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Archiv für November, 2009

* DIE LINKE

Erstellt von DL-Redaktion am 15. November 2009

DIE LINKE

und ihre Stasi !!!

Wie in der Presse das Thema “Nazis” im Zusammenhang mit den Altparteien immer wieder
aufkommt, muß sich DIE LINKE mit der Stasi herumschlagen. Das liegt natürlich, wie in den
anderen Parteien auch, an der innerparteilichen Unfähigkeit und dem fehlenden politischen
Willen, sich von solchen Leuten unabhängig zu machen. Die alten Seilschaften werden
gebraucht, weil die eigentlichen Ziele der Partei mit neuen Mitgliedern nicht erreicht
werden können. Vieles deutet darauf hin, daß das eigentliche Ziel die Errichtung einer neuen
Sozialistischen Einheitspartei nach dem Muster der ehemaligen SED ist. Zur Errichtung eines
solchen Gebildes werden ein paar Köche und die entsprechenden Kellner gebraucht. Viele
Stimmen aus der bundesweiten Basis sprechen auch von dem Vorhaben einer Selektion der
Mitglieder. Man möchte eine möglichst überschaubare Größe beibehalten, um diese Partei von
oben regieren zu können.
Diese Vorstellung war auch schon im PDS-Kader Konsens. Auch dort wurden die Mitglieder
selektiert und praktisch einer Gesinnungsprüfung unterzogen. Darum werden landauf-landab
unliebsame Kritiker mit größter Selbstverständlichkeit verdrängt oder auch aus der Partei
ausgeschlossen. Zum größten Teil sind es Mitglieder, welche einst gute Gründe hatten, sich
für die Gründung dieser LINKEN einzusetzen. Mitglieder, welche den Weg für die heutigen
Heckenschützen unabsichtlich geebnet haben. Mehrheitlich sind das Menschen, die nicht
unbedingt zu den schweigenden Lämmern zählen. Allerdings sind sie den heimlichen
Kaderführern dieser LINKEN zu selbstbewußt und stören mit ihrem Drang nach demokratischen
Strukturen den totalitären Weg.
Den berechtigten Kritikern geht es hierbei an erster Stelle nicht um die Mitarbeit einiger
Kommunisten, sondern einzig und allein um die alten noch existenten Kader einschließlich
alter staatssicherheitlicher Strukturen (STASI), die aus Angst ihre eigenen Pfründe zu
verlieren, mit eben dieser STASI - Methoden andere Menschen zwecks eigener Vorteilnahme
auszunutzen versuchen. So geschehen auch und speziell hier im Kreis Warendorf. Einer Frau
Müller wäre es aufgrund ihrer Vergangenheit in einem demokratisch funktionierenden
Kreisverband nie möglich gewesen, einen Sitz im Kreisrat zu erlangen. Das gleiche gilt für
Schulte, welcher aufgrund seiner schon mutmasslich kriminell verdächtigten
Hinterlassenschaften in Rheinland-Pfalz, die denkbar schlechteste Vorzeigeperson linker
Politik ist. Das alles ist den Machern bewußt und so wurden Mitglieder um sich gescharrt,
die sich wegen fehlender Vorkenntnisse und leider auch geschichtlicher Defizite vortrefflich
in die gewünschte Richtung schieben ließen. Das beste Beispiel hierfür sind die beiden
kurdischstämmigen Mitbürger, deren Bericht sie hier finden.
So richtig in das Gesamtkonzept dieses KV passt die folgende Mail, in der die Diffamierung
von Personen auf schon recht eigenartige Art und Weise von scheinbar Unwissenden definiert
wird. Ein fortführender Kommentar zu solch törichtigen Verlautbarungen erübrigt sich.
______________________________________________________________________________________

