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Archiv für April 6th, 2010

* der F.D.P. - Niebel…,

Erstellt von UP. am 6. April 2010

der mit der Schimütze alten Stils, die ausschaut wie ein Erbstück aus dem 2. WK, und Scheffe des Entwicklungsministeriums (Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit), welches er vor einiger Zeit noch für überflüssig gehalten hatte, findet es völlig in Ordnung, dass Politiker sich für das gemeinsame Auftreten mit Grössen der Wirtschaft bezahlen lassen im Sinne von: Gebt einen erklecklichen Obulus für das Foto-shooting in die Parteikasse. Alibi für solche Beziehungstatbestände sind “Sondierungsgespräche” oder was weiss der Teufel auch immer. Hauptsache der Kunde wurde abgelichtet mit bspw. dem Ministerpräsidenten von NRW << [w.z.b.w.].
Die Zeitung der IG Metall, die Metallzeitung, hat in diesem Zusammenhang eine grandiose Idee. Analog zu den Sprüchen, dass 'Ihnen das Wetter heute von der Commerzbank'präsentiert wurde kann es nach dem Interview heissen: "Philipp Rösler sahen sie heute in einem Anzug von Theo Buss” oder “Rainer Brüderle wurde ihnen heute vom Logopädenverband präsentiert“. Das das alles was bringt, würde sich ggf. an einer verbesserten Aussprache von Brüderle feststellen lassen; denn natürlich können als geldwerter Vorteil in besonderen Fällen Therapiestunden verabreicht werden. Muss natürlich versteuert werden - keine Frage!
Möllemann würde stolz sein auf diese Mannschaft (vor allem auf den mit der Kappe der Mulitreiber) deren rechte Tendenzen in diesem Zusammenhang für einen vollen Parteiseckel sorgen würden.
Niebels werbesponsernder Unternehmer müsste allerdings noch gefunden werden; sicher etwas mit Militaria…. - muss mal überlegen…

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* Sex in der LINKEN

Erstellt von DL-Redaktion am 6. April 2010

Was es nicht alles zu lesen gibt in einer scheinbar Linken Szene. Ich habe in dieser Partei weder Moral noch Ethik vorgefunden. Im KV WAF gibt es hinter schlecht gehegten Fassaden einen starken Nationalismus, dörfische Tratschsucht und den Einsatz aller nur denkbaren Schlechtigkeiten zwecks Erreichung persönlicher Vorteile. Prüderie -Nein-, man prahlt allzu gerne mit dem Erlebten (hebt das Selbstwertgefühl); Denkverbote -Ja-, bringt eine Kadermentalität so mit sich. Ist das Links ?? Ich würde sagen “Kleinbürgerliches SED Spiessertum” mit Abstimmungsdrang zur FDP ( Lobbyismus,Geld). (Verpasstes nachholen).
IE

Prüderie und Denkverbote

Ein Bericht von Markus Bernhardt.
Mit einer befreiten, selbstbestimmten Sexualität ist es in Teilen der radikalen Linken nicht weit her.
Die radikale Linke geriert sich beim Thema Sexualität nur allzu gern mondän. Wirft man jedoch einen genaueren Blick hinter die gut gehegte Fassade, erblickt man ein Gemisch aus übertriebener Moral, Sexualitätsfeindlichkeit und Spießertum, wie es selbst bei überzeugten Anhängern der bürgerlichen Gesellschaft kaum mehr vorhanden sein dürfte.

Die Zeiten, in denen die linke Szene noch frei von Prüderie und Denkverboten über das Recht eines jeden Einzelnen auf selbstbestimmte Sexualität diskutierte, sind nunmehr seit Jahrzehnten vorbei. Die freie Sexualität der siebziger Jahre wurde abgelöst von einem von übertriebener »political correctness« geprägten Diskussionsstil. Anstatt Sexualität genüsslich auszuleben, ergötzt sich das Gros der linken Aktivisten in der Theoretisierung sexueller Praxis. Schränkt einen das vorherrschende Gesellschaftssystem in Sachen Sexualität schon nicht ein, übernimmt man das eben selbst, scheint mitunter eine Maxime der Linken zu lauten. Entweder macht man sich sein Sexualleben selbst zur Hölle oder es findet erst gar nicht statt.

Quelle : ND >>>>> Weiterlesen

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* Nachgehakt

Erstellt von DL-Redaktion am 6. April 2010

westertwitt

Am 2.4.2010 berichteten wir über einen skandalösen Vorfall auf der Linke-NRW-eigenen Twitter-Website. Uns erreichten einige empörte Zuschriften und viel Unverständnis über einen geschmacklosen 3-Zeiler, der tagelang für die Öffentlichkeit im Internet sichtbar war. In diesem 3-Zeiler hat sich die linke Wahlkampfführung auf ein kaum noch zu unterbietendes Niveau begeben, in dem sie dort “den lieben Gott” um Unterstützung bat, “Guido Westerwelle zu sich zu holen“.

