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Archiv für April, 2009

* Komm’wahlen WAF

Erstellt von UP. am 30. April 2009

Nachdem nun in unserem Kreisverband ein - wir hoffen - arbeitsfähiger Kreisvorstand seine Plattform gefunden hat, bzw. diese noch teilweise sucht, kann mit den Vorbereitungen zur Kommunalwahl auf Kreisebene und in den Ortsverbänden begonnen werden.
Weil wegen interner Unstimmigkeiten der Vorstand des Ortsverbundes Ennigerloh-Beckum seinerzeit zurückgetreten war, gibt es hier noch einige Probleme, die allerdings mit der Wahl eines neuen Ortsverbund-Vorstandes am 6. Mai 2009 ausgeräumt sein werden.

Der Ortsverbund Ennigerloh-Beckum wird entsprechend den Vorgaben der Landespartei NRW mit eigenem Kandidaten zur Wahl der Gemeinderäte in Ennigerloh antreten.
Ein wenig Uneinigkeit herrscht zwischen Kreisvorstand und den Initiatoren im Ortsverbund Ennigerloh-Beckum hinsichtlich der Terminplanung. Das Einspruchsprocedere gegen den ersten Wahltermin produzierte einen neuen Termin zum 30. August 2009, der trotz erneutem Einspruch der “S”PD und der (hell)-GRÜNEN durch das LVG kaum noch einmal gekippt wird. Zweimal wird man einem Innenminister kaum an’s dingens

Die mit an hoher Wahrscheinlichkeit am 30. August 2009 stattfindenden Kommunalwahlen erfordern eine enge Terminplanung, die bisher noch nicht realisiert wurde, wie es scheint.
Wenn man allerdings die Vorgaben des FABER/DETJEN-Papiers zugrunde legt, ist es geboten, einen Gang höher zu schalten.

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* Monsanto-Mais

Erstellt von UP. am 30. April 2009

Monsanto darf Verbot von Gen-Mais nicht kippen!

Der Gentechnik-Konzern Monsanto hat Klage gegen das Verbot des Gen-Mais MON810 eingereicht, das Landwirtschaftsministerin Aigner Mitte April erlassen hat. Per Eilentscheid will er die Aussaat von Gen-Mais doch noch durchdrücken.

Aigner hat mit dem Verbot die berechtigten Sorgen der Bürger/innen [scheinbar]* ernst genommen und die Risiken von MON810 auf wissenschaftlicher Grundlage richtig eingeschätzt. Monsanto muss endlich respektieren, dass wir in einer Demokratie leben: Wir wollen keine Gen-Saat auf unseren Feldern.
Quelle: Campact (klicke Link)
Fordern Sie von Monsanto, seine Klage gegen das Verbot des Gen-Mais zurückzuziehen!.

[scheinbar]* << eingefüg.d.Verf.; denn mit den Kartoffeln nimmt sie es “scheinbar” nicht so genau!!!
Das ist knallhartes politisches Kalkül! “Weg mit dem Mais” wegen der Abfuhr durch die Wähler bei den letzten Wahlen in Bayern und ein klammheimliches JA zur Gen-Kartoffel von BASF, einem der “Grössten” nach Monsanto:
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat heute den Versuchsanbau der Gen-Kartoffel Amflora von BASF genehmigt. “Ein großer Fehler”, so Stephanie Töwe, Gentechnikexpertin von Greenpeace.

Eine excellente erweiterte Analyse - wie gewohnt - bringt Wolfgang Lieb auf seinen NACHDENKSEITEN.

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* Falsche Richtung

Erstellt von DL-Redaktion am 29. April 2009

Falsche Richtung

Daimler-Betriebsrat billigt Lohnabbau

Karl Neumann
Einst waren die kampfstarken Daimler-Belegschaften die Speerspitze der deutschen Gewerkschaftsbewegung. Hier wurden Steinkühler-Pausen erkämpft und die Streichung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durch spontane Streiks verhindert. Doch das Verhältnis hat sich umgekehrt: Wie schon im Jahr 2004 ist Daimler Vorreiter in Sachen Lohnraub. Als erster der großen Autokonzerne in der aktuellen Krise hat die Betriebsratsspitze ein milliardenschweres Kürzungspakt durchgewinkt, mit dem die »Wettbewerbsfähigkeit« des Konzerns und seiner Standorte gesichert werden soll. Im Klartext: Der Abbau von Überkapazitäten in Form von Massenentlassungen und Betriebsschließungen soll bitteschön anderswo stattfinden.

