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Archiv für Mai 15th, 2010

* “Wenn wir nicht …

Erstellt von DL-Redaktion am 15. Mai 2010

…regieren wollen, enden wir als Sekte”.

Schon in der Überschrift dieses Zeitungsartikels wird der Leser auf die politischen Widersprüche in der Partei DIE LINKE hingewiesen.  Es zeigt vor allen Dingen schonungslos den maroden Zustand dieser Partei hier in NRW aus. So wird unter anderen auch auf die Unfähigkeit im Umgang mit der Presse hingewiesen.
Wenn es Kommunisten innerhalb einer Partei möglich ist, einen jeden anders denkenden als Anti zu beschimpfen und aus der Partei zu verweisen, kann es mit der Demokratie nicht sehr weit her sein.
O-Ton und O-Schrift des Antidemokraten und Chefmanipulierer Günter Blocks, seines Zeichens politischer Versager als Landesgeschäftsführer in NRW und verantwortlicher Undertaker für viele Kreisverbände.
Warum ist es eigentlich noch niemanden aufgefallen das gerade hier in NRW das kommunistische Manifest immer mit einem Selbstbedienungsladen verwechselt wird ? Wird hier vielleicht von lange Tod gesagten versucht durch Unterwanderung einer Minderheit, wieder Boden unter die Füße zu bekommen ?
Alle diese Umstände tragen ebenfalls zu den Zuständen bei und lassen die Zahl der Nicht-Wähler mehr und mehr ansteigen wie es in dem Bericht “Gedanken eines Wählers” berichtet wird. IE

“Wir wollen nicht wie die Grünen enden”

Statt Kompromisse einzugehen, muss man um Prinzipien kämpfen, fordert Ulla Jelpke. Borniert ist das, winkt Klaus Lederer ab. Sind beide wirklich in einer Partei?

taz: Im Wahlkampf in NRW hat die Linkspartei plakatiert “Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!” Jetzt will sie mit den Arbeiterverrätern koalieren. Passt das zusammen, Frau Jelpke?

Ulla Jelpke: Es war kein Plakat des Landesverbandes, sondern das eines Kreisverbandes. Ich halte es auch für falsch.

taz: Warum?

Jelpke: Wir haben den Hauptkampf in NRW nicht gegen die SPD geführt, sondern gegen Schwarz-Gelb im Bund und gegen Jürgen Rüttgers.

taz: Herr Lederer, ist das Wahlplakat typisch für die Linkspartei?

Klaus Lederer: Nein, wir führen wesentlich differenziertere Debatten. Aber es gibt in der Partei immer noch links-sektiererische, rückwärts gewandte, verbalradikale Neigungen.

taz: Laut Umfragen sind nur 28 Prozent der Bürger für Rot-Grün-Rot in NRW, weil die Linkspartei so unbeliebt ist. Wie wollen Sie das ändern?

Jelpke: Die NRW-Linke ist neu im Parlament, sie wird ihre Leute in der Öffentlichkeit bekannter machen können und glaubhafte Politikansätze präsentieren. Die Medien können es sich dann nicht mehr leisten, uns einfach zu schneiden oder als Chaoten und Spinner abzutun.

taz: Also ist die Linkspartei Opfer medialer Ausgrenzung? Hat sie nicht selbst Anteil daran?

Lederer: Doch. Wenn wir dauernd sagen: Wir sind die Guten, die anderen Parteien sind alle neoliberal, dann muss ich mich nicht wundern, wenn das zurückgespiegelt wird. Für viele unserer Ziele haben wir gesellschaftlichen Rückhalt: internationale Konfliktvermeidung, finanzkräftige Kommunen, Gemeinschaftsschule, Integrationspolitik. Wenn wir aber den Eindruck vermitteln, das Monopol auf Weisheit und Wahrheit zu haben, ghettoisieren wir uns.

taz: Stimmt das, Frau Jelpke?

Jelpke: Die Linke in NRW verprellt doch niemanden dadurch, dass sie die Dinge beim Namen nennt. Wer von vornherein in seine Positionen den möglichen Kompromiss einbaut, statt Ziele zu formulieren, landet unweigerlich bei der Sozialdemokratie und verliert Glaubwürdigkeit.

Quelle : TAZ >>>>>> weiterlesen

Abgelegt unter L. Berlin | 1 Kommentar »