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Archiv für Mai 11th, 2010

* Presseschelte

Erstellt von DL-Redaktion am 11. Mai 2010

Die ARD (Report Mainz) sendete am späten Montagabend nach dem Wahlsonntag einen sieben Minuten langen Filmbericht über einige Landtagsabgeordnete der DIE LINKEN in NRW.  Das Echo auf diese Sendung ließ nicht lange auf sich warten. Die schon allseits bekannte Keule wurde wieder einmal geschwungen und von den schon sattsam bekannten Beschimpfungen waren Ausdrücke wie neoliberale Presse und Manipulationen noch die harmlosen.

Was haben wir Schreckliches gesehen, was das Kader so in Rage versetzte ?

War es die scheinbar sehr negative Wiedergabe der beteiligten weiblichen Akteure?

„Wurden ihnen die Antworten auf Fragen vorgegeben? Wurden sie angeleitet, sich so zu geben wie sie es taten?“ Waren sie nicht selber Ursache der schlechten Darstellung ?

Man sah unter anderem einen an einem langen Stock die DDR Fahne schwingenden und singenden Fanatiker. War er vielleicht vom Fernsehen gekauft und angetrunken dorthin beordert ?

DIE LINKE sagt: Ein Exot. Ich kenne aber wenigstens noch 20 weitere Genossen in dieser Kampfpose und behaupte, dass dieser von der Sozialistischen LINKEN „ausgebildet“ wurde.

Im weiteren Verlauf der Sendung wurden uns vier Frauen im Straßenwahlkampf  (Wahlkämpferinnen) gezeigt, die versuchten, für das von ihnen angestrebte Mandat und ihre Partei Werbung zu machen. Ganz normal. Als dann die Filmemacher Fragen stellten, wie jeder andere Bürger auch, war außer zögern, nachdenken und dummes, primitives Geschwafel nicht viel zu vernehmen. Wohlbemerkt, die Damen sind zum großen Teil beamtete Lehrerinnen, selbst ernannte Eliten, welche für die schulische Bildung unserer Kinder und Jugendlichen verantwortlich zeigen. Auch waren es die Spitzenkandidatinnen der NRW LINKEN, die „crème de la crème“.

Ich möchte hier nicht die Antworten wiederholen, welche bereits gestern in den Bericht „Linkspartei und die DDR“ wiedergegeben wurden. Alles aber Antworten, welche sicher auch im Schulunterricht von diesen Damen vermittelt werden.

Das was heute aus der Partei heraus wahrnehmbar ist, kann als Ergebnis einer lang vorbereiteten Kampagne gewertet werden. So war es System, Demokraten aus der Partei auszuschließen und hinauszuekeln, um auf diese Art Platz für die herrschende Chaotentruppe zu schaffen. Mit Hilfe des Landesvorstand wurde systematisch in den Kreisverbänden manipuliert und betrogen, um auf diese Ergebnisse zu kommen. Zielgerecht wurde alles selbständig denkende ausgeschlossen, um willige Mit- und Nachläufer zu bekommen. Wenn dann die darstellenden Protagonisten hier von Basispolitik oder Pluralismus reden, machen sich diese nur lächerlich. Ich persönlich bin hier das beste Beispiel:

Mit dem Vorwurf des Schreibens von Satiren wurde ich ausgeschlossen. Es ist in dieser Partei nicht gestattet, Satiren über Personen zu schreiben, welche sich wie im vorliegenden Film für jedermann sichtbar, selber als Karikaturen outen. Das Ganze unter der Regie der Schiedskommissionen und der Führung  des hauptamtlichen Richters Henrik Thomé, welcher Satiren verbietet, die Verherrlichung eines Gewaltsystem mit Meuchelmörder jedoch für legitim zu erkennen scheint.

Das zur Auslegung unseres Grundgesetzes durch die Partei DIE LINKE. „Noch Fragen, Günter Blocks?“

So können wir denn in aller Ruhe die weitere Entwicklung abwarten. Sicher ist: Es wird noch spannend. Der Blog die Rurhrbarone hat auch bereits von eventuellen Überläufern berichtet, was ich hier nur bestätigen kann. Ich habe sogar schon über Namen reden hören. IE.

Abgelegt unter P. DIE LINKE | 1 Kommentar »

* Nein, was für ein Zufall !!

Erstellt von DL-Redaktion am 11. Mai 2010

Gestern erhielten wir folgenden Bericht von unserem Leser Albert Schtschepik mit der Bitte um Veröffentlichung. IE.

Was es doch für Zufälle gibt! Während das Karl - Liebknecht - Ministerium in Berlin nun nach der Landtagswahl in NRW darauf wartet, “eingeladen” zu werden, -na dann wartet mal schön-, denn schließlich wissen SPD und Grüne ja was für ein schwarz - brauner, blau - gelb - grüner “Abfall” an die mit Steuergelder gefüllten Tröge will, wurde in aller Stille das nächste “Hilfspaket” zur Rettung von Steuer befreitem Spekulantenpack geschnürt:

Am Montag, den 10. Mai in Brüssel: 750 Milliarden Euro Auffangnetz für schwache Euro-Länder.
Die Finanzminister der Europäischen Union haben sich nach einem zwölf-stündigen Verhandlungsmarathon auf ein Rettungspaket von rund 500 Milliarden Euro für hoch verschuldete Euro-Staaten geeinigt. Dazu kommen bis zu 250 Milliarden Euro vom Internationalen Währungsfonds hinzu. Die EU will mit diesem einmaligen Schritt das Vertrauen in den angeschlagenen Euro stärken. Wie die spanische Finanzministerin und amtierende Ratsvorsitzende Salgado in der Nacht in Brüssel mitteilte, sollen bis zu 60 Milliarden Euro Kredite von der EU-Kommission bereit gestellt werden. Grundlage sei der Artikel 122 des Lissabon - Vertrags. Sollten diese Gelder in einem Notfall nicht ausreichen, kämen bilaterale Hilfen der Euro-Staaten von insgesamt bis zu 440 Milliarden Euro hinzu. Wie Innenminister de Maizière, der den erkrankten Ressortchef Schäuble vertrat, weiter erläuterte, wird Deutschland für die Unterstützung des Pakets ein Gesetz verabschieden müssen. Er rechne damit, dass dies schon in den nächsten Tagen geschehen könne.

Die Einigung wurde unmittelbar nach Öffnung der Börse in Tokio bekannt gegeben. Dort stieg der Kurs des Euro über die Marke von 1 US-Dollar 29 Cent. Da nun die Bundesratsmehrheit von CDU und FDP nicht mehr gegeben ist, wird sich schneller als es der SPD lieb sein kann, zu beweisen, wie ernst es ihr denn mit der “Börsenumsatzsteuer” ist. Wenn doch die Windeln für Kleinkinder oder für pflegebedürftige alte Menschen mit 19% MWST belegt werden, dann haben auch alle, die es sich leisten können, an der Börse zu spekulieren, genug Geld, um 1% Börsenumsatzsteuer zu finanzieren.

Unser Staatshaushalt hat eben nicht nur ein Ausgabenproblem, er hat auch ein Einnahmeproblem, wenn die Haupteinnahmen aus MWST und Lohnsteuer bestehen, während die am Hungertuche nagenden Börsenzocker “Steuer befreit” handeln dürfen.

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