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Archiv für Juli 22nd, 2010

* Dozent Wilhelm Döll

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Juli 2010

Mit einiger Verwunderung, ja auch mit bitterem Humor, haben wir die Einladung der NRW-Linken für die Schulung von Neumitgliedern erhalten. Dort wird als einer der beiden Hauptdozenten der weit über 74-jährige Wilhelm Döll angekündigt. Er referiert über die Wurzeln der Linkspartei und die Arbeiterbewegung und einiges mehr!

Wilhelm Döll, ehemaliger Dorfgastwirt, seines Zeichens Parteimitglied der Linken aus dem münsterländischen Ostbevern (einer kleinen westfälischen Gemeinde kurz vor Münster), mehrjähriger alleiniger Herrscher der von ihm dominierten Landesarbeitsgemeinschaft “Senioren in der Linken”, nun aber zusammen mit der Co-Vorsitzenden Bruni Stümpler, sucht sich ein neues Betätigungsfeld.  Er, der dem Kreisverband Warendorf der Linkspartei als einer der letzten Mitglieder zustiess, also weit nach der Vereinigung von PDS und WASG, ist also nun der auserkorene Dozent für Neumitglieder.

Wilhelm Döll ist den “Führungspersönlichkeiten” der Warendorfer Linkspartei bestens bekannt. Weniger als überzeugter Linker, eher als jemand, der große Probleme mit KommunistenInnen hat, der früher bei der SPD war, und dort vermutlicherweise dem Seeheimer Kreis zugeordnet werden konnte. Ein sicher alles andere als überzeugter Linker, vielmehr ein karrieregieriger Senior, für den die Linkspartei das vermutlich letzte politische Ziel war. Umso erschreckender die Einladung der NRW-Landespartei für Neumitglieder mit Wilhelm Döll als Dozenten für linke Politik und Wurzeln der Arbeiterbewegung!

Seine Aussprüche und Ansichten in den wenigen Jahren, in denen er Linksmitglied ist, sind in Warendorfer Kreisen fast legendär: Über Schwerbehindertenausweise wusste er “scherzhaft” zu berichten, das auch er einen solchen “Krüppelschein” besitzt oder aber, das er die HARTZ-4-Gesetze der damaligen SPD/Grünen-Regierung voll nachvollziehen kann und vieles mehr. Und, das er gern der politische Spiritus rector der damaligen Kreisvorsitzenden Sabine P. (beide wohnten im gleichen Ort) gewesen wäre, was aber diese stets dankend und entnervt ablehnte. Für die Altkommunistin des Kreises Warendorf, der 66-jährigen ehemaligen DKP/PDS-Funktionärin Müller, gab es von seiner Seite auch nie viel Verständnis. Was aber auf Gegenseitigkeit angelegt war. Sie war eben “die Kommunistin”! Zuspruch fand und findet er in seinen Ansichten stets beim ebenfalls weit über 70-jährigen Berufspensionär und der politischen linken Allzweckwaffe der Warendorfer Linken, dem Ahlener Wigand Busse.

Viel schlimmer ist aber die Entscheidung der NRW-Landesführung diesen Mann zum Dozenten für linke Politik anzubieten. Es kommt einem politischen Offenbarungseid der NRW-Linken gleich, das man/Frau nicht in der Lage war und ist, einen Dozenten zu benennen, der aufrichtig und authentisch das vermittelt, was neue Mitglieder “lernen” sollen.

Fraglich ist es auch, warum neue Mitglieder einer Schulung unterworfen werden. Was ist der Sinn und das Ziel einer solchen Veranstaltung? Will man in Zukunft sicher sein, möglichst viele gleichgeschaltete Mitglieder “verwalten” zu können? Ist das eine neue bittere Farce des (noch) amtierenden Landesgeschäftsführers Günter Blocks und der Landesvorsitzenden Katharina Schwabedissen? Wir wissen es nicht!

Nebenbei: der Ortsverein Ennigerloh (Kreis Warendorf) erwartet am 23.7.2010 das Mitglied des NRW-Landtages der Linken, Rüdiger Sagel, zu einer Veranstaltung. Sagel wird aufgrund der Einladung etliche Kilometer in guten Euros abrechnen dürfen. Aber hätte nicht auch hier der “Dozent Döll“, der aus der Nachbarschaft kommt und Mitglied des Kreisverbandes ist, ähnliches durchführen können und dazu billiger? Also liebe Warendorfer, greift doch einfach auf Eure eigenen Koryphäen zurück! Und wieso bietet der Kreisverband Warendorf nicht auch eine Schulung für eigene angeblich neue Mitglieder an? Wo doch mit Wilhelm Döll der dazu passende Dozent zur Verfügung stehen würde?

