DEMOKRATISCH - LINKS

         KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG im MÜNSTERLAND

RENTENANGST

  • Kategorien

  • Archiv

  • __________________________  


  • Meta

  • Abonnieren

  • -------------------------------
    optimiert für FF 1024x768
    -------------------------------
    xxx











  • Seiten

Archiv für September 10th, 2010

* Th.Bolle II

Erstellt von UP. am 10. September 2010


Wir möchten unseren Lesern einen in der Ahlener Zeitung vom heutigen Tage veröffentlichten Leserbrief nicht vorenthalten.
Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass der Link zu unserem Portal mit abgedruckt wurde, und auch die kleine Kritik an der bisherigen Praxis der Printmedien wurde ohne Vorbehalte von der Ahlener Redaktion veröffentlicht.
Wir hatten immer den Eindruck, dass die Presse nicht objektiv berichtete; denn wir wurden nie nach den Beweggründen gefragt, WARUM der Streit zwischen der Müller-Clique und uns entstanden ist. Von Seiten der lokalen Printmedien wurde immer die Meinung des Kreisverbandes und des Landesvorstandes NRW als tumbe Wahrheit wiedergegeben. Diese Verfälschung der Tatsachen begann bereits mit der Berichterstattung der “Ergebnisse” einer in den Anfängen der Querelen stattgefundenen Pressekonferenz.

Die Ahlener Zeitung scheint von dieser einseitigen Betrachtungsweise abgerückt zu sein. Zu unserer aller Verwunderung mausert sich die GLOCKE allerdings immer mal wieder als willfähriges “Presseorgan” des WAF-Kaders.
UP.

Nachfolgend der Leserbrief

Bolles Konsequenz ist logisch und ich bin diesen Weg schon vor einem Jahr gegangen. Der Kreisverband WAF der Partei DIE LINKE wird vom Kaderdenken der Kommunistin und Kreisrätin Ute Müller dominiert, wobei die parteilich festgeschriebene Basisdemokratie auf der Strecke bleibt. Dieses Kaderdenken und Abwenden von den Gründerideen der WASG nahm im Kreis Warendorf seinen Anfang - gestützt von Teilen des Landesverbandes NRW dieser Partei. Es zieht sich wie ein roter Faden durch viele Kreisverbände im Land und dokumentiert gleichermassen die Zerfallserscheinung demokratischer Grundsätzlichkeiten in dieser Partei.
Von früheren Mitgliedern der Kreispartei WAF wird ein Internetportal (demokratisch-links.de) betrieben, welches die Machenschaften des Kaders in WAF beleuchtet und bundesweit begleitet; denn auch in Kleve, Bottrop, Herne, Hagen, in Rheinland-Pfalz, Bayern und im Saarland sind ähnliche Machenschaften zu verzeichnen.
Im Zusammenhang mit den Affären um besonders den “Genossen” Ernst ist die Partei lange nicht mehr das, für was viele sie noch halten - nämlich die Wahlalternative für soziale Gerechtigkeit.

Bolles Austritt findet seine entsprechende Würdigung im erwähnten Portal. Der Austritt dokumentiert gleichermassen die Resignation gegenüber der Kader-Diktatur, der mit demokratischen Mitteln kaum zu begegnen ist. Das Fatale an der Sache ist, dass dem Kadergedanken auch bürgerliche Mitglieder wie Stadtrat und Kreisschatzmeister, erlegen sind. Die lokale Printpresse hat trotz eher konservativen Charakters bisher die Zeichen des kommunistisch geführten linken Kaders immer noch nicht erkannt, sondern teilweise sehr unkritisch und progressiv betrachtet.
Hier wird es Zeit für einen Wandel, der durch den Austritt von Thomas Bolle aus dieser kommunistischen Zelle unterstrichen werden könnte.
Udo Pahl

Hier das Original

Abgelegt unter Allgemein, Feuilleton | Keine Kommentare »

* Blog - Blizz !