Quelle: junge Welt  weiterlesen >>

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* Alte linke Irrtümer

Erstellt von DL-Redaktion am 25. April 2009

Alte linke Irrtümer

In der Linkspartei gibt es Zoff um das Wahlprogramm. Den Fundis fehlen Bekenntnisse zum Sozialismus.
Bundesgeschäftsführer Bartsch wirft den Kritikern “Verbalradikalismus” vor. VON STEFAN REINECKE

In der Linkspartei ist ein scharfer Streit über das Programm für die Bundestagswahl ausgebrochen. Die in der Antikapitalitischen Linken (AKL) zusammengeschlossenen Fundis kritisieren, dass der etwa 60-seitige Programmentwurf  “Anbiederung ans Estabishment” sei. Der Entwurf sei “verwässert und weichgespült” und könne auch aus den Parteizentralen von SPD oder Union stammen.

Die Parteilinke Ulla Jelpke fordert ein “klar antikapitalistisches Programm”. “Wir wollen ein anderes System”, so Jelpke zur taz. In dem Entwurf fehle die Forderung, dass “Hartz IV weg muss”. Auch dass das Wort Sozialismus, so die Kritik der AKL, an keiner Stelle auftauche, zeige, dass der Entwurf auf die vorauseilende Anpassung an Rot-Grün ziele.

Quelle TAZ vom 25.04.09 / Weiterlesen

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/alte-linke-irrtuemer/


KOMMENTAR VON STEFAN REINECKE

Lob den Fundis

Was will die Linkspartei sein: eine linkssozialdemokratische Reformpartei oder ein fundamentaloppositioneller Kampfverband?
Diese Frage ist ungeklärt und nicht nur für die Linkspartei von Bedeutung. Denn davon wird - falls die SPD je ihren neurotisch aufgeladenen Abgrenzungszwang gegen Lafontaine & Co überwindet - abhängen, ob das linke Lager hierzulande wieder regierungsfähig wird.

Die Linkspartei hat es bislang geschafft, ihre enormen inneren Spannungen sorgfältig zu unterdrücken. In keiner anderen Partei hassen sich die Flügel mit solcher Inbrunst, in keiner anderen Partei dringt davon so wenig nach außen. Mag sein, dass diese innere Disziplinierung während der komplizierten Fusion von WASG und PDS nötig war. Es kann auch sein, dass das Debattenverbot um Grundsatzfragen die im linken westdeutschen Milieu übliche Neigung zur Selbstzerstörung bislang wirksam begrenzt hat. Ja, es gab und gibt stets einleuchtende Gründe, diese Debatte zu vertagen. Mal ist es die Fusion, mal die Wahlaussicht, die man bloß nicht durch internen Streit gefährden darf. Es ist kein Zufall, dass die Linkspartei kein vorzeigbares Parteiprogramm hat.

Quelle: TAZ vom 25.04.09 / Weiterlesen

http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/lob-den-fundis/

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* Alles Müller

Erstellt von DL-Redaktion am 21. April 2009

Drogerist forscht kranke Angestellte aus

ÜBERWACHUNG

Nach Lidl interessiert sich auch die Drogeriekette Müller für Krankheiten von Mitarbeitern. Angestellte, die zu Hause bleiben, werden nach ihrer Rückkehr vom Vorgesetzten detailliert befragt

MÜNCHEN AFP

Auch die Drogeriekette Müller forscht ihre Beschäftigen nach einem Zeitungsbericht illegal aus. Das Unternehmen sammle detaillierte Informationen über Krankheiten der Mitarbeiter, berichtete die Süddeutsche Zeitung von Samstag. Zuvor waren bereits geheime Krankenakten beim Discounter Lidl und in einem Werk des Autobauers Daimler bekannt geworden.

Quelle: taz v. 20.04.2009   >> weiterlesen

Kommentar:

Alles Müller oder was! Nach den Vorwürfen gegen “Müllers Mühle” nun der neue Skandal um Müllers Drogeriekette. Ich bleibe bei meiner Behauptung: Manche Müller gehören in den Müll.