Viele Fragen wie stets, keine Antworten - wie immer!

(D.O.)

Abgelegt unter Redaktion, WAF INTERN | 1 Kommentar »

* Linke noch unter Aufsicht

Erstellt von DL-Redaktion am 22. Juli 2010

Nun also doch!  Möchte man beim Lesen solcher Schlagzeilen in Jubel ausbrechen?  Nein ich bin beileibe kein Befürworter des Verfassungsschutzes, hege auch weder Häme noch Schadenfreude, sondern empfinde bei der Betrachtung dieser Partei sogar eine gewisse Traurigkeit. Trotz alle dem aber stellt sich die Frage erneut: Sind immer die anderen an solch einem Fiasko schuld?

Leben wir nicht alle in diesem Land in einer Demokratie welcher wir all das was uns heute Wert und Teuer ist verdanken. Ist es nicht Rechtens wenn wir dieses mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen? Dieses natürlich auch gegenüber Strömungen welche öffentlich verlautbaren, dass sie dieses System abschaffen wollen? Selbstverständlich aber gibt es auch hier Vorkommnisse welche nicht zu dieser Demokratie passen und dann dementsprechend neu reguliert werden müssen. Wenn dieses dann mit den Altparteien nicht möglich ist sollten, nein müssen, sich Neue zur Stärkung der Demokratie bilden.

Ist es aber nicht höchst eigenartig dass die Strömungen in der Linken sich gerade in den „Alten“ Bundesländern breit machen? Eine „Kommunistische Plattform“, eine SL oder AKL bestückt mit Personen welche sich über Jahrzehnte an den reich gedeckten Tischen der Demokratie gemästet haben wollen dem ehemaligen Osten und uns heute erzählen wie schön doch die Systeme in der ehemaligen DDR, in Kuba oder auch in Russland waren ? Wenn denn schon die Bevölkerung dieses  Landes für dumm gehalten wird, wie dumm müssen denn dann erst die Strategen dieser Partei sein, solch einen Plan für durch für bar zu halten.

Ist es nicht normal, das eine neue Partei, welche sich den Pluralismus und die Demokratie in die Satzungen geschrieben hat, in der Spitze aber nicht bereit ist, die eigene Satzung auch einzuhalten, der gleichen Beobachtung unterworfen wird wie eine NPD ? Was bitte ist denn hier in Westdeutschland an der Linken demokratisch? Werden in dieser Partei nicht demokratische Kräfte welche eine andere Meinung als die Führung vertreten, massiv aus der Partei gemobbt oder auch unter, an den Haaren herbeigezogenen Gründen, der selbigen verwiesen? Was passiert denn gerade in Herne, wie sollte man so etwas benennen? Platz schaffen für die arrivierten? Hat ein absoluter Versager wie Günter Blocks hier das alleinige Sagen? Führt die Linke die Narrenfreiheit ein? Eine Person welche durch die Kreisverbände tingelt und alle Mitglieder welche seine Meinung nicht teilen als Antikommunisten, Psycho Pathologen und als Beratungsresistent pöbelt. Wer muss hier eigentlich wen beraten?

Haben es redliche Bürger eines freien Landes nötig sich von solchen Rotznasen als „Kalte Krieger“ beschimpfen zu lassen? Würde nicht ein „Warmer Bruder“ perfekt dazu passen?

Ist es nicht auffällig, das die Selbstbedienungsmentalität gerade in dieser Partei immer wieder ins Gerede kommt? Waren nicht Klaus Ernst, Günter Blocks und Karl Stephan Schulte immer sehr enge Verbündete? Alle Drei sind aufgrund finanzieller Unregelmäßigkeiten  ins Gerede gekommen? Sind alle diese Vorkommnisse in dieser Partei zufällige Erscheinungen am Rande? Wie heißt es hier im Münsterland so schön: Aus einen Pisspott kannste keinen Bratpott machen. Der wird immer stinken.