— Dietmar Zöller <dietmarzoeller@paritaetisches-zentrum.de> schrieb am Di, 27.10.2009:
Von: Dietmar Zöller <dietmarzoeller@paritaetisches-zentrum.de>
Betreff: Re: KV-WAF-NEWS
An: “Links_WAF” <ro_nb@yahoo.de>
Datum: Dienstag, 27. Oktober 2009, 8:57
Sie schicken uns seit einiger Zeit unaufgefordert Mails zu, die überwiegend Diffamierungen anderer Personen zum Inhalt haben. Behalten sie das für sich,sonst müssen wir rechtlich vorgehen. Als sozialer Verband  sind wir grundsätzlich gegen solches Verhalten, wie sie es zeigen.
Der Paritätische
Zöller

______________________________________________________________________________________
Anmerk.d.Red. /UP.
Wie “sozial” dieser Verband, bzw. die Geisteshaltung des Ablegers dieses Verbandes in Ahlen ist, vertreten durch diesen sich beschwerenden Herrn Zöller, zeigte sich Weihnachten 2007 recht deutlich. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf den Artikel Kinderarmut II, der eine diesjährige Aktion der Stadt Ahlen reflektiert, bei der der sogenannte ‘Paritätische’ mitmacht - oder vielleicht auch nicht. Herr Zöller hatte es seinerzeit nicht einmal für erforderlich befunden, ‘muh’ oder ‘mäh’ zu sagen. Vielleicht klemmt er dieses Mal erneut.
Die entsprechende Textstelle wurde im Link [fett] gekennzeichnet.
______________________________________________________________________________________

In dem oben aufgeführten Zusammenhang möchte ich die Aufmerksamkeit auf zwei Presseartikel
von den letzten Tagen richten, welche die oben aufgeführten Recherchen bekräftigen:

Die Wut eines Stasi-Opfers auf Rot-Rot

Von M. Lutz und U. Müller 13. November 2009, 06:53 Uhr

Dieter Dombrowski, CDU-Generalsekretär in Brandenburg, saß in der DDR wegen “versuchter
Republikflucht” in Haft. Dass jetzt ehemalige Stasi-Mitarbeiter an der neuen Landesregierung
beteiligt sind, ist für ihn unerträglich. Auf WELT ONLINE erzählt er von der Haft und der
neuen Angst vieler Stasi-Opfer.

WELT ONLINE: Herr Dombrowski, Sie liefen während der Wahl von Matthias Platzeck zum
Brandenburger Ministerpräsidenten in der Häftlingskleidung des ehemaligen Stasi-Gefängnisses
Cottbus durch den Landtagssaal. Verträgt sich das mit der Würde des Parlaments?
Dieter Dombrowski: Es verstößt gegen dessen Würde, dass unter dem Koalitionsvertrag der
rot-roten Regierung die Unterschriften von zwei Stasi-Spitzeln stehen, die der
Fraktionschefin Kerstin Kaiser und des Landesvorsitzenden Thomas Nord. Deshalb habe ich die
Kleidung gewählt, die mehr als 200.000 DDR-Bürger als politische Häftlinge über Jahre tragen
mussten.

WELT ONLINE: Sie wurden 1974 wegen „versuchter Republikflucht und staatsfeindlicher
Verbindungsaufnahme“ zu vier Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Welche Erfahrungen haben Sie
während der Haft gemacht?
Dombrowski: Ich wurde als 24-Jähriger inhaftiert. In der Zelle mit 40 Quadratmetern waren 28
Gefangene eingepfercht. Vier Betten übereinander, zwei Kaltwaschbecken und eine Toilette in
der Mitte: So war das. Wir mussten im Drei-Schicht-System für 15 bis 20 DDR-Mark im Monat
arbeiten. In Cottbus haben Gefängniswärter vor allem die politischen Gefangenen brutal
misshandelt. Zwei von ihnen sind deshalb nach 1990 zu Haftstrafen verurteilt worden.