Ingo Engbert

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* Jutta Ditfurth

Erstellt von UP. am 15. April 2009

Redebeitrag auf dem sozialrevolutionären und antinationalen Block auf der Krisen-Demo am 28.3.2009 in Frankfurt/Main
Jutta Ditfurth (ÖkoLinX-ARL, Ökologische Linke)(ungekürzt - durch die Verfasserin freigegeben)
Kürzlich bat ein IG-Metall-Funktionär in der Tagesschau die Bundesregierung, wieder »ordentliche Verhältnisse« herzustellen. Was für ein grundlegender Irrtum über das Verhältnis von Staat und Kapital. Und: Ist der »Normalzustand« des Kapitalismus nicht schon mörderisch genug? Der Multimilliardär Warren Buffett sagte zwei Jahre vor der Weltwirtschaftskrise zur New York Times:
»Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.«
Jetzt, mit der Weltwirtschaftskrise, geht der Krieg in eine neue, härtere Phase. Natürlich versuchen die Herrschenden, möglichst viele Krisenfolgen in den Trikont, in die sogenannte Dritte Welt zu verschieben. Allein in China wird es Ende des Jahres 40 Millionen arbeitslose Wanderarbeiter geben, die ihre Familien nicht mehr ernähren können. Nahrungsmittelprogramme von UN-Hilfsorganisationen für afrikanische Staaten wurden letztes Jahr schon halbiert.
Die Befriedung des deutschen Untertanen funktioniert durch Konsum und Repression. Hundertausende von Leiharbeiter sind in wenigen Wochen geräuschlos entsorgt worden. Keine Solidaritätsstreiks, keine wilden Streiks, nichts. Mehr als eine Million Kurzarbeiter werden im Herbst arbeitslos. Sofern sie sich nicht ihr »Schicksal« und in Hartz IV ergeben, wird die soziale Frage mit Hilfe von Armee, Polizei und Justiz »gelöst«, notfalls mit Heimen, Sicherheitsverwahrung und Psychiatrien. Die soziale Ordnung in Deutschland bleibt eine Gefängnisordnung.
Während Staatschefs uns einreden wollen, dass sie in unserem Interesse agieren, handeln sie in Wahrheit im Interesse der hinter ihnen stehenden Kapitalfraktionen. Der Zugang zu Energiereserven ist zentral in der innerkapitalistischen Konkurrenz. Auch deshalb – Weltwirtschaftskrise hin und Massenelend her – rüstet die USA für den Krieg in Afghanistan auf.
Wird es den kapitalistischen Zentren gelingen, ihre wachsenden Ghettos unter Kontrolle zu halten und einen größeren Teil ihrer Mittelschicht vor dem Absturz zu retten? Falls ja: zu welchem Preis und auf wessen Leichenbergen? Mehr Menschen als bisher werden unter den Augen auch deutscher Polizisten im Mittelmeer ertrinken, bevor sie europäische Küsten erreichen.
Und wir: Finden wir die strategischen Punkte der Schwäche im System, um es zum Absturz zu
bringen?
Diese Weltwirtschaftskrise hat enorme Vorteile für den Teil des Kapitals, der die Krise überstehen und seine Konkurrenten fressen kann. Das Kapital nutzt die Krise und entledigt sich der restlichen sozialen und demokratischen Menschenrechte und der ökologischen Erfordernisse aller Art und was sonst noch die Profite behindert.
Soziales Elend bringt keine automatische Linksentwicklung, schon gar nicht hier. Im autoritären Deutschland hat linker Widerstand keine erfolgreiche Tradition. Ein emigrierter Jude, vor deutschen Mördern geflohen, brachte erst in den 1960ern das Recht auf »résistance« nach Deutschland zurück.
Herbert Marcuse sagte:
»Ich glaube, dass es für unterdrückte und überwältigte Minderheiten ein ›Naturrecht‹ auf Widerstand gibt, außergesetzliche Mittel anzuwenden, sobald die gesetzlichen sich als unzulänglich herausgestellt haben…«. (Repressive Toleranz, 1964)