Wir werden hier auf dem Blog keine Ruhe geben und über sämtliche antidemokratische Vorkommnisse weiterhin in aller Öffentlichkeit berichten. Da lassen wir uns auch von anonymen telefonischen Bedrohungsanrufen aus der linken Szene nicht von abhalten. Ein jeder welcher bereit ist sich uns namentlich bekannt zu machen, räumen wir das Recht auf Kommentierung ein. Anonyme Sektierer oder Spinner welche glauben hier ihren ideologischen Dreck ablassen zu können sind hier unerwünscht. IE

Unter Aufsicht der Schlapphüte

Der Verfassungsschutz darf Bodo Ramelow weiter überwachen, entschied das Bundesverwaltungsgericht. Unverhältnismäßiges Vorgehen sei nicht erkennbar. VON CHRISTIAN RATH

Der Links-Abgeordnete Bodo Ramelow und alle Spitzenfunktionäre seiner Partei dürfen vom Verfassungsschutz “offen beobachtet” werden. Dies entschied am Mittwoch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Ramelow zeigte sich “tief enttäuscht” und kündigte den Gang nach Karlsruhe zum Bundesverfassungsgericht an.

Schon seit Jahren führt das Bundesamt für Verfassungsschutz eine Personalakte über Ramelow. Dabei wertet es nur offene Quellen aus, also Zeitungsartikel, Pressemitteilungen und Flugblätter. V-Leute und Wanzen werden vom Bundesamt bisher nicht auf Ramelow angesetzt, möglicherweise aber vom Thüringer Landesamt. Derzeit ist Ramelow Fraktionsvorsitzender im Thüringer Landtag, zuvor war er Fraktionsvize der Linken im Bundestag.

Der Politiker hält die Beobachtung für rechtswidrig. In zwei Instanzen - beim Verwaltungsgericht Köln und beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster - hatte Ramelow bisher Erfolg. Deshalb ging der Verfassungsschutz in Revision. Doch auch Ramelow hoffte auf ein Grundsatzurteil. Die Leipziger Richter sollten nicht nur die Beobachtung seiner Person, sondern die der Partei für rechtswidrig erklären.

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

“Von Geschichte nicht gelöst”

In fünf Bundesländern wird die Linke vom Verfassungsschutz beobachtet, sechs Länder haben die Überwachung inzwischen eingestellt

In ihrer Gesamtheit wird die Linke zurzeit in fünf Bundesländern vom Verfassungsschutz beobachtet: in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen und pikanterweise auch in Nordrhein-Westfalen, wo die neue rot-grüne Minderheitsregierung womöglich auf Stimmen der Linkspartei angewiesen ist.

In fünf weiteren Ländern nehmen die Verfassungsschützer Teile der Linkspartei ins Visier. In Hamburg, Sachsen, Thüringen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz gelten beispielsweise die “Kommunistische Plattform”, das “Marxistische Forum” oder die Initiative “Cuba Si” als extremistische Strömungen innerhalb der Linken.

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

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* GRUNDEINKOMMEN

Erstellt von UP. am 22. Juli 2010

“Der deutsche Bundestag möge beschließen … das bedingungslose Grundeinkommen einzuführen.” Diese Petition von Susanne Wiest wird am 08.11.2010 im Petitionsausschuss verhandelt - genau 21 Jahre nach dem Mauerfall. Jetzt ist die Zeit, eine weitere Mauer einzureißen!
Dazu haben wir für den 06.11.2010 die bisher größte Demo fürs Grundeinkommen angemeldet. Wir sagen: Unternimm das Jetzt! Setz ein Zeichen und zeig den Volksvertretern: Wir sind hier, wir übernehmen Verantwortung und wir erwarten, dass ihr in unserem Auftrag handelt.
Wir unternehmen das Jetzt: Wir mischen uns ein, wir sind laut und wir sind viele! Das Grundeinkommen hat unzählige Unterstützer. Lasst uns was draus machen. Das Thema geht uns alle an. Wir vereinigen unsere Kräfte und setzen ein Zeichen. Ein Zeichen für Freude, Fülle, gemeinsamen Wohlstand. Ein Zeichen der Kreativität, der gebündelten Kraft und Solidarität.
Dieses Ziel bekommt eine gemeinsame Aktion: Die Grundeinkommens-Demo am 06.11.2010 in Berlin. Sei Du dabei und unternimm das Jetzt: Verbinde Deine Kraft mit unserer. Sei Du dabei, trage es weiter und gestalte Deine Kampagne für die Demo. Sei Du dabei und werde aktiv, wenn wir mit 100.000 Menschen für unser Ziel auf die Straße gehen: Die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens! Jetzt!