Weiterlesen: Die Welt 13.11. 09

Bericht über Vollmann: TAZ vom 13. 11. 09

Ingo Engbert

Abgelegt unter P. DIE LINKE, Überregional | Keine Kommentare »

* Kreistagsfraktion WAF

Erstellt von DL-Redaktion am 13. November 2009

Den Verfasser erreichte eine schriftliche Stellungnahme aus dem Büro des Warendorfer Landrates Dr. Gehricke mit folgenden Informationen:

Nach § 49, Abs. 1 Satz2 Kro NW erhält die Gruppe der Linkspartei Fraktionsstatus.

Bedingt dadurch, das sie mindestens 2 Kreistagsmitglieder stellen kann. Allerdings erhält diese Kleinstfraktion gem. § 35 Abs. 3 KRo NW nach dem Berechnungsschlüssel “Hare-Niemeyer” nicht die Möglichkeit, voll stimmberechtigte Mitglieder in den Ausschüssen zu stellen. Lediglich darf diese Minifraktion der Linkspartei nach § 41 Abs. 3 Satz 7 KRo NW ein beratendes Mitglied, bzw. Sachkundigen Bürger für Ausschüsse benennen.

Im Haushaltsplan des Kreises Warendorf 2009 ist die Linkspartei erst gar nicht aufgeführt unter dem Punkt Zuwendungen an Fraktionen. nachzulesen : hier ! (Siehe auf Seite 20 des Dokumentes).

Dort finden sich allerdings die weiteren Bezüge auch für nicht genannte Fraktionen inform von Sockelbetrag und Pro-Kopf-Zuwendung.

Ausserdem erhalten die beiden Mitglieder Müller und Schulte nach der Entschädigungsverordnung des Landesinnenministeriums NRW weitere monatliche und andere Bezüge. siehe: Hier!

Die Redaktion fragt beide:

Welche Summen erhaltet Ihr monatlich und/oder jährlich aus der öffentlichen Hand?

Laut den Statuten der LINKE führen Mandatsträger Gelder an ihre Kreisverbände ab, die sie durch ihre Abgeordnetentätigfkeit beziehen. In welcher Höhe ist das der Fall?

Hier verlangen wir, auch unter Berücksichtigung aktueller Skandale und Unklarheiten, absolute, nachvollziehbare finanzielle Transparenz!

Anmerkungen:

Allerdings widerspricht dies allem den Ausführungen der Müller/Schulte-Fraktion, nach welcher sie durch Verhandlungen mit dem Landrat “einiges erreicht hätten”! Das Gegenteil ist wohl der Fall. Auch ein Landrat hat sich an Gesetze und Vorgaben einer Kreisordnung zu halten. Sicher werden da keine Verhandlungen mit Linken ParteigenossenIn eine Rolle spielen. Und sicher macht da ein CDU-Landrat keine Ausnahme. Anderenfalls mögen diese beiden Genossen dies (er)-klären! Allein die “immense politische Sachkenntnis” kann es ja nicht sein! Könnte es nicht vielleicht derart sein, das die Müller/Schulte-Fraktion den unwissenden Mitgliedern des Kreisverbandes Warendorf Sand in die Augen streut, erkennend der eigenen Un-Wissen-und Fähigkeit? Wieso hat dieser Kreisverband nach all den Monaten, nach all den Jahren, nur einen einzigen Ortsverband? Wieso werden alle Posten nur mit Ahlenern besetzt? Eine weitere schriftliche Nachfrage beim Landrat wird zu den Aussagen der Müller/Schulte-Fraktion Auskunft geben. Die wir selbstverständlich wieder hier veröffentlichen werden!

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »

* Stephan Schulte

Erstellt von DL-Redaktion am 11. November 2009

Kreistagsmitglied des Kreises Warendorf, Karl-Stephan-Schulte, sein Intimus Dr.