Unsere Gegner werden in diesem Jahr versuchen die Ideologie der »nationalen Schicksalsgemeinschaft« zu beschwören. Aber die deutsche Nation steht immer gegen soziale Gleichheit aller Menschen, gegen die Freiheit von Ausbeutung, Rassismus, Antisemitismus und Sexismus. Sie kennt weder grenzenlose Solidarität noch umfassende gesellschaftliche Emanzipation. Ein menschenwürdiges Leben für alle ist nur in einer Gesellschaft ohne Lohnarbeit und Kapital vorstellbar und ohne das grenzenlose Wachstum des kapitalistischen Wirtschaftens mit seinem Zwang zu Profit, Konsum und Konkurrenz.
Um das große Ziel zu erreichen, »alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist«, wie Karl Marx es formulierte, ist die herrschende Ordnung zu erschüttern. Es ist die schönste vorstellbare Utopie, in einer Welt zu leben, in der alle Menschen, die Chance haben, ihr ganzes soziales, intellektuelles und kreatives Potenzial frei zu entfalten.
Organisieren wir Proteste und Aktionen, werfen wir Widerhaken in die Risse, in die flüchtigen Zeitfenster, bevor die mörderische alte Ordnung sie wieder zuschmiert.
Es gilt der alte Dreiklang: Theorie, Aktion, Organisation.
Theorie: Kopfarbeit, lesen, denken, streiten, klüger werden. Ohne Praxis & Aktion droht aber der Theorie der Elfenbeinturm. Der theorieblinden Praxis wiederum droht die Sektierei oder die Kriminalisierung. Also Aktion und Theorie. Was sind beide aber ohne Organisierung? Organisierung ist im Land der unverbindlichen, von Mittelschichtskids geprägten »Netzwerke« auch so ein Tabu, das den Herrschenden gefällt.
Bündnisse funktionieren nicht unterhalb eines gewissen Niveaus. Wir sollten nicht unterschlagen, dass wir das Ziel haben, den Kapitalismus abzuschaffen. Das geht nicht mit sozialdemokratischen Organisationen, egal ob SPD oder Linkspartei. Das ist klar – seit der SPD/Linkspartei-Koalition in Berlin, seit dem Deutschen Herbst, seit den Notstandsgesetzen, seit Ebert und Noske, seit der verratenen Novemberrevolution von 1918/19 und den Kriegskrediten von 1914.
Bündnisse der antikapitalistischen und staatsunabhängigen Linken sind: antinationale und reformismusfreie Zonen!
Das klassische revolutionäre Subjekt, die Arbeiterklasse mit einem kollektiven Bewusstsein ihrer sozialen Lage, existiert nicht mehr. Unsere potenziellen Bündnispartner sind: Migranten, Subproletarierinnen, Straßenkinder, Facharbeiter, Schüler, Studentinnen, Leiharbeiterinnen, Künstler, Hartz-IV-Empfänger, Intellektuelle. Es ist mühsam, aber auch ziemlich interessant, über den spießigen Tellerrand des eigenen Milieus zu schauen.
Man kann mit Leuten Revolte machen, die nicht die gleiche Musik mögen wie man selbst. Aber, ich gestehe die Grenzen meiner Toleranz ein: Volksmusik, Operette und Marschmusik sind auf ewig ausgeschlossen.
Unser Ziel ist eine Gesellschaft, die auf Solidarität aufbaut und auf sozialer Gleichheit, in der es keine Ausbeutung und keine Herrschaft von Menschen über Menschen mehr gibt, eine Gesellschaft, in der wir basisdemokratisch entscheiden, wie wir leben und arbeiten wollen.

Das ist ein tollkühner Plan. Den Weg, durch den wir dieses Ziel erreichen könnten, nennen wir soziale Revolution.
Und wie wird die Sache ausgehen? Das soll Marx beantworten:
»Die Weltgeschichte wäre allerdings sehr bequem zu machen, wenn der Kampf nur
unter der Bedingung unfehlbar günstiger Chancen aufgenommen werden würde

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Weitere Informationen:
www.jutta-ditfurth.de + www.oekolinx-arl.de + www.oekologische-linke.de

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* Der Edel - Linke

Erstellt von DL-Redaktion am 14. April 2009

Der Edel-Linke

Ein Ratsherr aus der kleinen Stadt,
bekam dort nicht genügend Macht.
Darum zog es ihn dann in der Eile,
ganz schnell auf eine andere Weide.

Zu ernten was er nie gesät,
zu nehmen was auch immer geht.
Hat in der LINKEN nicht’s gemacht,
ist nun als Laumann aufgewacht.

Versucht es nun der Januskopf
zu kochen auch im zweiten Topf.
Ein Sitz im Kreistag ist das Ziel
dafür ist kein Geschmier’ zu viel.

Gestartet schon vor langer Zeit
im Untergrund, war er bereit.
In einer lauen Sommernacht
mit einer Alten ausgedacht.