Eure Julia Pötzl
Euer Ralph Boes

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* Hitze über Deutschland

Erstellt von Gabi Koehler am 22. Juli 2010

Rekordhitzewelle in Deutschland – Klimawandel dafür verantwortlich!

Tropisches Wetter und Temperaturen machen uns fertig!

Jeder hat es seit Wochen mitbekommen, die Rekordtemperaturen in Deutschland machen inzwischen fast jeden fertig. Es gibt immer mehr Menschen mit Kreislaufproblemen. Gerade heute ist das Wetter wieder einmal extrem schwül und somit für keinerlei körperlich schwere Arbeiten geeignet. Besonders für Kinder, alte Menschen und Kranke ist dieses Wetter problematisch.

Die Rekordwerte jagen durch die Medien. Wo war es heute am heißesten? Wo wird die nächste Höchsttemperatur erwartet? Fast könnte man meinen, dass es sich hierbei um einen Wettbewerb handelt? Nun ja, auf die Hitze folgen dann immer wieder die Gewitter und mittlerweile auch immer mehr die Unwetter. Es werden immer mehr Tornados gesichtet, die zerstören, ganze Häuser, beschädigen Bäume und bringen diese zum umstürzen, Dächer werden abgedeckt und leider gibt es auch immer wieder durch solche Unwetter Tote und Verletzte zu beklagen, genauso wie durch die Hitze.

Auch ist Sicher, dass die Anzahl der Tornados in Deutschland mittlerweile zugenommen haben und die Verwüstungen sind katastrophal. Die Überschwemmungen durch Sintflutartigen Regen werden immer schlimmer. Klar ist doch, dass die Böden so ausgetrocknet sind, dass wenn der Regen kommt, dann nicht mehr aufnahmefähig sind und klar, dann entstehen diese unsagbaren Überschwemmungen und die Keller laufen voll und die Verwüstungen sind meist erst viel später erkennbar. Die Schäden gehen dann oftmals in die Millionenhöhe!

Nun ist es ja so, dass die Hitzewelle ganz Europa fest im Griff hat. Unzählige Menschen und Tiere, natürlich auch die Pflanzenwelt leiden unter den Temperaturen. Es muss viel getrunken werden, die Pflanzen in den Gärten bewässert werden. Fakt ist doch, dass die Unwetter inzwischen immer heftiger werden, was auch eindeutig die Meteorologen bestätigen.

Das heißt, dass die Wasserrechnungen sicherlich in die Höhe gehen werden, aber wir sollten es inzwischen ja gewohnt sein, denn erst der eisige und lange Winter hatte die Heizungskosten in die Höhe getrieben. So gesehen fallen wir von einem Extrem ins andere. Gut, ich habe schon öfter gehört, früher, da gab es auch extreme Winter und Sommer, gerade unsere Großeltern können uns ein Lied davon singen. Nur gibt es inzwischen einige Merkmale, die sich nicht mehr verdrängen lassen und die gab es früher halt noch nicht.

Fakt ist, dass der Klimawandel schon jetzt extreme Auswirkungen auf Mitteleuropa und somit auch auf die Menschen, Tier – und Pflanzenwelt hat. Die Erkrankungen der Menschen nehmen zu. Der Klimawandel bewirkt, dass die Polkappen schmelzen, wodurch viele Tiere ihr Zuhause verlieren, ja manche Arten sogar vom aussterben bedroht sind.

Der Anstieg der Durchschnittstemperatur auf der Erde wird als Klimaerwärmung bezeichnet. Je wärmer es wird, desto häufiger müssen wir mit Naturkatastrophen wie Hurrikane, Dürren und Fluten rechnen. Eigentlich klingt es gar nicht so schlimm: In den vergangenen 100 Jahren erwärmte sich die Erde um knapp ein Grad Celsius (0,74 ± 0,18 °C). Doch eben dieses „bisschen“ verursachte in den letzten Jahren mehr Stürme, Fluten und verheerende Waldbrände, vermuten die Wissenschaftler des Klimagremiums der Vereinten Nationen. Ein Grad mehr – seit mindestens Tausend Jahren war es auf der Erde nicht mehr so warm. Vergleicht man Aufzeichnungen zu den weltweiten Durchschnittstemperaturen, zeigt sich, dass die wärmsten zehn Jahre alle in die Zeit ab 1995 fallen. Die drei heißesten je gemessenen Jahre ereigneten sich in den vergangenen zehn Jahren.