Erstellt von DL-Redaktion am 10. September 2010

DerWesten:  Sarrazin tritt als Bundesbänker freiwillig zurück   KLICK

Welt-online:  Erika Steinbach zieht sich aus CDU-Spitze zurück  KLICK

SPIEGEL:  SPD: Erika Steinbach ist eine politische Giftmischerin     KLICK

Xtranews:  Linkspartei: Gysi sieht Partei in schwierigem Fahrwasser  KLICK

TAZ: Linkspartei-Freund Hugo Chavez will noch mehr   KLICK

Euronews:  Koranverbrennung in den USA nun angeblich abgesagt   KLICK

Ruhrbarone:  Gedenken an den 11. September   KLICK

Abgelegt unter Redaktion | Keine Kommentare »

* Justiz vs. NRW-Linke

Erstellt von DL-Redaktion am 10. September 2010

Wie mehrere der Linkspartei nahe stehende Medien heute berichten, hat die Staatsanwaltschaft Berlin ein Ermittlungsverfahren gegen den stellv. Landesvorsitzenden der Linkspartei in NRW, Thies Gleis, eröffnet. Ihm wird Beleidigung von deutschen Soldaten vorgeworfen.

Gleis habe diese beleidigende Äusserung im Zuge der Sondierungsgespräche der Linkspartei mit den Grünen und der SPD getätigt, heisst es. In einem Interview mit dem linken Presseorgan Junge Welt, hinsichtlich des Umgangs der Linken zur DDR, sagte er:

„Sollen wir etwa mitspielen: An der Berliner Mauer starben 136 Menschen eines gewaltsamen Todes, das ist unmenschlich und verbrecherisch, aber in Afghanistan haben von SPD und Grüne geschickte Mördersoldaten schon deutlich mehr Menschen umgebracht. Vielleicht sollten SPD und Grüne am ersten Verhandlungstag erst einmal ihr Verhältnis zum Krieg klären – und dann? Warten auf Godot?“

Darin sieht die Staatsanwaltschaft eine Beleidigung und ermittelt nun gegen das Linke Vorstandsmitglied.

Auf der Landeswebsite der Linken in NRW nehmen die beiden Landesvorsitzenden, Katharina Schwabedissen und Hubertus Zdebel, dazu Stellung: “ Die Landessprecherin der LINKEN-NRW, Katharina Schwabedissen und Landessprecher Hubertus Zdebel protestieren gegen diesen Einschüchterungsversuch und fordern die unverzügliche Einstellung des Verfahrens. „Wir führen in Afghanistan einen völkerrechtswidrigen Krieg, der Bundesaußenminister erklärt ungestraft, dass zu den Aufgaben der Soldaten die gezielte Tötung einzelner Talibanführer gehöre, hunderte junger Menschen werden in einen unverantwortlichen Feldzug geschickt – all das bricht das Recht und beleidigt.  Wer die linken Medien und Autoren, die dies anprangern, kriminalisieren will, macht sich der Mittäterschaft an diesem Krieg und diesem Morden schuldig. Zusammen mit der Mehrheit der Menschen in Deutschland wird die LINKE auch weiterhin auf allen Ebenen gegen den Krieg in Afghanistan streiten.“

Die Junge Welt sieht dies ähnlich:  „Selbstverständlich geht es hier um eine politische und nicht um eine juristische Auseinandersetzung“, schreibt Geschäftsführer Dietmar Koschmieder.

Wieder einmal macht es sich die Linke in NRW zu einfach mit der deutschen Geschichte. Die Mauertoten in Bezug auf den Krieg in Afghanistan zu setzen ist falsch, töricht und dumm. Wenn die Linke sagt, das die Mehrheit der Deutschen den Afghanistankrieg ablehne, ist das richtig, aber sie hätte dann auch schreiben müssen, das die Mehrheit der DDR-BürgerInnen ihren Unrechtsstaat abgelehnt haben und dafür sogar das eigene Leben einsetzte, für ein Leben in Freiheit. Denn dort wurden sie ebenfalls, im Sprachgebrauch der Linkspartei, von professionellen Killern an der Grenze zum Westen ermordet.

Da die NRW-Linke es scheinbar nicht über die Lippen bringt, die DDR als das zu bezeichnen, was sie war, zieht sie den Vergleich mit Afghanistan. Dazu noch kurz vor dem Jahrestag des 11. September.

Kriege, auch der in Afghanistan, sind unmenschlich und führen meistens zu mehr Elend, wie uns die Lage im Irak zeigt. Dagegen zu protestieren ist legitim und richtig. Deutsche Soldaten als “Mördersoldaten” zu bezeichnen ist hingegen ein Sprachgebrauch einer nach rückwärts gewandten Linke, die polarisierend die Spaltung betreibt und dabei den konstrukltiven Weg einer Lösung verlässt.

Die Toten an der Deutsch-Deutschen Mauer haben mit Kabul nichts gemein.

Thies Gleis und seine Genossen aus NRW sollten sich entschuldigen.

Abgelegt unter Redaktion | 3 Kommentare »