Wie kann man nur das Ziel der LINKEN
sich bei den Wahlen ein zu klinken.
durch übles Handeln untergraben
um Vorteil dann dadurch zu haben.

Schon im September letzten Jahres,
hörte man in Dortmund sagen,
dass aus dem Kreis hier war verlautet
sich aus den Wahlen raus zukaufen.

Porzellan wurd’ darum viel zerschlagen,
die Schuld daran sollten andere tragen.
Man wollte gern als Edel - Linke,
im Land als Vorbild strahlend blinken.

Wie ein Gal - lier zog er durch’s Land,
ein alter Spruch ihm zugewandt:
„Der größte Lump im ganzen Land,
das ist und bleibt der Denunziant“.

Lug und Betrug sind seine Lieder,
Die singt er laut und immer wieder.
Er lässt auch nicht den Rufmord aus
und erhält dafür auch noch Applaus.

So versucht er nun mit falschen Klagen
Genossen aus dem Feld zu jagen.
Rücksichtslos sein Ziel verfolgen,
der Kreistag lockt, auf, auf, Genossen.

Politisch ist es ein Versagen,
um 3 Prozent bei all den Wahlen.
Ideen sind nicht seine Stärke,
die schreibt er ab und hofft, dass keiner es bemerke.

Selbstüberschätzung ist ein Maßstab,
es gab schon einmal einen Wahltag.
Eine Stimme wurd’ für ihn gefunden,
die Blumen waren zu früh gebunden.

Darum werden wir auch nicht verzagen
und sagen stopp – wenn Linke, Linke jagen.
Wir werden uns stellen zu den Wahlen
Dann bist du weg, so woll’n wir’s haben.

Ingo Engbert

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* Vermögensverteilung

Erstellt von DL-Redaktion am 9. April 2009

Vermögensverteilung:

Steinbrück spielt Unschuldslamm

Vom: 08.04.2009

„Herr Bundesfinanzminister Steinbrück spielt das Unschuldslamm, wenn er die ungerechte Vermögensverteilung jetzt kritisiert: Seit mehr als 10 Jahren stellt die SPD auf Bundesebene den Finanzminister. Die Partei sollte sich also an die eigene Nase fassen“, kommentierte Doro Zinke, stellv. Vorsitzende des DGB, Bezirk Berlin-Brandenburg Steinbrücks Interviews in mehreren Tageszeitungen von heute. Wer wissen wollte, wie die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr aufgehe, hätte wissen können. Steinbrücks zögerliches Herantasten an eine Reichensteuer zeige, dass die SPD nun in der dramatischen Finanzkrise dem Zeitgeist hinterher hechle. Auch die Partei sei in Teilen dem neoliberalen Denken (Weniger Staat, Privatisierung als Allheilmittel) aufgesessen.

Dem Bundesfinanzministerium sollten die Zahlen, Daten und Fakten über die Verteilung des Reichtums in Deutschland bekannt gewesen sein, so Zinke. Sie verwies darauf, dass die rot-grüne Steuerreform 2001 Unternehmen massiv entlastete: von einem Zuwachs des Volkseinkommens von 42 Mrd. Euro pro Jahr landeten 40 Milliarden bei den Vermögenden; nur 15 Prozent der Steuererklärungen von Millionären würden geprüft (unter Rot-grün schnellte die Zahl der Millionäre auf 800.000 an); 100 Mrd. Euro an Unternehmensgewinnen würden pro Jahr gar nicht versteuert (Deutscher Bundestag, Drucksache 16/8013); die Gewinnsteuern seien von 35 Prozent 1960 auf unter 20 Prozent gesunken.

Die Bundesregierung habe die Staatskasse systematisch geleert. Es gebe seit Jahren eine drastische Umverteilung zugunsten der Reichen, auch unter der SPD. Damit müsse endlich Schluss gemacht werden, so die DGB-Vize. Der Bundesrechnungshof gehe bspw. von einer jährlichen Steuerhinterziehung in Höhe von 30 Mrd. Euro aus. Auch das Problem der Austrocknung von Steueroasen sei über Jahrzehnte ignoriert worden. Hier sei eine Lösung überfällig, so Doro Zinke.

Quelle: DGB Berlin-Brandenburg
http://www.berlin-brandenburg.dgb.de/article/articleprint/6419/-1/439/

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