Sicherlich werden viele an dieser Stelle sagen, dass wissen wir, wir sehen ja auch die Nachrichten und mitbekommen tun wir das ja auch. Aber mal ehrlich, sind wir auch bereit die Augen richtig zu öffnen und die katastrophalen Auswirkungen zu erkennen?!

Denn eines sollten wir uns vor Augen halten: Das Problem ist nicht nur die Tatsache, dass die Erde wärmer wird, sondern auch die Geschwindigkeit mit der die Temperatur steigt. Denn Klimaänderungen wie Eiszeiten und Warmzeiten hat es immer gegeben. Doch diese hatten eine natürliche Ursache und die Entwicklung einer Eiszeit oder einer Warmzeit dauerte 50.000 bis 100.000 Jahre. Wissenschaftler sind sich sicher: Einen derartigen Temperaturanstieg wie in den vergangenen 30 Jahren hat es noch nie gegeben. Dazu kommt, dass die Erde sich jetzt eigentlich in einer Phase befindet, in der sie sich abkühlen und nicht erwärmen sollte. Eine natürliche Abkühlung entsteht zum einen durch Vulkanausbrüche, die durch Staub und Asche die Sonneneinstrahlung schwächen. Zum anderen sollte ausgerechnet die Sonne für etwas Abkühlung sorgen: Je nach Zyklus und Anzahl der Sonnenflecken ist die Strahlung, die die Erde erreicht, stärker oder schwächer.

Nun ist die Frage, können und wollen wir endlich gegen diesen Klimawandel etwas tun?

Oder besser gefragt, hätten wir nicht schon viel früher etwas dagegen tun sollen? Ich finde, dass die Menschen sich einmal darüber bewußt werden/sein sollten, dass wir selber für diesen Klimawandel verantwortlich sind. Jetzt werden sicherlich wieder einige Gemüter sagen, nein, wir doch nicht! Aber halten wir uns einmal vor Augen, wie rasant sich unser Leben in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. Die Zahl der Autos alleine hat sich so vervielfacht, dass kaum noch Parkplätze zu bekommen sind, bzw. die Autobahnen ständig mit Staus gefüllt sind. Halten wir uns doch einmal vor Augen, wie viel Autos es vor etwas 20 Jahren auf unseren Straßen gegeben hat und wie viel es heute sind?! Nun gut, die Mühe, die Autos zu zählen ist nicht effektiv, aber dafür gibt es ja die Statistiken, die genaues besagen. Eines ist Sicher, dass die Schadstoffe genügend unserer Umwelt schaden, aber keiner ist bereit auch nur einen Millimeter nachzugeben, bzw. auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, besonders betroffen ist unsere Jugend, sobald der Führerschein da ist, muß auch ein Auto her. Dies führt dazu, dass zum Beispiel die Nachbarn von mir vier Autos besitzen, eines für den Vater, eines für die Mutter, und jeweils eines für einen Sohn, derer es zwei gibt. Nun stellt sich die Frage, in wie vielen Familien ist dies so?

Hinzu kommt unsere Industrie und noch viele viele andere Dinge, die alle hier aufzuzählen, würde glatt den Rahmen sprengen! Eines ist Gewiss, wenn wir nicht schnell etwas gegen den Klimawandel machen, dann werden unsere Kinder und Kindeskinder diese Probleme nicht mehr in den Griff bekommen. Über eines sollten wir uns dabei im Klaren sein, dass uns dies vielleicht nicht mehr betreffen mag, weil wir vielleicht dann nicht mehr da sind, aber was wird aus unserer Welt in der Zukunft, bzw. der unserer Kinder und Kindeskinder?

Aber für uns sind die Annehmlichkeiten wichtiger, denn auf unseren Komfort wollen wir ja nicht verzichten, nur sollten wir uns dabei über eines im Klaren sein, dass wir nur Gäste auf dieser wunderschönen Welt sind und auch dafür etwas tun müssen, damit sie auch schön und Lebenswert bleibt für uns alle!

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