TWITTER wird von vielen Millionen Usern weltweit genutzt um Nachrichten, Meinungen, Aktuelles usw. auszutauschen, bzw., zu veröffentlichen. Jede Person, die eine TWITTER-Seite unterhält, ist für die dort stehenden Beiträge verantwortlich. Gerade aber den Parteien, wie in diesem Falle dem Landesverband der NRW-Linken, fällt dabei eine höhere Verantwortung für die Inhalte ihrer Website zu, als anderen.

Wie die LINKE-NRW auf ihrer Homepage darstellt, sind für Öffentlichkeitsarbeit im Bereich des Landtagswahlkampfes in NRW David Staercke und Pamela Strutz zuständig. Sie haben selbstverständlich, sofern sie für TWITTER zuständig zeichnen, sträflich versagt.

Es darf aber nicht ausser acht gelassen werden, dass die Parteiführung an sich für diese Geschmacklosigkeit verantwortlich zu machen ist. In erster Linie betrifft das die beiden Spitzenkandidaten Bärbel Beuermann und Wolfgang Zimmermann. Ebenso aber die Sprecherin des NRW-Landesverbandes, Katharina Schwabedissen und den Landesgeschäftsführer des Verbandes, Günter Blocks, sowie den schweigsamen Landespressesprecher der NRW-Linken, Ralf Michalowsky.

Selbstverständlich wurden die Verantwortlichen mehrfach auf diesen Skandal hingewiesen. Sie liessen zwar ihren “Witz” von der Seite löschen, fanden aber bis heute kein öffentliches Wort des Bedauerns.

Aussitzen ist das Motto einer Parteiführung, der scheinbar die Antworten fehlen oder ausgegangen sind. In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf den etwas zurückliegenden “Fall” Beuermann. Dort hatte sie ein hessischer Student bezüglich des Beamtenstatus von NRW-Lehrern angeschrieben. Frau Beuermann hat aber, bevor sie dem arglosen Lehramtsanwärter antwortete, ihn erst einmal nach guter alter “Parteisitte” durchleuchten lassen. Ungeschickterweise hat sie dies dann auch selbst offen gemacht.  Als sich der junge Bürger empört an die Spitzenkandidatin der NRW-Linken, Beuermann, wandte, konnte sie lediglich dem Fragesteller in unverschämter Art und Weise antworten. Nachzulesen ist dieser Vorgang HIER!

Seit dem wir diese Angelegenheit öffentlich gemacht haben, hat die NRW-LINKE keine weiteren Twitter-Nachrichten mehr veröffentlicht. Seit 2.4.2010 schweigt die LINKE auch dort!

Wir erwarten nunmehr eine Stellungnahme der linken Parteiführung in NRW zu dieser unglaublichen Entgleisung, und wollen erfahren, welche Konsequenzen daraus gezogen wurden!

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* Milchjungenrechnungen

Erstellt von DL-Redaktion am 6. April 2010

Der Neoliberalismus ist gescheitert. Warum finden seine simplen Postulate noch immer Anklang? Weil das Unmoralische uns so reizvoll scheint.

Ein Bericht VON ROBERT MISIK

Wäre es nicht so traurig, man müsste lachen. Da hängt die ganze Welt dem neoliberalen Glauben an, dass die Wirtschaft in der Wirtschaft gemacht wird und die Politik die Märkte am besten ungestört arbeiten lässt. Getragen ist das von einem Welt- und Menschenbild: Wenn alle nur ihrem Eigennutz folgen, dann schlägt das in einer mirakulösen Wendung zum Nutzen aller um. Weltfremden Theorien von den “effizienten Märkten” werden noch weltfremdere Annahmen beiseite gestellt - etwa die von den “effizienten Finanzmärkten”, die stets zur bestmöglichen “Allokation von Kapital” führen. Für solche Fantasiemodelle gibt es Nobelpreise, bis es dann zu einer etwas “ineffizienten Allokation von Kapital” kommt - nämlich zum Totalkollaps der Märkte, der tausende Milliarden Euro vernichtet.

So erweisen sich diese Annahmen als der “größte Irrtum in der Geschichte des ökonomischen Denkens”, wie der Yale-Professor Robert Shiller sagt. Aber sind diese gefährlichen Flausen jetzt raus aus den Köpfen? Nicht wirklich. Nachdem in den Monaten der Totalkrise alle kurzfristig wieder zu Keynesianern wurden, probt die Mainstream-Ökonomie jetzt wieder ihr leises Comeback.

Schon wieder schreiben diese simplen Besserwisser, die uns die Malaise eingebrockt haben, die Kommentarseiten der Wirtschaftszeitungen voll. Wieder heißt es, die überbordenden Staatsschulden seien unser Hauptproblem. Erneut wird der Staat, der gerade erst die Märkte gerettet hat, zur Krake erklärt, die das zarte Pflänzlein des Aufschwungs ruiniere - wegen der Schuldenwirtschaft. Für viele Leute klingt das plausibel. Warum ist es eigentlich so schwer, zu einer ökonomischen Alphabetisierung zu kommen?

Quelle : TAZ >>>>> Weiterlesen

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