert erreicht, dass ist sicher, aber mal ehrlich, die Männerdomäne ist trotzdem noch zu hoch in ihrem Stellenwert.

Sicherlich gehen hier die Meinungen auseinander, es hängt auch davon ab, wie man erzogen wurde und wie man es weiter gibt, aber warum verstehen wir dann oftmals nicht unsere Kids nicht? Weil sie halt oftmals schon anders sind, ob erzogen oder nicht, unsere Umwelt ist halt einfach so. Tagtäglich werden wir durch die Medien, Schule, Mitmenschen geprägt, aber ob das immer zu unserem Vorteil ist, sei dahin gestellt?! Besonders das Christentum hat unsere Vergangenheit sehr geprägt und somit ist nicht alles was christlich ist auch automatisch gut.

Was nicht heißen soll, dass wir unseren Glauben verlieren sollen, aber schon meine Oma sagte mir: „Zum Glauben und Beten brauche ich keine Kirche, sondern da gehe ich lieber in den Wald, da bin ich Gott viel näher!“ Recht hatte sie, denn Glauben heißt nicht zwangsweise sich einer Gemeinschaft oder einem Christentum zu unterwerfen, denn dann sind wir wieder im Sog der Gesellschaft und wer bestimmt was richtig oder falsch ist? Das hängt doch von jedem einzelnen Menschen oder der Situation ab. So gesehen ist auch das Thema Frauenquote eigentlich Blödsinn, nur um zu zeigen, wir Männer wollen die Frauen respektieren und fördern, so ein Humbug! Eine eigene Meinung zu haben und diese auch Öffentlich vertreten zu dürfen, dass ist wichtig, denn andere können nicht für mich oder für sie oder sie oder sie entscheiden, es geht einfach nicht, dafür ist jeder Mensch zu individuell und das soll er oder sie auch bleiben. Denn das ist Gleichstellung oder Gleichberechtigung!

Marife Hutton 2010

Abgelegt unter Redaktion | 3 Kommentare »

* Mykologie + Mythologie

Erstellt von DL-Redaktion am 18. September 2010

Der folgende, in der Rubrik Satire abgelegte Artikel, wurde uns zur Übernahme empfohlen. Vielen Dank. IE

Jahreszeitliche Erkenntnisse.

Herbstzeit – Pilzzeit…Letztens sammelte ich Pilze und es war soviel, dass ich sie im Dörrautomaten der Marke SEVERIN trocknete, da man dagegen gar nicht anessen konnte…

Zu meiner Verwunderung gibt es übrigens Steinpilze im Reichswald ( ich sag’ aber nicht wo!), nicht so üppig. Aber immerhin so um die 30 Stück schon dieses Jahr. Perlpilze gibt’s z.B. auf Feld 115, 110. Maronen findet man in 181, aber auch 220 und 226 …Wer Interesse hat ( Nee, du nicht Axel – hat nichts mit Warsteiner oder so zu tun..): Jeden ersten Montag im Monat trifft sich die Klever Pilzgruppe um 19.00h in „Haus Hübbers“, Kleve-Düffelward. Kein Beitrag, kein Zwang – einfach Austausch, Tipps und gemeinsame Exkursionen…

Doch zurück zu SEVERIN und dem mal mir vom LaVo ( Wolfgang Zimmermann; Wende 2008/ 2009) zugedachten Ausspruch ich sei ein SPALTPILZ.

Zunächst einmal muss man mal sagen, dass es Spaltwerkzeuge gibt. Ebenso Haarspaltereien, Spalten in Felsen, Spaltungsregeln ( für die Biologen wie Thomas M. – Mendel’sche Gesetze!), Saccharose kann man spalten ( wärmt dann weil’s in der Textilindustrie verwandt wird) genauso wie Uran – was aber weniger angenehme Folgen hat. Also ganz schön viel Spaltereien.

Einen Spaltpilz gibt es aber trotzdem nicht – das ist ein veralteter Begriff für einzellige Mikroorganismen! Mag zwar zum Habitus von Wolfgang Zimmermann passen – ist aber kein Pilz…

Nun dürfte aber wohl jedermann wissen, was Wolfgang Zimmermann so mit „Spaltpilz“ gemeint hat….

Aber , ach Marx, auch da muss man widersprechen! Was er, und andere, als „Spaltpilz“ rufmorden sind in der Regel unbequeme Fragesteller, engagierte Mitglieder, Menschen die sich mit Theorie und Praxis beschäftigen, Inhalte gemäß Etikett haben wollen….
Leute wie Wolfgang Zimmermann sollten sich, wenn sie denn schon mykologische Vergleiche anstellen, nicht in mythologische Bereiche bewegen – das geht dann schief!

Auf den KV Kleve z.B. bezogen kann man nämlich die beiden Pilze „Perlpilz“ (Amanita rubescens) und „Pantherpilz“ (Amanita pantherina) mal näher betrachten:

Beide sehr, sehr ähnlich, an gleichen Stellen wachsend (auch gemeinsam) und eigentlich nicht bis kaum von einander zu unterscheiden – Allerdings:

Perlpilz ist essbar und schmackhaft – Pantherpilz tödlich giftig…

Da gibt’s im KV Kleve einige „Pantherpilze“, die sich gerne mit Perlpilzen verwechseln lassen. Sie flaggen DIE LINKE – und tun UnLinkeste Dinge als da z.B. wären:

- Keine Mandatsträgerbeiträge zahlen oder dafür sorgen…
- Nach Lust und Laune Leute ausschliessen …
- Den KV zu einer Art „Geheimbund“ umfunktionieren…
- Kritische Mitglieder „besuchen“, anzeigen, bedrohen…
u.v.m

Wer solches tut, ist und kann kein wahrer Linker (sein) – Das ist Mythologie. Hartnäckig und immer wieder als „reine Lehre“ verkauft – aber Mythologie…
Das Alles ist reinstes Gift für einen KV wie auch für eine Partei!
Inhalt, Anspruch, Seele und Mitglieder der Partei sterben aus – es bleiben vergammelte Pilze…

Wie unterscheidet aber nun Perlpilze und Pantherpilze?! Relativ einfach: An der Knolle (Basis) anschneiden, am Hut einschneiden – rötet der Pilz unmittelbar = Perlpilz. Rötet er nicht: Finger weg! Nierenversagen, Leberversagen, anaphylaktischer Schock, Exitus….

Okay – bei einem KV dauert es etwas länger ( Wobei die Frage besteht ob dieser jemals „gelebt“ hat?!). Aber – „anschneiden“ kann man die Pantherpilze im KV Kleve auch: Zahlen sie Mandatsträgerbeiträge, werfen sie Anträge in den Papierkorb, schliessen sie (bevorzugt zu Wahlversammlungen) willkürlich Mitglieder aus…..?

Ja, Wolfgang Zimmermann – so einfach ist das! Bevor du mal wieder so komische Vergleiche anstellst, frag’ uns einfach….Du russula emetica?

Quelle: Artikel und Foto Linkes Netzwerk Kleve >>>>> nachlesen

Abgelegt unter Satire | 2 Kommentare »