Wilhelm Vollmann-alias IM CROHNE vom MfS der DDR—und Willy Brandt

Im Forum der rheinland-pfälzischen Linken, unter der Administration des Parteigenossen
Dr. Wilhelm Vollmann, auch bekannt als Stasi-Zuträger IM CROHNE, seinerzeit SPD-Mitglied,
findet sich folgender bemerkenswerter Eintrag des Herrn Schulte:

Verfasst am: 29.03.2009 00:44 Titel:

Zitat:

….Wenn sich ein hochpolitischer Mensch wie Wilhelm Vollmann in der insbesondere
bezüglich der Ostpolitik 180° Wendung deutscher Politik unter Brandt entschieden hatte, auch mit dem MfS Kontakt zu pflegen, um ausloten zu können, wie viel Annäherung möglich ist und nur dazu dienten seine Kontakte, ist das für mich nur aller Ehren Wert. …” schrieb Stephan Schulte.

Dieser Satz mag für Aussenstehende die Offenbarung politischer und weltanschauender
Dummheit darstellen, es mag eine politische, historisch verdienstvolle Person wie
Willy Brandt herabsetzen, es mag die Ostpolitik des damaligen Bundeskanzlers diskreditieren,
alles mag sein!
Aber es zeigt in erster Linie die wahre Gesinnung des KARL-STEPHAN SCHULTE,
Mitglied des linken Kreisverbandes Warendorf, engstem Freund der Altkommunistin
Ute Müller (beide nunmehr Mandatsträger im Kreishaus WAF!), Spezi des Landesgeschäftsführes
der LINKEn NRW, Günter Blocks, Wasserträger des IM CROHNE-Dr. Vollmann-, Verbündeter
des Ennigerloher GAL-Mitglieds Siggi Darga und des Kreisvorstandes Warendorf (Vöcking und
Wigand Busse) und selbst ernannter Politprofi.
Man mag zu Willy Brandt stehen, wie man will. Man mag kritisch mit ihm umgehen. Man mag zur
SPD eine kritische Haltung haben. All das ist legitim!
Fakt ist: Willy Brandt, der Mann des historischen Kniefalls von Warschau, hat niemals einen
solchen Kritiker wie diesen selbstgefälligen Schulte verdient, geschweige denn, nötig gehabt!
Die Basis für den Mauerfall von Berlin vor über 20 Jahren, hat Brandt gelegt.
Kein Mitglied der SED, kein Mitglied der metamorphosischen PDS, und auch kein linkes Mitglied!
Dies mag solche Leute wie Herrn Schulte und Frau Müller erzürnen und ärgern. Aber letztlich
spielt es keine Rolle! Beide spielen keine Rolle in historisch-politischen Dimensionen.
Ein Mann wie Willy Brandt erhielt als letzter Deutscher verdient den Friedensnobelpreis.
Menschen wie Schulte erkennen diese Leistung, für uns alle, nicht an. Nein, er lobt einen
Stasiinformanten. Allein aus reinem Eigennutz!
Wie steht der Hauptschullehrer Reiner Jenkel, nunmehr Ratsmitglied Ahlen, dazu?
Welche Ziele verfolgt diese linke Kreispartei? Will sie mitwirken bei der Umgestaltung in ein „neues Deutschland“, wie vielfach kolportiert wird? Jenseits der Heute gültigen demokratischen Prinzipien? Unter Einbezugnahme des aktuellen NRW-Links-Wahlprogramms?
Ist das nur naive Dummheit die diese Warendorfer LINKEN umtreibt?
Was sagt die große, alte SPD dazu? Oder schweigt sie? Und wenn ja, warum?

xxxxxxxxxx, Ingo Engbert, xxxxxxxxxxxx

alle ehem. Vorsitzende der LINKEn Kreis Warendorf
alle aus der Partei gemobbt durch ,u.a. , oben genannte
Kreis Warendorf, den 11.11.09

weiterführende Links:

…linke Linke
Linker Sumpf
scharf-links
interne KRITIK
wikipedia
Forum Rheinland-Pfalz

Ingo Engbert

Abgelegt unter P. DIE LINKE | 1 Kommentar »

* Linker Sumpf

Erstellt von Bernd Wittich am 7. November 2009

Was und wer

wurde mit den 146 000 Euro im Landtagswahlkampf der WASG bezahlt?

