Die Saarbrücker - Zeitung berichtet heute gleich in verschiedenen Artikeln und Ausgaben über die Skandale innnerhalb der LINKEN an der Saar.
So wurden im Kreisverband Merzig gleich zwei Mitglieder des eigenen KV und ein Mitglied aus dem Landesverband von dem Kreisvorsitzenden Dieter Heinrich angezeigt. Es geht hier um den Verdacht der Urkundenfälschung und des Betruges. Man redet von fingierten Spendenquittungen und völlig überzogenen Reisekostenabrechnungen. Also die gleichen Vorwürfe wie in vielen anderen Landesverbänden auch. Motto “Wie kommt dein Geld in meine Tasche”. Hier der Bericht der Saarbrücker-Zeitung.
In Wallerfangen wird die Wahl zum Vorstand des Ortsverband nun auf einen Beschluss der Landes-Schiedskommission wiederholt. Hier scheint es, wie bei vielen anderen Schiedskommissions-Verfahren üblich, ohne die schon allgemein bekannten Trixereien nicht zu gehen. So werden uns auch aus dem Saarland von Verschleppungen bis zu Nichtaufnahmen, also einfache Ignorierung von Anträgen, an die Landes-Schiedkommission berichtet.
Hier ein anderer Artikel aus der Saabrücker-Zeitung !
In gleicher Angelegenheit wurde uns in den letzten Tagen auch eine Erklärung an Eides statt zugespielt mit der Bitte um Veröffentlichung. Hier wird einen Beteiligten der Urkundenfälschung bezichtet.
Über die Auseinandersetzung in Wallerfangen hier noch ein Bericht aus gleicher Zeitung.
Am Samstag / Sonntag wurde auch der Landesparteitag NRW in Leverkusen durchgeführt. Der Vorstand musste neu gewählt werden. So wurde am Sonntagmorgen auf der Landesseite “Die Linke NRW” gemeldet, dass der Landesgeschäftsführer Günter Blocks mit einem überragenden Ergebnis wieder gewählt wurde. Diese Meldung war am Sonntagnachmittag ab ca. 16:00 Uhr verschwunden und ist bis heute nicht wieder aufgetaucht. Die einzigen Leistungen welche ein Günter Blocks in seiner letzten Amtszeit nachweisen konnte waren: Rufmorde, das Manipulieren von Schiedskommissionen und Betrug. Dieses alles Landesweit und in den verschiedensten Kreisverbänden! Ein jeder welcher so einen Antidemokraten wieder seine Stimme gibt hat somit einer Person mit kriminellen Neigungen seine Unterstützung gegeben.
Auch wurde heute ein Video bekannt, in dem genau das aufgezeigt wird was ich immer schon behauptet habe: Die Partei ist keine Gruppierung welche sich für die Randgruppen dieser Gesellschaft einsetzt. Diese Partei ist nur eine Wählergemeinschaft in welcher einzelne Personen nur für ihre eigenen Vorteile arbeiten. Das aufgenommene Video spiegelt einfach erneut die Unfähigkeit dieses Landesgeschäftsführers wieder, welcher als Veranstalter eines solchen Parteitages verantwortlich zeichnet. IE
Die Globalisierung stellt ein riesiges Demokratiedefizit dar. Was es braucht, ist Journalismus, der sich keine Ideologien aneignet, sondern sich auf die Wirklichkeit einer verwobenen Welt einlässt.
VON CAROLIN EMCKE
Mehr als das Internet schreckt mich die zunehmende Neigung unserer Zunft, sich angstvoll mit sich selbst zu beschäftigen und darüber die Auseinandersetzung mit der Welt zu vernachlässigen. Diese Tendenz, die Wirklichkeit nur noch als Material für Texte oder Filme zu verstehen, also “Armut” letztlich bloß für eine Rubrik zu halten, gehört zu den beunruhigendsten Deformationen und scheint mir schädlicher als jeder Konkurrenzdruck der Netzgemeinde.
Ich möchte über die gegenwärtige Lage der Welt sprechen und erst in einem zweiten Schritt über den Journalismus, den es braucht, um auf diese Welt zu reagieren. Es geht also nicht um eine deskriptive, sondern um eine normative Betrachtung: Nicht der Journalismus, den es gibt, ist mein Thema, sondern der, den es braucht, wenn denn Journalismus mehr - nämlich Öffentlichkeit - sein soll.
Die globale Welt ist verwoben
Globalisierung in kultureller Hinsicht ist ein Prozess der Vermischung, der Aneignung einer Tradition durch eine andere. Globalisierung bedeutet immer auch Hybridisierung, Vieldeutigkeit, Vielsprachigkeit. Insofern ist es gerade die Eindeutigkeit, die zu den eindeutigsten Verlierern der Globalisierung gehört. Vermeintlich zweifelsfreie Behauptungen oder einfache Gewissheiten sind seltsam stumpf und fragwürdig geworden. Ironischerweise taugt ausgerechnet die Globalisierung nicht zur globalen Analyse.
Schlecht brämende Gesundheitspolitik, Methadonprogramme für NRW und: Oberbestimmer-Spielchen ruinieren die Fußballkunst.
taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?
Friedrich Küppersbusch: Löw und Bierhoff müssen erst nachdenken, ob sie weitermachen.
Was wird besser in dieser?
Sie stecken damit Merkel und Westerwelle an.
Erklären Sie uns doch bitte in drei Sätzen die schwarz-gelbe Gesundheitsreform. Und in den nächsten drei, warum viele Unionspolitiker auch damit nicht zufrieden sind.
Nach der Nummer muss man bange fragen, ob die Regierung überhaupt irgendwas hinbekäme, wogegen Menschen auf die Straße gingen. Im Berufsleben heißt so was “Arbeitsverweigerung” und ist ein Kündigungsgrund. Die drei Sätze noch eben: 1. Die Pharmaindustrie hat längst Kohle, Stahl und Anlagenbau abgehängt und versteht das deutsche Gesundheitssystem als Organisationsform ihrer Subventionierung. 2. Gesundheitspolitik besteht seit 30 Jahren darin, die Steuerfinanzierung dieser Industrie zu verbrämen. 3. Diesmal brämts besonders schlecht.
Sie werden endlich wieder ordentlich rot-grün regiert. Welche Wünsche haben Sie als Untertan an die neuen Herrscher?