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Archiv für August 16th, 2010

* Wie geht es uns,…

Erstellt von DL-Redaktion am 16. August 2010

… Herr Küppersbusch?

Chefvolkswirte sind Talkshow-Sofaschoner im nuklearen Lummerland, und Pakistan hat katastrophisch alles falsch gemacht.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Christian Wulff muss zur Strafe für Malle-Eskapaden auch eine Woche auf den bescheidenen Almhof von Linkenchef Klaus Ernst.

Was wird besser in dieser?

Wenn Wulff lieb ist, kommt Ernst nicht vorbei.

Die SPD will die Rente mit 67 erst mal aussetzen. Wann setzen Sie sich zur Ruhe?

Es gibt keine Rente mit 67, es gab immer nur eine Rentenminderung mit 65, 63, 61 - je nachdem, wann ArbeitnehmerInnen verbraucht waren. Dieser Fehler Münteferings hat viel mit dem notorischen Staatsträgertum der Sozialdemokratie zu tun. Und nichts mit ihrer Politik. Je schneller der Fehler korrigiert wird, desto Gabriel. Selbst die ehrliche Ansage, dass Rentenminderungen zu gewärtigen sind, würde niemanden so überraschen wie die Fiktion, es gebe ausreichend Arbeit für 67-Jährige. Ich erwarte eine mäßige Rente aus der Künstlersozialkasse, und ich würde, da ich nicht körperlich arbeite, gern noch ab und zu was schreiben dürfen.

Die deutsche Wirtschaft wächst wieder. Überrascht?

Insgesamt teilt sich derzeit die öffentliche Meinung in Stand-up- (Mario Dummbart usw.) und Sit-down-Comedians (Sinn, Henkel, alle Talkshow-Sofaschoner.) Ich lese dieser Tage präzise und ins naturgesetzliche ragende Belehrungen von Menschen mit dem schlimmen Vornamen “Chefvolkswirt”. Das ist jemand, der weder die heftige Krise noch den jähen Aufschwung auch nur einen Millimeter vorausgesehen hätte. Ich plädiere für ein lustiges Maulwurfs-Logo, dass sie am Kragen tragen müssen, und ein gesetzlich vorgeschriebenes “Achtung Volkswirt!”-Jingle von Stevie Wonder. Alternativ müssen Mario Barth und Friedrich Merz tauschen, nur … das merkt keine Sau.

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

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* Die Karteileichen

Erstellt von DL-Redaktion am 16. August 2010

Die Vorwürfe des Betruges und der Manipulationen aus der LINKEN werden immer stärker. Endlich melden sich nun, zwar erst vereinzelt aber immerhin, Nochmitglieder welche nicht mehr bereit sind diese Spielchen mitzuspielen. Es wird nicht mehr gelingen diese Vorwürfe mit abwertenden Worten wie “Die Verstrahlten”, so es der schleimende KV Vorsitzende WAF Knud Vöcking einmal in der Presse formulierte, abzutuen. Ich kann hier schon ankündigen das es auch in NRW und RLP in den nächsten Tagen heftigst knallen wird. Heute erst einmal einige Artikel aus der TAZ und Sueddeutschen. IE

Streit über Karteileichen der Linkspartei.

Linken-Chef Ernst habe auf Parteitagen wegen manipulierter Mitgliederzahlen Mehrheiten gehabt. Der bayerische Landesverband spricht von “ungeheuerlichen Verleumdungen”.

Linkspartei-Chef Klaus Ernst wehrt sich gegen Vorwürfe aus den eigenen Reihen, er habe Entscheidungen im bayerischen Landesverband mithilfe von Phantom-Mitgliedern in seinem Sinne beeinflusst. “Das sind vollkommen absurde Vorwürfe”, sagte er am Wochenende stern.de. Er sei an der Aufstellung der Parteitagsdelegierten nicht beteiligt gewesen. Auch die Linke in Bayern wies Manipulationsvorwürfe zurück: “Herr Voß bringt ungeheuerliche Verleumdungen vor.” Man werde umgehend juristische und parteirechtliche Schritte prüfen, heißt es in einer Presseerklärung.

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

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Zoff bei den Linken Intrigen, Grabenkämpfe und ein Dossier.

Von Uwe Ritzer

Klaus Ernst unter Druck: Die brisanten Vorwürfe bayerischer Linker gegen den Bundeschef zeigen, wie uneins die Partei im Westen ist.

Die Reaktionen kamen prompt, und sie fielen zum Teil sehr wütend aus. Sogar mit juristischen Schritten wollen die Linken ihren bayerischen Landesschatzmeister Ulrich Voß loswerden, zumindest aber zum Schweigen bringen. Parteichef Klaus Ernst wittert “eine üble Intrige” gegen sich. Die bayerische Landeschefin Eva Mendl forderte Voß zum sofortigen Rücktritt auf und wirft ihm “politischen Rufmord” vor. Voß hatte in einem von der Süddeutschen Zeitung veröffentlichten internen Dossier schwere Vorwürfe erhoben.

Demnach sollen einige linke Kreisverbände ihre Mitgliederzahlen künstlich nach oben getrieben haben, um auf Landesparteitagen mehr Delegierte stellen und so Personalentscheidungen manipulieren zu können. Nutznießer, so Voß, seien Parteichef Klaus Ernst und dessen Anhänger gewesen - etwa, als Ernst 2009 nur knapp zum bayerischen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl nominiert wurde.

Quelle : Sueddeutsche >>>>> weiterlesen

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