04.11.09

Eine Stellungnahme zur Arbeit der Partei DIE LINKE. Rheinland-Pfalz und zur Erklärung des Gen. Domeyer

Von Bernd Wittich

Hans Domeyer gibt sein Bestes. In seiner Schrift “Zur Info an die Mitglieder des Landesvorstandes” [s. Anlage]: “Bis zu dem Zeitpunkt, als “wohlmeinende” Ex-Genossen (z.B. auch aus Trier) die Bundestagsverwaltung mit Macht auf angebliche “Versäumnisse” aufmerksam machten, wurde der Rechenschaftsbericht von niemanden beanstandet.”

Er teilt aus, an den Ex-Genossen aus Trier, denn nicht die Verursacher, sondern diejenigen die auf den Mist aufmerksam machen, werden in diesem Stall zur Rechenschaft gezogen. Es stinkt also, schon lange! Domeyer hat mit solchen Sticheleien, geschult vom Meister Vollmann, seine Parteikarriere mühsam erdient.

(Warum ist ein guter PDS-Vorsitzender heute Ex-Genosse? War und ist er zu aufrichtig, zu klar an demokratischen und sozialistischen Werten orientiert, ein Gegner jeglicher faulen Kungelei in der Linken? Ich bejahe das, der Genosse mag im roten Zorn ab und an rüde Worte gewählt haben, in der Sache hat er meine volle Unterstützung.)

weiterlesen : scharf-links

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* Kinderarmut II

Erstellt von UP. am 6. November 2009

Gemeinsames Engagement für arme Kinder

dazu ein veröffentlichter Leserbrief in der AZ vom heutigen Tage:

Als ich das gelesen habe, sind mir die Tränen gekommen - vor Wut und Trauer!
Ich erinnere an die Weihnachtsaktion 2007, die durch den damaligen Stadtverband der Partei DIE LINKE, angeregt wurde. Der Stadtverband hatte seinerzeit, angelehnt an eine Aktion in Gütersloh, den Herrn Bürgermeister Ruhmöller in einem Brief gebeten, genau eine solche Weihnachtsaktion für bedürftige arme Kinder und Familien als Schirmherr durchzuführen. Die damaligen Initiatoren der Aktion, Peter Heublein als Sprecher des Stadtverbandes und Udo Pahl (Pressearbeit), legten dabei Wert darauf, dass bei dieser geplanten Aktion die Partei DIE LINKE als solche nicht in Erscheinung tritt, sondern BM Rühmöller als Schirmherr die Sache in die Hand nimmt und organisiert, wie es durch die “Gruppe Soziales” heute auch geschieht.
Wenn sich Ruhmöller heute leserwirksam fotografieren lässt, sträuben sich bei mir die Nackenhaare. Wie arrogant muss man sein, diese Aktion heute als eigene Idee zu verkaufen und dabei zu vergessen, dass man zwei Jahre Hilfsbereitschaft in den Ausguss geschüttet hat.
Auch das Forum für Arme muss sich den Vorwurf gefallen lassen, die Dinge schleifen gelassen zu haben. War es doch so, dass Pahl sich mit Herrn Höckelmann persönlich in Verbindung gesetzt hat, diese Aktion zu unterstützen.
Und der Paritätische Wohlfahrtsverband hat sich keinen Deut um die Sache geschert, obwohl die Gattin des hiesigen Geschäftsführers des ‘Paritätischen’ damals wie heute aktives Mitglied der Partei DIE LINKE ist und sie Hilfe zugesagt hatte und Kontakt.
Das bittere Fazit auf Kosten der Armen erkennt in diesem Sinne jeder selber: Hilfe nur, wenn die Helfer auf das Treppchen gestellt werden. 2007 wurden 47 Briefe per Post an Zuständigkeiten und Vereine, Schulen und Kindergärten versandt. Das Echo war NULL; allein der Bürgermeister lehnte in wohlfeilen Worten und in für dumm verkaufender Argumentation die Aktion ANNO Weihnachten 2007 ab, die die seine hätte sein können - damals wie heute; denn damalige DIE LINKE gab nur die Idee.
Die heutigen Macher der LINKEn in Ahlen waren und sind leider nicht in der Lage, an die alte Aktion anzuknüpfen - warum auch immer. Möglicherweise reichen ihnen die zwei Sitze im Gemeinderat als Erfolgserlebnis.

Nachgelegt
Wie ich heute - zwei Jahre später - durch zwei mittlerweile aus der Partei DIE LINKE gemobbte Genossen erfahren habe, hat Frau Ute Müller, heutige Kreisrätin und graue “Eminenz” der Partei, DKP-Altkader-Genossin und mutmassliche Freundin von Margot Honnecker, diese Weihnachtsaktion vor zwei Jahren im Kreis- und Landesverband als ihre Idee “verkauft”. Wieder einmal mehr ein Beweis, dass es ohne ‘Zinken’ nicht geht.

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* Die Parkbank

Erstellt von DL-Redaktion am 3. November 2009

Eine Bank vor dem Kreishaus

Ein satirischer Schwank in einem Akt

im Bauerntheater Warendorf

Ute: Es ist doch schön, dass wir es jetzt bis in den Kreistag geschafft haben.

Jupp: Ja, wir haben zwar innen unseren Platz, bleiben aber doch meistens außen vor.

Ute: Aber mit dem was du jetzt erreicht hast, konntest du doch vor deiner Zeit in NRW nicht rechnen.

Jupp: Für deine Hilfe bin ich dir ja auch sehr dankbar, liebe Ute.

Ute: Ist ja schon gut, dafür bekomme ich ja auch immer einen Kuss auf die linke und rechte Wange.

Jupp: Hast du denn schon dein schönes Päckchen aus Chile geöffnet ?

Ute: Meinst du das von der lieben Margot, das mit dem roten Schleifchen dran ?

Jupp: Ja, genau das, liebe Ute.

Ute: Da war die Original DVD drin. Die von der Feier, mit einer persönlichen Widmung. Ach, es ist schön, dass die liebe Margot immer noch an mich denkt. Ist dir nicht aufgefallen, wie ähnlich wir uns sehen? Sie war ja auch immer so lieb, wenn wir uns in Berlin oder Moskau trafen. Der liebe Günter hat auch schon vermutet, dass sie bald zurückkommen wird, um hier im KV noch eine wichtige Rolle zu spielen. So wie du ! Dann können wir auch endlich wieder unsere schönen Lieder singen.

Jupp: Aber dann wird das Parteiprogramm ja noch linker als jetzt, liebe Ute!

Ute: Ja, sicher aber das ist uns doch egal. Wichtig ist allein, wir haben ein Mandat. Normalerweise gehörtest du doch sowieso eher in die FDP als in die LINKE.

Jupp: Ja natürlich, liebe Ute. Aber dort hätte ich doch kein Mandat bekommen. Dort habe ich doch niemanden, der mich protegiert.

Ute: Du hast aber auch eine Menge Schmutz in Rheinland-Pfalz hinterlassen, lieber Jupp. Die ganzen Strafgelder müssen demnächst von den Mitgliedsbeiträgen bezahlt werden. Wenn du nicht so lieb und klug wärst, hätte ich dich hier gar nicht aufgenommen. Sag einmal, beziehst du jetzt nicht auch Hartz IV ?

Jupp: Das ist jetzt aber zu privat, liebe Ute und darauf bekommst du auch keine Antwort. Aber der, äh…, Günter……….

Ute: Ach der Günter hat gut reden, der ist ja auch nicht jeden Tag hier und zahlt auch die Strafgelder nicht. Das alles müssen jetzt auch die Hartz IV - Empfänger mit ihren Beiträgen zahlen.

Jupp: Ja, aber so sind diese dann doch auch zu etwas nutze und kommen sich nicht so überflüssig vor. Bekommen sie doch sowie bei den Tafeln und anderen Organisationen schon alles andere gratis.

Ute: Das darfst du aber auch nicht laut sagen, lieber Jupp. Richtig ist, dass auch wir in der Partei liebe Menschen haben, welche durch die Hilfe für andere Menschen ihren Lebensunterhalt verdienen. Du hast aber sehr gut reagiert, denn die Jugend versucht ja auch jetzt etwas Geld dazu zu verdienen. Ja, es ist sehr schade, dass meine junge Zeit schon so lange zurück liegt. Na ansonsten.

Jupp: Das mit dem Verdienen ist doch besser, als den ganzen Tag an uns herum zu meckern.

Ute: Es ist schon wichtig dass wir Beide so eng zusammenhalten, lieber Jupp.

Jupp: Ja, aber ich habe schon manchmal die Sorge, dass das alles eines Tages zusammenbrechen wird, liebe Ute. Man kann sich so wenig auf die Anderen verlassen.

Ute: Ja, die Kurden neulich, die haben gar nicht verstanden, was ich denen immer gesagt habe. Aber das war auch schon immer meine Meinung. „Die müssen, wenn sie Mitglieder werden wollen wenigstens verstehen, was ich ihnen sage.“ Wenn sie die anderen nicht verstehen, ist das nicht so wichtig.

Jupp: Ja, die Ausländer sind ein echtes Problem. Aber wenn wir Glück haben, kommen sie ja auch nicht wieder, liebe Ute.

Ute: Das ist richtig, wir haben auch so genug Probleme und brauchen sie jetzt nicht mehr. Wenn ich nur an unsere beiden Opas denke? Ob die wohl auf eine Beerdigung auf Staatskosten aus sind und darum noch Mandate haben wollen?

Jupp: Das wäre eine Erklärung, liebe Ute.

Ute: Auch der Rote Baron aus Ennigerloh, was der wohl glaubt, wer er ist. Oh, der hat früher immer auf mich gehört und war immer so lieb.

Jupp: Dem hab ich aber neulich gehörig die Meinung gesagt, liebe Ute. Der ist jetzt erst einmal ruhig. Der wird hier im KV weder Mandat noch Posten mehr bekommen.

Ute: Auch unser Muttersöhnchen, ich bin sehr besorgt dass er eines Tages genug hat und wieder in die Klappse muss. Er ist bislang immer davongelaufen, wenn es schwierig wurde.

Jupp: Ja, liebe Ute.

Ute: Und der Lenzer und seine Frau, die kann man auch nur zum Kleben von Plakaten gebrauchen. Der will immer ein Mandat haben, aber hat immer noch nicht gemerkt, das er das nicht bekommen wird, solange ich hier das Sagen habe. Der blamiert uns doch nur. Das habe ich doch auch schon zu PDS-Zeiten immer gesagt.

Jupp: Ja, liebe Ute, die haben alle nicht unser Format.

Ute: Dann sind da noch der Heimo und der Pahl. Die wollen auch nicht auf mich hören und versuchen immer, das zu machen, was sie gerade wollen.

Jupp: Ja, liebe Ute.

Ute: Wenn ich hier im Kreishaus bin, muss ich immer an die drei chinesischen Affen denken, die welche nichts hören, sehen und reden.

Jupp: Ja liebe Ute, das Leben ist nicht leicht. So langsam wird es mir hier auch zu kalt. Ich glaube wir sollten jetzt lieber nach Wigand fahren. Der kann zwar keine Einladungen schreiben, aber da ist es immer so schön warm.

Ute: Da ich immer das letzte Wort habe, sage ich: Einverstanden!

Der Zweite Akt wird als Video unter folgenden Link gezeigt:

Das Video: von youtube

Ingo Engbert 2009

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